WARNUNG !!! – Alarmstufe ROT !!! – ROLANDS Gaskammertemperatur soll gerade vor unser aller Augen ZERSTÖRT werden !!!

https://neuschwabenlandpost.wordpress.com/gaskammertemperaturgkt/comment-page-1/#comment-4216 ff

Wir beobachten das Geschehen nun schon seit ein paar Tagen. Ein völlig neu aufgetauchter Schreiber, der erst vor „ein paar Tagen“ auf die Gaskammertemperatur stieß, hat sie bereits völlig umgeschrieben und zerstört. 

Er will Videos dazu erstellen und diese völlig zerstörte Version im Netz verbreiten!

Wesentliche und elementare Dinge fehlen dabei, andere werden verdreht, und völlig für uns Deutsche unwichtige Dinge und Fragen, die wir gar nicht ansprechen dürfen, da wir sie nicht wissen KÖNNEN, wurden eingefügt!!!  (mehr …)

Großangelegter Angriff auf die Gaskammertemperatur – die Zweite – diesmal Verrat durch eingeschleußten Feind von Innen!

Im Frühjahr 2015, nachdem der vorhergehende Groß-Angriff auf die Gaskammertemperatur durch Larry Summers und seine Rabbiloch-Truppe weitestgehend abgeebbt war, tauchte plötzlich im nationalen Weltnetz-Lager ein neuer Schreiber namens Amalek/P.H. auf. Besagter Schreiber versuchte sogleich durch diverse Aufrufe zur Waffengewalt und durch Anstachelung zum Bürgerkrieg sowie durch Aufrufe zum Abschlachten von Ausländern, diese Seite und deren Betreiber in höchste Gefahr zu bringen. Seine hochgefährlichen Kommentare wurden jedoch sofort von einem Administrator dieser Seite zensiert und der besagte Schreiber verwarnt. – Link hierhier – und hier – Die Administration dieser Seite distanziert sich auch zu diesem Zeitpunkt, genau wie ehedem, nach wie vor auf das Schärfste von einem solchen Vorgehen und von jedweder Waffengewalt, Aufruf zur Waffengewalt oder sonstiger Gewalt.

Besagter Schreiber erschlich sich durch sein extremes und überproportional national gebarendes Auftreten im nationalen Lager das allgemeine Vertrauen anderer Schreiber. Besonders hervorzuheben ist hierbei sein (vorgetäuschtes) Bekenntnis zur Gaskammertemperatur, durch welches er, trotz vielfach anderer verschiedener persönlicher Auffassungen, insbesondere über Gewaltanwendung und den gelben Schein, das persönliche Vertrauen des Entdeckers der Gaskammertemperatur – Roland – erschlich! (mehr …)

DER ist schuld an ALLEN Kriegen dieser Erde!

Der ist schuld.

Und solltet ihr hören, dass der Betreiber oder Roland Selbstmord begangen oder einen Unfall gehabt haben bzw. Übergriffe geschehen sind – dann wisst ihr:

 Es war die „Larry- oder Amalek Truppe aus dem System-Rabbiloch“!

So schreibt in den aufgewirbelten Staub und auf unsere Gräber in Großbuchstaben:

GASKAMMERTEMPERATUR!

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Dieser Blog ist zigfach gesichert und Nachfolger stehen für den Bedarfsfall bereit! Es bringt also gar nichts, die Betreiber „auszuschalten“ oder „handlungsunfähig“ zu machen.

Dieser Blog, mit all seinen Inhalten und Aufdeckungen, wird dennoch weiterbestehen – er ist „unzerstörbar“!

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WICHTIG – Die Gaskammertemperatur – beidseitig ausdrucken und überall verteilen und verbreiten !!!

Die Gaskammertemperatur als PDF:

 Die Gaskammertemperatur – Nachgewiesen anhand gerichtlich bekannter Zeugenaussagen und forensischer Untersuchungen

Es sind insgesamt 4 Seiten. Bei beidseitiger Bedruckung also gerade einmal 2 Blätter. Das schafft jeder! Oben in der Ecke zusammentackern und los gehts!

Das Ding MUSS jetzt unter die Leute!

Man kann die Menschen damit ansprechen, indem man z.B. sagt:

„Ich habe hier eine sehr wichtige Dokumentation zu unserer Geschichte, darf ich Ihnen ein Exemplar überreichen?“

Oder so ähnlich. Aber IMMER höflich bleiben!!

DANKE, im Namen des Deutschen Volkes, des Deutschen Vaterlandes und des Deutschen Freiheitskampfes und im Namen unserer aller Zukunft, unserer kinder und Kindeskinder!

Ihr könnt eure Erfahrungen gerne HIER berichten.

Heil Gaskammertemperatur!
Heil Offenkundigkeit!
Heil Holocaust!
Heil Hitler!
Sieg Heil!

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Juden in aller Welt zittern erneut wegen Holocaust – ausdrucken und verteilen !

Erstmalig seit Ende des Weltkrieges wurde nun zweifelsfrei nachgewiesen, wie sich der Holocaust damals tatsächlich zugetragen hat. Dank der vielfach bei Gericht vorhandenen und getätigten Zeugenaussagen Überlebender sowie der sehr gut erforschten und ebenfalls gerichtlich ermittelten Eigenschaften von Zyklon B als auch den von den Überlebenden bezeugten Tötungszeiten liegen uns nun naturwissenschaftliche Erkenntnisse, Berechnungen und sogar Experimente vor, anhand derer zweifelsfrei erwiesen wurde:

Der Holocaust an Millionen Juden wurde von den Juden selbst verübt!  (mehr …)

Die Gaskammertemperatur – Die deutsche Unschuld am Holocaust – nachgewiesen anhand gerichtlich bekannter Zeugenaussagen und forensischer Untersuchungen

In dieser naturwissenschaftlichen Ausarbeitung wird die Gaskammertemperatur bei Zyklon B-Massenvergasungen anhand gerichtlich bekannter Zeugenaussagen und forensischer Untersuchungen über Zyklon B in Verbindung mit weiteren, allgemein bekannten Stoffdaten der Größe nach mit naturwissenschaftlichen Methoden näherungsweise ermittelt.

Im Zusammenhang mit der Massenvernichtung mittels Gaskammern als Teil des Holocaust ist die Gaskammertemperatur bei Zyklon B-Massenvergasungen in der Vergangenheit noch nicht hinreichend erforscht worden, weder von revisionistischer Seite noch von der antirevisionistischen Seite. Die Gaskammern, in welchen mit Hilfe des Insektenvernichtungsmittels Zyklon B Millionen Juden vergast wurden, symbolisieren den Holocaust wie kein anderes Merkmal. Daher ist es notwendig, das Geschehen in diesen Gaskammern möglichst genau zu untersuchen.  (mehr …)

Wichtige Beiträge!

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Der Jude

Die Judensau

Die Juden sind schuld!

Die Juden – eine Gegenrasse

Was ist Nationalsozialismus ?

Deutsches Leben unter ADOLF HITLER

Hindenburgs Aufruf an das deutsche Volk

Die Judenfrage als Frage des Racencharakters

Fälschungen zur Auslandsfinanzierung Hitlers

Adolf Hitler —“Mein Kampf” — Komplette Ausgabe

Gutachten von Adolf Hitler über den Antisemitismus

Tatsachen und Lügen um Hitler – Abschrift eines Buches von 1932!

Botschaft an die alliierten Verbrecher und ihre deutschen Handlanger

Historische Tatsachen – Nr. 6 – Hans Kehrl – Realitäten im Dritten Reich

Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe – ein echter Zeitzeuge, der die Wahrheit spricht!

Alliierte Umerziehung – Eine Abrechnung mit den sogenannten “Siegermächten”

Schluss mit euren elenden verbrecherischen Lügen über Adolf Hitler – Ihr Lügner!

Adolf HItler nahm KEIN Geld von Juden – die perfiden und subtilen Machenschaften der Juden im “nationalen Lager”

Die verborgene jüdische Tyrannei – Das Harold-Wallace-Rosenthal-Interview 1976 – Das, neben der GKT, wichtigste Dokument für die nichtjüdische Welt!

Staatsangehöriger und Staatsbürger im Deutschen Reich nach gültigem RuStAG mit Rechtsstand vom 7. Mai 1945

Die Originalfassung des RuStAG von 1913 stammt aus dem Kaiserreich und ist völkerrechtlich NICHT mehr gültig, sondern Hoch- und Landesverrat!

Die Gaskammertemperatur – Nachgewiesen anhand gerichtlich bekannter Zeugenaussagen und forensischer Untersuchungen

Temperatura de la cámara de gas – Gaskammertemperatur spanisch

Das Experiment – zur Erforschung der Gaskammertemperatur

Gas chamber temperature – Gaskammertemperatur englisch

Die Widerlegung der Relativitätstheorie des Juden Einstein

Roland – Feldzug MIT der Offenkundigkeit (Kommentar)

Die Offenkundigkeit als unbezwingbare Waffe

Das Gaskammerrätsel im Gerstein-Bericht

Das Gaskammertemperatur-Paradoxon

Rechnerischer Schöpfungsbeweis

Erdexpansionstheorie

Treueeid

Adolf Hitlers Rede am 27. Februar 1925 zur Neugründung der NSDAP im Münchener Bürgerbräukeller

Am 27. Februar 1925 kam es unter der Leitung Adolf Hitlers im Münchener Hofbräuhaus im Bürgerbräukeller zur Neugründung der NSDAP, nachdem diese zuvor verboten gewesen war. Daran schloss sich eine Phase der parteiinternen Neustrukturierung an.

Adolf Hitler hielt die Rede vor ca. 3.000 bis 4.000 Versammlungsteilnehmern. Um 20 Uhr sollte die Veranstaltung beginnen. Trotz des Eintrittspreises von einer Mark stellten sich die ersten Teilnehmer schon am frühen Nachmittag ein. Um sechs Uhr schloss die Polizei dann wegen des Ansturmes den Saal.

Als Adolf Hitler eintrat, begrüßten ihn die Anwesenden frenetisch. In seiner zweistündigen Rede rühmte Adolf Hitler zuerst die kulturellen Leistungen der Arier, verdammte die deutsche Außenpolitik der Weimarer Republik und warnte vor der Vergiftung des deutschen Blutes durch die Juden.

adolf-hitler-buergerbraeukeller

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Deutsche Volksgenossen und -genossinnen!

Wenn ich heute wieder zu Ihnen spreche, dann geschieht es nicht, um Rechenschaft abzulegen über vergangene Zeiten. Den letzten Rechenschaftsbericht haben Sie von uns erhalten am 27. Januar 1923 in der damaligen Generalmitgliederversammlung; den über die Zeit bis zum 8. und 9. November 1923 haben wir Ihnen gegeben vor aller Öffentlichkeit im Prozess. Heute tritt an uns eine andere Frage heran: Was soll nun in Zukunft geschehen?!

Ich bitte Sie nun, mir zu folgen bei einem kurzen Rückblick in die Vergangenheit. Die Frage, was heute geschehen soll, kann am Besten beantwortet werden, wenn wir uns klarzumachen versuchen, weshalb unsere Bewegung einst gegründet wurde. Was also sind die Ursachen gewesen zur Bildung dieser neuen Partei? Denken Sie sich zurück in das Jahr 1918. Das deutsche Volk, das noch im Hochsommer auf dem Höhepunkte seiner Macht stand, war in wenigen Monaten zusammengebrochen und lag nun vollständig geschlagen, niedergeschmettert und zertrümmert am Boden. Eine Frage musste sich damals jedem aufdrängen:

Gibt es noch einen Wiederaufstieg aus diesem tiefsten Elend und Unglück? Jedem hat sich damals diese Frage aufgedrängt. Sie bestimmte, im Grunde genommen, das Denken im Gehirne derjenigen, die vielleicht mitgeholfen hatten, den Sturz herbeizuführen. In lichten Augenblicken haben auch sie sich die Frage vorgelegt, ob und wann Deutschland wieder einmal auferstehen wird. Da aber musste man sich auch klar werden darüber, dass dem deutschen Volke eine große Schicksalsfrage vorgelegt erscheint, von deren Beantwortung und Lösung Sein oder Nichtsein unseres Volkes für alle Zukunft abhängen wird.

Die Tragik unseres Zusammenbruches lag ja nicht in der militärischen Niederlage, sie lag auch nicht in diesem entsetzlichen Frieden an sich, auch nicht in der Unterdrükkung, die seitdem eintrat, nicht in der Waffen- und nicht in der Wehrlosigkeit, und nicht in all dem, was in den langen Jahren nun über Deutschland hereinbrach. Das Tragische lag darin, dass dieses Alles durch unsere eigene Schuld so gekommen ist, sowie, dass Millionen Deutscher dies bis zum letzten Augenblick nicht nur nicht begriffen haben, sondern es im Gegenteil begrüßten, daß Hunderttausende und Hunderttausende die Niederlage bejubelten, dass Millionen die Waffenlosigkeit priesen und andere in aller Unterdrückung durch den Feind ein gerechtes Urteil und den Vollzug einer gerechten Strafe sahen. Darin liegt das tragische Unglück und das entsetzliche Unheil, das uns getroffen hat, dass ein großer Teil des deutschen Volkes kein Gefühl mehr besaß für das Unglück des Vaterlandes. Und sehen Sie, damit kommen wir zur prinzipiellen Frage, von deren Beantwortung das Schicksal der deutschen Nation abhängen wird, zu der Frage nämlich:

Wird es in Deutschland noch möglich sein, die Masse derjenigen, die nicht mehr an ihr Volkstum glauben, sondern in jedem Feinde mehr den Bruder sehen als in dem eigenen Volksgenossen, der partei- oder weltanschauungsmäßig von ihnen getrennt ist, wird es gelingen, diese große Masse zurückzuführen zu einer einheitlichen Volksgemeinschaft? Ja oder Nein? Wenn diese Frage nicht in günstigem Sinne gelöst wird, ist die deutsche Nation verloren. Denn Völker können zugrunde gehen. Es ist ein Wahnsinn, zu meinen, dass ein großes Volk von 60 oder 70 Millionen unverwüstlich sei. Es stirbt, wie es seinen Selbsterhaltungstrieb verliert. Und 18 Millionen Menschen sind im Deutschen Reiche auch heute noch der Anschauung, dass das Recht unseres Volkes auf dieser Erde nicht in seiner Erhaltung an sich begründet liegt, sondern auf Grund irgendwelcher phantastischer Anschauungen durch Interessen anderer bedingt wird. 10 Millionen Nationalgesinnten stehen 18 bis 20 Millionen Antinationalgesinnte gegenüber. 10 Millionen, die bereit sind, für ihr Volkstum das Letzte einzusetzen und das Recht immer wieder im Bestand ihres Volkstums suchen, gegenüber 18 bis 20 Millionen anderen, die dies vergessen.

Dies aber ist das Unheil des deutschen Volkes. Solange aber dieser Zustand andauert und weiterwährt, ist jeder Gedanke an eine Wiederbefreiung des deutschen Volkes Utopie. (Lebhafte Zustimmung.) Und zwar, warum?

Erstens, warum sind wir nun eigentlich zugrunde gegangen?

Wir brachen zusammen, weil im alten Reich seit Jahr und Tag innerpolitisch zu schwer gesündigt wurde. Weil man dem Reiche die Mittel verweigerte, die es zu seiner Selbsterhaltung notwendig brauchte. Wir gingen zugrunde, weil man in langen Zeiten mit den heiligsten Angelegenheiten des ganzen Volkstums parlamentarische Schiebungen betrieb, weil Millionen nicht mehr bereit und willens waren, das Letzte einzusetzen zur Erhaltung der Existenz des eigenen Volkstums und Vaterlandes, dagegen aber entschlossen waren, Volkstum und Vaterland zu opfern für die Existenz ihrer Partei. Wir sind zugrunde gegangen, weil unsere übergroße Mehrheit an pazifistisch, antinational und marxistisch eingestellten Volksangehörigen dem Staate nicht mehr das gab, was er zum Leben notwendig brauchte.

Wir sind aber zweitens außenpolitisch zugrunde gegangen, weil das Ausland unsere innerpolitischen Schwächen nur zu genau kannte. Ja, man erkannte dort die Achillesferse des Deutschen Reiches und wusste nur zu gut, wie die Machtverhältnisse im Parlament geschichtet waren. Man wusste genau, dass jede Politik einer aktiven Selbsterhaltung an der Mehrheit der Lauen, Feigen und Dummen in diesem Lande brechen musste. Und heute, wie vor dem Jahre 1918, ist es immer dieselbe Frage:

Kann dieser Zustand noch geändert werden oder nicht?

Im Jahre 1918 nach der Revolution schien zunächst fast jeder Versuch, Deutschland wieder emporzuheben, aussichtslos zu sein. Außenpolitisch stürzte das Reich von seiner bisherigen Höhe herunter, innerpolitisch war es zerrissen, wirtschaftspolitisch sank allmählich fast die gesamte nationale Produktion in die Kontrolle des Auslandes.

Jeder denkende Mensch musste sich damals sagen dass, wenn die Entwicklung so weitergehen würde, Deutschland an dem internationalen Leichengift rettungslos zugrunde gehen muss. Ein Wandel zum Besseren schien gar nicht mehr möglich zu sein. Man musste sich da doch die Frage vorlegen, wer diese internationale Macht in der breiten Masse brechen sollte. Denn, „deutsche Volksgenossen“, der organisierten Macht der Internationale, die in Deutschland tatsächlich vom linken Flügel des Zentrums hinüberreicht bis zum linkesten Flügel des Marxismus, stand politisch organisiert nur eine ganz schwache Formation gegenüber, das deutsche Bürgertum.

Warum aber konnten die bürgerlichen Parteien in ihrer ziffernmäßigen Schwäche und Kleinheit sowie in ihrem Mangel an innerer Aktivität und an wirklichem Angriffsgeist im Jahre 1918 sowohl als auch später eine Änderung des Schicksals nicht mehr erzielen? Ich will Ihnen die Gründe ganz kurz anführen.

1. Die Anerkennung des Majoritätsprinzips in den Parlamenten sichert einem Grundsatz die Wirksamkeit, nach dem nur eine Majorität von Menschen einen Wandel in den Dingen herbeizuführen vermag. Dieser Majorität der Zahl nach können aber die bürgerlichen Parteien niemals mehr gewinnen. Sie selbst besitzen sie nicht, denn das Bürgertum bildet sich in erster Linie aus dem Besitz an geistigen und materiellen Gütern, also aus Besitz an sich und Intelligenz. Beides aber ist in dieser Welt nur in der Minderheit vorhanden. Eine politische Bewegung, die sich allein auf diese beiden Grundlagen stützt, muss in der Minderzahl verbleiben und ist damit zur Bedeutungslosigkeit verdammt, in einem System, das nur der Majorität der Zahl allein die Herrschaft gibt.

2. Der Weg zur Macht bleibt den bürgerlichen Parteien auch für alle Zukunft prinzipiell versperrt, weil sich an ihnen die Sünden der Väter rächen. Was die früheren Generationen in ihrer Einstellung zur breiten Masse in langen Jahrzehnten verbrochen haben, ist die Ursache einer ewig weiterwirkenden Rache. Zu lange Jahre hatte man die Not der breiten Masse nicht beachtet, sich nicht um sie gekümmert. Zu lange Jahre begriff man nicht ihre Rechtlosigkeit. Fragen Sie sich nur selbst, welche Partei hat vor 60 oder 70 Jahren sich mit diesen Menschen beschäftigt? Welche Partei ging in die Fabriken, in Werkstätten und auf die Straße hinaus? Keine von diesen bürgerlichen Bewegungen.

Sie alle mieden die breite Masse, und erst, als aus ihr selbst heraus der Drang nach gleichen Rechten sich politisch zu organisieren versuchte, und das Judentum in seiner Schlauheit die Fäden in die Hände nahm, begann man auf der rechten Seite einzusehen, dass eine neue Macht im Staate sich damit zu bilden begonnen hatte, ein neuer, vierter Stand.

Zu viele Jahrzehnte sah man diese unteren Volksgenossen nicht, blieb ihnen fremd und verlor jeden Instinkt für sie, bis auf der einen Seite Standesdünkel und auf der anderen der Klassenwahn jene unüberbrückbare Kluft schufen, an der das deutsche Volk endlich seinen Untergang erleiden musste. Denn als Gegenwirkung des Standesdünkels kam nun auf der anderen Seite der organisierte Klassengedanke, die Massen wurden planmäßig verhetzt, und zwar gerade von dem Volk, dem es wahrhaftiger Gott nicht darum zu tun war, der breiten Masse Segnungen zu bringen, als vielmehr in dieser Masse nur die Schrittmacher des eigenen Vorteils sah.

Derselbe Jude, der auf der einen Seite dem Bürgertum die übelsten Gewohnheiten als Morgengabe mitgebracht [hatte], der gleiche Jude war es nun, der auf der anderen Seite die Massen aufpeitschte und aufwiegelte und jeden Fehler, der dem Einen unterlief, dem Anderen in tausendfältig verzerrter Größe wieder zeigte.

Es war derselbe Jude, der auf der einen Seite als kapitalistischer Tyrann die Massen zur Verzweiflung trieb, um auf der anderen diese Verzweiflung so lange zu steigern, bis die Massen endlich reif wurden zum Instrument in seiner Faust. Dem Bürgertum aber fehlte zum Gewinnen der breiten Masse noch eines. Und dies ist mit das Allerwesentlichste, warum es nicht mehr den Weg zu seinem Volke fand.
Denn der Schlüssel zum Herzen des Volkes heißt nicht Bitte, sondern Kraft. (Beifall.)

So fehlt ihm jene Macht, die allein die Masse eines Volkes zu erfassen vermag, nämlich der fanatische Glaube und die fanatische Überzeugung, der rücksichtslose Kampf für ein Ideal, und vor allem eines, die Erkenntnis dass, wenn man etwas Rechtes erreichen will, die Pflicht einem gebietet, jedes Mittel dafür einzusetzen. (Zurufe: Sehr richtig! Beifall.)

Die bürgerlichen Parteien sind die geborenen Pazifistenklubs. Damit aber fehlt ihnen nicht nur die Angriffskraft und Angriffslust, sondern auch jede Angriffsmöglichkeit. Denn wer einen Zustand ändern will, muss selbst angreifen und darf nicht warten, bis er angegriffen wird. Dies aber war der schwerste Fehler dieser politisch-bürgerlich organisierten Bewegungen. Sie haben niemals selber angegriffen, sondern waren immer glücklich, nicht angegriffen zu werden. (Zurufe: Sehr richtig!)

Sie hatten nie den Mut zu sagen: Dort liegt unser Ziel, da ist der Feind, und nun drauf und nieder mit ihm; und erst an dem Tag, an dem der letzte am Boden liegt, erscheint der Sieg uns gesichert. Nein, nein. Sie waren schon zufrieden, wenn bei der nächsten Reichstagswahl das Schicksal sie nicht gar zu herbe schlug, wenn sie noch ein Dutzend Mandate zu retten vermochten, und redeten sich als Letztes immer noch vor, dass doch hoffentlich der Gegner in den nächsten Jahren selber so große Fehler machen würde, dass das Volk ihn wieder satt bekommt und der Bewegung durch den Gewinn von neun weiteren Parlamentariern der entrissene Erfolg aufs neue wieder gesichert wird. Denn das war das Kampfziel dieser Bewegungen.

Freilich konnten sie gar nicht angreifen. Sie waren an den Besitz gebunden, und dieser wird, mag er nun geistiger oder materieller Art sein, die Angriffslust stets lähmen. Weiter aber wollten sie auch gar nicht angreifen. Sie waren zu „wohlerzogen“, sie waren zu „vornehm“. (Heiterkeit.)

Der üble Geruch, der aus den Massenversammlungen emporsteigt, tat den Herren weh. Sie liebten die Bierlokale nicht und empfänden es heute noch schmerzlich, wenn in Bierlokalen eine Wandlung eintreten würde zu größeren Dingen, obwohl man die Frage zu stellen vermöchte, was denn eigentlich besser sei, ein Parlamentssaal oder eine Wirtschaft. (Lebhafter Beifall.)

So sind sie zu vornehm, um anzugreifen. Endlich aber: Sie können nicht zum Angriff übergehen, weil sie von der gleichen Macht geleitet sind, die auch ihre Gegner führt. Glauben Sie, dass jemals eine dieser bürgerlichen Bewegungen, an deren Spitze indirekt doch fast immer Hebräer stehen, die Kraft bekommen wird, gegen die Linke, also im Grunde genommen doch die Bruderpartei von der anderen Farbe, vorzugehen?! Nein, wahrhaftiger Gott, nein!

Sie schütteln sich die Hände und sind miteinander vertraut, nur bei den Wahlen beginnt ein Kampf, aber nicht ein Streit, in dem Prinzipien ausgefochten werden, sondern nur ein Gezänke um Parlamentsstühle. Gäbe es einen Schlüssel, der ihnen annähernd gerecht erschiene, so würden sie zufrieden sein und den Kampf vermeiden, soferne nicht die linke Seite ihn dennoch wollte. Und sie will ihn. Der wichtigste Grund aber, warum das Bürgertum die breiten Massen nicht mehr gewinnen konnte, ist der, dass es in seinen politischen Bewegungen keine grundlegende neue Weltanschauung besaß.

Sie müssen dies, meine lieben, deutschen Volksgenossen, als das bedeutendste und schwerste Merkmal ansehen. Denn wenn eine Bewegung heute vorwärtskämpft, mit einem bestimmten Ziel vor Augen, dann hat diese Bewegung in dem bestimmten Ziel auch einen allseits sichtbaren Haltepunkt, d. h. man weiß: der Erfolg ist da, wenn man sich an diesem Ziel befindet. Damit endet aber ein solcher Kampf nicht vorzeitig, er wird im Gegenteil immer wieder vorwärtsgetrieben. Umgekehrt die Verteidigung. Sie ist passiv. Wer will und kann hier sagen, wann das Ziel erreicht ist? Im günstigsten Falle dann, wenn die Position als gesichert erscheint. Und das ist der Unterschied zwischen den bürgerlichen Parteien und denen der linken: Die bürgerlichen Bewegungen kämpfen um ihre Erhaltung, die linken für den Sieg ihres Programms, für die Durchführung ihrer Ziele.

Dieses Ziel aber heißt: Zerbrechung des Vaterlandes, Vernichtung der Nation, Zertrümmerung der nationalen Wirtschaft und Aufrichtung der internationalen, jüdischen Finanzhegemonie. Darin lag die Schwäche des politischen deutschen Bürgertums, dass es diesem brutalen Ziel der Vernichtung aller Werte, einschließlich der Rasse, das die Gegenseite im Auge hält, nichts Umgekehrtes entgegenzusetzen hatte. Deshalb war auch der Kampf des Bürgertums gegen den Marxismus von vornherein zum Misserfolg bestimmt.

Denn darüber muss sich jeder im klaren sein:
Der Marxismus als Sozialdemokratie oder Kommunismus kann gestürzt werden, sowie ihm eine Lehre gegenübertritt von besserer Wahrhaftigkeit, aber gleicher Brutalität der Durchführung. (Lebhafter Beifall.)

Eine solche Lehre allerdings kann immer und ewig nur in der breiten Masse wurzeln. Sie allein stellt jene unbedingten Kämpfer, die bereit sind, für ihr Ideal sich rückhaltlos einzusetzen. Ist doch in der breiten Masse der persönliche Besitz an materiellen oder geistigen Gütern des Augenblicks nicht so groß, als dass er den Einzelnen abhalten könnte, für ein ferneres Ideal zu fechten. Die breite Masse allein geht vorwärts und ist opferwillig. Daher werden alle Bewegungen auf dem Erdball, die nicht in ihr wurzeln, zum Scheitern verurteilt sein. Jede Bewegung dagegen, die in diese unteren Schichten hineingreift, sammelt, organisiert und zum Kampfe führt, kann und wird siegen.

Das hat der Jude begriffen, und deshalb wurde er zum Organisator der breitesten Massen, deshalb ging er, der jeder praktischen Arbeit scheu aus dem Wege geht, in die Fabriken hinein und log und log, und endlich gelang es ihm, als dem geborenen Virtuosen der Lüge, sich schließlich als Wohltäter dieser Masse aufzuspielen, sie zusammenzufassen, ihren Wünschen nachzuspüren und für jeden Wunsch Befriedigung in Aussicht zu stellen, um so die Millionenheere rauher Fäuste zusammenzuschmieden, denen seine Intelligenz dann die Führung gab. Was das Bürgertum versäumte, hat der Jude in genialster Weise erkannt. Er hat begriffen, dass weltumstürzende Ideen nur durchgeführt werden können, wenn zu ihren Trägern die Millionen der unteren Schichten eines Volkes gemacht werden, und geschickt und planmäßig setzte er diesen Gedanken in die Wirklichkeit um, organisierte die zahllosen Arbeiter der Faust und schloss sie so zu einer gewaltigen Masse zusammen, um mit ihrer Hilfe das Rückgrat des nationalen Staates zu zerstören, die nationale Wirtschaft zu zertrümmern, die rassischen Grundlagen auszutilgen und die Herrschaft seiner Diktatur aufzurichten.

Nun frage ich Sie: Glauben Sie, dass in dieser Entwicklung durch Zufall eine Änderung eintreten wird, oder sind Sie nicht ebenfalls der Überzeugung, dass, wenn man den Untergang zwangsläufig kommen sieht, die Pflicht das Recht hat, vom Einzelnen zu fordern, sich dagegen aufzubäumen und mit aller Kraft Widerstand zu leisten, um endlich selbst zum Angriff überzugehen? (Beifall.)

Das aber war es, was uns allen vorschwebte, als wir damals die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei gründeten. Das Ziel war damals klar und einfach:
Kampf der Teufelsmacht, die Deutschland in dieses Elend hineingestürzt, Kampf dem Marxismus sowie dem geistigen Träger dieser Weltpest und Seuche, dem Juden. Kampf nicht nach bürgerlichem Muster, „vorsichtig“, damit er nicht zu wehe tut. Nein und nochmals nein! Als wir uns damals zu dieser neuen Bewegung zusammenschlossen, waren wir uns klar, dass es in diesem Ringen nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder der Feind geht über unsere Leiche oder wir über die seine.

Der Kampf gegen diese Weltpest erscheint nicht gesichert in einem Siege durch Erringung einiger Parlamentsmandate, sondern ist gesichert erst dann, wenn auf der letzten Werkstatt und letzten Fabrik die Hakenkreuzflagge weht, und der letzte Sowjetstern verhüllt oder unverhüllt verschwunden ist.

Damit waren wir uns klar, dass wir die Bewegung vom ersten Tage an auf zwei Gedanken einstellen mussten:
Einen Kampf muss man, um ihn der breiten Masse verständlich zu machen, immer gegen zwei Dinge führen: gegen die Sache und ihre Person. Erinnern Sie sich an die große, geniale, propagandistische Vorbereitung des Krieges durch die Engländer uns gegenüber. Gegen wen hat England gekämpft? Gegen den Deutschen Kaiser als Person und den Militarismus als eine Sache. Gegen wen kämpft das Judentum mit seiner marxistischen Macht? Gegen das Bürgertum als Person und den „Kapitalismus“ als Sache. (Lebhafter, andauernder Beifall.)

Gegen wen aber hat deshalb diese Bewegung zu kämpfen? Gegen den Juden als Person und den Marxismus als seine Sache. Da waren dann einige grundsätzliche Einstellungen aber nötig:
Erstens, schärfste Konzentration der ganzen Kraft der Bewegung auf ein einziges Ziel aus praktischen Gründen. Wenn man eine große Entscheidung herbeiführen will, muss man die Masse besitzen. Nun ist diese Masse aber unendlich differenziert. Jeder Einzelne besitzt bestimmte Anschauungen, hat bestimmte Fähigkeiten, ein bestimmtes Temperament, eine bestimmte Charakterveranlagung, hat bestimmte Dinge besonders lieb und hegt zu anderen Abneigung. Es ist schon sehr schwer, ein Ziel aufzustellen für 10.000 Menschen, aber es ist noch schwieriger, ein Ziel aufzustellen für diese 10.000, das aus 16 oder 20 Einzelzielen besteht. Stellen Sie sich eine kleine Gruppe vor und sagen Sie ihr: Wir kämpfen gegen Juden und Marxisten, so geht sie vielleicht mit. Stellen Sie ein zweites Ziel auf mit der Erklärung: Wir kämpfen auch noch gegen dieses, so wird sich schon der eine oder andere absondern und antworten: Da kann ich nicht mitgehen. Stellen Sie ein drittes Ziel dazu, so wird wieder der eine oder der andere sich zurückziehen und ebenso beim vierten Ziele und so weiter. Haben Sie aber erst 20 Ziele, die bekämpft werden müssen, dann werden vielleicht noch fünf Menschen übrig bleiben, die mit allen 20 einverstanden sind. Deshalb aber ist es praktisch notwendig, dass man ein Ziel aufstellt und auf dieses eine Ziel eine möglichst große Masse von Menschen vereinigt und geschlossen zum Angriff ansetzt. (Zustimmung.)

Zweitens ist es auch psychologisch falsch, mehrere Kampfziele aufzustellen. Der Mensch ist geneigt, bei allem und jedem nach den Gründen zu forschen. Und gerade unser deutsches Volk, das so sehr im Objektivitätsfimmel erstickt, ist immer entschlossen, sofort zu fragen:
Habe ich auch ein Recht, das zu tun? Oder hat nicht der Gegner mehr Recht als ich? Gehen Sie heute in Deutschland hin und stellen Sie zehn Feinde als Ziele auf, und von 100 Deutschen werden 90 sofort fragen: „Können denn diese 10 alle unrecht haben, wir allein recht?“ Stellen Sie 20 Ziele auf, so wird diese Frage die Menschen noch mehr quälen: Alle sollen unrecht haben und wir allein recht? Denn gerade unser Volk misst immer nur nach dem Rechte der anderen und nicht nach dem seiner eigenen Erhaltung. (Lebhafte Zustimmung.) In dem Maß, in dem Sie immer mehr Ziele aufzustellen sich bemühen, sinkt die Zuversicht, der Glaube des Einzelnen, und es fällt damit das festeste Fundament, das ein Mensch haben kann, nämlich die Überzeugung, tatsächlich für ein Recht zu fechten. Darauf aber kommt es an. Die Menschen und Völker müssen, wenn man sie wirklich kraftvoll ansetzen will, die Überzeugung erhalten, dass sie für eine Sache kämpfen, die rechtlich vollständig begründet ist. Deshalb aber ist es notwendig, wenige Kriegsziele aufzustellen und nur einen Feind zu wählen, auf dass es jeder sehen kann: Dieser ist der Schuldige allein.

Das hat die Entente meisterhaft verstanden. Sie hat nicht erklärt, wir kämpfen gegen Deutschland, gegen Österreich, gegen Bulgarien, gegen die Türkei usw. Nein, im Gegenteil, sie betonten immer nur und immer: „Wir kämpfen nur gegen den Kaiser und den Militarismus.“ Ob sie in Mesopotamien fochten oder in Russland, in Frankreich oder Serbien oder sonst irgendwo, ganz gleichgültig: Der Kaiser und der Militarismus. 26 Staaten haben sie so gegen Deutschland in die Front gebracht. Bedenken Sie, welch immense Stärkung des Gefühls dies für jeden Engländer bringen musste! Er konnte sich sagen: Können wir unrecht haben, wenn 26 gegen einen gehen? Umgekehrt frug sich bei uns der kleine Mann: Können wir recht haben, wenn 26 gegen uns stehen? Sollen alle 26 im Unrechte sein? Nein, glauben Sie mir, aus psychologischen Gründen ist es besonders bei einem Volk wie dem deutschen unbedingt notwendig, einen Feind zu zeigen und gegen einen Feind zu marschieren. Man kann auch mit einem Feinde, wenn nötig, mehrere meinen. Abgesehen von diesen beiden Gründen, die dafür sprechen, dass ein Ziel allein aufgestellt wird, gibt es noch weitere. Der wichtigste davon ist der, dass dieses Ziel tatsächlich die Lebensfrage der deutschen Nation in sich schließt. Lassen Sie sich besonders heute nicht durch die Gefahren täuschen, die man immer als die vordringlichsten hinzustellen sich bemüßigt.

Die größte Gefahr ist und bleibt für uns das fremde Völkergift in unserem Leibe. Alle anderen Gefahren sind zeitlich bedingt. Nur diese eine allein ist in ihrer Folgewirkung ewig für uns vorhanden. Wir hören jetzt viel von neuen Zielen der Bewegung sprechen, und viele sehen vor lauter Bäumen den Wald selber nicht mehr. So bilden sie sich wirklich ein, dass nun auf einmal tatsächlich 15 oder 20 Gegner notwendig zu bekämpfen wären. Ich möchte Sie herausheben aus diesem ganzen Trubel von Zielen und Sie nur einen Augenblick nach Berlin führen, um in die Friedrichstraße zu blicken. Dann sehen Sie Judenjunge um Judenjunge mit deutschen Mädchen im Arm. Und dann bedenken Sie weiter, dass damit jede Nacht Tausende und Abertausende unseres Blutes in einem Augenblick für immer vernichtet sind, und Kind und Kindeskind für uns verloren bleibt. (Lebhafte Zustimmung.) Und dann bedenken Sie eines:

Den Friedensvertrag kann man brechen, Wiedergutmachungsverpflichtungen können ungültig erklärt und abgelehnt werden, politische Parteien vermag man zu beseitigen, aber das Blut, das einmal vergiftet ist, kann man nicht mehr ändern, das bleibt und wuchert fort und drückt uns von Jahr zu Jahr tiefer herunter. Wenn Sie sich heute wundern über die innere Zerrissenheit unseres Volkes, so bedenken Sie folgendes: Es spricht aus dem deutschen Volke in seiner Zerrissenheit nur sein zerrissenes Blut heraus. (Lebhafte Zustimmung.)

Und darin liegt die größte Gefahr, dass wir bei einer Fortsetzung dieser Vergiftung in 10, 20 und 30 Jahren schwächer sein werden als jetzt, in 100 Jahren schwächer als nach 30 und in 200 ohnmächtiger als nach 100 Jahren; einmal aber kommt die Zeit, da unser Volk von seiner kulturellen Höhe sinken wird, um endlich an dieser Blutvergiftung rettungslos zugrunde zu gehen. Denn alles, was wir heute an Schönem vor uns sehen, ist nur das Ergebnis des Ariers, seines Geistes und Fleißes, und nur das Schlechte ist das Erbgut des Hebräers. So aber geht uns die Kraft verloren, die wir brauchen zur späteren Wiedererhebung nicht nur in kultureller, sondern auch in physischer Hinsicht. Das deutsche Volk wird, wenn es dieser Pest nicht beizeiten Herr wird, an dieser Pest zugrunde gehen.

Die Kunst aller großen Volksführer aber bestand noch zu allen Zeiten darin, die Aufmerksamkeit der Masse auf einen Feind zu konzentrieren. Dadurch allein kann man sie zu jener suggestiven Aufwallung bringen, ohne die ein großer Erfolg nie beschieden ist. Glauben Sie mir eines: Der Verstand allein macht hier nur wenig. Mehr als aller Verstand schafft hier das richtige Gefühl. Der Verstand kann den Menschen trügerisch täuschen; das sichere Gefühl verlässt einen nie. (Lebhafter Beifall.) Nicht umsonst sehen Sie bei unserer Bewegung und hier in diesem Saale so viele Frauen; bei einer Bewegung, die doch am männlichsten gekämpft hat. Sie sehen sie hier, weil beim Weibe das Gefühl vorherrschend ist und richtig sagt: Es geht hier um die Zukunft unserer Kinder und damit um die Zukunft unseres Deutschtums. (Lebhafter Beifall.) Und dann gibt es gar kein Schwanken mehr, nicht ein Irren am nächsten Tag, wenn der nächstbeste Schmöker irgendeinen wissenschaftlichen Grund dagegen fabriziert; nein, das Gefühl ist stabil, es wankt und weicht nicht.

Glauben Sie mir, es mag ein Dr. Heim ruhig von unseren „hysterischen Frauen“ reden. Die Frau hat einst das Christentum in die Länder gebracht und sie wird auch unsere Bewegung letzten Endes zum dauernden Siege führen. Wo sie aber fehlen würde, fehlt nicht nur das Weib, sondern mit ihr auch die Jugend und damit die Zukunft. Seien Sie überzeugt: Eine Bewegung, die die wenigsten Frauen hat, besitzt auch die geringste Kraft, weshalb Sie denn auch z. B. in der demokratischen Partei nur wenige „Damen“ finden. Ist man sich aber klar darüber geworden, dass die Bewegung ein Ziel zu verfolgen hat, dann ist es auch selbstverständlich, dass Alles diesem einen Gedanken unterzuordnen ist. Dies soll schon im Namen symbolisch ausgedrückt sein. Und so wurde denn auch einst der Name Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei gewählt.

„Nationalsozialistisch“, weil sich darin das oberste Ziel der Bewegung verkörpert, die Verbindung lebendigster nationaler Kraft mit reinstem sozialen Wollen. Wir waren überzeugt, dass das Herz der Massen nicht allein durch Heilrufen gewonnen werden kann; sie müssen zur Überzeugung gelangen, dass in den Augen unserer Volksbewegung jeder auch als Volksgenosse angesehen wird, dass wir nicht Gnaden ausgeteilt sehen wollen, sondern Rechte hergestellt wissen möchten. Und dass wir die Zukunft unseres Volkes überhaupt nicht in einseitig emporgezüchteten Intelligenzen sehen, sondern in einem gesunden Volk an sich. (Beifall.)

SwastikaUnd deutsche Arbeiterpartei hießen wir sie. Es soll in sie nur derjenige hinein, der sich nicht schämt, zu sagen: Auch ich bin ein Arbeiter, ein schaffender Mensch. Denn wer dieses Wort mit Andacht auszusprechen noch nicht gelernt hat, der ist, wahrhaftiger Gott, der beste Deutsche nicht. Und deshalb wählten wir auch als Symbol das Hakenkreuz auf weißem Feld in rotem Grunde. Auch in diesem Zeichen soll sich unser einziges Ziel ausprägen: Das Hakenkreuz als Symbol der Arbeit, das Weiß als Zeichen unserer nationalen Gesinnung und das Rot als Zeichen unseres wahrhaft sozialen Gedankens. Im Kreuz aber soll sich noch ein weiterer Sinn zeigen, nämlich der Geist, der allein die Arbeit auf dieser Welt bedeutet, der Geist des Idealismus arischer Auffassung und nicht der Geist des Juden.

So ist es auch das Zeichen, in welchem wir gegen diese Weltpest und Weltvergiftung fechten. Daraus aber kam auch unsere Einstellung dem Parlamente gegenüber. Wir haben damals das Parlament abgelehnt, warum? Die junge Bewegung wollte nicht Parlamentarier bekommen, als vielmehr Kämpfer erziehen. Sie besaß damals die Überzeugung, dass es zu früh wäre, in solche Stätten hineinzugehen, und dass das, was uns heute not tut, Redner, Agitatoren und Apostel sind, die in die Masse hinausgehen, um dort die neue Lehre zu verbreiten, zu versuchen, diese Masse mitzureißen, sie zu organisieren und so immer neue Keimzellen zur Stärkung und Vergrößerung der Bewegung zu gewinnen. Das Programm aber sollte nur die logische Ergänzung dieser Tendenz sein. Ein Leitstern, bei dem uns nicht die Frage vorschwebte: Was willst du morgen oder übermorgen, sondern es sollte die Führung der Bewegung bestimmen auf lange Jahrzehnte hinaus. Ideen, die an sich ethisch, unsterblich und unvergänglich sind, und die noch in den fernsten Jahrhunderten den Menschen gleichmäßig voranleuchten sollen. Die Träger dieser Ideen aber sollten Personen sein. Wir waren damals schon der Überzeugung, dass sich der Kampf des Judentums nicht nur gegen die Rasse an sich richtet, sondern auch gegen ihre lebendigste Auswirkung, die Person. Gerade deshalb aber setzten wir an die Stelle des jüdischen Mehrheitsgedankens wieder den Glauben an den Wert der Persönlichkeit. So hat einst die Bewegung in ihrer Arbeit begonnen. Sie wollte gutmachen, was unsere bürgerlichen Parteien versäumten. Sie wollte vor Allem aber in die Massen hinein, um dort für die Verbreitung eines wahrhaftigen Nationalgefühls zu sorgen. Ob es ihr gelungen ist, wissen Sie selbst. Mit nichts haben wir begonnen, und kaum 4 1/2 Jahre später war der Name der Bewegung in aller Munde. Die ganze Welt hat ihn seitdem kennengelernt. Und dann kam jener traurige Tag, von dem Sie auch alle wissen:

Jener bittere Tag, in dem zum ersten Male für die junge Bewegung Menschen in das Nichts wieder zurückgingen und damit am lebendigsten ihren Opfergeist bezeugten. Die Bewegung selbst wurde dann verboten, ihre Organisation aufgelöst, und nur mühsam konnten die Einzelnen versuchen, weiterzuarbeiten, und viele, viele wanderten in die Gefängnisse. Nun ist ein Jahr vergangen, und die Bewegung ist wieder frei. Sie ist wieder frei, d. h. wir stehen vor der Möglichkeit, sie aufs Neue zu bilden oder aufzulassen. Wundern Sie sich nicht, dass es aber da für mich nur einen einzigen Weg gibt. Warum rufe ich die alte Bewegung, die alte Partei wieder ins Leben?

Sie wissen, dass böser, bitterer Streit heute tobt. Verlangen Sie nun von mir nicht, dass ich in diesem Streite Partei ergreife. Ich sehe auch heute noch in jedem Parteigenossen nur den Anhänger der gemeinsamen Idee. (Lebhafter, andauernder Beifall.) Ich sehe auch heute noch nicht den Einzelnen vor mir, sondern ich sehe vor mir den großen Gedanken, und wenn ich je daran in Zweifel geraten sollte, so brauche ich nur das Auge zu schließen, und es erhebt sich vor mir das Bild einer Stunde, in der Tausende bereit waren, für diesen Gedanken, wenn nötig, in den Tod zu gehen. Glauben Sie nicht, dass ich diesen Gedanken je verlassen habe. Er ist unerschütterlich mein Leitstern, jetzt und immer. Jeder Einzelne aber, von dem ich glaube, dass auch er ein Teilchen dieses Gedankens in sich aufgenommen hat, ist in meinen Augen ein Bruder und gehört wieder hinein in die alten Reihen. Und meine Aufgabe als Führer der neuen Bewegung sehe ich nicht darin, nun zu messen, zu fragen oder in der Vergangenheit zu forschen. Ich sehe sie nur in einer einzigen Pflicht, nämlich die Auseinanderstrebenden wieder zusammenzuführen. Dies aber könnte ich nicht tun, wenn ich Partei in der Partei wäre. Deshalb habe ich die alte Flagge wieder genommen in der Überzeugung, dass sich unter ihr alle erneut zu sammeln vermögen, die überhaupt für sie etwas empfanden. Der alten Fahne muss es wieder gelingen, aus dem wilden Chaos, das wir heute vorfinden, eine einzige große, lebendige Bewegung zu formen. Der alten Fahne muss es wieder gelingen, die widerstrebenden Führer zusammenzuschweißen, der breiten Masse aber die Überzeugung einzuflößen, dass das Ende dieser Bewegung nicht gekommen ist, sondern dass sie auch heute noch am Anfang steht. Und es ist nötig, dies heute zu tun.

Mehr denn je ruft uns das deutsche Schicksal entgegen: Deutsche, seid auf der Hut und wehret euch. Unser Volk schlummert gerade in diesen Monaten ganz blöde dahin. Es wird einst entweder ein böses Erwachen geben, oder es wird nicht mehr zum Leben zu erwecken sein. Die alten Parteien gehen schnell zugrunde. Wofür kämpfen sie? Um lächerliche Ziele. Wie schwach sind sie! Jede Entscheidung lässt sie um- und auseinanderfallen. Soll das die Führung der deutschen Nation sein? Wie lange kann unser Volk diesen Zustand noch ertragen? Ich weiß, für manche beginnt das Elend erst dann, wenn es um ihren Geldbeutel geht. Glauben Sie mir, auch diese Zeit wird wieder kommen. Die trügerische Basis unseres heutigen Wirtschaftslebens wird erneut unter ihren Füßen verschwinden, und dann kann man vielleicht unsere Worte besser verstehen als jetzt. Unsere Aufgabe aber ist es, schon heute darauf hinzuweisen, aufdass die Leute sehen und sich dereinst erinnern, dass wir schon zu einer Zeit, als sie selbst noch nicht daran dachten, ihnen das Kommende prophezeit haben.

Und nun, meine lieben Parteigenossen, komme ich zu einer Reihe prinzipieller Punkte. Wenn ich mit dem gestrigen Tage die Flagge unserer alten Bewegung wieder hochgezogen habe, so tat ich es in der Erwartung, dass sich um mich nun alle jene scharen werden, die im Herzen alte Nationalsozialisten geblieben sind. (Lebhafter Beifall.) Ich buhle aber hier nicht um die große Masse an sich. Ich habe einst diesem ganzen großen Strom den Kampf angesagt, und ich bin lange Zeit gegen ihn geschwommen. So soll es mir auch heute gleich sein: Wer in das gemeinsame Lager nicht kommen will, der bleibe fern; wer aber zu kommen gedenkt, dem sage ich eines: Der Streit hat nun ein Ende. (Lebhafter Beifall.)

Man trete mir nicht mit Gründen entgegen. Man sage mir nicht: Ich kann alles tun, nur das und das nicht, und die Schuld von dem ist so groß, dass ich niemals usw. … Nein, wer sich frei weiß von jeder Schuld, der hebe den ersten Stein auf, und dann aber, Freund, habe den Mut und schleudere ihn gegen mich; denn auch ich habe gefehlt, wie jeder Einzelne von ihnen. Keiner hat das Recht, an seine Brust zu schlagen und hinauszuschreien: Der ist der schuldige Teil, und ich bin rein wie ein Engel.

Wer dieses meint, trägt die größte Schuld an sich, der ist eingebildet und ungerecht zugleich. Man redet heute viel vom „Zusammengehen“. Die erste Voraussetzung für ein Zusammengehen heißt jedoch Verständigung. Die erste Voraussetzung zur Verständigung aber ist eine Versöhnung. Und wer sich nicht versöhnen kann, ist in meinen Augen nicht wert, in einer solchen Bewegung zu arbeiten.

Man komme mir nun nicht und sage: Ja, ja, aber ich vertrete ja im Interesse der Bewegung selber diese Meinung. Meine Herren, die Vertretung der Interessen der Bewegung lassen Sie von nun ab meine Sorge sein! (Lebhafter, andauernder Beifall.) Neun Monate hatten Sie Zeit, das Interesse der Bewegung zu wahren. Und ich ging manchmal in meiner engen Kammer schlaflos auf und nieder, wenn ich sehen musste, wie das Interesse der Bewegung gewahrt wurde. Da bitte ich denn, dass man von heute ab einen anderen Weg geht, den Weg, den ich dem Einzelnen wieder weisen will und weisen werde. Ich stehe nicht hier, um gegen irgend jemand eine Anklage zu erheben, um irgend jemand zu schmähen, oder um irgend jemandem einen leisen Vorwurf zu machen. Ich bitte Sie nur um eines: Kommen Sie jetzt in die Reihen der alten Bewegung wieder herein und lassen Sie alles wieder zurück, was hinter dem gestrigen Tage liegt. (Lebhafter Beifall.)

Ich bitte Sie, zu bedenken, welch schwere Opfer viele für diese Bewegung gebracht haben. Ich glaube, wenn heute die Erde jene wieder herausgeben würde, die am 9. November gefallen sind, sie ständen jetzt neben mir und würden Ihnen zurufen: Jawohl, auch wir wollen diesen Streit nicht haben. Wir sind nicht für Einzelne gefallen, sondern für unseren großen, gemeinsamen Glauben und unser gemeinsames Werk. Ich wende mich da vor allem an unsere deutsche Jugend. Ihr wisst nicht, ob Ihr nicht eines Tages dort sein müsst, wo die Freiheit des deutschen Vaterlandes allein wieder erkämpft werden wird. Wenn Ihr aber noch einmal in Eurem Leben an den Rhein zu gehen habt, dann werdet Ihr auch nicht zerrissen, sondern wieder Schulter an Schulter marschieren. So tut es auch jetzt in unsrer Bewegung. (Bravorufe.)

Ich wende mich an die Frauen. Ich bitte gerade Sie vor allem, lassen Sie jetzt nur ein einziges Gefühl vorherrschend sein, das Gefühl für die Verpflichtung, das große Gut, das wir nun weiterzuführen haben, getreulich zu verwalten, es nicht zersplittern und in die Gosse ziehen zu lassen. Denn jedes Wort, das wir unter uns in bösem Sinne sprechen, wird in den Händen unserer Feinde zur Waffe gegen jeden Einzelnen von uns. Ich glaube, wir haben ein Symbol, zu dem jeder kommen kann. Die alte Flagge hat 15 Monate nun fast geruht. Sie ist heute wieder aufgezogen, und jeder Einzelne kann ihr aufs neue den Treueid leisten. Jeder kann kommen und sich wieder in Reih und Glied stellen. Und nur, wer dies nicht tun zu können glaubt, mag bleiben.

Wer aber meinen sollte, seinen Eintritt an „Bedingungen“ knüpfen zu können, der kennt mich schlecht. (Lebhafter Beifall.) Ich habe mich neun Monate jedes Wortes enthalten; nun führe ich die Bewegung und Bedingungen stellt mir niemand; denn wenn die Herren kommen, und mir der Eine sagen sollte, ich stelle die Bedingung, und der Andere, ich stelle jene, so habe ich nur eine Antwort zu geben: Freund, warte erst, welche Bedingung ich stelle. Ich bin nicht gewillt, mir Bedingungen vorschreiben zu lassen, solange ich persönlich die Verantwortung trage. Und die Verantwortung trage ich wieder restlos für alles, was in dieser Bewegung vorgeht. (Lebhafter Beifall, Heilrufe.)

So bitte ich Sie denn nochmals, stellen Sie alles zurück, was Sie trennen könnte, und bedenken Sie, dass heute ganz Deutschland auf uns sieht. Wir sind jetzt in diesem Saale hier versammelt, kaum 3.000 oder 4.000 Menschen. Aber aus den 4 Tausend müssen in kurzer Zeit wieder 2 oder 3 Millionen werden. So beginnt denn damit für die Bewegung wieder ein neues Jahr. Ich werde demnächst eine provisorische Mitgliederversammlung einberufen und dort die Hauptleitung wählen lassen. Wir werden dann im nächsten Jahre die erste ordentliche Generalmitgliederversammlung abhalten. Ich bitte Sie, stellen Sie bis zu diesem Zeitpunkt alle Kritik, auch an mir, zurück. Nach einem Jahre wollen wir uns wieder sehen, und dann mögen Sie urteilen. Habe ich recht getan, dann schmähen Sie mich nicht mehr. Und habe ich unrecht gehandelt, dann lege ich mein Amt in Ihre Hände zurück. (Zurufe: Niemals!) Ich glaube Ihnen aber schon heute versprechen zu können, dass unsere Bewegung wieder werden wird. Ich glaube an unser altes Banner. Ich habe es selbst einst entworfen und als Erster getragen und hege nur den einzigen Wunsch dass, wenn einmal der Sensenmann mich niederstreckt, es mein Leichentuch sein möge. Und auch von Ihnen habe ich die Überzeugung, dass wir diese alte Flagge nicht lassen wollen und nicht mehr lassen können. (Lebhafter, anhaltender Beifall.)

Die Zeit ist heute bitter ernst. Unser Volk tanzt noch, während sich in Wirklichkeit der Tod naht. Unsere Aufgabe soll es nun sein, in den Morast wieder hineinzufahren und diesem Volke zu sagen, was ihm gesagt werden muss. Ich glaube, dass schon in einem Jahre vielen die Augen geöffnet sein werden. Manchem wird der trügerische Schimmer wieder vergangen sein, und Leute, die uns heute noch verfluchen, werden als neue Kämpfer in unseren Reihen stehen. In der Gewinnung dieser Leute aber gerade mögen Sie künftig Ihre größte Aufgabe erblicken.

Lassen Sie also allen inneren Streit, lassen Sie die Anderen, auch wenn sie mich selbst angreifen, das tut nichts zur Sache. Wir wollen auch darüber nicht streiten. Was wir wollen ist, in die Masse hineingehen, um sie herauszuholen aus dem heutigen Wahn und wieder einzugliedern in ihr Volkstum, aufdass einmal der Tag zu kommen vermag, an dem Deutschland unter unserer Flagge aufs Neue wieder aufersteht. Und dieses Größere und nicht die Partei ist zum Schluss bei uns das Ziel. Und wenn wir so das Trennende zurückstellen, können wir es um so leichter tun, da wir doch alle ein gemeinsam verbindendes Ideal besitzen, ein gemeinsames Gut, das gemeinsame, heilige, deutsche Vaterland.

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Quelle: Reden des Führers, DTV 1967

Vernehmung Adolf Hitlers vor dem bayrischen Volksgericht am 26. Februar 1924 (Auszüge)

1. Verhandlungstag: Dienstag, den 26. Februar 1924, vormittags 8½ Uhr. 

[…]

Wir schreiten nun zum Verhör des Angeklagten Hitler. 

Die Frage des Vorsitzenden, ob er sich vernehmen lassen wolle, beantwortet Adolf Hitler mit

„Jawohl“.

Den Aktenvortrag des Vorsitzenden ergänzt, bezw. berichtigt Adolf Hitler in folgenden Punkten:

Angekl. Hitler:

Als ich im Jahre 1912 nach München kam, geschah dies nicht zu meiner Ausbildung (als Architekturzeichner); ich war bereits selbständig. Ich mußte mir aber selbst mein Brot verdienen, um mich weiter ausbilden zu können zum Baumeister.

An Kriegsverletzungen habe ich erlitten eine Granatsplitterverletzung am linken Oberschenkel und später eine Gasvergiftung. Es handelte sich hierbei um eine Vergiftung durch deutsches Gelbkreuzgas. In der Nacht vom 13. auf 14. Oktober [1918] ist der gesamte Ypernbogen zum erstenmal mit deutschem Gelbkreuzgas, das die Franzosen und Engländer wahrscheinlich im Laufe des Rückzugs am 8. August erbeutet haben, beschossen worden. Die Vergiftung äußerte sich in einem Abfallen der Haut, in Bluthusten und in einer schweren Zerstörung der Netzhaut. Ich war zunächst vollständig erblindet und glaubte nicht, jemals wieder das Augenlicht zu bekommen. Drei Kameraden von mir sind sofort gestorben, andere sind erblindet für immer. Bei mir hat sich im Laufe der Behandlung die Sache soweit gebessert, daß ich bei der Entlassung aus dem Lazarett wenigstens eine große Überschrift lesen konnte. Aber daß ich jemals eine Zeitung lesen könne oder überhaupt noch normal lesen könne, war nicht zu hoffen. Mit Rücksicht auf meinen Beruf, der die besten Augen erfordert, mußte ich damals als erwerbsunfähig gelten.

Vorsitzender:

Sie sind als K.V. entlassen worden und sind im September 1919 als Bildungsoffizier ins Schützenregiment Nr. 19 gekommen. 

Angekl. Hitler:

Das Krankenblatt des Lazaretts in Pasewalk ist bereits unter der Revolution hergestellt worden. Um den Einzelnen hat man sich praktisch nicht gekümmert; wir sind rudelweise angetreten und wurden rudelweise abgeschoben. Beispielsweise habe ich mein Soldbuch nicht mehr bekommen, die Dokumente wurden zum größten Teil verschlampt; praktisch war die Revolution an der Küste seit 5. November [1918] eingetreten. Der gesamte Betrieb war so verludert und verlottert, daß von einer ordnungsgemäßen Behandlung überhaupt nicht mehr die Rede sein konnte.

Nach weiteren aktenmäßigen Feststellungen bemerkt der

Vorsitzende:

Man sagt auch, daß die Gründung der Nationalsozialistischen Partei in Deutsch-Österreich auf Sie zurückzuführen ist.

Angekl. Hitler:

Die Gründung der Nationalsozialistischen Partei in Deutsch-Österreich liegt bereits über 20 Jahre zurück; sie hat mit unserer gar nichts zu tun.

Hierauf wird die Verhandlung um 11 Uhr 53 Minuten auf nachmittags ½ 3 Uhr vertagt.

1. Verhandlungstag: Dienstag, den 26. Februar 1924, nachm. 2½. 

Vorsitzender, Landgerichtsdirektor Neithardt, eröffnet die Sitzung.

Vorsitzender: Ich ersuche Sie, Herr Hitler, eine Erklärung abzugeben über Ihre Einstellung und wie Sie zu der ganzen Sache gekommen sind.

Angekl. Hitler:

Hohes Gericht! Der Herr Landgerichtsdirektor hat heute vormittag aus meiner militärischen Dienstleistung erwähnt, daß ich die Führung „sehr gut“ bekommen hätte. Ich glaube, es ist vielleicht eigentümlich, daß ein Mann, der über 4½ Jahre, praktisch fast 6 Jahre gelernt hat, den Vorgesetzten zu achten, niemandem zu widersprechen, sich blindlings zu fügen, auf einmal in den größten Widerspruch, den es im Staatsleben geben kann, kommt, nämlich zur sogenannten Verfassung. Ich muß hier in meine Jugend zurückgreifen, da hier tatsächlich der Keim des Konfliktes zwischen mir und der heutigen Verfassung und den leitenden Stellen liegt. Ich bin persönlich als junger Mensch mit 16½ Jahren gezwungen gewesen, mir mein eigenes Brot zu verdienen. Mit kaum 17 Jahren kam ich nach Wien und dort habe ich drei Dinge gründlich kennengelernt: Einmal die soziale Frage. Ich habe zum ersten Mal dort das große Elend und die große Not breiter Schichten am eigenen Leibe gespürt. Zweitens das Rassenproblem in der Stadt, in der sich praktisch Osten und Westen mehr oder weniger treffen. In Wien kann man das Rassenproblem besser studieren als irgendwo in Deutschland, weil dort nach meiner politischen Überzeugung der größte Feind und Gegner der ganzen arischen Menschheit stärker und schärfer hervortritt, wie in München oder überhaupt im übrigen Deutschland. Drittens habe ich in Österreich kennengelernt die Bewegung, die auf einer bestimmten Rasse beruht und die große Not der breiten Massen ausbeutet, um auf diese beiden Fundamente gestützt eine Organisation aufzubauen, die in ihren Folgeerscheinungen zum Zusammenbruch des gesamten modernen Staates führen muß, die marxistische Bewegung. Ich kam nach Wien als Weltbürger und zog aus ihr  wieder fort als absoluter Antisemit, als Todfeind der gesamten marxistischen Weltanschauung. Ich ging nach München und habe mir hier das Brot verdient, bis der Krieg kam. Es war selbstverständlich, daß ich mich in den ersten Tagen der Mobilmachung dort als Soldat meldete, wo nach meiner Überzeugung das Schicksal der deutschen Nation ausgefochten wurde. Zu dieser deutschen Nation zählte ich auch den Splitter von zehn Millionen, der durch ein unseliges Schicksal von Deutschland abgetrennt war. Ich war der Überzeugung, daß das deutsche Schicksal auch für Deutschösterreich nicht ausgefochten wird in der österreichischen Armee, sondern in der deutschen Armee; demgemäß habe ich mich bei dieser zum Dienst gemeldet. Ich will gar nichts über den Krieg sagen. Nur meine Einstellung, die den ganzen Krieg gegenüber gleich blieb, will ich erwähnen. Ich war der Überzeugung, daß, wenn Deutschland in Zukunft nicht die innere Frage lösen würde und die Regierung nicht die Entschlossenheit und die Kraft aufbringt, den Marxismus richtig zu fassen, Deutschland mit zwangsläufiger Folge verloren wäre. Ich habe diese Überzeugung auch meinen Kameraden gegenüber, die später meine Anhänger geworden sind, oft betont, daß, wenn das marxistische Problem nicht zur Lösung kommt, Deutschland nicht den Sieg erringen kann, vielleicht sämtliche Opfer letzten Endes vergeblich sein werden. Tatsächlich konnte man auch im Winter 1916/17, wenn auch unter der Oberfläche, die ersten Erscheinungen des späteren Verfalls beobachten. Ich kam damals nach Bielitz ins Lazarett; da ist mir ein ganz kleiner Vorgang für immer im Gedächtnis geblieben.

Während wir an der Front bis dahin noch tatsächlich den absoluten Gehorsam kannten, war er in diesem Lazarett mehr oder weniger aufgelöst. Dieses Rätsel wurde mir auch blitzschnell gelöst. Als ich einmal dort ein militärisches Buch über eine militärische Wissenschaft liegen hatte, kam der Chefarzt. Ich hatte es vorher umgeklappt beiseite gelegt. Der Chefarzt, ein Dr. Stettiner, sagte: „Was lesen Sie da“. Er schlug das Buch auf, sah hinein und sagte dann: „Ich habe Sie für vernünftiger gehalten“. Zunächst war ich wie vor den Kopf geschlagen. Allerdings war Stettiner ein Jude. Es war mir schon eigentümlich, wie es kam, daß zahllose, sogar die größten Stänkereien ohne weiteres geduldet wurden und daß Leute, die längst hätten draußen sein müssen, weil sie gesund waren, im Lazarett blieben und dort weiter wühlen konnten. Ich sagte mir: Entweder ist die Führung des Lazarettes blind oder sie will nicht sehen, daß die Disziplin und der Gehorsam untergraben wird. Ich kam dann an die Front und schon 1917/18 konnte man die Folgeerscheinungen klar sehen. Als ich zum zweiten Mal in das Lazarett kam, konnte man auf der Bahnfahrt nichts anderes als vom Handeln und Tauschen hören und im Lazarett wurde von der Revolution gesprochen. Am 5. und 6. November [1918] kamen dann von Stettin Matrosen auf Lastkraftwagen und ging dann die Revolution an. Ich lag gebrochen mit großem Schmerz da, obwohl ich nicht angegeben habe, wie es mir war; denn es war mir widerlich, zu heulen in einer Zeit, wo man fühlte, daß es zum Zusammenbruch käme. Als dann am 7. [November 1918] verkündigt wurde, daß in München die Revolution ausgebrochen sei, konnte ich es zunächst nicht glauben. Aber am 9. November [1918] wurde es mir klar, und in dieser Nacht entstand mein Entschluß: Das große Schwanken in meinem Leben, ob ich mich der Politik zuwende, oder ob ich Baumeister bleibe, nahm ein Ende. Ich habe mich in dieser Nacht entschlossen, daß, wenn ich das Licht wiederbekäme, ich mich der Politik zuwenden würde. Ich habe mich sofort umgesehen, daß ich nach München kam und bin auch wenige Wochen später in München beim Ersatzbataillon gewesen. Die weitere Entwicklung war verhältnismäßig einfach.

Ich habe die Räteperiode mitgemacht und kam infolge meines Widerstandes in der Räteperiode zur Kenntnis meiner Vorgesetzten und in die Untersuchungskommission des Infanterieregimentes II. Hierbei kam ich in Berührung mit der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Damals hieß sie noch Deutsche Arbeiterpartei. Die Bewegung besaß sechs Mitglieder, ich war das siebte.Warum ich mich der neuen Bewegung angeschlossen habe und nicht einer der bestehenden großen Parteien, wo meine persönlichen Chancen wohl größer gewesen wären – denn das Unternehmen war nach dem Urteil aller meiner Freunde lächerlich, mich als Siebter einer Gruppe von sechs Handarbeitern anzuschließen, als gewöhnlicher Soldat zu gewöhnlichen Schlossern zu kommen, es erschien das den meisten als ein Hirngespinst –, das hat seinen Grund darin, weil die bisherigen Parteien das ganze Problem, an dem Deutschland zugrunde gehen wird, wenn es dasselbe nicht löst, nicht erkannten, nämlich die marxistische Bewegung

Sie ist in meinen Augen die Lebensfrage der deutschen Nation. Unter Marxismus verstehe ich eine Lehre, die prinzipiell den Wert der Persönlichkeit ablehnt als schaffendes und schöpferisches Fundament der menschlichen Natur, als treibendes und wirkendes Element der menschlichen Geschichte, Politik usw., und dessen Auswirkung auf wirtschaftlichem Gebiete das Privateigentum ist. Indem die marxistische Bewegung an Stelle der Person die Zahl setzt, an die Stelle der Energie die Masse, zerstört sie das Fundament des gesamten menschlichen Kulturlebens usw. Wo diese Bewegung praktisch zur Geltung kommt, muß sie die menschliche Kultur zugrunde richten.

Tatsächlich hat diese Bewegung mit zwei ungeheuren Instrumenten gearbeitet: Auf der einen Seite mit einer ungeheuren Massenpropaganda, mit einer Massenbeeinflussung. Das Bürgertum kennt den Marxismus nicht, weiß nicht, daß der kleine Junge, der aus der Schule kommt und in die Lehre gebracht wird, dadurch letzten Endes dem Staat und der Gesellschaft entfremdet wird und, wenn das konsequent so fortgesetzt wird, bald reif wird, als Lehrling in die Gewerkschaft einzutreten, wie er dann weiter sich immer mehr entfernt von seinem Volke, sich ausschließlich auf die Handarbeit stützt, grundsätzlich das geistige Element als Bourgeoisie ablehnt, und daß diese Lehre zu einem Riesenorganismus im Staate führen muß, zu einem Staate der brutalen Faust gegen Genialität und Wissen. Durch diese Lehre wird es möglich, daß ein Mensch von dreißig bis vierzig Jahren zu einem Todfeind seines eigenen Bruders werden kann, daß er seine eigenen deutschen Blutsgenossen als Todfeinde und Klassenfeinde bezeichnet, während er unsere wirklichen Feinde, die Engländer, Franzosen, ja selbst die ihm völlig rassenfremden Hottentotten als Bruder empfindet.

Das zweite Instrument dieser Bewegung ist ein unerhörter Terror. Keine Bewegung hat mit so gründlicher Kenntnis die Züge der Massen bearbeitet, wie die marxistische Bewegung. Sie weiß, daß die Masse Respekt besitzt vor der Kraft und Entschlossenheit, und sie hat an die Stelle der Schwäche der Bürgerlichen und ihrer Unentschlossenheit die brutale Macht und den brutalen Willen gesetzt, hat rücksichtslos den einzelnen niedergezwungen und die Arbeiter vor die Alternative gestellt: Entweder Du willst mein Bruder sein oder ich schlage Dir den Schädel ein.

Ich habe diese Bewegung kennengelernt in meiner Jugend in diesen beiden Auswirkungen. Die bürgerlichen Parteien kennen sie nicht oder wollten sie nicht kennen. Aus dieser Erkenntnis heraus mußte ich mich dieser jungen Bewegung anschließen, die sich nicht wie die bürgerlichen Parteien von vornherein auf den Standpunkt stellt: Wir wollen einmal sehen, daß wir uns mehr oder weniger in die Zukunft teilen. Sondern diese Bewegung hat erkannt, die Zukunft Deutschlands heißt „Vernichtung des Marxismus“. Entweder gedeiht dieses Rassengift, die Massentuberkulose in unserem Volke, dann stirbt Deutschland an seiner kranken Lunge, oder aber sie wird ausgeschieden, dann kann Deutschland wieder gedeihen, früher nicht. Nur einer jungen Bewegung kann man dieses Prinzip einimpfen, das keine Kompromisse und keine Koalitionen verdreht, sondern grundsätzlich erklärt: Wir können mit dieser Weltanschauung niemals Frieden schließen; für uns ist Deutschland gerettet an dem Tag, wo entweder der letzte Marxist sich bekehrt oder niedergebrochen ist. Es gibt sonst keinen Mittelweg. Deutschland hat das nicht begriffen, besonders die bürgerliche Bewegung nicht. Deshalb kam es zu der fürchterlichen Katastrophe, die uns als die deutsche Revolution bekannt ist.

[…]

Am 7. November [1923] nachmittags habe ich die definitive und entscheidende Sitzung mit den Herren gehalten und dabei wurde nun endgültig der Termin des 8. November bestimmt und zwar aus folgendem Grunde: Kahr sollte, wie wir zufällig im letzten Augenblick erfahren hatten, am 8. November eine Versammlung abhalten. Das schien der gegebene Augenblick, um am leichtesten diese vollendete Tatsache zu schaffen und zwar war bestimmt, daß der Saal umstellt werden solle, daß Lossow, Kahr und Seißer herausgebeten würden zu einer Besprechung, ans Telefon oder irgend sonstwie, daß also der Saal nicht besetzt werden sollte und daß ihnen ganz kurz gesagt werden sollte: Exzellenz sehen die vollendete Tatsache; nun ziehen Sie die Konsequenz aus Ihren bisherigen Reden. Ein Zurück gibt es für Sie so oder so nicht mehr, für uns aber auch nicht mehr. Wir standen auf dem Standpunkt, daß das, was man Monate hindurch beraten hatte, entweder von Männern ausgeführt oder von Feiglingen verworfen würde. Außerdem wäre es schädlich für das Vaterland, und schädlicher als das Weiterregieren des heutigen Regiments in Deutschland kann überhaupt gar nichts sein; denn es hat Deutschland in den fünf Jahren weiter zurückgeworfen in seiner Entwicklung und seiner Größe, als 50 Jahre, als Jahrhunderte früher, weiter selbst als der dreißigjährige Krieg, der kaum diesen Zusammenbruch herbeigeführt hatte, wie dieses fünfjährige Regiment, insofern dieser Zusammenbruch ausschließlich kam auf Grund unserer eigenen Charakterlosigkeit.

[…]

Der Vorgang selber war ganz kurz folgender: Ich begab mich um 8 Uhr in den Bürgerbräukeller. Der war außen von einer großen Menschenmasse umlagert und ich dachte im ersten Augenblick, daß vielleicht die Sache irgendwie zur Kenntnis der Polizei gekommen wäre. Ich sah ein großes Polizeiaufgebot, auch marschierte von der Brücke ein großes Polizeiaufgebot herauf und ich wußte, daß unsere Stoßtrupps zum Teil in Personenautos ankamen. Ich mußte mir sagen, daß bei dieser Menschenmasse das Ankommen dieser ersten außerordentlich erschwert sein würde. Ob die Polizei eine Ahnung hatte von dem Vorgang, konnte ich zunächst nicht feststellen. Ich ging auf alle Fälle hinein und ließ meinen Begleiter, Herrn Graf, der von der Sache gar nichts wußte, zurück und sagte ihm bloß: Wenn der Stoßtrupp kommt, gehen Sie in die Vorhalle und erwarten Sie mich. Ich werde in der Vorhalle sein. Ich ging hinein und sah, daß der Saal maßlos überfüllt war. Ich wurde hineingelassen, da die Polizeibeamten mich kannten. Ich mußte mir sofort sagen, bei dieser Überfüllung ist es gänzlich ausgeschlossen, daß man die Herren herausbitten kann. Man konnte nicht einmal vorkommen bis zu dem Tisch; denn es war vorher bestimmt, daß auch ich mich vorher an den Tisch beim Podium setzen sollte. Dann sollten die Herren gebeten werden hinauszukommen, und ich sollte nachkommen. Das war nun ganz unmöglich. Es konnte kein Mensch hereinkommen, selbst nicht unter Anwendung der Ellenbogen. Ich ging sofort aus dem Saale wieder hinaus – die Rede des Herrn von Kahr war an und für sich unverständlich. Man hatte nun das Gefühl, daß so, wie die Dinge jetzt lagen, unter Umständen eine Erschwerung eintreten konnte. Ich ging in die Vorhalle und sagte zu Scheubner, er möge sofort zu Ludendorff fahren und ihn in Kenntnis setzen. Falls Ludendorff nicht kommen wolle, bitte ich, mich anzutelefonieren. Ich würde dann persönlich hinausfahren. Ich hielt es aber für ausgeschlossen, daß Ludendorff es nicht tun würde, wenn ich ihn persönlich bitte.

Scheubner ging dann hinaus, kam aber zurück und erklärte, draußen stehe alles voll Menschen. Ob die Stoßtrupps ankommen, ist eine große Frage. Ich ersuchte einen Polizeibeamten, er möge die Straße räumen lassen, da sonst im Saale Unruhen entstehen konnten. Der Polizeibeamte ließ auch die Straße räumen. Ich ging dann hinein und kam um 8 Uhr 30 Minuten in die Vorhalle. Dort habe ich vier Minuten gewartet; dann kamen die Stoßtrupps an. Ich besetzte dann mit einer Handvoll Leute die Vorhalle. Mit drei Mann ging ich dann hinein, habe die Pistole herausgezogen. Es ist doch selbstverständlich, daß man da nicht mit einem Palmwedel hineingehen kann. Ich sagte zu meinem Begleiter Graf: „Passen Sie auf, daß wir nicht von rückwärts angeschossen werden“. Es waren 58 Offiziere da, da konnte leicht einer, der die Geistesgegenwart besaß, mich niederschießen. Von einem Anschlagen von rückwärts bis nach vorn auf Kahr konnte keine Rede sein, weil ich mir mit Ellbogen und Fäusten Platz machen mußte. Die Pistole hielt ich im Gedränge in der Luft. Daß ich auf Kahr die Pistole nicht angeschlagen habe, geht daraus hervor, daß Kahr in seiner Umgebung mir nicht als die fürchterliche Person erschien, die nur mit zwei Maschinenpistolen und einer Handgranatenpistole hätte in Schach gehalten werden können.

Kahr stand auf dem Podium und trat außerordentlich zitternd und bleich zurück. Wenn mir vorgeworfen wird, daß ich pathetisch aufgetreten wäre, so muß ich darauf hinweisen, daß der Saal mit 5000 Personen gefüllt war, die nicht aus meinen Anhängern, sondern fast entgegengesetzt eingestellten Männern bestanden, und daß dort große Unruhe herrschte. In diesen drangen drei Mann mit einem Zivilisten an der Spitze ein. Unter solchen Umständen kann man auf andere Weise keine Ruhe schaffen. Ich habe mir in Hunderten von Versammlungen unter kritischeren Umständen Ruhe verschafft. Ich wußte  genau, welche Methode ich dabei anwenden mußte und hatte mir auch tatsächlich innerhalb 20 Sekunden Ruhe verschafft dadurch, daß ich einen Pistolenschuß abgab. Ein Herr allerdings, der seine Rede abliest vom Konzept, das ein anderer verfaßt hat, kann das nicht verstehen.

Ich ging dann sofort herunter und wollte die Herren Kahr, Lossow und Seißer herausbitten. Da trat mir ein Offizier entgegen. Wie ich später erfuhr, war das ein Herr Major Hunglinger. Der hatte seine Hand in der Tasche stecken, so daß ich das Gefühl hatte, er ziehe eine Pistole. Diesem habe ich die Pistole an die Stirne gehalten und erklärt: „Nehmen Sie Ihre Hand heraus“. Mir hat niemand dabei die Hand weggedrückt. Hunglinger hat die Hand herausgezogen und ich habe dann die Pistole wieder abgesetzt. Ich habe dann die Herren Kahr, Lossow und Seißer gebeten, herauszukommen unter der Zusicherung, daß ich für ihre Person und Sicherheit vollkommen garantiere.

Ich führte dann die Herren hinaus in die Vorhalle; dort war eine Reihe blauer Polizei [Anm.:Die Polizei Münchens trug blaue Uniformen, die Landespolizei Bayerns grüne Uniformen], von uns 6-8 Mann. Ich habe dann die Vorhalle räumen lassen und die Herren hereingeführt. Ich habe schon in Hunderten von Versammlungen gesprochen und kann sagen, daß ich immer Herr meiner Sinne war. Ich war es an diesem Tage genauso. Wenn man erklärt, ich hätte mit der Pistole herumgefuchtelt, hätte gewissermaßen einen Veitstanz aufgeführt, so ist das insofern vielleicht richtig, als bekanntlich Menschen, die Alkohol trinken, es oft erscheint, als ob die Bäume tanzten, während diese Erscheinung nur ein innerer seelischer Vorgang bei ihnen selbst ist.

Kahr war geknickt und gebrochen, so daß er mir leid tat; noch mehr leid taten mir Seißer und von Lossow, daß ich zwei Offiziere aus dem Saale führen mußte. Ich habe die deutschen Offiziere in einer Zeit verteidigt, da die Herren nicht in Uniform auftraten. Ich habe die Leute immer aufgefordert: „Schimpft nicht über die deutschen Offiziere“. Da bin ich oft niedergebrüllt worden. Es tat mir weh, deutsche Offiziere, insbesondere Seißer, den ich hochgeachtet habe, denn er war ein absolut mutiger Mann, so herauseskortieren lassen zu müssen. Darüber habe ich mich auch sofort entschuldigt und sagte: „Bitte, verzeihen Sie, daß ich so vorgehen muß, aber es bleibt mir kein anderes Mittel. Die Sache ist jetzt gemacht. Es gibt kein Zurück mehr“.

Die paar Sätze, die man der Öffentlichkeit übergeben hat, sind gefälscht und auch teils aus dem Zusammenhang gerissen. Wenn ich sonst nichts gesagt hätte, dann hätte die Unterhaltung nicht länger als zwei Minuten gedauert. Es ist doch logisch, daß diese paar Sätze aus dem Zusammenhang gerissen oder teils erfunden sind. Exzellenz von Kahr soll erklärt haben: Leben oder Nichtleben, Sterben oder Nichtsterben ist mir einerlei. Herr von Kahr stand in diesen Minuten nicht in Heldenpose dar. Ich versicherte ihm noch einmal, daß für sein Leben nicht die geringste Gefahr bestünde. Da sagte Kahr, er fürchte das auch nicht, denn Leben oder Nichtleben sei ihm einerlei. Ich habe Kahr zur Antwort gegeben, indem ich auf die Pistole hinwies, die ich in der Hand hatte, und zwar lächelnd: „Es sind 5 Schuß darin: vier für die Verräter, und wenn es schief geht, einer für mich“.

Ich habe Graf die Pistole gegeben zum Laden für die abgeschossene Patrone. Die Herren wurden nicht bedroht, im Gegenteil: Mir persönlich wäre eine solche Bedrohung lächerlich erschienen; nach dem Vorausgegangenen war hierfür kein Grund vorhanden. Was hätte es denn auch für einen Zweck gehabt. Ich kann doch nicht immer hinter den Männern sein, wenn sie ihr Wort nicht halten wollten. Ich habe die Herren nur daran erinnert, was sie mit uns gesprochen haben und gebeten, die Konsequenzen daraus zu ziehen. Ich habe gesagt: „Ein Zurückgehen gibt es nicht mehr. Auch Sie gehen mit der ganzen Sache zugrunde“, wobei ich voraussah, daß sie mit uns ins Gefängnis kommen würden, wenn die Sache zugrundeginge. Eine Meinung, die ich jetzt allerdings korrigieren muß.

Ich bat die Herren, die Ämter zu übernehmen. Kahr brachte praktisch folgenden Einwand. Er sagte: „Ja, aber zu der Sache muß man doch auch eine innere Freude haben und nach den Vorgängen, wie ich herausgeführt wurde, werden die Leute nicht glauben, daß ich das von mir aus tue. Sie haben mir ja nicht einmal meine Rede zu Ende halten lassen“. Ich sagte, ich habe ja nicht geahnt, daß Ihre Rede so lange dauert. Mir wurde gesagt, daß die Versammlung punkt 8 Uhr 30 Minuten zu Ende wäre. Und deshalb habe ich mich auf diese Zeit eingestellt. Ich hätte auch um 8 Uhr 45 Minuten kommen können. Ich konnte nicht annehmen, daß Ihre Reden länger dauerten; aber ich konnte auch unsere Leute am Saaleingang nicht mehr halten; ich kann nichts dafür. Die Einwände des Herrn von Lossow waren folgende:

„1.) Ist die Sache auch im Norden losgegangen? 2.) Ist auch Ludendorff bereit“?. Ich erklärte ihm, daß im Norden nichts losgegangen sei und daß Ludendorff verständigt wäre. Er könnte jeden Moment kommen, sonst hätte mich Scheubner schon antelefoniert. Tatsächlich sind die Herren dann auch eingetroffen. Es kam dann Weber und Pöhner in den Raum, nicht nach Ludendorff, sondern vor Ludendorff. Diese haben dann auf die Herren eingesprochen. Ich ging dann hinaus und überzeugte mich, daß die gesamten Stoßtrupps angekommen waren. Dann ging ich wieder hinein. Da aber Kahr erklärte, er fürchte, daß die Vorgänge im Saal unrichtig aufgefaßt werden könnten, habe ich zu ihm gesagt: „Bitte, wenn Sie Bedenken haben, bin ich bereit, in den Saal zu gehen und zu sprechen. Ich werde im Saale vorschlagen, daß Herr von Kahr die Ämter übernehmen wird, und es wird dann donnernder Beifall erfolgen. Man wird Ihnen das nicht übel ankreiden, im Gegenteil, die Leute erwarten das“.

Wenn ich ihn mit der Pistole bedroht hätte, dann wäre keine Notwendigkeit vorgelegen, in den Saal zu gehen. Ich ging also in den Saal und erklärte kurz, daß im Vorzimmer Entscheidung darüber getroffen werde, ob Herr von Kahr, Lossow und Seißer bereit wären, die neue Regierung anzunehmen. Ich erklärte, daß die Herren mit ihrem Entschluß ringen und daß ich es für notwendig halte, daß sich die Versammlung entscheide, ob sie mit der vorgeschlagenen Lösung einverstanden ist und ich schlug dann die Lösung vor. Im Saale entstand ein unerhörter Beifall, ein unerhörter Sturm. Ich ging hinaus und sagte: Exzellenz von Kahr, Sie dürfen beruhigt sein, Sie brauchen sich nicht zu schämen vor den Leuten. Wenn Sie hineinkommen, werden Sie nicht ausgespottet, im Gegenteil, man trägt Sie auf den Schultern hinein.

Unterdes kam Ludendorff. Ich ging sofort hinaus und wollte ihn verständigen. Er gab mir aber keine Antwort, sondern ging sofort hinein, frug mich, ich glaube, ganz kurz, ob die Herren von seinem Kommen verständigt seien. Ich sagte ja. Er ging dann hinein und erklärte den Herren, daß er genauso überrascht sei, daß ihm Dr. Scheubner die Mitteilung gebracht hätte, daß aber nun ein Entschluß gefaßt werden müßte, so oder so. Er halte für sich dafür, daß der einzige Entschluß der wäre, die Sache so, wie man sie besprochen habe, in die Tat umzusetzen. Er hat aber den Herren gar keinen Zweifel darüber gelassen, daß das nur möglich wäre mit Kahr, Lossow und Seißer, er hat sie nicht, wie die Herren später erklärten, selber auch gewissermaßen vor eine vollendete Tatsache gestellt, sondern im Gegenteil, Ludendorff hat bis dahin mir und den anderen gegenüber gar keine Erklärung abgegeben, sondern hat bloß mit den Herren gesprochen und erklärt, seiner Überzeugung nach gebe es nur eins, jetzt die Entscheidung zu treffen, die auf Grund des Besprochenen allein übrig bliebe.

Ludendorff hat dann mit Lossow und Seißer ganz kurz gesprochen. Ich muß gestehen, sowohl Lossow als Seißer waren zum Schluß sehr ergriffen, beide Herren hatten Wasser in den Augen und endlich sagte Lossow zu Ludendorff: Gut, Exzellenz, Ihr Wunsch ist mir Befehl, und reichte ihm die Hand. Es war ein Augenblick, in dem alles ruhig war. Dann trat Seißer hin, ebenfalls aufs tiefste ergriffen, reichte ihm ebenfalls die Hand. Und dann redete er noch mit Kahr, und Kahr sagte schließlich: Gut, aber sehen Sie, Sie werden begreifen, wir sind doch alle, wie wir hier im Saale sind, Monarchisten – so genau wörtlich. Ich kann die Landesverweserschaft nur annehmen als Statthalter des Königs.

Mir persönlich kann das vollständig gleich sein; für mich existiert die Revolution des Jahres 1918 zunächst nicht. Sie muß erst legalisiert werden. Man möge nicht eine Volksabstimmung machen über Verfassungsänderung, sondern über die Gutheißung der Revolution des Jahres 1918. Dann würde man eine Antwort bekommen, die anders ausfällt als wie bei jeder anderen Abstimmung, und sie wird vielleicht auch kommen. Kurz und gut, bei mir war die Frage nicht die, ob etwa die Monarchie proklamiert werden müsse oder nicht, sondern ob die Revolution des Jahres 1918 anerkannt wird oder nicht. Es bleibt sich deshalb ganz gleich, ob sich ein Landesverweser zum Schluß als Hüter der Republik oder der Monarchie fühlt. Das Wesentliche ist, daß er das Gefühl hat, Statthalter zu sein, d.h. Platzhalter für eine später erst zu treffende definitive Entscheidung.

Wir haben deshalb Herrn von Kahr gesagt: Exzellenz, bitte, dem steht gar nichts im Wege. Im Gegenteil, ich erklärte ihm noch: Wenn ich heute diesen Schritt tue, dann tue ich ihn nicht zum mindesten aus dem Gefühl heraus, um das Unrecht gut zu machen, das in meinen Augen zum bittersten gehört, was es geben kann, daß vor fünf Jahren Leuten, die am deutschen Volke kein Verbrechen begangen haben, einfach die Kronen auf schmählichste Weise vom Haupt heruntergerissen wurden, ohne daß das Volk gefragt wurde, und daß diese Exekution vollzogen wurde von dem Auswurf der Nation, nicht von der Armee und auch nicht von der Heimat, sondern von dem elendesten Lumpengesindel, von Deserteuren und dem ganzen Mist, den Deutschland damals hatte.

Ich habe das immer anerkannt und habe es immer als unerhört empfunden, diesen Zustand als legal zu betrachten. Ich habe deshalb Herrn von Kahr gesagt: Wir werden sofort dafür sorgen, daß auch Se. Kgl. Hoheit Kronprinz Rupprecht verständigt wird, daß die Revolution sich nicht gegen ihn richtet, sondern im Gegenteil, daß sie nichts weiter sein soll, als die Abrechnung mit den Novemberverbrechern. Das ist ihr ausschließlicher Zweck. Was auf Grund dieser Abrechnung kommt, möge dann eben die Zukunft entscheiden. Das ist nicht unsere Aufgabe.

Kahr war danach aufs tiefste ergriffen und willigte ein, und nicht nur das, er ging zu mir hin, reichte mir beide Hände und sah mir ganz ergriffen lange in die Augen. Ich habe gesagt: Exzellenz! Ich habe gegen Sie persönlich als Mensch nie etwas gehabt. Er gab mir zur Antwort: Sie wissen, wie ich persönlich zu Ihnen immer stand. Er konnte nicht weiter reden, weil ihm das Wasser in die Augen trat, und ich konnte nur sagen: Exzellenz, ich versichere Ihnen, daß ich ab jetzt treu wie ein Hund hinter Ihnen stehen will. Sie sollen sich nicht beklagen, daß ich Ihnen jemals die Treue breche.

Herr von Kahr hatte noch das eine Bedenken, daß es im Saale nicht richtig empfunden würde, wenn er hineinkomme. Ich sagte: Nein, im Gegenteil. Man würde im andern Fall nicht glauben, daß tatsächlich diese in meinen Augen glückliche Lösung erfolgt ist. Sie müssen in den Saal hinein und von sich aus frei erklären, daß diese Lösung erfolgt ist. Die Vorgänge im Saal hat die Ausgabe der Münchner Neuesten Nachrichten fast wortgetreu geschildert, mit Ausnahme einer kleinen Korrektur der Rede des Oberst von Seißer, die vermutlich aus außenpolitischen Gründen erfolgte, die aber jetzt wohl nicht mehr stichhaltig sind. Schon aus diesem wortgetreuen Bericht geht für den, der objektiv die Sache prüfen will, eines hervor: Wenn man später die Sache so darstellte, als ob wir gewissermaßen betrunken, halb zwischen Maßkrug und Pistole hin- und herschwankend, eine Erpressung verübt hätten, dann hätte im Saale nicht diese Wirkung entstehen können; denn wenn man den ganz sicherlich objektiven Bericht dieser Zeitung liest, wird man eines sehen: So können Leute, die mit dem Maßkrug hantieren, wahrhaftig nicht reden. Wir waren alle tief ergriffen wie kaum jemals zuvor. Ich brauche nicht zu sagen, daß ich an sich kein Trinker, sondern fast Antialkoholiker bin, daß ich infolge der Trockenheit meiner Stimme hier Wasser, aber in einem Keller ab und zu Bier trinken muß, ist selbstverständlich. Aber das gemein zu verarbeiten, ist absolut unerhört. Die Stimmung war ungeheuer ernst und tief, und sie war meiner Überzeugung nach in dem Augenblick so redlich als sie nur sein konnte.

Als wir auf der Bühne standen, und Kahr gesprochen hatte, gab er mir zum zweiten Male die Hand. Ich kann nur das eine sagen: Ich habe ihm in dem Augenblicke vertraut, wie ich einem Bruder nicht inniger hätte vertrauen können. Das war bei allen der Fall; besonders bei Pöhner und Ludendorff, bei Pöhner, weil er so lange der Mitarbeiter Kahrs war, bei Ludendorff, weil er doch ein persönliches Verhältnis zu Lossow hatte. Es mußte besonders für Ludendorff unerhört erscheinen, daß ein Mann ein unter solchen Umständen gegebenes Wort widerruft, ja zum Schluß als Erpressung brandmarkt; denn wenn Kahr erklärt hätte, das tue ich nicht, dann wäre mir in dem Augenblick natürlich nichts übrig geblieben als die Konsequenzen zu ziehen, und ich wäre bereit dazu gewesen. Wenn ich sie später nicht zog, so war es nicht Feigheit oder Mangel an Bereitwilligkeit, für die Bewegung damals das letzte zu geben, sondern ebenfalls etwas, was ich gar nicht ahnen konnte. Ich hätte für mich die Konsequenzen rücksichtslos gezogen. Ich habe auch deshalb alle anderen Herren soweit als möglich fernzuhalten gesucht, um sie nicht persönlich damit zu belasten, um, wenn die Sache nicht glückte, allein auszuscheiden. Mir schien der Fall undenkbar, daß ein Mann, mit dem man ein dutzendmal über eine Sache redet und der sagt: Ich bin einverstanden, sehen Sie, daß Sie noch einige dazu kriegen, ich bin auch bereit dazu, wir machen die Sache miteinander – ich hätte es nicht für möglich gehalten, daß dieser Herr nun in der Stunde, in der man ihm sagt, nun ist das der Fall, die anderen werden kommen, es gibt kein Zurück mehr, nun auf einmal erklärt: Jetzt tue ich nicht mit.

Was dann kam, war ja selbstverständlich. Ich erfuhr, daß in I/19 [= I. Bataillon des Infanterieregiments 19] ein Bataillon zurückgehalten würde – ich war unterdes wieder ins Nebenzimmer zurückgegangen. Ich fuhr mit Dr. Weber hinaus nach I/19 [= I. Bataillon des Infanterieregiments 19], um den Sachverhalt anzusehen und wollte zurückkehren. Unterwegs hatte ich das Wehrkreiskommando berührt, hatte dort die Leute kurz aufgeklärt, ebenso die auf der Straße marschierenden Truppen. Ich kam nun in den Bürgerbräukeller zurück und wollte Lossow mitteilen, daß bei I/19 [= I. Bataillon des Infanterieregiments 19] eine verhältnismäßig ganz kleine Zahl von Offizieren sich weigere, die Neuregelung anzuerkennen, und wollte Lossow veranlassen, ein Ultimatum zu stellen, und wenn dieses nicht angenommen würde, würden wir selbstverständlich hingehen, weil wir die Überzeugung hatten, daß die Mannschaft restlos auf Seite Lossows stünde und nicht auf Seite eines plötzlich auftauchenden Obersten oder Generalmajors. Es war selbstverständlich, daß, wenn Lossow den Befehl gibt, das erste Bataillon tritt an und gehorcht mir, das auch antritt, besonders, wenn das noch verstärkt wird durch die Person Ludendorffs, Pöhners, Seißers, und noch mehr die Person Kahrs in dem Falle.

Wir kamen also in den Bürgerbräukeller zurück. Unterdes waren Lossow, Seißer und Kahr fortgefahren. Ludendorff hatte nicht das geringste Bedenken, denn er hielt selbstverständlich ein Ehrenwort, das unter solchen Umständen gegeben wurde, für so sicher als tausend Geiseln oder irgend etwas anderes. Die Herren hätten ja ihr Ehrenwort nicht zu geben brauchen. Wenn die Herren sagen: Allerdings unter Pistolendrohung, so ist demgegenüber zu sagen, daß diese Pistolendrohung, wie sie selber zugeben, doch nicht mehr vorlag, als Ludendorff da war. Sie selber sagen, daß mit dem Erscheinen Ludendorffs sich plötzlich alles geändert habe, daß die Pistolen verschwunden seien, und sie sagen auch, daß sie sich dann erst entschlossen haben; mithin haben sie sich nach ihrer eigenen Behauptung nicht unter Pistolendrohung entschlossen, sondern nach ihren eigenen Angaben hat die Pistolendrohung nicht vermocht, sie zu beugen. Was wäre das auch für ein trauriges Zeichen: Zuerst haben sich auf unseren Standpunkt gestellt Lossow und Seißer; was wäre es für ein trauriges Zeichen, wenn ausgerechnet die beiden Schlachtenmänner sich einer Pistolendrohung fügen würden und hinterdrein erst der zivile Herr von Kahr.

Ludendorff hatte deshalb keinen Grund an der selbstverständlichen Treue der Herren zu zweifeln. Als die Herren fortgefahren waren, war es nun freilich nicht mehr möglich, eine Verbindung mit ihnen herzustellen. Man sagt nun allerdings: Ja, dann hätten Sie sich selbstverständlich sofort vorstellen müssen, daß die Herren umgefallen waren, da man keine Verbindung mit ihnen bekam. Nein; unser Gedanke war nicht, daß die Herren umgefallen seien, sondern, daß eine Verbindung mit ihnen deswegen nicht zu bekommen sei, weil diese Herren letzten Endes in die Hände ihrer Umgebung gefallen waren, also von der tatsächlichen Nichtbedrohung in eine wirkliche Bedrohung hineingeraten waren. Wir hatten restlos in dem Moment die Überzeugung, daß Lossow und wahrscheinlich auch Kahr und möglicherweise auch Seißer vor eine vollendete Tatsache gestellt wurden, daß sie unterdes plötzlich nicht mehr Herren ihrer Entschlüsse geworden und nun gezwungenermaßen sich auf einen
anderen Standpunkt stellen müßten.

Von diesem Gesichtspunkt aus müssen Sie auch unsere Versuche beurteilen, die Sache noch einmal zu wenden, denn wir mußten uns sagen, so wie die Dinge liegen, wird ein großer Umschwung der öffentlichen Meinung noch einmal eine Wendung hervorbringen. Wir waren überzeugt, daß wenn erst die breiten Massen ihr Votum abgaben, man auch an dieser Stelle erkennen werde, das ist ja der Wille des Volkes, das kann gar kein Staatsstreich sein, was die Massen so stürmisch wollen. Wenn die Menschenmassen auf den Straußen jubeln und schreien und niemand dagegen Stellung nimmt, und wenn die Leute aus den Fenstern die alten Fahnen herauszuhängen beginnen, dann war es uns nicht zweifelhaft, daß man sich schließlich doch sagen mußte, das ist ja gar kein Staatsstreich, sondern der Vollzug des Volkswillens in viel größerem Umfang, als 1918 der Kurt-Eisner-Zug der Vollzug des Volkswillens war. Das war ja bloß der Vollzug des Willens von Gaunern, Deserteuren, Zuchthäuslern usw.

Wir mußten uns sagen, daß die Offiziere in der Umgebung Lossows, die einst ohne Bedenken die alte Ehrenkokarde, unter der Tausende weithin gefochten hatten, von Livland, Lettland und Kurland und von der Ukraine bis hinunter zur Krim und bis hinaus in alle Gegenden des Weltmeeres, daß die Leute, die damals diese Kokarde leicht herunternehmen konnten, um eine andere hinaufzunehmen, daß die Leute wahrhaftiger Gott schon eine Übung hatten im Kokardenwechseln und vielleicht die alte Ehrenkokarde genau so gut wieder aufnehmen konnten, als sie einst eine andere, die schlechtere angenommen hatten, ohne Tradition, mit der einzigen Tradition des unseligen 8. November 1918. Das war der Grund, warum wir auch in diesem Augenblick noch hofften, daß eine Änderung möglich wäre.

Ludendorff fuhr ins Wehrkreiskommando, und ich fuhr nach. Ich habe versucht, eine Verbindung mit Kahr, Lossow und Seißer zu bekommen. Im Wehrkreiskommando haben wir die Lage kurz besprochen. Es lag dort die Meinung vor, daß die Herren ein Opfer der Vergewaltigung geworden wären. Man konnte es sich nicht anders vorstellen. Wenn mir auf Anruf von Lossow die Antwort verweigert worden wäre, nun gut! Dann wäre es erledigt gewesen, vielleicht auch bei Pöhner, obwohl dieser Mitarbeiter von Kahr war. Da hätte er zu ihm sagen können: „Herr Pöhner, ich kann nicht mehr oder ich tue es nicht“, um zu verhindern, daß der Mann noch größeres Unheil vollständig auf sich lädt. Er war unschuldig. Pöhner hatte an den Besprechungen, die Kahr, von Lossow und Seißer mit uns geführt hat, nicht teilgenommen. Bei Pöhner wäre man verpflichtet gewesen, ihn zu verständigen. Aber jedenfalls hätte man sich mit Herrn Ludendorff verständigen müssen, mit dem letzten, großen General Deutschlands, dem Quartiermeister des Weltkrieges.

Kahr hätte die Pflicht gehabt, zu Ludendorff zu sagen: „Exzellenz, ich kann es nicht tun; lehnen Sie es auch ab und sehen wir, daß wir die Sache beenden“. Herr Ludendorff hat ja sein Wort nur gegeben, weil die Herren Seißer und von Lossow ihr Wort gegeben hatten. Also diese beiden Herren hätte man jedenfalls verständigen müssen.

Gegen Morgen kam dann ein Offizier von I. 19 [= I. Bataillon des Infanterieregiments 19]. Aus dem konnte man nicht klug werden. Endlich kam der Oberst Leupold. Dieser gab an, daß man ihn verständigt hätte, wie von Lossow stehe. Er hat erzählt, was Lossow in einem Kreis von Offizieren erklärte. Wir kannten diese Offiziere. Wir wußten, das waren gerade die Herren, die vorher schon dem General von Lossow Opposition gemacht hatten, als er den Konflikt mit Berlin hatte. Wir wußten, daß diese Herren tatsächlich anderer Anschauung huldigten. Was kann da ein Wort für einen Wert haben, wenn ein Mann allein zwischen diesen demokratisch eingestellten Offizieren sitzt. Der Mann konnte ja nicht anders reden und einen anderen hätte man in diesem Kreis nicht zugelassen. Hätte Leupold erklärt, er habe von Lossow unter vier Augen gesprochen und der habe ihm das und das gesagt, dann wäre das etwas anderes gewesen. So aber war Lossow in einem Kreis von Leuten, die ihn nicht herausließen, sondern mehr oder weniger vor die Alternative stellten: Entweder – Oder!

Ein Kampf gegen die Reichswehr oder Polizeiwehr schied aus, denn der ganze Plan fußte ja darauf, mit diesen beiden Faktoren an der Spitze die Änderung herbeizuführen. Ohne diese war eine Änderung lächerlich. Solange wir nicht die absolute Überzeugung hatten, daß von Kahr, Lossow und Seißer aus innerer Überzeugung nicht mehr mitmachen wollten und auch das Volk uns abgelehnt hatte, hatten wir die Verpflichtung, zu versuchen, das durchzusetzen, was bei uns nicht ein Putsch war, um etwa den Ehrgeiz des Herrn Ludendorff zu befriedigen. Denn was kann ein Ludendorff gewinnen? Er kann nur verlieren! Sein Ruhm ist so fest begründet, daß er durch diese Aktion nicht größer wird. Er hat die größten Opfer gebracht, größere wie die Herren von Kahr, Seißer und von Lossow. Er war der einzige, der geopfert und nur zu verlieren hatte. Alle anderen hatten zu gewinnen. Es war also nicht Leichtsinn, daß wir am Morgen beschlossen, zu handeln. In dem Moment, da wir sahen, daß das Volk tatsächlich für uns eintrat. Und es tritt auch heute noch für uns ein und wird immer für uns eintreten. Unsere Gefängnisse werden zum Wecker des jungen geistigen Deutschland werden. Wir konnten nicht treulos werden. Wir mußten versuchen, es ohne die Leute zu wagen und ihnen noch einmal zu zeigen, daß, wenn sie auf ihrer Haltung beharrten, sie sich in den Gegensatz zur öffentlichen Meinung setzten, nicht aber zu der von Dieben, Gaunern und Zuhältern, sondern zu der der besten und redlichsten Deutschen, die noch da sind.

In dieser Überzeugung konnten wir nicht zurückgehen. Wir sind auch nicht aus Gründen der Vorsichtigkeit vom Wehrkreiskommando zurückgegangen. Wir fuhren, nachdem die Unterredung mit Leupold beendet war, augenblicklich hinüber in den Bürgerbräukeller. Ich habe verschiedenen Herren erklärt, daß Propaganda gemacht und versucht werden müsse, die öffentliche Meinung in großem Maße für die Sache zu gewinnen. Ich habe es streng unterlassen, eine Andeutung des Verrates zu machen, da es das Verheerendste gewesen wäre, wenn wir den Herren von Kahr, Seißer und Lossow Unrecht getan hätten. Wir hatten kein Recht, von Verrat zu reden. Wir hätten höchstens einen traurigen Wechsel zu beklagen gehabt.

Im Laufe des Vormittags kamen Ludendorff und die anderen Herren. Wir hatten im Bürgerbräukeller die Hauptmacht. Was an Unterredungen stattfand, das wird sich bei der Zeugenvernehmung herausstellen. Jedenfalls geschah nichts, was eine klare, positive Aufklärung geben konnte. Wir haben selbst vormittags um 11 oder 12 Uhr noch keine Mitteilung erhalten, was doch selbstverständlich gewesen wäre. Es gab nur zwei Möglichkeiten, entweder die Sache aus München hinauszutragen, wenn wir es nicht zum Kampfe kommen lassen wollten, oder in München bleiben und noch einmal zu versuchen, die öffentliche Meinung zu gewinnen. Das erstere hätte aber Kampf bedeutet. Wenn eine geschlossene Macht von 4-5000 Köpfen in das Gebirge hinauskommt, dann wird der Kampf unausbleiblich sein, denn es treten Plünderungen ein. Die Leute müssen doch etwas zu essen bekommen. Es kommt der Hunger, der ist stärker als alle vornehmen Entschließungen. Das würde aber alles über den Haufen werfen. Besonders Herr Ludendorff stand auf dem Standpunkt, wir müßten noch einmal versuchen, selbst in die Stadt zu gehen, wenn es auch der letzte Zug wäre, und versuchen, die öffentliche Meinung auf unsere Seite zu bringen, abzuwarten, wie die öffentliche Meinung reagiert und wie die Herren dann auf die öffentliche Meinung wieder reagieren, ob sie gegen das ganze Volk, das sich aufbäumt, wagen, mit Stacheldraht, Maschinengewehr und Handgranaten vorzugehen.

Es ist also der Marsch in die Stadt beschlossen worden. Wir traten ihn vom Bürgerbräukeller an. Die Führer traten an die Spitze, denn wir haben immer erklärt, daß wir nicht nach dem Muster von Kommunisten in kritischen Stunden hinten sein wollen, während die anderen zur Barrikade gehen müssen, sondern wenn Gefahr kommt, wollen wir tatsächlich mit unserem eigenen Leibe vorangehen. Und Ludendorff hat in diesem Augenblick, da andere Herren aus Vorsicht von dem vorderen Dienstgebäude in die hintere Baracke sich zurückgezogen haben, an der Spitze marschierend, ähnlich gehandelt, wie seinerzeit bei der Einnahme von Lüttich.

Wir traten an zum Marsch. Von Scheubner hatte durch ein kleines Vorkommnis eine üble Vorahnung, und auch Weber machte darauf aufmerksam, man solle doch Herrn Ludendorff sagen, es wäre vielleicht so, daß auf uns geschossen würde, ob es nicht doch vielleicht gut wäre, wenn eine Änderung vorgenommen würde mit Rücksicht auf Herrn Ludendorff. Ich habe darauf zu Herrn Ludendorff gesagt: „Es ist möglich, daß wir niedergeschossen werden“. Ludendorff gab dann zur Antwort: „Wir marschieren“.

Wir kamen zum ersten Kordon. Die Leute hatten Befehl bekommen, zu entwaffnen. Wenn man Gewehre gefunden hat mit Munition, so war das nach dem schweren Schießen. Man konnte doch den Leuten nicht zumuten, sich mit dem Gewehr in der Hand totschießen zu lassen. Marschiert wurde jedenfalls ungeladen. Als ich hinkam, habe ich gesehen, daß eine Reihe von Zivilisten im Zuge mitgeführt wurden. Ich habe erklärt, daß die Gesellschaft aus dem Zuge raus muß. Was später mit ihnen geschehen ist, weiß ich nicht.

In diesem Augenblick lag mir schließlich auch mehr am Herzen, wie die Herren, die auch im Münchner Rathaus mitgewirkt haben, das deutsche Schicksal zu einem jammervollen zu gestalten, wie es tatsächlich ist. Ich habe mich nicht verpflichtet gefühlt, mich persönlich um die Herren zu bemühen, die mit schuld sind an dem unermeßlichen Unglück, das das deutsche Volk getroffen hat. In einem anderen Lande würden die Herren nicht im Rathause sitzen, sondern dort, wohin uns die Staatsanwaltschaft bringen möchte. Ich habe die Herren aber sofort heraustreten lassen, denn ich wollte nicht, daß Märtyrer entstehen. Wenn geschossen wurde, fielen diese mit. Ich habe sie also herausnehmen lassen, was später mit ihnen geschah, weiß ich nicht.

Wir marschierten voran.

Ludendorff, rechts von ihm Dr. Weber, links meine Wenigkeit, dann Dr. Scheubner und die anderen Herren. Als wir weiterkamen, trat uns auf der Ludwigsbrücke grüne2 Polizei entgegen, die scharf lud und uns die Gewehre entgegenhielt. Wir marschierten weiter und sie gingen auseinander. Sie sind nicht in dem Moment durch vorspringende Entwaffnungskommandos entwaffnet worden. Wenn ein Mann das Gewehr schußbereit hat, kann er nicht von einem andern entwaffnet werden; er ist ihm gegenüber schon im Vorteil. Die Leute waren vielmehr tief erschüttert, in Zwietracht mit allen. Sie haben ihre Gewehre niedergestellt und sind zur Seite gestanden. Es waren Leute dabei, denen das Wasser in die Augen stürzte, die ganz gebrochen waren. Unsere Leute sind hindurchmarschiert und es wäre auch schwer für sie gewesen zu schießen. Wenn rückwärts Leute entwaffnet wurden, so haben wir vorne das nicht gesehen. Im Gegenteil: Es sind einzelne Rufe laut geworden, und zwar von Zivilisten, die links und rechts sich anschlossen und mitmarschierten und sich zum Teil hineinschoben: Schlagt die Kerle nieder. Wir haben zurückgerufen: Nichts tun, die Leute haben uns gar nichts getan, wir haben keinen Grund. Die Leute sind dann sofort zurückgetreten.

Es waren junge Leute von 19, 20 Jahren darunter, Rekruten; man konnte sich denken, was es für eine Aufgabe war für sie, sich gegen uns zu stellen. Sie sahen Leute vor sich, von denen viele die Brust mit Ehrenzeichen aus dem Weltkrieg bedeckt hatten. Es war nicht notwendig herauszutreten, um sie niederzustechen.

Wir kamen zum Marienplatz. Die Begeisterung war unerhört, und ich mußte mir auf diesem Marsche sagen, das Volk ist hinter uns, es erkennt, daß dieser Zustand nicht mehr länger andauern kann. Es läßt sich nicht mehr vertrösten mit lächerlichen halben Entschlüssen und Beschlüssen. Die Leute wollen, daß diese zur Verantwortung gezogen werden, die einst vor fünf Jahren das ungeheure Verbrechen begangen haben, sie wollen die Abrechnung mit den Novemberverbrechern. Das will das Münchener Volk, so weit es Sinn hat für Ehre und Würde des menschlichen Lebens und nicht für Sklaventum. Das war der Wunsch der breiten Massen, der ausklang in einem unerhörten Beifallssturm.

Wir marschierten weiter und kamen endlich zur Residenz. Auch hier das gleiche Bild. Ein ganz schwacher Polizeikordon war sofort auseinandergewichen, die Leute standen beiseite und einige riefen sogar Heil! und die anderen wußten nicht was.

Ich muß betonen, daß alles, was bei uns voranmarschierte, praktisch zivil war. Auch Ludendorff ging in Zivil. Meine Wenigkeit hatte nichts als meinen Regenmantel, allerdings meine Binde; wie gewöhnlich trug ich die Pistole außen umgeschnallt, aber nicht in der Hand, sondern in der Tasche. Sie hätte mir auch nichts genützt. Wir sind manchmal ins Gedränge geraten. Ludendorff hat die Hände in die Manteltaschen gesteckt. Es war gar keiner dabei, der eine Pistole trug, noch weniger ein Gewehr. Voran die beiden Fahnenträger, als einzige Soldaten, links und rechts ein Begleiter, sonst niemand. Wir waren mehr oder weniger alle waffenlos.

So sind wir dorthin gekommen. Wenige Meter von uns sah ich eine kurze Stockung und hörte einen Schuß. Wir hatten das Gefühl, daß der Kordon, der jetzt stärker geworden war, an der Feldherrnhalle – ich hielt es für Reichswehr infolge der Stahlhelme – plötzlich ausschwärmte und sich in dreifachem Glied über die Straße zog. So hingen wir uns ein, um vorwärts zu kommen; denn daß wir durchmarschierten, war selbstverständlich. In dem Moment krachte ein Schuß, kein Pistolen-, ein Gewehr- oder Karabinerschuß. Man wird einem Soldaten, der vier Jahre dauernd schießen hört, zutrauen, daß er das leichte Kläffen einer Pistole von einem Gewehrschuß wegkennt. Es ist unanständig, eine solche Behauptung aufzustellen. Es war kein Pistolen-, sondern ein Gewehr- oder Karabinerschuß. Gleich darauf krachte eine Salve. Ich hatte das Gefühl, in dem Moment einen Steckschuß in der linken Seite zu bekommen. Dr. Scheubner, der an mir eingehängt war, stürzte zu Boden, ich mit ihm. Es war mir jetzt zumute, als hätte ich mir den linken Arm ausgerenkt, und zwar von Dr. Scheubner. Nun krachte eine zweite Salve und ich hatte das Gefühl, es wäre ein Steckschuß im linken Arm und zwar deshalb, weil meine erste Verletzung im Kriege mir mehr das Gefühl eines Schlages als das eines Schnittes hinterlassen hatte.

Ich lag nur wenige Sekunden und suchte mich sofort wieder aufzuraffen. Die Schießerei hörte sofort wieder auf. Als ich aufstand, gab es nur noch eine kleine Schießerei, ein einzelner Mann schoß aus dem Preysing-Gäßchen. Ich sah um mich nur Tote und Verwundete, ein einziges Blutfeld. Vor mir stand Landespolizei, zum Teil im Anschlag, und Panzerautos. Hinter mir, 70 oder 80 Meter weiter zurück, waren unsere letzten Leute. Ludendorff konnte ich nirgends sehen. Ich war nicht nach vorn gefallen, sondern nach rückwärts-seitwärts. Ich sah nur einen großen Herren im schwarzen Mantel mit Blut besudelt, halb zugedeckt und hatte nun, ohne einen klaren Gedanken zu fassen, zunächst die Überzeugung, das wäre Ludendorff.

In dem Augenblick stand ich vor der Frage, ob ich mich gefangengeben oder rückwärts gehen sollte, 80 Meter weit zu den letzten Leuten hinter mir. Ich ging rückwärts. Es fielen noch einige Schüsse aus der Residenz heraus, was jetzt nicht mehr bestritten wird. Dann von der Preysinggasse, auch von vorn und vielleicht auch von unserer Seite, noch einige verirrte Kugeln. Ich ging zurück und stieg in einen Wagen und zwar am Platz in der Nähe des Rentamts. Es war mir die ganze linke Seite wie gelähmt, und ich hatte die Überzeugung, einen Steckschuß zu besitzen. In München konnte ich in kein Haus gehen, da ich bei meiner Bekanntheit sofort verhaftet worden wäre. Ich sagte darum zu dem Fahrer, fahren Sie zunächst aus München hinaus und erst in der Nacht zurück; denn ich wußte nicht, wie meine Verwundung sei. Im Walde untersuchte mich ein Arzt, der mitgefahren war: Verwundung haben Sie keine, sondern anscheinend eine Luxation. Wir fuhren nach Uffing, und ich blieb dort drei Tage. Der Doktor versuchte meinen Arm einzurenken; später stellte sich heraus, daß ich einen Gelenkbruch und einen Schlüsselbeinbruch bekommen hatte.

In diesen Tagen war ich zunächst von körperlichen und auch von seelischen Schmerzen niedergeworfen, besonders deshalb, weil ich im ersten Augenblick fürchtete, daß Ludendorff tot sei. Erst nachher erfuhr ich gesprächsweise in Uffing, daß Ludendorff lebe.

Am Sonntag kam ich nach Landsberg, nachdem man mich unter Aufgebot einer Lastkraftwagenbesatzung langsam umzingelt und nach langen Vorbereitungen verhaftet hatte. In Landsberg erhielt ich in den nächsten Tagen Zeitungen. Dort konnte ich lesen, ich wäre ein Wortbrüchiger, ich hätte Herrn von Kahr selber das Ehrenwort gegeben, niemals etwas zu unternehmen, ohne ihn zu verständigen, ja noch mehr: Ich hätte dieses Wort am 6. [November 1923] abends ihm noch persönlich gegeben. Das stand alles schwarz auf weiß gedruckt vor mir. Ich hätte sogar im Nebenzimmer erklärt: Ja, ich habe das Wort gebrochen, mit der Pistole drohend und nach dem Maßkrug verlangend. Kurz und gut, ich stand nun da als vollständig ehrloser Schuft.

In dem Augenblick habe ich tatsächlich bedauert, daß ich an der Feldherrnhalle nicht das Schicksal meiner lieben Kameraden bekommen habe. Es war das Schamloseste, daß die Männer, die die ganze Zeit mit uns gearbeitet hatten, jetzt, da wir uns nicht wehren konnten, in den Gefängnissen lagen, zum Teil selber körperlich gebrochen waren, mit Lügen über Lügen kamen. Ich habe nie mit Kahr geredet, ich habe ihm nie mein Wort gegeben, nie auch mein Vertreter. Und er erklärt nun öffentlich in den Zeitungen, ich habe ihm das Ehrenwort gegeben. Es war nicht wahr: Ich habe Lossow und Seißer nie das Wort gegeben, nichts zu unternehmen, sondern ich sagte, ich stehe loyal hinter ihnen, unternehme nichts gegen sie. Ich sagte zum Schluß sogar in einem Widerruf: Meine Herren! wenn Sie es nicht jetzt zur Entscheidung bringen, halte ich mich in meinen Entschlüssen nicht mehr für gebunden. Ich habe aber nichts gegen die Herren unternommen. Was ich tat, verstieß nicht gegen die Loyalitätsrücksichten, sondern ich habe gerade loyal gegen sie gehandelt bis zu dem Augenblick, da unsere Leute unter den Kugeln niederflogen. Es ist unerhört, wenn in dem Augenblick, wo wir uns nicht wehren konnten, diese infamsten Lügen verbreitet wurden. Die Herren wußten, daß unsere Tat uns die Seele unserer Anhänger nicht raubte; darum wollten sie uns unsere Ehre und das Ansehen unserer Mitglieder rauben.

In dem Augenblick wollte ich tatsächlich nichts mehr wissen von dieser verlogenen und verleumderischen Welt. Und als im Verlauf der nächsten Tage, während der zweiten Woche, dieser Verleumdungsfeldzug weiterging und als einer nach dem andern in Landsberg eingeliefert wurde, lauter Leute, von denen ich wußte, daß sie unschuldig waren, deren einzige Schuld die war, daß sie zu unserer Bewegung gehörten, die von der Sache nichts wußten, die nur verhaftet wurden, weil sie unserer Gesinnung waren und man fürchtete, daß sich diese Gesinnung äußern würde, da habe ich den Entschluß gefaßt, mich zu verteidigen und mich zu wehren bis zum letzten Atemzuge. Deshalb bin ich in den Gerichtssaal getreten, nicht um irgend etwas abzuleugnen oder die Verantwortung wegzuleugnen; nein, ich protestiere dagegen, daß Herr Oberstleutnant Kriebel erklärt, er habe die Verantwortung für den Vorgang. Er hat keine Verantwortung. Ich trage sie allein. Ich allein habe letzten Endes die Sache gewollt. Die anderen Herren haben nur zum Schluß mit mir gehandelt. Ich bin überzeugt, daß ich nichts Schlechtes wollte. Ich trage die Verantwortung und trage auch jede Konsequenz. Aber eines muß ich sagen: Verbrecher bin ich deshalb nicht, und als Verbrecher fühle ich mich deshalb nicht; im Gegenteil.

Wenn mir jetzt mehr oder weniger vorgeworfen wird, wie gerade ich dazu käme, so etwas zu tun, der ja nicht einmal die bayerische Staatsangehörigkeit besitzt, so muß ich dazu folgendes bemerken. Ich habe allerdings nicht die Staatsangehörigkeit des heutigen Staates, aber ich habe das Bürgerrecht mir einst erworben in dem Staat, der für mich Deutschland war, nämlich das Volk in Waffen. Da habe ich das Staatsdiplom in meinem Militärpaß erhalten, der mich zuständig weist an das Bezirksamt München I. Und sollte wieder der Tag kommen, der mir diese Zuständigkeit zuweist, dann weiß ich, wo ich hingehöre.

Zweitens, wenn ich mich nicht naturalisieren lasse, so tue ich es deshalb, weil ich weiß, daß es bitter ist, wenn man dem Vaterland entsagen muß, um Deutscher sein zu können. Ich glaube aber und hoffe, daß die Zeit kommt, wo das deutsche Staatsbürgerrecht über die einzelne kleine Grenze hinaus gilt, von Königsberg bis Straßburg und von Hamburg bis Wien. Es scheint mir aber leicht zu sein für einen Minister schwachen Geistes, einen überlegenen Mann auszuweisen, so wie für einen überlegenen Spitzbuben, der Justiz entwischen zu können.

Ich habe die Überzeugung, daß es charakterlos wäre von einem Mann, der sein Blut einsetzt, noch ein Zertifikat sich ausstellen zu lassen von einem Berliner, der in meinen Augen gar nicht verdient, ein Deutscher zu sein, oder es überhaupt gar nicht ist. Ich habe mich von Jugend an niemals als Österreicher gefühlt. Dafür, was unser Herrscherhaus an der deutschen Geschichte verbrochen hat, können die einzelnen Österreicher wahrhaftig nichts. Im Gegenteil, als Alldeutscher habe ich in der Jugend schon dieses Herrscherhaus bekämpft. Es muß auch der Tag kommen, da Österreich zu Deutschland kommen muß und es wäre schändlich, wenn ich, der ich das am meisten vertrat, Verzicht leistete auf meine Heimat, um ein Staatsbürgerrecht zu erwerben, das eine reine Floskel und Phrase ist, da es besser, als ich es bekräftigt habe, nicht zu bekräftigen ist. Ich habe das Staatsbürgerrecht verteidigt als gehorsamer Soldat und auch in der Heimat, ohne zu murren.

Wenn ich hier als Revolutionär stehe, so stehe ich hier gegen Revolution und Verbrechen. Ich selbst kann mich nicht schuldig bekennen. Ich bekenne mich zur Tat. Schuldig des Hochverrates kann ich mich nicht bekennen; denn es gibt keinen Hochverrat gegen die Landesverräter von 1918.

Es ist unmöglich, daß ich Hochverrat begangen habe, denn der kann nicht in der Tat vom 8. und 9. November [1923] liegen, sondern in der ganzen Gesinnung und in dem ganzen Handeln, die Monate vorher. Er liegt nicht in einer einzelnen Tat, sondern in den Besprechungen zu dieser Tat schon vorher. Wenn ich wirklich Hochverrat getrieben haben sollte, so muß ich mich wundern, daß die, die damals das gleiche mit mir trieben, nicht an meiner Seite sitzen. Ich kann mich nicht schuldig bekennen, da mir bekannt ist, daß der Staatsanwalt selbst gesetzlich verpflichtet ist, Anklage zu erheben gegen die, die das gleiche Verbrechen begangen haben wie wir und es mit uns auch besprachen; ich meine die Herren von Berchem, von Aufseß, Kahr, Lossow und Seißer und die andern alle.

Daß der Herr Staatsanwalt gegen diese Herren nicht Anklage erhoben hat, muß ein Irrtum sein. Ich bekenne mich, wie gesagt, zur Tat und leugne jede Schuld ab, solange nicht meine Umgebung eine Ergänzung findet durch die Herren, die mit uns das gleiche wollten und durch Besprechungen vorbereitet haben, was unter Ausschluß der Öffentlichkeit wird dargetan werden können. Solange diese Herren nicht neben mir sind, lehne ich die Schuld am Hochverrat ab. Ich fühle mich nicht als Hochverräter, sondern als bester Deutscher, der das Beste gewollt hat für sein Volk. Ich bitte nun den Herrn Vorsitzenden, die Fragen an mich zu richten, die er für notwendig hält.

[…]

(Schluß der Sitzung um 5 Uhr 27 Minuten.)

Quelle: Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933-1945. Online-Datenbank. K. G. Saur Verlag. 09.08.2008. Ursprünglich veröffentlicht in: Hitler, Adolf: Reden, Schriften, Anordnungen. Hrsg. vom Institut für Zeitgeschichte. Ergänzungsband: Der Hitler-Prozess 1924. Wortlaut der Hauptverhandlung vor dem Volksgericht München I. Hrsg. und kommentiert von Lothar Gruchmann und Reinhard Weber unter Mitarb. von Otto Gritschneder. Teil 1: 1. – 4. Verhandlungstag. München: K. G. Saur, 1997. S. 3–66.

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25./26. Februar 1944: Die Royal Air Force zerstört durch schweres Bombardement fast die komplette Innenstadt von Augsburg

Durch Luftangriffe auf Augsburg erlitt Augsburg im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden, da die Stadt mit Produktionsstätten wichtiger Rüstungsunternehmen (unter anderem Messerschmitt AG und MAN) ein militärisches Ziel alliierter Bomberverbände war. Augsburg wurde über zehnmal bombardiert, davon zweimal in Angriffen mit größerer Wirkung.

Augsburger Bahnhof und Stadt Augsburg

……….

Erster Angriff

Der erste, noch kleine Angriff durch die Britische Luftwaffe mit Abwurf von sechs Bomben erfolgte am 17. August 1940.

Angriff vom 17. April 1942

Bedeutung

Der Luftangriff vom 17. April 1942 (Operation „Margin“) gilt als einer der waghalsigsten des Zweiten Weltkrieges. Ziel war die MAN. Die Britische Luftwaffe wollte die Produktion von Dieselmotoren für U-Boote stoppen und gleichzeitig die Fähigkeiten ihrer neuen Lancaster-Bomber testen. Der beabsichtigte Propagandaerfolg sollte durch Präzisionsanflüge bei Tag sowie durch die Verbreitung von Angst und Schrecken durch den unerwarteten Angriff tief im Feindesland gelingen. Augsburg wurde wegen guter Orientierungspunkte (u.a. Lage der Fabriken am Lech) und geringer Flak ausgewählt.

Ablauf

Der Anflug fand am helllichten Tag ohne Eskorte statt, zunächst über Frankreich in nur 8-10 Metern Flughöhe, um das Radar zu unterfliegen und den Angriff durch Jagdflugzeuge der deutschen Luftwaffe zu erschweren. Vier Bomber wurden jedoch bereits über Frankreich bei der Stadt Sens abgeschossen. Die acht übrigen Flugzeuge begannen den tatsächlichen Angriff auf die MAN um 20:00 Uhr aus zwei Kilometern Höhe. Sie sanken schnell auf Bodennähe, um sich der Flak zu entziehen. Die Flughöhe war so niedrig, dass die Flak beim Versuch, die Flugzeuge zu treffen, so niedrig zielte, dass sie sogar Häuser traf. Jedes Flugzeug trug vier 450kg-Bomben. Zwei Lancaster stürzten während des Angriffs ab, einer kurz danach.

Direkte Folgen

Zunächst als Erfolg deklariert, führte die Bombardierung jedoch nur zu einem mehrwöchigen Ausfall der Motorenproduktion. Fünf Bomben versagten, nur wenige Maschinen in der Produktion wurden tatsächlich zerstört. Auch die Papierfabrik Haindl und die mechanische Baumwollspinnerei und Weberei wurden unbeabsichtigt leicht getroffen. Zwölf Augsburger starben bei dem Angriff, über 20 wurden verletzt. Die Royal Air Force führte danach keinen vergleichbaren Angriff mehr durch.

Angriffe vom 25./26. Februar 1944

Bedeutung

Beim größten, verheerenden Bombenangriff in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1944 wurden große Teile der Augsburger Innenstadt zerstört. Der Angriff galt den Messerschmidt-Werken und dem Hauptbahnhof als süddeutschem Eisenbahnknotenpunkt. Bereits am 22. und 23. Februar wurde das Bahngelände angegriffen und schwer beschädigt. Am 27. Februar traf ein Bombardement das Bahnbetriebswerk.

Der Angriff war Teil der Operation „Clarion“ der United States Army Air Forces. Mit dieser sollte in einer konzertierten Aktion innerhalb von nur einem Tag alle verfügbaren Verkehrsmittel der Deutschen zerstört werden. Insgesamt über 9.000 Flugzeuge griffen Eisenbahnlinien, Brücken, Häfen und Straßen an.

Ablauf

Der Angriff auf Augsburg wurde mit 594 Flugzeugen durchgeführt, 461 Lancaster-Bombern, 123 Halifax-Bomber und 10 Mosquito-Bomber. 17 Flugzeuge wurden abgeschossen, vier durch Kollisionen zerstört. Die Gegenwehr durch Flugabwehrkanonen war nicht sehr stark. Der Angriff galt zwar wegen seiner unerwarteten Genauigkeit militärisch als erfolgreich, die Folgen des Angriffs in dieser klaren Nacht für die Zivilbevölkerung und das historische Stadtzentrum waren jedoch verheerend. Genau deshalb wurde der Angriff auch kritisiert. Da die eigentlich erwartete Streuung der Bomben ausblieb, mit denen die Industriestandorte in den Randgebieten getroffen werden sollten, betraf die Zerstörung vor allem die historische Innenstadt.

Das Bombardement erfolgte in zwei Wellen. Am 25. Februar um 14.00 Uhr warfen 199 amerikanische Flugzeuge 370 Tonnen Sprengstoff-Bomben und 134 Tonnen Brandmittel ab. Dadurch starben 130 Augsburger und 250 KL-Häftlinge. Der Angriff war Teil der Operation „Big Week“, welche die deutsche Rüstungsindustrie treffen sollte.

In der so genannten „Bombennacht“ setzten die amerikanischen und britischen Angreifer dann 250.000 Stabbrandbomben, 45.000 Phosphorkanister, 12.000 Flüssigkeitsbomben und 240 Sprengbomben ein. Um ca. 22 Uhr überflogen 248 Lancaster-Bomber Augsburg, drei Stunden später 130 Lancaster-Bomber und 115 Halifax-Bomber. Nicht alle Augsburger hatten mit dieser zweiten, nächtlichen Welle gerechnet.

Direkte Folgen

Bei diesen Bombardements starben 730 Menschen und 1.335 wurden verletzt. 85.000 Augsburger wurden obdachlos, fast ein Viertel aller Wohnungen war zerstört. Es gab 246 große und mittlere Feuer sowie 820 kleine Feuer. Aufgrund zugefrorener Wasserflächen und Hydranten wurde die Brandbekämpfung erschwert, die Temperatur betrug minus 18 Grad.

Auswirkungen der Bombardements

Nach dem Angriff von 1944 verließ fast die Hälfte der Bevölkerung die Stadt. Erst nach dem Angriff wurde ein Luftschutzstollen für 1.200 Menschen unter dem Wittelsbacher Park angelegt.

Große Teile der historischen Augsburger Innenstadt wurden zerstört.

Augsburger Bahnhof

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Luftbild Kontrollaufnahme um Ergebnisse der Bombardierung zu beurteilen

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Quelle: Metapedia

Der einzige Weg in eine deutsche Zukunft

NSDAP-Programm gegen Globalismus-Programm!

Sollte es für die Deutschen, und nicht nur für die Deutschen, kurz vor dem tödlichen Absturz in die brodelnde Finanzhölle noch eine Umkehr geben, dann nur durch die Kraft der Erkenntnis über die Zusammenhänge dieses galaktisch großen Menschheitsverbrechens – derzeit “Finanzkrise” genannt. Nur die geistige Kraft der Erkenntnis kann den Fall in den finanziellen Höllenschlund noch verhindern.

Ohne eine geistige Metamorphose dürfte geschehen, was Adolf Hitler mit folgenden Worten prophezeite:

“Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen. Die ewige Natur rächt unerbittlich die Übertretung ihrer Gebote. So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herren.” [1]

Warum in diesem Zusammenhang das Hitler-Zitat? Weil gerade jetzt eingetreten ist, was verschwiegen werden soll. Die jüdischen Machtzentren herrschen mit ihrem tödlichen Finanzsystem über die westliche Welt, lassen die Menschheit mit eisernem Krallengriff für ihren großen Plan zugrundegehen. Diese Tatsache wird mittlerweile sogar von Systemprominenten wie der SZ-Journalistin Franziska Augstein öffentlich im Fernsehen angeprangert:

“Die jüdische Israel-Lobby hat das Weiße Haus fest im Griff und will den Iran lieber heut als morgen vernichten.” [2]

Billionensummen, egal in welcher künftigen Währung, sollen als Zinstribut für die galaktischen Betrugskonzepte der geheimen Weltherrscher, die von ihren Vasallen über die Völker gestülpt wurden – genannt “Banken- und Euro-Rettung” sowie “IWF-Aufstockung” – von den kommenden 1000 Generationen aufgebracht werden.

Selbstverständlich ist vorgesehen, die immer noch “Fleißigsten und Dümmsten” (Lippman) für alle anderen bezahlen zu lassen, schließlich soll der Tribut sicher sein. Der jüdische Finanzmagnat George Soros, dessen Pläne später immer Gesetz werden in der BRD, sprach es unverblümt aus:

“Soros will Deutschland als Geldgeber für ganz Europa. … Deutschland würde zum Geldgeber eines ganzen Kontinents. … Sein Plan: Eine riesige Umverteilungsmaschine, hauptsächlich von Deutschland finanziert.” [3]

Aber die Rettung wird nicht allein dadurch geschehen, indem die Juden aus dem Volkskörper entfernt werden (des Landes und aus den Machtpositionen verwiesen). Viele Gutmenschen und Lügenanhänger werden schockiert sein zu erfahren, dass die folgende Auffassung von Adolf Hitler vertreten wurde:

“Würden die geistigen Grundlagen der heutigen Judenherrschaft: ‘Eigennutz vor Gemeinnutz’ und ihre stofflichen Machtmittel, das System der jüdischen Bank-, Anleihe- und Kreditwirtschaft bestehen bleiben, auch nach der Austreibung der Juden, so würden sich genug Judenbastarde oder auch ‘Normaldeutsche’ in ihrer elenden Rassenmischung finden – an die Stelle der Juden treten, und sie würden gegen das eigene Volk nicht geringer wüten, als es heute die artfremden Juden tun, – und vielleicht würden wir sogar manchen ‘Antisemiten’ dann an den Stellen sehen, wo vorher der Jude saß.” [4]

Nur aus der Metamorphose des Geistes kann die Erlösung des menschlichen Jammertals erfolgen, nicht aus der Anwendung von Gewalt. Die Menschenfeinde, die Bluthetzer und ewigen Lügner, versuchen seit der Entstehung des Phänomens “Hitler”, diesen wohl gewaltigsten Weltveränderer als gewalttätiges Monster zu diffamieren, um die von ihm eingeleitete geistige Erweckung der Völker im Keim ersticken zu können.

Adolf Hitler war Lichtjahre davon entfernt, ein Gewalttäter wie beispielsweise Josef Stalin zu sein – er war ein Geistestitan. Er wusste seit seiner verzweifelten Notwehr-Reaktion (November-Putsch 1923) gegen die damaligen Gewaltherrscher, dass die Veränderung der Welt hin zum Menschlichen nur auf der Grundlage der Schöpfungsordnung – und nicht durch Gewalt gegen Gewalt – geschehen könne. Also nur durch ein neues Denken. In der geistigen Kampfzeit nach seiner Landsberger Festungshaft und vor dem Münchener Tribunal 1924 lautete deshalb seine Parole:

“Für den, der Willens ist, mit geistigen Waffen zu kämpfen, haben wir den Geist, für den anderen die Faust!” [5]

Nur wenn die Menschheit erkennt, dass sie durch ein universales, in seinen Ausmaßen schier unvorstellbares Betrugsprogramm unterjocht und auch gemordet wird, kann das teuflische Welt-Bankster-System überwunden werden. Deshalb stellt das damalige Parteiprogramm der NSDAP ein einzigartiges Werk politischer Geisteskraft zur Befreiung der Menschheit dar.

Das ist übrigens der wahre Grund, warum Adolf Hitler von der unheimlichen Macht zum Feind der Menschheit erklärt wurde. Einfach weil er ihre Macht mit der Kraft der Erkenntnis gefährdete. Das Parteiprogramm der NSDAP zeigt den heute noch gültigen, politisch gehbaren Weg, der aus dem Sklavenelend führt. Kein anderes Parteiprogramm der Welt hat dies je so verständlich und nachvollziebar formuliert. Daher rührt der Hass und der weltweite Lügenaufwand, mit dem Adolf Hitler seither überzogen wird. Seine Gedanken sollen unter Verschluss bleiben. Aber das war zu Zeiten Jesu Christi nicht anders, wie in Johannes (7:13) überliefert wird:

“Aber niemand sprach offen von ihm (Jesus), aus Angst vor den Juden.”

Heute ist es Adolf Hitler, über den nicht offen gesprochen werden darf. Es sind die Mächtigen dieses Weltbankster-Systems, die die Lügen erfunden haben und diese auch noch vielfach vom Strafrecht schützen lassen. Jede Aufklärung fällt unter das Verfolgungsprogramm “Antisemitismus”, womit ihre Macht über die Menschheit gesichert werden soll.

Das Programm zur absoluten Unterjochung der Deutschen wurde bereits nach der Weltkriegsniederlage in den 1920er Jahren an den Besiegten ausprobiert. Damals handelte es sich ebenso um Tribut für die Weltgeld-Lobby wie heute. Es war damals Versklavung und es ist heute Versklavung. Was damals der “Dawes-Plan” und das “Young-Elend” waren, sind heute Banken- und Eurorettung sowie IWF-Aufstockung. Wie von Soros verlangt: Die Deutschen sollen bis in alle Ewigkeit bezahlen – für nichts weiter als für Tribut an diese menschenverachtende Lobby.

Adolf Hitler nannte das Todesprogramm, das heute von Soros und Konsorten formuliert wird, damals den “Dawestribut” und das “Young-Elend”. Deshalb spitzte sich sein Werk und Programm auf die Zerschlagung der “Zinsknechtschaft” zu, seit er im Jahre 1919 einen Vortrag von Gottfried Feder hörte.

“Als ich den ersten Vortrag Gottfried Feders über die ‘Brechung der Zinsknechtschaft‘ anhörte, wußte ich auch sofort, daß es sich hier um eine theoretische Wahrheit handelt, die von immenser Bedeutung für die Zukunft des deutschen Volkes werden wird … Der Kampf gegen das internationale Finanz- und Leihkapital ist zum wichtigsten Programmpunkte des Kampfes der deutschen Nation um ihre Unabhängigkeit und Freiheit geworden.” [6]

Im Programm der NSDAP wird klar beschrieben, was die Ursache des Leids der Menschheit ist und wer die Übeltäter sind:

“Der heutige Unstaat mit seiner Unterdrückung der arbeitenden Klassen, dem Schutz des Raubeigentums der Bank- und Börsenschieber ist der Tummelplatz rücksichtslosester privater Bereicherung, gemeinsten politischen Schieber- und Strebertums geworden; es gibt keine Rücksicht auf den Nächsten, den Volksgenossen, kein höheres sittliches Band; die brutalste Macht, die Geldmacht, herrscht schrankenlos und wirkt ihren verderblichen, zerstörenden Einfluß auf Staat, Volk, Gesellschaft, Kultur, Sitte, Theater, Schrifttum und alle sittlichen Unwägbarkeiten aus. In diesem Riesenkampf darf es natürlich kein Schwanken, keine Änderung, kein Zurückweichen geben, – hier gibt es eben nur Sieg oder Untergang.” [7]

Auch heute wird Adolf Hitler dahingehend aus berufenem Munde, zwar indirekt, aber umfassend bestätigt. Dr. Wolfgang Hetzer war Referatsleiter im Bundeskanzleramt, zuständig für die Aufsicht über den BND in den Bereichen Organisierte Kriminalität und leitete ab 2002 die Abteilung “Intelligence: Strategic Assesment & Analyisis” bei der EU (OLAF). Kein geringerer als Dr. Hetzer formuliert Adolf Hitlers damaligen Kernpunkt des NSDAP-Parteiprogramms gegen die Räuber aus dem Bank- und Börsenschiebergewerbe wie folgt neu:

“Die anhaltend verheerende weltwirtschaftliche Entwicklung ist kein unvermeidbares, schicksalhaftes Verhängnis, sondern das Produkt aus politischen Fehlentscheidungen, wirtschaftlicher Inkompetenz und krimineller Energie. Mit der Verwendung des Begriffs ‘Finanzkrise’ finden Täuschungen statt, die den Eindruck erwecken sollen, dass das System der globalen Kapitalmärkte nur einer vorübergehenden Störung ausgesetzt sei. So wird davon abgelenkt, dass Organisationen, Institutionen, Einzelpersonen und Gruppen – als übliche Bankgeschäfte getarnt – hemmungslos ihre eigenen Interessen verfolgen. Eine strafrechtliche Aufarbeitung findet allerdings nicht statt. Warum ist das so? Welche Straftatbestände könnten greifen? Höchste Zeit, dass das traditionell gegen die ‘Unterschicht’ eingesetzte Strafrecht auch endlich bei der ‘Oberschicht’ angewendet wird.” [8]

Dr. Wolfgang Hetzer stuft die derzeitige globalistische Finanzwirtschaft – wie seinerzeit Adolf Hitler – “als rasante Entwicklung des internationalen Verbrechens” ein. [9]

Im Parteiprogramm der NSDAP wird klipp und klar erklärt, um was es sich bei der “Zinsknechtschaft” handelt und wie sie zerschlagen werden kann. Vor allem weist Adolf Hitler im NSDAP-Parteiprogramm darauf hin, dass die Weimarer Republik dieser “internationalen Verbrecherbande” die Finanzmacht über das erarbeitete Geld der Menschen überlassen hatte. Im NSDAP-Programm hieß es dazu, was sehr an die heutigen Zustände erinnert:

“Das Sachverständigen-Gutachten und die darauf aufgebauten Dawesgesetze raubten Deutschland seine Finanzhoheit, diese wurde an eine Handvoll Großjuden, bzw. an aus- und inländische Großkapitalisten verschachert.” [10]

Und heute? Die Finanzhoheit der BRD wurde im Rahmen des ESM-Vertrages gerade an einen Geheimbund abgetreten, der immun ist gegen jede Strafverfolgung, der von keiner Regierung kontrolliert werden darf und der den Deutschen Schulden nach freiem Ermessen in unbezifferbarer Höhe aufzuladen ermächtigt ist, damit die kommenden tausend Generationen der Deutschen unvorstellbaren Tribut an das “internationale Verbrechen” (Dr. W. Hetzer) abliefern müssen. Die ESM-Kernpunkte lauten:

“Wenn der ESM-Rettungsschirm installiert ist, darf er über den Gouverneursrat Zugriff auf die deutschen Staatsfinanzen nehmen. Er steht außerhalb demokratischer Kontrolle. … Der ESM-Fonds kennt keine Veröffentlichungspflichten wie etwa bei der Europäischen Zentralbank (EZB), er kann daher in Geheimrunden Entscheidungen treffen. … Der Gouverneursrat kann mit einfacher Mehrheit, also gegen die Stimme Deutschlands, das nichteingezahlte Aktienkapital von vielen hundert Milliarden Euro jederzeit innerhalb von sieben Tagen ‘unwiderruflich und uneingeschränkt’ anfordern. Können andere Euro-Staaten nicht zahlen, wird auch Deutschland deren Anteil der Zuzahlung übernehmen müssen.” [11]

Nach der Niederlage des Deutschen Reiches im 1. Weltkrieg gingen die Reparationszahlungen nur in kleinerem Umfang an die Siegerstaaten Frankreich und England, diese raubten vorwiegend die Wirtschaftsgrundlagen und Industrieanlagen. Aber die großen Billionensummen mussten an das internationale Finanz-Lobbytum geleistet werden, darauf einigten sich die dieser Lobby dienenden Siegermächte. Bekannt wurden diese Tributleistungen, die in Deutschland über eine Million Hungertode forderte, als “Dawes-Tribut” und “Young-Elend”. Heute wird abgeliefert unter den Decknamen “Bank- und Euro-Rettung” bzw. “IWF-Aufstockung”.

Der sogenannte Internationale Währungsfonds (IWF) ist nur ein anderes Instrument dieser “internationalen Bande”, der unter der Lüge operiert, diese Institution würde Länder retten, wie jetzt die Euro-Länder. Verschwiegen wird, dass die zu rettenden Länder, am Ende nur die BRD, diese Rettungsmittel erst einmal dort einzahlen müssen, bevor sie etwas davon zurückerhalten. Sie leihen sich also ihr eigenes Geld zu Wucherzinsen zurück. Das ist immer das Grundkonzept dieser Bande, egal wie die “Rettungsprogramme” auch heißen mögen:

“Die Krisenkasse des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird um rund 325 Milliarden Euro aufgestockt und einen großen Teil davon wird Deutschland beisteuern. Überweisen wird das Geld die Bundesbank, das finanzielle Risiko aber tragen die Steuerzahler.” [12]

Interessant ist, dass die USA (und im Schlepptau Kanada) sich an den Einzahlungen nicht beteiligen, mit der wahren Begründung, die Aufstockung sei nicht notwendig:

“Die USA, der größte IWF-Anteilseigner, und Kanada beteiligen sich an der Aktion allerdings nicht, sie halten die Mittelaufstockung für nicht notwendig.” [13]

Natürlich sind Mittelaufstockungen nicht notwendig, denn die Hilfe, die angeblich den Staaten zukommen soll, müssen diese ja zuerst beim IWF einbezahlen. Mit anderen Worten bezahlt nicht nur jeder “hilfsbedürftige” Staat zuerst seine ihm zuzuteilende Hilfe selbst ein, sondern leistet für sein eigenes eingezahltes Hilfegeld dann bei der Zurückleihung auch noch horrende Zinsen an die Hyänen in Übersee. Der IWF wird letztlich von der FED (die private jüdische Notenbank der USA) kontrolliert.

Mit der Aufgabe der Finanzhoheit der Staaten zugunsten der geheimen Finanzmacht, des “internationalen Verbrechens” (Dr. Hetzer, Leyendecker), erstellen diese Finanzmächte ganz einfach Trillionensummen in ihren Computern, vergeben diese Kunstsummen an die Staaten, die dafür aber reale Zinsen bezahlen müssen, und das bis in alle Ewigkeit. Sie schaffen also durch einen Computer-Klick jede Summe, ohne dafür auch nur einen einzigen Cent an Kosten aufbringen zu müssen, ohne auch nur einen einzigen Cent an Risiko tragen zu müssen, und im Gegenzug erhalten sie dafür die Arbeitskraft aller kommenden deutschen Generationen sowie das Boden- und Betriebsvermögen der Deutschen zur vollständigen Ausraubung übereignet.

Die Rückzahlung der Grundsummen (Schuldsummen) ist nie beabsichtigt, da diese sowieso künstlich erzeugt wurden durch Inflations-Computer-Geld. Es geht allein um den ewigen Zinstribut, der aus dem Nichts entsteht (angebliche Finanzierungen von staatlichen Projekten, obwohl es sich um selbsterzeugte Kunstkredite des Finanzkapitals handelt), aber in wirklichen Leistungen zurückbezahlt werden muss. Im NSDAP-Parteiprogramm wird diese Tatsache verständlich gemacht und klar als zu beseitigendes Ziel definiert:

“Unser geltendes Recht schützt zwar ganz besonders das Eigentum des Einzelnen. Ein kleiner Diebstahl wird oft im Rückfall unmenschlich bestraft, dagegen bieten unsere Gesetze keine Handhabe, die Großgauner zu fassen, die mit ‘kapitalistischen Methoden’ die ganze Bevölkerung bestehlen. Wir denken hier in erster Linie an die Urheber und Nutznießer der Inflation: Aber zum Schaden der Allgemeinheit bedeuten die Obligationen eine ‘Verpfändung’ der neuen Werke an das Finanzkapital, das sich natürlich alle Rechte sichert, die Preise diktiert und allen Nutzen für sich nimmt. In Wirklichkeit ist somit das Finanzkapital um die ausgebauten nationalen Wasserkräfte bereichert worden, auf eine ‘Rückzahlung’ legt die Finanz gar keinen Wert, sie will eine dauernde Melkkuh aus derartigen Monopolstellungen sich schaffen. Die Bevölkerung muß teueren elektrischen Strom, teueren Luftstickstoff usw. bezahlen. Das Leihkapital hat wieder einen Teil des Volksvermögens sich zinspflichtig gemacht.” [14]

Für diese Ausraubung der Bevölkerung durch das Wucher- und Schiebertum sah das NSDAP-Programm folgendes vor:

“Wucher und Schiebertum, sowie die rücksichtslose Bereicherung auf Kosten und zum Schaden des Volkes wird mit dem Tode bestraft.”

Heute fordert Dr. Wolfgang Hetzer:

“Es ist höchste Zeit, dass das traditionell gegen die ‘Unterschicht’ eingesetzte Strafrecht auch endlich bei der ‘Oberschicht’ angewendet wird.” [15]

Adolf Hitler kam an die Macht und begann erfolgreich die Erkenntnis der Menschen gegenüber dem Übel in dieser Welt zu fördern, was ihn zum Feind Nummer eins dieser Menschenverachter machte. Denn mit der Reifung des Geistes und dem Erkenntnisgewinn verliert der Bankster seine Macht. Das uralte Programm der Finanzterroristen sieht schließlich vor, all jene zu töten, die Erkenntnis gewinnen, die Bescheid wissen über GUT und BÖSE. So steht es im Jüdischen Gesetz geschrieben:

“Gott der Herr gebot dem Menschen: ‘Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, nur vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn am Tage, da du davon issest, musst du sterben.” [16]

Adolf Hitler schaffte es am Ende mit der Kraft des Geistes, getragen vom Volkswillen, zum Führer und Reichskanzler aufzusteigen. Er leitete die Weltenwende ein, die bis zu dem ihm aufgezwungenen Weltkrieg so segensreich für das deutsche Volk verlief, wie nichts zuvor in seiner Geschichte. Die Welt erstarrte vor Neid, aber auch vor Anerkennung. Viscount Rothermere, der bis 1939 Direktor des britischen Ministeriums für Informationen war und nach 1945 im Direktorium von Reuters saß, drückte das so aus.

“Es gibt keine lebende Person auf der Welt, deren Versprechungen ich im Zusammenhang mit wichtigen Dingen eher glauben würde, als dem Wort von Adolf Hitler.” [17]

Und David Lloyd George (Britischer Premier Minister 1916-1922) sagte:

“Ja, Heil Hitler. Auch ich sage das, weil er wahrhaftig ein Großer Mann ist. … Zum ersten Mal seit dem Krieg hat sich ein allgemeines Gefühl der Sicherheit und des Friedens durchgesetzt. Die Menschen sind glücklicher. Im ganzen Land trifft man auf ein zufriedenes, lebensfrohes Volk. Es ist ein viel glücklicheres Deutschland. Ich beobachtete das überall. Und Engländer, die ich auf meiner Reise durch Deutschland traf, die mit Land und Leuten vertraut sind, waren ebenso stark beeindruckt von diesen großen Veränderungen. Dieses wunderbare Phänomen wurde von einem einzigen Mann geschaffen.” [18]

Wegen dieser Leistungen und wegen der Aufklärung über die ewige Finanz-Mafia wurde die ganze Welt damals in den Krieg gegen das blühende Deutsche Reich getrieben. Das Aufsichtsratsmitglied der südafrikanischen Notenbank, Stephen Goodson, erklärte kürzlich in einem Radio- und Fernsehinterview:

“Der Holocaust ist eine gewaltige Lüge, mit der viele Ziele verfolgt werden. Natürlich geht es dem Weltfinanz-Judentum im Prinzip darum, enorme Summen von Geld aus den Deutschen herauszuschinden … Das internationale Bankensystem stellt die Hitlerzeit immer wieder als die Zeit des Bösen dar, um die Menschen blind gegenüber ihren Machenschaften zu halten … Adolf Hitler kam 1933 an die Macht und in der kurzen Zeit von nur sechs Jahren verwandelte er Deutschland. Er reduzierte die Arbeitslosigkeit von 30 Prozent auf null. Allen Deutschen gab er schuldenfreie Wohnungen, schuf exzellente Arbeitsverhältnisse und gab den Deutschen Respekt und Ehre zurück. In diesen sechs Jahren schuf Adolf Hitler ein Arbeiterparadies. Die Inflation befand sich bei NULL-Prozent und Deutschland wurde das wohlhabendste und mächtigste Land in der Geschichte Europas. … Das war der wirkliche Grund für den 2. Weltkrieg. Der Krieg hatte nichts mit dem Schutz von Menschenrechten zu tun oder mit dem Schutz von Polen oder mit all den anderen in den Geschichtsbüchern vorgeschützten Gründen. Deutschland wurde damals klargemacht, nur dann Mitgliedschaft der internationalen Völkerfamilie werden zu können, wenn es sich den Regeln der internationalen Banker unterwerfen würde.” [19]

Im Gegensatz zu den Lobby-Politikern, die ihre Völker dem internationalen Bankstertum als Sklavenmaterial ausliefern und sich an ihre Lügenversprechungen aus Wahlkampfzeiten nur bei den nächsten Wahlen erinnern, verwirklichte Adolf Hitler sein Versprechen aus dem Programm der NSDAP. Die Folge war eine einzigartige wirtschaftliche Blüte und ein einzigartig glückliches Volk, wie wir aus berufenem Munde erfahren haben. Die segensreiche Verwirklichung des NSDAP-Parteiprogramms wurde von der Fachzeitschrift Wirtschafts-Woche wie folgt bestätigt:

“Das 3. Reich bietet nun zwei weitgehend verschiedene Ordnungen zum Vergleich. Von 1933 bis 1936 – etwa bis zum Rücktritt Hjalmar Schachts als Reichswirtschaftsminister – war Deutschland eine Marktwirtschaft, die sich deutlich von anderen Marktwirtschaften unterschied. So herrschte seit 1931 Devisenbewirtschaftung, seit 1932 Lohnstopp, seit 1933 Gewerkschaftsverbot. Ab 1936 wurde eine Planwirtschaft installiert, aber erst 1939 voll in Kraft gesetzt. Auch sie unterschied sich erheblich von sozialistischen Planwirtschaften: Das Privateigentum blieb erhalten, der Gewinn wurde nicht abgeschafft, das Gewinnstreben vielmehr in den Dienst der Wirtschaft gestellt. Die Arbeitslosigkeit ging von rund sechs Millionen im Winter 1932/33 auf 1,6 Millionen 1936 und hunderttausend 1939 zurück. Die Beschäftigung stieg um mehr als die Hälfte. Die Wachstumsrate des realen Sozialprodukts lag bei knapp zehn Prozent pro Jahr. Das Defizit im Staatshaushalt war minimal und lag selbst 1938 in der Zeit massiver Kriegsvorbereitungen, gemessen am Sozialprodukt, niedriger als heute. [Zur Zeit der] Kriegswirtschaft … lag die Produktion 1944 trotz Bombenkrieg und Rohstoffmangel höher als 1939. Diese Zahlen, die im Rest der Welt keine Entsprechung hatten, sind so aufregend, daß ihre Gründe aufgedeckt werden sollten … Können wir auf Erfolgsrezepte nur deshalb verzichten, weil Adolf Hitler sie angewandt hat?” [20]

Übrigens: All jene, die sich sehr danach sehnen, im NSDAP-Parteiprogramm einen Plan zur Judenvernichtung zu entdecken, würden bei der Lektüre schmerzlichst enttäuscht sein.

Quellen:

1

Mein Kampf, Kapitel 2, Band 1

2

Maybrit Illner, ZDF, 12.04.2012

3

Welt.de, 15.04.2012

4

Parteiprogramm der NSDAP

5

Adolf Hitler in der Prozeßrede 1924 (im Buch „Der Weg der NSDAP)

6

MEIN KAMPF, Kapitel 8, Band 1

7

NSDAP-Parteiprogramm

8

Rückseite Umschlag des Buches FINANZ-MAFIA, Wolfgang Hetzer, Westend-Verlag 2011

9

ebenda, Erklärung von Hans Leyendecker

10

Das Parteiprogramm der NSDAP

11

Welt.de 31.03.2012

12

Spiegel.de, 25.04.2012

13

ebenda

14

NSDAP-Parteiprogramm

15

Rückseite Umschlag des Buches FINANZ-MAFIA, Wolfgang Hetzer, Westend-Verlag 2011

16

Genesis, 2:16-17

17

V. Rothermere, “Warnings and Predictions”, S. 180 – 183

18

K. Hierl, “Im Dienst für Deutschland”, S 163 und Lloyd George’s Artikel im Daily Express, 17.9.1936

19

Mail and Guardian online, Apr 13 2012

20

WirtschaftsWoche, Nr. 29/1991, S.110

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Quelle: National Journal