Verbrechen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg

Als Verbrechen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg werden Straftaten oder Verstöße gegen das Völkerrecht bezeichnet, die von Angehörigen der sowjetischen Streitkräfte und deren Führung in der Zeit des Zweiten Weltkrieges begangen wurden. Von sowjetischer Seite sind die schandhaften Verbechen, die von Armee und NKWD verübt wurden, stets mit Entrüstung geleugnet worden, während des Siegertribunales in Nürnberg waren sie tabu.

Ganze deutsche Familien wurden geschändet und ausgelöscht.

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Historischer Kontext

Der Krieg zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion war von einer starken Ideologisierung beider Seiten geprägt. Die Zivilbevölkerung in den 1939/40 besetzten Gebieten, die zuvor unter sowjetischer Herrschaft litt, begrüßte die Deutschen in der Hoffnung auf Befreiung und Rückerstattung der an die Kolchosen verlorenen Ländereien. Wegen des anhaltenden Krieges konnte dies nicht verwirklicht werden. Durch den Fackelmännerbefehl hinterließ Stalin verbrannte Erde, die er anschließend den Deutschen anlastete. Dadurch war kaum noch intakte Infrastruktur vorhanden. Zudem regte sich Widerstand durch Partisanen, die völkerrechtswidrig agierten.

Als die Rote Armee auf gegnerisches Territorium vorrückte, kam es vielerorts zu Plünderungen, Vergewaltigungen, Verschleppungen und Ermordungen von Zivilisten.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass es auch Vergewaltigungen von polnischen Frauen und Frauen aus der Sowjetunion nach ihrer Befreiung aus Konzentrationslagern gab, die durch Rotarmisten begangen wurden. Ebenso gab es Vergewaltigungen nach dem Einmarsch in Jugoslawien.

Bekannte Massaker

  • Massaker von Katyn (1940), Ausführung durch das NKWD
  • Massaker von Broniki (1941)
  • Massaker von Nemmersdorf (1944)
  • Massaker von Metgethen (1945)
  • Massaker von Treuenbrietzen (1945)
  • Massaker von Winniza
  • Massaker von Wusterwitz
  • Massaker von Schulzenwalde
  • Massaker von Sprindort

Zivile Opfer

Polen, Baltikum, Weißrußland, Ukraine, Bessarabien

Das Leiden der Zivilbevölkerung in den sowjetisch besetzten Gebieten begann mit der praktischen Umsetzung des Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes, als Polen zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion aufgeteilt und Ostpolen 16 Tage nach dem Angriff der deutschen Wehrmacht von sowjetischen Truppen besetzt wurde. In der Folge kam es zu politisch begründeten Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung, die sich aus Polen, Ukrainern und Juden zusammensetzte. Hierbei arbeiteten das NKWD und die Rote Armee zusammen. So versuchten viele Polen, dem Zugriff des sowjetischen NKWD zu entkommen, wurden jedoch meist von sowjetischem Militär verhaftet und anschließend deportiert. Operationsgruppen, die direkt der Armee unterstanden, folgten dem Heer, um das Gebiet von „sowjetfeindlichen Elementen zu säubern“. Der polnische Historiker Tomasz Strzembosz erkannte in diesen Einheiten Parallelen zu den deutschen Einsatzgruppen der SS.

Auch im Baltikum, in Weißrußland, der Ukraine und Bessarabien kam es zu zahlreiche Verbrechen gegen die Bevölkerung: Morde, Geiselnahmen, Niederbrennen von Dörfern,Deportationen, Erschießungen und Folterungen. Der daraus entstandene Hass der Bevölkerung auf die sowjetischen Truppen spielte wiederum den deutschen Einsatzgruppen der SS in die Hände, die nun ihrerseits – mit Unterstützung der Bevölkerung – gegen sowjetische Gegner und Juden vorgehen konnten.

1941 begann der deutsche Präventivkrieg gegen die Sowjetunion. Während des sowjetischen Rückzuges im Sommer 1941 vor herannahenden deutschen Truppen kam es zu zahlreichen Massenerschießungen politischer Gefangener meist ukrainischer, polnischer und baltischer Nationalität in den Westgebieten der Sowjetunion. Zumeist wurden alle politischen Gefangenen, die nicht mehr rechtzeitig deportiert werden konnten, in den Gefängnishöfen durch Kräfte der Roten Armee und des NKWD ermordet. So wurde beispielsweise im Hof des Zivilgefängnisses von Winniza ein Massengrab mit 96 Leichen ukrainischer politischer Gefangener entdeckt (Massaker von Winniza).

Flucht und Vertreibung der Zivilbevölkerung

Als sich im Oktober 1944 die Front der Ostgrenze des Deutschen Reiches näherte, flohen die Zivilisten aus berechtigter Angst vor der Roten Armee gen Westen. Die einsetzende Massenflucht verlief ungeordnet, chaotisch und panisch. Flüchtlingszüge wurden in vielen Fällen von Einheiten der Roten Armeen eingeholt, daraufhin geplündert, die Flüchtenden weggetrieben, erschossen und die Frauen vergewaltigt. Jagdflieger der sowjetischen Luftwaffe drangen viele Kilometer hinter die Front und nahmen die Flüchtlingstrecks unter Beschuss.

Ende Januar 1945 wurden in Ostpreußen 2,5 Millionen Flüchtlinge von der Roten Armee eingeschlossen und sollten nun per Schiff über die Ostsee evakuiert werden.

Wer nicht floh, erlitt die Schrecken der Besatzungsherrschaft: Vergewaltigung, Raub und Vertreibung.

Der letzte Witz, den die Ostprovinz hervorbrachte, betraf den Plünder- und Demoliereifer der Russen:

„Wenn sie unser Mobiliar in Ruhe lassen würden, könnten sie längst in Berlin stehen.“

Militärische Angriffe auf zivile Ziele

Die sowjetische Führung behandelte Lazarettschiffe, Verwundetentransporter sowie Flüchtlingsschiffe wie militärische Ziele. Von ca. 800–1000 Schiffen wurden über 200 versenkt, über 40.000 Zivilisten und Soldaten kamen ums Leben.[7]

Bei den Versenkungen der drei größten Schiffe, Wilhelm Gustloff, Steuben und Goya handelte es sich um Kriegsverbrechen.

Massaker von Nemmersdorf

Kinder, die im ostpreußischen Nemmersdorf von der Roten Armee ermordet wurden.

Der vielzitierte Ort Nemmersdorf, der meist im Zusammenhang mit den Greueltaten der Roten Armee genannt wird, stand schon in der nationalsozialistischen Propaganda stellvertretend für viele Orte, in denen gemordet und vergewaltigt wurde. Keineswegs war Nemmersdorf ein Einzelfall, auch beispielsweise in Saalfeld (Ostpreußen) oder in Allenstein fanden ähnliche Ereignisse statt. Vielerorts konnte jedoch aufgrund der damaligen Kriegswirren und anschließenden Vertreibungen eine zeitnahe Untersuchung oder Dokumentation nicht mehr stattfinden, sodass viele Verbrechen nirgendwo Erwähnung finden. Das Vorgehen der Roten Armee in vielen besetzten Dörfern wurde von polnischer Seite für das Dorf Preiswitz, nahe Gleiwitz, dokumentiert. Die Soldaten zündeteten mehrere Häuser an und eröffneten das Feuer, als die Zivilbevölkerung versuchte, den Brand zu löschen. Zwischen 54 und 60 Dorfbewohner wurden erschossen, Frauen wurden vergewaltigt und es kam zu Plünderungen. Das polnische Institut für Nationales Gedenken bewertet die Geschehnisse in Preiswitz als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Massaker von Demmin und Treuenbrietzen

In Demmin kam es infolge von Übergriffen der Roten Armee zur größten Massenselbsttötung Europas. Aufzeichnungen in Kirchenbüchern zufolge beendeten über 900 Einwohner im Mai 1945 ihr Leben, nachdem die Stadt drei Tage lang zum Plündern und Brandschatzen freigegeben worden war. In dem brandenburgischen Ort Treuenbrietzen wurde fast die gesamte männliche Zivilbevölkerung erschossen.

Vergewaltigungen

Deutschland

Die weibliche Zivilbevölkerung wurde regelmäßig zum Ziel sexueller Gewalt. Britische Kriegsgefangene sagten nach ihrer Rückkehr in die britisch besetzte Zone Deutschlands aus zuvor deutscher Kriegsgefangenschaft aus:

„Im Gebiet um unser Internierungslager, wo die Orte Schlawe, Lauenburg, Buckow […] lagen, vergewaltigten sowjetische Soldaten in den ersten Wochen nach der Eroberung jede Frau und jedes Mädchen zwischen 12 und 60 Jahren. […] Väter und Gatten, die versuchten, die Frauen zu schützen, wurden erschossen, und Mädchen, die zu viel Widerstand leisteten, wurden ebenfalls ermordet.“

Es ist auch anzunehmen, dass auch Mädchen unter 12 Jahren vergewaltigt und missbraucht wurden, so konnten viele Rotarmisten ihre perversen Triebe ausleben. Auffällig ist auch, dass Mongolen oft am brutalsten und perversesten bei den Übergriffen vorgingen. Es ist fraglich, ob Rotarmisten von diversen Vorgesetzten nicht erschossen wurden, wenn sie dem Befehl, vorzüglich blonde Frauen und Mädchen zu vergewaltigen, nicht nachgingen.

Bild eines geschändeten und ermordeten deutschen Mädchens

Die unten angegebenen Quellen schätzen, dass Angehörige der Roten Armee gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit nach Beendigung des Krieges über zwei Millionen deutsche Frauen vergewaltigten, Mehrfachvergewaltigungen nicht eingerechnet. Davon starben etwa zehn bis zwölf Prozent an Verletzungen, wurden ermordet oder begingen Selbstmord. Die Abteilung Fremde Heere Ost der Wehrmacht zählte folgende Opferzahlen der Vergewaltigungen: Ostgebiete: 1.400.000; Sowjetische Besatzungszone ohne Berlin: 500.000; Berlin: 100.000.

Auch der Historiker Norman M. Naimark bestätigt die zwei Millionen deutschen Vergewaltigungsopfer. In einigen Gebieten häuften sich die massiven sexuellen Missbräuche derart, dass die Aufforderung „Frau, komm!“ zu einem geflügelten Wort wurde und auch Kinder „vergewaltigen“ spielten. Aus zahllosen Augenzeugenberichten geht hervor, dass zum Zwecke der Vergewaltigung besondere Räume oder Zimmer eingerichtet wurden, aus denen die Frauen erst nach zum Teil tagelanger sexueller Folter entlassen wurden. Die Autorin des Buches „Anonyma – Eine Frau in Berlin“, selbst mehrfaches Vergewaltigungsopfer, beschreibt in ihren Tagebuchaufzeichnungen unterschiedliche Typen von Vergewaltigern, so unterscheidet sie beispielsweise den „höflichen Major, den aufrichtig Verliebten und den grobschlächtigen Säufer und Wüstling“.

Der Jurist Ingo von Münch stellte seinem Buch „Frau, komm!“ die Feststellung voran, dass es sich bei den Vergewaltigungen deutscher Mädchen und Frauen durch Angehörige der Roten Armee unzweifelhaft um Kriegsverbrechen handelte, die auch unter dem Aspekt des Völkerrechtes zu beurteilen seien. Nie zuvor sind in einem einzigen Land und innerhalb eines so kurzen Zeitraumes so viele Frauen und Mädchen von fremden Soldaten missbraucht worden wie 1944/45 nach dem Einmarsch der Roten Armee in Deutschland. So gesehen waren die Massenvergewaltigungen schon vom zahlenmäßigen Ausmaß her beispiellos. Erschreckend war auch die Brutalität, mit der die Frauen und Mädchen missbraucht wurden.

Ungarn

Apor Vilmos

In Ungarn bemühte sich die sowjetische Armeeführung ab Februar 1945, Notzuchtverbrechen einzudämmen. Bis dahin wurden tausende ungarische Frauen von Angehörigen der Roten Armee vergewaltigt. In einigen Städten und Dörfern, in denen man noch auf vereinzelten Widerstand stieß, wurde den Soldaten gestattet, drei Tage lang zu rauben, zu plündern und zu vergewaltigen. Allein in Budapest wurden schätzungsweise 50.000 Frauen vergewaltigt.

Győr

In der ungarischen Stadt Gyõr (Raab) haben sowjetische Soldaten den Bischof Apor Vilmos niedergeschossen, als er gegen die Vergewaltigungen protestierte. Er starb am 4. April 1945. Die Bolschewisten verweigerten dem Bischof ein würdiges Begräbnis; die ÁVÓ (STASI) riegelte Gyõr am Tag des Begräbnisses hermetisch ab.

Jugoslawien

Auch die jugoslawischen Partisanen unter Milovan Djilas beklagten sich bei dem sowjetischen General Kornejew über Vergewaltigungen durch sowjetische Soldaten nach dem Einrücken sowjetischer Truppen im Herbst 1944 in Nordost-Jugoslawien anlässlich der Befreiung Belgrads von deutscher Besatzung. Dies wurde jedoch als „Beleidigung der glorreichen Roten Armee“ zurückgewiesen. Untersuchungen jugoslawischer Behörden bestätigten später die Vergewaltigungen und gewaltsamen Plünderungen.

Erklärungsansätze

Eine Erklärung für die Vergewaltigungen in so hoher Zahl sieht Norman M. Naimark in der aus dem Mittelalter herrührenden Tradition, den (männlichen) Feind durch Vergewaltigen seiner Frauen zu demütigen und zu bestrafen, zumal Vergewaltigung stets mit Begriffen von „Ehre und Schande“ zusammenhing. Diese beiden Begriffe waren auch in der russischen Kultur immer von Bedeutung. Dagegen spricht allerdings die Tatsache, dass auch die Zivilbevölkerung außerhalb Deutschlands sowie auch ehemalige KZ-Häftlinge Vergewaltigungen ausgesetzt waren. Die Rolle der sowjetischen Propaganda wird in der Forschung regelmäßig unterschätzt. Der jüdische Propagandist Ilja Ehrenburg hatte die Rote Armee offen dazu aufgefordert, den Rassenstolz der deutschen Frauen zu brechen.

Behandlung von Kriegsgefangenen

In den ersten beiden Jahren nach Beginn des Angriffes auf die Sowjetunion kamen über 90 Prozent der gefangenen Soldaten der Achsenmächte ums Leben. So wurden beispielsweise 1941 notgelandete deutsche Flugzeugbesatzungen häufig nach der Gefangennahme erschossen. Folterungen, Verstümmelungen, Morde und andere Völkerrechtsverletzungen waren seit Juni 1941 an der Tagesordnung. Seit dem Winter 1941/42 nahm die Rote Armee jeden Monat etwa 10.000 deutsche Soldaten gefangen, die Todesrate lag jedoch so hoch, dass die absolute Zahl der Gefangenen bis Ende 1942 zurückging. Die Ermordung der Gefangenen wurde mitunter durch Befehle, Berichte und Aussagen von sowjetischen Befehlshabern angeordnet.

„Gefangene Offiziere wurden alle ohne Ausnahme erschossen“,

hieß es in der Niederschrift eines Rotarmisten. Eine der frühesten bekannt gewordenen Fälle von Gefangenentötungen war das Massaker von Broniki, das sich am 1. Juli 1941 ereignete. Die Todesrate verringerte sich Anfang 1943, als mit zunehmender Gefangenenzahl die Etablierung eines Systemes zur Versorgung der Kriegsgefangenen notwendig und schließlich durchgesetzt wurde. Dennoch kam es immer wieder zur massenhaften Ermordung von Kriegsgefangenen direkt im Anschluss an die Gefangennahme noch vor der Weiterleitung in ein Gefangenenlager. Besonders bekannt wurde hierbei das Massaker von Grischino.

Nach Aufzeichnungen des Geheimdienstes NKWD wurden 3.127.380 deutsche Kriegsgefangene registriert, von denen 474.967 gestorben seien.

Nach anderen Schätzungen starben zwischen 1,1 und 1,3 Millionen deutsche Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft (33–42 %). Als die in Schweden internierten Wehrmachtssoldaten die Nachricht erhielten, an die Sowjetunion überstellt zu werden, kam es in den Lagern zu Selbstverstümmelungen und Selbstmorden.

[Wir] fanden vier deutsche Soldaten in einem Weidegarten unweit eines Hauses mit Stacheldraht zusammengebunden, und es waren ihnen die Gliedmaßen abgeschnitten, es war ein entsetzlicher Anblick.

Ungarische Kriegsgefangene wurden massenhaft exekutiert. Von 200.000 als vermisst geltenden Soldaten starben die meisten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

Mehrere zehntausend japanische Kriegsgefangene starben in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, insbesondere durch extrem harte Zwangsarbeit in sibirischen Minen.

Sonstige Verstöße gegen das Völkerrecht

Angriffe auf Sanitätseinheiten

Auch Sanitätspersonal wurde von Rotarmisten angegriffen. Beispielsweise wurde am 28. Juni 1941 in der Gegend von Minsk eine deutlich gekennzeichnete Kolonne des Krankenkraftwagenzuges 127 überfallen und ein Großteil der Verwundeten und des Sanitätspersonales getötet. Des weiteren findet sich in einem Gefechtsbericht, der vom „heißen Wunsch, viele von den faschistischen Reptilien zu vernichten, beseelt“ war, auch die Eintragung:

„Ein Sanitätsfahrzeug mit 2 Pferden und 10 verwundeten Faschisten vernichtet.“

Der politische Leiter der 1. Kompanie meldete am 5. September 1941:

„1 Sanitätsabteilung zerschlagen.“

Anzündung des Lazarettes in Buda Nach der Eroberung von Budapest sind sowjetische Soldaten in das Lazarett in der Burg von Buda eingedrungen, haben Benzin in die Räume gegossen und das ganze Gebäude samt Insassen niederbrannt.

Völkerrechtswidrige Zerstörung von Städten und Gebäuden

Viele Städte und Dörfer, vor allem in Ostpreußen, wurden nach der meist kampflosen Einnahme durch plündernde sowjetische Soldaten in Brand gesteckt. Orte wie Osterode, Angerburg, Arys, Lauenburg und Demmin können hier als Beispiele angeführt werden. Der Bevölkerung wurde in manchen Fällen (Demmin) untersagt, den Brand zu löschen. In der Regel überstanden in der Innenstadt nur wenige Gebäude das Inferno.

Die sächsische Stadt Altenberg wurde am 8. Mai durch die Roten Armee besetzt, dann aber am 10. Mai niedergebrannt. Zwei Tage nach Kriegsende flogen sowjetische Flugzeuge einen Angriff auf die Stadt, bei dem 75% der Bausubstanz zerstört wurden. Wahrscheinlich galt der Angriff den über die böhmische Grenze fliehenden Truppenteilen der Wehrmacht. Offiziell kamen mehr als 100 Zivilisten ums Leben.

Plünderungen

Walter Kilian, nach Kriegsende erster Bürgermeister des Berliner Stadtteiles Charlottenburg, berichtete, dass es zu umfangreichen Plünderungen durch sowjetische Soldaten gekommen sei, die

„Einzelpersonen, Kaufhäuser, Geschäfte, Wohnungen […] beraubten“.

Auch die Gebiete außerhalb Berlins waren von den Plünderungen betroffen. Durch die Plünderungen und Zerstörungen und den daraus entstehenden Mangel an Nahrung, Medikamenten und Heizmöglichkeiten starben vor allem Alte, Kranke und Kinder an Hunger, Infektionen und Kälte.

In der Sowjetischen Besatzungszone äußerten SED-Parteimitglieder Stalin gegenüber Bedenken gegen Plünderungen und Vergewaltigungen durch sowjetische Soldaten. Auf die deutschen Sorgen wegen der möglicherweise resultierenden negativen Folgen für das Ansehen der Sowjetunion und damit einhergehend für den Sozialismus in Deutschland reagierte Stalin ablehnend mit den Worten:

„Ich dulde nicht, dass jemand die Ehre der Roten Armee in den Schmutz zieht.“

(Anm.: Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?)

In Polen beteiligten sich Rotarmisten gemeinsam mit Angehörigen des NKWD an Ausplünderungen von Transportzügen.

Verbrechen an den eigenen Soldaten

Auch das Leben der eigenen Leute galt den Bolschewiken sehr wenig. Es wurden eigene Sperreinheiten aufgestellt, die nur die Aufgabe hatten, fliehende Soldaten der Roten Armee niederzumetzeln. Es kam auch zu geplanten Bombardierungen von gefangenen Rotarmisten in deutschen Lagern, da es in jedem Fall als Verbrechen galt sich zu ergeben.

Anstachelung durch die sowjetische Propaganda

Mitverantwortlich für Ausschreitungen der sowjetischen Armeeangehörigen war die Propaganda sowjetischer Truppenzeitungen. Dort wurde detailliert über Greueltaten an der sowjetischen Zivilbevölkerung, vor allem an Frauen und Kindern berichtet. Der generelle Tenor der Schriften war, dass die Rote Armee als Rächer und Richter nach Deutschland kam, um „die Deutschen“ zu bestrafen. So schrieb der russische Schriftsteller Ilja Ehrenburg am 31. Januar 1945:

„[Im Unterschied zu den Westdeutschen] wurden die Deutschen in Oppeln, in Königsberg und in Breslau schon bestraft. Sie wurden bestraft, aber nicht genügend. Sie wurden bestraft, aber nicht alle.“

Aufrufe von sowjetischen Generälen spornten die Soldaten zusätzlich an. Am 12. Januar 1945 wandte sich Armeegeneral Tschernjachowski mit den Worten an seine Truppen:

„Gnade gibt es nicht – für niemanden, wie es auch keine Gnade für uns gegeben hat. […] Das Land der Faschisten muß zur Wüste werden, wie auch unser Land, das sie verwüstet haben. Die Faschisten müssen sterben, wie auch unsere Soldaten gestorben sind.“

Unter dem Begriff „Faschisten“ wurden laut dem Historiker Joachim Hoffmann immer Deutsche verstanden.

Die Werke Ilja Ehrenburgs, die einen bisweilen eliminatorischen Deutschen-Hass verbreiteten, waren Pflichtbestandteil des Marschgepäckes der Rotarmisten. Zusätzlich wurden Armeezeitungen oder auch Kampflieder verbreitet, die Ähnliches zum Inhalt hatten. Übergriffe auf die Zivilbevölkerung wurden geduldet und durch Propagandisten wie Ehrenburg gebilligt. Auf eine Beschwerde eines Offizieres bezüglich der Übergriffe auf die Zivilbevölkerung reagierte Stalin teilnahmslos:

„Wir machen unseren Soldaten zuviel Vorschriften; sollen sie doch etwas eigene Initiative haben.“

Erst als sich abzeichnete, dass insbesondere die durch erbeuteten Alkohol verursachten Übergriffe die militärische Disziplin in Gefahr geriet wurden Gegenmaßnahmen ergriffen.

Strafverfolgung durch Militärgerichtsbarkeiten

Die sowjetischen Tagesbefehle, die zu Beginn der sowjetischen Winteroffensive 1945 herausgegeben wurden, enthielten im Wortlaut weder gegen die Zivilbevölkerung gerichtete Tötungsaufforderungen noch finden sich explizite Aufrufe zu anderen Völkerrechtsverstößen. Derartige Disziplinarverstöße wurden teilweise ausdrücklich unter Strafe gestellt. Allerdings wurden die Soldaten mitunter aufgefordert, sich für das Leid der sowjetischen Zivilbevölkerung und der eigenen Soldaten

„grausam zu rächen“.

In einem von Schukow erlassenen Tagesbefehl der 1. Weißrussischen Front zu Beginn der Winteroffensive 1945 heißt es nach einem emotionalen Racheappell:

„Wehe dem Land der Mörder! […] Diesmal werden wir das deutsche Gezücht endgültig zerschlagen!“

Demgegenüber drohte Rokossowski in einem Tagesbefehl vom 22. Januar 1945, solche Verstöße

„bis hin zum Erschießen zu ahnden“,

um in kürzester Frist

„mustergültige Ordnung und Disziplin“

herzustellen sowie um materielle Werte zu schützen. Dieser Befehl war als streng geheim eingestuft und musste bis zu den Zugführern mündlich übermittelt werden, das heißt, er war nicht für öffentliche Propagandazwecke bestimmt. In einer durch Wehrmachtsdienststellen erbeuteten Detailanweisung des Militärstaatsanwaltes eines Armeeverbandes vom 23. Januar 1945 wurde gefordert, schnell einige Schauprozesse gegen Schuldige durchzuführen. Der militärische Justizdienst wurde angewiesen, Disziplinlosigkeit und ausdrücklich auch das „Niederbrennen von Gebäuden und Ortschaften“ als „staatsfeindliche Handlungen“ zu verfolgen. Außerdem seien Repressalien gegen die Zivilbevölkerung und insbesondere der Waffeneinsatz gegen Frauen und Kinder als

„in der Roten Armee nicht üblich“

zu bestrafen.

Mitte 1947 versuchte die Führung der Roten Armee, das Problem weiter einzudämmen; dabei reichten die Strafen von Arrest bis zur Hinrichtung. Die Rote Armee wurde räumlich von der Wohnbevölkerung getrennt. Im März 1949 schließlich erließ das Präsidium des Obersten Sowjets einen Erlass, der das Strafmaß vereinheitlichte und erhöhte. Die sowjetischen Besatzungstruppen wurden instruiert, dass die neuen Gesetze auch für sie gelten. Eine Vergewaltigung zog zwingend eine Strafe von 10 bis 15 Jahren Arbeitslager nach sich, schwere Fälle eine Strafe von 10 bis 20 Jahren.

Die sowjetische Führung war der Genfer Kriegsgefangenen-Konvention von 1929 nicht beigetreten. Auch erkannte die sowjetische Führung den Beitritt des Zarenreiches zur Haager Landkriegsordnung nicht als bindend an. Dennoch wurden regelmäßig auch Regierungen oder Armeeführungen zur Verantwortung gezogen, die sich nicht völkerrechtlichen Grundsätzen verpflichtet hatten. Und obwohl sich das Völkerrecht seit Ende des Ersten Weltkrieges erheblich weiterentwickelt hatte und es Beispiele für eine internationale Strafverfolgung von Kriegsverbrechen gab (Leipziger Prozesse, Nürnberger Prozesse), wurde von einer internationalen Militärgerichtsbarkeit gegen die sowjetische Armeeführung zu keiner Zeit Anklage erhoben.

Deutsche Propaganda

Die deutsche Propaganda zielte durch ihre Berichterstattung darauf ab, einerseits die Kampfmoral der deutschen Soldaten zu erhöhen und andererseits den Glauben an den Endsieg in der Bevölkerung zu stärken. So ließ Propagandaminister Goebbels noch im September 1944 die Meldung verbreiten, dass nie ein sowjetischer Soldat die deutsche Reichsgrenze überschreiten werde. Als der sowjetische Vormarsch wenige Monate später das Reichsgebiet erreichte und es zu ersten Verbrechen von Rotarmisten an der Zivilbevölkerung kam, wurden diese Verbrechen aufgedeckt und öffentlich gemacht, um der deutschen Bevölkerung die Grausamkeiten der Roten Armee aufzuzeigen. Erstes und bekanntestes Beispiel im Osten war das sowjet-bolschewistische Massaker von Nemmersdorf in Ostpreußen. Nachdem die Wehrmacht das Dorf nach Rückzug der Roten Armee wieder einnehmen konnte wurden sämtliche Frauen und Mädchen tot aufgefunden. Unter dem Schlachtruf „Rache für Nemmersdorf“ wurden die Vorgänge als erstes Beispiel der Durchhaltepropaganda im Osten genutzt.

Kontroversen und fachliche Rezension

In Deutschland waren die Verbrechen der Roten Armee, die Ende des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, Teil einer in den 1980er Jahren öffentlich geführten Kontroverse, dem sogenannten Historikerstreit. Der Historiker Andreas Hillgruber unternahm in seinem Buch Zweierlei Untergang den Versuch einer parallelen Betrachtung von Holocaust und dem Zusammenbruch der Ostfront und der sich daran anschließenden Phase der Flucht und Vertreibung.

In Russland wurde dieses Thema von Menschenrechtlern und Dissidenten wie Alexander Solschenizyn oder Lew Kopelew aufgegriffen. In der breiten Öffentlichkeit ist es weitgehend tabuisiert.

In Polen, Ungarn und den baltischen Ländern war dieses Thema zwar im historischen Bewusstsein immer präsent, eine systematische, öffentlich geführte Auseinandersetzung konnte jedoch erst nach dem Zerfall der Sowjetunion beginnen.

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Quelle: Metapedia
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Der Großdeutsche Rundfunk meldet am 13. April 1943, dass bei Smolensk Massengräber mit polnischen Offizieren aufgefunden worden sind. In der Folgezeit leugnet die Sowjetunion jahrzehntelang hartnäckig die Verantwortung für das Massaker von Katyn und schiebt es auf Deutschland

Beim Massaker von Katyń ermordeten zu Beginn des Jahres 1940 Einheiten des sowjetischen Innenministeriums NKWD in einem Wald bei Katyn (Rußland) mehrere tausend polnische Offiziere und Zivilisten. Ausführend verantwortlich für den Massenmord von Katyn war Lawrentij Berija, der Oberhenker Stalins und dessen „Säuberungen“.

Massengräber Katyn (Luftbild)

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Die Entdeckung der Massengräber 1943 durch die Deutsche Wehrmacht führte zum Abbruch der Beziehungen zwischen der polnischen Exilregierung in London und der Stalin-Sowjetunion. Die Führung der Sowjetunion unter Stalin leugnete lange Zeit die Verantwortung für das Verbrechen und lastete es der Wehrmacht an. Diese Version wurde in der Folge von der stalinistischen und westalliierten Propaganda gegen Deutschland instrumentalisiert.

Auch nach dem Krieg wurde die Lüge durch das Sowjetregime aufrechterhalten und der Bevölkerung im russisch besetzten Polen als einzig erlaubte geschichtliche Sichtweise aufgezwungen. Die VS-amerikanische Regierung ließ die russische Geschichtsfälschung jedoch nach dem Krieg fallen, um sich die Stimmen der Exilpolen zu sichern, nachdem die Sowjetunion vom Verbündeten zum Feind geworden war.

Nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Polen konnte sich die im Volk vereinzelt noch bekannte und vormals unterdrückte Wahrheit auch offiziell durchsetzen, in Russland galt allerdings zunächst die stalinistische Version. Erst Gorbatschow stellte 1990 klar, dass die Sowjetunion für den Massenmord in Katyn verantwortlich war. Das Verbrechen belastet bis heute das russisch-polnische Verhältnis. Die Polen verlangen hartnäckig, dass die ehemaligen sowjetischen Täter zur Verantwortung gezogen werden, sofern diese noch am Leben sind. Dazu forderten sie von der BRD die Katyn-Untersuchungsberichte sowie die dazugehörigen Fotos an, welche die nationalsozialistische Staatsführung zur Aufklärung des Verbrechens hatte anfertigen lassen.

VB-Katyn

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Vorgeschichte und Massaker

„Der (polnisch-sowjetische) Krieg begann als klassischer Eroberungsfeldzug – am 8. Mai 1920 rückten polnische Truppen in Kiew ein. (…) er endete trotz einer Reihe von Siegen – die Rote Armee vertrieb die Polen schon im Juni aus Kiew und stand, zwei Monate später, vor den Toren Warschaus – mit einer verheerenden Niederlage. Verantwortlich für diese Niederlage war kein anderer als Stalin. Dieser war seit 1920 Kriegskommissar, also der politisch ranghöchste Funktionär an der Südwestfront, und verfolgte das ehrgeizige Ziel, das schon im Ersten Weltkrieg heftig umkämpfte Lemberg einzunehmen – statt, wie vom Oberkommando empfohlen, der Südflanke Tuchačevskijs [Tuchatschewskis] vor Warschau, zu Hilfe zu kommen. Er führte, wie Trockij [ Trotzki ] es später formulierte, seinen ‚Privatkrieg‘. So attackierten Budjonnys [Budjonnijs] Kosaken Lemberg noch eine Woche, nachdem Piłsudski die Rote Armee bei Warschau bereits vernichtend geschlagen hatte. Stalin wurde daraufhin seines Postens enthoben. Diese persönliche Niederlage hat er weder Trotzki noch der roten Generalität noch dem polnischen Offizierskorps verziehen. Trotzkis Entmachtung erfolgte 1927, zehn Jahre später begannen die Säuberungen auch in der Armee (…) Zwischen dem Russisch-Polnischen Krieg und den Morden von Katyn liegen nur zwanzig Jahre.“

Nach der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes und der darauffolgenden sowjetischen Besetzung der von Polen zuvor eroberten sowjetischen Gebiete (sogenanntes „Ostpolen”) im Herbst 1939 gerieten 14.700 Offiziere und Soldaten der polnischen Armee und Polizei in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Am 5. März 1940 unterzeichneten die Mitglieder des Politbüros der KPdSU – Stalin, Molotow, Kaganowitsch, Woroschilow, Mikojan, Beria und Kalinin – den Befehl zur Exekution von „Nationalisten und konterrevolutionären Aktivisten” in den besetzten Gebieten. Diese weite Definition ermöglichte es, neben Offizieren, Soldaten und Reservisten auch ca. 10.000 polnische Intellektuelle und Polizisten zu massakrieren. Erfasst wurden schließlich etwa 25.700 Polen, einschließlich der Kriegsgefangenen.

Vom 3. April bis zum 19. Mai 1940 ermordete der sowjetische Geheimdienst NKWD 14.552 Gefangene: die größten Opfergruppen in Katyn, 6.311 aus dem Lager Ostaschkow, 4.421 Mann aus Kozielsk, 3.982 aus Starobielsk, die in Charkow massakriert wurden sowie eine Gruppe aus dem Kriegsgefangenenlager auf einer Insel im Seligersee, in der Nähe von Twer. Die Leichen der Opfer aus Kozielsk wurden ebenfalls im Wald von Katyn vergraben.

Nach dem Beginn des Russlandfeldzuges 1941 unterzeichnete der polnische Exilpräsident Sikorski am 4. Juli mit dem sowjetischen Botschafter Iwan Majski ein Abkommen über die Bildung einer polnischen Armee im Osten (Sikorski-Majski-Abkommen). Dank diesem sollte angeblich die Sowjetregierung eine Amnestie für Polen erlassen, die zwischen 1939 und 1941 in die Sowjetunion deportiert worden waren. Dazu kam es jedoch nicht. Hierzu heißt es im Gesprächsprotokoll eines Treffens im Kreml am 3. Dezember 1941:

General Władysław Sikorski: „Ich muß Ihnen mitteilen, Herr Präsident, daß Ihre Amnestieverlautbarung nicht befolgt wird. Viele unserer Leute, und zwar die wertvollsten, befinden sich heute noch in Arbeitslagern und Gefängnissen.“

Stalin (notiert): „Das ist unmöglich, die Amnestie betraf doch alle, und alle Polen wurden freigelassen.“

General Władysław Sikorski: „Ich habe hier eine Liste mit den Namen von etwa 4.000 Offizieren, die gewaltsam deportiert wurden und die sich gegenwärtig noch in Gefängnissen und Arbeitslagern befinden. […] Diese Leute sind hier. Keiner von ihnen ist zurückgekehrt.“

Stalin: „Das ist unmöglich. Sie werden geflohen sein.“

General Władysław Anders: „Wohin hätten sie denn fliehen können?“

Stalin: „Na, vielleicht in die Mandschurei.“

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Dezember_1941_-_Anders,Sikorski,Stalin

Dezember 1941: Władysław Anders, Władysław Sikorski, Josef Stalin

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Entdeckung des Massakers

Im Februar 1943 entdeckten Wehrmachtssoldaten, namentlich von Gersdorff als I c in der Stabsabteilung der Heeresgruppe Mitte, im Wald von Kozy Gory bei Katyn Massengräber mit den Leichen tausender polnischer Offiziere, die nach Aussagen der einheimischen Bevölkerung im Frühjahr 1940 ermordet worden waren.

Die reichsdeutschen Rundfunkmeldungen vom 13. April 1943 über die Funde veranlassten die Polnische Exilregierung in London, eine internationale Untersuchung durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf zu beantragen. Gegen dieses Vorhaben wehrte sich das Sowjet-Regime heftig und brach unter dem Vorwurf einer „Komplizenschaft mit Hitler” jeden Kontakt zu polnischen Exilanten ab, was auch die sogenannte „Anti-Hitler-Koalition” belastete. Bis dahin hatte die polnische Exilregierung nicht eine Antwort auf ca. 50 offizielle Anfragen zum Verbleib ihrer Militärgefangenen erhalten.

Untersuchungen Anfang 1943

Den Fall Katyn nutzte die deutsche Regierung für ihre Propaganda gegen die Sowjetunion. Berlin veranstaltete direkt nach dem Fund eine öffentliche Exhumierung durch eine kompetente internationale Untersuchungskommission von 12 namhaften Gerichtsmedizinern, darunter Vertreter der polnischen Exilanten und des polnischen Roten Kreuzes. Diese Kommission aus Gerichtsmedizinern aus elf europäischen Staaten (Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Niederlande, Rumänien, Schweden, Slowakei, Ungarn) begutachtete zwischen dem 28. und 30. April 1943 die bereits aufgedeckten Massengräber und grub exemplarisch weitere Leichen aus dem Boden, auch um das Todesdatum zweifelsfrei festzustellen.

Katyn, Öffnung der Massengräber, polnische Rot-Kreuz-Mitarbeiter

Öffnung der Massengräber bei Katyn im April 1943 in Anwesenheit polnischer Rot-Kreuz-Mitarbeiter

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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hatte aufgrund der Proteste der Sowjetunion seine Mitarbeit verweigert.

In einem gemeinsamen Beschluss veröffentlichte die Kommission ihre Expertise zum Todesdatum, in der sie u.a. zum übereinstimmenden und unwidersprochenen Schluss kam, dass selbiges aufgrund der Feststellungen der Gerichtsmediziner und der bei den Leichen gefundenen Papiere und Briefe, die alle zum selben Zeitpunkt abbrachen, im Frühjahr 1940 gelegen haben muss.

Der Deutsche Verlag publizierte 1943 die Ergebnisse als amtliches Gutachten. Darin heißt es:

„Die Leichen wiesen als Todesursache ausschließlich Genickschüsse auf. Aus den Zeugenaussagen, den bei den Leichen gefundenen Briefschaften, Tagebüchern, Zeitungen usw. ergibt sich, daß die Erschießungen in den Monaten März und April 1940 stattgefunden haben. (…)”

Weil sich die Massengräber auf einem Gebiet befanden, das von Frühjahr 1940 bis Juni 1941 von der Sowjetunion besetzt war, war die Täterschaft für alle an der Untersuchung Beteiligten klar.

International wurde das Ansehen des Kriegsgegners Sowjetunion dadurch geschwächt. Im Rahmen der Besatzungspolitik in den polnischen Gebieten sollte dem lokalen Widerstand klar gemacht werden, dass die Sowjetunion als Bündnispartner ausschied und es sollte der eigenen Bevölkerung die Bestialität des Bolschewismus weiter vor Augen geführt werden.

Saarbrücker_Zeitung_vom_4._Mai_1943,_S._1_-_Katyn

Die Saarbrücker Zeitung vom 4. Mai 1943(!)

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General Sikorski verlangt Untersuchung und wird ermordet

Seit General Sikorski bei einem Flugzeugabsturz am 4. Juli 1943 ums Leben kam, wurde ein Attentat auf ihn wegen seiner beharrlichen Forderung nach Aufklärung des Verbrechens von Katyn vermutet. Nach einer 2008 im Auftrag Polens durchgeführten gerichtsmedizinischen Untersuchung seiner exhumierten Leiche starb er an den durch den Absturz verursachten inneren Verletzungen. Der Bericht ließ offen, ob die Notlandung das Ergebnis von Sabotage gewesen oder durch den Piloten gezielt herbeigeführt worden ist. Der Verdacht richtet sich sowohl gegen den sowjetischen Diktator Josef Stalin als auch gegen den damaligen britischen Premier Winston Churchill. Es lag im Interesse Großbritanniens, die britisch-sowjetische Kriegsallianz aufrechtzuerhalten und einen deutsch-sowjetischen Separatfrieden zu verhindern. Bis heute (2015) blieb die lückenlose Aufklärung der Vorgänge unmöglich, weil Akten vernichtet oder manipuliert wurden und unter Verschluss gehalten werden. Laut der am 1. Juli 2011 bei Arte ausgestrahlten Produktion „Churchills Verrat an Polen“, gebe es kaum Zweifel: der Absturz sei ein Anschlag – von Stalin initiiert und von Churchill geduldet.

Untersuchungen Ende 1943 und Sowjet-Propaganda

Ende 1943, nach der Zurückdrängung der Wehrmacht, ließ die Sowjetunion das Massaker angeblich durch die „Sonderkommission zur Feststellung und Untersuchung der Umstände der Erschießung von polnischen kriegsgefangenen Offizieren im Katyner Wald durch die deutschen faschistischen Eindringlinge” unter Vorsitz des Chefchirurgen der Roten Armee, Burdenko, untersuchen. Die Kommission, der neben dem Schriftsteller Alexej Tolstoi auch der Metropolit von Kiew und Galizien, Nikolai, der Vorsitzende des Allslawischen Komitees, Gundorow, der Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gesellschaftverbandes des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds, Kolesnikow, sowie der Volkskommissar für Aufklärung der RSFSR, Potemkin, angehörten, produzierte einen Bericht, der später als Beweisdokument USSR-054 beim ersten Nürnberger Prozess eingeführt wurde.

Dieses Dokument behauptet, die „sowjetischen Experten” hätten bei den exhumierten Ermordeten verschiedene Gegenstände mit Zeitangaben wie November 1940, März 1941 oder Juni 1941 gefunden, was beweise, dass die Exekutionen von den sogenannten „Deutschfaschisten” durchgeführt wurden. Diese Behauptung wurde von der stalinistischen KPD/ML noch 1979 als ernstgemeintes Argument vorgebracht.

Am 30. Dezember 1945 berichtete die sowjetische Nachrichtenagentur TASS und Anfang 1946 die von der britischen Militärbehörde herausgegebene Zeitung „Nordwest-Nachrichten”, dass zehn deutsche Kriegsgefangene von der sowjetischen Justiz für die Massaker bei Katyn verurteilt wurden. Sieben wurden mit dem Tode „bestraft” und drei zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Burdenko und Nikolai, die der vorgeblichen „Untersuchungskommission“ angehörten bzw. vorsaßen und das erwiesenermaßen erlogene „Beweisdokument“ 054-USSR unterschrieben, waren außerdem Mitglieder der „Außerordentlichen Kommission“, die das Konzentrationslager Auschwitz untersuchte und einen Bericht produzierte, der als Beweisdokument USSR-008 vor dem Nürnberger Prozess eingeführt wurde und der in der Folge von vielen Geschichtsschreibern, wie bspw. Raul Hilberg, William L. Shirer oder Jean-Claude Pressac, benutzt wurde, um das vorherrschende Bild über das Lager Auschwitz zu zeichnen.

Burdenko_(Mitte_mit_Brille)_in_Katyn

Burdenko (Mitte mit Brille) betrachtet in Katyn die Überreste der sowjet-bolschewistischen Mordopfer um diese Tat anschließend der deutschen Wehrmacht unterzujubeln

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Katyn im Nürnberger Siegertribunal ab 1946

Im Winter 1945/46 fand im damaligen Leningrad ein Prozess gegen mehrere deutsche Offiziere statt, denen man das Massaker in Katyn im April/Mai anhängte. Bei dieser Prozess-Farce wurden folgende Offiziere der Wehrmacht zum Tode durch den Strang verurteilt: Karl Hermann Strüffling, Heinrich Remmlinger, Ernst Böhm, Eduard Sonnenfeld, Herbard Janike, Erwin Skotki, Ernst Gehrer. 20 bzw. 15 Jahre Zwangsarbeit erhielten in diesem „Prozess“: Erich Paul Vogel, Franz Wiese, Arno Diere.

Auch vor dem Nürnberger Tribunal warfen die Sowjets ihre Verbrechen den reichsdeutschen Angeklagten vor. Dabei trug sich folgender Dialog zwischen Otto Strahmer, dem Verteidiger Görings, und Boris Bazilevsky, der gerade als Zeuge der Anklage die Deutschen belastet hatte, zu:

Dr. Stahmer: „Herr Zeuge! Sie haben Ihre Aussagen vor der Pause vorgelesen, wenn ich recht beobachtet habe. Ist das richtig?“

Bazilevsky: „Ich habe nichts vorgelesen. Ich habe nur einen Plan dieses Gerichtsraumes in der Hand.“

Dr. Stahmer: „Es sah so aus, als ob Sie die Antworten vorgelesen haben. Wie erklären Sie denn, daß der Dolmetscher schon Ihre Antwort in Händen hatte?“

Bazilevsky: „Ich weiß nicht, wieso die Dolmetscher meine Antworten im voraus in Händen haben konnten. Meine Aussagen vor der Untersuchungskommission, das heißt die beim Vorverhör abgegebenen, sind jedoch bekannt.“

Die sowjetischen Ankläger stellten vor dem Nürnberger Tribunal zweifelsfrei fest, dass die „deutsche Wehrmacht die polnischen Offiziere im Wald von Katyn ermordet hatte”:

„Die Schlussfolgerungen, die aus den Zeugenaussagen und aus dem gerichtsmedizinischen Gutachten über die Erschießungen der kriegsgefangenen Polen durch die Deutschen im Herbst 1941 gezogen wurden, werden durch die in den Gräbern von Katyn aufgefundenen Beweisstücke und Dokumente in vollem Umfange bestätigt. (…) Indem die deutsch-faschistischen Eindringlinge die polnischen Kriegsgefangenen im Wald von Katyn erschossen, führten sie folgerichtig ihre Politik der physischen Ausrottung der slawischen Völker durch.“

1947 wurde der deutsche SS-Obersturmbannführer Günter Hundt in Düsseldorf als „Katyn-Henker entlarvt”, so die Lizenzzeitung „Abendblatt”.

Die osteuropäischen Wissenschaftler, die an der Erstuntersuchung der Leichen beteiligt gewesen waren, und deren Heimatländer nach dem Krieg unter sowjetische Herrschaft gerieten, sahen sich bald Drohungen und Nötigungen der roten Machthaber ausgesetzt und wurden gezwungen, ihre Gutachten als „von den Deutschen erpresst“ hinzustellen und zu widerrufen.

Noch 1976 gelang es der Sowjetunion durch scharfen Protest, die Teilnahme britischer Regierungsmitglieder an der Einweihung eines Katyn-Denkmals auf dem Londoner Friedhof Gunnersbury zu verhindern. Wie bereits zuvor in Kriegszeiten gehorchte in England ein verantwortungsloser politischer Opportunismus den Vertuschungsbemühungen der Täter. Obwohl der Regierung bereits seit 1943 die Untersuchungsergebnisse einer kompetenten internationalen Kommission vorlagen, hieß es in einer offiziellen Stellungsnahme:

„Es konnte niemals zur Zufriedenheit der Regierung Ihrer Majestät bewiesen werden, wer dafür verantwortlich war.”

Bis 1989 war das sowjetische Bestreben, dieses eigene Kriegsverbrechen den Deutschen anzulasten, erfolgreich. Dies wurde zudem von linksgerichteten Politikern und Medien auch in Deutschland unterstützt, wobei, wie in der Sowjetunion üblich, jede Wahrheitsklärung als „Neonazismus” und „Revisionismus” diffamiert wurde. Von den deutschen Berufsbüßern wurden noch bis ins Jahr 1990 Bußwallfahrten nach Katyn organisiert, um gerade diesem

„grauenhaften Verbrechen der deutschen Wehrmacht ein ewiges Schuldbekenntnis entgegenzustellen.”

Im „Geschichts“unterricht der DDR wurde das Massaker der Wehrmacht angelastet. Einwände wurden als „faschistische Hetze” verfolgt.

Anerkennung der Schuld am Massaker durch die Sowjetunion und Russland

Nach einem halben Jahrhundert der Lüge gestand Gorbatschow schließlich am 13. April 1990 die sowjetische Alleinschuld an Katyn offiziell ein. Dem polnischen Präsidenten Jaruzelski übergab er Kartons mit Dokumenten, die, so Gorbatschow,

„indirekt, aber in überzeugender Weise“

bewiesen, dass der sowjetische Geheimdienst im Herbst 1940 tausende polnische Offiziere im Wald von Katyn tötete. Damit hatte die Sowjetregierung erstmals offiziell und öffentlich die Verantwortung für dieses lange geleugnete Massaker übernommen. Dennoch veröffentlichte das „Wojenno-Istoritscheski Schurnal” 1990/91 eine Artikelserie, welche erneut die Version verbreitete, die Deutschen seien die Täter gewesen.

Was Präsident Gorbatschow noch unterlassen hatte, holte der russische Präsident Jelzin im Oktober 1992 nach: Er überließ Polen die Akte von 1940, mit der Kaganowitsch, Stalin, Beria und andere die Morde von Katyn am 5. März 1940 angeordnet hatten.

Faksimile des von Stalin, Voroshilov, Molotov, Mikoyan sowie, am Rande, von Kalinin und Kaganovich unterschriebenen Befehls vom 5. März 1940:

Befehl_für_das_Massaker_von_Katyn_-_Seite_1_v._4

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Befehl_für_das_Massaker_von_Katyn_-_Seite_2_v._4

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Befehl_für_das_Massaker_von_Katyn_-_Seite_3_v._4

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Befehl_für_das_Massaker_von_Katyn_-_Seite_4_v._4

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Bisher weigert sich die russische Regierung um Präsident Putin jedoch, die Opfer des Massakers von Katyn offiziell als Opfer des stalinistischen Terrors anzuerkennen. Langjährige Ermittlungen der obersten russischen Militärstaatsanwaltschaft wurden 2004 unter dem Vorwand der Verjährung eingestellt.

Nach sowjetischen Dokumenten fanden dabei 21.857 Menschen den Tod, nach Angaben Polens waren es ca. 30.000 Personen, laut Brockhaus rund 25.000. Für das Verbrechen verantwortlich war die gesamte damalige bolschewistische Staats- und Parteiführung der Sowjetunion.

„Die Historikerin und Mitarbeiterin des Instituts für allgemeine Geschichte der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Natalja Lebedjewa, hatte im Sonderarchiv der Hauptarchivverwaltung der UdSSR und im Zentralen Staatlichen Archiv der Sowjetarmee die entsprechenden Dokumente entdeckt. Datiert mit März 1941 sind die Dokumente unterschrieben vom berüchtigten Lawrentij Berija, Volkskommissar für innere Angelegenheiten der UdSSR.“

Ende Juli 2006 wurde vom polnischen Archäologen Andrzej Koła im Wald von Bykownia bei Kiew ein weiteres Massengrab mit polnischen Opfern des NKWD entdeckt, in dem 3.435 bislang vermisste Opfer des Massakers vermutet werden. Genauere Untersuchungen dauern an. Am gleichen Ort sind in über hundert Massengräbern eine große Anzahl Leichen kommunistischer Mordtaten beigesetzt.

Zu den vielen polnischen Intellektuellen, die das NKWD im Zuge des Massakers liquidiert hatte, gehörten auch die beiden bekannten Mathematiker Marcinkiewicz und Kaczmarz. Auch der Vater des polnischen Filmregisseurs Wajda wurde im Katyn-Massaker ermordet, was zu dem Film Katyn führte, der 2007 erschien.

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Geschichtliche Einordnung

Die Zeitschrift „Der Spiegel“ schrieb bereits im Januar 1952 (!) die Wahrheit unter der Überschrift: Katyn – Ein Verbrechen der Sowjets. Dennoch stellten, trotz erdrückender Indizien für die sowjetische Täterschaft, selbst westliche Geschichtsschreiber bis in die 1980er Jahre hinein die Moskauer Version gleichberechtigt neben der tatsächlichen dar.

Bereits am 26. Juli 1956 erging ein Brief von sechs VS-amerikanischen Kongressabgeordneten an Chruschtschow. In diesem bis dahin in der Geschichte des VS-amerikanischen Kongresses beispiellosen Vorgang wandten sich die Abgeordneten an den Machthaber eines fremden Staates, um ihn aufzufordern, die Schuld seines Regimes an dem Verbrechen des Katyner Massenmordes endlich zuzugeben. Der Brief beginnt mit den Worten:

„Die unterzeichneten ehemaligen Mitglieder des amerikanischen Kongreß-Ausschusses zur Untersuchung des Katyner Massenmordes erlauben sich hiermit, Sie zu fragen, warum Sie Stalins und Berijas Schuld an dem Katyner Massenmord von 4243 [es waren tatsächlich etwa 25.000 Mordopfer] polnischen Offizieren im Frühjahr 1940, dem Massenmord, der das größte militärische Verbrechen der Neuzeit darstellt, noch nicht zugegeben haben.“

All dies hielt die antideutschen Vasallenregime der BRD und der DDR jedoch nicht davon ab, die Lüge weiterhin zu publizieren und dem bislang (2013) letzten souveränen deutschen Staat anzulasten. Und noch 1996 nahm ein gewisser Markus Tiedemann, Geschichtsschreiber und „Philosoph“ mit Veröffentlichungen wie „Ethische Orientierung für Jugendliche“, Katyn in ein Pamphlet namens „In Auschwitz wurde niemand vergast. 60 rechtsradikale Lügen und wie man sie widerlegt” auf. In diesem versucht er mit verschrobensten Argumenten die Tatsache eines sowjetischen Kriegsverbrechens und die versuchte Verantwortlichmachung Unschuldiger als „rechtsradikale Propagandalüge” hinzustellen. Er gibt die Fakten dabei sogar zu (!), erklärt aber mit antifaschistischer Unlogik und verbogener Pseudo-Moral, weil die Nationalsozialisten es so verbreitet haben, kann oder darf es einfach nicht wahr sein, und weil die Deutschen andere Massaker im Sinne der Umerziehung angeblich tatsächlich begangen haben sollen, sei es heutigen Deutschen verboten, das Verbrechen von Katyn zu verurteilen.

Wieviele andere Ereignisse, die von den Alliierten und in einseitigen Geschichtsbüchern als deutsche Verbrechen angeprangert wurden und werden, ebenso in Wirklichkeit völlig anders stattgefunden haben, kann man nur erahnen; sie werden sich wohl nie derart eindeutig richtigstellen lassen wie im Fall Katyn. Allerdings wurde auch keines der unzähligen behaupteten deutschen Kriegsverbrechen jemals auch nur ansatzweise wissenschaftlich bewiesen.

Im August 2012 wurden von den VSA neue Dokumente über das sowjet-bolschewistische Verbrechen an Polen übergeben. Nach Meinung des polnischen Geschichtswissenschaftlers Wojciech Materski können die freigegebenen Archivmaterialien die Version bestätigen, wonach VS-Präsident Franklin Roosevelt von der Unschuld der deutschen Wehrmacht an der Massenerschießung von Polen gewusst, jedoch öffentlich das Gegenteil behauptet hatte. Roosevelt hatte offensichtlich Angst, daß Stalin die antideutsche Koalition verlassen würde, wenn die Wahrheit bekannt würde.

Weitere Massengräber sowjet-bolschewistischer Verbrechen finden sich in Bykownia und Kuropaty mit mindestens einer halben Million verscharrter Leichen.

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Gefälschte Bildunterschriften

Mit der Verbreitung Wikipedias nehmen geschichtsfälschende Darstellungen per Bildunterschrift oder Bildbeschreibung auf Wikimedia Commons (Wikipedias Medienplattform) zu. Dort werden die Bildbeschreibungen gezielt verwendet, um linke Hasspropaganda und geschichtsverfälschende Lügen in Umlauf setzen zu können. Als Beispiel sei hier die vom Bundesarchiv übernommene falsche Beschreibung eines Bildes zum bolschewistischen Massenmord in Katyn erwähnt:

„Im April 1943 starten die deutschen Faschisten die antisowjetische Propaganda über den Massenmord im Katyner Wald, 15 km nw. von Smolensk, wo sie Massengräber mit ca. 11.000 ermordeten kriegsgefangenen Polen als Greueltaten der Sowjets erklärten. (Die Außerordentliche Staatliche Kommission unter Leitung des Akademikers Burdenko stellte in ihrem Untersuchungsbericht vom 24.01.1944 fest, dass die Ermordungen nicht wie die Faschisten behauptet hatten, im Frühjahr 1940 sondern erst im Herbst 1941, also von den Faschisten selbst, stattgefunden haben.) U.B.z: eine Delegation des polnischen Roten Kreuzes nimmt Einsicht in die bei den Ermordeten gefundenen Papiere, mit denen die deutschen Faschisten den Sowjets die Greueltaten zuschoben. April 1943“

Drei Tage nach Entfernung dieser Bildbeschreibung wurde sie erneut hinzugefügt.

Bildbeschreibungen wie diese sollen dazu führen, das antideutsche Geschichtsbild im Sinne der Umerziehung zu festigen.

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Quelle: Metapedia

Im Wald von Katyn – Ein (kommentierter) Bericht v. 1943

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Ukraine: Das Ablenkungsmanöver auf dem Weg zur Weltwährung

Nichts ist so, wie es scheint. Schwarz ist weiß, weiß ist schwarz, Gut ist Böse und Böse ist Gut. Einfach ist komplex und anders herum. Deswegen ist es umso wichtiger auch hinter die täglichen Propagandameldungen aller Couleur zu blicken, um die dahinter liegenden Inhalte erkennen und verstehen zu können.

Insbesondere gilt dies für die zunehmenden “Spannungen” zwischen dem Westen und Russland im Falle der Ukraine.

Hauptsitz IWF

Hauptsitz IWF – Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Wenn man sich nämlich einmal genauer mit den “treibenden Kräften” hinter den vorgeschobenen Politikdarstellern beschäftigt, stellt man fest, dass es keinen Unterschied zwischen diesen beiden elitären Machtblöcken gibt. Beide “Gebilde” werden von den globalen Großbanken dominiert und wurden in deren Abhängigkeit gebracht. Beide verfolgen das gleiche Ziel und beide profitieren gleichermaßen von einer gesteuerten und theatralisch manipulierten internationalen “Politik am Rande des Abgrunds”.

Russland, wie auch die USA, befinden sich in der Hand privater Financiers, des Internationalen Währungsfonds und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Und ein alter Bekannter bei Investitions- oder Privatisierungsfragen ist für Moskau – dreimal darf geraten werden: Goldman Sachs.

Goldman Sachs arbeitet auch seit 2011 eng mit der ukrainischen Regierung zusammen – zu Beginn sogar zum Nulltarif! Und wennGoldman Sachs etwas umsonst tut, sollten bei jedem Beteiligten und Unbeteiligten die Alarmglocken angehen. Banken – zum Teil sogar die gleichen – haben schon immer auf beiden Seiten “mitgespielt”, so auch bei der jetzigen Situation zwischen der Ukraine und Russland. Beispielsweise hat sich Russland Milliarden US-Dollars von westlichen Banken geliehen. Von der Deutschen Bank bis zur Credit Suisse, Jahr für Jahr, ohne damit ein Problem zu haben mit den “bösen westlichen Bankstern” Geschäfte zu machen.

Der russische Präsident Putin trifft sich regelmäßig mit dem Kriegsnobelpreisträger und Bilderberger/Trilateralen/usw. Henry Kissinger. Der Pressesprecher Putins spricht gar davon, dass sie “alte Freunde” sind. Interessanterweise begannen die gemeinsamen Gespräche just in dem Moment als Putin das erste Mal im Jahre 2000 an die Macht kam. Zufall?

Putins Beziehung mit Kissinger geht soweit, dass der ehemalige Sicherheitsberater durch das russische Außenministerium die Ehrendoktorwürde für Diplomatie verliehen bekam. Und Putin setzte Kissinger in die Führungsspitze einer bilateralen “Arbeitsgruppe” für Außenpolitik – zusammen mit dem früheren KGB-Chef und heutigen Globalisten General Yevgeny Primakow.

Wladimir Putin – der große Verführer

Es sei auch daran erinnert, dass Putin und der Kreml als erste verlangten, dass sich der IWF in der Ukraine engagieren muss. Und jetzt fordert der gleiche IWF, dass die Ukraine Russland bekämpfen soll, wenn es finanzielle Unterstützung haben will. Das mag zwar auf den ersten Blick ein Widerspruch sein, doch wenn man die falschen Denkmuster von West und Ost durchbricht, sieht man wieder den großen Plan des Machterhalts dahinter.

Um es auf den Punkt zu bringen: Putin und Russland sind genauso Figuren auf dem Schachbrett der Elitisten, wie es die im Westen sind. In einem manipulierten Spiel um die Massen durch Chaos abzulenken und zu spalten. Kissinger umschrieb es als

“In der Krise liegt die Chance.”

Doch was steckt dahinter? Was ist das eigentliche Ziel, das sie uns öffentlich sogar immer wieder mitteilen?

Das erste große Ziel der Neuen Weltordnung ist eine globale Währung und die Kontrolle über die Wirtschaft, wie Moskau 2009 auf dem G20-Gipfel verlauten ließ. Die Eliten sind nicht zufrieden damit, dass die einzelnen Ökonomien in ihren Bereichen dominieren. Sie wollen eine komplette politische Gleichschaltung und das Ende aller Souveränität der Staaten. Und die Einführung einer Weltwährung erleichert und beschleunigt die Schaffung einer Weltregierung.

Die führenden Politiker aller Herren Länder – von Putin bis Obama und Merkel -, wie auch die internationalen Bankster und der IWF, haben alle öffentlich gefordert, dass sich der IWF dem globalen Wirtschaftssystem annimmt, in dem er sein Special Drawing Rights-Programm forciert. Bevor jedoch das SDR-Programm des IWF bzw. eine leichter handelbare Form davon die neue dominante Währung werden kann, müssen noch einige “Probleme” gelöst werden:

Der US-Dollar muss fallen 

Der Dollar muss seinen Status als Weltreservewährung verlieren und relativ zu seinem heutigen Wert kollapieren. Erst dann können die SDR eingeführt werden. Genau hier verlieren viele Mainstreamschreiberlinge die Bindung. Für sie ist der Dollar ein unbesiegbares Element des Geldsystems, eine Währung so unendlich wie die Zeit.

Ihr Verständnis, ihr Wissen und ihr Weltbild lassen eine schwache Notenbank Fed nicht zu – genauso wenig wie dass 200 Billionen US-Dollar Schulden nicht bedient werden können. Andere glauben daran, dass der US-Dollar bereits die Währung der Neuen Weltordnung ist und dass die Globalisten ihr Zentrum in den USA sehen. Doch die obigen Beweise sagen etwas anderes aus. Die Globalisten hegen keinerlei Loyalität gegenüber Nationen oder Kulturen. Sie sind nur loyal, wenn es um die Beibehaltung ihrer Macht geht. Wenn es zu ihrem Vorteil ist, haben sie keinerlei Skrupel den US-Dollar und die USA selbst, wie einen verrotteten Appendix heraus zu schneiden.

Ein anderes flüssiges Zahlungsmittel muss eingeführt sein 

China ist ein wichtiger Spieler bei dieser Entwicklung. China ist für viele der Schlüsselstaat bei der Etablierung eines globalen Währungsmechanismus. Das Hauptargument in den MSM gegen einen Dollar-Kollaps ist, dass es derzeit keine andere Währung auf der Welt gibt, die liquide, verfügbar und akzeptiert wird wie der Dollar. Doch in den vergangenen Jahren hat sich das geändert.

Nationalemblem China

Nationalemblem China

China und seine durch den Staat kontrollierten Banken haben in etwa 25 Billionen US-Dollar an Krediten bzw. Kreditinstrumenten auf den Markt gebracht. Oft wird dabei von einer “Kreditblase” gesprochen, die durch Panik und eine Wirtschaftsschwäche Chinas geschaffen wurde und eine Folge der verringerten Maßnahmen des Quantitative Easing der Fed sind. Doch ist das wirklich so? China begann damit Kredit/-instrumente in Yuan ab 2005 heraus zu geben. Jahre bevor der Mainstream auch nur die geringste (Vor-)Ahnung von einem “Derivate-Zusammenbruch” hatte. Seitdem – und bis heute – gab es keinen Grund für China diese auf Yuan lautenden Dividendenpapiere und Sicherheiten zu erwirtschaften, außer ihr Ziel lag schon immer darin den Markt für den Yuan versteckt zu vergrößern.

China hat die Monetisierung vorsichtig und umsichtig vorgenommen, um das Fundament für eine massive Aufwertung des Yuan zu legen. Das Argument, dass Chinas Verschuldung ein Zeichen eines bevorstehenden Kollaps ist, ist irreführend. Die US-Schulden, inklusive der ungesicherten, nachrangigen Verpflichtungen (Pensionen usw.), übersteigen die 25 Billionen Chinas bei weitem. Chinas Verschuldung hatte wenig Zeit via Zinseszinseffekt gefährlich zu werden. Die USA dagegen sind in einer endlosen Spirale aus Zinszahlungen gefangen, die langsam aber sicher die Grundlage der fiskalen Struktur der USA zerstören. Wenn es eine Wirtschaft ist, die kurz vor der Implosion steht, ist es die der USA, nicht die Chinas.

Die Chinesen benötigen eine zunehmende Yuan-Zirkulation. Sie wollen nicht, dass der Yuan den Dollar ersetzt. Stattdessen bereiten sie sich darauf vor den Yuan in den Korb derSpecial Drawing Rights zu integrieren. Aufgrund dessen, dass China in diesem Jahr zur größten Wirtschaftsmacht der Welt aufsteigt, ist die Aufnahme gesichert.

Aber wann wird das ganze passieren?

Der IWF hält alle 5 Jahre eine Konferenz zu den SDR. Während dieser Treffen entscheidet der IWF, ob es eine neue Währung in den Korb aufnimmt und ob es die Schaffung oder die Zirkulation der SDR in der Welt ausweitet. Interessanterweise ist das nächste vorgesehene Treffen Ende 2014/Anfang 2015 geplant.

Ein weiterer seltsamer Zufall: Der US-Kongress hätte im April darüber abstimmen sollen, ob eine weitere Kapitalbereitstellung für den IWF durch die USA erfolgt. Die Abstimmung fand nie statt. Die neue Bereitstellung sollte eine Ausweitung der IWF-Programme ermöglichen und dabei helfen die BRICS-Staaten bei den Entscheidungen bzgl. des IWFs tiefer einzubinden. Die US-Regierung hat diese Entscheidung nicht vorgenommen, Russland und andere Staaten haben danach den IWF aufgefordert auch ohne die USA ihre Reformen weiter voran zu treiben. Im schlimmsten Fall würde die USA sogar ihr Vetorecht bei IWF-Entscheidungen verlieren. Das Timing scheint beabsichtigt zu sein, dass die USA ihr Vetorecht verlieren könnte und dass die zeitgleiche SDR-Konferenz die Einbindung des Yuan in den SDR-Korb bekannt gibt, als Vorbereitung um die SDR als Weltreserve-Ersatz für den US-Dollar einzuführen.

Goldbarren

Goldbarren – Bildquelle: Wikipedia / Federal Reserve Bank of New York

Die SDR werden nicht sofort als eine allgemein handelbare Währung ausgegeben werden. Der IWF wird stattdessen das Management der im Korb steckenden Währungen übernehmen und diese über die SDR-Wertermittlung denominieren. Zur Verdeutlichung: Ein US-Dollar ist heute 0,64 SDR wert. In der Zukunft wird dieser Wert fallen. Es wird dann zwar noch den Dollar geben, wenn der IWF damit beginnt die Währungssysteme zu steuern, aber der internationale und nationale Wert des Dollars wird in den Pennybereich abstürzen. Andere Währungen mit einer starken Wirtschaft werden dagegen an Wert im Verhältnis zu den SDR steigen.

Ein wichtiger Faktor bei der Festlegung des Wertes einer Währung zu den SDR wird der Goldbestand des ausgebenden Staates sein. Aus diesem Grund haben auch Russland und China ihre Goldbestände massiv erhöht (während die USA nicht einmal ihre Bestände überprüft hat). Der IWF ist selbst einer der größten Besitzer von physischem Gold – mit offiziell 3.000 Tonnen. Wenn das Dollar-System zusammenbricht und die Anleger auf der verzweifelten Suche nach Schutz ihres übrig gebliebenen Vermögens sind, kann Gold auf 5.000 bis 10.00 Dollar je Unze explodieren. Regierungen, die Gold halten, werden davon während der Einführung der SDR als neuen Reservestandard massiv profitieren.

Ein “Vorwand” muss geschaffen werden

Die Zentralisierung der Macht kann am besten während einer Phase großen Elends erreicht werden. Die Schaffung einer Krise ist eine der ältesten Methoden der Eliten um ihre Dominanz zu bewahren. Sie können damit nicht nur die Massen verwirren und verängstigen, sie können die Rettung später als die dahinter stehenden Helden für sich vereinnahmen. 

Die Hegelsche Dialektik ist die Hauptstütze von Tyrannen.

Die Zerstörung des Dollars und die Errichtung einer globalen Wirtschaftsbürokratie kann nicht offen durch die internationalen Bankster erfolgen. Diese Ereignisse werden zusammentreffen mit extremen Katastrophen, weit schlimmer als die Große Depression, mit Millionen, die ihre Existenz verlieren und nicht mehr in der Lage sein werden sich und ihre Familien finanziell über Wasser zu halten. Kriminalität, Tode und öffentlicher Aufruf werden folgen. Die Menschen werden jemanden suchen, den sie dafür verantwortlich machen können. Und das ist der Zeitpunkt, wenn das falsche Verständnis von West/Ost ins Spiel kommt.

Es wird angenommen, dass in Folge der Sanktionen der USA gegenüber Russland der Dollar in ernste Schwierigkeiten geraten wird. China hat seine Unterstützung für Russland bzgl. der NATO-Einmischung in der Ukraine bekräftigt. Die Bühne ist bereitet. Die Spannungen zwischen West und Ost bilden den Vorwand für den Kollaps des US-Dollars. Die Medien werden den Dollar-Zusammenbruch dem Osten – aufgrund des Abverkaufs von Staatsanleihen westlicher Länder – geben, was wiederum zu einem globalen Domino-Effekt führen wird. Die internationale Gemeinschaft wird bewusst so gesteuert werden, dass sie dies als gerechte Strafe für eine überhebliche, anmassende USA sehen, nicht als Ergebnis eines versteckten Wirtschaftsdestabilisierungsprogramms.

Wie auch immer, der Plan der Eliten ist es, Nebenschauplätze und falsche Feinde zu benutzen, um unsere Aufmerksamkeit von den wahren Schuldigen und Tätern abzulenken: den internationalen Bankstern selbst.

Um keinen Fehler zu machen: Der Kampf gilt nicht Obama, er gilt nicht Putin und nicht einmal der Fed. Diese Männer sind nur Werkzeuge, Figuren und Maskottchen. Lasst euch nicht von stattfindenden Nebenschauplätzen ablenken. Was immer auch in der Ukraine passiert und was immer auch zwischen Russland, China und dem Westen passiert, es gibt nur zwei Seiten in diesem Kampf: die Eliten und diejenigen, die schlau genug sind deren Gift zu erkennen.

(Teilübersetzung des Artikels False East/West Paradigm Hides The Rise Of Global Currency von Brandon Smith auf www.alt-market.com)

Quellen:
False East/West Paradigm Hides The Rise Of Global Currency 
Russia Is Dominated By Global Banks, Too 
Russia Hires Goldman as Corporate Broker to Boost Image 
Ukraine Deigns To Allow Goldman Sachs To Advise Government 
Western banks lend billions to Russia 
Putin Welcomes Kissinger: ‘Old Friends’ to Talk Shop 
Kissinger Awarded Honorary Russian Doctorate in Diplomacy 
Kissinger, Primakov to head Russia-U.S. working group -1 
Russia: Ukraine should seek bailout loan from IMF 
IMF Warns Ukraine: Fight For The East Or No Money 
At G20, Kremlin to Pitch New Currency 
UPDATE 2-China pushes SDR as global super-currency 
France wants new global finance system 
Report: China to overtake U.S. economy this year 
Exclusive: Russia wants IMF to move ahead on reforms without U.S. – sources 
G20 gives U.S. year-end deadline for IMF reforms

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Quelle: Konjunktion.info

Russland feiert heute den Sieg über Nazi-Deutschland

Von Totoweise

Der  Unterstützer der Holojuden, Chabad Lubawitscher Putin, zum 9. Mai:

“Heute ist der Tag des nationalen Triumphs”

Auch heute genießt der sowjetische Massenmörder Stalin in Russland ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Anders kann ich die verlogenen Aussagen von Putin nicht Deuten.

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Der  Präsident der Holojuden, Wladimir Putin, hat in einer patriotischen Rede bei der Militärparade zur Feier des Endes des Zweiten Weltkrieges der “Opfer” gedacht. Bei den 69. Feierlichkeiten zum Sieg über Hitler-Deutschland erwähnte der Kreml-Chef die Krise in der Ukraine nicht – angesichts des Konfliktes gilt die Parade auf dem Roten Platz in Moskau aber auch als Demonstration der Stärke.

Soviel zur deutsch-russischen Freundschaft, ihr verlogenen Drecksparasiten. Euch soll der Blitz beim Scheißen treffen. Den Rest, den man Wissen sollte,  findet man auf meinen Blogs….. Punkt 

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Jewish Bolshevik Rape – die Bolschewistischen Vergewaltiger

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Ilya Ehrenburg was a Jewish Bolshevik writer and journalist. Ehrenburg was best known as the top war propagandist for the Bolsheviks during World War II. During this time, he exhorted Bolshevik troops to kill and rape Europeans that stood in their way. Ehrenburg authored an especially vitriolic leaflet entitled “Kill,” which was circulated among the Bolshevik Communists on the Eastern Front:

“Break the racial pride of these German women. Take them as your lawful booty. Kill! As you storm onward, kill! You gallant soldiers of the Red army.” – Jewish Bolshevik Ilya Ehrenburg

More European women had been raped than ever before in the history of the world.
They abused and starved to death more babies than there ever were Jews in Germany. They raped and debauched millions of European women and children from eight to eighty. They brought to their death five times as many Germans in one year of peace as died during five years of war.

For more video’s and stories go here – http://holodomorinfo.com

Millionen Deutsche sind im Westen nie angekommen. Sie wurden von Polen und Tschechen erschlagen oder auf sonstige Weise getötet. Dieser Massenmord wird heute als „Befreiung der Deutschen“ gefeiert.

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Lass Dich nicht für dumm verkaufen – Massenmord ist keine Befreiung!

http://www.rheinwiesenlager.de

http://www.deutscherosten.de

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Quelle: Totoweise

Putin bezeichnet das Massaker von Katyn als „ganz normale Kriegshandlung“ und erklärt die Akten für „geheim“

„1947 wurde der deutsche SS-Obersturmbannführer Hundt in Düsseldorf als „Katyn-Henker entlarvt“,

so die Lizenzzeitung „Abendblatt“ (Liz. Nr. 117, am 5.6.1947) Bis in die 1990er Jahre wurden von den deutschen Berufsbüßern noch Bußwallfahrten nach Katyn organisiert, um gerade diesem

„grauenhaften Verbrechen der deutschen Wehrmacht ein ewiges Schuldbekenntnis entgegenzustellen“.

Das Terrortribunal von Nürnberg (IMT, Volume XVII. Proceedings: 6/25/1946-7/8/1946. 1947. S. 274-277) stellte ebenfalls fest, dass die

„deutsche Wehrmacht die polnischen Offiziere im Wald von Katyn ermordet hatte“.

Die angeklagten Deutschen durften sich vor den alliierten Henker-Richtern, darunter Sowjets, die den Völkermord tatsächlich verübt hatten, nicht verteidigen. Beweise der Unschuld durften die deutschen Angeklagten in Nürnberg gemäß den IMT-Sonderstatuten grundsätzlich nicht vorbringen. Jede Anklage musste von den deutschen Angeklagten als offenkundige Tatsache akzeptiert werden, auch der Massenmord von Katyn. Doch Katyn war ein rein sowjetisches Verbrechen, und alle Beteiligten des Nürnberger Terror-Tribunals wussten das damals schon. Dieses grauenhafte Verbrechen wird von Russlands Präsident Wladimir Putin heute als „ganz normale Kriegshandlung“ bezeichnet, während er auf der anderen Seite am 60. Jahrestag der „Auschwitzbefreiung“ im Januar 2005 die „Verbrechen des Faschismus“ geiselte. Bundeskanzler Gerhard Schröder soll Putin versprochen haben, den sowjetischen Völkermord von Katyn doch noch den heutigen Deutschen (als Reichsnachfolger) anzulasten, damit Russland von Polen nicht weiter belästigt würde. Die Polen verlangen hartnäckig, dass die ehemaligen sowjetischen Täter zu Verantwortung gezogen werden, sofern diese noch am Leben sind. Dazu forderten sie von der BRD die Katyn-Untersuchungsberichte sowie die dazugehörigen Fotos an, die Hitler bei der Aufklärung des Verbrechens anfertigen ließ.

Das muss man sich einmal vorstellen, der angeblich so böse und verlogene Adolf Hitler klärte damals schon den Völkermord von Katyn so gut auf, dass das heutige Gutmenschen-Polen auf die Hitlerischen-Untersuchungsberichte (vom Internationalen Roten Kreuz damals bestätigt) als Beweisgrundlage zurückgreifen möchte. Ausführend verantwortlich für den Völkermord von Katyn war der Jude Lawrentij Berija, Oberhenker Stalins.

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Die Welt, 13.4.2005, Seite 6

„Rußland hält das Verbrechen für eine ganz gewöhnliche Straftat“…

Polnische Interessenverbände versuchen, das Massaker von Katyn durch die Sowjets aufzuklären und zu sühnen – Moskau will die Akten schließen

von Gerhard Gnauck

Warschau – Staatsanwältin Malgorzata Kuzniar-Plota sitzt in ihrem Arbeitszimmer und ordnet die Protokolle neuer Zeugenvernehmungen. Vor fünf Jahren verfolgte sie noch Kleinkriminelle in einer polnischen Kleinstadt. Heute leitet sie die Ermittlungen einer eigens gebildeten Gruppe von sechs Staatsanwälten zu einem Massaker mit Tausenden von Opfern. Wohl keines der großen Kriegsverbrechen aus den Jahren 1939-1945 hat so lange auf seine Aufarbeitung gewartet, und nie verlief die Aufarbeitung so verschlungen wie in diesem Fall: Es geht um die Erschießung von fast 22 000 gefangengenommenen Polen durch sowjetische Sicherheitskräfte im Frühjahr 1940.

Nachdem die deutschen Truppen den Westen Russlands erobert hatten, stießen die Deutschen am 13. April 1943 im Wald von Katyn auf das erste Massengrab. An diesem Tag gedenkt Polen heute der Ermordung eines Teils seiner Elite durch einen der beiden Aggressoren.

Die deutschen Truppen hatten 1943 sofort Gutachter aus mehreren Ländern an die geöffneten Gräber geholt; die sowjetische Propaganda dagegen gab die Schuld an den Morden von Anfang an denen, die die Gräber entdeckt hatten – den Deutschen. Selbst vor dem Nürnberger Tribunal hielten die sowjetischen Ankläger diese Version aufrecht. So blieb es bis in die späte Zeit der Perestroika, als in Moskau Ermittlungen aufgenommen wurden. Zwischen Polen und Russland wurden Archivdokumente ausgetauscht, und in Russland wurde ein Verfahren eröffnet, um der noch lebenden Täter und Auftraggeber des Massakers habhaft zu werden.

Doch im Russland Putins, wo man jetzt die 60-Jahr-Feier des Kriegsendes ansteuert, hat sich der Wind längst gedreht. Ende vorigen Jahres gab die Militärstaatsanwaltschaft bekannt, das Verfahren werde nach 15 Jahren Dauer eingestellt. Auch die Qualifizierung der Tat als nicht verjährbarer Völkermord und als Kriegsverbrechen – so sieht es die polnische Seite – weist Moskau zurück.

„Von der Einstellung des Verfahrens wissen wir jedoch nur aus den Medien“,

sagt die Staatsanwältin,

„die russische Seite hält das Verbrechen für eine ganz gewöhnliche Straftat, die verjährt sei.“ 

Mehr noch: Von den mindestens 160 Aktenbänden, welche die russische Seite im Laufe der Ermittlungen zusammengetragen hatte, wurde jetzt der größte Teil für geheim erklärt.

„Was muss man denn nach 65 Jahren noch geheimhalten?“

fragt Pfarrer Zdzislaw Peszkowski, der Seelsorger der Opferfamilien, die in Polen in etwa 40 Verbänden organisiert sind. Peszkowski war als junger Mann selbst kurz im Todeslager Kozielsk gewesen, von wo die Gefangenen zur Erschießung nach Katyn kamen. 1991 war er bei Exhumierungsarbeiten an den Gräbern, und noch im Jahre 2000 gestattete Moskau, dass Polen im Wald von Katyn eine große Gedenkstätte anlegte.

Doch das war einmal. Nach der Einstellung des Verfahrens in Russland hat in Polen das Institut des Nationalen Gedenkens (IPN), in dem auch Frau Kuzniar-Plota arbeitet, ein Verfahren eröffnet. 

Die Staatsanwältin zeigt einen Brief, der in den nächsten Tagen das Bundesjustizministerium in Berlin erreichen wird. Darin bittet Polen um Rechtshilfe, konkret um Recherchen im Bundesarchiv in Koblenz und im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes.

„Vor allem interessieren uns die deutschen Dokumente und Fotos von 1943 und die deutsch-sowjetische Korrespondenz der Jahre 1939-41 über vermißte Offiziere. Etwa 1000 der polnischen Opfer hatten deutsche Vorfahren oder Verwandte, und es muß darüber Nachforschungen gegeben haben.“ 

Doch die Hauptarbeit liegt in Polen. Jeden Tag verhört allein Frau Kuzniar-Plota ein bis zwei Zeugen. Insgesamt wurden seit Dezember bereits 420 vernommen.

„Allein in Warschau leben noch mehrere Dutzend Witwen von Katyn-Opfern. Unsere Kartei wächst von Tag zu Tag, es könnten wohl insgesamt mehr als 10 000 zu verhörende Zeugen sein.“

Wenn es ihr Gesundheitszustand erlaubt, kommen die Zeugen hier in den pistaziengrünen Neubau des IPN zum Krasinski-Platz; sonst kommt die Staatsanwältin zu ihnen nach Hause.

„Unsere Zeugen sind gefasst, wenn sie aussagen; nur eine Frau hat geweint. Sie bringen oft das mit, was sie als Reliquien bezeichnen, ihre letzten Postkarten, die sie 1940 von ihren Angehörigen aus dem Lager bekommen hatten. Danach folgte nur noch die offizielle Auskunft sowjetischer Stellen: „Hält sich nicht auf dem Gebiet der UdSSR auf.“ 

Eine Vergangenheit, die nicht vergehen will. Die Ukraine, wo ein Teil der Opfer verscharrt wurde, hat gerade im Februar Dokumente übermittelt, Weißrussland hat auf ein Rechtshilfeersuchen nicht geantwortet. Da die Opfergruppen kaum zu trennen sind, umfasst das Verfahren (Aktenzeichen: S 38/04/Zk, wobei die Kategorie Zk für „Kommunistisches Verbrechen“ steht) jetzt nicht mehr nur die 14.000 Opfer von Katyn und zwei weiteren Kriegsgefangenenlagern. Die „präventive“ Erschießung mehrerer tausend in Lagern einsitzender polnischer Zivilisten wurde diesem Verfahren angeschlossen, so dass bei der Verfahrenseröffnung von

„nicht weniger als 21 768 Opfern“

die Rede war. Wie wird es weitergehen? Die Staatsanwältin blickt zur Decke:

„Ich erwarte nach wie vor eine positive Antwort und Unterstützung aus Russland. Die Auftraggeber leben nicht mehr, doch wir wollen bis hinunter zu den Vollstreckern klären, wer für was verantwortlich war. Aber die jetzige Lage (unter Putin) erschwert jeden Fortschritt.“

<Ende WELT>

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Quelle: National Journal

Das Massaker von Katyn

Beim Massaker von Katyń ermordeten zu Beginn des Jahres 1940 Einheiten des sowjetischen Innenministeriums NKWD in einem Wald bei Katyn (Rußland) mehrere tausend polnische Offiziere und Zivilisten. Ausführend verantwortlich für den Massenmord von Katyn war Lawrentij Berija, der Oberhenker Stalins und dessen „Säuberungen“.

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Die Entdeckung der Massengräber 1943 durch die Deutsche Wehrmacht führte zum Abbruch der Beziehungen zwischen der polnischen Exilregierung in London und der Stalin-Sowjetunion. Die Führung der Sowjetunion unter Stalin leugnete lange Zeit die Verantwortung für das Verbrechen und lastete es der Wehrmacht an. Diese Version wurde in der Folge von der stalinistischen und westalliierten Propaganda gegen Deutschland instrumentalisiert. Auch nach dem Krieg wurde die Lüge durch das Sowjetregime aufrechterhalten und der Bevölkerung im russisch besetzten Polen als einzig erlaubte geschichtliche Sichtweise aufgezwungen. Die VS-amerikanische Regierung ließ die russische Geschichtsfälschung jedoch nach dem Krieg fallen, um sich die Stimmen der Exilpolen zu sichern, nachdem die Sowjetunion vom Verbündeten zum Feind geworden war. Nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Polen konnte sich die im Volk vereinzelt noch bekannte und vormals unterdrückte Wahrheit auch offiziell durchsetzen, in Russland galt allerdings zunächst die stalinistische Version. Erst Gorbatschow stellte 1990 klar, dass die Sowjetunion für den Massenmord in Katyn verantwortlich war. Das Verbrechen belastet bis heute das russisch-polnische Verhältnis. Die Polen verlangen hartnäckig, dass die ehemaligen sowjetischen Täter zur Verantwortung gezogen werden, sofern diese noch am Leben sind. Dazu forderten sie von der BRD die Katyn-Untersuchungsberichte sowie die dazugehörigen Fotos an, welche die nationalsozialistische Staatsführung zur Aufklärung des Verbrechens hatte anfertigen lassen.

„Bolschewistische Mordgier dokumentarisch bewiesen“: Berliner Ausgabe des Völkischen Beobachters vom 25. September 1943.

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Vorgeschichte und Massaker

„Der (polnisch-sowjetische) Krieg begann als klassischer Eroberungsfeldzug – am 8. Mai 1920 rückten polnische Truppen in Kiew ein. (…) er endete trotz einer Reihe von Siegen – die Rote Armee vertrieb die Polen schon im Juni aus Kiew und stand, zwei Monate später, vor den Toren Warschaus – mit einer verheerenden Niederlage. Verantwortlich für diese Niederlage war kein anderer als Stalin. Dieser war seit 1920 Kriegskommissar, also der politisch ranghöchste Funktionär an der Südwestfront, und verfolgte das ehrgeizige Ziel, das schon im Ersten Weltkrieg heftig umkämpfte Lemberg einzunehmen – statt, wie vom Oberkommando empfohlen, der Südflanke Tuchačevskijs [Tuchatschewskis] vor Warschau, zu Hilfe zu kommen. Er führte, wie Trockij [ Trotzki ] es später formulierte, seinen ‚Privatkrieg‘. So attackierten Budjonnys [Budjonnijs] Kosaken Lemberg noch eine Woche, nachdem Piłsudski die Rote Armee bei Warschau bereits vernichtend geschlagen hatte. Stalin wurde daraufhin seines Postens enthoben. Diese persönliche Niederlage hat er weder Trotzki noch der roten Generalität noch dem polnischen Offizierskorps verziehen. Trotzkis Entmachtung erfolgte 1927, zehn Jahre später begannen die Säuberungen auch in der Armee (…) Zwischen dem Russisch-Polnischen Krieg und den Morden von Katyn liegen nur zwanzig Jahre.“

Nach der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes und der darauffolgenden sowjetischen Besetzung der von Polen zuvor eroberten sowjetischen Gebiete (sogenanntes „Ostpolen”) im Herbst 1939 gerieten 14.700 Offiziere und Soldaten der polnischen Armee und Polizei in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Am 5. März 1940 unterzeichneten die Mitglieder des Politbüros der KPdSU – Stalin, Molotow, Kaganowitsch, Woroschilow, Mikojan, Beria und Kalinin – den Befehl zur Exekution von „Nationalisten und konterrevolutionären Aktivisten” in den besetzten Gebieten. Diese weite Definition ermöglichte es, neben Offizieren, Soldaten und Reservisten auch ca. 10.000 polnische Intellektuelle und Polizisten zu massakrieren. Erfasst wurden schließlich etwa 25.700 Polen, einschließlich der Kriegsgefangenen.

Vom 3. April bis zum 19. Mai 1940 ermordete der sowjetische Geheimdienst NKWD 14.552 Gefangene: die größten Opfergruppen in Katyn, 6.311 aus dem Lager Ostaschkow, 4.421 Mann aus Kozielsk, 3.982 aus Starobielsk, die in Charkow massakriert wurden sowie eine Gruppe aus dem Kriegsgefangenenlager auf einer Insel im Seligersee, in der Nähe von Twer. Die Leichen der Opfer aus Kozielsk wurden ebenfalls im Wald von Katyn vergraben.

Nach dem Beginn des Russlandfeldzuges 1941 unterzeichnete der polnische Exilpräsident Sikorski am 4. Juli mit dem sowjetischen Botschafter Iwan Majski ein Abkommen über die Bildung einer polnischen Armee im Osten (Sikorski-Majski-Abkommen). Dank diesem sollte angeblich die Sowjetregierung eine Amnestie für Polen erlassen, die zwischen 1939 und 1941 in die Sowjetunion deportiert worden waren. Dazu kam es jedoch nicht. Hierzu heißt es im Gesprächsprotokoll eines Treffens im Kreml am 3. Dezember 1941:

General Władysław Sikorski: „Ich muß Ihnen mitteilen, Herr Präsident, daß Ihre Amnestieverlautbarung nicht befolgt wird. Viele unserer Leute, und zwar die wertvollsten, befinden sich heute noch in Arbeitslagern und Gefängnissen.“

Stalin (notiert): „Das ist unmöglich, die Amnestie betraf doch alle, und alle Polen wurden freigelassen.“

General Władysław Sikorski: „Ich habe hier eine Liste mit den Namen von etwa 4.000 Offizieren, die gewaltsam deportiert wurden und die sich gegenwärtig noch in Gefängnissen und Arbeitslagern befinden. […] Diese Leute sind hier. Keiner von ihnen ist zurückgekehrt.“

Stalin: „Das ist unmöglich. Sie werden geflohen sein.“

General Władysław Anders: „Wohin hätten sie denn fliehen können?“

Stalin: „Na, vielleicht in die Mandschurei.“

Datei:Dezember 1941 - Anders,Sikorski,Stalin.jpg

Dezember 1941: Władysław Anders, Władysław Sikorski,
Josef Stalin

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Entdeckung des Massakers

Im Februar 1943 entdeckten Wehrmachtssoldaten, namentlich von Gersdorff als I c in der Stabsabteilung der Heeresgruppe Mitte, im Wald von Kozy Gory bei Katyn Massengräber mit den Leichen tausender polnischer Offiziere, die nach Aussagen der einheimischen Bevölkerung im Frühjahr 1940 ermordet worden waren.

Die reichsdeutschen Rundfunkmeldungen vom 13. April 1943 über die Funde veranlassten die Polnische Exilregierung in London, eine internationale Untersuchung durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf zu beantragen. Gegen dieses Vorhaben wehrte sich das Sowjet-Regime heftig und brach unter dem Vorwurf einer „Komplizenschaft mit Hitler” jeden Kontakt zu polnischen Exilanten ab, was auch die sogenannte „Anti-Hitler-Koalition” belastete. Bis dahin hatte die polnische Exilregierung nicht eine Antwort auf ca. 50 offizielle Anfragen zum Verbleib ihrer Militärgefangenen erhalten.

Untersuchungen Anfang 1943

Den Fall Katyn nutzte die deutsche Regierung für ihre Propaganda gegen die Sowjetunion. Berlin veranstaltete direkt nach dem Fund eine öffentliche Exhumierung durch eine kompetente internationale Untersuchungskommission von 12 namhaften Gerichtsmedizinern, darunter Vertreter der polnischen Exilanten und des polnischen Roten Kreuzes. Diese Kommission aus Gerichtsmedizinern aus elf europäischen Staaten (Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Niederlande, Rumänien, Schweden, Slowakei, Ungarn) begutachtete zwischen dem 28. und 30. April 1943 die bereits aufgedeckten Massengräber und grub exemplarisch weitere Leichen aus dem Boden, auch um das Todesdatum zweifelsfrei festzustellen.

Öffnung der Massengräber bei Katyn im April 1943 in Anwesenheit polnischer Rot-Kreuz-Mitarbeiter

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hatte aufgrund der Proteste der Sowjetunion seine Mitarbeit verweigert.

In einem gemeinsamen Beschluss veröffentlichte die Kommission ihre Expertise zum Todesdatum, in der sie u.a. zum übereinstimmenden und unwidersprochenen Schluss kam, dass selbiges aufgrund der Feststellungen der Gerichtsmediziner und der bei den Leichen gefundenen Papiere und Briefe, die alle zum selben Zeitpunkt abbrachen, im Frühjahr 1940 gelegen haben muss.

Der Deutsche Verlag publizierte 1943 die Ergebnisse als amtliches Gutachten. Darin heißt es:

„Die Leichen wiesen als Todesursache ausschließlich Genickschüsse auf. Aus den Zeugenaussagen, den bei den Leichen gefundenen Briefschaften, Tagebüchern, Zeitungen usw. ergibt sich, daß die Erschießungen in den Monaten März und April 1940 stattgefunden haben. (…)”

Weil sich die Massengräber auf einem Gebiet befanden, das von Frühjahr 1940 bis Juni 1941 von der Sowjetunion besetzt war, war die Täterschaft für alle an der Untersuchung Beteiligten klar.

International wurde das Ansehen des Kriegsgegners Sowjetunion dadurch geschwächt. Im Rahmen der Besatzungspolitik in den polnischen Gebieten sollte dem lokalen Widerstand klar gemacht werden, dass die Sowjetunion als Bündnispartner ausschied und es sollte der eigenen Bevölkerung die Bestialität des Bolschewismus weiter vor Augen geführt werden.

https://i1.wp.com/de.metapedia.org/m/images/7/74/Saarbr%C3%BCcker_Zeitung_vom_4._Mai_1943%2C_S._1_-_Katyn.jpg

Die Saarbrücker Zeitung vom 4. Mai 1943(!)

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General Sikorski verlangt Untersuchung und wird ermordet

Seit General Sikorski bei einem Flugzeugabsturz am 4. Juli 1943 starb, wurde ein Attentat auf ihn wegen seiner beharrlichen Forderung nach Aufklärung des Verbrechens von Katyn vermutet. Nach einer 2008 im Auftrag Polens durchgeführten gerichtsmedizinischen Untersuchung seiner exhumierten Leiche starb er an den durch den Absturz verursachten inneren Verletzungen. Der Bericht ließ offen, ob die Notlandung das Ergebnis von Sabotage gewesen oder durch den Piloten gezielt herbeigeführt worden ist. Der Verdacht richtet sich sowohl gegen den sowjetischen Diktator Josef Stalin als auch gegen den damaligen britischen Premier Winston Churchill. Es lag im Interesse Großbritanniens, die britisch-sowjetische Kriegsallianz aufrechtzuerhalten und einen deutsch-sowjetischen Separatfrieden zu verhindern. Bis heute (2013) blieb die lückenlose Aufklärung der Vorgänge unmöglich, weil Akten vernichtet oder manipuliert wurden und unter Verschluss gehalten werden. Laut der am 1. Juli 2011 bei Arte ausgestrahlten Produktion „Churchills Verrat an Polen“, gebe es kaum Zweifel: der Absturz sei ein Anschlag – von Stalin initiiert und von Churchill geduldet.

Untersuchungen Ende 1943 und Sowjet-Propaganda

Ende 1943, nach der Zurückdrängung der Wehrmacht, ließ die Sowjetunion das Massaker angeblich durch die „Sonderkommission zur Feststellung und Untersuchung der Umstände der Erschießung von polnischen kriegsgefangenen Offizieren im Katyner Wald durch die deutschen faschistischen Eindringlinge” unter Vorsitz des Chefchirurgen der Roten Armee, Burdenko, untersuchen. Die Kommission, der neben dem Schriftsteller Alexej Tolstoi auch der Metropolit von Kiew und Galizien, Nikolai, der Vorsitzende des Allslawischen Komitees, Gundorow, der Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gesellschaftverbandes des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds, Kolesnikow, sowie der Volkskommissar für Aufklärung der RSFSR, Potemkin, angehörten, produzierte einen Bericht, der später als Beweisdokument USSR-054 beim ersten Nürnberger Prozess eingeführt wurde.

Dieses Dokument behauptet, die „sowjetischen Experten” hätten bei den exhumierten Ermordeten verschiedene Gegenstände mit Zeitangaben wie November 1940, März 1941 oder Juni 1941 gefunden, was beweise, dass die Exekutionen von den sogenannten „Deutschfaschisten” durchgeführt wurden. Diese Behauptung wurde von der stalinistischen KPD/ML noch 1979 als ernstgemeintes Argument vorgebracht.

Am 30. Dezember 1945 berichtete die sowjetische Nachrichtenagentur TASS und Anfang 1946 die von der britischen Militärbehörde herausgegebene Zeitung „Nordwest-Nachrichten”, dass zehn deutsche Kriegsgefangene von der sowjetischen Justiz für die Massaker bei Katyn verurteilt wurden. Sieben wurden mit dem Tode „bestraft” und drei zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Burdenko und Nikolai, die der vorgeblichen „Untersuchungskommission“ angehörten bzw. vorsaßen und das erwiesenermaßen erlogene „Beweisdokument“ 054-USSR unterschrieben, waren außerdem Mitglieder der „Außerordentlichen Kommission“, die das Konzentrationslager Auschwitz untersuchte und einen Bericht produzierte, der als Beweisdokument USSR-008 vor dem Nürnberger Prozess eingeführt wurde und der in der Folge von vielen Geschichtsschreibern, wie bspw. Raul Hilberg, William L. Shirer oder Jean-Claude Pressac, benutzt wurde, um das vorherrschende Bild über das Lager Auschwitz zu zeichnen.

Datei:Burdenko (Mitte mit Brille) in Katyn.jpg

Burdenko (Mitte mit Brille) betrachtet in Katyn die Überreste der sowjet-bolschewistischen Mordopfer um diese Tat anschließend der deutschen Wehrmacht unterzujubeln

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Katyn im Nürnberger Siegertribunal ab 1946

Im Winter 1945/46 fand im damaligen Leningrad ein Prozess gegen mehrere deutsche Offiziere statt, denen man das Massaker in Katyn im April/Mai anhängte. Bei dieser Prozess-Farce wurden folgende Offiziere der Wehrmacht zum Tode durch den Strang verurteilt: Karl Hermann Strüffling, Heinrich Remmlinger, Ernst Böhm, Eduard Sonnenfeld, Herbard Janike, Erwin Skotki, Ernst Gehrer. 20 bzw. 15 Jahre Zwangsarbeit erhielten in diesem „Prozess“: Erich Paul Vogel, Franz Wiese, Arno Diere.

Auch vor dem Nürnberger Tribunal warfen die Sowjets ihre Verbrechen den reichsdeutschen Angeklagten vor. Dabei trug sich folgender Dialog zwischen Otto Strahmer, dem Verteidiger Görings, und Boris Bazilevsky, der gerade als Zeuge der Anklage die Deutschen belastet hatte, zu:

Dr. Stahmer: „Herr Zeuge! Sie haben Ihre Aussagen vor der Pause vorgelesen, wenn ich recht beobachtet habe. Ist das richtig?“

Bazilevsky: „Ich habe nichts vorgelesen. Ich habe nur einen Plan dieses Gerichtsraumes in der Hand.“

Dr. Stahmer: „Es sah so aus, als ob Sie die Antworten vorgelesen haben. Wie erklären Sie denn, daß der Dolmetscher schon Ihre Antwort in Händen hatte?“

Bazilevsky: „Ich weiß nicht, wieso die Dolmetscher meine Antworten im voraus in Händen haben konnten. Meine Aussagen vor der Untersuchungskommission, das heißt die beim Vorverhör abgegebenen, sind jedoch bekannt.“

Die sowjetischen Ankläger stellten vor dem Nürnberger Tribunal zweifelsfrei fest, dass die „deutsche Wehrmacht die polnischen Offiziere im Wald von Katyn ermordet hatte”:

Die Schlussfolgerungen, die aus den Zeugenaussagen und aus dem gerichtsmedizinischen Gutachten über die Erschießungen der kriegsgefangenen Polen durch die Deutschen im Herbst 1941 gezogen wurden, werden durch die in den Gräbern von Katyn aufgefundenen Beweisstücke und Dokumente in vollem Umfange bestätigt. (…) Indem die deutsch-faschistischen Eindringlinge die polnischen Kriegsgefangenen im Wald von Katyn erschossen, führten sie folgerichtig ihre Politik der physischen Ausrottung der slawischen Völker durch.

1947 wurde der deutsche SS-Obersturmbannführer Günter Hundt in Düsseldorf als „Katyn-Henker entlarvt”, so die Lizenzzeitung „Abendblatt”.

Die osteuropäischen Wissenschaftler, die an der Erstuntersuchung der Leichen beteiligt gewesen waren, und deren Heimatländer nach dem Krieg unter sowjetische Herrschaft gerieten, sahen sich bald Drohungen und Nötigungen der roten Machthaber ausgesetzt und wurden gezwungen, ihre Gutachten als „von den Deutschen erpresst“ hinzustellen und zu widerrufen.

Noch 1976 gelang es der Sowjetunion durch scharfen Protest, die Teilnahme britischer Regierungsmitglieder an der Einweihung eines Katyn-Denkmals auf dem Londoner Friedhof Gunnersbury zu verhindern. Wie bereits zuvor in Kriegszeiten gehorchte in England ein verantwortungsloser politischer Opportunismus den Vertuschungsbemühungen der Täter. Obwohl der Regierung bereits seit 1943 die Untersuchungsergebnisse einer kompetenten internationalen Kommission vorlagen, hieß es in einer offiziellen Stellungsnahme:

„Es konnte niemals zur Zufriedenheit der Regierung Ihrer Majestät bewiesen werden, wer dafür verantwortlich war.”

Bis 1989 war das sowjetische Bestreben, dieses eigene Kriegsverbrechen den Deutschen anzulasten, erfolgreich. Dies wurde zudem von linksgerichteten Politikern und Medien auch in Deutschland unterstützt, wobei, wie in der Sowjetunion üblich, jede Wahrheitsklärung als „Neonazismus” und „Revisionismus” diffamiert wurde. Von den deutschen Berufsbüßern wurden noch bis ins Jahr 1990 Bußwallfahrten nach Katyn organisiert, um gerade diesem

„grauenhaften Verbrechen der deutschen Wehrmacht ein ewiges Schuldbekenntnis entgegenzustellen.”

Im „Geschichts“unterricht der DDR wurde das Massaker der Wehrmacht angelastet. Einwände wurden als „faschistische Hetze” verfolgt.

Anerkennung der Schuld am Massaker durch die Sowjetunion und Russland

Nach einem halben Jahrhundert der Lüge gestand Gorbatschow schließlich am 13. April 1990 die sowjetische Alleinschuld an Katyn offiziell ein. Dem polnischen Präsidenten Jaruzelski übergab er Kartons mit Dokumenten, die, so Gorbatschow,

„indirekt, aber in überzeugender Weise“

bewiesen, dass der sowjetische Geheimdienst im Herbst 1940 tausende polnische Offiziere im Wald von Katyn tötete. Damit hatte die Sowjetregierung erstmals offiziell und öffentlich die Verantwortung für dieses lange geleugnete Massaker übernommen. Dennoch veröffentlichte das „Wojenno-Istoritscheski Schurnal” 1990/91 eine Artikelserie, welche erneut die Version verbreitete, die Deutschen seien die Täter gewesen.

Was Präsident Gorbatschow noch unterlassen hatte, holte der russische Präsident Jelzin im Oktober 1992 nach: Er überließ Polen die Akte von 1940, mit der Kaganowitsch, Stalin, Beria und andere die Morde von Katyn am 5. März 1940 angeordnet hatten.

Faksimile des von Stalin, Voroshilov, Molotov, Mikoyan sowie, am Rande, von Kalinin und Kaganovich unterschriebenen Befehls vom 5. März 1940:

Seite 1

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Seite 2

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Seite 3

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Seite 4

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Bisher weigert sich die russische Regierung um Präsident Putin jedoch, die Opfer des Massakers von Katyn offiziell als Opfer des stalinistischen Terrors anzuerkennen. Langjährige Ermittlungen der obersten russischen Militärstaatsanwaltschaft wurden 2004 unter dem Vorwand der Verjährung eingestellt.

Nach sowjetischen Dokumenten fanden dabei 21.857 Menschen den Tod, nach Angaben Polens waren es ca. 30.000 Personen, laut Brockhaus rund 25.000. Für das Verbrechen verantwortlich war die gesamte damalige bolschewistische Staats- und Parteiführung der Sowjetunion.

„Die Historikerin und Mitarbeiterin des Instituts für allgemeine Geschichte der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Natalja Lebedjewa, hatte im Sonderarchiv der Hauptarchivverwaltung der UdSSR und im Zentralen Staatlichen Archiv der Sowjetarmee die entsprechenden Dokumente entdeckt. Datiert mit März 1941 sind die Dokumente unterschrieben vom berüchtigten Lawrentij Berija, Volkskommissar für innere Angelegenheiten der UdSSR.“

Ende Juli 2006 wurde vom polnischen Archäologen Andrzej Koła im Wald von Bykownia bei Kiew ein weiteres Massengrab mit polnischen Opfern des NKWD entdeckt, in dem 3.435 bislang vermisste Opfer des Massakers vermutet werden. Genauere Untersuchungen dauern an. Am gleichen Ort sind in über hundert Massengräbern eine große Anzahl Leichen kommunistischer Mordtaten beigesetzt.

Zu den vielen polnischen Intellektuellen, die das NKWD im Zuge des Massakers liquidiert hatte, gehörten auch die beiden bekannten Mathematiker Marcinkiewicz und Kaczmarz. Auch der Vater des polnischen Filmregisseurs Wajda wurde im Katyn-Massaker ermordet, was zu dem Film Katyn führte, der 2007 erschien.

……….

Geschichtliche Einordnung

Die Zeitschrift „Der Spiegel“ schrieb bereits im Januar 1952 (!) die Wahrheit unter der Überschrift: Katyn – Ein Verbrechen der Sowjets. Dennoch stellten, trotz erdrückender Indizien für die sowjetische Täterschaft, selbst westliche Geschichtsschreiber bis in die 1980er Jahre hinein die Moskauer Version gleichberechtigt neben der tatsächlichen dar.

Bereits am 26. Juli 1956 erging ein Brief von sechs VS-amerikanischen Kongressabgeordneten an Chruschtschow. In diesem bis dahin in der Geschichte des VS-amerikanischen Kongresses beispiellosen Vorgang wandten sich die Abgeordneten an den Machthaber eines fremden Staates, um ihn aufzufordern, die Schuld seines Regimes an dem Verbrechen des Katyner Massenmordes endlich zuzugeben. Der Brief beginnt mit den Worten:

„Die unterzeichneten ehemaligen Mitglieder des amerikanischen Kongreß-Ausschusses zur Untersuchung des Katyner Massenmordes erlauben sich hiermit, Sie zu fragen, warum Sie Stalins und Berijas Schuld an dem Katyner Massenmord von 4243 [es waren tatsächlich etwa 25.000 Mordopfer] polnischen Offizieren im Frühjahr 1940, dem Massenmord, der das größte militärische Verbrechen der Neuzeit darstellt, noch nicht zugegeben haben.“

All dies hielt die antideutschen Vasallenregime der BRD und der DDR jedoch nicht davon ab, die Lüge weiterhin zu publizieren und dem bislang (2013) letzten souveränen deutschen Staat anzulasten. Und noch 1996 nahm ein gewisser Markus Tiedemann, Geschichtsschreiber und „Philosoph“ mit Veröffentlichungen wie „Ethische Orientierung für Jugendliche“, Katyn in ein Pamphlet namens „In Auschwitz wurde niemand vergast. 60 rechtsradikale Lügen und wie man sie widerlegt” auf. In diesem versucht er mit verschrobensten Argumenten die Tatsache eines sowjetischen Kriegsverbrechens und die versuchte Verantwortlichmachung Unschuldiger als „rechtsradikale Propagandalüge” hinzustellen. Er gibt die Fakten dabei sogar zu (!), erklärt aber mit antifaschistischer Unlogik und verbogener Pseudo-Moral, weil die Nationalsozialisten es so verbreitet haben, kann oder darf es einfach nicht wahr sein, und weil die Deutschen andere Massaker im Sinne der Umerziehung angeblich tatsächlich begangen haben sollen, sei es heutigen Deutschen verboten, das Verbrechen von Katyn zu verurteilen.

Wieviele andere Ereignisse, die von den Alliierten und in einseitigen Geschichtsbüchern als deutsche Verbrechen angeprangert wurden und werden, ebenso in Wirklichkeit völlig anders stattgefunden haben, kann man nur erahnen; sie werden sich wohl nie derart eindeutig richtigstellen lassen wie im Fall Katyn. Allerdings wurde auch keines der unzähligen behaupteten deutschen Kriegsverbrechen jemals auch nur ansatzweise wissenschaftlich bewiesen.

Im August 2012 wurden von den VSA neue Dokumente über das sowjet-bolschewistische Verbrechen an Polen übergeben. Nach Meinung des polnischen Geschichtswissenschaftlers Wojciech Materski können die freigegebenen Archivmaterialien die Version bestätigen, wonach VS-Präsident Franklin Roosevelt von der Unschuld der deutschen Wehrmacht an der Massenerschießung von Polen gewusst, jedoch öffentlich das Gegenteil behauptet hatte. Roosevelt hatte offensichtlich Angst, daß Stalin die antideutsche Koalition verlassen würde, wenn die Wahrheit bekannt würde.

Weitere Massengräber sowjet-bolschewistischer Verbrechen finden sich in Bykownia und Kuropaty mit mindestens einer halben Million verscharrter Leichen.

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Gefälschte Bildunterschriften

Mit der Verbreitung Wikipedias nehmen geschichtsfälschende Darstellungen per Bildunterschrift oder Bildbeschreibung auf Wikimedia Commons (Wikipedias Medienplattform) zu. Dort werden die Bildbeschreibungen gezielt verwendet, um linke Hasspropaganda und geschichtsverfälschende Lügen in Umlauf setzen zu können. Als Beispiel sei hier die vom Bundesarchiv übernommene falsche Beschreibung eines Bildes zum bolschewistischen Massenmord in Katyn erwähnt:

„Im April 1943 starten die deutschen Faschisten die antisowjetische Propaganda über den Massenmord im Katyner Wald, 15 km nw. von Smolensk, wo sie Massengräber mit ca. 11.000 ermordeten kriegsgefangenen Polen als Greueltaten der Sowjets erklärten. (Die Außerordentliche Staatliche Kommission unter Leitung des Akademikers Burdenko stellte in ihrem Untersuchungsbericht vom 24.01.1944 fest, dass die Ermordungen nicht wie die Faschisten behauptet hatten, im Frühjahr 1940 sondern erst im Herbst 1941, also von den Faschisten selbst, stattgefunden haben.) U.B.z: eine Delegation des polnischen Roten Kreuzes nimmt Einsicht in die bei den Ermordeten gefundenen Papiere, mit denen die deutschen Faschisten den Sowjets die Greueltaten zuschoben. April 1943“

Drei Tage nach Entfernung dieser Bildbeschreibung wurde sie erneut hinzugefügt.

Bildbeschreibungen wie diese sollen dazu führen, das antideutsche Geschichtsbild im Sinne der Umerziehung zu festigen.
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  • 1943 entstand die deutsche Kurzdokumentation „Im Wald von Katyn“. (NSL-Archiv)
    (sehr, sehr sehenswert!)

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Quelle: Metapedia

Verbrechen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg

Als Verbrechen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg werden Straftaten oder Verstöße gegen das Völkerrecht bezeichnet, die von Angehörigen der sowjetischen Streitkräfte und deren Führung in der Zeit des Zweiten Weltkrieges begangen wurden. Von sowjetischer Seite sind die schandhaften Verbechen, die von Armee und NKWD verübt wurden, stets mit Entrüstung geleugnet worden, während des Siegertribunales in Nürnberg waren sie tabu.

Ganze deutsche Familien wurden geschändet und ausgelöscht.

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Historischer Kontext

Der Krieg zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion war von einer starken Ideologisierung beider Seiten geprägt. Die Zivilbevölkerung in den 1939/40 besetzten Gebieten, die zuvor unter sowjetischer Herrschaft litt, begrüßte die Deutschen in der Hoffnung auf Befreiung und Rückerstattung der an die Kolchosen verlorenen Ländereien. Wegen des anhaltenden Krieges konnte dies nicht verwirklicht werden. Durch den Fackelmännerbefehl hinterließ Stalin verbrannte Erde, die er anschließend den Deutschen anlastete. Dadurch war kaum noch intakte Infrastruktur vorhanden. Zudem regte sich Widerstand durch Partisanen, die völkerrechtswidrig agierten.

Als die Rote Armee auf gegnerisches Territorium vorrückte, kam es vielerorts zu Plünderungen, Vergewaltigungen, Verschleppungen und Ermordungen von Zivilisten.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass es auch Vergewaltigungen von polnischen Frauen und Frauen aus der Sowjetunion nach ihrer Befreiung aus Konzentrationslagern gab, die durch Rotarmisten begangen wurden. Ebenso gab es Vergewaltigungen nach dem Einmarsch in Jugoslawien.

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Bekannte Massaker

  • Massaker von Katyn (1940), Ausführung durch das NKWD
  • Massaker von Broniki (1941)
  • Massaker von Nemmersdorf (1944)
  • Massaker von Metgethen (1945)
  • Massaker von Treuenbrietzen (1945)
  • Massaker von Winniza
  • Massaker von Wusterwitz
  • Massaker von Schulzenwalde
  • Massaker von Sprindort

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Zivile Opfer

Polen, Baltikum, Weißrußland, Ukraine, Bessarabien

Das Leiden der Zivilbevölkerung in den sowjetisch besetzten Gebieten begann mit der praktischen Umsetzung des Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes, als Polen zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion aufgeteilt und Ostpolen 16 Tage nach dem Angriff der deutschen Wehrmacht von sowjetischen Truppen besetzt wurde. In der Folge kam es zu politisch begründeten Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung, die sich aus Polen, Ukrainern und Juden zusammensetzte. Hierbei arbeiteten das NKWD und die Rote Armee zusammen. So versuchten viele Polen, dem Zugriff des sowjetischen NKWD zu entkommen, wurden jedoch meist von sowjetischem Militär verhaftet und anschließend deportiert. Operationsgruppen, die direkt der Armee unterstanden, folgten dem Heer, um das Gebiet von „sowjetfeindlichen Elementen zu säubern“. Der polnische Historiker Tomasz Strzembosz erkannte in diesen Einheiten Parallelen zu den deutschen Einsatzgruppen der SS.

Auch im Baltikum, in Weißrußland, der Ukraine und Bessarabien kam es zu zahlreiche Verbrechen gegen die Bevölkerung: Morde, Geiselnahmen, Niederbrennen von Dörfern,Deportationen, Erschießungen und Folterungen. Der daraus entstandene Hass der Bevölkerung auf die sowjetischen Truppen spielte wiederum den deutschen Einsatzgruppen der SS in die Hände, die nun ihrerseits – mit Unterstützung der Bevölkerung – gegen sowjetische Gegner und Juden vorgehen konnten.

1941 begann der deutsche Präventivkrieg gegen die Sowjetunion. Während des sowjetischen Rückzuges im Sommer 1941 vor herannahenden deutschen Truppen kam es zu zahlreichen Massenerschießungen politischer Gefangener meist ukrainischer, polnischer und baltischer Nationalität in den Westgebieten der Sowjetunion. Zumeist wurden alle politischen Gefangenen, die nicht mehr rechtzeitig deportiert werden konnten, in den Gefängnishöfen durch Kräfte der Roten Armee und des NKWD ermordet. So wurde beispielsweise im Hof des Zivilgefängnisses von Winniza ein Massengrab mit 96 Leichen ukrainischer politischer Gefangener entdeckt (Massaker von Winniza).

Flucht und Vertreibung der Zivilbevölkerung

Als sich im Oktober 1944 die Front der Ostgrenze des Deutschen Reiches näherte, flohen die Zivilisten aus berechtigter Angst vor der Roten Armee gen Westen. Die einsetzende Massenflucht verlief ungeordnet, chaotisch und panisch. Flüchtlingszüge wurden in vielen Fällen von Einheiten der Roten Armeen eingeholt, daraufhin geplündert, die Flüchtenden weggetrieben, erschossen und die Frauen vergewaltigt. Jagdflieger der sowjetischen Luftwaffe drangen viele Kilometer hinter die Front und nahmen die Flüchtlingstrecks unter Beschuss.

Ende Januar 1945 wurden in Ostpreußen 2,5 Millionen Flüchtlinge von der Roten Armee eingeschlossen und sollten nun per Schiff über die Ostsee evakuiert werden.

Wer nicht floh, erlitt die Schrecken der Besatzungsherrschaft: Vergewaltigung, Raub und Vertreibung.

Der letzte Witz, den die Ostprovinz hervorbrachte, betraf den Plünder- und Demoliereifer der Russen:

„Wenn sie unser Mobiliar in Ruhe lassen würden, könnten sie längst in Berlin stehen.“

Militärische Angriffe auf zivile Ziele

Die sowjetische Führung behandelte Lazarettschiffe, Verwundetentransporter sowie Flüchtlingsschiffe wie militärische Ziele. Von ca. 800–1000 Schiffen wurden über 200 versenkt, über 40.000 Zivilisten und Soldaten kamen ums Leben.[7]

Bei den Versenkungen der drei größten Schiffe, Wilhelm Gustloff, Steuben und Goya handelte es sich um Kriegsverbrechen.

Massaker von Nemmersdorf

Kinder, die im ostpreußischen Nemmersdorf von der Roten Armee ermordet wurden.

Der vielzitierte Ort Nemmersdorf, der meist im Zusammenhang mit den Greueltaten der Roten Armee genannt wird, stand schon in der nationalsozialistischen Propaganda stellvertretend für viele Orte, in denen gemordet und vergewaltigt wurde. Keineswegs war Nemmersdorf ein Einzelfall, auch beispielsweise in Saalfeld (Ostpreußen) oder in Allenstein fanden ähnliche Ereignisse statt. Vielerorts konnte jedoch aufgrund der damaligen Kriegswirren und anschließenden Vertreibungen eine zeitnahe Untersuchung oder Dokumentation nicht mehr stattfinden, sodass viele Verbrechen nirgendwo Erwähnung finden. Das Vorgehen der Roten Armee in vielen besetzten Dörfern wurde von polnischer Seite für das Dorf Preiswitz, nahe Gleiwitz, dokumentiert. Die Soldaten zündeteten mehrere Häuser an und eröffneten das Feuer, als die Zivilbevölkerung versuchte, den Brand zu löschen. Zwischen 54 und 60 Dorfbewohner wurden erschossen, Frauen wurden vergewaltigt und es kam zu Plünderungen. Das polnische Institut für Nationales Gedenken bewertet die Geschehnisse in Preiswitz als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Massaker von Demmin und Treuenbrietzen

In Demmin kam es infolge von Übergriffen der Roten Armee zur größten Massenselbsttötung Europas. Aufzeichnungen in Kirchenbüchern zufolge beendeten über 900 Einwohner im Mai 1945 ihr Leben, nachdem die Stadt drei Tage lang zum Plündern und Brandschatzen freigegeben worden war. In dem brandenburgischen Ort Treuenbrietzen wurde fast die gesamte männliche Zivilbevölkerung erschossen.

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Vergewaltigungen

Deutschland

Die weibliche Zivilbevölkerung wurde regelmäßig zum Ziel sexueller Gewalt. Britische Kriegsgefangene sagten nach ihrer Rückkehr in die britisch besetzte Zone Deutschlands aus zuvor deutscher Kriegsgefangenschaft aus:

„Im Gebiet um unser Internierungslager, wo die Orte Schlawe, Lauenburg, Buckow […] lagen, vergewaltigten sowjetische Soldaten in den ersten Wochen nach der Eroberung jede Frau und jedes Mädchen zwischen 12 und 60 Jahren. […] Väter und Gatten, die versuchten, die Frauen zu schützen, wurden erschossen, und Mädchen, die zu viel Widerstand leisteten, wurden ebenfalls ermordet.“

Es ist auch anzunehmen, dass auch Mädchen unter 12 Jahren vergewaltigt und missbraucht wurden, so konnten viele Rotarmisten ihre perversen Triebe ausleben. Auffällig ist auch, dass Mongolen oft am brutalsten und perversesten bei den Übergriffen vorgingen. Es ist fraglich, ob Rotarmisten von diversen Vorgesetzten nicht erschossen wurden, wenn sie dem Befehl, vorzüglich blonde Frauen und Mädchen zu vergewaltigen, nicht nachgingen.

Bild eines geschändeten und ermordeten deutschen Mädchens

Die unten angegebenen Quellen schätzen, dass Angehörige der Roten Armee gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit nach Beendigung des Krieges über zwei Millionen deutsche Frauen vergewaltigten, Mehrfachvergewaltigungen nicht eingerechnet. Davon starben etwa zehn bis zwölf Prozent an Verletzungen, wurden ermordet oder begingen Selbstmord. Die Abteilung Fremde Heere Ost der Wehrmacht zählte folgende Opferzahlen der Vergewaltigungen: Ostgebiete: 1.400.000; Sowjetische Besatzungszone ohne Berlin: 500.000; Berlin: 100.000.

Auch der Historiker Norman M. Naimark bestätigt die zwei Millionen deutschen Vergewaltigungsopfer. In einigen Gebieten häuften sich die massiven sexuellen Missbräuche derart, dass die Aufforderung „Frau, komm!“ zu einem geflügelten Wort wurde und auch Kinder „vergewaltigen“ spielten. Aus zahllosen Augenzeugenberichten geht hervor, dass zum Zwecke der Vergewaltigung besondere Räume oder Zimmer eingerichtet wurden, aus denen die Frauen erst nach zum Teil tagelanger sexueller Folter entlassen wurden. Die Autorin des Buches „Anonyma – Eine Frau in Berlin“, selbst mehrfaches Vergewaltigungsopfer, beschreibt in ihren Tagebuchaufzeichnungen unterschiedliche Typen von Vergewaltigern, so unterscheidet sie beispielsweise den „höflichen Major, den aufrichtig Verliebten und den grobschlächtigen Säufer und Wüstling“.

Der Jurist Ingo von Münch stellte seinem Buch „Frau, komm!“ die Feststellung voran, dass es sich bei den Vergewaltigungen deutscher Mädchen und Frauen durch Angehörige der Roten Armee unzweifelhaft um Kriegsverbrechen handelte, die auch unter dem Aspekt des Völkerrechtes zu beurteilen seien. Nie zuvor sind in einem einzigen Land und innerhalb eines so kurzen Zeitraumes so viele Frauen und Mädchen von fremden Soldaten missbraucht worden wie 1944/45 nach dem Einmarsch der Roten Armee in Deutschland. So gesehen waren die Massenvergewaltigungen schon vom zahlenmäßigen Ausmaß her beispiellos. Erschreckend war auch die Brutalität, mit der die Frauen und Mädchen missbraucht wurden.

Ungarn

Apor Vilmos

In Ungarn bemühte sich die sowjetische Armeeführung ab Februar 1945, Notzuchtverbrechen einzudämmen. Bis dahin wurden tausende ungarische Frauen von Angehörigen der Roten Armee vergewaltigt. In einigen Städten und Dörfern, in denen man noch auf vereinzelten Widerstand stieß, wurde den Soldaten gestattet, drei Tage lang zu rauben, zu plündern und zu vergewaltigen. Allein in Budapest wurden schätzungsweise 50.000 Frauen vergewaltigt.

Győr

In der ungarischen Stadt Gyõr (Raab) haben sowjetische Soldaten den Bischof Apor Vilmos niedergeschossen, als er gegen die Vergewaltigungen protestierte. Er starb am 4. April 1945. Die Bolschewisten verweigerten dem Bischof ein würdiges Begräbnis; die ÁVÓ (STASI) riegelte Gyõr am Tag des Begräbnisses hermetisch ab.

Jugoslawien

Auch die jugoslawischen Partisanen unter Milovan Djilas beklagten sich bei dem sowjetischen General Kornejew über Vergewaltigungen durch sowjetische Soldaten nach dem Einrücken sowjetischer Truppen im Herbst 1944 in Nordost-Jugoslawien anlässlich der Befreiung Belgrads von deutscher Besatzung. Dies wurde jedoch als „Beleidigung der glorreichen Roten Armee“ zurückgewiesen. Untersuchungen jugoslawischer Behörden bestätigten später die Vergewaltigungen und gewaltsamen Plünderungen.

Erklärungsansätze

Eine Erklärung für die Vergewaltigungen in so hoher Zahl sieht Norman M. Naimark in der aus dem Mittelalter herrührenden Tradition, den (männlichen) Feind durch Vergewaltigen seiner Frauen zu demütigen und zu bestrafen, zumal Vergewaltigung stets mit Begriffen von „Ehre und Schande“ zusammenhing. Diese beiden Begriffe waren auch in der russischen Kultur immer von Bedeutung. Dagegen spricht allerdings die Tatsache, dass auch die Zivilbevölkerung außerhalb Deutschlands sowie auch ehemalige KZ-Häftlinge Vergewaltigungen ausgesetzt waren. Die Rolle der sowjetischen Propaganda wird in der Forschung regelmäßig unterschätzt. Der jüdische Propagandist Ilja Ehrenburg hatte die Rote Armee offen dazu aufgefordert, den Rassenstolz der deutschen Frauen zu brechen.

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Behandlung von Kriegsgefangenen

In den ersten beiden Jahren nach Beginn des Angriffes auf die Sowjetunion kamen über 90 Prozent der gefangenen Soldaten der Achsenmächte ums Leben. So wurden beispielsweise 1941 notgelandete deutsche Flugzeugbesatzungen häufig nach der Gefangennahme erschossen. Folterungen, Verstümmelungen, Morde und andere Völkerrechtsverletzungen waren seit Juni 1941 an der Tagesordnung. Seit dem Winter 1941/42 nahm die Rote Armee jeden Monat etwa 10.000 deutsche Soldaten gefangen, die Todesrate lag jedoch so hoch, dass die absolute Zahl der Gefangenen bis Ende 1942 zurückging. Die Ermordung der Gefangenen wurde mitunter durch Befehle, Berichte und Aussagen von sowjetischen Befehlshabern angeordnet.

„Gefangene Offiziere wurden alle ohne Ausnahme erschossen“,

hieß es in der Niederschrift eines Rotarmisten. Eine der frühesten bekannt gewordenen Fälle von Gefangenentötungen war das Massaker von Broniki, das sich am 1. Juli 1941 ereignete. Die Todesrate verringerte sich Anfang 1943, als mit zunehmender Gefangenenzahl die Etablierung eines Systemes zur Versorgung der Kriegsgefangenen notwendig und schließlich durchgesetzt wurde. Dennoch kam es immer wieder zur massenhaften Ermordung von Kriegsgefangenen direkt im Anschluss an die Gefangennahme noch vor der Weiterleitung in ein Gefangenenlager. Besonders bekannt wurde hierbei das Massaker von Grischino.

Nach Aufzeichnungen des Geheimdienstes NKWD wurden 3.127.380 deutsche Kriegsgefangene registriert, von denen 474.967 gestorben seien.

Nach anderen Schätzungen starben zwischen 1,1 und 1,3 Millionen deutsche Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft (33–42 %). Als die in Schweden internierten Wehrmachtssoldaten die Nachricht erhielten, an die Sowjetunion überstellt zu werden, kam es in den Lagern zu Selbstverstümmelungen und Selbstmorden.

[Wir] fanden vier deutsche Soldaten in einem Weidegarten unweit eines Hauses mit Stacheldraht zusammengebunden, und es waren ihnen die Gliedmaßen abgeschnitten, es war ein entsetzlicher Anblick.

Ungarische Kriegsgefangene wurden massenhaft exekutiert. Von 200.000 als vermisst geltenden Soldaten starben die meisten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

Mehrere zehntausend japanische Kriegsgefangene starben in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, insbesondere durch extrem harte Zwangsarbeit in sibirischen Minen.

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Sonstige Verstöße gegen das Völkerrecht

Angriffe auf Sanitätseinheiten

Auch Sanitätspersonal wurde von Rotarmisten angegriffen. Beispielsweise wurde am 28. Juni 1941 in der Gegend von Minsk eine deutlich gekennzeichnete Kolonne des Krankenkraftwagenzuges 127 überfallen und ein Großteil der Verwundeten und des Sanitätspersonales getötet. Des weiteren findet sich in einem Gefechtsbericht, der vom „heißen Wunsch, viele von den faschistischen Reptilien zu vernichten, beseelt“ war, auch die Eintragung:

„Ein Sanitätsfahrzeug mit 2 Pferden und 10 verwundeten Faschisten vernichtet.“

Der politische Leiter der 1. Kompanie meldete am 5. September 1941:

„1 Sanitätsabteilung zerschlagen.“

Anzündung des Lazarettes in Buda Nach der Eroberung von Budapest sind sowjetische Soldaten in das Lazarett in der Burg von Buda eingedrungen, haben Benzin in die Räume gegossen und das ganze Gebäude samt Insassen niederbrannt.

Völkerrechtswidrige Zerstörung von Städten und Gebäuden

Viele Städte und Dörfer, vor allem in Ostpreußen, wurden nach der meist kampflosen Einnahme durch plündernde sowjetische Soldaten in Brand gesteckt. Orte wie Osterode, Angerburg, Arys, Lauenburg und Demmin können hier als Beispiele angeführt werden. Der Bevölkerung wurde in manchen Fällen (Demmin) untersagt, den Brand zu löschen. In der Regel überstanden in der Innenstadt nur wenige Gebäude das Inferno.

Die sächsische Stadt Altenberg wurde am 8. Mai durch die Roten Armee besetzt, dann aber am 10. Mai niedergebrannt. Zwei Tage nach Kriegsende flogen sowjetische Flugzeuge einen Angriff auf die Stadt, bei dem 75% der Bausubstanz zerstört wurden. Wahrscheinlich galt der Angriff den über die böhmische Grenze fliehenden Truppenteilen der Wehrmacht. Offiziell kamen mehr als 100 Zivilisten ums Leben.

Plünderungen

Walter Kilian, nach Kriegsende erster Bürgermeister des Berliner Stadtteiles Charlottenburg, berichtete, dass es zu umfangreichen Plünderungen durch sowjetische Soldaten gekommen sei, die

„Einzelpersonen, Kaufhäuser, Geschäfte, Wohnungen […] beraubten“.

Auch die Gebiete außerhalb Berlins waren von den Plünderungen betroffen. Durch die Plünderungen und Zerstörungen und den daraus entstehenden Mangel an Nahrung, Medikamenten und Heizmöglichkeiten starben vor allem Alte, Kranke und Kinder an Hunger, Infektionen und Kälte.

In der Sowjetischen Besatzungszone äußerten SED-Parteimitglieder Stalin gegenüber Bedenken gegen Plünderungen und Vergewaltigungen durch sowjetische Soldaten. Auf die deutschen Sorgen wegen der möglicherweise resultierenden negativen Folgen für das Ansehen der Sowjetunion und damit einhergehend für den Sozialismus in Deutschland reagierte Stalin ablehnend mit den Worten:

„Ich dulde nicht, dass jemand die Ehre der Roten Armee in den Schmutz zieht.“

(Anm.: Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?)

In Polen beteiligten sich Rotarmisten gemeinsam mit Angehörigen des NKWD an Ausplünderungen von Transportzügen.

Verbrechen an den eigenen Soldaten

Auch das Leben der eigenen Leute galt den Bolschewiken sehr wenig. Es wurden eigene Sperreinheiten aufgestellt, die nur die Aufgabe hatten, fliehende Soldaten der Roten Armee niederzumetzeln. Es kam auch zu geplanten Bombardierungen von gefangenen Rotarmisten in deutschen Lagern, da es in jedem Fall als Verbrechen galt sich zu ergeben.

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Anstachelung durch die sowjetische Propaganda

Mitverantwortlich für Ausschreitungen der sowjetischen Armeeangehörigen war die Propaganda sowjetischer Truppenzeitungen. Dort wurde detailliert über Greueltaten an der sowjetischen Zivilbevölkerung, vor allem an Frauen und Kindern berichtet. Der generelle Tenor der Schriften war, dass die Rote Armee als Rächer und Richter nach Deutschland kam, um „die Deutschen“ zu bestrafen. So schrieb der russische Schriftsteller Ilja Ehrenburg am 31. Januar 1945:

„[Im Unterschied zu den Westdeutschen] wurden die Deutschen in Oppeln, in Königsberg und in Breslau schon bestraft. Sie wurden bestraft, aber nicht genügend. Sie wurden bestraft, aber nicht alle.“

Aufrufe von sowjetischen Generälen spornten die Soldaten zusätzlich an. Am 12. Januar 1945 wandte sich Armeegeneral Tschernjachowski mit den Worten an seine Truppen:

„Gnade gibt es nicht – für niemanden, wie es auch keine Gnade für uns gegeben hat. […] Das Land der Faschisten muß zur Wüste werden, wie auch unser Land, das sie verwüstet haben. Die Faschisten müssen sterben, wie auch unsere Soldaten gestorben sind.“

Unter dem Begriff „Faschisten“ wurden laut dem Historiker Joachim Hoffmann immer Deutsche verstanden.

Die Werke Ilja Ehrenburgs, die einen bisweilen eliminatorischen Deutschen-Hass verbreiteten, waren Pflichtbestandteil des Marschgepäckes der Rotarmisten. Zusätzlich wurden Armeezeitungen oder auch Kampflieder verbreitet, die Ähnliches zum Inhalt hatten. Übergriffe auf die Zivilbevölkerung wurden geduldet und durch Propagandisten wie Ehrenburg gebilligt. Auf eine Beschwerde eines Offizieres bezüglich der Übergriffe auf die Zivilbevölkerung reagierte Stalin teilnahmslos:

„Wir machen unseren Soldaten zuviel Vorschriften; sollen sie doch etwas eigene Initiative haben.“

Erst als sich abzeichnete, dass insbesondere die durch erbeuteten Alkohol verursachten Übergriffe die militärische Disziplin in Gefahr geriet wurden Gegenmaßnahmen ergriffen.

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Strafverfolgung durch Militärgerichtsbarkeiten

Die sowjetischen Tagesbefehle, die zu Beginn der sowjetischen Winteroffensive 1945 herausgegeben wurden, enthielten im Wortlaut weder gegen die Zivilbevölkerung gerichtete Tötungsaufforderungen noch finden sich explizite Aufrufe zu anderen Völkerrechtsverstößen. Derartige Disziplinarverstöße wurden teilweise ausdrücklich unter Strafe gestellt. Allerdings wurden die Soldaten mitunter aufgefordert, sich für das Leid der sowjetischen Zivilbevölkerung und der eigenen Soldaten

„grausam zu rächen“.

In einem von Schukow erlassenen Tagesbefehl der 1. Weißrussischen Front zu Beginn der Winteroffensive 1945 heißt es nach einem emotionalen Racheappell:

„Wehe dem Land der Mörder! […] Diesmal werden wir das deutsche Gezücht endgültig zerschlagen!“

Demgegenüber drohte Rokossowski in einem Tagesbefehl vom 22. Januar 1945, solche Verstöße

„bis hin zum Erschießen zu ahnden“,

um in kürzester Frist

„mustergültige Ordnung und Disziplin“

herzustellen sowie um materielle Werte zu schützen. Dieser Befehl war als streng geheim eingestuft und musste bis zu den Zugführern mündlich übermittelt werden, das heißt, er war nicht für öffentliche Propagandazwecke bestimmt. In einer durch Wehrmachtsdienststellen erbeuteten Detailanweisung des Militärstaatsanwaltes eines Armeeverbandes vom 23. Januar 1945 wurde gefordert, schnell einige Schauprozesse gegen Schuldige durchzuführen. Der militärische Justizdienst wurde angewiesen, Disziplinlosigkeit und ausdrücklich auch das „Niederbrennen von Gebäuden und Ortschaften“ als „staatsfeindliche Handlungen“ zu verfolgen. Außerdem seien Repressalien gegen die Zivilbevölkerung und insbesondere der Waffeneinsatz gegen Frauen und Kinder als

„in der Roten Armee nicht üblich“

zu bestrafen.

Mitte 1947 versuchte die Führung der Roten Armee, das Problem weiter einzudämmen; dabei reichten die Strafen von Arrest bis zur Hinrichtung. Die Rote Armee wurde räumlich von der Wohnbevölkerung getrennt. Im März 1949 schließlich erließ das Präsidium des Obersten Sowjets einen Erlass, der das Strafmaß vereinheitlichte und erhöhte. Die sowjetischen Besatzungstruppen wurden instruiert, dass die neuen Gesetze auch für sie gelten. Eine Vergewaltigung zog zwingend eine Strafe von 10 bis 15 Jahren Arbeitslager nach sich, schwere Fälle eine Strafe von 10 bis 20 Jahren.

Die sowjetische Führung war der Genfer Kriegsgefangenen-Konvention von 1929 nicht beigetreten. Auch erkannte die sowjetische Führung den Beitritt des Zarenreiches zur Haager Landkriegsordnung nicht als bindend an. Dennoch wurden regelmäßig auch Regierungen oder Armeeführungen zur Verantwortung gezogen, die sich nicht völkerrechtlichen Grundsätzen verpflichtet hatten. Und obwohl sich das Völkerrecht seit Ende des Ersten Weltkrieges erheblich weiterentwickelt hatte und es Beispiele für eine internationale Strafverfolgung von Kriegsverbrechen gab (Leipziger Prozesse, Nürnberger Prozesse), wurde von einer internationalen Militärgerichtsbarkeit gegen die sowjetische Armeeführung zu keiner Zeit Anklage erhoben.

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Deutsche Propaganda

Die deutsche Propaganda zielte durch eine emotionalisierte Berichterstattung darauf ab, einerseits die Kampfmoral der deutschen Soldaten zu erhöhen und andererseits den Glauben an den Endsieg in der Bevölkerung zu stärken. So ließ Propagandaminister Goebbels noch im September 1944 die Meldung verbreiten, dass nie ein sowjetischer Soldat die deutsche Reichsgrenze überschreiten werde. Als der sowjetische Vormarsch wenige Monate später das Reichsgebiet erreichte und es zu ersten Verbrechen von Rotarmisten an der Zivilbevölkerung kam, wurden diese Verbrechen aufgedeckt und öffentlich gemacht, um der deutschen Bevölkerung die Grausamkeiten der Roten Armee aufzuzeigen. Erstes und bekanntestes Beispiel im Osten war das sowjet-bolschewistische Massaker von Nemmersdorf in Ostpreußen. Nachdem die Wehrmacht das Dorf nach Rückzug der Roten Armee wieder einnehmen konnte wurden sämtliche Frauen und Mädchen tot aufgefunden. Unter dem Schlachtruf „Rache für Nemmersdorf“ wurden die Vorgänge als erstes Beispiel der Durchhaltepropaganda im Osten genutzt.

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Kontroversen und fachliche Rezension

In Deutschland waren die Verbrechen der Roten Armee, die Ende des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, Teil einer in den 1980er Jahren öffentlich geführten Kontroverse, dem sogenannten Historikerstreit. Der Historiker Andreas Hillgruber unternahm in seinem Buch Zweierlei Untergang den Versuch einer parallelen Betrachtung von Holocaust und dem Zusammenbruch der Ostfront und der sich daran anschließenden Phase der Flucht und Vertreibung.

In Russland wurde dieses Thema von Menschenrechtlern und Dissidenten wie Alexander Solschenizyn oder Lew Kopelew aufgegriffen. In der breiten Öffentlichkeit ist es weitgehend tabuisiert.

In Polen, Ungarn und den baltischen Ländern war dieses Thema zwar im historischen Bewusstsein immer präsent, eine systematische, öffentlich geführte Auseinandersetzung konnte jedoch erst nach dem Zerfall der Sowjetunion beginnen.

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Quelle: Metapedia
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