FÜHRER DIR GEHÖREN WIR!

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Und solltet ihr hören, dass ich oder Roland Selbstmord begangen oder einen Unfall gehabt haben bzw. Übergriffe an Haus und Hof (Niederbrennen des Hauses),  Familie, Tieren (Vergiftung eines Pferdes, Hundes etc. geschehen sind – dann wisst ihr:

 Es war die “Larry-Truppe aus dem Rabbiloch”!

So schreibt in unseren Staub und auf unsere Gräber in Großbuchstaben:

GASKAMMERTEMPERATUR!

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Dieser Blog ist zigfach gesichert und Nachfolger stehen für den Bedarfsfall bereit! Es bringt also gar nichts, die momentane Betreiberin “auszuschalten” oder “handlungsunfähig” zu machen.

Dieser Blog, mit all seinen Inhalten und Aufdeckungen, wird dennoch weiterbestehen – er ist “unzerstörbar”!

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Wichtige Beiträge!

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Der Jude

Die Juden sind schuld!

Die Juden – eine Gegenrasse

Was ist Nationalsozialismus ?

Deutsches Leben unter ADOLF HITLER

Hindenburgs Aufruf an das deutsche Volk

Die Judenfrage als Frage des Racencharakters

Fälschungen zur Auslandsfinanzierung Hitlers

Adolf Hitler —“Mein Kampf” — Komplette Ausgabe

Gutachten von Adolf Hitler über den Antisemitismus

Tatsachen und Lügen um Hitler – Abschrift eines Buches von 1932!

Botschaft an die alliierten Verbrecher und ihre deutschen Handlanger

Historische Tatsachen – Nr. 6 – Hans Kehrl – Realitäten im Dritten Reich

Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe – ein echter Zeitzeuge, der die Wahrheit spricht!

Alliierte Umerziehung – Eine Abrechnung mit den sogenannten “Siegermächten”

Schluss mit euren elenden verbrecherischen Lügen über Adolf Hitler – Ihr Lügner!

Adolf HItler nahm KEIN Geld von Juden – die perfiden und subtilen Machenschaften der Juden im “nationalen Lager”

Die verborgene jüdische Tyrannei – Das Harold-Wallace-Rosenthal-Interview 1976 – Das, neben der GKT, wichtigste Dokument für die nichtjüdische Welt!

Staatsangehöriger und Staatsbürger im Deutschen Reich nach gültigem RuStAG mit Rechtsstand vom 7. Mai 1945

Die Originalfassung des RuStAG von 1913 stammt aus dem Kaiserreich und ist völkerrechtlich NICHT mehr gültig, sondern Hoch- und Landesverrat!

Die Gaskammertemperatur – Nachgewiesen anhand gerichtlich bekannter Zeugenaussagen und forensischer Untersuchungen

Temperatura de la cámara de gas – Gaskammertemperatur spanisch

Das Experiment – zur Erforschung der Gaskammertemperatur

Gas chamber temperature – Gaskammertemperatur englisch

Die Widerlegung der Relativitätstheorie des Juden Einstein

Die Offenkundigkeit als unbezwingbare Waffe

Das Gaskammerrätsel im Gerstein-Bericht

Das Gaskammertemperatur-Paradoxon

Rechnerischer Schöpfungsbeweis

Erdexpansionstheorie

Treueeid

Josef “Sepp” Dietrich – SS-Oberstgruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS

Josef „Sepp“ Dietrich (Lebensrune.png 28. Mai 1892 in Hawangen, Allgäu; Todesrune.png 21. April 1966 in Ludwigsburg) war ein deutscher Unteroffizier der Bayerischen Armee und des Kaiserlichen Heeres, Feldwebel der Freikorps (Freikorps Oberland), sowie Offizier der Waffen-SS, Befehlshaber der Leibgarde (Leibstandarte-SS „Adolf Hitler“) Adolf Hitlers, zuletzt SS-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS, Kommandeur der 6. SS-Panzer-Armee sowie Brillantenträger des Zweiten Weltkrieges.

Dietrich wurde am 1. Mai 1928 Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnr. 89.015) und trat nur wenig später, am 5. Mai 1928, in die SS (SS-Nr. 1.177) ein. Er war als Politiker preußischer Staatsrat und Mitglied des Reichstages.

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Sepp Dietrich (1892-1966)

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Jugend

Josef Dietrich wurde am 28. Mai 1892 in Hawangen geboren. Er besuchte die Volksschule und wurde dann Landwirtschaftsgehilfe; später war er im Hotelgewerbe tätig. 1911 wurde er zur Bayerischen Armee eingezogen und diente dort im 4. Feldartillerie-Regiment „König“ in Augsburg.

Erster Weltkrieg

Sepp_Dietrich21914 rückte er mit seinem Regiment ins Feld, kam dann zur Artillerieschule nach Sonthofen im Allgäu. Als dann die Sturmbataillone aufgestellt wurden, jene Formationen, die aufgebaut waren auf unbedingter Kameradschaft, Todesverachtung und ungewöhnlichen Mut, meldete er sich zum Sturmbataillon 5, später kam er zum Sturmbataillon Nr. 2. An zahlreichen waghalsigen Unternehmungen war er beteiligt. Wenn es irgendwo besonders gefährlich war, dann wurde Sepp Dietrich eingesetzt.

Gegen Ende des Ersten Weltkrieges war Sepp Dietrich Vizewachtmeister und Geschützführer bei der bayerischen Panzerwagenabteilung Nr. 13.

Weimarer Republik

Schon wenige Jahre später war er Mitglied der NSDAP, Angehöriger der SA, der „Stabswache“ (ggf. statt dessen des Stabes/Bund Oberland beim Marsch auf die Feldherrnhalle) und schließlich der SS. Er verstand es, das „Schwarze Korps“ in seinem Gebiet vorbildlich und schlagkräftig aufzubauen. Er wurde Abschnittsführer in München, später in Norddeutschland, bis er dann den Sicherheitsdienst für Adolf Hitler übernahm.

Drittes Reich

Im Herbst 1933 übernahm er als Nachfolger Kurt Dalueges die Führung der SS-Oberabschnitt Ost in Berlin. Daneben war er Führer der SS-Leibstandarte.

1934 wurde er von Adolf Hitler zum Obergruppenführer der SS ernannt. Aus dem „SS-Wachbataillon“ wurde 1934 dann die 1. SS-Standarte „Adolf Hitler“gebildet.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Dietrich Kommandeur der zur Division ausgebauten Leibstandarte und zuletzt Oberbefehlshaber über die 6. SS-Panzerarmee, zu der vier SS-Panzerdivisionen der Waffen-SS gehörten und die neben zwei weiteren Armeen ab 15. Dezember 1944 in der Ardennenoffensive eingesetzt war.

Am Ende des Krieges befehligte er die 6. SS-Panzerarmee, die im Zuge der Schlacht um Wien diese Stadt verteidigte.

Nachkriegszeit

Dietrich wurde 1946 im Malmedy-Prozess zu lebenslänglicher Haft verurteilt. 1955 wurde er im Rahmen eines Paroleverfahrens begnadigt und aus der Justizvollzugsanstalt Landsberg entlassen, nachdem seine Strafe schon 1951 in 25jährige Haft umgewandelt worden war.

Seine Mithilfe bei der Zerschlagung des Röhm-Putsches, wurde 1957 vor dem Schwurgericht in München aufgerollt. Am 14. Mai 1957 wurde Dietrich wegen Beihilfe zum Totschlag zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt, von denen er sechs Monate von August 1958 bis Februar 1959 in derJustizvollzugsanstalt Landsberg verbüßte. Dietrich blieb zeitlebens ein überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus.

Tod

SS-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS a. D. Josef „Sepp“ Dietrich starb am 21. April 1966 an Herzversagen. An seiner Beerdigung nahmen 7.000 Menschen teil, überwiegend aus den Reihen der Waffen-SS, HIAG und der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger. General der Waffen-SS a. D. Wilhelm Bittrich hielt die Trauerrede.

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Grabstein von Oberstgruppenführer (Generaloberst) Sepp Dietrich in Ludwigsburg

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SS-Dienstgrade/SS-Beförderungen

  • SS-Sturmführer: 1. Juni 1928
  • SS-Sturmbannführer: 1. August 1928
  • SS-Standartenführer: 18. September 1929
  • SS-Oberführer: 10. Oktober 1930
  • SS-Gruppenführer: 18. Dezember 1931
  • SS-Obergruppenführer: 1. Juli 1934
    • General der Waffen-SS: 19. November 1940 mit Rangdienstalter vom 1. Juli 1934
  • SS-Oberst-Gruppenführer und Panzer-Generaloberst der Waffen-SS: 1. August 1944 mit RDA vom 20. April 1942

Auszeichnungen (Auszug)

Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit

  • Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse, 1917 bzw. 1918
  • Bayerischer Militärverdienstorden III. Klasse mit den Schwertern und der Krone
  • Österreichische Tapferkeitsmedaille
  • Schlesischer Adler II. und I. Stufe (1919)
  • Kampfwagen-Erinnerungsabzeichen (1921)
  • Ehren-Denkmünze für Tapferkeit (Österreich) in Bronze

Auszeichnungen Drittes Reich

  • Ehrenkreuz für Frontkämpfer, 1934 1023
  • Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP
  • Ehrenwinkel der Alten Kämpfer
  • SS-Totenkopfring
  • SS-Ehrendegen
  • Reichssportabzeichen in Gold
  • SA-Sportabzeichen in Gold
  • NSDAP-Dienstauszeichnung in Silber
  • Medaille zur Erinnerung an den 9. November 1923 (Blutorden, 10. Verleihung)
  • Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938
  • Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 mit Spange „Prager Burg“
  • Wiederholungsspange (1939) zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse (1914)
    • II. Klasse am 25. September 1939
    • I. Klasse am 27. Oktober 1939
  • Verwundetenabzeichen (1939) in Silber
  • Medaille „Winterschlacht im Osten 1941/42“
  • Krimschild
  • Flugzeugführerabzeichen (ehrenhalber)
  • Panzerkampfabzeichen in Silber
  • Ritterorden der hl. Mauritius und Lazarus, Großoffizier
  • Orden der Krone von Rumänien, Großoffizier
  • Militärorden von Savoyen, Großoffizier
  • Orden der Krone von Italien, Großkreuz
  • Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen in Gold mit Brillanten
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten
    • Ritterkreuz am 4. Juli 1940 als SS-Obergruppenführer und Kommandeur des SS-Infanterie-Regiments „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“ (mot.)
    • Eichenlaub am 31. Dezember 1941 (41. Verleihung) als SS-Obergruppenführer und Kommandeur der SS-Infanterie-Division (mot.) „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“
    • Schwerter am 14. März 1943 (26. Verleihung) als SS-Obergruppenführer und Kommandeur der 1. SS-Panzer-Division „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“
    • Brillanten am 6. August 1944 (16. Verleihung) als SS-Oberst-Gruppenführer und Kommandierender General des I. SS-Panzer-Korps „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“ und Oberbefehlshaber der 5. Panzer-Armee
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Der Ehrendegen von Sepp Dietrich

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Sepp Dietrich beim Führer

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SS-Oberstgruppenfuhrer Josef „Sepp“ Dietrich in Farbe

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Sepp Dietrich in der Nachkriegszeit

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Ritterkreuzstufen

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Quelle: Metapedia

PDF-Buch:

Dokumentensammlung – Dietrich, Josef Sepp – Waffen-SS

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Josef “Sepp” Dietrich wird von Adolf Hitler ausgezeichnet

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1941 Sepp Dietrich und die LSSAH

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Sepp Dietrich zeichnet Männer der Leibstandarde aus

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Josef Dietrich & Eva Braun – Berghof, Berchtesgaden

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Lina Heydrich – Barfuß, ohne Schuhe würde ich zurückgehen!

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Auf den stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, SS-Obergruppenführer – Reinhard Heydrich – wird in Prag ein Attentat verübt

Reinhard Tristan Eugen Heydrich (Lebensrune.png 7. März 1904 in Halle (Saale); Todesrune.png 4. Juni 1942 in Prag) war ein deutscher SS-Obergruppenführer und General der Polizei, Leiter des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) und Stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren. Er ist zudem Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

http://de.metapedia.org/m/images/b/b5/Heydrich_23.jpg

Reinhard Heydrich (1904 – 1942)

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Kindheit und Jugend

Reinhard Heydrich wurde am 7. März 1904 in Halle an der Saale geboren. Er war der Sohn von Richard Bruno Heydrich, einem Komponisten und Elisabeth Anna Amalia Krantz. Der Vater war zur Zeit seiner Geburt Direktor einer Musikschule. Reinhard besuchte in Halle an der Saale das Reform-Realgymnasium, das an der Hedwigstraße gelegen war. Schon als Schüler war er ein sehr belesen. So hat er während seiner Schulzeit das in französischer Sprache geschriebene Buch „Histoire de la civilisation“ von Charles Seignobos studiert und hierüber mit seinem Freund Erich Schultze diskutiert.

In der Marine

Nach dem Abschluss seines Abiturs trat Reinhard Heydrich den Dienst als Seekadett bei der Reichsmarine in Kiel-Holtenau an. Der Einfluß des berühmten „Seeteufels“ Graf Luckner, der oft bei der Familie Heydrich zu Gast war, hatte bei Heydrichs Wahl für eine Laufbahn bei der Seemacht gewiß eine Rolle gespielt.

Er begann seinen Dienst bei der Crew 22. Nach einer Ausbildungszeit von viereinhalb Jahren wurde er am 1. Oktober 1926 zum Leutnant zur See befördert und darauf zum Nachrichtenoffizier ausgebildet. 1928 folgte die Beförderung zum Oberleutnant zur See. Laut Auskunft des späteren Vizeadmirals Kleikamp war Heydrich ein Mann, der seinen Veranlagungen, seinen Kenntnissen und seinem Können nach über dem Durchschnitt lag.

Nichts, so schien es, stand einer erfolgreichen Karriere bei der Marine im Wege. Es sollte jedoch anders kommen. Am 6. Dezember 1930 lernte Oberleutnant Heydrich die achtzehnjährige Lina von Osten kennen.

Sie stammte von der Ostsee-Insel Fehmarn, wo ihr Vater Schulmeister war. Schon am zweiten Weihnachtstag 1930 verlobte sich das Paar. Seine Verlobungskarte schickte Heydrich auch an eine ehemalige Freundin. Sie war die Tochter eines einflussreichen Geschäftsmannes. Dieser Herr verlangte von Heydrich, daß er seine Tochter – die sich selbst gern als Verlobte von Heydrich gesehen hätte – heiratete. Als Heydrich dies ablehnte, beschwerte sich der Vater bei Admiral Raeder.

Die Folge war, daß Heydrich sich vor einem Marine-Ehrenrat verantworten mußte. Aufgrund eines durch diesen Ehrenrat verfaßtes Gutachtens entschied Admiral Raeder, daß der Oberleutnant zur See Reinhard Heydrich aus der Marine entlassen werden sollte.

Es darf auffällig genannt werden, daß man niemals ein schriftliches Protokoll des beschriebenen Ehrenratsverfahrens gefunden hat. Heydrich selbst war überzeugt, dass er wegen politischer Gründe aus der Marine entlassen worden war.

Aufstieg in der SS

Durch Kontakte zum späteren SS-Obergruppenführer Karl von Eberstein kam Heydrich mit Heinrich Himmler in Verbindung, der im Januar 1929 Reichsführer der SS geworden war. Himmler war gerade auf der Suche nach einem fähigen Mann zum Aufbau eines Nachrichtendienstes der SS. Er gab Heydrich zwanzig Minuten, um zu Papier zu bringen, wie er sich eine derartige Aufgabe vorstelle. Heydrich schrieb seine Ideen nieder, entwarf ein passendes Organisationsschema und legte dem Reichsführer das Resultat vor. Dieser war sehr beeindruckt und entschloß sich sofort, Heydrich einzustellen. So wurde Heydrich, der bereits am 1. Juni 1931 in die NSDAP eingetreten war, am darauffolgenden 14. Julii Mitglied der SS in Hamburg. Er war jetzt SS-Sturmmann mit der SS-Nummer 10120. Am 26. Dezember 1931 fand in der Dorfkirche von Grossenbrode die Eheschließung zwischen Reinhard Heydrich und Lina von Osten statt. Heydrich begann nun mit dem Aufbau eines Nachrichtendienstes. Dieser war während der Anfangszeit bekannt unter dem Namen „Abteilung Ic“. Ende 1931 wurden für die „SS-Ic“ zwei Zimmer im vierten Stockwerk der Münchner Türkenstraße 23 gemietet.

Datei:Heydrich.jpgDies war die Wohnung der Parteigenossin und Witwe Viktoria Edrich. Sie war eine besonders zuverlässige und treue Nationalsozialistin. In ihrem Kleiderschrank wurde während der Zeit des SA- und SS-Verbotes die Blutfahne aufbewahrt, die beim Marsch auf die Feldherrenhalle am 9. November 1923 vorangetragen worden war. Heydrich hatte jetzt den Rang eines SS-Hauptsturmführers. Am 25. Dezember 1931 wurde er SS-Sturmbannführer und am 29. Juli 1932 SS-Standartenführer und Chef des Sicherheitsdienstes des Reichsführers-SS. Der Name des Dienstes lautete nun Sicherheitsdienst (SD).

Im September 1932 zogen sowohl der SD als auch Heydrich selbst in eine kleine Villa in der Münchner Zuccalistraße 4 um. Heydrich wurde als Leiter des Sicherheitsdienstes „C“ genannt; sein Büro „Zentrale Dienststelle des SD“. Im Juni 1931 wurde Heydrichs erster Sohn Klaus geboren. Das Jahr der Machtübernahme, 1933, brachte auch die Beförderung zum SS-Brigadeführer.

Der SD hatte nun seinen Sitz im Münchner Wittelsbacherpalais in der Briennerstraße. Am 9. November 1933 wurde der SD ein eigenes SS-Amt. In November und Dezember 1934 siedelte der SD aus Bayern in die Reichshauptstadt über. In der Berliner Wilhelmstraße 102 bezog er ein neues Dienstgebäude. Am 17. Juni 1936 wurde Reinhard Heydrich Chef der Sicherheitspolizei und des SD. Am 27. September 1939 entstand das Reichssicherheitshauptamt – RSHA mit Heydrich als dessen Chef. Im Jahre 1940 wurde er außerdem zum Präsidenten der Internationalen Kriminalpolizeilichen Kommission gewählt.

Zu Beginn des deutschen Feldzuges im Westen bestand Heydrich seine Prüfung als Jagdflieger und wurde Pilot einer Me 109. Während des Norwegenfeldzuges unternahm er von Stavanger aus mit einer Me 110 mehrere Aufklärungsflüge über England und Schottland. Für sein heldenhaftes Vorgehen wurde er mit der bronzenen Frontflugspange und dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Mitte Mai 1940 kehrte er nach Berlin zurück. Am 1. Januar 1941 wurde er Reichsleiter des Fachamtes Fechten im NS-Reichsbund für Leibesübungen. Während des Rußlandfeldzuges flog Heydrich wieder als Jagdpilot in Südrußland und wurde mit der silbernen Frontflugspanne und dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.

Am 23. September 1941 enthob Adolf Hitler den Reichsprotektor für Böhmen und Mähren, Constantin von Neurath, seines Amtes und setzte mit Wirkung vom 2. September 1941 Reinhard Heydrich als Stellvertretenden Reichsprotektor ein. Ebenfalls wurde er zum SS-Obergruppenführer befördert. Der Führer vertraute darauf, daß Heydrich, in Zusammenarbeit mit dem aus dem Sudetenland stammenden Staatssekretär Karl Hermann Frank, dafür sorgen würde, daß die Protektoratsregierung harmonisch mit dem Reich funktionierte.

In Prag übernahm Heydrich sein neues Amt während einer offiziellen Zusammenkunft auf der Prager Burg, dem Hradschin. Mit Frau und Kindern lebte er auf dem Schloß Jungfern-Breschan, das zwanzig Kilometer von Prag entfernt gelegen ist. Im Gegensatz zu den Unwahrheiten, die heutzutage verbreitet werden, wurden die von Heydrich getroffenen Maßnahmen im Protektorat positiv aufgenommen. So verteilte man u.a. zweihunderttausend Paar Schuhe und die Tabakrationen für die Arbeiter wurden erhöht. Auch existierten Pläne, die Stadt Prag mit Hilfe des deutschen Autobahnsystems mit dem Reich zu verbinden.

Neben dem Amt als stellvertretender Reichsprotektor für Böhmen und Mähren war Reinhard Heydrich immer noch der Chef des Reichssicherheitshauptamtes. Es war diese Funktion, in der er am 20. Januar 1942 den Vorsitz einer Konferenz geführt haben soll, die in der Villa Am Großen Wannsee 56/58 in Berlin stattfand. Der Reichsmarschall Hermann Göring hatte Heydrich bevollmächtigt, Vorbereitungen in Bezug auf die Lösung der Judenfrage zu treffen. Anders als Publizisten seit der Nachkriegszeit behaupten, ist das Ziel des nationalsozialistischen Deutschlands nicht die physische Ausrottung des jüdischen Volkes gewesen, sondern die Bekämpfung des in allen Schichten der Volksgemeinschaft als bedrückend empfundenen jüdischen Einflusses. Bereits in den dreißiger Jahren hatten deutsche Regierungsinstanzen Initiativen ergriffen, um in Zusammenarbeit mit jüdischen Organisationen die Auswanderung jüdischer Bürger zu fördern. Beispiele wären hier das „Haavara-Abkommen“ und das „Rublee-Wohlthat-Abkommen“. Für eine detaillierte Auseinandersetzung mit den oben erwähnten Ausdrücken lese man das von Ingrid Weckert verfasste Buch „Auswanderung der Juden aus dem Dritten Reich“. Besonders die SS war Vertreter einer Politik, welche die Auswanderung der Juden bezweckte. Es war den Folgen des Krieges – der nicht durch Deutschland verursacht worden war – zuzuschreiben, dass die Auswanderung nur noch in geringerem Umfang durchgeführt werden konnte. Im Laufe des Krieges wurde der Entschluss gefaßt, die Juden in Arbeitssiedlungen im Osten zu evakuieren. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass das Weltjudentum Deutschland schon im März 1933 den Krieg erklärt hatte. Die Einführung von Maßnahmen, die zur Evakuierung der Juden aus Europa führen sollten, war das Thema der Wannsee-Konferenz.

Das Attentat

Datei:Bundesarchiv Bild 146-1972-039-44 Heydrich-Attentat.jpg

Das Auto, in dem Heydrich unterwegs war

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Mittlerweile hatte der sich als Präsident im Exil betrachtende und in London verbleibende Eduard Benesch Pläne entwickelt, um ein Attentat auf den Reichsprotektor Heydrich verüben zu lassen. Der Auftrag dazu wurde an zwei Unteroffiziere des ehemaligen Heeres der Tschechoslowakei gegeben: Jan Kubis und Josef Gabcic. Zusammen mit einigen anderen sprangen sie am 28. Dezember 1941 mit Fallschirmen über dem Protektorat ab. Während der folgenden Monate versteckten sie sich im Untergrund und verbrachten ihre Zeit damit, zu versuchen, einen Eindruck von den Gewohnheiten Heydrichs zu bekommen. Im Zusammenhang mit der Zunahme der von London betriebenen und finanzierten Terroraktivitäten im Namen Belgiens und Frankreichs sollte Heydrich – er hatte durch sein Vorgehen wieder Ruhe im Protektorat geschaffen – zum Chef der Zivilverwaltung Belgiens und Nord-Frankreichs sowie zum Protektor über Vichy-Frankreich ernannt werden.

Am 27. Mai 1942 sollte er mit dem Flugzeug nach Berlin zu einer Besprechung mit dem Führer abreisen. Die Mörder hatten inzwischen festgestellt, dass die günstigste Stelle für ein Attentat eine Haarnadelkurve im Prager Stadtteil Holeschowitz war, weil dort der Wagen Heydrichs langsamer fuhr. Am 27. Mai 1942 um 10.00 Uhr war Heydrich von Jungfern-Breschan abgefahren; um 10.30 Uhr kam er in seinem dunkelgrünen Mercedes mit Zurückgeklapptem Verdeck, welcher von SS-Oberscharführer Klein gefahren wurde, an der Stelle an, wo seine Mörder auf ihn warteten. Einer der Attentäter, Gabcic, richtete eine Sten-Gun-Maschinepistole auf Heydrich und lud durch. Es löste sich aber kein Schuss, da der Attentäter vergessen hatte, die Waffe zu entsichern. Heydrich zog nun selbst seine Pistole und feuerte auf Gabcic. In dem Moment, als er und sein Fahrer aus dem Wagen springen wollten, warf der zweite Mörder, Kubis, eine aus speziellem Sprengstoff gefertigte Handgranate mit hoher Explosivkraft, die in der Nähe des rechten Hinterrades des Wagens explodierte. Heydrich wurde durch die Splitter schwer verwundet, aber trotzdem feuerte er noch einige Male auf Kubis. Dann brach er zusammen. Eine tschechische Dame kümmerte sich um ihn und so wurde er ins Bulovka- Krankenhaus gebracht. Dort versuchten sowohl tschechische als auch deutsche Ärzte eine Woche lang, sein Leben zu retten. Am Morgen des 4. Juni 1942 starb Reinhard Heydrich.

Die beim Attentat eingesetzten Handgranaten Nr. 37 wurden vom englischen Geheimdienst mit dem Botulinus-Erreger infiziert, der das stärkste bakterielle Gift Botulinustoxin produziert. An den Folgen dieser Infektion verstarb der verwundete Heydrich.

Seit den Nürnberger Prozessen wird die Vergeltungsaktion im tschechischen Lidice für den Mord an Heydrich wahrheitswidrig der Waffen-SS angelastet. Tatsache ist jedoch, dass an der Aktion keine Einheit der Waffen-SS beteiligt war, sondern dass die Erschießungen von einer Einheit der tschechischen Protektorats-Gendarmerie durchgeführt wurden. Dabei hatte eine Kompanie der Schutzpolizei den Ort am 9. Juni 1942 für die Exekution der 173 Männer abgeriegelt. Zur Außensicherung war das Heeres-Ersatz-Bataillon 480 eingesetzt. Nach den vorgefundenen Beweisen war die Vergeltungsmaßnahme völker- und kriegsrechtlich berechtigt; die Frauen und Kinder waren zuvor aus dem Ort Lidice evakuiert worden.

Der Sarg mit den sterblichen Überresten des Reichsprotektors wurde, bedeckt mit einer Hakenkreuzfahne, im Hof des Hradschin aufgebahrt. Höhere Offiziere der Wehrmacht und der SS standen Spalier. Am Nachmittag des 7. Juni 1942 rollte ein Sonderzug mit dem Sarg Reinhard Heydrichs von Prag nach Berlin, wo der Sarg zunächst im Reichssicherheitshauptamt in der Prinz-Albrecht-Straße und später – am 9. Juni 1942 – im Mosaiksaal der neuen Reichskanzlei aufgebahrt wurde. Während des Staatsaktes hielt der Reichsführer-SS Heinrich Himmler eine lange Rede, in der er die Bedeutung Reinhard Heydrichs zum Ausdruck brachte. Am Ende sprach Adolf Hitler und nannte ihn einen der besten Nationalsozialisten, einen der stärksten Verteidiger des deutschen Reichsgedankesns und einen der größten Gegner aller Feinde dieses Reiches. Der Führer verlieh dem Gefallenen das Verwundetenabzeichen in Gold und die oberste Stufe des Deutschen Ordens.

Der Sarg wurde dann auf eine von sechs schwarzen Pferden gezogene Lafette gestellt und von der Wilhelmstrasse zum Invalidenfriedhof gebracht. Dort fand der große Soldat Reinhard Heydrich seine letzte Ruhestätte.

Datei:Heydrich lebenstafel.jpg

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Reinhard Heydrich erhält posthum den “Deutschen Orden des Großdeutschen Reiches”.

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http://de.metapedia.org/m/images/b/b5/Heydrich_Abschied2.jpg.

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Adolf Hitler und die zwei blonden Söhne des Reinhard Heydrich bei seinem Staatsbegräbnis sowie Heinrich Himmler (Reichsführer SS, Vorgesetzter Heydrichs).

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Das Grab Reinhard Heydrichs

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Quelle: Metapedia

Ernst Lindemann – † 27. Mai 1941 im Nordatlantik als Kommandant der “Bismarck”

Ernst Lindemann (* 28 März 1894 in Altenkirchen; † 27. Mai 1941 im Nordatlantik) war der erste und einzige Kommandant des Schlachtschiffes Bismarck.

http://de.metapedia.org/m/images/f/f1/Adolf_Hitler_und_Korvettenkapit%C3%A4n_Ernst_Lindemann_auf_der_Bismarck_1941.jpg

Adolf Hitler und Korvettenkapitän Ernst Lindemann auf der „Bismarck“ 1941

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Werdegang

Bereits im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant zur See auf der SMS Bayern. Im spanischen Bürgerkrieg war er Korvettenkapitän und Erster Artillerieoffizier auf dem Panzerschiff Admiral Scheer.

Ernst Lindemann ging 1913 zur Marine und war in der Reichsmarine u.a. Artillerie-Offizier auf den Linienschiffen Elsaß und Schleswig-Holstein. Zwischen 1931 und 1934 war er Lehrer an der Schiffs-Artillerie-Schule und von 1936 bis 1939 Referent und zuletzt Chef der Ausbildungs-Abteilung im OHM. Bei Kriegsausbruch erfolgte seine Ernennung zum Kommandeur der Schiffsartillerieschule. Im August 1940 erhielt Lindemann das Kommando über das Schlachtschiff Bismarck. Nachdem das Schiff gemeinsam mit dem schweren Kreuzer Prinz Eugen während des Durchbruchs in den Atlantik am 24. Mai 1941 das Schlachtschiff “Hood” versenken konnte, plädierte Lindemann für den Abbruch des Durchbruchs. Die Bismarck hatte einige Treffer abbekommen, von denen einer den Ölbunker beschädigt hatte. Es gelang Lindemann jedoch nicht, den Flottenchef, Admiral Lütjens, zur Umkehr zu bewegen. Daraufhin wurde die Bismarck am 26. Mai von Trägerflugzeugen angegriffen, welche die Ruderanlage der Bismarck beschädigten und das Schiff manövrierunfähig machten. Beim Endkampf des Schiffes am 27. Mai 1941 ging Ernst Lindemann mit dem Schiff unter.

Am 27. Dezember 1941 wurde ihm posthum das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

Datei:Ernst Lindemann.jpg

Korvettenkapitän Ernst Lindemann

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Auszeichnungen

  • Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
  • Friedrich-August-Kreuz II. Klasse
  • Eiserner Halbmond
  • Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes

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Quelle: Metapedia sowie Lexikon der Wehrmacht

Der deutsche Freiheitskämpfer “Albert Leo Schlageter” wird in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf von den französischen Besatzern ermordet

Albert Leo Schlageter (Lebensrune.png 12. August 1894 in Schönau im Schwarzwald, Großherzogtum Baden; Todesrune.png (erschossen) am 26. Mai 1923 auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf) war ein deutscher Freiheitskämpfer, Nationalheld und späterer Blutzeuge der Bewegung.

http://de.metapedia.org/m/images/c/ca/Leo_Schlageter.jpg

Albert Leo Schlageter

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Leben

Schlageter wurde 1894 als sechstes von elf Kindern einer katholischen Bauernfamilie in Schönau im Schwarzwald im badischen Wiesental geboren. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs machte er 1914 das Notabitur und meldete sich freiwillig zum Militär, wo er am 16. Dezember in das 5. Badische Feldartillerie-Regiment Nr. 76 in Freiburg eintrat. Daneben war er ab dem Wintersemester 1915/16 an der Universität Freiburg als Student der Theologie eingeschrieben. Als Soldat einer Fernsprechabteilung kam er an die Westfront. Dort nahm er an verschiedenen Schlachten teil, im Jahr 1915 an der Schlacht in der Champagne und der Flandernschlacht, im Jahr 1916 an der Schlacht um Verdun und der Schlacht an der Somme. Er wurde zweimal verwundet, im April 1916 zum Unteroffizier und ein Jahr später zum Leutnant befördert. Als Auszeichnungen erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse und im Jahr 1918 für besonders riskante Patrouillen das Eiserne Kreuz I. Klasse. Seine Entlassung aus der Armee erfolgte Ende Februar 1919. Im März 1919 trat Schlageter dem Freikorps des Hauptmanns Walter Eberhard Freiherr von Medem bei und beteiligte sich zunächst als Batterieführer an den Kämpfen im Baltikum und nahm unter anderem an der Eroberung Rigas im Mai 1919 teil. Im Juni schloss er sich dem Freikorps von Peterdorff an, mit dem er im Dezember 1919 nach Deutschland zurückkehrte.

Datei:Schlageter (Anrechtsschein).jpg

Auch wenn es angeblich keinerlei offiziellen lettischen Vertrag darüber gab, so wurden – wie hier für Albert Leo Schlageter in Kurland – an die Freikorpskämpfer im Baltikum Anrechtsscheine für Siedlungsland vergeben, die neben dem patriotischen Antrieb einen maßgeblichen motivierenden Einfluss für die deutschen Freikorpskämpfer hatten. Zusätzlich erhielten sie bei ihrem Kampf gegen den Bolschewismus das russische Bürgerrecht.

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Ab Anfang 1920 gehörte Schlageter mit dem Freikorps “von Petersdorff” zur Marine-Brigade “von Loewenfeld”, die am Kapp-Putsch in Breslau und bei der Bekämpfung des linken Märzputsches im Ruhrgebiet beteiligt war. Schlageter nahm unter anderem an Straßenkämpfen in Bottrop teil. Nach der zwangsweisen Auflösung der Brigade Ende Mai 1920 arbeitete er, wie viele ehemalige Angehörige, als Landarbeiter auf ostdeutschen Ländereien, ehe er Anfang 1921 für die Organisation Heinz, eine Art illegale Geheimpolizei, geleitet von Karl Guido Oskar Hauenstein (von den Reichsbehörden unterstützt), in Oberschlesien aktiv wurde. Dort soll er unter Anderem mit einem Kommando im Februar 1921 Gefangene aus dem Gefängnis der alliierten Kommission in Kosel befreit haben. Nach der Volksabstimmung vom 21. März in Oberschlesien fuhr er in seine Heimat, ehe er anlässlich des polnischen Okkupationsversuchs Oberschlesiens im Mai mit dem 2.500 Mann starken Freikorps Hauenstein („Sturmbatallion Heinz”), zurückkehrte und in der zweiten Angriffswelle an dem Sturm auf den Annaberg teilnahm.

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Nach der Teilung Oberschlesiens im Oktober 1921 ging Schlageter nach Danzig. In dieser Periode taucht Schlageters Name in einer Mitgliederliste auf, die jedoch keiner Organisation oder Partei einwandfrei zuzuordnen ist. Trotzdem wird dies als Nachweis für die Mitgliedschaft Schlageters in der frühen NSDAP gewertet.Nach der politischen Gärung machte sich das deutsche Volk immer stärker bemerkbar, eine Unzahl von Parteien mit mehr oder minder gelungenen Programmen erhielten daraus den Auftrieb zu einem – historisch gesehen – vorübergehenden Bestehen. Jeder fühlende und denkende Deutsche sah sich vor die zwingende Notwendigkeit gestellt, seinen politischen Standpunkt zu den Dingen einzunehmen. So auch Schlageter. Dass er, der alte Frontsoldat und Freikorpskämpfer, sich von den buntschillernden, auf dem Sumpfboden von Weimar siechenden Parteiblüten nicht täuschen ließ, war nahezu selbstverständlich. Er suchte daher eine politische Organisation, in welcher der Sinn des Fronterlebnisses zu einer weltanschaulichen Klärung gelangt war und die kraftvolle Entschlossenheit gezeigt wurde, das Deutsche Reich auf festerem Grund als dem Morast von Weimar zu errichten. Er fand diese Organisation in der NSDAP.

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Eine bemerkenswerte Mitgliederliste des Gaues Berlin aus dem Jahre 1922, darunter die Namen Albert Leo Schlageter, Walter Wecke, Heinz Oskar Hauenstein und Hermann Kretschmann

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Schon im Herbst 1922 hatte er Adolf Hitler kennengelernt, als Hitler vor Roßbachleuten und den Mitgliedern anderer Freikorps sprach. Noch im Wandel dieses langen, sehr eingehenden Vortrages, zu dem Adolf Hitler nur Stichworte auf eine Tischkarte geschrieben hatte, hatte sich Schlageter gegenüber Adolf Hitler durch Handschlag verpflichtet und wirkte danach unter Roßbach als 61. Mitglied der Ortsgruppe Berlin in der Reichshauptstadt, ständig verfolgt von den Bütteln Severings, der die Nationalsozialisten wie Freiwild behandelte. Oft genug bewahrte Schlageter wichtiges Aktenmaterial vor der Beschlagnahme durch kühnes Zugreifen in letzter Minute. Eine politische Laufbahn schien ihren Anfang zu nehmen. Sie wurde jäh unterbrochen durch den französischen Überfall auf Deutschland.

Ruhrbesetzung

Mit der völkerrechtswidrigen Ruhrbesetzung durch französisches Militär im Januar 1923 wurde Schlageter wieder für die Organisation Heinz tätig. Als Gruppenführer leitete er im aktiven Widerstand gegen die französischen Bestzungstruppen den sogenannten Stoßtrupp Essen. Um die weitere Abfuhr von deutscher Kohle nach Frankreich zu behindern, verübte seine Gruppe im März 1923 Sprengstoffanschläge beim Essener Bahnhof Hügel und auf eine Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Düsseldorf–Duisburg bei Kalkum. Dabei achtete Schlageter stets peinlich genau darauf, dass keine Menschen (auch keine Angehörigen der Besatzungstruppen) verletzt oder gar getötet werden konnten. Durch den Abtransport deutscher Kohle, die im sogenannten Versailler Vertrag dem Reiche abgepresst wurde, erfroren in diesem Winter tausende Deutsche. Durch Schlageters Aktionen war es möglich, den französischen Diebstahl zu verhindern und notleidenden deutschen Familien das Überleben zu sichern. Infolge der französischen Abtransporte deutscher Kohle wurden 1920 in Deutschland mehrere Hochöfen aus Kohlenmangel stillgelegt. Ende Oktober 1920 stellten sämtliche Elekrizitätswerke des Rheinlandes aus Kohlenmangel ihren Betrieb ein. Ein Teil des Zugverkehrs in Deutschland musste ebenfalls eingestellt werden.

Am 7. April 1923 wurde Schlageter im Essener Union-Hotel von den französischen Besatzern verhaftet. Der Verräter soll der Spitzel Walter Kadow gewesen sein, der später von Rudolf Höss  und Martin Bormann deswegen liquidiert wurde.

Die Ladung und Anklageschrift wurden drei Tage vor Prozessbeginn in französischer Sprache mit einer mangelhaften Übersetzung übergeben, der Pflichtverteidiger Dr. Marx erhielt diese erst zwei Tage später. Die Verhandlung begann am 8. Mai vor einem französischen Militärgericht. Am 9. Mai 1923 wurde Schlageter wegen Spionage und Sabotage zum Tode verurteilt. Eine Revisionsverhandlung am 18. Mai blieb erfolglos und ein Gnadengesuch lehnte Schlageter ab. In einem Brief an August Jürgens, einen Kameraden, schrieb er:

„… Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. Das letzte Mal hat mir gestern mein Todesurteil gebracht. Mit Ruhe habe ich es vernommen, ruhig wird mich die Kugel treffen. Habe ich doch alles, was ich tat, nur in bester Absicht ausgeführt. Kein wildes Abenteurerleben war mein Verlangen, nicht Bandenführer war ich, sondern in stiller Arbeit suchte ich meinem Vaterlande zu helfen. Ein gemeines Verbrechen oder gar einen Mord habe ich nicht begangen.”

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Die Ermordung

Es ist die Nacht vom 25. zum 26. Mai 1923. In seiner finsteren Gefängniszelle schläft der am 8. Mai zum Tode verurteilte Albert Leo Schlageter. Da plötzlich — es ist fast 3.15 Uhr morgens — klirren Schlüssel an der Türe.

„Herr Schlageter, stehen Sie auf, die Stunde der Exekution Ihres Urteils ist gekommen.”

Mit diesen Worten weckt ihn der Dolmetscher. Ob er noch einen letzten Wunsch habe, fragt ihn der Staatsanwalt. So schreibt Schlageter, noch ehe er sich angekleidet hat, diesen Brief als letzten Gruß an seine Eltern:

“Liebe Eltern!
Nun trete ich bald meinen letzten Gang an. Ich werde noch beichten und kommunizieren.
Also dann auf ein frohes Wiedersehn im Jenseits.
Nochmals Gruß an Euch alle, Vater, Mutter, Josef, Otto, Frieda, Marie, die beiden Schwäger, Göttin und die ganze Heimat, Euer Albert.”

Albert Leo Schlageter beichtet kurz in der Gefängniskapelle. Eine Viertelstunde nur. Zu dem französischen Offizier hat er vorher ruhig gefügt:

„Ich werde nie in Gegenwart von Ihnen und Ihren Soldaten mit meinem Gott reden.”

Der Offizier verlässt die Zelle, die Posten bleiben davor. Schlageter ist gefasst und eiserne Ruhe liegt auf seinen bleichen Zügen.

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Der Abschiedsbrief von Albert Leo Schlageter

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Dann geht es hinaus in den dämmernden Tag. Eine Schwadron Kavallerie mit gezogenem Säbel hält vor dem Gefängnis. Eine Anzahl Kraftwagen wartet. Ein Pfarrer, ein Kaplan, ein Rechtsanwalt, zwei Gendarmen setzten sich zu dem Todgeweihten.

„En avant!”

ruft ein Offizier. Vorn fährt ein Auto mit Offizieren, vor und hinter dem Wagen des Verurteilten reitet je eine halbe Schwadron. Hinaus geht es zur Golzheimer Heide, wo im Frieden die Düsseldorfer Regimenter exerziert haben. Einer seiner Begleiter schildert die letzte Fahrt:

„Der traurige Zug führte am Nordfriedhof vorbei, der als grausames Memento mori aus dem Frühnebel aufleuchtete. Bei seinem Anblick wiederholte Schlageter dem Pfarrer seine schon nach der Kommunion dem Rechtsbeistand ausgesprochene Bitte, für ein kirchliches Begräbnis zu sorgen, deren Erfüllung ihm natürlich wie bereits vorher so auch jetzt versprochen wurde. Dabei gab ihm der Pfarrer das Sterbekreuz in die Hand.”

Die Ecke des Friedhofs ist erreicht, die Heide beginnt. Ganz nah eine Sandgrube (,Kuhle’, wie man im Rheinland sagt), wo der Held sterben soll. Militärmusik schmettert hart auf. Drei Kompanien Infanterie stehen in Parade, dazu zahlreiche Gendarmen. Ein Trupp Offiziere und eine Gruppe ausländischer Zeitungsberichterstatter vervollständigen den Rahmen des blutigen Schauspiels deutscher Rechtlosigkeit und französischer Gewaltpolitik. Das Scharfrichterkommando ist etwa ein Dutzend Mann stark. Auch seine schwerste Stunde sieht Albert Leo Schlageter nicht schwach werden. Keine Klage, keine Rührseligkeit, keine Unruhe.

„Fest drückt er jedem von uns dreien die Hand und blickt uns klar und ruhig in die Augen”,

berichtet Pfarrer Faßbender.

„Wir sind erschüttert bis ins Innerste, aber seine mit Worten gar nicht zu schildernde Ruhe und Abgeklärtheit überträgt sich auf uns. Und nun kommt sein letztes Wort“: 

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“Ich finde eine gewisse Befriedigung darin, dass ich sterben darf. Vielleicht kann ich durch mein Vorbild helfen! – Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo Sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. – Grüßen Sie mir meine Eltern, Geschwister, und Verwandten, meine Freunde und mein Deutschland!” 

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„Mein Deutschland! Der größte Dichter könnte ein Drama nicht wirkungsvoller abschließen, als es hier, aber nicht aus künstlerischer Erwägung, nein, ganz natürlich, aus dem Zwange innerer Wahrheit heraus, geschehen ist. In zwei Worten die Erklärung und Rechtfertigung alles Handelns. Zwei Worte am Tor des Todes als Siegel für die Reinheit und Echtheit alles Wollens. Mein Deutschland! Vaterlandsliebe, Vaterlandsleidenschaft, vaterländische Besessenheit haben das Dasein beherrscht, das nun ein jähes Ende finden soll.

Ohne Zagen, ohne Unruhe schreitet er auf den weißen Pfahl zu, der seine Todesstätte bezeichnet. Dort wird er, wie französische Strafvollstreckung bei Todesurteilen vorschreibt, zum Knien gezwungen; es werden ihm die Hände gefesselt und die Füße an den Pfahl festgebunden, während der Gerichtsschreiber das Urteil herunterleiert. Dann wird ihm eine breite weiße Binde um die Augen gelegt. In diesem Augenblick tiriliert die erste Lerche dicht hinter dem jungen Helden in den Maienmorgen hinein. Kommando, Salve… 

Der Getroffene stürzt vornüber. 

Aus dem Kreise der Militärs tritt einer heran und gibt aus unmittelbarer Nähe einen Pistolenschuss ab, worauf der Körper noch einmal heftig zusammenzuckt. Die Tragödie ist zu Ende. Albert Leo Schlageter ist tot. Auf deutschem Boden hat französische Soldateska das gleichfalls in deutschen Landen von französischen Richtern in Friedenszeit gefällte Todesurteil gegen einen deutschen Mann vollstreckt. Es ist gegen das Deutsche Reich etwas geschehen, was sonst nur gegen Negerstämme im dunkelsten Afrika möglich war: Anmaßung des höchsten Rechtes durch Landesfremde. Der Tiefpunkt deutscher Schmach ist erreicht.” 

Durch die Morgenluft weht die Schande Frankreichs und der Ruhm eines Deutschen, der seine Heimat heißer liebte als sein Leben.”

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Rolf Brandt schrieb seinerzeit:

“Der Bau Frankreichs, der Kerker für Deutschlands Seele sein sollte, war um diese Zeit fast vollendet. An diesem Morgen brach ein Stein, ein Meilenstein, aus diesem Bau. Man wusste es nicht, man sah es nicht, aber eine Kerkerwand brach zusammen. Ein Körper war von Nägeln zerfetzt, ein Märtyrer trug in Geisterhänden die unsterbliche Idee von der Tat, der deutschen Tat um des Vaterlandes willen.”

Albert Leo Schlageter wurde am gleichen Tag auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof beerdigt. Auf Wunsch seiner Familie wurde am 8. Juni der Leichnam exhumiert und unter großer öffentlicher Anteilnahme nach Schönau überführt, wo er in einem Ehrengrab am 10. Juni 1923 beigesetzt wurde. Auf seinem Sarg standen die Worte:

DEUTSCHLAND MUSS LEBEN,
AUCH WENN WIR STERBEN MÜSSEN!
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http://de.metapedia.org/m/images/c/cf/Schlageter-Denkmal_%28Golzheimer_Heide%29.jpg.
Wilfrid Bade schrieb unter dem Titel „Schlageter” nach dessen Tode, ihm zu Ehren und zum Gedenken seiner Taten für Deutschland, folgendes Gedicht:

Du kämpftest nicht um Lohn und äuß’re Ehre
Im Dunklen dientest Du dem Vaterland
Du standest immer nahe dem Gewehre
Ein Krieger, der vor jeder Tat bestand.

Sie lohnten bitter Dir Dein Treuesein
Verrieten Dich dem Feinde und dem Tod
Aus Deinem Tode aber, ganz allein
Glomm leuchtend hoch das neue Morgenrot.

So ehren wir Dich heute, Kamerad
Verrat’ner Kämpfer für das Dritte Reich
Die Jugend weiht ihr Leben Deiner Tat
Und schwört: Ihr Herzblut sei dem Deinen gleich.
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Ehrungen

Schlageter zu Ehren trug ein Segelschulschiff der Kriegsmarine seinen Namen.

Das Jagdgeschwader 26 der Luftwaffe wurde nach ihm benannt.

An der Stelle seiner Ermordung bei Düsseldorf wurde das Schlageter-Denkmal errichtet. Unter dem Kreuz befand sich eine kleine Gruft mit einem Gedenkstein.

In Schönau, seinem Heimatort, in dem er begraben liegt, wurde zusätzlich zum Grab am höchsten Punkt des Ortes ein Ehrenmal errichtet.

In Düsseldorf-Kaiserswerth brannte auf der dortigen Burgruine eine „ewige Flamme” in Gedenken an Albert Leo Schlageter. In die bronzene Feuerschale war der Name Schlageters eingraviert. Den Aufstieg zu dieser Flamme säumten Tafeln mit den Namen der Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend. Die Einweihung erfolgte am 14. Oktober 1933 durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach.

Im „Schlageterforum” in Düsseldorf fand im Jahre 1937 die Reichsausstellung “Schaffendes Volk” statt. In der zugehörigen Schlagetersiedlung im Südosten (heute Siedlung Golzheim) wurden u. a. sechs Musterhäuser errichtet. Die dafür von der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums eingefügten Hausbüchereien waren für Gehälter von 400 bis 1000 RM ausgelegt. Hinzu kamen ein Atelierhaus mit wechselnden Kunstausstellungen und Künstlerwohnungen, eine Volksbücherei und Sondergärten.

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Datei:Ort des Mordes an Schlageter.jpg
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Datei:Schlageter Beerdigung in Schönau.jpg

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Schlageter-Gedächtnisfeier 1930

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Schlageter Gedenkfeier 1933

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Datei:Schlageter Grab.jpg

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Datei:Düsseldorf-Kaiserswerth, Burgruine mit Schlageterflamme.jpg

Düsseldorf-Kaiserswerth: Burgruine mit der ewigen Schlageterflamme

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Schlageterfelsen im Fichtelgebirge

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Das Denkmal in Schönau

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Schlageterstraße in Würzburg

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Datei:Zitat Schlageter.jpg

Dieses Wort fand man auf einem Zettel Papier geschrieben, in der Tasche Albert Leo Schlageters nach seiner Erschießung durch die Franzosen am 26. Mai 1923

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Paul Boeddinghaus schrieb im Jahre 1923 auf der Grundlage der Melodie des Liedes „Ich hatt einen Kameraden” den Text „Treu bis zur letzten Stunde”, der dem Leben Schlageters gewidmet war:

Treu bis zur letzten Stunde
treu deutschem Pflichtgebot

mit festverschloss´nem Munde
traf Dich die Todeswunde
fielst Du für deutsche Not

Du hast uns wollen zeigen
was deutscher Mut vermag
zu kämpfen und zu schweigen
drum sollen Flammen steigen
aus Deinem Sterbetag

Die Fahne soll sich senken
bei Deines Namens Klang
Du sollst den Sinn uns lenken
wir wollen Dein gedenken
das ganze Leben lang.

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Schmähungen

Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg wurde das von Professor Clemens Holzmeister entworfene und am 23. Mai 1931, also während der Zeit der sogenannten Weimarer Rwpublik, eingeweihte Schlageterdenkmal, das mit seinem stählernen Kreuz weit über die Golzheimer Heide ragte, nicht auf Befehl der Besatzungsmächte, sondern durch den Beschluss einer von der CDU bis zur KPD reichenden Stadtabgeordnetenversammlung dem Erdboden gleichgemacht. Auch Schlageters Denkmal in Schönau wurde im Juni 1985 von unbekannten Tätern geschändet, Ausdruck einer seelischen Verkommenheit, die in keinem anderen Land der Welt möglich wäre.

Wolfram Mallebrein schreibt dazu:

„Das Denkmal wurde vernichtet, aber der Geist Schlageters, der Geist hingebungsvoller Aufopferung für das Vaterland, wird in der heranwachsenden Jugend weiterleben.”

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Quelle: Metapedia

Georg von Küchler – deutscher Generalfeldmarschall im Zweiten Weltkrieg

Georg von Küchler (* 30. Mai 1881 in Schloss Philippsruh bei Hanau; † 25. Mai 1968 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Generalfeldmarschallund Führer verschiedener Heeresgruppen im Zweiten Weltkrieg.

Generalfeldmarschall Georg von Küchler (rechts) überreicht Stabsfeldwebel Georg Jura das Ritterkreuz (Sommer 1943)

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Leben und Wirken

Als Sohn eines Großherzogs trat Küchler nach dem Abitur in die Armee ein. Nach dem Besuch der Kriegsakademie war er Teilnehmer am Ersten Weltkrieg, wurde hochdekoriert, kämpfte nach 1918 in der Brigade Kurland und hatte Anteil an der Befreiung Rigas von den Bolschewisten. Später diente er in der Reichswehr und übernahm 1937 das militärische Oberkommando in Ostpreußen. Im Zweiten Weltkrieg vollbrachte er an allen Fronten als Heerführer außerordentliche Leistungen, wofür er 1942 zum Generalfeldmarschall befördert wurde. Er übernahm die Führung der Heeresgruppe Nord, verlor aber nach dem Durchbruch der Roten Armee bei Leningrad 1944 seinen Posten. Bis Kriegsende war Küchler ohne Verwendung, was die „Befreier“ nicht davon abhielt, ihn in einem Tribunal (OKW-Prozess) zu 20 Jahren Haft zu verurteilen. Nachdem er bereits schon vorher mehrere Jahre in alliierten Lagern verbracht hatte, wurde er 1953 aus dem Gefängnis Landsberg entlassen

Auszeichnungen

  • Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
  • Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern
  • Ritterkreuz I. Klasse des Friedrichs-Ordens mit Schwertern
  • Hanseatenkreuz Hamburg
  • Friedrich-Kreuz
  • Hessische Tapferkeitsmedaille
  • Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. bis I. Klasse
  • Medaille zur Erinnerung an die Heimkehrer des Memellandes
  • Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub
    • Ritterkreuz am 30. September 1939
    • Eichenlaub am 21. August 1943 (273. Verleihung)
  • Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42
  • Nennung im Wehrmachtbericht am 21. Oktober 1941 und am 12. August 1943

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Quelle: Metapedia

Robert Ritter von Greim – Generalfeldmarschall und letzter Oberbefehlshaber der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg

Robert Greim, seit 1918 Ritter von Greim (Lebensrune.png 22. Juni 1892 in BayreuthTodesrune.png 24. Mai 1945 in Salzburg [Freitod]) war ein deutscher Offizier der Bayerischen Armee, des Kaiserlichen Heeres. Jagdflieger der Fliegertruppe, Freikorpskämpfer, Major der Reichswehr, General der Wehrmacht (seit 1945 Generalfeldmarschall) und 1945 der letzte Oberbefehlshaber der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Robert Ritter von Greim, 1892 – 1945

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Kaiserreich und Erster Weltkrieg

Robert Greim trat im Jahr 1911 als Fähnrich in das bayerische Eisenbahn-Bataillon ein und wurde im Jahr 1912 zum 8. Feld-Artillerie-Regiment (Nürnberg) versetzt. Nach dem Besuch der Kriegsschule in München wurde er zu seinem Regiment zurück versetzt und zum Leutnant der kaiserlichen Armee befördert.

Greim war anfänglich als Batterieoffizier in seinem Regiment eingesetzt. Im Jahr 1915 wurde er erst als Ordonnanzoffizier und später als Adjutant bei der I. Abteilung verwandt. Im selben Jahr meldete er sich für eine Ausbildung als Flugzeugbeobachter. Nach Ende der Ausbildung wurde Greim als Beobachter in der Feldfliegerabteilung 3 b eingesetzt.

Im Jahr 1916 kam Greim zur Flugzeugführerausbildung nach Schleißheim und wurde im Januar 1917 zum Oberleutnant befördert. Mit Abschluss der Flugzeugführerausbildung kehrte Greim zu seiner Abteilung zurück, die inzwischen – in Folge von Umstrukturierungen – als Fliegerabteilung 46 b bezeichnet wurde.

Ab April 1917 war er in der Jagdstaffel 34 (Jasta 34) eingesetzt und wurde dort noch im gleichen Jahr Staffelführer. Bei einem Einsatz im März 1918 gelang es Greim, als vermutlich erstem deutschen Jagdpiloten, einen britischen Panzer aus der Luft zu zerstören.

In der deutschen Frühjahrsoffensive des Jahres 1918 befehligte nun Greim mehrere Jagdstaffeln. Er hatte inzwischen 28 Luftsiege errungen und war mehrfach ausgezeichnet worden, u. a. auch mit dem Orden Pour le Mérite. Am 23. Oktober 1918 wurde er schließlich mit dem bayerischen Militär-Max-Joseph-Orden ausgezeichnet, was ihm die Erhebung in den persönlichen Adelsstand mit dem Titel „Ritter von“ einbrachte.

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Weimarer Republik

Beim Kapp-Aufstand im März 1920 übernahm von Greim die Flugdienste zwischen München und Berlin. Auf eigenen Wunsch schied von Greim 1920 aus dem Militärdienst mit dem Ehrenrang eines Hauptmanns aus, worauf er an der Münchener Universität ein Jurastudium begann. Nach Abschluss des Studiums wurde er 1922 Angestellter bei einer Bank. Da von Greim weiterhin ein starkes Interesse an der Fliegerei hatte, beteiligte er sich an der Durchführung von Luftsportveranstaltungen. Im Jahr 1924 ging er für drei Jahre nach China und war dort mit dem Aufbau einer Luftwaffe für die chinesische Nationalregierung beschäftigt.

Als von Greim im Jahr 1927 nach Deutschland zurückkehrte, wurde er Leiter der Fliegerschule in Würzburg. Zu seinen Schülern während dieser Zeit gehörten u. a. Elly Beinhorn.

Zeit des Nationalsozialismus

Vorkriegszeit

Am 1. Januar 1934 schließlich trat von Greim im Rang eines Majors in die Reichswehr ein, wo man ihn anfänglich zum Artillerie-Regiment Nr. 7 kommandierte.

Bereits nach kurzer Zeit wurde er zum neu gegründeten Reichsluftfahrtministerium versetzt, wo er an der Aufstellung des neuen Jagdgeschwaders „Richthofen“ auf dem Flugfeld in Döberitz beteiligt war. Dieses wurde später in Jagdgeschwader 132 umbenannt, dann in Jagdgeschwader 131, welches schließlich im Jagdgeschwader 2 aufging.

Im Sommer des Jahres 1935 wurde von Greim Inspekteur der Jagdflieger und am 1. September 1935 zum Oberstleutnant befördert. Am 20. April 1936 erfolgte die Ernennung zum Oberst mit gleichzeitigem Wechsel in die Stellung des Inspekteurs für Flugsicherung und Gerät.

Seit 1937 war von Greim zusätzlich mit der Führung der Geschäfte des Luftwaffenpersonalamtes betraut, bevor er 1938 offiziell Amtschef wurde. Am 1. Februar 1938 erfolgte seine Ernennung zum Generalmajor.

Mit Beginn des Jahres 1939 bekam von Greim das Kommando über die 5. Flieger-Division.

Zweiter Weltkrieg

Im Oktober 1939, nach Ende des Polenfeldzuges, wurde von Greim als Generalleutnant Kommandierender General des V. Fliegerkorps. Nach dem Ende des Westfeldzuges wurde er am 19. Juli 1940 zum General der Flieger befördert. Anschließend waren die zu seinem Korps gehörenden Geschwader an der Luftschlacht um England beteiligt.

Am 1. April 1942 bekam von Greim den Oberbefehl über das Luftwaffenkommando Ost, im Frühjahr des folgenden Jahres wurde er zum Generaloberst ernannt. Das Luftwaffenkommando Ost wurde im Mai 1943 in Luftflotte 6 umbenannt. Dieser Verband war für die Luftwaffeneinsätze zur Unterstützung der Heeresgruppe Mitte zuständig.

Im Rahmen des Unternehmens „Zitadelle“, der dritten und letzten deutschen Sommeroffensive in der Sowjetunion, bot von Greims Luftflotte im Juli 1943 insgesamt 730 Flugzeuge auf. Durch starke Verluste und durch technische Ausfälle, die auf die mangelhafte Versorgung mit Ersatzteilen zurückzuführen waren, waren beim Beginn der sowjetischen Sommeroffensive im Jahr 1944 nur noch knapp 50 Maschinen einsatzbereit.

Noch im Januar 1945 legte Greim ein Bekenntnis zum Führer ab:

„Der ich an den Führer geglaubt habe – und verdammt noch mal, noch immer an ihn glaube. Ich kann nicht zum Verräter werden. Ich nicht!“

Nachdem Göring von Adolf Hitler am 23. April 1945 aller Ämter enthoben worden war, wurde Ritter von Greim von Hanna Reitsch am 26. April 1945 in das bereits eingeschlossene Berlin geflogen, wo er von Adolf Hitler in seinem politischen Testament zu Görings Nachfolger als Oberbefehlshaber der Luftwaffe und gleichzeitig zum Generalfeldmarschall befördert wurde. Von Greim beteuerte später:

„Mich haben das Zusammensein mit dem Führer und seine Kraft außerordentlich bestärkt.“ 

Wenige Tage darauf geriet von Greim in Süddeutschland in VS-amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde nach Salzburg gebracht, wo er erfuhr, dass die Amerikaner ihn in Sowjet-Bolschewistische Kriegsgefangenschaft überstellen wollten. Am 24. Mai 1945 ging Robert Ritter von Greim in Salzburg in den Freitod.

Das Wrack des Flugzeugs, mit dem die Pilotin Hanna Reitsch Robert Ritter von Greim am 27. April 1945 zu Hitler flog

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Beförderungen

  • Fähnrich – 7. Januar 1912
  • Leutnant – 25. Oktober 1913
  • Oberleutnant – 17. Januar 1917
  • Hauptmann – 15. Februar 1921
  • Major – 1. Januar 1934
  • Oberstleutnant – 1. September 1935
  • Oberst – 20. April 1936
  • Generalmajor – 1. Februar 1938
  • Generalleutnant – 1. Januar 1940
  • General der Flieger – 19. Juli 1940
  • Generaloberst – 16. Februar 1943
  • Generalfeldmarschall – 25. April 1945

Auszeichnungen

Erster Weltkrieg

  • Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
  • Bayerischer Militärverdienstorden, IV. Klasse mit Schwertern, April 1915
  • Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern am 29. April 1918
  • Bayerischer Militärverdienstorden, IV. Klasse mit Schwertern und mit der Krone am 18. Mai 1917
  • Pour le Mérite am 14. Oktober 1918[1] als Oberleutnant und Führer der Jagdstaffel 34
  • Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens am 23. Oktober 1918[1]
  • Bayerisches Flugzeugführerabzeichen
  • Bayerisches Beobachterabzeichen

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Fokker Dr.I von Robert Ritter von Greim (Vordergrund) im Luftkampf

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Drittes Reich

  • Ehrenkreuz des Weltkrieges
  • Anschlußmedaille
  • Sudetenmedaille

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Generalleutnant Robert Ritter von Greim

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Zweiter Weltkrieg

  • Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. und III. Klasse
  • Wiederholungsspange (1939) zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse (1914)
  • sechsmalige Nennung im Wehrmachtbericht am 20. Juni 1940; 22. November 1941; 19. Januar 1942; 3. September 1943; 9. September 1944 und 31. Oktober 1944
  • Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP am 30. Januar 1945[2]
  • Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen in Gold mit Brillanten
    • Gemeinsames Flugzeugführer- und Beobachter-Abzeichen
    • Gemeinsames Flugzeugführer- und Beobachter-Abzeichen in Gold mit Brillanten am 17. April 1945
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern[1]
    • Ritterkreuz 24. Juni 1940 als Generalleutnant und kommandierender General des V. Flieger-Korps
    • Eichenlaub 2. April 1943 (216. Verleihung) als Generaloberst und Oberbefehlshaber des Luftflotten-Kommandos „Ost“
    • Schwerter 27. August 1944 (92. Verleihung) als Generaloberst und Oberbefehlshaber der Luftflotte 6

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Quelle: Metapedia