„Von den Juden und ihren Lügen“

Martin Luther

Von den Juden und ihren Lügen

Martin Luthers Kirchenspaltung und die damit einhergehende Gründung einer neuen Weltkirche war von ihm nie beabsichtigt gewesen. Die Dinge nahmen ihren weltverändernden Verlauf auch deshalb, weil Martin Luther das deutsche Wesen so ausgeprägt verkörperte: Mutig, idealistisch und unerschütterlich im Glauben an die gerechte und wahrhaftige Religion.

Seine Standfestigkeit ist in die Geschichte eingegangen alleine durch seine Teilnahme am Reichstag zu Worms. Er fuhr nach Worms, obwohl er fürchtete, dort das Schicksal des Johannes Hus zu erleiden, der mehr als 100 Jahre vor ihm wegen seines mutigen Auftretens für „eine wahrhaftige Religion“ vor dem Konstanzer Konzil am 6. Juli 1415 zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt und unmittelbar danach verbrannt wurde. Dies geschah, obwohl König Sigismund Johannes Hus freies Geleit garantiert hatte. Daran dachte Martin Luther, als er von seinem Widerpart, Kaiser Karl V., freies Geleit für den Wormser Reichstag zugesichert bekam. Vor Kaiser und Reichstag schloss Martin Luther am 18. April 1521 seine Ausführungen mit den Worten: „Hier stehe ich. Gott helfe mir. Ich kann nicht anders.“

Martin Luther glaubte, wie die allermeisten Gutgläubigen der damaligen Zeit auch, die Texte der Heiligen Schrift seien authentisch, unverfälscht. Luther zweifelte in keiner Weise die von Rom verbreitete Mär an, Jesus sei Jude gewesen und die Juden seien das von Gott auserwählte Volk. Somit lehnte sich Luther vergleichsweise wegen einer „Kleinigkeit“ mit dem Vatikan an. Er opponierte gegen den ketzerischen Ablasshandel der Kirche (Sündenvergebung und Himmelsgarantie durch Geldspende).

Luther konnte sich anfangs nicht vorstellen, dass Rom von Juden finanziert [1] und der Vatikan somit dazu gebracht wurde, die Heilige Schrift der Christen im jüdischen Machtinteresse auszulegen und zu verfälschen. Er glaubte seinen rabbinischen Einflüsterern wie die meisten der damaligen christlichen Eliten auch. Und die Rabbiner wussten diese deutsche Narrengläubigkeit zu nutzen. So schuf Luther 1523 sogar die Schrift mit dem Titel: „Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei“.

Erst als der große Reformator mit den Schriften des jüdischen Konvertiten Johannes Pfefferkorn, des Franziskaners Nikolaus von Lyra und des Gelehrten Paulus Burgenfis in Berührung kam, wurden ihm die Täuschungen und Lügen des Judentums bewusst. Die alte Lügengeschichte, Jesus sei Jude gewesen, dient übrigens auch heute noch dem einen Zweck, sich von den Christen als „Gottesvolk“ anbeten zu lassen. [2]

Nachdem Luther die hebräischen Texte kennengelernt hatte, wollte er die Menschheit zum Aufwachen bewegen. In „Von den Juden und ihren Lügen“ schreibt er: „Sie sind unsere öffentlichen Feinde, wenn sie uns alle töten könnten, täten sie es gern. Sie nennen Maria eine Hure, Jesus ein Hurenkind. Ihr sollt sie nicht leiden, sondern vertreiben.“ Die unwürdige Luther-Kirche heutiger Prägung ist, wie der Vatikan auch, zur Synagoge Satans verkommen, denn sie verunglimpfen diesen priesterlichen Forscher und Gottesgeneral auf das Schändlichste. Obwohl Martin Luther heute von höchsten Autoritäten bestätigt wird, dass das, was er im Talmud über die Juden herausgefunden hatte, richtig war, bleibt die Evangelische Kirche still und huldigt jenen, die Jesus als „Hurenkind“ und „Hexer“ verunglimpfen.

Durch Dr. Martin Luthers Aussagen über die Juden steht für das Weltsystem immer wieder sehr viel auf dem Spiel, schließlich handelt es sich bei diesem Mann um einen der gewaltigsten christlichen Kirchengründer der Welt, wenn nicht um den größten. Deshalb ist es systemische Pflichtübung der falschen Protestanten geworden, Luthers Aussagen über die Juden mit der Diffamierung, es sei Altersstarrsinn gewesen, abzutun. Es war natürlich kein Altersstarrsinn, sondern die erst spät gewonnenen Erkenntnisse, die bekanntlich erst im Alter reifen. Wobei Luther ohnehin nur 59 Jahre alt war, als er das weltweisende Buch „Von den Juden und ihren Lügen“ schrieb. Er hätte es früher geschrieben, doch „ich habs selbst nicht gewußt“, verrät er uns. Dass Luther bei der Niederschrift seines Buches eben nicht an Altersstarrsinn litt, wird auch von renommierter Forschungsseite heute bestätigt: „Es ist erstaunlich, dass dies – wenn man so will – Lehrwächter-Motiv Luthers in der Literatur bisher nicht gewürdigt wurde, man vielmehr einen Altersstarrsinn des 59jährigen Luther als psychologische Ursache dieser Schrift [Von den Juden und ihren Lügen] und ihres Inhalts sah. Wäre dies zutreffend, so müsste dieser Altersstarrsinn Luthers sich auch in seinen anderen ab 1542 verfassten Schriften, Briefen und Reden finden. Das ist aber nicht der Fall. Seine sonstige Verhaltensweise und seine Theologie unterscheiden sich nicht von denen der vorangehenden Jahrzehnte.“ [3]

Luther ist erst nach dem Studium der hebräischen Texte klar geworden, dass er einem Weltverschwörungsprogramm in unvorstellbarem Ausmaß gegenüberstand. Ihm wurde dann bewusst, was die Kernaussagen der Evangelien bedeuten: Nämlich, dass die Führungsjuden das seien, was ihm sein Erlöser in den Evangelien vermittelte: „Lügner, Betrüger, Mörder“ am Menschengeschlecht.

In seiner späteren Streitschrift mit dem Titel „Schem Hamphoras“ wurde Luther sogar noch deutlicher als in „Von den Juden und ihren Lügen“. Mit dieser Schrift zeichnete sich Luther als großer Aufklärer aus: Er wolle nicht die Juden bekehren, betonte er, sondern die Deutschen belehren. „Den Teufel und die Seinen zu bekehren ist nicht möglich, ist uns auch nicht befohlen. Es genügt, ihre Lügen aufzudecken und die Wahrheit zu offenbaren.“ [4] Der Deutsche müsse wissen, was ein Jude sei, lautete Luthers Aufklärungspredigt.

Etwa 500 Jahre später, am 4. Oktober 2004, argumentierte Horst Mahler auf derselben Linie. Der ehemalige Vizepräsident des „Zentralrats der Juden in Deutschland“, Michel Friedman, hätte Horst Mahler nur allzu gern als „blutrünstigen Nazi“ vorgeführt. Er fragte Mahler in dem berühmt gewordenen Interview: „Was wollen Sie mit den Juden machen, Herr Mahler, sie sind ja nun einmal da?“ Mahler, wie zuvor der Aufklärer Luther, antwortet gelassen: „Ich will mit den Juden gar nichts machen. Ich will mit uns Deutschen etwas machen, dass wir die Juden erkennen wie sie sind und was sie sind. Und dann sind sie machtlos. Wenn wir die Juden erkannt haben, verlieren sie ihre Macht über uns. Das ist das, was ich anstrebe. Das ist nach der Definition der Juden Volksverhetzung. Ich verstehe, dass die Juden das bekämpfen.“

Der Reformator prangerte nicht nur den organisierten Raub und Diebstahl durch das Geldjudentum an, sondern auch die korrupte deutsche Oberschicht, die ihnen diese Verbrechen gestattete: „Die Fürsten und Obrigkeiten sitzen dabei, schnarchen und haben das Maul offen, lassen die Juden aus ihrem offenen Beutel und Kasten stehlen und rauben und nehmen, was sie wollen … Wenn ein Dieb 10 Gulden stiehlt, muss er hängen …Wenn aber ein Jude 10 Tonnen Goldes stiehlt und raubt durch seinen Wucher, so ist er den Fürsten lieber als Gott selbst.“ [5]

Heute, 2012, wo die Deutschen ihr Erarbeitetes abliefern müssen, weil die Regierung alles Geld, alle Werte an die Bankster für die betrügerischen Banken- und Eurorettungen abliefert, kommen einem Luthers warnende Worte nicht nur in Erinnerung, sondern machen auch klar, dass das Konzept immer schon dasselbe gewesen ist. Luther in diesem Buch: „Wenn sie uns leihen, dann nicht von ihrem eigenen Hab und Gut, sondern von den Gütern der Herren und deren Untertanen. Sie stehlen und rauben durch Wucher. Und damit unsere hohen Herren den Wucher bezahlen können, nehmen die Herrschaften von ihren Untertanen. Das heißt, die Untertanen müssen ihr Geld geben und sich für die Juden schinden lassen, damit diese im Lande bleiben, getrost und frei lügen, lästern, fluchen und stehlen können.“ Auch heute leihen die Bankster nicht ihr eigenes Geld aus, sondern holen es von der Bundesbank oder der EZB und wir müssen es zu Wucherzinsen und mit Milliardenaufschlägen für Wetten zurückleihen.

Darüber hinaus machte Luther auch seine eigenen Erfahrungen mit Juden. Sie sollen ihn um Almosen geprellt und sogar Meuchelmörder auf ihn angesetzt haben. Auffallend ist schon, dass der Reformator nur ein Jahr nach der Veröffentlichung seines Aufklärungswerkes „Von den Juden und ihren Lügen“ unerwartet und plötzlich verstarb. Den Oberjuden konnte es natürlich nicht gefallen haben, dass Luther verlangte, „den Wucher auszurotten“ und die jungen Juden zur ehrlichen Arbeit zu zwingen. „Man gebe ihnen Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken und Spindel zum Brotverdienen im Schweiß der Nasen, wie Adams Kindern auferlegt.“

Die gewaltige Erkenntnis des Reformators in einer wirklich nicht einfachen Zeit war, den Vatikan als Hort der Hölle durchschaut zu haben. Luther stellt in seinen letzten Schriften das Papsttum auf eine Stufe mit dem rabbinischen Judentum, zum Beispiel in „Vom Papsttum zu Rom, vom Teufel gestiftet“. Was sich mit der Tatsache deckt, dass sehr viele Päpste von den Wucherjuden gekauft waren und als Gegenleistung die Juden „zum Volk Gottes“ erklärten (man denke an die Fälschung der Evangelien, Jesus sei Jude gewesen). Luthers Erkenntnisse über die Geheimnisse des Talmud und die Zusammenarbeit des rabbinischen Judentums mit dem Vatikan waren der Antrieb für seine geistige Kampfansage gegen jegliche Form der „Werkgerechtigkeit“. [6] Und gerade in seiner Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ wird immer wieder deutlich, dass er Papsttum, Judentum und Islam in dieser Hinsicht ganz und gar auf einer Linie sieht – „und das allerdings völlig zu recht.“ [7]

Im Laufe seiner Judenforschungen wurde der große Reformator auch mit den Vorwürfen der „jüdischen Ritualmorde“ durch Gerichts- und Kirchendokumente konfrontiert. Was er in früheren Jahren abgelehnt hatte zu glauben, überwältige ihn nun in Form von Gerichtsakten. Er erregte sich folglich über jüdische „Brunnenvergiftung“ und darüber, dass Juden christliche Kinder gestohlen und ermordet haben sollen, um deren Blut für religiöse Zwecke zu gebrauchen. Er schreibt in „Von den Juden und ihren Lügen“: „Sie bleiben gleichwohl im Herzen unsere täglichen Mörder und blutdürstigen Feinde. Solches beweisen so viele historische Überlieferungen, denn sie haben Kinder gemartert und allerlei Schlimmes getan. Deshalb wurden sie oft verbrannt und verfolgt.“

Während die Evangelische Kirche ihrem Gründer gerne einen „unzivilisierten Judenhass“ unterstellt, weil er „jüdische Ritualmorde“ „wahrheitswidrig“ angeprangert hätte, wurde selbige Kirche 2007 von dem jüdischen Historiker Ariel Toaff, Lehrstuhlinhaber an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan (Tel Aviv, Israel), mit seinem berühmt gewordenen Buch „Pasque di Sangue“ („Pessachfest des Blutes“) eines Besseren belehrt. Ariel Toaff ist der Sohn des emeritierten Oberrabbiners von Rom, Elio Toaff. Er erforschte jahrzehntelang das Thema „jüdische Blutmorde“, wobei ihm sehr viel mehr Quellen offenstanden als nichtjüdischen Forschern. Er konnte geheime hebräische Texte auswerten. Toaff gelangte zu dem Forschungsergebnis, „dass es in bestimmten jüdischen Kreisen des Spätmittelalters rituelle Morde an christlichen Kindern gegeben habe. Dabei sei es um magisch-therapeutische Praktiken gegangen.“ [8] Toaff schreibt, dass vor dem Trienter-Gericht jüdische Zeuginnen aussagten, dass sie das Blut von geschächteten nichtjüdischen Kindern in ihren Speiseplan einbauten. „Bela, die Schwiegertochter des Ritualmord-Angeklagten Mosè da Würzburg sagte, ‚dass sie sehr an die heilende Wirkung von Kinderblut, verabreicht als wunderbare Zutat zu Mahlzeiten‘, glaubten. ‚Dies ist Bestandteil unserer Medizin und Praxis der angewandten Kabbala, es ist uralte Tradition‘, sagte sie während ihrer Zeugenvernehmung in Trient im Februar 1476 ohne zu zögern.“ [9] Und Toaff weiter: „Die Synagoge verwandelte sich zu jener Zeit in eine Art heiliges Schlachthaus. Unter Gebeten und Klageliedern wurde das Blut von Frauen und Kindern in Liebe zu Gott geopfert. Das Blut schoss geradezu aus den Körpern. Die heilige Arche, die Kanzel, die Galerie, die Treppen, der Altar, alles war rot gefärbt von Blut.“ Toaff erklärt außerdem: „‚Zeh ha-dam shel goi katan.‘ Das ist der Satz, der vor dem Ritualmord gesprochen wird. Er bedeutet: ‚Das ist das Blut eines jungen Christen‘.“ [10] Den Vorwurf der heutigen Evangelischen Kirche, Luther habe „fabuliert und gesponnen“, als er Juden der Ritualmorde beschuldigte, kann man angesichts der Toaff-Veröffentlichungen nur schwer nachvollziehen.

Martin Luther erkannte das verwerfliche Programm der Machtjuden, mit Lügen, Betrug und Mord eine Weltherrschaft zu errichten und verfasste dazu das erste fundamentale Buch der Geschichte. Luther wurde bewusst, dass die Evangelien nichts mit dem jüdischen Alten Testament gemein haben können. Den Evangelien (die Überlieferung der Worte Christi) stehen die Traktate des Teufels (Altes Testament) gegenüber. Insofern flammte durch sein Wirken noch einmal der verlorene Kampf der Katharer auf. Im Auftrag der jüdischen Financiers wurden die wahren Christen, die Katharer, zunächst 1179 durch Papst Alexander III exkommuniziert, dann verfolgt und ausgerottet, wie später die sogenannten Hexen (die weisen Frauen, die Heilkundigen). Die „Reinen“, die Katharer (griech. katharós, „rein“) wurden ausgemerzt, weil sie der Lehre Jesu Christi treu blieben und das Jüdische Gesetz (AT) als Buch des Teufels verdammten. Nach der Verfolgung und Vernichtung der Katharer wurde das Jüdische Gesetz fester Bestandteil der christlichen Religion.

Für Luther waren diese Fälschungen, „die Anbetung des Teufels“ (gemäß Johannes) unerträglich. Er versuchte deshalb, die Deutschen mit Aufklärung wehrhaft gegen „diese Macht“ zu machen. Mag seine Ausdruckweise heute etwas derb klingen, aber seine Wortschöpfungen zeichnen ihn noch heute als Titan des Wortes aus. Heute versucht man, diese klare Ausdrucksweise als Beweis für ein deutsches Verlangen nach „Judenausrottung“ zu missbrauchen. Diese Tricks, diese Lügen sollten in Kenntnis des „Weltprogramms“ allerdings nicht mehr überraschen.

Nochmals: Luther wollte aufklären, nicht ausrotten bzw. aussiedeln. So wie es Horst Mahler gegenüber Michel Friedman zum Ausdruck gebracht hatte und wie es in der Hitler-Ära gemacht wurde. In der Zeit nach 1933 prangten bei Kundgebungen gewaltige Transparente, gespannt über die großen Hallen, auf denen geschrieben stand: „Der Jude siegt mit der Lüge und stirbt mit der Wahrheit“. Also Aufklärung, nicht Ausrottung, hieß die Politik. Diese Tatsache bestätigte auch der jüdische Historiker Yehuda Bauer. Bauer schreibt, dass Hitler eine jüdische Auswanderungspolitik begründete, keine Ausrottungspolitik: „‚Über die Behandlung der Fremdvölkischen im Osten‘ formulierte Himmler die neue Politik gegenüber Juden: ‚Den Begriff der Juden hoffe ich, durch die Möglichkeit einer großen Auswanderung aller Juden nach Afrika oder sonst in eine Kolonie völlig auslöschen zu sehen‘. Offenbar war das ein Rückgriff auf die von Hitler im Jahr 1938 vertretene Vorstellung, die Juden mit Hilfe internationaler Abkommen nach Madagaskar zu deportieren. … In einer Niederschrift von Himmler für Hitler vom Mai 1940 findet sich die Überlegung, daß ‚die bolschewistische Methode der physischen Ausrottung eines Volkes aus innerer Überzeugung als ungermanisch und unmöglich‘ abzulehnen sei. Hitler vermerkt dazu am Rand: ‚Sehr richtig‘.“ [11]

Auch Martin Luther wollte, wie die Reichsregierung unter Adolf Hitler, Aufklärung über die Juden und die Auswanderung der Juden. Er schreibt in diesem Buch: „Meiner Meinung nach läuft es darauf hinaus, dass wir rein bleiben müssen. Wir dürfen uns nicht mitschuldig an den jüdischen Lästerungen machen. Um uns nicht mitschuldig zu machen, müssen wir von ihnen getrennt sein, indem sie aus unserem Land vertrieben werden. Sie mögen in ihr Vaterland ziehen, dann dürfen sie nicht mehr vor Gott über uns schreien und lügen, daß wir sie gefangen halten. Und wir können dann nicht mehr klagen, dass sie uns mit ihrem Lästern und mit ihrem Wucher schaden.“

Angesichts dieser atemberaubenden Tatsachen bleibt nur noch; Luthers Buch zu Rate zu ziehen: „Von den Juden und ihren Lügen“.

Luther, Martin Dr. – Von den Juden und ihren Luegen (1543)

1 „Die Päpste des Mittelalters und der angehenden Neuzeit, von Ausnahmen abgesehen, haben die Juden als ‚von Gott verfluchte Sklaven‘ (Innozenz III., 1198 bis 1216) gedemütigt. Doch die Pogrome hinderten die Oberhirten nicht, sich von Juden finanzieren zu lassen.“ (DER SPIEGEL 17/24.04.2000, S. 110)
2 Der renommierte deutsche Judaist, Peter Schäfer (64) – Direktor für „Jüdische Studien“ an der Princeton-Universität in den USA – legte 2007 sein Buch „Jesus in The Talmud“ vor. Schäfer weist nach, dass die Mutter von Jesus im Talmud als „eine Hure“ gebrandmarkt wird (S. 37, 39). Im Talmud steht nicht, dass Maria eine jüdische Hure war. Sie wird nur „Hure“ genannt, nicht „jüdische Hure“. Demnach wird sie vom Rabbinertum als „römische Hure“ angesehen. Weiter ist zu lesen, dass Jesus von einem Römer gezeugt wurde. Somit war Jesus kein Jude. Schäfer schreibt: „Auf eine Abstammung aus dem vornehmen Hause Davids, wie ihn das Neue Testament vorspiegelt, kann er natürlich überhaupt keinen Anspruch erheben: Die ganze Idee der davidischen Abstammung Jesu, sein Anspruch, der Messias und schließlich sogar der Sohn Gottes zu sein‘, ist für die Rabbiner nichts anderes als ‚Betrug‘.“ (S. 45).
3 Weimarer Ausgabe LIII, S. 514., zit. nach Landesbischof Martin Sasse, Martin Luther über die Juden: Weg mit ihnen!, S. 8
4 Weimarer Ausgabe LIII, S. 482 f., zit. nach Landesbischof Martin Sasse, Martin Luther über die Juden: Weg mit ihnen!, S. 6
5 Werkgerechtigkeit ist ein zentraler theologischer Begriff aus der lutherischen Rechtfertigungslehre. Sie steht für die Ansicht, man könne vor Gott gerechtfertigt sein, wenn man gute Werke tut. – Diese Ansicht lehnte Luther ab und betonte die Rechtfertigung aus der Gnade Gottes im Glauben an den erlösenden Tod und die Auferstehung Jesu Christi.
6 heißt es dazu in der lutherische-bekenntnisgemeinde.de
7 Die Welt, 9.2.2007, S. 27
8 Ariel Toaff, Blut Pessach, S. 102/103
9 Ariel Toaff, Blut Pessach, S. 178
10 Ariel Toaff, Blut Pessach, S. 178
11 Yehuda Bauer, Freikauf von Juden, Jüdischer Verlag, Frankfurt 1996, S. 95

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Quelle: National Journal

 

Der deutsche Freiheitskämpfer „Albert Leo Schlageter“ wird in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf von den französischen Besatzern ermordet

Albert Leo Schlageter (Lebensrune.png 12. August 1894 in Schönau im Schwarzwald, Großherzogtum Baden; Todesrune.png (erschossen) am 26. Mai 1923 auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf) war ein deutscher Freiheitskämpfer, Nationalheld und späterer Blutzeuge der Bewegung.

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Albert Leo Schlageter
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Leben

Schlageter wurde 1894 als sechstes von elf Kindern einer katholischen Bauernfamilie in Schönau im Schwarzwald im badischen Wiesental geboren. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs machte er 1914 das Notabitur und meldete sich freiwillig zum Militär, wo er am 16. Dezember in das 5. Badische Feldartillerie-Regiment Nr. 76 in Freiburg eintrat. Daneben war er ab dem Wintersemester 1915/16 an der Universität Freiburg als Student der Theologie eingeschrieben. Als Soldat einer Fernsprechabteilung kam er an die Westfront. Dort nahm er an verschiedenen Schlachten teil, im Jahr 1915 an der Schlacht in der Champagne und der Flandernschlacht, im Jahr 1916 an der Schlacht um Verdun und der Schlacht an der Somme. Er wurde zweimal verwundet, im April 1916 zum Unteroffizier und ein Jahr später zum Leutnant befördert. Als Auszeichnungen erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse und im Jahr 1918 für besonders riskante Patrouillen das Eiserne Kreuz I. Klasse. Seine Entlassung aus der Armee erfolgte Ende Februar 1919. Im März 1919 trat Schlageter dem Freikorps des Hauptmanns Walter Eberhard Freiherr von Medem bei und beteiligte sich zunächst als Batterieführer an den Kämpfen im Baltikum und nahm unter anderem an der Eroberung Rigas im Mai 1919 teil. Im Juni schloss er sich dem Freikorps von Peterdorff an, mit dem er im Dezember 1919 nach Deutschland zurückkehrte.

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Auch wenn es angeblich keinerlei offiziellen lettischen Vertrag darüber gab, so wurden – wie hier für Albert Leo Schlageter in Kurland – an die Freikorpskämpfer im Baltikum Anrechtsscheine für Siedlungsland vergeben, die neben dem patriotischen Antrieb einen maßgeblichen motivierenden Einfluss für die deutschen Freikorpskämpfer hatten. Zusätzlich erhielten sie bei ihrem Kampf gegen den Bolschewismus das russische Bürgerrecht.

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Ab Anfang 1920 gehörte Schlageter mit dem Freikorps „von Petersdorff“ zur Marine-Brigade „von Loewenfeld“, die am Kapp-Putsch in Breslau und bei der Bekämpfung des linken Märzputsches im Ruhrgebiet beteiligt war. Schlageter nahm unter anderem an Straßenkämpfen in Bottrop teil. Nach der zwangsweisen Auflösung der Brigade Ende Mai 1920 arbeitete er, wie viele ehemalige Angehörige, als Landarbeiter auf ostdeutschen Ländereien, ehe er Anfang 1921 für die Organisation Heinz, eine Art illegale Geheimpolizei, geleitet von Karl Guido Oskar Hauenstein (von den Reichsbehörden unterstützt), in Oberschlesien aktiv wurde. Dort soll er unter Anderem mit einem Kommando im Februar 1921 Gefangene aus dem Gefängnis der alliierten Kommission in Kosel befreit haben. Nach der Volksabstimmung vom 21. März in Oberschlesien fuhr er in seine Heimat, ehe er anlässlich des polnischen Okkupationsversuchs Oberschlesiens im Mai mit dem 2.500 Mann starken Freikorps Hauenstein („Sturmbatallion Heinz”), zurückkehrte und in der zweiten Angriffswelle an dem Sturm auf den Annaberg teilnahm.

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Nach der Teilung Oberschlesiens im Oktober 1921 ging Schlageter nach Danzig. In dieser Periode taucht Schlageters Name in einer Mitgliederliste auf, die jedoch keiner Organisation oder Partei einwandfrei zuzuordnen ist. Trotzdem wird dies als Nachweis für die Mitgliedschaft Schlageters in der frühen NSDAP gewertet.Nach der politischen Gärung machte sich das deutsche Volk immer stärker bemerkbar, eine Unzahl von Parteien mit mehr oder minder gelungenen Programmen erhielten daraus den Auftrieb zu einem – historisch gesehen – vorübergehenden Bestehen. Jeder fühlende und denkende Deutsche sah sich vor die zwingende Notwendigkeit gestellt, seinen politischen Standpunkt zu den Dingen einzunehmen. So auch Schlageter. Dass er, der alte Frontsoldat und Freikorpskämpfer, sich von den buntschillernden, auf dem Sumpfboden von Weimar siechenden Parteiblüten nicht täuschen ließ, war nahezu selbstverständlich. Er suchte daher eine politische Organisation, in welcher der Sinn des Fronterlebnisses zu einer weltanschaulichen Klärung gelangt war und die kraftvolle Entschlossenheit gezeigt wurde, das Deutsche Reich auf festerem Grund als dem Morast von Weimar zu errichten. Er fand diese Organisation in der NSDAP.

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Eine bemerkenswerte Mitgliederliste des Gaues Berlin aus dem Jahre 1922, darunter die Namen Albert Leo Schlageter, Walter Wecke, Heinz Oskar Hauenstein und Hermann Kretschmann

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Schon im Herbst 1922 hatte er Adolf Hitler kennengelernt, als Hitler vor Roßbachleuten und den Mitgliedern anderer Freikorps sprach. Noch im Wandel dieses langen, sehr eingehenden Vortrages, zu dem Adolf Hitler nur Stichworte auf eine Tischkarte geschrieben hatte, hatte sich Schlageter gegenüber Adolf Hitler durch Handschlag verpflichtet und wirkte danach unter Roßbach als 61. Mitglied der Ortsgruppe Berlin in der Reichshauptstadt, ständig verfolgt von den Bütteln Severings, der die Nationalsozialisten wie Freiwild behandelte. Oft genug bewahrte Schlageter wichtiges Aktenmaterial vor der Beschlagnahme durch kühnes Zugreifen in letzter Minute. Eine politische Laufbahn schien ihren Anfang zu nehmen. Sie wurde jäh unterbrochen durch den französischen Überfall auf Deutschland.

Ruhrbesetzung

Mit der völkerrechtswidrigen Ruhrbesetzung durch französisches Militär im Januar 1923 wurde Schlageter wieder für die Organisation Heinz tätig. Als Gruppenführer leitete er im aktiven Widerstand gegen die französischen Bestzungstruppen den sogenannten Stoßtrupp Essen. Um die weitere Abfuhr von deutscher Kohle nach Frankreich zu behindern, verübte seine Gruppe im März 1923 Sprengstoffanschläge beim Essener Bahnhof Hügel und auf eine Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Düsseldorf–Duisburg bei Kalkum. Dabei achtete Schlageter stets peinlich genau darauf, dass keine Menschen (auch keine Angehörigen der Besatzungstruppen) verletzt oder gar getötet werden konnten. Durch den Abtransport deutscher Kohle, die im sogenannten Versailler Vertrag dem Reiche abgepresst wurde, erfroren in diesem Winter tausende Deutsche. Durch Schlageters Aktionen war es möglich, den französischen Diebstahl zu verhindern und notleidenden deutschen Familien das Überleben zu sichern. Infolge der französischen Abtransporte deutscher Kohle wurden 1920 in Deutschland mehrere Hochöfen aus Kohlenmangel stillgelegt. Ende Oktober 1920 stellten sämtliche Elekrizitätswerke des Rheinlandes aus Kohlenmangel ihren Betrieb ein. Ein Teil des Zugverkehrs in Deutschland musste ebenfalls eingestellt werden.

Am 7. April 1923 wurde Schlageter im Essener Union-Hotel von den französischen Besatzern verhaftet. Der Verräter soll der Spitzel Walter Kadow gewesen sein, der später von Rudolf Höss  und Martin Bormann deswegen liquidiert wurde.

Die Ladung und Anklageschrift wurden drei Tage vor Prozessbeginn in französischer Sprache mit einer mangelhaften Übersetzung übergeben, der Pflichtverteidiger Dr. Marx erhielt diese erst zwei Tage später. Die Verhandlung begann am 8. Mai vor einem französischen Militärgericht. Am 9. Mai 1923 wurde Schlageter wegen Spionage und Sabotage zum Tode verurteilt. Eine Revisionsverhandlung am 18. Mai blieb erfolglos und ein Gnadengesuch lehnte Schlageter ab. In einem Brief an August Jürgens, einen Kameraden, schrieb er:

„… Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. Das letzte Mal hat mir gestern mein Todesurteil gebracht. Mit Ruhe habe ich es vernommen, ruhig wird mich die Kugel treffen. Habe ich doch alles, was ich tat, nur in bester Absicht ausgeführt. Kein wildes Abenteurerleben war mein Verlangen, nicht Bandenführer war ich, sondern in stiller Arbeit suchte ich meinem Vaterlande zu helfen. Ein gemeines Verbrechen oder gar einen Mord habe ich nicht begangen.”

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Die Ermordung

Es ist die Nacht vom 25. zum 26. Mai 1923. In seiner finsteren Gefängniszelle schläft der am 8. Mai zum Tode verurteilte Albert Leo Schlageter. Da plötzlich — es ist fast 3.15 Uhr morgens — klirren Schlüssel an der Türe.

„Herr Schlageter, stehen Sie auf, die Stunde der Exekution Ihres Urteils ist gekommen.”

Mit diesen Worten weckt ihn der Dolmetscher. Ob er noch einen letzten Wunsch habe, fragt ihn der Staatsanwalt. So schreibt Schlageter, noch ehe er sich angekleidet hat, diesen Brief als letzten Gruß an seine Eltern:

„Liebe Eltern!
Nun trete ich bald meinen letzten Gang an. Ich werde noch beichten und kommunizieren.
Also dann auf ein frohes Wiedersehn im Jenseits.
Nochmals Gruß an Euch alle, Vater, Mutter, Josef, Otto, Frieda, Marie, die beiden Schwäger, Göttin und die ganze Heimat, Euer Albert.“

Albert Leo Schlageter beichtet kurz in der Gefängniskapelle. Eine Viertelstunde nur. Zu dem französischen Offizier hat er vorher ruhig gefügt:

„Ich werde nie in Gegenwart von Ihnen und Ihren Soldaten mit meinem Gott reden.”

Der Offizier verlässt die Zelle, die Posten bleiben davor. Schlageter ist gefasst und eiserne Ruhe liegt auf seinen bleichen Zügen.

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Der Abschiedsbrief von Albert Leo Schlageter

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Dann geht es hinaus in den dämmernden Tag. Eine Schwadron Kavallerie mit gezogenem Säbel hält vor dem Gefängnis. Eine Anzahl Kraftwagen wartet. Ein Pfarrer, ein Kaplan, ein Rechtsanwalt, zwei Gendarmen setzten sich zu dem Todgeweihten.

„En avant!”

ruft ein Offizier. Vorn fährt ein Auto mit Offizieren, vor und hinter dem Wagen des Verurteilten reitet je eine halbe Schwadron. Hinaus geht es zur Golzheimer Heide, wo im Frieden die Düsseldorfer Regimenter exerziert haben. Einer seiner Begleiter schildert die letzte Fahrt:

„Der traurige Zug führte am Nordfriedhof vorbei, der als grausames Memento mori aus dem Frühnebel aufleuchtete. Bei seinem Anblick wiederholte Schlageter dem Pfarrer seine schon nach der Kommunion dem Rechtsbeistand ausgesprochene Bitte, für ein kirchliches Begräbnis zu sorgen, deren Erfüllung ihm natürlich wie bereits vorher so auch jetzt versprochen wurde. Dabei gab ihm der Pfarrer das Sterbekreuz in die Hand.“

Die Ecke des Friedhofs ist erreicht, die Heide beginnt. Ganz nah eine Sandgrube (,Kuhle‘, wie man im Rheinland sagt), wo der Held sterben soll. Militärmusik schmettert hart auf. Drei Kompanien Infanterie stehen in Parade, dazu zahlreiche Gendarmen. Ein Trupp Offiziere und eine Gruppe ausländischer Zeitungsberichterstatter vervollständigen den Rahmen des blutigen Schauspiels deutscher Rechtlosigkeit und französischer Gewaltpolitik. Das Scharfrichterkommando ist etwa ein Dutzend Mann stark. Auch seine schwerste Stunde sieht Albert Leo Schlageter nicht schwach werden. Keine Klage, keine Rührseligkeit, keine Unruhe.

„Fest drückt er jedem von uns dreien die Hand und blickt uns klar und ruhig in die Augen”,

berichtet Pfarrer Faßbender.

„Wir sind erschüttert bis ins Innerste, aber seine mit Worten gar nicht zu schildernde Ruhe und Abgeklärtheit überträgt sich auf uns. Und nun kommt sein letztes Wort“: 

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„Ich finde eine gewisse Befriedigung darin, dass ich sterben darf. Vielleicht kann ich durch mein Vorbild helfen! – Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo Sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. – Grüßen Sie mir meine Eltern, Geschwister, und Verwandten, meine Freunde und mein Deutschland!“ 

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„Mein Deutschland! Der größte Dichter könnte ein Drama nicht wirkungsvoller abschließen, als es hier, aber nicht aus künstlerischer Erwägung, nein, ganz natürlich, aus dem Zwange innerer Wahrheit heraus, geschehen ist. In zwei Worten die Erklärung und Rechtfertigung alles Handelns. Zwei Worte am Tor des Todes als Siegel für die Reinheit und Echtheit alles Wollens. Mein Deutschland! Vaterlandsliebe, Vaterlandsleidenschaft, vaterländische Besessenheit haben das Dasein beherrscht, das nun ein jähes Ende finden soll.

Ohne Zagen, ohne Unruhe schreitet er auf den weißen Pfahl zu, der seine Todesstätte bezeichnet. Dort wird er, wie französische Strafvollstreckung bei Todesurteilen vorschreibt, zum Knien gezwungen; es werden ihm die Hände gefesselt und die Füße an den Pfahl festgebunden, während der Gerichtsschreiber das Urteil herunterleiert. Dann wird ihm eine breite weiße Binde um die Augen gelegt. In diesem Augenblick tiriliert die erste Lerche dicht hinter dem jungen Helden in den Maienmorgen hinein. Kommando, Salve… 

Der Getroffene stürzt vornüber. 

Aus dem Kreise der Militärs tritt einer heran und gibt aus unmittelbarer Nähe einen Pistolenschuss ab, worauf der Körper noch einmal heftig zusammenzuckt. Die Tragödie ist zu Ende. Albert Leo Schlageter ist tot. Auf deutschem Boden hat französische Soldateska das gleichfalls in deutschen Landen von französischen Richtern in Friedenszeit gefällte Todesurteil gegen einen deutschen Mann vollstreckt. Es ist gegen das Deutsche Reich etwas geschehen, was sonst nur gegen Negerstämme im dunkelsten Afrika möglich war: Anmaßung des höchsten Rechtes durch Landesfremde. Der Tiefpunkt deutscher Schmach ist erreicht.“ 

Durch die Morgenluft weht die Schande Frankreichs und der Ruhm eines Deutschen, der seine Heimat heißer liebte als sein Leben.“

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Rolf Brandt schrieb seinerzeit:

„Der Bau Frankreichs, der Kerker für Deutschlands Seele sein sollte, war um diese Zeit fast vollendet. An diesem Morgen brach ein Stein, ein Meilenstein, aus diesem Bau. Man wusste es nicht, man sah es nicht, aber eine Kerkerwand brach zusammen. Ein Körper war von Nägeln zerfetzt, ein Märtyrer trug in Geisterhänden die unsterbliche Idee von der Tat, der deutschen Tat um des Vaterlandes willen.”

Albert Leo Schlageter wurde am gleichen Tag auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof beerdigt. Auf Wunsch seiner Familie wurde am 8. Juni der Leichnam exhumiert und unter großer öffentlicher Anteilnahme nach Schönau überführt, wo er in einem Ehrengrab am 10. Juni 1923 beigesetzt wurde. Auf seinem Sarg standen die Worte:

DEUTSCHLAND MUSS LEBEN,
AUCH WENN WIR STERBEN MÜSSEN!
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https://i0.wp.com/de.metapedia.org/m/images/c/cf/Schlageter-Denkmal_%28Golzheimer_Heide%29.jpg.
Wilfrid Bade schrieb unter dem Titel „Schlageter” nach dessen Tode, ihm zu Ehren und zum Gedenken seiner Taten für Deutschland, folgendes Gedicht:

Du kämpftest nicht um Lohn und äuß’re Ehre
Im Dunklen dientest Du dem Vaterland
Du standest immer nahe dem Gewehre
Ein Krieger, der vor jeder Tat bestand.

Sie lohnten bitter Dir Dein Treuesein
Verrieten Dich dem Feinde und dem Tod
Aus Deinem Tode aber, ganz allein
Glomm leuchtend hoch das neue Morgenrot.

So ehren wir Dich heute, Kamerad
Verrat’ner Kämpfer für das Dritte Reich
Die Jugend weiht ihr Leben Deiner Tat
Und schwört: Ihr Herzblut sei dem Deinen gleich.
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Datei:Schlageter Denkmal Düsseldorf.jpg
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Albert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 01.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 02.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 03.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 04.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 05.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 06.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 07.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 08.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 09.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 10.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 11.jpgAlbert Leo Schlageter – ein deutscher Freiheitskämpfer, Huttenbriefe Sonderdruck Februar 2007 - 12.jpg
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Ehrungen

Schlageter zu Ehren trug ein Segelschulschiff der Kriegsmarine seinen Namen.

Das Jagdgeschwader 26 der Luftwaffe wurde nach ihm benannt.

An der Stelle seiner Ermordung bei Düsseldorf wurde das Schlageter-Denkmal errichtet. Unter dem Kreuz befand sich eine kleine Gruft mit einem Gedenkstein.

In Schönau, seinem Heimatort, in dem er begraben liegt, wurde zusätzlich zum Grab am höchsten Punkt des Ortes ein Ehrenmal errichtet.

In Düsseldorf-Kaiserswerth brannte auf der dortigen Burgruine eine „ewige Flamme” in Gedenken an Albert Leo Schlageter. In die bronzene Feuerschale war der Name Schlageters eingraviert. Den Aufstieg zu dieser Flamme säumten Tafeln mit den Namen der Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend. Die Einweihung erfolgte am 14. Oktober 1933 durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach.

Im „Schlageterforum” in Düsseldorf fand im Jahre 1937 die Reichsausstellung „Schaffendes Volk“ statt. In der zugehörigen Schlagetersiedlung im Südosten (heute Siedlung Golzheim) wurden u. a. sechs Musterhäuser errichtet. Die dafür von der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums eingefügten Hausbüchereien waren für Gehälter von 400 bis 1000 RM ausgelegt. Hinzu kamen ein Atelierhaus mit wechselnden Kunstausstellungen und Künstlerwohnungen, eine Volksbücherei und Sondergärten.

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Datei:Ort des Mordes an Schlageter.jpg
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Datei:Schlageter Beerdigung in Schönau.jpg

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Schlageter-Gedächtnisfeier 1930

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Schlageter Gedenkfeier 1933

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Datei:Düsseldorf-Kaiserswerth, Burgruine mit Schlageterflamme.jpg
Düsseldorf-Kaiserswerth: Burgruine mit der ewigen Schlageterflamme

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Schlageterfelsen im Fichtelgebirge

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Das Denkmal in Schönau

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Schlageterstraße in Würzburg

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Dieses Wort fand man auf einem Zettel Papier geschrieben, in der Tasche Albert Leo Schlageters nach seiner Erschießung durch die Franzosen am 26. Mai 1923

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Paul Boeddinghaus schrieb im Jahre 1923 auf der Grundlage der Melodie des Liedes „Ich hatt einen Kameraden” den Text „Treu bis zur letzten Stunde”, der dem Leben Schlageters gewidmet war:

Treu bis zur letzten Stunde
treu deutschem Pflichtgebot

mit festverschloss´nem Munde
traf Dich die Todeswunde
fielst Du für deutsche Not

Du hast uns wollen zeigen
was deutscher Mut vermag
zu kämpfen und zu schweigen
drum sollen Flammen steigen
aus Deinem Sterbetag

Die Fahne soll sich senken
bei Deines Namens Klang
Du sollst den Sinn uns lenken
wir wollen Dein gedenken
das ganze Leben lang.

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Schmähungen

Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg wurde das von Professor Clemens Holzmeister entworfene und am 23. Mai 1931, also während der Zeit der sogenannten Weimarer Rwpublik, eingeweihte Schlageterdenkmal, das mit seinem stählernen Kreuz weit über die Golzheimer Heide ragte, nicht auf Befehl der Besatzungsmächte, sondern durch den Beschluss einer von der CDU bis zur KPD reichenden Stadtabgeordnetenversammlung dem Erdboden gleichgemacht. Auch Schlageters Denkmal in Schönau wurde im Juni 1985 von unbekannten Tätern geschändet, Ausdruck einer seelischen Verkommenheit, die in keinem anderen Land der Welt möglich wäre.

Wolfram Mallebrein schreibt dazu:

„Das Denkmal wurde vernichtet, aber der Geist Schlageters, der Geist hingebungsvoller Aufopferung für das Vaterland, wird in der heranwachsenden Jugend weiterleben.”

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Quelle: Metapedia

Hans-Ulrich Rudel – Fliegeras und Offizier der Luftwaffe

Hans-Ulrich Rudel (Lebensrune.png 2. Juli 1916 in Konradswaldau, Landkreis Schönau, Schlesien; Todesrune.png 18. Dezember 1982 in Rosenheim) war ein Stuka- und Schlachtflieger und Offizier der deutschen Luftwaffe. Er war der einzige Träger der höchsten Verleihungsstufe des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit goldenem Eichenlaub, Schwertern und Brillanten und damit der höchstdekorierteste Soldat der deutschen Wehrmacht. Nach Kriegsende betätigte er sich als Fluchthelfer für durch die BRD verfolgte Nationalsozialisten, als Militärberater und unterstützte die Deutsche Reichspartei (DRP).

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Hans-Ulrich Rudel (1916-1982)

Frühe Jahre

Hans-Ulrich Rudel trat 1933 der Hitler-Jugend bei und stieg dort zum Jungscharführer auf. Nach seinem Schulabgang und Leistung des Reichsarbeitsdienstes trat er am 4. Dezember 1936 als Fahnenjunker in die Luftwaffe ein.

Am 1. Januar 1939 wurde er zum Leutnant befördert.

Zweiter Weltkrieg

Als Beobachter nahm Rudel zunächst in einer Aufklärungs-Gruppe am Polenfeldzug teil. Im September 1940 wurde er zum Stuka-Geschwader 2 „Immelmann“ versetzt und mit ihm nach Beginn des Russlandfeldzuges an der Ostfront eingesetzt. Bereits am ersten Tag des Unternehmens Barbarossa flog er vier Einsätze. Im Hafen von Kronstadt konnte er mit einer 1000kg-Bombe das sowjetische Schlachtschiff Marat durch einen Volltreffer in die Munitionskammer versenken. Nach der Vernichtung von fast 30 Panzern am 27. und 28.3.1943 wurde er zweimal namentlich im Wehrmachtbericht erwähnt, daraufhin am 1. April 1943 zum Hauptmann befördert und ab 18. September führte er als Kommandeur die dritte Gruppe des Geschwaders.

Als Oberst und Kommodore des berühmten Stukageschwaders „Immelmann“ wurde Hans-Ulrich Rudel als einzigem Soldaten des Zweiten Weltkrieges die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung – das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – verliehen, sowie auch die höchste ungarische Dekorierung, welche mit einem Rittergut verbunden war.

Rudel – hier mit all seinen Auszeichnungen, jeweils fast in den höchsten Verleihungsstufen

Erfolge

Mit seinen einmaligen Leistungen und Erfolgen steht er mit Abstand an der Spitze der ruhmreichen Fliegerasse der Welt. Mit seinem Kanonenvogel, einer Junkers Ju 87 G mit zwei 3,7cm-Kanonen unter den Tragflächen, vernichtete er 519 Sowjetpanzer – davon 17 an einem Tage. Auf der Erfolgsliste reihen sich aneinander: ein Schlachtschiff, ein Kreuzer, ein Zerstörer, siebzig Landungsboote, neun Luftsiege, zahlreiche Artillerie-, Pak- und Flakstellungen, vier Panzerzüge, Hunderte von Feindfahrzeugen und die Zerstörung zahlreicher wichtiger Flussübergänge und Bunker.

Sechs Stukabesatzungen konnte er vor sowjetischer Gefangenschaft oder sogar deren Tod bewahren. Beim Rettungsversuch einer weiteren notgelandeten Besatzung geriet er selbst in Gefangenschaft, flüchtete jedoch und konnte trotz eines Steckschusses in der Schulter die etwa fünfzig Kilometer durch das sowjetische Hinterland zu den eigenen Linien überwinden. Bei seinen tollkühnen Einsätzen wurde Hans-Ulrich Rudel dreißigmal abgeschossen durch Flak und Infanteriewaffen, kein einziges Mal durch Jäger, und fünfmal verwundet und verlor durch Flaktreffer im Februar 1945 den rechten Unterschenkel, der amputiert werden musste. Mit oft blutendem Beinstumpf kämpfte der „Tapferste der Tapferen“, wie ihn die Ostfrontkämpfer nannten, weiter und war so bis zum letzten Kriegstage im Einsatz.

Namentliche Nennung im Wehrmachtbericht

  • 27. März 1944: Major Rudel, Gruppenkommandeur in einem Schlachtgeschwader, vernichtete im Süden der Ostfront an einem Tage 17 feindliche Panzer.
  • 28. März 1944: Zwischen Dnjestr und Pruth griffen starke deutsche Schlachtfliegergeschwader in die Kämpfe ein. Sie zerstörten zahlreiche feindliche Panzer und eine große Zahl motorisierter und bespannter Fahrzeuge. Dabei vernichtete Major Rudel wiederum neun feindliche Panzer. Er hat damit in mehr als 1.800 Einsätzen allein 202 feindliche Panzer vernichtet.
  • 3. Juni 1944: Major Rudel, mit dem höchsten deutschen Tapferkeitsorden ausgezeichnet, flog an der Ostfront zum 2000. Male gegen den Feind.
  • 6. August 1944: 27 weitere Panzer wurden durch Schlachtflieger vernichtet. Hiervon schoss Major Rudel allein 11 Panzer ab und erzielte damit seinen 300. Panzerabschuß durch Bordwaffen.
  • 10. Februar 1945: Oberst Rudel schoss in den letzten Tagen 11 sowjetische Panzer ab und erhöhte damit seine Abschusserfolge auf 516 Panzer.

Bilanz

Hans-Ulrich Rudel in seiner JU 87 G beim Start

Bilanz aus 2530 Feindflügen:

  • 519 russische Panzer
  • 1 Schlachtschiff
  • 1 Zerstörer
  • 70 Landungsboote
  • 800+ motorisierte Fahrzeuge
  • 150+ Artillerie-, Pak- und Flakstellungen
  • 9 Luftsiege (7 Jäger, 2 Schlachtflugzeuge Il 2)
  • …und viele Bunker, Brücken und Nachschublinien.

Kriegsgefangenschaft

Im Mai 1945 geriet er in VS-amerikanische Kriegsgefangenschaft, wo ihm seine Orden gestohlen aber nach Intervention von Offizieren zurückgegeben wurden.

Nachkriegszeit

Nachdem er 1946 aus der amerikanischen Gefangenschaft entlassen wurde, setzte sich Hans-Ulrich Rudel sogleich wieder für sein Volk und Vaterland ein.

1948 flüchtete er über die Schweiz nach Italien. In Rom gelangte er an einen gefälschten Pass des Roten Kreuzes mit dem Decknamen „Emilio Meier“ und landete mit einem Flug aus Rom am 8. Juni 1948 in Buenos Aires, wo er als Luftwaffenberater des argentinischen Staatschefs Juan Perón tätig war.

In Argentinien setzte er sein militärisches Wirken und seine nationalsozialistischen Aktivitäten fort. Rudel gründete in Buenos Aires das „Kameradenwerk“, eine Hilfseinrichtung für Nationalsozialisten. Im „Kameradenwerk“ versammelten sich neben dem SS-Mann Ludwig Lienhardt auch weitere Nationalsozialisten wie Kurt Christmann (Gestapo) und der österreichische Nationalsozialist Fridolin Guth. Sie unterhielten engen Kontakt zu, von der westlichen Siegerallianz gesuchten, Faschisten wie Ante Pavelić, Carlo Scorza sowie Nachfahren bekannter faschistischer Persönlichkeiten wie Vittorio Mussolini und Konstantin Freiherr von Neurath. Die Gruppe versorgte neben diesen nach Argentinien geflüchteten Nationalsozialisten auch in Europa inhaftierte Nationalsozialisten wie Rudolf Hess und Karl Dönitz unter anderem mit Lebensmittelpaketen aus Argentinien und durch die Übernahme von Anwaltskosten.

ZHans-Ulrich Rudel2.jpgusammen mit Willem Sassen schützte Rudel die Identität von Josef Mengele und sorgte für dessen Sicherheit. Nach Uki Goñi vermittelte Rudel für Mengele den Kontakt zu Perón. Rudel schrieb in Argentinien regelmäßig für das Monatsmagazin „Der Weg“, das sich an NS-Flüchtlinge richtete und von dem deutschen Militärgeheimdienstexperten und späterem NS-Fluchthelfer Reinhard Kopps, alias Juan Maler, herausgegeben wurde. Über seine Kriegserfahrungen schrieb Rudel mehrere Erfolgsbücher und verschaffte sich dabei eine Rolle in der Öffentlichkeit. In den folgenden Jahren machte Rudel Karriere als Militärberater und Waffenhändler für mehrere lateinamerikanische Länder. Durch Juan Perón erhielt er offiziell eine Anstellung im argentinischen Luftfahrtinstitut und kam schnell zu finanziell lukrativen Importlizenzen und Regierungsaufträgen. Gemeinsam mit Sassen wurde er als Militärberater und Waffenhändler für Generäle in Bolivien und für Augusto Pinochet (Chile) und Alfredo Stroessner (Paraguay) tätig.

Nach Peróns Sturz im Jahre 1955 verlegte Rudel seinen Wohnsitz nach Paraguay. Wie zu Juan Perón unterhielt er hier enge Kontakte zu Alfredo Stroessner. In der Bundesrepublik Deutschland unterstützte Rudel die Aktivitäten verschiedener nationaler Gruppierungen und Parteien. Im Bundestagswahlkampf 1953 trat er als Spitzenkandidat der „Deutschen Reichspartei“ (DRP) an, war in rastlosem Einsatz für die deutsche Sache und sollte bis zu seinem Tode auf zahlreichen Versammlungen des nationalen Lagers sprechen.

Ob in Deutschland, Südamerika oder anderswo, überall erhob Rudel seine Stimme für Volk und Vaterland. Im Jahr 1960 führte der Generalbundesanwalt Ermittlungen wegen „Geheimbündelei“ gegen Rudel. Nach dem Putsch von Pinochet von 1973 ließ sich Rudel in der Colonia Dignidad in Chile nieder. Er unterhielt weiterhin gute Kontakte zu Juan Perón, mit dem er sich noch Mitte der 1970er-Jahre fotografieren ließ.

In Südamerika bewegte sich Rudel „vor Allem in der Welt der Hochfinanz“ und war „Auslandsvertreter für mehrere deutsche Firmen“, so auch für den Siemens-Konzern. Dabei betätigte er sich 1973 auch als Vermittler bei Wirtschaftsprojekten zwischen Argentinien und Paraguay. Hierbei ging es um das Staudammprojekt Yacyretá. Am Bau dieses Wasserkraftwerks war auch die Firma Lahmeyer beteiligt, die laut argentinischer Polizeiberichte in Argentinien vom NS-Fluchthelfer Carlos Fuldner vertreten wurde. Fuldner war Leiter der „Reiseagentur Vianord“, einer Tarnorganisation. Laut Uki Goñi warb die Firma Lahmeyer Rudel als Lobbyisten an.

Hans-Ulrich Rudel3.jpgZum politischen Skandal kam es, als Rudel 1976 auf Einladung ranghoher Bundeswehroffiziere an einem Traditionstreffen des Sturzkampfgeschwaders 2 „Immelmann“ der Wehrmacht auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Bremgarten/Eschbach teilnahm. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesvertei­digungsministerium, Hermann Schmidt (SPD), hatte die Durchführung des Treffens im Fliegerhorst unter der Auflage, Rudel dürfe keine Rede halten, genehmigt. Als seitens einschlägiger Kreise Kritik aufkam, versetzte der Bundesminister der Verteidigung Georg Leber die Luftwaffengeneräle Karl-Heinz Franke und Walter Krupinski im Oktober 1976 in den Ruhestand, da sie die Einladung an Rudel ausgesprochen und darauffolgende Anfeindungen bezüglich der nationalsozialistischen Weltanschauung Rudels mutig und treffend mit der realen linkstotalitären KP-Vergangenheit des Sozialdemokraten Herbert Wehner konfrontiert und entlarvt hatten.

Von kirchlicher Seite erhielt Rudel für seine Aktivitäten zu Gunsten der Nationalsozialisten die Unterstützung durch den antijudaistisch ausgerichteten Bischof Alois Hudal, der ihm – nach Rudels Darstellung – später seinen Dank bekundete. Hudal war selbst maßgeblich an der Flucht von Nationalsozialisten durch Unterstützung des Vatikan beteiligt. Rudel bekräftigte wiederum die Leistung Hudals und „Roms“, indem sie „Zuflucht“ vor der Verfolgung der flüchtigen Nationalsozialisten geboten hätten.

Hans Ulrich Rudel und seine Frau Ursula (geb. Dämisch) hatten einen Sohn Namens Johannes-Christoph, der am 26. März 1969 geboren wurde.

Am 18. Dezember 1982 verstarb Hans Ulrich Rudel in Rosenheim. Über den Tod hinaus hasste das BRD-System diesen Vorzeige-Soldaten des Deutschen Reiches und verbot Angehörigen der Bundeswehr, ihm am Grab die letzte Ehre zu erweisen. Trotzdem ließen es sich zwei Flugzeugführer nicht nehmen, mit Düsenmaschinen über den Friedhof zu fliegen und Rudel so zu ehren. Tausende Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder, aus Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt, begleiteten diesen einzigartigen Helden auf seinem letzten Weg. Auf dem Friedhof standen die Fahnen- und Standarten-Träger Spalier, als seine sterblichen Überreste zu Grabe getragen wurden. Mit dem Lied der Deutschen wurde Hans-Ulrich Rudel zur letzten Ruhe gebettet.

Auszeichnungen

  • Eisernes Kreuz (1939) II. und I. Klasse
    • II. Klasse am 10. November 1939
    • I. Klasse am 18. Juli 1941
  • Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg am 20. Oktober 1941
  • Deutsches Kreuz in Gold am 8. Dezember 1941
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern, Brillanten und Goldenem Eichenlaub
    • Ritterkreuz am 6. Januar 1942
    • Eichenlaub am 14. April 1943 (229. Verleihung)
    • Schwerter am 25. November 1943 (42. Verleihung)
    • Brillanten am 29. März 1944 (10. Verleihung)
    • Goldenes Eichenlaub am 1. Januar 1945 (einzige Verleihung)
  • Verwundetenabzeichen (1939) in Gold
  • Frontflugspange für Schlachtflieger mit Anhänger 2.000 in Gold mit Brillanten am 3. Juni 1944
  • Ungarische Goldene Tapferkeitsmedaille am 14. Januar 1945 (insgesamt nur sieben Mal verliehen, davon an Rudel als einzigen Ausländer)
  • Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen in Gold mit Brillanten

Zitate von Hans-Ulrich Rudel

„Verloren ist nur wer sich selbst aufgibt.“

„Es ist nicht wichtig, daß wir heute Erfolg haben, wichtig ist, daß wir unsere Pflicht tun.“

„Das einzige, was mich an meiner Verwundung eigentlich erheblich stört, ist die Tatsache, daß ich im Augenblick in dieser kritischen Situation selbst nicht fliegen kann und meine Kameraden, mein Geschwader eben allein fliegen lassen muss.“ 

– Während er nach einer schweren Verwundung seines Beines im Fliegerlazarett lag, 9. Februar 1945 –

„Entscheidend ist nie der augenblickliche Erfolg, sondern immer nur das Festhalten an der einmal gewonnen Überzeugung.“ 

– 1969 Widmung in seinem Buch „Trotzdem“ –

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Hans-Ulrich Rudel (links) mit Isabel und Juan Perón in Buenos Aires

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Von links bis rechts: Freda Jones, Ursula Rudel, Oberst a. D. Hans-Ulrich Rudel, John Tyndall, Beryl Cheetham, Savitri Devi und Joe Jones, September 1968, München

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Hans-Ulrich Rudel mit Juan Perón, seiner Frau Ursula und seinem Sohn Johannes-Christoph, ca. 1973

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Quelle: Metapedia

Der unvergessene Adler der Ostfront: Oberst Hans-Ulrich Rudel

„Verloren ist nur, wer sich selbst aufgibt!“

Hans-Ulrich Rudel war der einzige Träger der höchsten deutschen Tapferkeits- Auszeichnung, des Goldenen Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Zur Verleihung an Rudel hieß es in einer Meldung des Deutschen Nachrichtenbüros (DNB) vom 2.Januar 1945:

Verleihung„FHQ- Der Führer hat durch Verordnung vom 29.12.1944 das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung gestiftet. Sie wird im Ganzen höchstens zwölfmal verliehen. Als erster Soldat der deutschen Wehrmacht erhielt am 1. Januar Oberstleutnant Hans-Ulrich Rudel, Kommodore des Schlachtgeschwaders „Immelmann“, diese höchste Auszeichnung aus der Hand des Führers. Gleichzeitig beförderte der Führer Oberstleutnant Rudel in Würdigung seines unablässig bewiesenen höchsten Heldenmutes, seiner einmaligen fliegerischen und kämpferischen Erfolge zum Oberst.“

Wie vollzog sich nun Rudels Weg vom schlesischen Pfarrersohn zum Adler der Ostfront?

Hans-Ulrich RudelGeboren am 2. Juli 1916 in Konradswaldau am Fuße des schlesischen Riesengebirges, hat Rudel schon als Junge nur einen Wunsch: er will Flieger werden. In der Schule ist er mit seinen sportlichen Leistungen der Beste seiner Schule, mit den übrigen Schulleistungen sind die Lehrer des jungen Rudel nicht unbedingt zufrieden. Der Sport soll ihm aber zeitlebens eine seiner liebsten Beschäftigungen sein, und Sport ist für ihn mehr als ein Steckenpferd, ja er ist zeitlebens ein Hochleistungssportler, sowohl im Schwimmen als auch bei der Leichtathlethik, im Tennis und Skifahren erzielt er herausragende Erfolge. Im Zehnkampf zählt er zu den erfolgreichsten Athleten in seinem Heimatgau Schlesien, sodass ihm eine Olympische Karriere vorhergesagt wird. Doch er will noch immer Flieger werden. Nach Abitur und Arbeitsdienst tritt er als freiwilliger Offiziersbewerber 1936 in die neugegründete Luftwaffe ein. Nach der  Ausbildungszeit in der Luftkriegsschule in Berlin-Werder kommt der jetzige Oberfähnrich Rudel zur Stuka-Waffe.

Mit den legendären Sturzkamfbombern des Typs JU 87 wird er während des Krieges seine einmaligen Erfolge erringen. Auch während seiner Dienstzeit ist Rudel dem Sport verschrieben. Er raucht und trinkt nicht, und während der knapp bemessenen Freizeit trainiert er Leichtathletik, Schwimmen und macht Wanderungen in der Umgebung der Fliegerstandorte. Da er aber nicht von Anfang an die erwarteten Fähigkeiten als Stukaflieger zeigt, wird er zunächst zu den Luftaufklärern versetzt.

JU 87

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Seine ersten Kriegseinsätze erlebt Rudel als Beobachter in einem Fernaufklärer während des Polenfeldzuges. Seine erste sichtbare Anerkennung ist für die gezeigte Tapferkeit das Eiserne Kreuz II. Klasse. Immer wieder versucht der am 1.Septenber 1940 zum Oberleutnant beförderte Rudel, zur Stukafliegerei zurückversetzt zu werden. Endlich, im Frühjahr 1941, geht sein Wunsch in Erfüllung, und er kommt zur I. Stukagruppe des Geschwaders „Immelmann“.

Doch die Frontflüge von Rudel beginnen erst nach Beginn des Russlandfeldzuges. Bereits im September 1941 erzielt er einen spektakulären Erfolg: In Kronstadt, dem russischen Marinehafen an der Ostsee, versenkt Rudel das 23.600- Brutto-Register-Tonnen- Schlachtschiff „Marat“. Die Luftwaffenflieger nennen Kronstadt wegen der starken bolschewistischen Luftverteidigung  nur die Flakhölle. Während des Angriffs mit einer 1000 kg- Bombe stürzt sich Rudel in seinem Stuka bis zum allerletzten Augenblick auf die „Marat“ und fängt seine Maschine erst im allerletzten Moment ab. Die Bombe trifft, und das Schiff explodiert in zwei Teile. Im weiteren Verlauf der Angriffe gelingt es Rudel  wenige Tage später, einen russischen Zerstörer und einen Kreuzer zu versenken, und bringt so der vor Leningrad schwer ringenden deutschen Infanterie spürbare Erleichterung, da nun die sowjetische Schiffsartillerie nicht mehr in die Erdkämpfe eingreifen kann.

Stuka JU 87Für seine überragenden Erfolge bekommt Rudel am 15.Januar 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Im September 1942 macht Rudel seinen fünfhundersten Feindflug. Nur vier Monate später startet Rudel mit seinem schneidigen Bordschützen, dem Oberfeldwebel Erwin Henschel zum tausendsten Feindflug. Da dies ein außergewöhnliches Ereignis ist, wird darüber in der Luftwaffenzeitung „Der Adler“ groß berichtet. Der Reporter des „Adlers“ rechnet seinen Lesern vor, was 1000 Feindflüge in Zahlen sind: eine Gesamtflugstrecke von 300.000 km, zwanzig Tankwagen voll Treibstoff verflogen, drei Güterwaggons voll Maschinengewehrmunition verschossen und fünfunddreißig Güterwaggons mit 500.000 kg Bomben abgeworfen.

Ab dem Frühjahr 1943 werden erstmalig Stukas mit  zwei 3,7-Zentimeter- Flak-Geschützen ausgerüstet (je eine unter jeder Tragfläche), um der sowjetischen Panzermassen Herr zu werden. Diese „Kanonenvögel“ sollen zu einem großartigen Erfolg werden. Doch zuerst sollen sich die Kanonenvögel bei der Zerschlagung eines sowjetischen Angriffs bewähren. Im Kubanbrückenkopf vernichtet alleine Rudel siebzig Sowjet-Landungsboote, so daß die roten Angriffe dort eingestellt werden müssen. Als Anerkennung dieses unglaublichen Einsatzwillens erhält der inzwischen zum Hauptmann beförderte Rudel am 14.Aril 1943 als 229. Wehrmachtssoldat das Eichenlaub zum Ritterkreuz.

100. PanzerabschussIm Juli 1943 wird er Gruppenführer des Stuka-Geschwaders „Immelmann“ und macht  bereits drei Monate später seinen 1500 Frontflug. An manchen Tagen startet Rudel mehrfach mit seinem treuen Bordschützen Henschel und schießt bis zu sieben Sowjetpanzer täglich ab. Bis Ende November 1943 erhöht sich seine Panzerabschußzahl auf 107. Am 26. November 1943 wird er vom Obersten Befehlshaber mit den Schwertern zum Eichenlaub des Ritterkreuzes ausgezeichnet.

Anfang März 1944 zum Major befördert, erlebt Rudel ab dem 20. März einen dramatischen Einsatz: Er versucht eine hinter den russischen Linien notgelandete deutsche Flugzeugbesatzung zu retten, doch seine eigene Maschine kommt nicht wieder hoch, sodass den vier Stukafliegern nur die Flucht zu Fuß übrig bleibt. Von Russen verfolgt und gejagt, müssen die vier Soldaten den Dnjestr durchschwimmen, der in diesem Bereich dreihundert Meter breit ist und noch Eisschollen trägt. Dabei ertrinkt, trotz Rudels verzweifeltem Rettungsversuch, der Bordschütze Oberfeldwebel Erwin Henschel, mit dem Rudel ungefähr 1400 gemeinsame Feindflüge machte. Bereits am 25. November 1943 ist Henschel mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden. Doch trotz aller Widrigkeiten gelingt es Rudel schließlich, die deutschen Linien zu erreichen. Bereits zwei Tage nach diesen dramatischen Ereignissen fliegt Rudel wieder mit seinem Stuka !

Der Wehrmachtsbericht meldete am 27.März 1944:

„…Major Rudel, Gruppenkommandeur in einem Schlachtgeschwader, vernichtete an einem Tage 17 feindliche Panzer“.

Und am 28.März :

„Zwischen Dnjestr und Pruth griffen starke deutsche Schlachtfliegerverbände in die Kämpfe ein. Sie zerstörten zahlreiche feindliche Panzer und eine große zahl motorisierter und bespannter Fahrzeuge. Dabei vernichtete Major Rudel wiederum neun feindliche Panzer. Er hat damit in mehr als 1800 Einsätzen  202 feindliche Panzer vernichtet.“

Daraufhin erhält Rudel am 29.März 1944 die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern verliehen. Es ist zu diesem Zeitpunkt die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichung. Als zehntem Soldaten der deutschen Wehrmacht werden Rudel die Brillanten vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler, auf dem Berghof überreicht.

Während der schweren Kämpfe um Targul Frumos und Jassy in Rumänien fliegt Rudel  bei seinem Geschwader „Immelmann“ pausenlos Einsätze zur Unterstützung der schwer ringenden deutschen Erdtruppen. Dabei hat Major Rudel am 1.Juni 1944 seinen 2000. Frontflug. Rudels Kampfgeist ist unübertrefflich. Am 6. August meldet der Wehrmachtsbericht, dass Rudel weitere elf Feindpanzer abschoss und damit durch Bordwaffenbeschuss seinen 300. Panzerabschuss erzielte.

Der am 1.September 1944 zum Oberstleutnant beförderte Rudel übernimmt am 1.Oktober 1944 die Führung des Sturzkampf-Geschwaders „Immelmann“. Trotz einer Mitte November erlittenen schweren Beinverwundung fliegt Rudel sofort wieder Einsätze, und das mit Gipsverband !

Einen Tag vor Weihnachten, am 23. Dezember 1944, vernichtet Rudel seinen 463. Feindpanzer beim 2400. Feindflug. Daraufhin wird Rudel als erstem (und einzigem) deutschen Soldaten am 1. Januar 1945 das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Damit verbunden ist die Beförderung zum Oberst.

Während der Übergabe der Auszeichnung spricht Adolf Hitler ein Flugverbot aus, worauf Rudel ihm antwortet :

„Mein Führer, ich nehme die Auszeichnung und Beförderung nicht an, wenn ich nicht weiter mit meinem Geschwader fliegen darf !“

Nach einer kurzen Überlegung sagt Adolf Hitler lächelnd:

„Na gut, dann fliegen Sie, aber passen sie auf sich auf, das deutsche Volk braucht Sie!“

Rudel mit BeinverwundungÜber ein später erneut erlassenes Flugverbot setzt sich Rudel hinweg und fliegt weiter. Um nicht aufzufallen, werden seine Panzerabschüsse nun auf der Abschussliste des Geschwaders verbucht. Der Endkampf um den Bestand des Reiches und um die Sicherheit der deutschen Zivilbevölkerung lässt Rudel schier unglaubliche Leistungen vollbringen. Am 8. Februar 1945 schießt Oberst Rudel im Kampfraum Küstrin an der Oder trotz heftigstem bolschewistischen Flakfeuer weitere dreizehn Feindpanzer ab. Doch hier ereilt ihn das Schicksal: ein russischer Flaktreffer zerreißt ihm seinen rechten Unterschenkel, und nur unter Anspannung aller seelischen und körperlichen Kräfte gelingt es ihm, eine  Bruchlandung hinter den eigenen Linien zu machen. Sein Bordschütze, Ritterkreuzträger Stabsarzt Dr. med. Ernst Gadermann (Gruppenarzt III./ Stuka-Geschwader „Immelmann “) schafft es in letzter Minute Rudels Leben durch abbinden des Beines zu retten. Doch der rechte Unterschenkel muss auf einem Hauptverbandsplatz der Waffen-SS bei Seelow amputiert werden.

Aber selbst nun kennt Oberst Rudel keine Ruhe oder Erholung für sich. Bereits sechs Wochen nach der schweren Verwundung fliegt Rudel mit nur noch einem Bein und blutendem Beinstumpf wieder Einsätze! Rudels Bodenpersonal muss nach den Frontflügen das Blut aus der Kabine wischen.

Bis zur Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8.Mai 1945 ist Oberst Rudel ununterbrochen an der Spitze seines Geschwaders geflogen. Nach der Kapitulation fliegt das Geschwader die Maschinen nach Kitzingen und legt dort Bruchlandungen hin, um die Stukas nicht unzerstört in Feindeshand fallen zu lassen. In amerikanischer Gefangenschaft werden die deutschen Flieger erst einmal von  Wertgegenständen und Auszeichnungen  „befreit “.

Gleich nach der Entlassung aus der Gefangenschaft setzte sich Rudel wieder für Volk und Vaterland ein. Er kümmerte sich um Kriegsgefangene und deren Familien. Natürlich war auch der Sport nach wie vor für ihn sehr wichtig. Bei unzähligen Versehrten- Wettkämpfen im Schwimmen, Tennis und beim Skifahren erzielte Rudel überragende Erfolge. Aber damit nicht genug: auch als Bergsportler bezwang er in den südamerikanischen Anden mehrere siebentausend Meter hohe Gipfel.

Trotz dieser auf vielen Gebieten überragenden Leistungen blieb Rudel immer bescheiden und kameradschaftlich. Er sagte zu alledem immer nur:

„Als Soldat habe ich nur meine Pflicht getan.“

Nachdem es wieder möglich war, setzte Oberst Rudel sich auch politisch ein, um der Wiederherstellung des  Reiches zu dienen. Als Bundestagskandidat der Deutschen Reichspartei ( DRP ) war er in rastlosem Einsatz für die deutsche Sache. Bis zu seinem Tode sollte Oberst Rudel auf ungezählten Versammlungen des nationalen Lagers sprechen. Besonders aber lag ihm die Jugend am Herzen, und es gab kaum ein Pfingstlager der volkstreuen Jugendbewegung (Wiking- Jugend (WJ) und Bund Heimattreuer Jugend (BHJ)), bei dem Rudel nicht anwesend war. Ob in Deutschland, in Südamerika oder in anderen Teilen der Welt, überall und immer wieder erhob Rudel seine Stimme für Volk und Vaterland. Rudel stand mit an der Spitze all derjenigen, die sich dem zusehenden Verfall aller unserer heiligen Werte entgegenstemmten und weiterhin entgegenstemmen. Man hatte ihn nicht biegen oder brechen können, und er blieb sich selbst und Deutschland immer treu.

RudelAm 18. Dezember 1982 wurde der unvergessene Adler der Ostfront zur Großen Armee abberufen. Doch über den Tod hinaus hasste diesen großen Deutschen das Bonner System. So war es Angehörigen der Bundeswehr verboten, Oberst Rudel am Grabe die letzte Ehre zu erweisen. Trotzdem ließen es sich zwei Flugzeugführer nicht nehmen, mit Düsenmaschinen über den Friedhof zu fliegen und so Rudel zu ehren. Tausende Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder jeden Alters und jeder denkbaren Herkunft aus Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt ließen es sich nicht nehmen, diesen einzigartigen Helden auf seinem letzten Weg zu begleiten. Auf dem Friedhof standen die Träger von Fahnen und Standarten Spalier, als seine sterblichen Überreste zu Grabe getragen wurden. Mit dem Deutschlandlied wurde dieser großartige Soldat und Kämpfer für das Deutsche Reich dann zur letzten Ruhe gebettet.

Aber Oberst Rudel ist nicht tot! Als unsterbliches Vorbild für die deutsche Jugend wird er weiterleben, und sein Name wird noch bekannt sein, wenn von denjenigen, die ihn hassten und verfolgten, nichts mehr übrig sein wird. Wer kennt heute noch den Namen jenes Bundesverteidigungsministers, der Rudel das Betreten von Kasernen verbot und von Rudel als „einem solchen Kerl“ sprach ?

Für den höchstausgezeichneten deutschen Soldaten Oberst Hans-Ullrich Rudel aber gilt:

„Wer seinem Volk so die Treue gehalten hat, wird selbst in Treue unvergessen sein!“

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von unserem Kameraden Ralph Tegethoff

Quelle: NPD-Göttingen

Der deutsche Freiheitskämpfer „Albert Leo Schlageter“ wird in der Golzheimer Heide bei Düsseldorf von den französischen Besatzern ermordet

Albert Leo Schlageter (Lebensrune.png 12. August 1894 in Schönau im Schwarzwald, Großherzogtum Baden; Todesrune.png (erschossen) am 26. Mai 1923 auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf) war ein deutscher Freiheitskämpfer, Nationalheld und späterer Blutzeuge der Bewegung.

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Albert Leo Schlageter
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Leben

Schlageter wurde 1894 als sechstes von elf Kindern einer katholischen Bauernfamilie in Schönau im Schwarzwald im badischen Wiesental geboren. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs machte er 1914 das Notabitur und meldete sich freiwillig zum Militär, wo er am 16. Dezember in das 5. Badische Feldartillerie-Regiment Nr. 76 in Freiburg eintrat. Daneben war er ab dem Wintersemester 1915/16 an der Universität Freiburg als Student der Theologie eingeschrieben. Als Soldat einer Fernsprechabteilung kam er an die Westfront. Dort nahm er an verschiedenen Schlachten teil, im Jahr 1915 an der Schlacht in der Champagne und der Flandernschlacht, im Jahr 1916 an der Schlacht um Verdun und der Schlacht an der Somme. Er wurde zweimal verwundet, im April 1916 zum Unteroffizier und ein Jahr später zum Leutnant befördert. Als Auszeichnungen erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse und im Jahr 1918 für besonders riskante Patrouillen das Eiserne Kreuz I. Klasse. Seine Entlassung aus der Armee erfolgte Ende Februar 1919. Im März 1919 trat Schlageter dem Freikorps des Hauptmanns Walter Eberhard Freiherr von Medem bei und beteiligte sich zunächst als Batterieführer an den Kämpfen im Baltikum und nahm unter anderem an der Eroberung Rigas im Mai 1919 teil. Im Juni schloss er sich dem Freikorps von Peterdorff an, mit dem er im Dezember 1919 nach Deutschland zurückkehrte.

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Auch wenn es angeblich keinerlei offiziellen lettischen Vertrag darüber gab, so wurden – wie hier für Albert Leo Schlageter in Kurland – an die Freikorpskämpfer im Baltikum Anrechtsscheine für Siedlungsland vergeben, die neben dem patriotischen Antrieb einen maßgeblichen motivierenden Einfluss für die deutschen Freikorpskämpfer hatten. Zusätzlich erhielten sie bei ihrem Kampf gegen den Bolschewismus das russische Bürgerrecht.

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Ab Anfang 1920 gehörte Schlageter mit dem Freikorps „von Petersdorff“ zur Marine-Brigade „von Loewenfeld“, die am Kapp-Putsch in Breslau und bei der Bekämpfung des linken Märzputsches im Ruhrgebiet beteiligt war. Schlageter nahm unter anderem an Straßenkämpfen in Bottrop teil. Nach der zwangsweisen Auflösung der Brigade Ende Mai 1920 arbeitete er, wie viele ehemalige Angehörige, als Landarbeiter auf ostdeutschen Ländereien, ehe er Anfang 1921 für die Organisation Heinz, eine Art illegale Geheimpolizei, geleitet von Karl Guido Oskar Hauenstein (von den Reichsbehörden unterstützt), in Oberschlesien aktiv wurde. Dort soll er unter Anderem mit einem Kommando im Februar 1921 Gefangene aus dem Gefängnis der alliierten Kommission in Kosel befreit haben. Nach der Volksabstimmung vom 21. März in Oberschlesien fuhr er in seine Heimat, ehe er anlässlich des polnischen Okkupationsversuchs Oberschlesiens im Mai mit dem 2.500 Mann starken Freikorps Hauenstein („Sturmbatallion Heinz”), zurückkehrte und in der zweiten Angriffswelle an dem Sturm auf den Annaberg teilnahm.

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Nach der Teilung Oberschlesiens im Oktober 1921 ging Schlageter nach Danzig. In dieser Periode taucht Schlageters Name in einer Mitgliederliste auf, die jedoch keiner Organisation oder Partei einwandfrei zuzuordnen ist. Trotzdem wird dies als Nachweis für die Mitgliedschaft Schlageters in der frühen NSDAP gewertet.Nach der politischen Gärung machte sich das deutsche Volk immer stärker bemerkbar, eine Unzahl von Parteien mit mehr oder minder gelungenen Programmen erhielten daraus den Auftrieb zu einem – historisch gesehen – vorübergehenden Bestehen. Jeder fühlende und denkende Deutsche sah sich vor die zwingende Notwendigkeit gestellt, seinen politischen Standpunkt zu den Dingen einzunehmen. So auch Schlageter. Dass er, der alte Frontsoldat und Freikorpskämpfer, sich von den buntschillernden, auf dem Sumpfboden von Weimar siechenden Parteiblüten nicht täuschen ließ, war nahezu selbstverständlich. Er suchte daher eine politische Organisation, in welcher der Sinn des Fronterlebnisses zu einer weltanschaulichen Klärung gelangt war und die kraftvolle Entschlossenheit gezeigt wurde, das Deutsche Reich auf festerem Grund als dem Morast von Weimar zu errichten. Er fand diese Organisation in der NSDAP.

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Eine bemerkenswerte Mitgliederliste des Gaues Berlin aus dem Jahre 1922, darunter die Namen Albert Leo Schlageter, Walter Wecke, Heinz Oskar Hauenstein und Hermann Kretschmann

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Schon im Herbst 1922 hatte er Adolf Hitler kennengelernt, als Hitler vor Roßbachleuten und den Mitgliedern anderer Freikorps sprach. Noch im Wandel dieses langen, sehr eingehenden Vortrages, zu dem Adolf Hitler nur Stichworte auf eine Tischkarte geschrieben hatte, hatte sich Schlageter gegenüber Adolf Hitler durch Handschlag verpflichtet und wirkte danach unter Roßbach als 61. Mitglied der Ortsgruppe Berlin in der Reichshauptstadt, ständig verfolgt von den Bütteln Severings, der die Nationalsozialisten wie Freiwild behandelte. Oft genug bewahrte Schlageter wichtiges Aktenmaterial vor der Beschlagnahme durch kühnes Zugreifen in letzter Minute. Eine politische Laufbahn schien ihren Anfang zu nehmen. Sie wurde jäh unterbrochen durch den französischen Überfall auf Deutschland.

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Ruhrbesetzung

Mit der völkerrechtswidrigen Ruhrbesetzung durch französisches Militär im Januar 1923 wurde Schlageter wieder für die Organisation Heinz tätig. Als Gruppenführer leitete er im aktiven Widerstand gegen die französischen Bestzungstruppen den sogenannten Stoßtrupp Essen. Um die weitere Abfuhr von deutscher Kohle nach Frankreich zu behindern, verübte seine Gruppe im März 1923 Sprengstoffanschläge beim Essener Bahnhof Hügel und auf eine Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Düsseldorf–Duisburg bei Kalkum. Dabei achtete Schlageter stets peinlich genau darauf, dass keine Menschen (auch keine Angehörigen der Besatzungstruppen) verletzt oder gar getötet werden konnten. Durch den Abtransport deutscher Kohle, die im sogenannten Versailler Vertrag dem Reiche abgepresst wurde, erfroren in diesem Winter tausende Deutsche. Durch Schlageters Aktionen war es möglich, den französischen Diebstahl zu verhindern und notleidenden deutschen Familien das Überleben zu sichern. Infolge der französischen Abtransporte deutscher Kohle wurden 1920 in Deutschland mehrere Hochöfen aus Kohlenmangel stillgelegt. Ende Oktober 1920 stellten sämtliche Elekrizitätswerke des Rheinlandes aus Kohlenmangel ihren Betrieb ein. Ein Teil des Zugverkehrs in Deutschland musste ebenfalls eingestellt werden.

Am 7. April 1923 wurde Schlageter im Essener Union-Hotel von den französischen Besatzern verhaftet. Der Verräter soll der Spitzel Walter Kadow gewesen sein, der später von Rudolf Höss  und Martin Bormann deswegen liquidiert wurde.

Die Ladung und Anklageschrift wurden drei Tage vor Prozessbeginn in französischer Sprache mit einer mangelhaften Übersetzung übergeben, der Pflichtverteidiger Dr. Marx erhielt diese erst zwei Tage später. Die Verhandlung begann am 8. Mai vor einem französischen Militärgericht. Am 9. Mai 1923 wurde Schlageter wegen Spionage und Sabotage zum Tode verurteilt. Eine Revisionsverhandlung am 18. Mai blieb erfolglos und ein Gnadengesuch lehnte Schlageter ab. In einem Brief an August Jürgens, einen Kameraden, schrieb er:

„… Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. Das letzte Mal hat mir gestern mein Todesurteil gebracht. Mit Ruhe habe ich es vernommen, ruhig wird mich die Kugel treffen. Habe ich doch alles, was ich tat, nur in bester Absicht ausgeführt. Kein wildes Abenteurerleben war mein Verlangen, nicht Bandenführer war ich, sondern in stiller Arbeit suchte ich meinem Vaterlande zu helfen. Ein gemeines Verbrechen oder gar einen Mord habe ich nicht begangen.”

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Die Ermordung

Es ist die Nacht vom 25. zum 26. Mai 1923. In seiner finsteren Gefängniszelle schläft der am 8. Mai zum Tode verurteilte Albert Leo Schlageter. Da plötzlich — es ist fast 3.15 Uhr morgens — klirren Schlüssel an der Türe.

„Herr Schlageter, stehen Sie auf, die Stunde der Exekution Ihres Urteils ist gekommen.”

Mit diesen Worten weckt ihn der Dolmetscher. Ob er noch einen letzten Wunsch habe, fragt ihn der Staatsanwalt. So schreibt Schlageter, noch ehe er sich angekleidet hat, diesen Brief als letzten Gruß an seine Eltern:

„Liebe Eltern!
Nun trete ich bald meinen letzten Gang an. Ich werde noch beichten und kommunizieren.
Also dann auf ein frohes Wiedersehn im Jenseits.
Nochmals Gruß an Euch alle, Vater, Mutter, Josef, Otto, Frieda, Marie, die beiden Schwäger, Göttin und die ganze Heimat, Euer Albert.“

Albert Leo Schlageter beichtet kurz in der Gefängniskapelle. Eine Viertelstunde nur. Zu dem französischen Offizier hat er vorher ruhig gefügt:

„Ich werde nie in Gegenwart von Ihnen und Ihren Soldaten mit meinem Gott reden.”

Der Offizier verlässt die Zelle, die Posten bleiben davor. Schlageter ist gefasst und eiserne Ruhe liegt auf seinen bleichen Zügen.

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Der Abschiedsbrief von Albert Leo Schlageter

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Dann geht es hinaus in den dämmernden Tag. Eine Schwadron Kavallerie mit gezogenem Säbel hält vor dem Gefängnis. Eine Anzahl Kraftwagen wartet. Ein Pfarrer, ein Kaplan, ein Rechtsanwalt, zwei Gendarmen setzten sich zu dem Todgeweihten.

„En avant!”

ruft ein Offizier. Vorn fährt ein Auto mit Offizieren, vor und hinter dem Wagen des Verurteilten reitet je eine halbe Schwadron. Hinaus geht es zur Golzheimer Heide, wo im Frieden die Düsseldorfer Regimenter exerziert haben. Einer seiner Begleiter schildert die letzte Fahrt:

„Der traurige Zug führte am Nordfriedhof vorbei, der als grausames Memento mori aus dem Frühnebel aufleuchtete. Bei seinem Anblick wiederholte Schlageter dem Pfarrer seine schon nach der Kommunion dem Rechtsbeistand ausgesprochene Bitte, für ein kirchliches Begräbnis zu sorgen, deren Erfüllung ihm natürlich wie bereits vorher so auch jetzt versprochen wurde. Dabei gab ihm der Pfarrer das Sterbekreuz in die Hand.“

Die Ecke des Friedhofs ist erreicht, die Heide beginnt. Ganz nah eine Sandgrube (,Kuhle‘, wie man im Rheinland sagt), wo der Held sterben soll. Militärmusik schmettert hart auf. Drei Kompanien Infanterie stehen in Parade, dazu zahlreiche Gendarmen. Ein Trupp Offiziere und eine Gruppe ausländischer Zeitungsberichterstatter vervollständigen den Rahmen des blutigen Schauspiels deutscher Rechtlosigkeit und französischer Gewaltpolitik. Das Scharfrichterkommando ist etwa ein Dutzend Mann stark. Auch seine schwerste Stunde sieht Albert Leo Schlageter nicht schwach werden. Keine Klage, keine Rührseligkeit, keine Unruhe.

„Fest drückt er jedem von uns dreien die Hand und blickt uns klar und ruhig in die Augen”,

berichtet Pfarrer Faßbender.

„Wir sind erschüttert bis ins Innerste, aber seine mit Worten gar nicht zu schildernde Ruhe und Abgeklärtheit überträgt sich auf uns. Und nun kommt sein letztes Wort“: 

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„Ich finde eine gewisse Befriedigung darin, dass ich sterben darf. Vielleicht kann ich durch mein Vorbild helfen! – Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo Sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. – Grüßen Sie mir meine Eltern, Geschwister, und Verwandten, meine Freunde und mein Deutschland!“ 

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„Mein Deutschland! Der größte Dichter könnte ein Drama nicht wirkungsvoller abschließen, als es hier, aber nicht aus künstlerischer Erwägung, nein, ganz natürlich, aus dem Zwange innerer Wahrheit heraus, geschehen ist. In zwei Worten die Erklärung und Rechtfertigung alles Handelns. Zwei Worte am Tor des Todes als Siegel für die Reinheit und Echtheit alles Wollens. Mein Deutschland! Vaterlandsliebe, Vaterlandsleidenschaft, vaterländische Besessenheit haben das Dasein beherrscht, das nun ein jähes Ende finden soll.

Ohne Zagen, ohne Unruhe schreitet er auf den weißen Pfahl zu, der seine Todesstätte bezeichnet. Dort wird er, wie französische Strafvollstreckung bei Todesurteilen vorschreibt, zum Knien gezwungen; es werden ihm die Hände gefesselt und die Füße an den Pfahl festgebunden, während der Gerichtsschreiber das Urteil herunterleiert. Dann wird ihm eine breite weiße Binde um die Augen gelegt. In diesem Augenblick tiriliert die erste Lerche dicht hinter dem jungen Helden in den Maienmorgen hinein. Kommando, Salve… 

Der Getroffene stürzt vornüber. 

Aus dem Kreise der Militärs tritt einer heran und gibt aus unmittelbarer Nähe einen Pistolenschuss ab, worauf der Körper noch einmal heftig zusammenzuckt. Die Tragödie ist zu Ende. Albert Leo Schlageter ist tot. Auf deutschem Boden hat französische Soldateska das gleichfalls in deutschen Landen von französischen Richtern in Friedenszeit gefällte Todesurteil gegen einen deutschen Mann vollstreckt. Es ist gegen das Deutsche Reich etwas geschehen, was sonst nur gegen Negerstämme im dunkelsten Afrika möglich war: Anmaßung des höchsten Rechtes durch Landesfremde. Der Tiefpunkt deutscher Schmach ist erreicht.“ 

Durch die Morgenluft weht die Schande Frankreichs und der Ruhm eines Deutschen, der seine Heimat heißer liebte als sein Leben.“

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Rolf Brandt schrieb seinerzeit:

„Der Bau Frankreichs, der Kerker für Deutschlands Seele sein sollte, war um diese Zeit fast vollendet. An diesem Morgen brach ein Stein, ein Meilenstein, aus diesem Bau. Man wusste es nicht, man sah es nicht, aber eine Kerkerwand brach zusammen. Ein Körper war von Nägeln zerfetzt, ein Märtyrer trug in Geisterhänden die unsterbliche Idee von der Tat, der deutschen Tat um des Vaterlandes willen.”

Albert Leo Schlageter wurde am gleichen Tag auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof beerdigt. Auf Wunsch seiner Familie wurde am 8. Juni der Leichnam exhumiert und unter großer öffentlicher Anteilnahme nach Schönau überführt, wo er in einem Ehrengrab am 10. Juni 1923 beigesetzt wurde. Auf seinem Sarg standen die Worte:

DEUTSCHLAND MUSS LEBEN,
AUCH WENN WIR STERBEN MÜSSEN!
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https://i0.wp.com/de.metapedia.org/m/images/c/cf/Schlageter-Denkmal_%28Golzheimer_Heide%29.jpg.
Wilfrid Bade schrieb unter dem Titel „Schlageter” nach dessen Tode, ihm zu Ehren und zum Gedenken seiner Taten für Deutschland, folgendes Gedicht:

Du kämpftest nicht um Lohn und äuß’re Ehre
Im Dunklen dientest Du dem Vaterland
Du standest immer nahe dem Gewehre
Ein Krieger, der vor jeder Tat bestand.

Sie lohnten bitter Dir Dein Treuesein
Verrieten Dich dem Feinde und dem Tod
Aus Deinem Tode aber, ganz allein
Glomm leuchtend hoch das neue Morgenrot.

So ehren wir Dich heute, Kamerad
Verrat’ner Kämpfer für das Dritte Reich
Die Jugend weiht ihr Leben Deiner Tat
Und schwört: Ihr Herzblut sei dem Deinen gleich.
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Ehrungen

Schlageter zu Ehren trug ein Segelschulschiff der Kriegsmarine seinen Namen.

Das Jagdgeschwader 26 der Luftwaffe wurde nach ihm benannt.

An der Stelle seiner Ermordung bei Düsseldorf wurde das Schlageter-Denkmal errichtet. Unter dem Kreuz befand sich eine kleine Gruft mit einem Gedenkstein.

In Schönau, seinem Heimatort, in dem er begraben liegt, wurde zusätzlich zum Grab am höchsten Punkt des Ortes ein Ehrenmal errichtet.

In Düsseldorf-Kaiserswerth brannte auf der dortigen Burgruine eine „ewige Flamme” in Gedenken an Albert Leo Schlageter. In die bronzene Feuerschale war der Name Schlageters eingraviert. Den Aufstieg zu dieser Flamme säumten Tafeln mit den Namen der Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend. Die Einweihung erfolgte am 14. Oktober 1933 durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach.

Im „Schlageterforum” in Düsseldorf fand im Jahre 1937 die Reichsausstellung „Schaffendes Volk“ statt. In der zugehörigen Schlagetersiedlung im Südosten (heute Siedlung Golzheim) wurden u. a. sechs Musterhäuser errichtet. Die dafür von der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums eingefügten Hausbüchereien waren für Gehälter von 400 bis 1000 RM ausgelegt. Hinzu kamen ein Atelierhaus mit wechselnden Kunstausstellungen und Künstlerwohnungen, eine Volksbücherei und Sondergärten.

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Datei:Ort des Mordes an Schlageter.jpg
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Schlageter-Gedächtnisfeier 1930

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Schlageter Gedenkfeier 1933

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Düsseldorf-Kaiserswerth: Burgruine mit der ewigen Schlageterflamme

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Schlageterfelsen im Fichtelgebirge

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Das Denkmal in Schönau

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Schlageterstraße in Würzburg

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Dieses Wort fand man auf einem Zettel Papier geschrieben, in der Tasche Albert Leo Schlageters nach seiner Erschießung durch die Franzosen am 26. Mai 1923

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Paul Boeddinghaus schrieb im Jahre 1923 auf der Grundlage der Melodie des Liedes „Ich hatt einen Kameraden” den Text „Treu bis zur letzten Stunde”, der dem Leben Schlageters gewidmet war:

Treu bis zur letzten Stunde
treu deutschem Pflichtgebot

mit festverschloss´nem Munde
traf Dich die Todeswunde
fielst Du für deutsche Not

Du hast uns wollen zeigen
was deutscher Mut vermag
zu kämpfen und zu schweigen
drum sollen Flammen steigen
aus Deinem Sterbetag

Die Fahne soll sich senken
bei Deines Namens Klang
Du sollst den Sinn uns lenken
wir wollen Dein gedenken
das ganze Leben lang.

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Schmähungen

Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg wurde das von Professor Clemens Holzmeister entworfene und am 23. Mai 1931, also während der Zeit der sogenannten Weimarer Rwpublik, eingeweihte Schlageterdenkmal, das mit seinem stählernen Kreuz weit über die Golzheimer Heide ragte, nicht auf Befehl der Besatzungsmächte, sondern durch den Beschluss einer von der CDU bis zur KPD reichenden Stadtabgeordnetenversammlung dem Erdboden gleichgemacht. Auch Schlageters Denkmal in Schönau wurde im Juni 1985 von unbekannten Tätern geschändet, Ausdruck einer seelischen Verkommenheit, die in keinem anderen Land der Welt möglich wäre.

Wolfram Mallebrein schreibt dazu:

„Das Denkmal wurde vernichtet, aber der Geist Schlageters, der Geist hingebungsvoller Aufopferung für das Vaterland, wird in der heranwachsenden Jugend weiterleben.”

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Quelle: Metapedia

Der deutsche Flieger im Zweiten Weltkrieg Ernst Beichl opfert am 16. April 1945 sein Leben für die Freiheit Deutschlands

Ernst Beichl (Lebensrune.png 1920Todesrune.png 16. April 1945 bei Zellin in Oberschlesien) war ein deutscher Flieger und Kriegsheld im Zweiten Weltkrieg.

Ernst Beichl (1920-1945)

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Zweiter Weltkrieg

Als sich die Rote Armee weiter in das aus allen Wunden blutende Deutsche Reich hineinfraß, wurde die schutzlose Zivilbevölkerung zur Beute der von Ilja Ehrenburg aufgehetzten, entmenschten Sowjetsoldateska.

Mit Hassparolen wurde zum Gemetzel gegen die Deutschen aufgerufen. Die Wirkung dieser Propaganda zeigte sich schnell in den Massenmorden der von der Sowjetarmee besetzten Gebiete. Die näher heranrückende Gefahr war für viele deutsche Soldaten Ansporn, noch einmal das letzte zu geben, um die Frauen, Kinder und Greise vor dem sicheren Tod zu bewahren. Wenn es sein musste unter Aufopferung des eigenen Lebens. Einer von jenen, die den eigenen Tod vorzogen, um sich vor die wehrlosen Volksgenossen zu stellen, war der Luftwaffen-Fähnrich Ernst Beichl. Mit seinen 24 Jahren gehörte er der SO (Selbstaufopferer)- Staffel an.

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SO-Staffel „Leonidas“

Ernst Beichls Staffel war nach „Leonidas“ benannt, dem Spartanerkönig. Dieser kämpfte im Sommer 480 v. Ch. gegen eine Übermacht angreifender Perser. Er verteidigte mit seinen Männen den strategisch wichtigen Termopylenpass. Als die Lage aussichtslos wurde, entließ Leonidas die Truppen seiner Bundesgenossen und kämpfte alleine mit seinen Spartanern und 700 Thespiern bis zum letzten Mann.

Am 12. April 1945 wurde die Einheit zum Sondereinsatz gerufen. Auch Ernst Beichl verabschiedete sich bei seiner Frau und seinen beiden Kindern auf seinem Grund bei Dresden.

Am 16. April 1945 stürzte sich der junge Ernst Beichl mit seiner, mit einer 500 kg-Bombe ausgerüsteten, Fw-190 auf die Pontonbrücke der Sowjets bei Zellin an der Oder. Das Foto von ihm entstand kurz zuvor. Es wird berichtet, dass die versammelte Mannschaft der SO-Staffel am Abend vor dem Einsatz noch das deutsche Lied „Kein schöner Land“ anstimmte.

Enst Beichl hatte vor seinem letzten Flug alle Orden angelegt und stieg in die Maschine. Der Begleitflieger sah, wie er sich in einer steilen Kurve nach unten stürzte, danach schwebte eine dunkle Detonationswolke über der Brücke. Weitere 34 Piloten opferten ihr Leben an oder um diesen Tag herum, um weitere Pontonbrücken der einfallenden Besatzer zu zerstören. Die Wehrmacht sicherte in heldischem Ringen, insbesondere durch Männer wie Ernst Beichl, die Rettung von Millionen Frauen und Kindern vor Mord und Schändung im Osten.

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BRD-Rezeption

Nach der in der BRD und in der „Westlichen Wertegemeinschaft“ verordneten Meinung im Sinne der politischen Korrektheit waren die deutschen Soldaten Verbrecher und die an Opfersinn unübertroffenen Flieger der SO-Staffel „nur“ Hitlers letzte Kamikaze-Piloten gewesen.

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Quelle: Metapedia

Dein Tod war nicht umsonst – Deutscher Held! Dafür stehen WIR mit unserem Leben!

Der unvergessene Adler der Ostfront: Oberst Hans-Ulrich Rudel

„Verloren ist nur, wer sich selbst aufgibt!“

Hans-Ulrich Rudel war der einzige Träger der höchsten deutschen Tapferkeits- Auszeichnung, des Goldenen Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Zur Verleihung an Rudel hieß es in einer Meldung des Deutschen Nachrichtenbüros (DNB) vom 2.Januar 1945:

Verleihung„FHQ- Der Führer hat durch Verordnung vom 29.12.1944 das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung gestiftet. Sie wird im Ganzen höchstens zwölfmal verliehen. Als erster Soldat der deutschen Wehrmacht erhielt am 1. Januar Oberstleutnant Hans-Ulrich Rudel, Kommodore des Schlachtgeschwaders „Immelmann“, diese höchste Auszeichnung aus der Hand des Führers. Gleichzeitig beförderte der Führer Oberstleutnant Rudel in Würdigung seines unablässig bewiesenen höchsten Heldenmutes, seiner einmaligen fliegerischen und kämpferischen Erfolge zum Oberst.“

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Wie vollzog sich nun Rudels Weg vom schlesischen Pfarrersohn zum Adler der Ostfront ?

Hans-Ulrich RudelGeboren am 2. Juli 1916 in Konradswaldau am Fuße des schlesischen Riesengebirges, hat Rudel schon als Junge nur einen Wunsch: er will Flieger werden. In der Schule ist er mit seinen sportlichen Leistungen der Beste seiner Schule, mit den übrigen Schulleistungen sind die Lehrer des jungen Rudel nicht unbedingt zufrieden. Der Sport soll ihm aber zeitlebens eine seiner liebsten Beschäftigungen sein, und Sport ist für ihn mehr als ein Steckenpferd, ja er ist zeitlebens ein Hochleistungssportler, sowohl im Schwimmen als auch bei der Leichtathlethik, im Tennis und Skifahren erzielt er herausragende Erfolge. Im Zehnkampf zählt er zu den erfolgreichsten Athleten in seinem Heimatgau Schlesien, sodass ihm eine Olympische Karriere vorhergesagt wird. Doch er will noch immer Flieger werden. Nach Abitur und Arbeitsdienst tritt er als freiwilliger Offiziersbewerber 1936 in die neugegründete Luftwaffe ein. Nach der  Ausbildungszeit in der Luftkriegsschule in Berlin-Werder kommt der jetzige Oberfähnrich Rudel zur Stuka-Waffe.

Mit den legendären Sturzkamfbombern des Typs JU 87 wird er während des Krieges seine einmaligen Erfolge erringen. Auch während seiner Dienstzeit ist Rudel dem Sport verschrieben. Er raucht und trinkt nicht, und während der knapp bemessenen Freizeit trainiert er Leichtathletik, Schwimmen und macht Wanderungen in der Umgebung der Fliegerstandorte. Da er aber nicht von Anfang an die erwarteten Fähigkeiten als Stukaflieger zeigt, wird er zunächst zu den Luftaufklärern versetzt.

JU 87

Seine ersten Kriegseinsätze erlebt Rudel als Beobachter in einem Fernaufklärer während des Polenfeldzuges. Seine erste sichtbare Anerkennung ist für die gezeigte Tapferkeit das Eiserne Kreuz II. Klasse. Immer wieder versucht der am 1.Septenber 1940 zum Oberleutnant beförderte Rudel, zur Stukafliegerei zurückversetzt zu werden. Endlich, im Frühjahr 1941, geht sein Wunsch in Erfüllung, und er kommt zur I. Stukagruppe des Geschwaders „Immelmann“.

Doch die Frontflüge von Rudel beginnen erst nach Beginn des Russlandfeldzuges. Bereits im September 1941 erzielt er einen spektakulären Erfolg: In Kronstadt, dem russischen Marinehafen an der Ostsee, versenkt Rudel das 23.600- Brutto-Register-Tonnen- Schlachtschiff „Marat“. Die Luftwaffenflieger nennen Kronstadt wegen der starken bolschewistischen Luftverteidigung  nur die Flakhölle. Während des Angriffs mit einer 1000 kg- Bombe stürzt sich Rudel in seinem Stuka bis zum allerletzten Augenblick auf die „Marat“ und fängt seine Maschine erst im allerletzten Moment ab. Die Bombe trifft, und das Schiff explodiert in zwei Teile. Im weiteren Verlauf der Angriffe gelingt es Rudel  wenige Tage später, einen russischen Zerstörer und einen Kreuzer zu versenken, und bringt so der vor Leningrad schwer ringenden deutschen Infanterie spürbare Erleichterung, da nun die sowjetische Schiffsartillerie nicht mehr in die Erdkämpfe eingreifen kann.

Stuka JU 87Für seine überragenden Erfolge bekommt Rudel am 15.Januar 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Im September 1942 macht Rudel seinen fünfhundersten Feindflug. Nur vier Monate später startet Rudel mit seinem schneidigen Bordschützen, dem Oberfeldwebel Erwin Henschel zum tausendsten Feindflug. Da dies ein außergewöhnliches Ereignis ist, wird darüber in der Luftwaffenzeitung „Der Adler“ groß berichtet. Der Reporter des „Adlers“ rechnet seinen Lesern vor, was 1000 Feindflüge in Zahlen sind: eine Gesamtflugstrecke von 300.000 km, zwanzig Tankwagen voll Treibstoff verflogen, drei Güterwaggons voll Maschinengewehrmunition verschossen und fünfunddreißig Güterwaggons mit 500.000 kg Bomben abgeworfen.

Ab dem Frühjahr 1943 werden erstmalig Stukas mit  zwei 3,7-Zentimeter- Flak-Geschützen ausgerüstet (je eine unter jeder Tragfläche), um der sowjetischen Panzermassen Herr zu werden. Diese „Kanonenvögel“ sollen zu einem großartigen Erfolg werden. Doch zuerst sollen sich die Kanonenvögel bei der Zerschlagung eines sowjetischen Angriffs bewähren. Im Kubanbrückenkopf vernichtet alleine Rudel siebzig Sowjet-Landungsboote, so daß die roten Angriffe dort eingestellt werden müssen. Als Anerkennung dieses unglaublichen Einsatzwillens erhält der inzwischen zum Hauptmann beförderte Rudel am 14.Aril 1943 als 229. Wehrmachtssoldat das Eichenlaub zum Ritterkreuz.

100. PanzerabschussIm Juli 1943 wird er Gruppenführer des Stuka-Geschwaders  „Immelmann“ und macht  bereits drei Monate später seinen 1500. Frontflug. An manchen Tagen startet Rudel mehrfach mit seinem treuen Bordschützen Henschel und schießt bis zu sieben Sowjetpanzer täglich ab. Bis Ende November 1943 erhöht sich seine Panzerabschußzahl auf 107. Am 26. November 1943 wird er vom Obersten Befehlshaber mit den Schwertern zum Eichenlaub des Ritterkreuzes ausgezeichnet.

Anfang März 1944 zum Major befördert, erlebt Rudel ab dem 20. März einen dramatischen Einsatz: Er versucht eine hinter den russischen Linien notgelandete deutsche Flugzeugbesatzung zu retten, doch seine eigene Maschine kommt nicht wieder hoch, sodass den vier Stukafliegern nur die Flucht zu Fuß übrig bleibt. Von Russen verfolgt und gejagt, müssen die vier Soldaten den Dnjestr durchschwimmen, der in diesem Bereich dreihundert Meter breit ist und noch Eisschollen trägt. Dabei ertrinkt, trotz Rudels verzweifeltem Rettungsversuch, der Bordschütze Oberfeldwebel Erwin Henschel, mit dem Rudel ungefähr 1400 gemeinsame Feindflüge machte. Bereits am 25. November 1943 ist Henschel mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden. Doch trotz aller Widrigkeiten gelingt es Rudel schließlich, die deutschen Linien zu erreichen. Bereits zwei Tage nach diesen dramatischen Ereignissen fliegt Rudel wieder mit seinem Stuka !

Der Wehrmachtsbericht meldete am 27.März 1944:

„…Major Rudel, Gruppenkommandeur in einem Schlachtgeschwader, vernichtete an einem Tage 17 feindliche Panzer“.

Und am 28.März :

„Zwischen Dnjestr und Pruth griffen starke deutsche Schlachtfliegerverbände in die Kämpfe ein. Sie zerstörten zahlreiche feindliche Panzer und eine große zahl motorisierter und bespannter Fahrzeuge. Dabei vernichtete Major Rudel wiederum neun feindliche Panzer. Er hat damit in mehr als 1800 Einsätzen  202 feindliche Panzer vernichtet.“

Daraufhin erhält Rudel am 29.März 1944 die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern verliehen. Es ist zu diesem Zeitpunkt die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichung. Als zehntem Soldaten der deutschen Wehrmacht werden Rudel die Brillanten vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler, auf dem Berghof überreicht.

Während der schweren Kämpfe um Targul Frumos und Jassy in Rumänien fliegt Rudel  bei seinem Geschwader „Immelmann“ pausenlos Einsätze zur Unterstützung der schwer ringenden deutschen Erdtruppen. Dabei hat Major Rudel am 1.Juni 1944 seinen 2000. Frontflug. Rudels Kampfgeist ist unübertrefflich. Am 6. August meldet der Wehrmachtsbericht, dass Rudel weitere elf Feindpanzer abschoss und damit durch Bordwaffenbeschuss seinen 300. Panzerabschuss erzielte.

Der am 1.September 1944 zum Oberstleutnant beförderte Rudel übernimmt am 1.Oktober 1944 die Führung des Sturzkampf-Geschwaders „Immelmann“. Trotz einer Mitte November erlittenen schweren Beinverwundung fliegt Rudel sofort wieder Einsätze, und das mit Gipsverband !

Einen Tag vor Weihnachten, am 23. Dezember 1944, vernichtet Rudel seinen 463. Feindpanzer beim 2400. Feindflug. Daraufhin wird Rudel als erstem (und einzigem) deutschen Soldaten am 1. Januar 1945 das Goldene Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Damit verbunden ist die Beförderung zum Oberst.

Während der Übergabe der Auszeichnung spricht Adolf Hitler ein Flugverbot aus, worauf Rudel ihm antwortet :

„Mein Führer, ich nehme die Auszeichnung und Beförderung nicht an, wenn ich nicht weiter mit meinem Geschwader fliegen darf !“

Nach einer kurzen Überlegung sagt Adolf Hitler lächelnd:

„Na gut, dann fliegen Sie, aber passen sie auf sich auf, das deutsche Volk braucht Sie !“

Rudel mit BeinverwundungÜber ein später erneut erlassenes Flugverbot setzt sich Rudel hinweg und fliegt weiter. Um nicht aufzufallen, werden seine Panzerabschüsse nun auf der Abschussliste des Geschwaders verbucht. Der Endkampf um den Bestand des Reiches und um die Sicherheit der deutschen Zivilbevölkerung lässt Rudel schier unglaubliche Leistungen vollbringen. Am 8. Februar 1945 schießt Oberst Rudel im Kampfraum Küstrin an der Oder trotz heftigstem bolschewistischen Flakfeuer weitere dreizehn Feindpanzer ab. Doch hier ereilt ihn das Schicksal: ein russischer Flaktreffer zerreißt ihm seinen rechten Unterschenkel, und nur unter Anspannung aller seelischen und körperlichen Kräfte gelingt es ihm, eine  Bruchlandung hinter den eigenen Linien zu machen. Sein Bordschütze, Ritterkreuzträger Stabsarzt Dr. med. Ernst Gadermann (Gruppenarzt III./ Stuka-Geschwader „Immelmann “) schafft es in letzter Minute Rudels Leben durch abbinden des Beines zu retten. Doch der rechte Unterschenkel muss auf einem Hauptverbandsplatz der Waffen-SS bei Seelow amputiert werden.

Aber selbst nun kennt Oberst Rudel keine Ruhe oder Erholung für sich. Bereits sechs Wochen nach der schweren Verwundung fliegt Rudel mit nur noch einem Bein und blutendem Beinstumpf wieder Einsätze! Rudels Bodenpersonal muss nach den Frontflügen das Blut aus der Kabine wischen.

Bis zur Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8.Mai 1945 ist Oberst Rudel ununterbrochen an der Spitze seines Geschwaders geflogen. Nach der Kapitulation fliegt das Geschwader die Maschinen nach Kitzingen und legt dort Bruchlandungen hin, um die Stukas nicht unzerstört in Feindeshand fallen zu lassen. In amerikanischer Gefangenschaft werden die deutschen Flieger erst einmal von  Wertgegenständen und Auszeichnungen  „befreit “.

Gleich nach der Entlassung aus der Gefangenschaft setzte sich Rudel wieder für Volk und Vaterland ein. Er kümmerte sich um Kriegsgefangene und deren Familien. Natürlich war auch der Sport nach wie vor für ihn sehr wichtig. Bei unzähligen Versehrten- Wettkämpfen im Schwimmen, Tennis und beim Skifahren erzielte Rudel überragende Erfolge. Aber damit nicht genug: auch als Bergsportler bezwang er in den südamerikanischen Anden mehrere siebentausend Meter hohe Gipfel.

Trotz dieser auf vielen Gebieten überragenden Leistungen blieb Rudel immer bescheiden und kameradschaftlich. Er sagte zu alledem immer nur:

„Als Soldat habe ich nur meine Pflicht getan.“

Nachdem es wieder möglich war, setzte Oberst Rudel sich auch politisch ein, um der Wiederherstellung des  Reiches zu dienen. Als Bundestagskandidat der Deutschen Reichspartei ( DRP ) war er in rastlosem Einsatz für die deutsche Sache. Bis zu seinem Tode sollte Oberst Rudel auf ungezählten Versammlungen des nationalen Lagers sprechen. Besonders aber lag ihm die Jugend am Herzen, und es gab kaum ein Pfingstlager der volkstreuen Jugendbewegung (Wiking- Jugend (WJ) und Bund Heimattreuer Jugend (BHJ)), bei dem Rudel nicht anwesend war. Ob in Deutschland, in Südamerika oder in anderen Teilen der Welt, überall und immer wieder erhob Rudel seine Stimme für Volk und Vaterland. Rudel stand mit an der Spitze all derjenigen, die sich dem zusehenden Verfall aller unserer heiligen Werte entgegenstemmten und weiterhin entgegenstemmen. Man hatte ihn nicht biegen oder brechen können, und er blieb sich selbst und Deutschland immer treu.

RudelAm 18. Dezember 1982 wurde der unvergessene Adler der Ostfront zur Großen Armee abberufen. Doch über den Tod hinaus hasste diesen großen Deutschen das Bonner System. So war es Angehörigen der Bundeswehr verboten, Oberst Rudel am Grabe die letzte Ehre zu erweisen. Trotzdem ließen es sich zwei Flugzeugführer nicht nehmen, mit Düsenmaschinen über den Friedhof zu fliegen und so Rudel zu ehren. Tausende Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder jeden Alters und jeder denkbaren Herkunft aus Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt ließen es sich nicht nehmen, diesen einzigartigen Helden auf seinem letzten Weg zu begleiten. Auf dem Friedhof standen die Träger von Fahnen und Standarten Spalier, als seine sterblichen Überreste zu Grabe getragen wurden. Mit dem Deutschlandlied wurde dieser großartige Soldat und Kämpfer für das Deutsche Reich dann zur letzten Ruhe gebettet.

Aber Oberst Rudel ist nicht tot! Als unsterbliches Vorbild für die deutsche Jugend wird er weiterleben, und sein Name wird noch bekannt sein, wenn von denjenigen, die ihn hassten und verfolgten, nichts mehr übrig sein wird. Wer kennt heute noch den Namen jenes Bundesverteidigungsministers, der Rudel das Betreten von Kasernen verbot und von Rudel als „einem solchen Kerl“ sprach ?

Für den höchstausgezeichneten deutschen Soldaten Oberst Hans-Ullrich Rudel aber gilt:

„Wer seinem Volk so die Treue gehalten hat, wird selbst in Treue unvergessen sein !“

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von unserem Kameraden Ralph Tegethoff

Quelle: NPD-Göttingen