FÜHRER DIR GEHÖREN WIR!

bk0007t7g6n-FID3-Ziel.

Und solltet ihr hören, dass ich oder Roland Selbstmord begangen oder einen Unfall gehabt haben bzw. Übergriffe an Haus und Hof (Niederbrennen des Hauses),  Familie, Tieren (Vergiftung eines Pferdes, Hundes etc. geschehen sind – dann wisst ihr:

 Es war die “Larry-Truppe aus dem Rabbiloch”!

So schreibt in unseren Staub und auf unsere Gräber in Großbuchstaben:

GASKAMMERTEMPERATUR!

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Dieser Blog ist zigfach gesichert und Nachfolger stehen für den Bedarfsfall bereit! Es bringt also gar nichts, die momentane Betreiberin “auszuschalten” oder “handlungsunfähig” zu machen.

Dieser Blog, mit all seinen Inhalten und Aufdeckungen, wird dennoch weiterbestehen – er ist “unzerstörbar”!

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Wichtige Beiträge!

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Der Jude

Die Juden sind schuld!

Die Juden – eine Gegenrasse

Deutsches Leben unter ADOLF HITLER

Hindenburgs Aufruf an das deutsche Volk

Die Judenfrage als Frage des Racencharakters

Fälschungen zur Auslandsfinanzierung Hitlers

Adolf Hitler —“Mein Kampf” — Komplette Ausgabe

Gutachten von Adolf Hitler über den Antisemitismus

Tatsachen und Lügen um Hitler – Abschrift eines Buches von 1932!

Botschaft an die alliierten Verbrecher und ihre deutschen Handlanger

Historische Tatsachen – Nr. 6 – Hans Kehrl – Realitäten im Dritten Reich

Schluss mit euren elenden verbrecherischen Lügen über Adolf Hitler – Ihr Lügner!

Adolf HItler nahm KEIN Geld von Juden – die perfiden und subtilen Machenschaften der Juden im “nationalen Lager”

Staatsangehöriger und Staatsbürger im Deutschen Reich nach gültigem RuStAG mit Rechtsstand vom 7. Mai 1945

Die Originalfassung des RuStAG von 1913 stammt aus dem Kaiserreich und ist völkerrechtlich NICHT mehr gültig, sondern Hoch- und Landesverrat!

Die Gaskammertemperatur – Nachgewiesen anhand gerichtlich bekannter Zeugenaussagen und forensischer Untersuchungen

Temperatura de la cámara de gas – Gaskammertemperatur spanisch

Das Experiment – zur Erforschung der Gaskammertemperatur

Gas chamber temperature – Gaskammertemperatur englisch

Die Offenkundigkeit als unbezwingbare Waffe

Das Gaskammerrätsel im Gerstein-Bericht

Das Gaskammertemperatur-Paradoxon

Rechnerischer Schöpfungsbeweis

Erdexpansionstheorie

Treueeid

Adolf Hitlers Rede im Reichstag am 30. Januar 1937

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30. Januar 1933: Tag der demokratischen Machtübertragung an die NSDAP unter Adolf Hitler

Mit den Begriffen MachtübernahmeMachtübertragung oder Machtübergabe benennt man im engeren Sinne den demokratischen Wahlsieg der NSDAP am 30. Januar 1933 unter ihrem Führer Adolf Hitler und dessen Ernennung zum Reichskanzler durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Der in der heutigen Zeit fast immer verwendete Begriff Machtergreifung, meistenteils gebraucht von Gesinnungs-Journalisten oder sonstigen publizierenden Personen im literarischen Bereich der Historie, aber auch der Politik, wird gänzlich als diffamierende Umschreibung benutzt.

In der Weimarer Republik war es vor 1933, im Zuge einer zunehmenden Handlungsunfähigkeit des Reichstages, gehäuft zu derartigen Machtübertragungen gekommen. Möglich war dies insbesondere mit dem in Artikel 48 der Weimarer Verfassung verankerten Notverordnungsrecht, welches dem Reichspräsidenten weitreichende Regierungskompetenzen in Ausnahmezuständen gab. Verglichen mit der Ernennung der Reichskanzler Heinrich Brüning, Franz von Papen und Kurt von Schleicher durch Paul von Hindenburg erfolgte die Machtübertragung im Falle Adolf Hitlers zumindest nicht weniger demokratisch als es bei einigen seiner Vorgänger der Fall war.

Die unvoreingenommene Geschichtswissenschaft (→ Revisionismus) verwendet statt des heute zeitgeistmäßig verbreiteten und somit politisch korrekten Begriffes Machtergreifung, vielmehr den wirklich zutreffenden Begriff Machtübertragung, um darauf hinzuweisen, dass Adolf Hitler die Macht nach rechtmäßiger Reichstagswahl vom Reichspräsidenten übertragen wurde. Der eher umgangssprachliche und tendenziöse Begriff Machtergreifung fand bereits um die Zeit der nationalsozialistischen Revolution vor und nach 1933 Verwendung.

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Datei:Bundesarchiv Bild 102-02985A, Berlin, Fackelzug zur Machtergreifung Hitlers.jpg

Fackelzug zur Machtübertragung Adolf Hitlers (Berlin, 30. Januar 1933).

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Geschichtsverfälschung

Seit der gewaltsamen Zerschlagung des Nationalsozialismus wird dieser Begriff vorrangig zum Zweck einer diskreditierenden Propaganda verwendet, um den Anschein zu erwecken, die Nationalsozialisten hätten die Macht auf unrechtmäßigem, ja sogar gewaltsamem Wege ergriffen.

“Die nicht enden wollende hartnäckige Behauptung der ‚Machtergreifung‘ Hitlers ist irreführend, weil sie die Vermutung der Usurpation nahelegt. Hitler hat die Macht nicht ‚ergriffen‘, sondern er wurde am 30. Januar 1933 auf völlig legale, verfassungsmäßige Weise vom Staatsoberhaupt, Feldmarschall Paul von Hindenburg, in das Amt des Reichskanzlers berufen. Schon vor Hitler kamen andere in derselben Weise zu diesem Amt. Nur den Vertreter der stärksten Partei, der NSDAP, hatte man bisher vom Regieren ausgeschlossen.”

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Urteil des BGH (BRD-Bundesgerichsthof)

“(…) So erschien es dem Gericht auch billig, daß es besonders ‚in der ersten Zeit‘ nach der Machtübernahme eine staatspolitische, im Interesse der Sicherheit des deutschen Volkes erforderliche, Notwendigkeit gewesen sei, mit gewissen schärferen Maßnahmen vorzugehen – um die ganzen Zusammenhänge aufzuklären und das Lügengewebe zu zerreißen, mit dem die KPD ihr hochverräterisches Treiben zu verdecken bemüht war.“

 — DER SPIEGEL 24/1974 vom 10.06.1974 zum Mord an Otto Blöcker: „Bundespräsident Heinemann feierte den […] Kommunisten Fiete Schulze als Widerstandskämpfer, die National-Zeitung bezeichnete ihn als ‚Mörder‘. Der BGH gab dem Rechts-Blatt recht.“

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Datei:Arthur Kampf Der 30. Januar 1933 (1939).jpg

Arthur Kampf: Der 30. Januar 1933 (1939)

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Zeitungsanzeige der NSDAP mit der Aufforderung, Quellen für die Geschichtsschreibung einzuschicken

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Judenemanzipation im 18. und 19. Jahrhundert und ihr Sieg durch die Frankfurter Paulskirchenverfassung

Von Friedrich Battenberg

Die Emanzipation der Juden in Europa stellt sich als ein Jahrhunderte andauernder historischer Prozess dar, dessen Ursprünge in die Zeit des Merkantilismus und der Aufklärung zurückreichen und dessen Abschluss in rechtlicher Hinsicht zumeist im späten 19. Jahrhundert erreicht wurde. Es gab beträchtliche zeitliche Verschiebungen, je nachdem, ob sephardische oder aschkenasische Gemeinden betroffen waren, ob entwickelte gesellschaftliche Strukturen und eine liberale Grundstimmung, wie im Westen, oder agrarisch orientierte Formen mit autoritären Herrschaftsstrukturen, wie im Osten, vorherrschten. Gesellschaftlich wurde die Judenemanzipation nie zum Abschluss gebracht.

Ursprünge und Voraussetzungen

Der Begriff “Emanzipation”1 im Zusammenhang mit der Befreiung der Juden aus ihrer Ghettoexistenz2 wurde erstmals im frühen 19. Jahrhundert verwendet. Als einer der ersten sprach Heinrich Heine (1797–1856)  1828 davon:

Was ist … diese große Aufgabe unserer Zeit? Es ist die Emanzipation. Nicht bloß die der Irländer, Griechen, Frankfurter Juden, Westindischen, Schwarzen und dergleichen gedrückten Volkes, sondern es ist die Emanzipation der ganzen Welt, absonderlich Europas, das mündig geworden ist und sich jetzt losreißt von dem eisernen Gängelbande der Bevorrechteten der Aristokratie. 3

Das Wort – ursprünglich ein Begriff, der im römischen Recht für die Sklavenbefreiung verwendet wurde4 – wurde damit auf die gesellschaftliche und rechtliche Loslösung benachteiligter Gruppen aus dem Zustand der Unfreiheit bezogen und ist so zum Kampfbegriff des Bürgertums gegen den herrschenden Adel geworden.5 Rückwirkend einbezogen wurden die zeitgenössisch unter Begriffen wie “Naturalisation” und “bürgerliche Verbesserung” diskutierten Reformvorhaben. Das eigentlich Neue, für das hier das Heine-Zitat steht, war, dass die Judenemanzipation als Teil einer europaweiten Entwicklung gesehen wurde, mit der die bürgerliche Gesellschaft die vormoderne Adelsgesellschaft verdrängen sollte. Juden wurden nicht, wie in der Forschung behauptet,6 zum Eintritt in das Bürgertum aufgefordert, sondern sollten dieses, wie viele andere Benachteiligte auch, erst konstituieren.7

Europaweit wurden im Ancien Régime die Juden, die unterschiedlichen Schutzverhältnissen zugeordnet waren und an christlichen Korporationen und Herrschaftsorganen nicht partizipieren konnten, durch den Einfluss der theologischen Anschauung von der minderberechtigten Stellung der Juden in Abhängigkeit gehalten. Insofern sie autonome Rechte genossen, wurden diese nur soweit gewährt, als sie den Interessen der Herrschaftsträger entsprachen.8 Seit dem Dreißigjährigen Krieg, als Seuchen und Zerstörungen neue Überlegungen im Interesse des Wiederaufbaus mit sich brachten, gerieten Juden unter dem Gesichtspunkt ihrer “Nützlichkeit” allenthalben stärker in den Blickpunkt der Obrigkeiten. Die Ideen der Kameralistik, die durch eine Instrumentalisierung aller Bevölkerungsgruppen eine Erhöhung der Staatseinnahmen und damit der Wirtschaftskraft eines Landes erzielen wollte,9 brachten für die Juden einen ersten “Emanzipationsschub”. Ferner wirkte die ab dem späten 18. Jahrhundert sich ausbreitende physiokratische Lehre des François Quesnay (1694–1774)  auf die Situation der Juden ein, da nun auch im Westen Europas10 die bisher ausschließlich gewerbliche Orientierung der Juden an den Pranger gestellt und eine “produktive” landwirtschaftliche Betätigung der Juden gefordert wurde.11

Erstes greifbares Ergebnis des merkantilistischen Nützlichkeitsdenkens war die Wiederansiedlung von Juden in verschiedenen Städten und Ländern, in denen ihnen bisher der Aufenthalt verboten gewesen war – namentlich im Brandenburg des Großen Kurfürsten (1620–1688)  mit Berlin und Halberstadt,12 aber auch, auf Betreiben des Lissaboner Juden und Amsterdamer Rabbiners Menasse ben Israel (1604–1657) , im England Oliver Cromwells (1599–1658) .13 Auch die rechtliche Situation verbesserte sich in beiden Ländern fast zur gleichen Zeit: Im Preußen Friedrichs II. (1712–1786)  trat am 17. April 1750 das Generalreglement in Kraft, das – allerdings nur unter sehr einschränkenden Voraussetzungen – eine “Generalprivilegierung” von (vermögenden) Juden vorsah.14 In England wurde 1753 vom Parlament die Naturalization Bill (“über die den Personen, welche sich zur jüdischen Religion bekennen, zu erteilende Erlaubnis, sich mit Zustimmung des Parlaments naturalisieren zu lassen”)15 angenommen – ganz im Sinne der Ideen des irischen Philosophen John Toland (1670–1722)  in seinen Reasons for Naturalizing the Jews in Great Britain and Ireland von 1714.16 Dieser “angelsächsische Typ” der Judenemanzipation17 blieb, obwohl er im späteren Emanzipationsdiskurs vielfach als Vorbild herangezogen wurde, ohne Auswirkung auf die Emanzipationsgesetzgebung des Kontinents, zumal das Gesetz zwar teilweise befolgt wurde, aufgrund des Widerstands der Kaufmannschaft aber nicht förmlich in Kraft treten konnte.

Verstärkt wurde der historische Prozess einer “Proto-Emanzipation” durch eine weitere europaweite geistige Bewegung, die in der christlichen Gelehrtenwelt als Aufklärung bekannt wurde und im innerjüdischen Bereich unter dem Namen Haskalah  zu wirken begann.18 Ihr Anliegen war vor allem die Herausführung des Judentums aus der (vermeintlichen) geistig-kulturellen Ghetto-Situation.19 Dies war insofern ein Problem, als nach traditionellem jüdischen Verständnis die Vorstellung einer Reform kaum denkbar war, denn es gab keine Vorstellung von einer “unschuldigen, reinen Vergangenheit”, von der sich die Juden im Laufe der Zeit entfernt hätten und die es nun wiederherzustellen gelte.20

Vor dem Hintergrund der im späten 18. Jahrhundert wirkenden Aufklärung entwickelte sich nach und nach “ein judenfreundlicher Diskurs, der die uralten Vorurteile widerlegte und durch eine mitmenschliche Toleranz ersetzte.”21 Die Öffnung des traditionellen Judentums zur christlichen Kultur in Europa war dort, wo sie wirksam wurde, wesentlich ein Werk Moses Mendelssohns (1729–1786)  ,22 der in Kontakt mit Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) 23 und in Kenntnis der Gedanken Immanuel Kants (1724–1804)  erste Schritte zu einer Uminterpretation der jüdischen Religion zu einer Vernunftreligion unternommen hatte, ohne die alten Traditionen aufgeben zu wollen.24 Dies war dann den Haskalah-Vertretern der zweiten Generation vorbehalten. Mit Mendelssohns Zeitgenossen Salomon Maimon (1753–1800)  und Naphtali Herz (Hartwig) Wessely (1725–1805) , der eine Reform des jüdischen Erziehungswesens einleitete,25 wobei er die Orientierung an der hebräischen Bibel forderte und das halachische26 Rechtssystem ablehnte, fand die Haskalah ihren Höhepunkt.27 Nicht durchsetzen konnten sich die Gedanken der Maskilim28 in Ostmitteleuropa, besonders in Polen und Litauen, wo die Frömmigkeitsbewegung der Chassidim  eine breite Anhängerschaft gewann und die Ghettoisierung des später so genannten “Ostjudentums” beförderte, obwohl es dort eine eigenständige Haskalah-Bewegung gab, geleitet von dem Mendelssohn-Vertrauten Rabbi Salomon Dubno (1738–1813)  in Wilna.29 Spätestens jetzt, im ausgehenden 18. Jahrhundert, wurde deutlich, dass die Judenemanzipation im Wesentlichen auf Mittel- und Westeuropa beschränkt blieb. Die von Zarin Katharina II. (1729–1796)  im Herbst 1772 den nach der ersten polnischen Teilung nunmehr russischen Juden gewährte Gleichstellung mit den urbanen Ständen hatte in einer aufgeklärt-merkantilistischen Staatsdoktrin ihre Ursache, blieb aber ohne längerfristige Wirkung.30 Und als die Gleichstellung der Juden schließlich 1917 verordnet wurde, war sie nicht Ergebnis einer Öffnung der traditionell verbliebenen Shtetl-Kultur. Zumindest im Westen führte die Judenemanzipation allerdings zu einem Zusammenbruch der traditionellen jüdischen Gesellschaft.31

Die “bürgerliche Verbesserung” der Juden

Abgesehen von der britischen Sonderentwicklung, die auf dem Festland kaum wahrgenommen wurde, hatte die Judenemanzipation ihren Ausgangspunkt in Mitteleuropa, und zwar im einem Diskurs der fürstlichen Beamtenschaft, der an einer Einbeziehung der Juden in die christlich orientierte Gesellschaft gelegen war. Viele Beamte, die als staatliche Kommissare in landjudenschaftlichen32 Organen tätig waren, nahmen die nach den Maßstäben der Zeit rückständige jüdische Kultur wahr, deren Elend sie auf eine Unterdrückungspolitik der christlichen Obrigkeiten zurückführten. Die bei weitem einflussreichste Stellungnahme dazu stammt von Christian Konrad Wilhelm von Dohm (1751–1820)  , einem preußischen Kriegsrat, der in den Jahren 1781 und 1783 auf persönliche Anregung Moses Mendelssohns eine zweiteilige Schrift mit dem Titel “Über die bürgerliche Verbesserung der Juden” publizierte.33 Sie wurde namensgebend für einen unter christlichen und jüdischen Intellektuellen geführten Diskurs, mit dem eine allmähliche Angleichung jüdischer Rechte an die der Mehrheitsgesellschaft durch Erziehung angestrebt wurde (aufgeklärt-etatistische Konzeption der Judenemanzipation).34 Grundannahme war die seit dem Merkantilismus geäußerte und durch die Aufklärung verstärkte These, “dass die Juden ebenso gut wie alle andre Menschen nützliche Glieder der bürgerlichen Gesellschaft seyn können”.35 Dass Dohm sich dennoch nicht ganz von der alten Tradition lösen konnte – und damit auch mit Mendelssohn einer Meinung war – zeigt das folgende Schlüsselzitat:

Die Drückung, in der sie [die Juden] bisher gelebt, ist schuld, daß sie in den Wissenschaften und schönen Künsten nichts mehr gethan haben. … Der moralische Charakter der Juden ist, so wie der aller anderen Menschen, der vollkommensten Ausbildung und der unglücklichsten Verwilderung fähig, und der Einfluß der äußeren Lage … hiebey nur zu sichtbar. Wenn man indeß zugiebt, daß die Juden in gewisser Absicht sittlich verderbt sind, so muß es doch auch dem unpartheyischen Beobachter einleuchten, daß sie durch manche andere Vorzüge sich desto vortheilhafter auszeichnen. 36

Im Rahmen eines Neun-Punkte-Programms unterbreitete Dohm sodann seinen Lesern “Ideen, wie die Juden glücklichere und bessere Glieder der bürgerlichen Gesellschaft werden könnten”.37 Er hielt dabei Erziehungsmaßnahmen für das geeignetste Mittel zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation der Juden, der ihre Rechtsangleichung unter Wahrung autonomer Gemeinderechte folgen sollte. Ganz im Sinne der physiokratischen Lehre empfahl er ihnen landwirtschaftliche und “produktive” handwerkliche Betätigungen unter Abkehr vom Pfandleihgeschäft. Aber auch die christlichen Untertanen sollten schon in ihrer frühen Jugend gelehrt werden, “die Juden wie ihre Brüder und Mitmenschen zu betrachten, die auf einem andern Wege das Wohlgefallen Gottes zu erhalten suchten”.38

Das Traktat Dohms wie auch andere gleichzeitige Reformschriften lösten innerhalb der von den Gedanken der Aufklärung inspirierten Beamtenschaft der deutschen Staaten sowie in den Fürstenhöfen eine lebhafte Diskussion über die Reichweite der den Juden zu gewährenden Erleichterungen und etwaiger Organisationsänderungen aus.39 Der in Berlin in den Jahren 1786/1787 als französischer Geheimagent tätige Graf Mirabeau (1749–1791)  war es, der nach einer Begegnung mit Dohm dafür sorgte, dass dessen Gedanken auch in Frankreich Fuß fassen konnten.40 Mit seiner 1787 publizierten Schrift Sur Moses Mendelssohn, sur la réforme politique des Juifs  übernahm er unter Hinweis auf die englische Naturalization Bill von 1753 die alte Idee, Juden zu nützlichen Bürgern (citoyens utiles) zu machen, um ihnen am Ende Bürgerrechte geben zu können (les droits de citoyens). Auch wenn die aufgeklärt-etatistische Konzeption der Judenemanzipation mit dem Tode Mirabeaus in Frankreich an Einfluss verlor, hat sie dort doch die eigentliche Emanzipationsdebatte angestoßen.

Unmittelbare Auswirkungen auf die Gesetzgebung hatten – sieht man von den zahlreichen Einzeldekreten und “Policeyverordnungen” der deutschen Staaten ab41 – die Aufklärungsdiskurse in der Beamtenschaft in den österreichischen Erblanden unter Kaiser Joseph II. (1741–1790) . Die von ihm erlassenen sogenannten Toleranzpatente der Jahre 1781 bis 1789 – einzeln für Niederösterreich, Böhmen, Mähren, Schlesien und Ungarn – hatten zum Ziel, die Juden aus ihrer beruflichen, gesellschaftlichen und kulturellen Isolierung herauszuführen und ihnen den Weg in eine bessere Zukunft zu zeigen.42 Diskriminierungen der Kleidung und des Leibzolls wurden abgeschafft, die Zulassung zu den Handwerken gestattet, die Beschränkung des Aufenthalts aufgehoben und die schulische Erziehung an die der Christen angepasst. Beschränkungen in der Religionsausübung blieben allerdings vorerst bestehen, und ihr rechtlicher Status war weiterhin der des Schutzjudentums. Als “fremde Religionsverwandte” wurden sie immerhin auf Dauer geduldet. Die Juden selbst begrüßten die Neuerungen, und Herz Wessely empfahl seinen Glaubensgenossen deren Befolgung.43

Die Judenemanzipation in der Französischen Revolution

Die Französische Revolution  brachte einen Wendepunkt in der Debatte und schuf neue Fakten.44 Freilich war es auch in Frankreich ein mühsamer Weg dorthin. Der Stein wurde durch die Beschwerden (cahiers de doléances) der elsässischen sowie der lothringischen Juden einschließlich derer der Trois-Évêchés (der drei Bistümer Metz, Toul und Verdun) ins Rollen gebracht, die in Kenntnis der Schriften Dohms, Mirabeaus, Chrétien-Guillaume de Malesherbes (1721–1794)  und auch des Abbé Grégoire (1750–1831)  das Konzept der “bürgerlichen Verbesserung” zum Anlass nahmen, eine Aufhebung der bestehenden Diskriminierung zu fordern. Während die katholische Geistlichkeit des Landes jede Angleichung ablehnte, da diese einer Anerkennung der jüdischen Religion gleichkomme,45 sprach sich die protestantische Geistlichkeit, die sich selbst diskriminiert sah, namentlich Jean-Paul Rabaut Saint-Étienne (1743–1793) , für eine gesetzliche Gleichstellung der Juden aus.46 Obwohl die Menschenrechtserklärung vom 26. August 1789 die Freiheit der Religionsausübung dekretierte, waren die Juden davon noch ausgeschlossen47 – sieht man von den wenigen sephardischen Juden im Süden des Landes (Juifs du Sud-Ouest et Midi) ab,48 die ohnehin schon vorher eine sehr viel günstigere rechtliche und gesellschaftliche Stellung gehabt und keine Autonomie für ihre Gemeinden verlangt hatten. Der mit Mendelssohn in Verbindung stehende Sprecher der Juden in Elsass und Lothringen (Juifs de l’Est), Berr Isaak-Berr (fl. 1744–1828)  aus Nancy, konnte sich mit seiner Forderung nach einer réforme civile49 unter Zuerkennung der fortbestehenden Autonomie der Gemeinden nicht durchsetzen. Mit dem Tod Mirabeaus im April 1791 verlor er seinen wichtigsten Verbündeten.

Erst in der letzten Sitzung der Nationalversammlung am 27. September 1791 konnte die Judenemanzipation erreicht werden, aber erst nachdem die bisherige Forderung nach Anerkennung der Gemeindeautonomie aufgegeben worden war.50 Vorausgegangen war eine berühmt gewordene Rede des Pariser Deputierten Anne Antoine Jules Clermont-Tonnerre (1749–1830)  vom Dezember 1789, in der er als Konsequenz der Erklärung der Menschenrechte gefordert hatte, dass die Emanzipation nur den einzelnen Juden, nicht aber der Judenschaft als Gemeinschaft zukommen könne.51 Sie dürften im Staat weder eine Korporation noch eine Klasse bilden, sondern sollten individuelle Bürger sein.52 Erst als die Judenschaft des Elsasses und Lothringens auf alle ihre bisherigen Korporationsrechte verzichtete und eine beträchtliche finanzielle Abgeltung in Aussicht stellte, und erst nachdem der Deputierte Michel Louis Étienne Saint-Jean d’Angély (1761–1819) den Bestand der Revolutionsverfassung mit der Gewährung der Judenemanzipation verknüpfte,53 erhielten die Juden das lange vergeblich begehrte Emanzipationsdekret, in dem es unter anderem hieß:

[Die Nationalversammlung] setzt sämtliche in die früher ergangenen Dekrete in Bezug auf die Juden aufgenommenen Vertragsbestimmungen, Klauseln und Ausnahmebestimmungen außer Kraft, indem sie zugleich bestimmt, dass der von den Juden zu leistende Bürgereid als Verzicht auf alle ehedem zu ihren Gunsten geltenden Privilegien und Sondergesetze zu behandeln ist. 54

Am 13. November wurde das Dekret von König Ludwig XVI. (1754–1793)  als Gesetz verkündet. Ein in der “Vossischen Zeitung” abgedrucktes Schreiben von 1791 an einen Berliner Kaufmann “jüdischer Nation”55 belegt eindrucksvoll die europaweite Wirkung dieser Erklärung, mit der gegen den Widerspruch einiger “orthodoxe[r] Juden” “sämtlichen Juden des Französischen Reiches ohne alle Ausnahme und Einschränkung die Rechte eines aktiven Bürgers zugestanden” worden seien. Durch einen Hinweis auf den Propheten Zephania erhielt das Dekret gar eine Art eschatologischer Ausdeutung. Der Begeisterung wurde in zahlreichen Verbrüderungsfeiern zwischen Juden und Christen Ausdruck verliehen.56

In der Forschung wurde die hinter dem französischen Dekret stehende Konzeption als “liberal-revolutionär” bezeichnet,57 um damit kenntlich zu machen, dass hier die Judenemanzipation ohne Vorleistung und sofort gewährt wurde, doch nur im Rahmen der Idee des allgemeinen Bürgertums liberaler Prägung. Jedoch hatte schon Hanns Reißner (1902–1977)  in einem von der Forschung kaum zur Kenntnis genommenen Beitrag gesehen, dass damit die gesellschaftlichen Fragen der Integration mitnichten gelöst waren. Die Emanzipationserklärung von 1791 sei “eine Geste, die sie [die Deputierten der Nationalversammlung] menschlich ehrt, die politisch aber durchaus nicht genügte, weil die im Elsass zu lösende soziale Frage damit kaum in Angriff genommen war”.58 Das Emanzipationsdekret war damit nicht mehr als ein Reformangebot, dessen Realisierung den gesellschaftlichen Kräften überlassen wurde. Die Nationalversammlung hatte es nicht zugelassen und wegen ihrer am Einzelbürger orientierten Ideologie auch nicht zulassen können, die Judenschaft als eine soziale Gruppe mit eigener Identität anzuerkennen.59 Spätestens mit den napoleonischen Dekreten vom 17. März 1808 (darunter das berüchtigte Décret Infâme), durch die die Freizügigkeit und die Gewerbefreiheit der Juden wieder aufgehoben wurden,60 zeigte sich, dass die Judenemanzipation der Französischen Revolution gescheitert war.61 Dennoch war die Ausstrahlung der einmal geborenen Idee auf die Länder des untergehenden Heiligen Römischen Reiches enorm. Erst das Emanzipationsdekret von 1791 setzte einen historischen Prozess in Gang, durch den die Juden Europas nach und nach “ihrer rechtlichen, rituellen und sozialen Isolation” entkamen und unter Verlust ihrer Autonomie “eine bessere rechtliche Stellung und zunehmende moralische Legitimität” erhielten.62

Die Emanzipationsbestrebungen bis zum Wiener Kongress

Über die französischen Revolutionstruppen wurden die Ideen der Judenemanzipation revolutionär-liberaler Prägung in die Staaten des Rheinbunds hinein getragen.63 Nach und nach erhielten die meisten Staaten Mitteleuropas Emanzipationsgesetze, die sich in unterschiedlicher Intensität am französischen Vorbild orientierten. Schon 1795 hatte die neu geschaffene “Batavische Republik” (Niederlande) unter Aufhebung der für die dortigen Sepharden geltenden Sonderrechte die Bürgerrechte für Juden erhalten und durch ihre Nationalversammlung 1796 bestätigen lassen.64 Unter König Louis Bonaparte (1778–1846)  verbesserte sich die Situation der Juden des nunmehrigen Königreichs durch die Gesetze von 1808/1809, so wurde der sogenannte “Judeneid” (more judaico),  den Juden bei Rechtsstreitigkeiten mit Nichtjuden in häufig diskriminierender Form zu leisten hatten, abgeschafft.65 Als 1813 der Oranier König Wilhelm I. (1772–1843)  an die Regierung kam, erneuerte er die Bürgerrechte für die Juden.66 Bedeutsamer noch war das von Jérôme Bonaparte (1784–1860)  den Juden des Königreichs Westphalen gegebene Emanzipationsdekret vom 27. Januar 1808, nach dem alle “unsere Unterthanen, welche der Mosaischen Religion zugethan sind, … in unsern Staaten dieselben Rechte und Freiheiten genießen [sollten], wie unsere übrigen Unterthanen” unter gleichzeitiger Aufhebung aller Sonderabgaben, “bei welcher Gelegenheit sie eingeführt seien und unter welcher Benennung sie vorkommen mögen”.67 Die sogenannte “Bergische Ordinanz” vom 22. Juli 1808 sowie spätere Dekrete gewährten den jüdischen Untertanen des von Joachim Murat (1767–1815)  regierten Großherzogtums Berg weitgehende Bürgerrechte.68 All diese Emanzipationsgesetze wichen insofern vom französischen Vorbild ab, als sie korporative Rechte wieder zuließen, indem sie die jüdischen Gemeinden in eine neue Konsistorialverfassung napoleonischer Prägung einbanden. Schließlich kam es sogar nach den militärischen Siegen Napoleon Bonapartes (1769–1821)  in der Verfassung des Herzogtums Warschau vom 22. Juli 1807 zu einer – freilich nur kurz andauernden – Gleichstellung der polnischen Juden.69

Weitere wichtige Emanzipationsgesetze im Bereich des Rheinbunds wurden am 13. Januar 1809 für das Großherzogtum Baden70 und am 28. Dezember 1811 – gegen eine finanzielle Ablösesumme – für das Großherzogtum Frankfurt erlassen, von denen sich allerdings nur das Letztere am liberal-revolutionären französischen Vorbild orientierte.71 Am bedeutsamsten freilich wurde das von Staatskanzler Karl August von Hardenberg (1750–1822)  konzipierte und auf den liberalen Ideen Wilhelm von Humboldts (1767–1835)  beruhende Emanzipationsgesetz vom 11. März 1812 für das Königreich Preußen,72 weil es über die napoleonische Zeit hinaus von weitreichender Wirkung war.73 Die damals in preußischen Gebieten lebenden Juden wurden hier als Staatsbürger dem Allgemeinen Preußischen Landrecht unterstellt, allerdings noch nicht zu Staatsämtern zugelassen; darüber sollte ein – nie erlassenes – Gesetz neue Regelungen treffen. Trotz weiterhin entwürdigender Ausnahmebestimmungen74 markierte dieses Gesetz, das die Reformvorschläge Dohms unmittelbar aufnahm,75 einen Wendepunkt in der Geschichte des deutschen Judentums76 und wurde folgerichtig von ihm auch mit Begeisterung aufgenommen.77

Weitere wichtige Emanzipationsgesetze der napoleonischen Zeit78 wurden am 22. Februar 1813 für das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin,79 am 10. Juni 1813 für das Königreich Bayern,80 am 29. März 1814 für das Königreich Dänemark81 und noch am 28. Februar 1815 für das Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen82 erlassen. Sie alle zeichneten sich dadurch aus, dass sie zwar den Ideen der französischen Judenemanzipation folgten, dass sie aber zum deutschen Modell der “bürgerlichen Verbesserung” und damit zur aufgeklärt-etatistischen Konzeption zurückkehrten.

Rückschläge und Fortschritte in der Reaktionszeit

Schon in der napoleonischen Zeit gab es Anzeichen für eine “Wiederkehr des Verdrängten”;83 seit der Niederlage der europäischen Mächte gegen Napoleon 1806 wurden die von den Truppen Napoleons verbreiteten Ideen der Französischen Revolution mit zunehmender Zurückhaltung rezipiert. Die von dem Gedanken der Wiederherstellung der alten Ordnung geprägte Fürstenversammlung des Wiener Kongresses von 1814/1815 konnte dann zwar nicht alle Fortschritte in der rechtlichen Gleichstellung der Juden Europas rückgängig machen; doch führte der Sieg über Napoleon zu einer “Kurswende” der europäischen Staatenwelt.84 Auch das den Diskurs beherrschende Dohm’sche “Verdienstkonzept”, das den Juden die Emanzipation erst zugestehen wollte, nachdem diese in Vorleistung gegangen waren,85 kam wieder stärker zur Geltung. Nicht zu übersehen ist aber auch das Verharren vieler kleiner jüdischer Gemeinden in der solidarisierenden Tradition und damit das fehlende Interesse an einer Öffnung zur christlichen Gesellschaft.86 Die Absicht Wilhelm von Humboldts, den Kongress auf eine Judenemanzipation nach preußischem Vorbild zu verpflichten, misslang, da die Gegenkräfte zu stark waren. Aber auch die Minimalforderung nach einer Festschreibung des Status quo, wie sie eine vorbereitende Kommission zur Erarbeitung einer Bundesakte vorsah, scheiterte.87 Der von den österreichischen und preußischen Gesandten ausgearbeitete Vorschlag, wonach “den Bekennern dieses [jüdischen] Glaubens … die denselben in den einzelnen Bundesstaaten bereits eingeräumten Rechte erhalten werden” (§ 16), wurde auf Intervention des Bremer Senators Johann Smidt (1773–1857)  so abgeändert, dass die Formulierung “in den einzelnen Bundesstaaten” durch die Worte “von den einzelnen Bundesstaaten” ersetzt wurde. Da der französische, und nicht die deutschen Staaten die Juden emanzipiert hatte, hatte dies zur Folge, dass alle von der Französischen Revolution inspirierten Emanzipationsdekrete als obsolet betrachtet wurden. Doch selbst einige nicht davon beeinflusste Verordnungen über die begrenzte Gewährung von Bürgerrechten an die Juden, wie im Großherzogtum Mecklenburg,88 wurden aufgehoben oder durch die Unterscheidung zwischen einer (zugestandenen) Staatsbürgerschaft und der (verweigerten) Gemeindebürgerschaft einschränkend interpretiert, wie etwa das badische Edikt von 1809.89 Preußen verweigerte den Juden nicht nur den 1812 noch vorgesehenen Zutritt zum Staatsdienst, auch der Geltungsbereich des Edikts wurde auf die Altprovinzen beschränkt,90 mit der Folge, dass in den hinzu erworbenen Landen den Juden entweder die Bürgerschaft vollkommen verwehrt, oder aber – wie ab 1833 in der Provinz Posen – als ein lediglich individuell zu beantragendes Recht verliehen wurde.91 Erst das vom “Vereinigten Landtag” verabschiedete Gesetz vom 23. Juli 1847 “über die Verhältnisse der Juden”92 erkannte (mit Ausnahme der Provinz Posen) allen preußischen Juden die Gleichberechtigung entsprechend dem Edikt von 1812 zu; ausdrücklich schloss es aber die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben durch Juden aus.93 Das in den linksrheinischen Gebieten Preußens immer noch geltende Décret Infâme vom 17. März 1808 wurde aufgehoben.94

Ähnlich wie in Preußen differenzierten auch andere Staaten des Deutschen Bundes, so z.B. das Großherzogtum Hessen: Die Verfassung vom 17. Dezember 1820 sah nur die individuelle Verleihung des Staatsbürgerrechts vor, ließ aber immerhin in der Gemeindeordnung vom 9. Juli 1821 das “Ortsbürgerrecht” zu.95 Das System dieses “Bürgerrechts auf Antrag” wurde in seinen verschiedenen Variationen zum vorherrschenden Prinzip der Staaten des Deutschen Bundes.96 Eine Sonderstellung nahm das Kurfürstentum Hessen ein, das nach einer Verordnung vom 14. Mai 1816 den Juden zunächst ebenfalls nur staatsbürgerliche Rechte auf Antrag zugestand (neben denen die alte Schutzjudenschaft bestehen blieb),97 das aber dann doch mit Gesetz vom 29. Oktober 1833 die grundsätzlich volle Gleichberechtigung mit den christlichen Untertanen zuerkannte – freilich mit Ausnahme der auf der Religion beruhenden Rechte und auch unter Ausschluss der jüdischen “Nothändler” (Hausierer).98 Das Königreich Bayern hielt den Status quo seines Judenedikts von 1813 aufrecht und führte dieses nun auch in den neu hinzugewonnenen Gebieten, dem Großherzogtum Würzburg und dem Fürstentum Aschaffenburg mit Gesetz vom 5. Dezember 1816 ein.99 Die Juden im Königreich Hannover konnten 1842 staatsbürgerliche Rechte erhalten.100

Nicht sehr viel anders sah es in den europäischen Staaten außerhalb des Deutschen Bundes aus. Einen im April 1830 zur Einführung von Staatsbürgerrechten für die Juden Englands gestellten Antrag, der die 1829 für die Katholiken erteilte Emanzipation auch den Juden zugute kommen lassen wollte, lehnte das britische Parlament ab.101 In den italienischen Gebieten wurde nach dem Rückzug der Franzosen zumeist die alte Ordnung wieder hergestellt; dies gilt namentlich für die österreichisch gewordenen Gebiete wie Venetien und die Lombardei, besonders aber für den Kirchenstaat, in dem Papst Leo XII. (1760–1829)  die Juden wieder ghettoisierte und der Gerichtsbarkeit der Inquisition unterstellte.102 Lediglich im Herzogtum Parma und im Großherzogtum Toskana verblieb es bei den Emanzipationsgesetzen aus napoleonischer Zeit.103 In Frankreich selbst kam es 1846 auf Antrag des späteren Justizministers Adolphe Crémieux (1796–1880)  immerhin zur Abschaffung der diskriminierenden Eidesformel more judaico im Gerichtsverfahren,104 nachdem 1843 das Königreich Dänemark damit vorausgegangen war.105 Im Russland des Zaren Nikolaus I. (1796–1855)  kam es zu den gravierendsten Repressionen, von denen die sogenannten “Kantonistendekrete”106 mit ihrem offensichtlichen Zweck der Zwangskonversion aller Juden die einschneidendsten waren.107

Vor dem Hintergrund der – besonders von dem getauften Juden Friedrich Julius Stahl (1802–1861)  theoretisch begründeten – konservativen Ideen eines “Christlichen Staates”108 geriet der Diskurs über die Gleichstellung der Juden in die Defensive. Es war Männern, wie dem Hamburger Publizisten Gabriel Riesser (1806–1863)  , zu verdanken, dass die “Judenfrage” virulent blieb und zu einer allmählichen Bewusstseinsverschiebung zugunsten der Judenemanzipation führte.109 In Russland war es der Rabbiner Dr. Max Lilienthal (1815–1882)  aus München, der im Auftrag des aufgeschlosseneren Ministers für Volksaufklärung  Graf Sergej Uwarow (1785–1855)  in den vierziger Jahren eine Verbesserung des Erziehungswesens für die Juden erreichte und bis zu seiner Entlassung 1845 zahlreiche Einzelreformen durchführen konnte.110

Die Revolution von 1848 und ihre Folgen

Den eigentlichen Anstoß für die endgültige Emanzipation der Juden im Sinne der Ideen der Französischen Revolution brachte europaweit die Revolution von 1848 – ungeachtet dessen, dass die mit ihr verbundene Verfassungsreform zunächst scheiterte.111 Wieder war es Gabriel Riesser, der liberale Hamburger Abgeordnete der Frankfurter Nationalversammlung, der mit seiner berühmten Rede vom 29. August 1848 die Initialzündung zur verbrieften Judenemazipation gab.112 Seine Argumentation, dass die Forderung nach allgemeiner Freiheit und Gleichheit notwendigerweise auch die Juden einschließen müsse, deren Religion als Privatangelegenheit zu betrachten sei, überzeugte die Mehrheit der Abgeordneten. Im Dezember des Jahres wurden die “Grundrechte des deutschen Volkes” angenommen, in deren § 16 bestimmt wurde:

Durch das religiöse Bekenntnis wird der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte weder bedingt noch beschränkt. Den staatsbürgerlichen Pflichten darf dasselbe keinen Abbruch tun. 113

Damit war den Juden ein Rechtsanspruch auf die gleichberechtigte Teilhabe an allen Rechten zugebilligt, die den Christen zustanden, und dies kam einer umfassenden rechtlichen Emanzipation gleich. Unmittelbar im Anschluss an die im März 1849 endgültig verkündete Frankfurter Paulskirchenverfassung und im Rahmen einer anhaltenden Revolutionsstimmung beschlossen insgesamt 20 Staaten des Deutschen Bundes entsprechende Gleichstellungsgesetze. Es waren dies die drei anhaltinischen Staaten, sodann Braunschweig, Bremen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Hessen-Darmstadt, Hessen-Homburg, Holstein, Kurhessen,114 Schaumburg-Lippe, Lübeck, Mecklenburg-Schwerin, Nassau,115 Oldenburg, Preußen, Waldeck-Pyrmont und Württemberg. In den meisten der übrigen Staaten des Bundes gab es geringfügige Einschränkungen, wie die Beschränkung der staatsbürgerlichen Rechte auf “Inländer” in Schwarzburg-Sondershausen und in Sachsen, oder die Begrenzung der Gemeindebürgerrechte, wie in Baden. Nur Bayern und Lippe-Detmold entzogen sich dem Trend. So bestand berechtigte Hoffnung, dass die Emanzipation der Juden nun bald vollendet sein würde.

Mit der Wiederbelebung des Deutschen Bundestages 1850 durch Österreich-Ungarn gab es jedoch erneut Rückschläge, und vielerorts wurden die 1848/1849 erlassenen Gesetze wieder aufgehoben. Ein Beispiel bildet das Kurfürstentum Hessen, das in seiner Verfassung von 1852 das im Oktober 1848 erlassene Gesetz über die Religionsfreiheit aufhob und stattdessen bestimmte:

Der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte ist von dem christlichen Glaubensbekenntnis abhängig, vorbehaltlich derjenigen Ausnahmen, welche durch besondere Gesetze bestimmt sind. 116

Ergänzt wurde die Einschränkung dadurch, dass die 1833 dekretierte Diskriminierung der “Nothändler” wieder eingeführt wurde.117

Auch die anderen Staaten des Deutschen Bundes führten wieder diskriminierende Schranken ein. Von den 26 Staaten, die während der Märzrevolution von 1848 eine Emanzipationsgesetzgebung in Angriff genommen oder vollendet hatten, waren nur fünf bereit, sie in vollem Umfang beizubehalten, nämlich Lübeck, Braunschweig, Nassau, Oldenburg und Hessen-Homburg. Schwarzburg-Sondershausen, das Königreich Sachsen und das Großherzogtum Sachsen-Weimar beließen es immerhin bei der auf die inländischen Juden beschränkten Gleichberechtigung.118 Hamburg, Hessen-Darmstadt und Baden schoben die Umsetzung der Judenemanzipation einstweilen auf. Die von dem konservativen Staatsminister Ludwig Hassenpflug (1794–1862)  durchgesetzte neue Verfassung vom 12. April 1852 erhob das christliche Glaubensbekenntnis wieder zur Voraussetzung für die Gleichstellung.119 Dies gilt auch für Österreich-Ungarn, wo nach einem kaiserlichen Dekret vom Oktober 1853 die Gleichstellung “bis zur definitiven Regelung der staatsbürgerlichen Verhältnisse der israelitischen Bevölkerung” rückgängig gemacht wurde.120 Die weit überwiegende Anzahl der im Bereich des Deutschen Bundes lebenden Juden (in Preußen, Kurhessen, Hannover, Württemberg, Holstein, Schaumburg-Lippe, Waldeck-Pyrmont und Mecklenburg) verlor jeden Anspruch auf Gleichberechtigung.121

Auf Dauer jedoch ließ sich eine Politik der rechtlichen Ausgrenzung, die Juden zu Bürgern zweiter Klasse oder gar Schutzuntertanen minderen Rechts stempelte, nicht weiter betreiben.122 Eine Initialzündung bot ein nach langen parlamentarischen Debatten und anhaltenden Widerständen im britischen Oberhaus 1858 eingebrachtes Gesetz, das die noch bestehenden Diskriminierungen aufhob. Jüdische Abgeordnete sollten nicht mehr zu einem christlichen Eid gezwungen werden können, um ihr Mandat im Unterhaus wahrnehmen zu können.123 Für den Bereich des Deutschen Bundes machten die Stadtstaaten Hamburg und Frankfurt am Main den Anfang, die 1859 und 1864 die emanzipationsbeschränkenden Artikel aufhoben.124 Darüber hinaus wurde vor allem der diskriminierende Judeneid abgeschafft, wie 1861 im Herzogtum Nassau.125 Das Großherzogtum Baden gewährte 1862 in einem “Gesetz über die bürgerliche Gleichstellung der Israeliten” die vollständige Judenemanzipation.126 Bis zur Mitte der sechziger Jahre kam es in fast allen deutschen Staaten zu Emanzipationsgesetzen. Selbst das Königreich Bayern hatte 1861 im Zusammenhang mit der Aufhebung aller Gewerbebeschränkungen für Juden und einer Reform des alten Matrikelwesens (Zulassungsbeschränkungen) weitere Reformen angekündigt, die eine vollständige Emanzipation erwarten ließen.127

Dem unermüdlichen öffentlichen Wirken des Berliner Publizisten Ludwig Philippson (1811–1889) , aber auch den neuen politischen Kräfteverhältnissen im Deutschen Bund nach der Niederlage Österreich-Ungarns im preußisch-österreichischen Krieg war es zu verdanken, dass im neu gegründeten Norddeutschen Bund die Judenemanzipation umfassend gewährt wurde. Nach längeren parlamentarischen Verhandlungen stimmte der preußische Ministerpräsident Otto Graf von Bismarck (1815–1898), der spätere Reichskanzler, einer entsprechenden Gesetzesinitiative zu, da er damit durch ein kleines Zugeständnis die liberalen Abgeordneten für sich zu gewinnen hoffte. Das “Gesetz betreffend die Gleichberechtigung der Konfessionen in bürgerlicher und staatsbürgerlicher Beziehung” vom 3. Juli 1869 erhielt folgenden Wortlaut:

Wir Wilhelm … König von Preußen, verordnen im Namen des Norddeutschen Bundes … was folgt: Alle noch bestehenden, aus der Verschiedenheit des religiösen Bekenntnisses hergeleiteten Beschränkungen der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte werden hierdurch aufgehoben. Insbesondere soll die Befähigung zur Theilnahme an der Gemeinde- und Landesvertretung und zur Bekleidung öffentlicher Ämter vom religiösen Bekenntniß unabhängig sein. 128

Am 22. April 1871 wurde dieses Gesetz auf das gesamte Gebiet des neuen Deutschen Reiches ausgedehnt und damit auch im Königreich Bayern eingeführt, das als einziges Bundesland noch über kein entsprechendes Gesetz verfügt hatte.129

Auch in den übrigen mittel- und westeuropäischen Staaten kam in den sechziger und siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts der Prozess der Emanzipation gesetzlich zum Abschluss. Im Kaiserreich Österreich-Ungarn wurde die rechtliche Gleichstellung mit der neuen Verfassung von 1867 festgelegt. In Italien war der Emanzipationsprozess ebenfalls mit der Neukonstituierung des Gesamtstaates verbunden. Ab 1859 wurde im Königreich Piemont-Sardinien, ab 1861 auch in Gesamtitalien die Judenemanzipation schrittweise ausgedehnt, bis 1866 auch in der neu an Italien gefallenen Provinz Venetien die Gleichstellung erreicht wurde.130 1871 konnte auf dem Gebiet des nunmehr italienisch gewordenen Kirchenstaates die Gleichberechtigung der Juden eingeführt werden.131 Die Schweiz folgte als letzter der mitteleuropäischen Staaten mit der Bundesverfassung von 1874 nach. Hier ist nur die Einschränkung zu machen, dass sich der Bundesrat veranlasst sah, die Gleichstellung bis 1879 schrittweise in den Kantonen zu erzwingen, um der Verfassung Geltung zu verschaffen.132 Das in Personalunion vereinigte Königreich Norwegen und Schweden kannte als einziges der mittel- und nordeuropäischen Länder kein einmaliges Emanzipationsdekret, da den Juden beider Länder schrittweise seit 1782 einzelne bürgerliche Rechte gewährt worden waren. Ab 1891 standen ihnen auch die staatlichen Ämter offen, womit in diesen Ländern die Entwicklung zur Judenemanzipation zum Abschluss gekommen war.133 Für Frankreich waren keine weiteren gesetzlichen Schritte zur Gleichberechtigung der Juden notwendig, da die einschränkenden Edikte Napoleons vom 17. März 1808 schon mit dem Ende seiner Herrschaft aufgehoben worden waren.134

Wesentlich größere Probleme gab es im zaristischen Russland. Eine Änderung bahnte sich in den “Frühlingstagen” unter dem als liberal bekannten, ab 1855 regierenden Zaren Alexander II. (1818–1881)  an.135 Er setzte gleich zu Beginn seiner Regierung eine Kommission mit dem Ziel ein, “sämtliche in Bezug auf die Juden bestehenden Bestimmungen [zu überprüfen], um sie dem allgemeinen Zweck anzupassen, dieses Volk in die angestammte Bevölkerung einzugliedern, soweit der sittliche Zustand der Juden dies erlaubt”. Ergebnis der Bemühungen war namentlich die Aufhebung der diskriminierenden “Kantonistendekrete” von 1856. Sukzessive wurde danach den Juden die Zulassung zu staatlichen Ämtern, die weitgehende Niederlassungsfreiheit sowie freie gewerbliche Betätigung erlaubt. Im zu Russland gehörenden “Kongresspolen” erhielten die Juden 1862 weitergehende Rechte wie das zum Grundstückserwerb und zur Niederlassung in den Städten. Nach dem polnischen Aufstand von 1863 wurden diese Rechte aber wieder obsolet.136 Die Ermordung des “Zarbefreiers” Alexander im Jahre 1881 setzte der liberalen Ära ein abruptes Ende: Die nun folgenden antisemitischen Pogrome führten zu einem vorläufigen Abbruch aller Emanzipationsbestrebungen und gleichzeitig zur Entstehung des langfristig wirkungsmächtigeren Zionismus .

Den Abschluss der Entwicklung auf gesamteuropäischer Ebene bildete das von Bismarck erstellte Vertragswerk des Berliner Kongresses von 1878. In Berlin hatten sich die Vertreter der europäischen Großmächte auf Einladung des deutschen Reichskanzlers versammelt, um über die Lage nach dem russisch-türkischen Krieg zu beraten. Vertreter der jüdischen Gemeinden Rumäniens, die durch eine offen antijüdische Politik ihrer Regierung in Bedrängnis geraten waren, wandten sich mit der Bitte an den Kongress, die rumänische Regierung zur Toleranz gegenüber den Juden zu veranlassen. Auf einen französischen Vorschlag hin, die diplomatische Anerkennung der drei neuen Balkanstaaten Bulgarien, Serbien und Rumänien von einer speziellen Erklärung zur Gleichstellung der Juden abhängig zu machen, wurde in Artikel 44 des Vertrags festgelegt:

Die Verschiedenheit der Religionen und Bekenntnisse darf nirgends und niemand gegenüber als ein Grund der Ausschließung und Unfähigkeit geltend gemacht werden in allen denjenigen Fällen, in denen es sich um den Genuß von bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechten, um die Zulassung zu öffentlichen Ämtern und Ehrenstellen und um die Ausübung der verschiedenen Handwerke und Gewerbe handelt. 137

Damit wurde die Emanzipationsidee erstmals in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertragswerk auf europäischer Ebene aufgenommen. Die Gleichstellung der Juden mit den christlichen Bürgern der europäischen Staaten wurde so normativ nach dem Vorbild der deutschen Reichsverfassung geregelt. Lediglich das Zarenreich Russland kam seiner sich daraus ergebenden Verpflichtung in dieser Zeit nicht mehr nach.

Obwohl Juden in den siebziger und achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts in fast allen christlichen europäischen Staaten,138 in denen sie lebten,139 ihre rechtliche Gleichstellung erlangen konnten, war die gesellschaftliche Emanzipation und damit die Integration in die jeweils nationalen Bevölkerungen noch lange nicht erfolgt.140 Es gehört zu den Widersprüchen der Emanzipationsgeschichte, dass das am weitesten gehende liberal-revolutionäre Modell der individuellen Gleichstellung durch das Revolutionsgesetz von 1791 die geringste Chance der Umsetzung hatte, weil es die sozialen Befindlichkeiten der Juden wie der Christen außer Betracht ließ und das Bedürfnis nach solidarisierender Gemeinschaft missachtete. Demgegenüber dominierte das von dem Ziel der “bürgerlichen Verbesserung der Juden” ausgehende aufgeklärt-etatistische Modell, das die Gleichstellung nur sukzessive und nach dem Erwerb von Verdiensten gewährte, den Diskurs und die Gesetzgebung außerhalb Frankreichs. Dass am Ende im liberalen Modell der Paulskirchenverfassung, in der Reichsverfassung von 1871 und schließlich auf dem Berliner Kongress von 1878 doch noch das französische Modell zum Durchbruch kam, liegt nicht zuletzt an den im Verlauf von nahezu einem Jahrhundert gesammelten politischen Erfahrungen. Der moderne Antisemitismus  setzte gerade dort ein, wo die Judenemanzipation vollständig und ohne Bedingungen gewährt worden war – dies kann vor dem Hintergrund der kontroversen Diskussionen des 19. Jahrhunderts über die Reichweite der Judenemanzipation kaum verwundern.141

Friedrich Battenberg, Darmstadt

Anhang

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Quelle: Europäische Geschichte Online

Hambacher Fest und Paulskirchenversammlung – Der erste Versuch eine Europäische Union zu gründen

Anmerkung: Wer immer noch versucht die Paulskirchenversammlung oder das Hambacher Fest als einen Aufstand des Deutschen Volkes darzustellen, ist ein Narr und sollte seinen Irrtum richtigstellen.

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“Schließlich fand am 27. Mai 1832 eine Kundgebung auf der Hambacher Schlossruine statt, die man den Deutschen von damals und heute als ein Nationalfest auftischen wollte und will. An diesem Fest nahmen die Juden Heine und Börne teil; es wanderten zahlreiche Franzosen und ebensoviele Polen zum Hambacher Schloss, um einer Feier beizuwohnen, die mit dem Hoch auf Volkshoheit, Völkerbund und auf die “vereinigten Freistaaten Deutschlands und das konföderierte republikanische Europa” ihre freimaurerische Herkunft ebensowenig verleugnete, wie die Hauptredner ihre Zugehörigkeit zur Freimaurerei verleugnen konnten.”.
- Klaus Besser – Das tolle Jahr, S.26/27 -
“Diese deutschen Freiheitsmänner wollten nicht erkennen, dass der Gedanke der Völkerverbrüderung eine französisch-polnische Hypnose war. In der Pfalz waren französische Agenten am Werk; im Frühling 1832 beriet ein Kreis deutscher Verschwörer im Einverständnis mit Franzosen und Polen eine Revolution in Südwestdeutschland und nahm die Herstellung Polens als eine der Aufgaben des künftigen freien Deutschland an.”
- Prof. Adolf Knapp – Der Kampf um die Demokratie in Deutschland seit der großen französischen Revolution -
“In Paris bestand ein Zentralkomitee, die sogenannte Universalventa mit ihrer Organisation des “Jungen Europa”. Wann diese Umsturzorganisation entstand, wer die leitenden Persönlichkeiten waren, steht nicht fest und wird auch nicht mehr zu ermitteln sein, weil derartige Gesellschaften grundsätzlich keine Schriftstücke oder überhaupt Akten hinterließen.”
- Klaus Besser – Das tolle Jahr, 28 -
Das Revolutionskomitee in Deutschland (“Das Junge Deutschland”) “bestand selbständig seit dem Jahre 1835/36. Die bei den Auftritten in Hambach und Frankfurt a.M. kompromittierten Demagogen hatten sich in die Schweiz geflüchtet und setzten hier ihre propagandistisch-revolutionären Bestrebungen gegen Deutschland fort.”.
- Wilhelm Marr – Das Junge Deutschland in der Schweiz -
“Das Streben in unserem deutschen Vaterlande ist zumeist der Demokratie geweiht. Unter den verschiedenartigsten Firmen und Titeln geht man darauf aus, den Volkswillen zur Herrschaft zu bringen. Diese Demokratie, können sie dieselbe anders bezeichnen, denn als ein Ergebnis, zu welchem unsere Kunst unter allen Umständen führen musste und noch führen wird? Sie ist unser Kind!.
- Leipziger Freimaurerzeitung, 1849 -
“Dies alles hat uns das Jahr 1848 gebracht, dessen Geschichte für die Juden allein einen ganzen Band ausmachen wird, eine Jahreszahl, welche eine Epoche bilden wird in unserer Geschichte. O, wie wären wir undankbar, wenn wir dich, Jahr 1848, nicht mit unverlöschlichen Chiffren in unsere Herzen eingräben, wenn wir dir nicht in unserem Herzen einen Altar errichteten. …. Das Jahr 1848 wird für die spätere Geschichtsschreibung manches Rätsel enthalten.”.
- Allgemeine Zeitung des Judentums, 17.4.1848 -
“Der Israelit Riesser, der später zum Vizepräsidenten der Deutschen Nationalversammlung [Paulskirche] gewählt wurde … setzte die “Gleichheit vor dem Gesetze” für seine “Genossen” durch. Der wackere Schwabe Moritz Mohl war der einzige, der sich in der Paulskirche für Ausnahmebestimmungen gegen die Juden aussprach. … Gabriel Riesser, der sich so gern als ehrbarer Deutscher Bürger aufspielte und der vom Judentum als für Deutschland ganz besonders wertvoll serviert wurde, war Mitglied der Frankfurter Judenloge “Zur Aufgehenden Morgenröte”, die unter französischem Protektorat stand.”.
- Klaus Becker – Das tolle Jahr, S.42 -
“Das Erlösungswort ist gesprochen. Kein Unterschied in den politischen und bürgerlichen Rechten in Deutschland mehr. Unser Riesser hat gestern dem Werke seiner heiligen Mission die Krone aufgesetzt.”
- Allgemeine Zeitung des Judentums, 11.09.1848 -
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Und dennoch, trotz der unschlagbaren Beweislage dieser Ausführungen, gibt es heute Menschen, die sich wahrheitsliebende “Aufklärer” nennen und sich vorgeblich gegen eine jüdische Herrschaft in Deutschland aussprechen und dennoch gleichzeitig diese “Paulskirchenverfassung” als heute noch einzig gültige Verfassung propagieren und somit erneut die jüdische Herrschaft in- und über Deutschland unterstützen und forcieren.
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Quelle: autarkes-rattelsdorf

Was Frauen und Männer – und besonders Juden – aus der mitochondrialen DNA lesen können

Mütterliche Linie: Die mitochondriale DNA wird NUR von der Mutter an ihre Kinder vererbt. Alle Kinder der selben Mutter haben die gleiche mitochondriale DNA.

Mit einem Mitochondrial-DNA-Test erfährt man, woher die mütterlichen Urahnen stammen. Der mtDNA-Test zeigt nicht nur die Herkunft der mütterlichen Ahnen, sondern auch, mit wem man mütterlicherseits verwandt ist. Die Resultate eines Mitochondrial-DNA-Tests können sowohl für die weltweite Suche nach Verwandten oder für ein Regionalprojekt genutzt werden.

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Die speziellen Eigenschaften der mtDNA

Die mitochondriale DNA (mtDNA) befindet sich außerhalb der Chromosomen einer Zelle, in den Mitochondrien. Die mtDNA wird nur von der Mutter vererbt. Darum haben alle Kinder einer Frau die gleiche mtDNA. Die Kinder der Töchter dieser Frau haben auch die gleiche mtDNA usw. Die mtDNA wird nur von der Mutter vererbt an ihre Kinder. Mit der Analyse der mitochondrialen DNA (mtDNA) kann man seine persönliche Familiengeschichte in der mütterlichen Linie erfahren.

Was sind unsere genetischen Wurzeln?

Ein Mitochondrial-DNA-Test sagt uns unsere Haplogruppe (der Stamm aus der Urzeit), aus welchem Urvolk der Antike (Kelten, Wikinger, Juden, usw.) die jeweiligen Vorfahren stammen. Zudem erfährt man, in welchem Gebiet ein bestimmtes Profil typisch ist und wo die jeweiligen Vorfahren während des Mittelalters (500 n. Chr. bis 1.500 n. Chr.) gelebt haben. Je nach genetischem Profil ist eine eindeutige Zuteilung nicht möglich. In diesem Fall werden alle möglichen Urvölker aufgelistet. Mit DNA-Genealogie findet man außerdem „genetische Vettern“, d.h. Personen, mit denen man gemeinsame Vorfahren teilt. Indem man mit seinen “genetischen Vettern” Informationen wie Stammbaum-Aufzeichnungen austauscht, kann man sein Wissen über die Geschichte der eigenen genetischen Familie noch erweitern.

Neben der eigenen Herkunft kann man auch den Genpool einer bestimmten Region untersuchen. So erfährt man, welche Familien aus der gleichen Region stammen, wie stark diese miteinander vernetzt und verwandt sind und welche Haplogruppen und Urvölker vertreten sind. Diese Ergebnisse müssen nicht immer mit Stammbaumaufzeichnungen verglichen werden, sondern möglicherweise auch mit historischen Quellen. War diese Region eine germanische oder eine jüdische Siedlung? Man kann eindeutig überprüfen, welche Spuren diese Urvölker in den Genen der aktuellen Bevölkerung hinterlassen haben. Vielleicht stellt manch eine Heimatstadt ein besonderes Beispiel der Geschichte dar?

Mütterliche Verwandtschafts-Projekte

In einem mütterlichen Verwandtschafts-Projekt wird untersucht, ob Menschen mit gleichem oder ähnlichem Herkunftsort biologisch miteinander verwandt sind.

Mütterliche Verwandtschafts-Projekte werden übers Internet geführt. Die weltweit größte Datenbank von mütterlichen Verwandtschafts-Projekten unterhält FamilyTreeDNA (iGENEA). [extreme Vorsicht ist hier anzuraten, da diese Datenbank den Mormonen und somit den Juden gehört] Ein Verwandtschafts-Projekt zur eigenen mütterlichen Linie zu starten oder einem bestehenden beizutreten ist kostenlos und dann sinnvoll, wenn man entfernte Verwandte der mütterlichen Seite finden, den Stammbaum erweitern oder überprüfen möchte. [Die Juden tun dies allesamt]

Haplogruppen

Haplogruppen kann man sich als große Äste des Homo Sapiens Stammbaumes vorstellen. Jede Haplogruppe fasst Menschen zusammen, deren genetisches Profil ähnlich ist und die einen gemeinsamen Vorfahren teilen.

Einer Haplogruppe des Y-Chromosoms gehören Männer an, die über einen gemeinsamen Vorfahren in rein männlicher Linie verfügen. Das Y-Chromosom wird immer vom Vater an den Sohn weitergegeben.

Einer Haplogruppe der mtDNA gehören Männer und Frauen an, die über eine gemeinsame Vorfahrin in rein weiblicher Linie verfügen. Die mtDNA wird immer von der Mutter an deren Kinder weitergegeben.

Diese Haplogruppen-Äste zeigen, wie sich Bevölkerungsgruppen auf der Erde bewegt haben. Haplogruppen definieren also auch ein geographisches Gebiet. Ältere Haplogruppen sind größer und weiter verbreitet, von Ihnen stammen zahlreiche jüngere Untergruppen ab.

Um die Haplogruppe zu bestimmen, analysiert man die SNPs. SNPs (Single Nucleotide Polymorphism) sind Variationen von einzelnen Basenpaaren in einem DNA-Strang. Ca. 90% aller genetischen Varianten basieren auf SNPs. Ihre wissenschaftliche Bedeutung liegt im häufigen Auftreten und der hohen Variabilität. Außerdem sind sie sehr schnell und einfach zu bestimmen. SNP-Tests gibt es für mtDNA und Y-Chromosomen. Anhand dieser Tests lässt sich die Zugehörigkeit einer Person zu einer Haplogruppe bestätigen. Haplogruppen spielen zwar aus genealogischer Sicht (nähere Vergangenheit bis 1.000 Jahre) derzeit noch keine wichtige Rolle, sind aber aus anthropologischer und historischer Sicht (Antike und frühzeitliche Vergangenheit) von Bedeutung. Bei dieser Art der Analyse lassen sich die Verzweigungen von Haplogruppen und Untergruppen seit unserem afrikanischen Ursprung verfolgen und es lässt sich Interessantes über Wanderungsbewegungen unserer frühzeitlichen Vorfahren feststellen. SNPs des Y-chromosoms tragen immer einen Buchstaben und eine Nummer als Kennzeichnung. Die Buchstaben definiert das Labor, das dieses SNP entdeckt hat, die Nummer die Reihenfolge.

Es gibt eine zweite Methode, die Haplogruppe des Y-Chromosoms zu bestimmen: Dank der Studie und des Algorithmus von With Athey kann die Haupt-Haplogruppe auch durch DYS-Marker untersucht werden, indem man die Allele vergleicht. Diese Methode ist zwar in 99% der Fälle richtig, für eine 100%ige Bestimmung ist jedoch die SNP-Analyse erforderlich. Diese SNP-Analyse garantiert die korrekte Bestimmung der Haupt-Haplogruppe. In unsicheren Fällen wird also eine SNP-Analyse durchgeführt, um die Haupt-Haplogruppe absolut sicher bestimmen zu können.

Urvater / Adam des Y-Chromosoms

Dieser Mann ist zwar nicht der Urvater aller Menschen, aber er ist der historisch letzte Mann, der mit allen zu einem bestimmten Zeitpunkt lebenden Männern über eine ununterbrochene Linie ausschließlich männlicher Nachkommen verwandt ist. Nach heutigen Schätzungen lebte dieser Mann vor ca. 60.000 bis 90.000 Jahren in Afrika. Dieser Mann vererbte sein Y-Chromosom weiter, aber im Laufe der Generationen kamen immer mehr Mutationen hinzu, so dass sich das Profil immer weiter veränderte. So entstanden die Haplogruppen, an deren Anfang immer ein einziger Urvater steht, also der erste Mann, der diese Mutation trug. Mit der Zeit wird der genetische Stammbaum immer größer und komplexer. Es kommen immer neue SNPs dazu, die neue Untergruppen bestimmen.

Urmutter / Die mitochondriale Eva

Die Mitochondriale Eva ist die Frau, aus derer mitochondrialen DNA (mtDNA) die mtDNA aller heute lebenden Menschen hervorgegangen ist. Analog zum Adam des Y-Chromosoms ist sie sozusagen die Urmutter aller Menschen in der rein mütterlichen Linie. Sie lebte vor ca. 175.000 Jahren ebenfalls in Afrika. Von dieser mitochondrialen Eva stammen zahlreiche Urmütter ab, die am Anfang einer Haplogruppe stehen und somit die erste Frau repräsentieren, die diese eine Mutation trug.

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Hitlerjunge Quex – Ein Film vom Opfergeist der deutschen Jugend

Hitlerjunge Quex – Ein Film vom Opfergeist der deutschen Jugend ist ein nationalsozialistischer Film des Regisseurs Hans Steinhoff aus dem Jahr 1933. Der Film wurde nach dem Ende des Dritten Reiches als sogenannter „Vorbehaltsfilm“ eingestuft.

Der auf der Romanvorlage „Der Hitlerjunge Quex“ von Karl Aloys Schenzinger basierende Spielfilm bezieht sich auf die Biographie von Herbert Norkus. In diesem Film wurde erstmals das von Baldur von Schirach getextete Kampflied Vorwärts! Vorwärts! schmettern die hellen Fanfaren (Unsre Fahne flattert uns voran) der Öffentlichkeit präsentiert.

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Handlung

Heini Völker ist Sohn eines zum Kommunismus tendierenden Vaters, dessen Entscheidung zu SPD oder KPD indes offen bleibt – die Gleichsetzung der beiden Parteien ist aber im Film beabsichtigt. Heini lebt in Berlin und wird von einer kommunistischen Jugendorganisation zu einem Lager eingeladen. Heini findet die Hitler-Jugend, die als ehrbar, vom Mittelstand geführt und einem neuen nationalen Deutschtum ergeben dargestellt wird, jedoch viel attraktiver. Dort herrschen, nach seiner Meinung, mehr Disziplin und Organisation.

Hitlerjunge Quex ist einer der ersten nationalsozialistischen politischen Filme. Seine Bedeutung für die nationalsozialistische Filmpolitik wird unter anderem dadurch deutlich, dass er von der damaligen Filmprüfstelle mit dem Prädikat „Künstlerisch besonders wertvoll“ versehen wurde. Darüber hinaus ist der Film eine ausgezeichnete Milieustudie über das Berlin der damaligen Zeit. Er zeigt eindrucksvoll die sozialen und politischen Gegensätze und die wirtschaftliche Not, aus der die damaligen gesellschaftlichen Widersprüche resultierten.

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Uraufführung & Zitate

Die UFA griff gleich nach der Durchsetzung der nationalsozialistischen Revolution 1933 zu einem Thema, das die Gefahr, in den Kitsch abzugleiten, ebenso in sich barg wie die Möglichkeit eines großen Fortschritts des Spielfilms. Der junge Schauspieler Hermann Braun (1918–1945) sollte kurz nach seinem ersten Film „Der Jäger aus Kurpfalz“ von 1933 in einem ganz anderen Film die Hauptrolle spielen. Diese Rolle wäre sicherlich die Gelegenheit seines Lebens gewesen. Er sollte den Hitlerjungen Quex im gleichnamigen Film von 1933 spielen. Eine plötzliche und langwierige Krankheit setzte diesen Plänen ein schnelles Ende. Die Rolle des Hitlerjungen Quex spielte später Jürgen Ohlsen (1917–1994). Im selben Jahr spielte er im sechsminütigen Kurzfilm „Alle machen mit“ ebenfalls die Rolle des „Heini Völker“. Das Werk gelang. „Hitlerjunge Quex“ wurde der erste große zeitnahe Film aus dem Bereich der deutschen Revolution. Der Regisseur Hans Steinhoff legte seinem Werk den Roman von K. A. Schenzinger zugrunde. Der Produktionsleiter Karl Ritter, der später der große Schöpfer vieler zeitnaher Filme aus dieser Zeit war, wählte die Darsteller zum ersten Mal nicht nach den geschäftlichen Erfahrungen der Filmproduktion, sondern nach dem Gesichtspunkt, daß das Volk Menschen des Volkes auf der Leinwand sehen soll.

Die schwierige Besetzung der Hauptrolle gelang nach vielen vergeblichen Versuchen mit Angehörigen der Hitlerjugend durch den zufälligen Hinweis der Frau eines Mitglieds der Staatsoper, die einen Jungen mit dem ihr richtig dünkenden Gesicht und der ihr richtig erscheinenden Haltung irgendwo im Südwesten Berlins auf der Straße hatte spielen sehen. Heinrich George, Berta Drews, Hermann Speelmans und Claus Clausen bewiesen ihre später oft erprobte schauspielerische Kraft an dem Problem, nicht Star, nicht Bühnendarsteller, sondern Mensch vor der Kamera zu sein. Die künstlerische Aufgabe lief darauf hinaus, jedes Pathos auszuschalten und hier genau so wie in dem Soldatischen des U-Boot-Films „Morgenrot“ die Wahrheit mit Licht und Schatten zur Geltung zu bringen. Es war nicht vorauszusehen, ob die Kraft der Regie und der Darstellung ausreichen würden, um mit ehrlichen Mitteln einen Proletarier seinem Jungen sagen zu lassen, weshalb er zur Kommune gegangen sei. Als diese Szene geschafft war, konnte der Film „Hitlerjunge Quex“ als gelungen gelten.

Aus dieser Szene kam der Erfolg, nicht nur in Deutschland, sondern auch in England und in den VSA. Der Film lief in Deutschland im September 1933. Es war wohl ein denkwürdiger Tag, als der Führer Adolf Hitler am Abend des 12. September 1933 in der Rangloge des Münchener UFA-Palastes Platz nahm, um durch seine Anwesenheit die toten jungen Kämpfer zu ehren, die wie im Film „Hitlerjunge Quex“, gestorben sind für das treue neue deutsche Vaterland. Bruckners Symphonie war verrauscht. Vor dem Vorhang der Bühne stand der Reichsjugendführer Baldur von Schirach, die Hand erhoben zum Deutschen Gruß:

„Mein Führer! Deutsche Volksgenossen! Ich kann hier keinen Vortrag halten über den Film „Hitlerjunge Quex“, denn dieser Film soll für sich selbst sprechen. Ich kann nur einen Augenblick lang Ihre Gedanken hinlenken auf den jungen Kameraden, dessen Schicksal in diesem Film dargestellt wird. Auf diesen kleinen Kameraden, der nicht mehr unter uns sein kann, weil er schon einundeinhalb Jahre unter der Erde liegt. Es war in der Zeit des schlimmsten Terrors, da stand ich vor 2000 Berliner Hitlerjungen auf einem Generalappell der Berliner HJ und sprach zu ihnen vom Opfer, vom Führer und vom Heldentum. Es lag über diesem Appell eine drückende Atmosphäre, wir ahnten ein furchtbares Geschehen. Ich weiß nicht, wie es kam, ich sprach von dem Einsatz, den jeder von uns bringen muß, und sprach davon, daß unter den Zweitausend einer sein könne, den ich am nächsten Tag nicht mehr sehen würde. Und ich sagte zu ihm: Danke Du, daß Du dieses Schicksal auf Dich nehmen mußtest, daß Du unter den Millionen die Ehre hast, den Namen des Hitlerjungen zu tragen, daß Du ein Führer in einer Gemeinschaft sein darfst, die Du verkörperst. – Am nächsten Morgen fiel der Hitlerjunge Herbert Norkus von der Hand marxistischer Mordbanditen. Wo damals der kleine Hitlerjunge fiel, da steht heute eine Jugendbewegung von eineinhalb Millionen Kämpfern. Jeder einzelne bekennt sich zum Geist des Opfers, der Kameradschaft. Ich möchte, daß wir gerade in dieser Stunde uns zu seinem Gedenken erheben. – Wir wollen weiterkämpfen in seinem unbeugsamen Geist. Heil Hitler!“

Es wurde dunkel im Saal. Trommelwirbel verkündeten ein großes Erlebnis: Das Kämpfen, Leiden und Sterben eines Hitlerjungen! Wenn mit „Hitlerjunge Quex“ zum erstenmal in großem Stil der Versuch unternommen wurde, die nationalsozialistische Ideenwelt filmkünstlerisch zur Darstellung zu bringen, so gelang dieser Versuch, soweit das bei den ganz neuartigen Methoden überhaupt möglich war, auf der ganzen Linie.

„Hitlerjunge Quex“ ist der Film vom Opfergeist der deutschen Jugend der Nachkriegszeit. Im Juni 1934, als der Haß gegen den Nationalsozialismus von den Juden und Marxisten in der ganzen Welt schon hoch getürmt war, lief der Film in Neu York an. Damals schrieb die „New York Times“ über die „Sauberkeit und Disziplin der Hitlerjugend“ und geißelte die „Lasterhaftigkeit in den Reihen der Roten Front“.

Dr. Goebbels dankte der UFA in einem Brief an ihren langjährigen Produktionschef Ernst Hugo Correll:

„Die Ufa sowohl wie alle an diesem Film Mitwirkenden haben sich nicht nur um die Entwicklung der deutschen Filmkunst, sondern auch um die künstlerische Gestaltung nationalsozialistischen Ideengutes ein großes Verdienst erworben. Wer am gestrigen Abend im Ufa-Palast am Zoo erlebt hat, wie bei dem Tode des Hitlerjungen Quex das Publikum auf das tiefste hingerissen und erschüttert war, der kann sich ungefähr eine Vorstellung davon machen, welche Möglichkeiten im deutschen Film noch beschlossen liegen und welche ungeheuren Aufgaben damit unserer harren. Wenn ich mich weiter, wie bisher, der tatkräftigen Unterstützung aller Filmschaffenden versichert halten kann, so bin ich der festen Überzeugung, daß es uns in gemeinsamer Arbeit gelingen wird, die deutsche Filmkunst auf eine Höhe zu heben, die, was ihr Gebiet anbelangt, dem bewundernswerten sittlichen und politischen Niveau, das das deutsche Volk durch die nationalsozialistische Erhebung erreicht hat, vollauf entspricht. Ich glaube, daß der „Hitlerjunge Quex“ viele unbelehrbar Scheinende am Ende doch belehren kann und wir auf dem richtigen Wege sind.“

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Baldur von Schirach mit den Darstellern des Hitlermädchens Ula und des Hitlerjungen Quex (Jürgen Ohlsen) vor seiner Münchener Wohnung

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Hitlerjunge Quex
Hitlerjunge Quex Foto.jpg
Filmdaten
Deutscher Titel: Hitlerjunge Quex
Produktionsland: Deutsches Reich
Erscheinungsjahr: 1933
Stab
Regie: Hans Steinhoff
Drehbuch: Bobby E. Lüthge, Karl Aloys Schenzinger
Produktion: Ufa
Produktionsleitung: Karl Ritter
Musik: Hans Otto Borgmann
Kamera: Konstantin Irmen-Tschet
Schnitt: Anna Höllering
Besetzung
Rollen Darsteller
Heini, Völkers Sohn Jürgen Ohlsen
Vater Völker Heinrich George
Mutter Völker Berta Drews
Stoppel, Funktionär der Kommunistischen Partei Hermann Speelmans
Bannführer Kass Claus Clausen
Leopold von Ledebur Hans Richter
Gerda Rotraut Richter
Der Moritatensänger Rudolf Platte
Kowalki, Buchdrucker Ernst Behmer
Der Ausrufer Reinhold Bernt
Der Arzt Hans Joachim Büttner
Der Altwarenhändler Hans Deppe
Der Lebensmittelhändler Karl Hannemann
Die Krankenschwester Franziska Kinz
Eine Nachbarin Völkers Grete Reinwald Anna Müller-Lincke
Der Revierwachtmeister Ernst Rotmund
Der Kneipenwirt Hans Otto Stern
Erna Sellmer
Hermann Braun
Fanatischer Kommunist Wilde Karl Meixner

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Quelle: Metapedia

Das Haus Zwinglistraße Nr. 4

Das Haus Zwinglistraße 4 in Berlin wurde am 24. Januar 1932 um ungefähr 8 Uhr Ort des Verscheidens des Hitlerjungen Herbert Norkus. Tatort des an ihm begangenen Mordes war wahrscheinlich die Ottostraße oder die Zwinglistraße.

Hitlerjungen vor dem Haus, in dem ihr Kamerad Herbert Norkus starb

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Der Mord

Ab 6 Uhr morgens wurden von der Schar, zu der Norkus gehörte, im Moabiter Viertel Flugblätter der Hitlerjugend verteilt, als ein kommunistischer Motorradfahrer sie beobachtete, und die Schar sich über die Kaiserin-Augusta-Allee in die Gotzkowskystraße begab, um dort nach einer halben Stunde die Verteilung weiterzuführen. In dieser Straße fand ein gewalttätiger Übergriff 35 kommunistischer Gegner statt, die es womöglich auf Norkus abgesehen hatten. Dieser flüchtete entweder über die Turmstraße oder über die Altmoabiter Allee in die Ottostraße, rannte dann in die Zwinglistraße hinein, als er, von Gegnern umkreist, mit mehreren Dolchstichen tödlich verletzt wurde. Er konnte in das Haus Zwinglistraße 4, eine „Wasch- und Plättanstalt“, gelangen, wo er „laut um Hilfe“ schrie. Sein „fast zur Unkenntlichkeit zerschlagenes oder zertretenes Gesicht“ verdeutlicht, wie ihm die Kommunisten in die Anstalt nachgefolgt sein müssen, um dort auf seinem zu Boden gefallenen Körper, insbesondere auf seinem Gesicht herumzutrampeln, um sich damit nicht nur seines Lebensendes zu versichern, sondern dieses zudem so schmerzvoll wie möglich zu gestalten. Die „fehlende Oberlippe“ zeigt, wie roh sich die Kommunisten dabei verhielten.

Der Augenzeugenbericht des Hitlerjungen „Krümel“

Der in dem Buch „Unsterbliche Gefolgschaft“ von 1936 in gotischer Schrift wiedergegebene Augenzeugenbericht wird nachfolgend in lateinischen Buchstaben vorgestellt.

„Am Vormittag des 24. Januar 1932, ein Sonntag war es, fand im Berliner Sportpalast eine Massenkundgebung der Berliner Nationalsozialisten statt. Der Gauleiter Dr. Goebbels und auch der bekannte Parteigenosse Engels sprachen und gaben Tausenden neue Kraft zum weiteren Kampf und Einsatz. Kampf um Berlin! Dieses Wort war gefürchtet von allen Gegnern des Berliner Gauleiters Dr. Goebbels. Einen besseren hätte Adolf Hitler nicht beauftragen können mit dieser Aufgabe.

Kampf um Berlin! Verbissen und zäh hatte Dr. Goebbels ihn aufgenommen. Mehr und mehr gewann der Nationalsozialismus in der Reichshauptstadt an Raum. ‚Berlin wird deutsch‘, hieß der Kampfruf, und die roten Herrscher mußten erkennen, daß die Berliner Bevölkerung trotz aller ‚Berlin-bleibt-rot‘-Schreie langsam aber sicher nationalsozialistisch wurde. Mit Haß und Wut gingen die Gegner vor. Die jüdische und von Juden geführte Presse überschüttete die Berliner Partei mit Geifer und Schmutz. Aber das alles machte uns nur stärker und widerstandsfähiger. Als die Feinde des Nationalsozialismus die Erfolglosigkeit ihres Kampfes sahen, griffen sie zum letzten und gemeinsten Mittel: zur Mordhetze! Überfälle auf Überfälle wurden organisiert. Hunderte von Kameraden zusammengeschlagen, schwer verwundet und oft siech für Jahre. Viel mußten ihr Leben lassen. Und dennoch gab es keinen Berliner Nationalsozialisten, der auch nur eine Stunde verzweifelt und feige seine Idee im Stich gelassen hatte. ‚Berlin wird deutsch! Berlin gehört Adolf Hitler!‘

Die Treue ihrer alten Garde hatte die Berliner Partei groß gemacht. Der Wille, das Ziel ‚Berlin wird deutsch‘ zu erfüllen, beseelte alle, die mit im Kampf um Berlin standen. – Auch wir Lichtenberger Hitlerjungen waren daher selbstverständlich an diesem Tage im Januar bei der Kundgebung im Sportpalast und lauschten mit den Tausdenden begeistert den neuen Kampfparolen des Berliner Gauleiters. Noch ahnten wir nicht, daß, während wir in kampfesfroher Gemeinschaft mit der SA, SS und Partei zusammensaßen, daß oben im Beusselkiez ein Berliner Hitlerjugendkamerad sein junges Leben unter den Messerstichen und Fußtritten vertierter Kommunisten ausgehaucht hatte. – Erst am Schluß erfuhren wir durch Dr. Goebbels selbst den tragischen Tod des Kameraden. – Ein erschütternder Aufschrei von Tausenden ging durch die große Halle des Sportpalastes. Tränen der Wut und tiefste Empörung standen in aller Augen. Dann wurden die Tausende still und gedachten nach der erhebenden Kundgebung mit zusammengebissenen Lippen des jungen Toten.

Wir Lichtenberger aber hatten keine Ruhe. Wir mußten hinaus. Hin zum Beusselkiez, hin zu der Straße, in der die entsetzliche Tat geschah. Dort trafen wir Kameraden der Hitlerjugend Beusselkiez, die uns erzählten, wie alles gekommen. Die Kameradschaft hatte am Sonntag früh Flugblätter für einen Werbeabend, der am 28. Januar stattfinden sollte, ausgetragen. Alle Jungarbeiter des Beusselkiezes waren eingeladen worden; sie sollten die Hitlerjugend kennenlernen. Der Kameradschaftsführer, Gerhard Mondt hieß er, hatte die Jungen vorsichtig in Abständen von 20 Metern über die Straße verteilt, um so zu verhindern, daß die KPD nicht allzu früh auf die Aktion der Hitlerjugend aufmerksam wurde. Am Anfang ging alles gut. Haus für Haus wurde treppauf, treppab mit Flugzetteln und Einladungen versorgt. Die Roten schienen nichts gemerkt zu haben; denn es blieb ruhig. Einigen Jungen war jedoch aufgefallen, daß ein Motorradfahrer schon zweimal langsam an ihnen vorbeigefahren war und sie argwöhnisch gemustert hatte. Mit Recht schloß der Kameradschaftsführer daraus, daß der Motorradfahrer sie beobachten und dann den Kommunisten Bescheid zukommen lassen sollte. Also war Vorsicht am Platze. Auf keinen Fall wollte Gerhard Mondt seine Jungen der Gefahr aussetzen. Er gab darum den Befehl zum langsamen Rückzug.

Oben in der Zwinglistraße gerieten Gerhard und ein Kamerad in einen Haufen Kommunisten, die sie zuerst für einen Trupp verspäteter Nachtbummler hielten. Als sie ihren Irrtum erkannten, waren sie schon umzingelt. Da griff Gerhard in die Hosentasche und zog eine Scheintodpistole heraus. Dann schoß er in die Luft. Es gelang, die Kommunisten zu bluffen und dadurch einen Vorsprung zu gewinnen. Die beiden ließen jedoch die Roten mit Absicht auf ihrer Spur, um sie von den anderen abzulenken. – Inzwischen hatten auch die in den Häusern verteilten Hitlerjungen die Gefahr erkannt und zogen sich einzeln unauffällig zurück.

Als Gerhard Mondt und der andere Kamerad alle Jungen in Sicherheit glaubten, verschwanden auch sie schleunigst aus den Augen der Verfolger. So erzählte der Kamerad der Hitlerjugend Beusselkiez stockend. ‚Und Norkus?‘ fragten wir, ‚was ist mit Norkus?‘ Ein anderer berichtete: Während wir uns in Sicherheit bringen konnten, waren Herbert Norkus, und dann noch der Kleine, der ‚Krümel‘, von der Kommune entdeckt und verfolgt worden. Auf der Flucht vor den roten Strolchen trennten sich die beiden. Krümel raste in einen Hausflur und konnte sich vor den dicht hinter ihm folgenden Kommunisten nur dadurch retten, daß er schnell in einen Müllkasten kroch, in dem er dank seiner geringen Größe Platz hatte. Die Verfolger fanden ihn nicht und ließen nach vergeblichem Suchen von ihm ab. Als der Kleine sein Versteck vorsichtig verließ und auf die Straße wollte, wurde er Zeuge des hundsgemeinen Mordes an Herbert Norkus. Der mußte schon schwer verletzt sein, denn er blutete furchtbar, und auf dem Steinpflaster der Zwinglistraße sah man ganz genau die Blutspur seiner Flucht. Dreimal hatte Herbert versucht, hinter eine Haustür zu flüchten. Bei der ersten Tür, es war die einer Molkerei, hatte der Portier ihm das Tor vor der Nase zugeschlagen. Die letzten beiden waren verschlossen. Mehrere Male hatten ihn die roten Mörder eingeholt und immer wieder auf ihn eingeschlagen und eingestochen. Aber stets gelang es dem Totwunden noch einmal, sich hochzureißen und zu entfliehen. Krümel aber sah: Herbert war verloren! Als er sich in einen Hausflur schleppte, matt und halb besinnungslos, stürzte sich die rote Meute noch einmal auf ihn. Dann flohen die feigen Meuchelmörder. Im Hausflur aber brach Herbert besinnungslos zusammen. So fand ihn Krümel. Im Moabiter Krankenhaus ist Herbert Norkus dann eine Stunde später gestorben.“

„Die Gedenktafel am Mordhause Zwinglistraße Nr. 4 nach der Enthüllung am 26ten Heuert 1933, davor drei Kameraden mit der Herbert-Norkus-Fahne“

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Gedicht

Nachfolgende Dichtung wurde Herbert Norkus sowie den 21 anderen Schicksalsgenossen der Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend gewidmet.

Da ihr noch spieltet, wurden wir Soldaten
und folgten jenem, der die Fahne trägt,
als ihr noch träumtet, lebten wir in Taten
und waren ganz von Göttlichem bewegt.

Nun, da ihr wach seid, staunet ihr wie Toren,
und neidet uns den heißerstrittnen Ruhm-
doch ihr vergeßt: Was wir darum verloren,
war unsrer Kindheit scheues Heiligtum…

Baldur von Schirach, Zitiert in Unsterbliche Gefolgschaft (Seite 5)

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Herbert-Norkus-Straße

Die Ottostraße wurde während des Dritten Reiches in Herbert-Norkus-Straße umbenannt, ein Namenswechsel, der nach dem Krieg rückgängig gemacht wurde. Anfang des 21. Jahrhunderts befindet sich in der Zwinglistraße Nummer 4 ein mehrstockiges Haus, das ein Umbau des ursprünglichen Gebäudes, wohl eher ein Gebäude der Nachkriegszeit sein könnte. Kein Denkmal erinnert an dieser Stelle an den hier einst von ideologischen Gegnern an einem Minderjährigen verübten Mord.

Liste der Herbert-Norkus-Straßen im Dritten Reich

  • Berlin-Tiergarten, Herbert-Norkus-Straße und Herbert-Norkus-Platz
  • Dortmund, Herbert-Norkus-Straße
  • Garmisch-Partenkirchen, Herbert-Norkus-Straße
  • Gelsenkirchen. Herbert-Norkus-Straße (heute: Schwedenstraße)
  • Görlitz, Herbert-Norkus-Straße (heute: Schulstraße)
  • Goldap, Herbert-Norkus-Straße
  • Leverkusen, Herbert-Norkus-Straße
  • Mainz, Herbert-Norkus-Kampfbahn (heute: Stadion am Bruchweg)
  • Marburg, Herbert-Norkus-Straße
  • Erkelenz, Herbert-Norkus-Straße
  • Rostock, Herbert-Norkus-Straße
  • Weimar, Herbert-Norkus-Straße
  • Teltow, Herbert-Norkus-Steig

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An der Abzweigung der Zwinglistraße von der Gotzkowskystraße

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Das mehrstockige Haus an der Zwinglistraße

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Das Haus Zwinglistraße Nr. 4

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Die Giebel an der Südseite der Zwinglistraße

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Quelle: Metapedia