Reichstagswahl und Volksabstimmung am 29. März 1936 – Das deutsche Volk entscheidet mit 99 %

Bei der deutschen Reichstagswahl am 29. März 1936 wählen 99% der Stimmberechtigten die NSDAP und Adolf Hitler – dies ist das offizielle Ergebnis der Stimmenauszählung. Das Volk bekundet damit zugleich seine Zustimmung zu Adolf Hitlers Rheinlandpolitik.

Von den Wahlberechtigten 45.431.000 geben 44.955.000 ihre Stimme ab. Mit “Ja” zur Billigung der Politik Adolf Hitlers stimmten 44.412.000 (99 %).

Das deutsche Volk entschied sich erneut in einer freien Wahl rigoros für seinen Führer Adolf Hitler. NUR das deutsche Volk machte Adolf Hitler mächtig und stand geschlossen hinter ihm und seiner hervorragenden Politik.

Deutschlandfahrt_leaflet_1936

Flugblatt von der D-LZ129 Hindenburg über Deutschland abgeworfen während der „Deutschlandfahrt“ („Hitlers Wiederwahl und Rheinland Referendum“) welche gemeinsam mit der D-LZ127 Graf Zeppelin statt fand, 26.-29. März, 1936

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Völkischer Beobachter1 .

Völkischer Beobachter2.

Völkischer Beobachter3 .

Wahlzettel-3.-Reich.

Reichstagswahl und Volksabstimmung am 29. März 1936 – Das deutsche Volk entscheidet mit 99 %

Bei der deutschen Reichstagswahl am 29. März 1936 wählen 99% der Stimmberechtigten die NSDAP und Adolf Hitler – dies ist das offizielle Ergebnis der Stimmenauszählung. Das Volk bekundet damit zugleich seine Zustimmung zu Adolf Hitlers Rheinlandpolitik.

Von den Wahlberechtigten 45.431.000 geben 44.955.000 ihre Stimme ab. Mit “Ja” zur Billigung der Politik Adolf Hitlers stimmten 44.412.000 (99 %).

Das deutsche Volk entschied sich erneut in einer freien Wahl rigoros für seinen Führer Adolf Hitler. NUR das deutsche Volk machte Adolf Hitler mächtig und stand geschlossen hinter ihm und seiner hervorragenden Politik.

Deutschlandfahrt_leaflet_1936

Flugblatt von der D-LZ129 Hindenburg über Deutschland abgeworfen während der „Deutschlandfahrt“ („Hitlers Wiederwahl und Rheinland Referendum“) welche gemeinsam mit der D-LZ127 Graf Zeppelin statt fand, 26.-29. März, 1936

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Völkischer Beobachter1 .

Völkischer Beobachter2.

Völkischer Beobachter3 .

Wahlzettel-3.-Reich.

„Adolf Hitler – König der Herzen“

Prussakows Buch „Adolf Hitler ohne Lügen und Mythen“

Der Journalist Karl Rössel erstellte eine dreiteilige Radiosendung für das zweite Programm des Südwestfunks (SWR) über die Begeisterung der arabischen Welt für Adolf Hitler. Er war aufgebracht, dass seine Sendungen in weiten Passagen vom SWR zensiert wurde. Offenbar machten dem Sender die multikulturellen Zwänge zu schaffen. Rössel hatte sich soviel Mühe gegeben, die Araber als Helfer des „Judenmordes“ anzuprangern. Jedenfalls kam Rössel nicht umhin, seiner Sendung den Titel „Hitler – König der Herzen“ zu geben, weil er bei seinen Recherchen eine diesbezügliche Verehrung Hitlers in der arabischen Welt noch heute vorfand. „Konkret“ hatte dann Rössels Bericht über die Hitlerverehrung in der arabischen Welt in seiner Märzausgabe 2009 vollständig veröffentlicht.

Aber nicht nur in der arabischen Welt lebt die Geschichte des ehemaligen Führers des Deutschen Reichs weiter. 2008 erschien in Russland das Buch des Schriftstellers Valentin Prussakow mit dem Titel „Adolf Hitler ohne Lügen und Mythen“. In einem Interview charakterisiert Prussakow Hitler so: „Hitler kann man hassen oder lieben, akzeptieren oder ablehnen. Doch dass es in der Geschichte keinen zweiten wie ihn gab, ist eine Tatsache. Ich bin mit jenen Wissenschaftlern einig, die meinen, eine solche Persönlichkeit erscheine nur alle tausend Jahre einmal.“

Prussakow war Dissident und eine Zeit lang im Gefängnis, durfte dann in die USA auswandern, wo er an einer Militärschule Russisch unterrichtete, und kehrte, enttäuscht vom „American Way of Life“, während der Perestroika nach Russland zurück. Prussakow bringt in seinem Hitler-Buch ziemlich klar zum Ausdruck, dass es sich bei der Erzählung von der „Ausrottung der Juden“ um einen „Mythus“ handele.

Zum besseren Verständnis, warum Adolf Hitler heute noch in der arabischen Welt gemäß Rössel „Der König der Herzen“ ist, muss man die historische Entwicklung kennen. Am 28. November 1941 fand in Berlin die erste Begegnung zwischen dem Großmufti von Jerusalem und dem Reichskanzler statt. Dazu muss man wissen: Haj Amin al-Husseini war der religiöse Führer der islamischen Welt, er war palästinensisch-arabischer Nationalist und stammte aus einer der einflussreichsten Familien Jerusalems. Als Großmufti von Jerusalem ging er in die Geschichte ein. Hier ein paar Auszüge aus dem Gesprächsprotokoll zwischen dem Großmufti und dem „Führer“, um zu verstehen, warum Adolf Hitler auch heute noch in der arabischen Welt ungebrochene Verehrung zuteil wird, warum er dort „Der König der Herzen“ ist. (Quelle: ns-archiv.de)

Das legendäre geistige Oberhaupt der arabischen Welt, Großmufti al-Husseini von Jerusalem, war ein entschlossener Verbündeter des Deutschen Reichs.

Der Großmufti bedankte sich zunächst beim Führer für die große Ehre, die ihm dieser erwiese, indem er ihn empfinge. Er benutzte die Gelegenheit, um dem von der gesamten arabischen Welt bewunderten Führer des Großdeutschen Reiches seinen Dank für die Sympathie auszusprechen, die er stets für die arabische und besonders die palästinensische Sache gezeigt habe und der er in seinen öffentlichen Reden deutlichen Ausdruck verliehen habe. Die arabischen Länder seien der festen Überzeugung, dass Deutschland den Krieg gewinnen würde, und dass es dann um die arabische Sache gut stehen würde. Die Araber seien die natürlichen Freunde Deutschlands, da sie die gleichen Feinde wie Deutschland, nämlich die Engländer, die Juden und die Kommunisten, hätten. Sie seien daher auch bereit, von ganzem Herzen mit Deutschland zusammenzuarbeiten, und stünden zur Teilnahme am Kriege zur Verfügung und zwar nicht nur negativ durch Verübung von Sabotageakten und Anstiftung von Revolutionen, sondern auch positiv durch Bildung einer arabischen Legion. Die Araber könnten für Deutschland als Verbündete nützlicher sein als es vielleicht auf den ersten Blick den Anschein habe, sowohl aus geographischen Gründen als auch wegen der Leiden, die ihnen von den Engländern und Juden zugefügt worden seien. … Unter diesen Umständen erneuere er die Bitte, der Führer möge eine öffentliche Erklärung abgeben, damit die Araber nicht die Hoffnung, die eine so große Kraft im Leben der Völker darstelle, verlören. Mit dieser Hoffnung im Herzen seien die Araber, wie gesagt, bereit zu warten. Sie hätten es mit der sofortigen Durchführung ihrer Bestrebungen nicht eilig; ein halbes oder ein ganzes Jahr könnten sie leicht warten. Wenn ihnen jedoch durch eine derartige Erklärung eine solche Hoffnung nicht gegeben würde, sei zu erwarten, dass die Engländer den Nutzen daraus ziehen würden. …

Der Führer erwiderte, dass die grundsätzliche Einstellung Deutschlands zu diesen Fragen, wie das vom Mufti bereits selbst ausgesprochen sei, klar wäre. Deutschland trete für einen kompromisslosen Kampf gegen die Juden ein. Dazu gehöre selbstverständlich auch der Kampf gegen die jüdische Heimstätte in Palästina, die nichts anderes sei als ein staatlicher Mittelpunkt für den destruktiven Einfluss der jüdischen Interessen. Deutschland wisse auch, dass die Behauptung, das Judentum übe die Rolle eines Wirtschaftspioniers in Palästina aus, eine Lüge sei. Dort arbeiteten nur die Araber, nicht aber die Juden. Deutschland sei entschlossen, Zug um Zug eine europäische Nation nach der anderen zur Lösung des Judenproblems aufzufordern und sich im gegebenen Augenblick mit einem gleichen Appell auch an außereuropäische Völker zu wenden. Gegenwärtig stehe Deutschland in einem Kampf auf Leben und Tod gegen zwei Machtpositionen des Judentums: Großbritannien und Sowjetrussland. Theoretisch sei der Kapitalismus Englands und der Kommunismus Sowjetrusslands voneinander verschieden, in Wirklichkeit jedoch verfolge das Judentum in beiden Ländern ein gemeinsames Ziel. …

Die späteren Appelle des Großmufti an die arabischen Völker im „Kampf gegen das Judentum bis zum bitteren Ende an der Seite des Deutschen Reiches zu kämpfen“ sind in die Geschichte eingegangen. Dieser Geist ist gerade heute, vor dem Hintergrund des israelischen Völkermords am palästinensischen Volk, so lebendig wie damals.

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Quelle: National Journal

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Nazi-Kollaborateure – Der Grossmufti – Vorsicht! Extrem widerlich politisch korrekt!

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Adolf Hitlers Rede über Palästina

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König der Herzen

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Adolf Hitlers Rede im Artushof des befreiten Danzig am 19. Sept. 1939 – gedruckt

In dieser Rede äußert sich der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler zur Befreiung Danzigs nach dem erfolgreichen Polenfeldzug.

..Adolf_Hitler_-_Der_Führer_des_deutschen_Volkes

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Mein Gauleiter!

Meine lieben Danziger Volksgenossen und meine Volksgenossinnen!

Diesen Augenblick erleben nicht nur Sie in tiefster Ergriffenheit, es erlebt ihn das ganze deutsche Volk. Ich selbst bin mir der Größe dieser Stunde bewußt.

Ich betrete zum erstenmal einen Boden, der von deutschen Siedlern ein halbes Jahrtausend vor der Zeit in Besitz genommen worden war, da die ersten Weißen sich im heutigen Staate Neuyork niederließen. Ein halbes Jahrtausend länger ist dieser Boden deutsch gewesen, war deutsch geblieben und wird – dessen können alle überzeugt sein – deutsch bleiben!

Das Schicksal, das diese Stadt und dieses schöne Land betroffen hat, ist das Schicksal ganz Deutschlands gewesen. Der Weltkrieg, dieser sinnloseste Kampf wohl aller Zeiten, hat auch dieses Land und diese Stadt zu seinen Opfern gemacht – dieser Weltkrieg, der nur Verlierer und keinen Gewinner hatte, dieser Weltkrieg, der nach seiner Beendigung wohl alle in der Überzeugung zurückließ, daß sich ein ähnliches Schicksal wohl nicht mehr wiederholen möge und der leider heute gerade von denen anscheinend vergessen wurde, die schon damals die Haupthetzer und auch wohl die Hauptinteressenten an diesem Völkergemetzel waren.

Als dieses damalige blutige Ringen zu Ende ging, in das Deutschland ohne jedes Kriegsziel eingetreten war, sollte ein Friede der Menschheit beschieden werden, der zu einer neuen Wiederauferstehung des Rechts und damit zu einer endgültigen Beseitigung aller Not führen sollte. Dieser Friede wurde dann zu Versailles unserem Volk nicht in freiem Verhandeln vorgelegt, sondern durch Diktat aufgezwungen.

Die Väter dieses Friedens sahen in ihm das Ende des deutschen Volkes. Vielleicht glaubten viele Menschen, in diesem Frieden das Ende der Not zu sehen, er war aber auf jeden Fall nur der Anfang neuer Wirren.

In einem haben sich die damaligen Kriegshetzer und Kriegsbeendiger getäuscht. Sie haben durch diesen damaligen Frieden nicht ein einziges Problem gelöst, aber zahllose Probleme neu geschaffen. Und es war nur eine Frage der Zeit, wann die zertretene deutsche Nation sich aufraffen würde, um die neu geschaffenen Probleme ihrerseits zur Lösung zu bringen. Denn das wesentlichste Problem hat man damals überhaupt übersehen, nämlich die Tatsache, daß die Völker nun einmal bestehen, ob dies dem einen oder anderen britischen Kriegshetzer passen mag oder nicht passen mag. Es sind nun einmal 82 Millionen Deutsche hier in diesem Lebensraum vereint. Und diese 82 Millionen wollen leben, und sie werden leben, auch wenn das wieder diesen Hetzern nicht passen sollte. Deutschland wurde durch den Frieden Von Versailles das schlimmste Unrecht zugefügt. Wenn heute ein Staatsmann eines anderen Volkes glaubt, es aussprechen zu dürfen, daß ihm das Vertrauen in das Wort deutscher Staatsmänner oder des deutschen Volkes fehle, dann haben wir Deutsche allein das Recht, zu sagen, daß uns jegliches Vertrauen in Zusicherungen jener fehlt, die damals die feierlichsten Zusicherungen so erbärmlich gebrochen haben.

Ich will nun gar nicht vom Unrecht von Versailles sprechen, – das schlimmste im Völkerleben ist vielleicht noch gar nicht das Unrecht, sondern der Unsinn, der Aberwitz, die Dummheit, mit denen man damals der Welt einen Frieden aufoktroyierte, der über alle historischen und wirtschaftlichen, über alle volklichen und politischen Gegebenheiten einfach zur Tagesordnung schritt. Man hat damals Regelungen getroffen, bei denen man nachgerade bezweifeln muß, ob die Männer, die das verbrochen hatten, wirklich bei Vernunft gewesen sind. Bar jeder Kenntnis der geschichtlichen Entwicklung dieser Lebensräume, bar aber auch jedes wirtschaftlichen Verständnisses, haben diese Menschen damals in Europa herumgewütet, Staaten zerrissen, Landschaften zerteilt, Völker unterdrückt, Kulturen zerstört.

Auch dieses Land hier war ein Opfer dieses damaligen Wahnwitzes und der polnische Staat als solcher ein Produkt dieses Unsinns! Was Deutschland für diesen polnischen Staat opfern mußte, ist wohl der Welt nicht bekannt. Nur das eine muß ich hier aussprechen: Alle diese Gebiete, die damals Polen einverleibt worden sind, sind ausschließlich deutscher Tatkraft, deutschem Fleiß, deutschem schöpferischem Wirken in ihrer Entwicklung zuzuschreiben gewesen. Sie verdanken ausschließlich dem deutschen Volk ihre kulturelle Bedeutung. Daß man damals eine Provinz vom Deutschen Reich riß, daß man andere Gebiete diesem neuen polnischen Staat zuteilte, wurde motiviert mit volklichen Notwendigkeiten Dabei haben die Abstimmungen später überall ergeben, daß niemand eine Sehnsucht gehabt hatte, in diesen polnischen Staat zu kommen. Dieser polnische Staat, der entstanden war aus der Blutlast zahlloser deutscher Regimenter, er hat sich dann ausgedehnt auf Kosten alten deutschen Siedlungsgebietes und vor allem auf Kosten jeder Vernunft und jeder wirtschaftlichen Möglichkeit.

Eines ist in den letzten zwanzig Jahren schon klar erwiesen worden: Der Pole, der diese Kultur nicht gegründet hatte, war auch nicht fähig, sie auch nur zu erhalten. Es hat sich wieder gezeigt, daß nur derjenige, der selbst kulturschöpferisch veranlagt ist, auf die Dauer auch eine wirkliche kulturelle Leistung zu bewahren vermag. Fünfzig weitere Jahre würden genügt haben, um diese Gebiete, die der Deutsche mühselig mit Fleiß und Emsigkeit der Barbarei entrissen hat, wieder der Barbarei zurückzugeben. Überall zeigten sich bereits die Spuren dieses Rückfalls und dieses Verfalls.

Polen selbst war dabei ein Nationalitätenstaat; man hatte das geschaffen, was man dem alten österreichischen Staat als Schuld vorwarf. Polen war dabei niemals eine Demokratie. Eine ganz dünne, schwindsüchtige Oberklasse beherrschte hier nicht nur fremde Nationalitäten, sondern auch das sogenannte eigene Volk. Es war ein Gewaltstaat, regiert durch den Gummiknüppel, durch Polizei und letzten Endes auch durch Militär. Das Los der Deutschen in diesem Staat war entsetzlich. Es ist dabei noch ein Unterschied, ob ein Volk von einer minderen kulturellen Bedeutung das Unglück hat, von einem kulturell bedeutenderen regiert zu werden, oder ob ein Volk von einer hohen kulturellen Bedeutung dem tragischen Schicksal unterworfen wird, von einem minderen vergewaltigt zu werden. Denn in diesem minderen Volk werden sich dann alle Minderwertigkeitskomplexe auswirken und abreagieren gegenüber dem besseren kulturtragenden Volk. Man wird dann grausam und barbarisch dieses Volk mißhandeln. Und die Deutschen sind Zeugen dieses Schicksals seit nun bald 20 Jahren gewesen.

Ich brauche hier nicht im einzelnen das Los der Deutschen zu schildern. Es war, wie schon betont, tragisch und schmerzlich. Trotzdem habe ich versucht, so wie überall auch hier, eine Regelung zu finden, die vielleicht zu einem billigen Ausgleich hätte führen können.

Ich habe einst mich bemüht, im Westen, später dann im Süden des Reiches endgültige Grenzziehungen zu erhalten, um damit Gebiet um Gebiet der Unsicherheit zu entreißen und dem Frieden dort die Zukunft zu sichern. Ich habe das gleiche auch hier zu erreichen mich angestrengt.

Damals war in Polen ein Mann von einer unbestreitbaren realistischen Einsicht und auch Tatkraft. Es war mir gelungen, mit dem damaligen Marschall Pilsudski ein Abkommen zu erreichen, das den Weg ebnen sollte zu einer friedlichen Verständigung der beiden Nationen; ein Abkommen, das von vornherein nicht etwa gutheißen konnte, was im Versailler Vertrag geschaffen worden war, sondern das sich bemühte, unter vollkommenem Übergehen dieses Vertrages wenigstens die Grundlage sicherzustellen für ein vernünftiges, tragbares Nebeneinanderleben.

Solange der Marschall lebte, schien es, als ob dieser Versuch vielleicht zu einer Entspannung der Lage beitragen könnte. Sofort nach seinem Tod setzte aber bereits ein verstärkter Kampf gegen das Deutschtum ein. Dieser Kampf, der sich in tausenderlei Formen äußerte, verbitterte und verdüsterte die Beziehungen zwischen den beiden Völkern in steigendem Ausmaß. Es war eben auf die Dauer nur sehr schwer möglich, geduldig zuzusehen, wie in einem Lande nebenan, das an sich Deutschland das schwerste Unrecht zugefügt hatte, die dort lebende deutsche Minderheit in einer geradezu barbarischen Weise verfolgt wurde. Die Welt, die sofort Tränen vergießt, wenn aus dem Deutschen Reich ein erst vor wenigen Jahrzehnten zugewanderter polnischer Jude hinausgewiesen wird, diese Welt ist vollkommen stumm und taub geblieben gegenüber dem Leid derjenigen, die nicht zu Tausenden, sondern zu Millionen in Vollzug des Versailler Diktats ihre frühere Heimat verlassen mußten, dann, wenn es sich dabei um Deutsche handelte. Was dabei für uns alle und auch für mich nicht nur das Bedrückende, sondern das Empörende war, lag in dem Umstand, daß wir das alles erdulden mußten von einem Staat, der tief unter uns stand. Denn letzten Endes war Deutschland eben doch eine Großmacht, auch wenn ein paar Wahnsinnige glaubten, das Lebensrecht einer großen Nation durch einen verrückten Vertrag oder ein Diktat auslöschen zu können. Deutschland war eine Großmacht und mußte zusehen, wie ein tief unter ihm stehendes Volk und tief unter ihm stehender Staat diese Deutschen hier mißhandelte. Und besonders hier waren zwei ganz unerträgliche Zustände:

1. Eine Stadt, deren deutscher Charakter von niemandem bestritten werden konnte, wird nicht nur daran verhindert, sich zum Reich den Weg zurückzusuchen, sondern sie wird planmäßig allmählich über tausend Umwege zu polonisieren versucht.

2. Eine Provinz, die vom Deutschen Reich abgetrennt ist, besitzt nicht nur keinen direkten Zugang, sondern der Verkehr mit dieser Provinz ist abhängig von allen denkbaren Schikanen oder von dem Wohlwollen dieses polnischen Staates.

Keine Macht der Welt hätte diesen Zustand so lange ertragen wie Deutschland. Ich weiß nicht, was wohl England zu einer ähnlichen Friedenslösung auf seine Kosten gesagt haben würde, oder wie man in Frankreich das hingenommen hätte oder gar in Amerika.

Ich habe nun versucht, Wege zu einer Lösung, und zwar zu einer tragbaren Lösung auch dieses Problems zu finden. Ich habe diese Versuche in Form mündlicher Vorschläge den damaligen polnischen Machthabern unterbreitet. Sie kennen diese Vorschläge. Sie waren mehr als maßvoll. Ich versuchte, eine Regelung zu finden zwischen unserem Wunsch, Ostpreußen wieder in Verbindung mit dem Reich zu bringen, und dem Wunsch der Polen, den Zugang zum Meer zu behalten. Ich versuchte vor allem, eine Synthese zu finden zwischen dem deutschen Charakter der Stadt Danzig und ihrem Willen, zum Deutschen Reich zurückzukehren, und den wirtschaftlichen Forderungen der Polen.

Ich glaube, wohl sagen zu dürfen, daß ich damals überbescheiden war. Und es gab Augenblicke, da ich mir selbst grübelnd und prüfend die Frage vorlegte, ob ich es vor meinem eigenen Volke wohl würde verantworten können, solche Vorschläge der Lösung der polnischen Regierung zu unterbreiten. Ich tat es nur, weil ich gerne dem deutschen Volk und auch dem polnischen das Leid einer anderen Auseinandersetzung ersparen wollte.

Dieses Angebot habe ich nun in diesem heurigen Frühjahr in konkretester Form wiederholt: Danzig sollte zum Deutschen Reich. Eine exterritoriale Straße sollte nach Ostpreußen gebaut werden – natürlich auf unsere Kosten. Polen sollte in Danzig dafür freieste Hafenrechte bekommen, den gleichen exterritorialen Zugang erhalten. Dafür war ich bereit, den für uns ja an sich kaum tragbaren Zustand der Grenzen sogar noch zu garantieren und endlich Polen teilhaben zu lassen an der Sicherung der Slowakei.

Ich weiß nicht, in welcher Geistesverfassung die polnische Regierung war, als sie diese Vorschläge ablehnte! Ich weiß aber, daß unzählige Millionen Deutsche eigentlich aufatmeten, da sie allerdings auf dem Standpunkt standen, daß ich damit zu weit gegangen war.

Polen gab als Antwort darauf den Befehl zur ersten Mobilmachung, Darauf setzte zugleich ein wilder Terror ein. Meine Bitte an den damaligen polnischen Außenminister, mich in Berlin zu besuchen, um noch einmal diese Fragen durchzusprechen, wurde abgelehnt. Er fuhr statt nach Berlin nach London!

Es kamen nun jene Wochen und Monate fortgesetzt sich steigernder Drohungen, Drohungen, die für einen kleinen Staat ja kaum erträglich wären, für eine Großmacht auf die Dauer unmöglich sind. In polnischen Zeitschriften konnten wir lesen, daß es sich überhaupt nicht um das Problem Danzig handelt, sondern daß es sich um das Problem Ostpreußen handele, daß Polen sich Ostpreußen in kurzer Zeit einverleiben werde.

Das übersteigerten sie nun. Andere polnische Zeitungen erklärten, daß auch Ostpreußen das Problem nicht löse, sondern daß Pommern unter allen Umständen zu Polen kommen müßte: Und endlich wurde es als fraglich hingestellt, ob die Oder überhaupt als Grenze genügen könnte, ob nicht die natürliche Grenze Polens eigentlich nicht die Oder, sondern die Elbe sei. Man zerbrach sich ja nur mehr den Kopf, ob man unsere Armeen noch vor oder hinter Berlin vernichten sollte. Ein polnischer Marschall, der jetzt jammervoll seine Armee im Stich gelassen hat, er erklärt, daß er Deutschland und die deutschen Armeen zerhacken werde.

Und parallel damit setzt ein Martyrium ein für unsere Volksdeutschen. Zehntausende werden verschleppt, mißhandelt, in der grausamsten Weise getötet; sadistische Bestien lassen ihre perversen Instinkte aus, und – diese demokratische fromme Welt sieht zu, ohne mit einer Wimper zu zucken.

Ich habe mir oft die Frage vorgelegt: Wer kann Polen so verblendet haben? Glaubte man wirklich, daß die deutsche Nation sich das auf die Dauer von einem so lächerlichen Staat bieten lassen würde? Glaubte man das im Ernst? Man hat es wohl geglaubt, weil man das von einer gewissen Stelle den Polen als möglich geschildert hatte, von jener Stelle, an der die Generalkriegshetzer nicht nur seit den letzten Jahrzehnten, sondern Jahrhunderten gesessen haben – und auch heute noch sitzen! Dort erklärte man, daß Deutschland als Macht ja überhaupt nicht zu werten sei. Dort wurde den Polen eingeredet, daß sie ohne weiteres in der Lage sein würden, gegen Deutschland Widerstand zu leisten. Und dort ging man noch einen Schritt weiter: Dort wurde ihnen endlich die Versicherung gegeben, daß, wenn ihr eigener Widerstand nicht genügen sollte, sie sich jederzeit des Widerstandes, d. h. der Beihilfe der anderen versichern könnten. Dort wurde jene famose Garantie abgegeben, die es in die Hand eines größenwahnsinnigen Kleinstaates legte, einen Krieg anzufangen oder vielleicht auch zu unterlassen.

Für diese Männer allerdings war auch Polen nur ein Mittel zum Zweck! Nur ein Mittel zum Zweck, denn heute erklärt man ja ganz ruhig, daß es sich primär gar nicht um Polen handele, sondern um das deutsche Regime!

Ich habe immer vor diesen Männern gewarnt. Sie werden sich meiner Reden von Saarbrücken und von Wilhelmshaven erinnern, meine deutschen Volksgenossen. Ich habe in diesen beiden Reden auf die Gefahren hingewiesen, die darin liegen, daß in einem Lande ohne weiteres Männer aufstehen können und dort ungeniert den Krieg als eine Notwendigkeit zu predigen vermögen: die Herren Churchill, Eden, Duff Cooper usw. usw. Ich habe darauf hingewiesen, wie gefährlich das vor allem in einem Lande ist, in dem man nie genau weiß, ob nicht diese Männer in kurzer Zeit Regierung sein werden.

Man erklärte mir damals, das würde nie der Fall sein. Meines Erachtens sind sie jetzt Regierung! Es ist also genau das eingetreten, was ich damals vorhergesehen hatte!

Ich habe mich damals entschlossen, zum erstenmal die deutsche Nation vor diesen Menschen zu warnen, aber auch keinen Zweifel darüber bestehen zu lassen, daß Deutschland unter keinen Umständen vor den Drohungen und auch nicht vor der Gewalt dieser Menschen mehr kapitulieren werde. Man hat diese meine Antwort damals auf das schwerste angegriffen. Denn es hat sich in diesen Demokratien so allmählich eine bestimmte Praxis herausgebildet, nämlich: In Demokratien darf zum Kriege gehetzt werden. Dort dürfen fremde Regime und fremde Staatsmänner, fremde Staatsoberhäupter angegriffen, verleumdet, beschimpft und beschmutzt werden, denn – dort herrscht Rede- und Pressefreiheit! In autoritären Staaten darf man dagegen sich nicht zur Wehr setzen, denn dort herrscht Disziplin! Und nur in disziplinlosen Staaten ist es demnach zulässig, zum Kriege zu hetzen, während in disziplinierten Staaten die Antwort darauf nicht erteilt werden darf.

Das würde in der Praxis dazu führen, daß in den undisziplinierten Staaten die Völker zum Kriege verhetzt werden, während in den sogenannten disziplinierten Staaten die Völker dann gar keine Ahnung haben, was eigentlich um sie vorgeht. Ich habe mich daher in dieser Zeit entschlossen, dem deutschen Volk langsam Kenntnis von dem Treiben dieser verbrecherischen Clique zu geben. Und das deutsche Volk ist so langsam in jene Abwehrstellung gebracht worden, die ich für notwendig hielt, um nicht eines Tages überrascht zu werden.

Als der September kam, war unterdes der Zustand unhaltbar geworden. Sie wissen die Entwicklung dieser Augusttage: Ich glaube, daß es in diesem letzten August noch möglich gewesen wäre, ohne die britische Garantie und ohne die Hetze dieser Kriegsapostel noch eine Verständigung zu erreichen. In einem gewissen Augenblick versuchte England selbst, uns mit Polen in eine direkte Aussprache zu bringen. Ich war dazu bereit. Wer natürlich nicht kam, waren die Polen. Ich setzte mich mit meiner Regierung zwei Tage nach Berlin und wartete und wartete. Unterdes hatte ich einen neuen Vorschlag ausgearbeitet. Er ist Ihnen bekannt. Ich habe ihn am Abend des ersten Tages dem britischen Botschafter mitteilen lassen. Er wurde ihm Satz für Satz genau vorgelesen, und durch meinen Außenminister wurden ihm noch zusätzliche Aufklärungen gegeben. Es kam der nächste Tag, und es geschah nichts, außer – die polnische Generalmobilmachung, erneute Terrorakte und endlich Angriffe gegen das Reichsgebiet!

Nun darf man Geduld auch im Völkerleben nicht immer mit Schwäche verwechseln. Ich habe nun jahrelang mit einer grenzenlosen Geduld diesen fortgesetzten Provokationen zugesehen. Was ich in dieser langen Zeit oft selbst litt, das können nur wenige ermessen. Denn es verging ja kaum ein Monat, ja oft kaum eine Woche, in der nicht irgendeine Deputation aus diesen Gebieten zu mir kam und mir das Unerträgliche der Lage des Deutschtums schilderte und mich immer wieder beschwor, doch einmal einzugreifen.

Ich habe immer wieder gebeten, es doch noch zu versuchen. Jahr für Jahr ging das so weiter. Aber ich habe in der letzten Zeit doch auch schon gewarnt, daß das einmal ein Ende finden müßte, und ich habe mich nun nach monatelangem Warten und immer neuen Vorschlägen endlich entschlossen, wie ich im Reichstag schon erklärte, mit Polen dann in der Sprache zu reden, in der eben die Polen mit uns reden zu können glaubten, in jener Sprache, die sie wohl allein verstehen!

Auch in dem Augenblick war noch einmal der Friede zu retten. Das befreundete Italien, der Duce, hat sich dazwischengeschaltet und einen Vermittlungsvorschlag gemacht. Frankreich war einverstanden, und ich habe auch mein Einverständnis erklärt. Da hat England auch diesen Vorschlag abgelehnt und statt dessen geglaubt, dem Deutschen Reich ein zweistündiges Ultimatum mit einer unmöglichen Forderung schicken zu können.

Nun haben die Engländer sich nur in einem getäuscht! Sie hatten einst eine Regierung in Deutschland im November 1918. die, von ihnen ausgehalten worden war, und sie verwechseln das heutige Regime mit diesem von ihnen ausgehaltenen Regime und die heutige deutsche Nation mit dem damaligen verführten und verblendeten deutschen Volk. Dem heutigen Deutschland stellt man keine Ultimaten mehr. Das kann man sich in London merken!

Ich habe in den letzten sechs Jahren Unerhörtes hinnehmen müssen von Staaten wie Polen. Aber ich habe trotzdem kein Ultimatum geschickt. Das Deutsche Reich ist heute nicht geneigt und gewillt, in solchem Ton mit sich reden zu lassen. Ich weiß, wenn Polen den Krieg gewählt hat, dann hat es den Krieg gewählt, weil andere es in diesen Krieg hineinhetzen, jene anderen, die glauben, daß sie bei diesem Krieg vielleicht ihr größtes weltpolitisches und finanzielles Geschäft machen können. Es wird aber nicht nur nicht ihr größtes Geschäft, sondern es wird ihre größte Enttäuschung werden!

Polen hat den Kampf gewählt, und es hat den Kampf nun erhalten! Es hat diesen Kampf leichten Herzens gewählt, weil ihm gewisse Staatsmänner des Westens versichert hatten, daß sie genaue Unterlagen besäßen über die Wertlosigkeit der deutschen Armee, des deutschen Heeres, über die Minderwertigkeit unserer Ausrüstung, über die schlechte Moral unserer Truppen, über die defätistische Stimmung im Innern des Reiches, über die Diskrepanz, die zwischen dem deutschen Volk und seiner Führung bestehen soll. Man hat den Polen eingeredet, daß es für sie ein leichtes sein würde, nicht nur Widerstand zu leisten, sondern unsere Armeen zurückzuwerfen. Und darauf hat Polen ja auch dann – beraten durch westliche Generalstäbler – seinen Feldzugsplan aufgerichtet. Seitdem sind nun 18 Tage vergangen. Und kaum jemals in der Geschichte konnte der Spruch mit mehr Recht angeführt werden: „Mit Mann und Roß und Wagen hat sie der Herr geschlagen!“

Während ich hier zu Ihnen spreche, stehen unsere Truppen auf einer großen Linie Brest-Lemberg und nordwärts. Und in diesem Augenblick marschieren gerade seit gestern nachmittag endlose Kolonnen der zusammengeschlagenen polnischen Armeen aus dem Raume von Kutno als Gefangene ab! Gestern morgen waren es 20.000, gestern abend 50.000, heute, vormittag 70.000. Ich weiß nicht, wie groß die Zahl jetzt ist, aber nur das eine weiß ich: Was von dieser polnischen Armee westlich dieser Linie steht, wird in wenigen Tagen kapitulieren, die Waffen strecken oder zerschlagen werden!

In diesem Augenblick, da fliegen unsere dankbaren Herzen hin zu unseren Männern. Die deutsche Wehrmacht hat diesen genialen Staatsmännern, die so gut Bescheid wissen über die Zustände im Reich, nun den notwendigen Anschauungsunterricht gegeben!

Der Marschall Rydz-Smigly hat sich in der Richtung geirrt. Er ist statt in Berlin zunächst in Czernowitz gelandet und mit ihm seine ganze Regierung und alle jene Verführer, die dieses polnische Volk in den Wahnsinn hineingetrieben haben.

Die deutschen Soldaten aber haben zu Lande, zur See und in der Luft ihre Pflicht und Schuldigkeit im höchsten Ausmaß getan. Wieder hat sich unsere deutsche Infanterie als die unvergleichliche Meisterin erwiesen. Ihre Tapferkeit, ihr Mut und ihr Können sind wohl oft angestrebt, doch nie erreicht worden. Die neuen Waffen unserer motorisierten Verbände, sie haben sich auf das höchste bewährt. Die Soldaten unserer Marine, sie erfüllen bewunderungswürdig ihre Pflicht. Und über allem wacht die deutsche Luftwaffe und sichert den deutschen Raum. Sie, die davon träumten, daß sie Deutschland zerschmettern würden und die deutschen Städte in Schutt und Asche legen wollten, sie sind so kleinlaut geworden, weil sie ganz genau wissen, daß für jede Bombe auf eine deutsche Stadt fünf oder zehn zurückfallen werden. Sie sollen jetzt nicht so tun, als ob sie etwa aus Humanität sich zu dieser Kriegführung bequemen wollten! Es ist nicht die Humanität, sondern es ist die Sorge um die Vergeltung!

Wir wollen in diesem Augenblick dem polnischen Soldaten vollkommene Gerechtigkeit zuteil werden lassen. Der Pole hat an vielen Plätzen tapfer gefochten. Seine untere Führung machte verzweifelte Anstrengungen, seine mittlere Führung war zu wenig intelligent, seine oberste Führung schlecht, unter jeder Kritik, seine Organisation war – polnisch!

In diesem Augenblick befinden sich rund 300.000 polnische Soldaten in deutscher Gefangenschaft. Nahezu 2.000 Offiziere, viele Generale teilen dasselbe Los.

Ich muß aber auch erwähnen, daß neben der von uns zugegebenen Tapferkeit vieler polnischer Verbände die schmutzigsten Taten stehen, die vielleicht in den letzten Jahrzehnten irgendwo vorgefallen sind. Es sind Dinge, die ich als Soldat des Weltkrieges, der ich nur im Westen gekämpft habe, nie kennenzulernen Gelegenheit hatte. Tausende von niedergemetzelten Volksdeutschen, viehisch abgeschlachteten Frauen, Mädchen und Kindern; unzählige deutsche Soldaten und Offiziere, die als Verwundete in die Hände dieses Gegners gefallen sind, sie wurden massakriert, bestialisch verstümmelt und ihnen die Augen ausgestochen. Und das schlimmste – diese polnische Regierung hat das in ihrem eigenen Rundfunk ganz offen zugegeben –: daß abspringende Soldaten der Luftwaffe ermordet worden sind usw. Es gab wirklich Momente, da man sich sagen mußte: Soll man unter diesen Umständen sich selbst noch irgendeine Beschränkung auferlegen? Es ist mir nicht bekannt geworden, daß irgendeiner unserer demokratischen Staatsmänner es der Mühe wert gefunden hat, gegen diese Barbarei zu protestieren!

Ich habe der deutschen Luftwaffe den Auftrag gegeben, daß sie diesen Krieg human führt, das heißt, daß sie ihn nur gegen kämpfende Truppen führt. Die polnische Regierung und Heeresleitung gaben ihren zivilen Menschen den Auftrag, diesen Krieg als Heckenschützen aus dem Hinterhalt zu führen. Es war sehr schwer, sich hier in der Gewalt zu behalten. Ich möchte aber hier gleich betonen: Man soll sich auch hier wieder nicht in den demokratischen Staaten einbilden, daß das ewig so sein muß, Wenn man es anders haben will, dann kann man es auch anders haben! Auch hier kann meine Geduld ein Ende finden!

Trotz dieser heimtückischen Art einer Kriegführung, die in den letzten Jahrzehnten nichts Ähnliches an die Seite gestellt erhalten kann, sind unsere Armeen mit Bltzesschnelle fertig geworden mit diesem Gegner. Nur eine englische Zeitung schrieb vor ein paar Tagen, ich hätte einen Generalobersten seiner Stellung enthoben, weil ich auf einen Blitzkrieg gerechnet hätte und bitter enttäuscht sei über die Langsamkeit dieser Operationen. Dieser Artikel scheint wohl auch von jenem Strategen herzurühren, der den Polen die strategischen Ratschläge für die Aufstellung ihrer Armeen gegeben hat.

So haben wir Polen in kaum 18 Tagen zusammengeschlagen und damit jenen Zustand herbeigeführt, der es vielleicht ermöglicht, in Vernunft und in Ruhe dereinst mit Vertretern dieses Volkes sprechen zu können.

Unterdes hat Rußland sich veranlaßt gesehen, auch seinerseits zum Schub der Interessen weißrussischer und ukrainischer Volksteile in Polen einzumarschieren. Wir erleben nun, daß man in England und in Frankreich in diesem Zusammengehen Deutschlands und Rußlands ein ungeheuerliches Verbrechen sieht, ja, ein Engländer schrieb, das sei eine Perfidie. Und die Engländer müssen das ja nun wissen. Ich glaube, die Perfidie sieht man in England darin, daß der Versuch des Zusammengehens des demokratischen Englands mit dem bolschewistischen Rußland mißlang, während umgekehrt der Versuch des nationalsozialistischen Deutschlands mit dem bolschewistischen Rußland nun gelungen ist. Ich möchte hier gleich eine Aufklärung geben:

Rußland bleibt das, was es ist – Deutschland wird das bleiben, was es ist. Über etwas sind sich aber beide Regime klar: Weder das russische noch das deutsche Regime wollen auch nur einen Mann opfern für die Interessen der westlichen Demokratien. Die Lehre von vier Kriegsjahren genügt für beide Staaten und für beide Völker.

Wir wissen sehr genau, daß abwechslungsweise bald der eine und bald der andere die Ehre haben könnte, für die Ideale der westlichen Demokratien in die Bresche zu springen. Wir danken daher, beide Staaten und beide Völker, für diesen Auftrag. Wir gedenken, unsere Interessen von jetzt ab selber zu vertreten, und wir haben gefunden, daß wir sie am besten dann vertreten können, wenn die beiden größten Völker und Staaten sich miteinander verständigen.

Und das ist ja um so leichter, als ja die britische Behauptung von der unbegrenzten Zielsetzung der deutschen Außenpolitik nur eine Lüge ist. Ich freue mich, jetzt den britischen Staatsmännern diese Lüge in der Praxis widerlegen zu können. Diese britischen Staatsmänner, die fortgesetzt behaupteten, Deutschland hätte die Absicht – ich glaube –, Europa bis zum Ural zu beherrschen, werden ja jetzt glücklich sein, wenn sie endlich die Begrenzung der deutschen politischen Absichten erfahren. Ich glaube, es wird ihnen das ja wieder einen Kriegsgrund wegnehmen, denn sie erklären ja, daß sie gerade deswegen gegen das heutige Regime schon kämpfen müßten, weil dieses Regime unbegrenzte Kriegsziele verfolge.

Nun, meine Herren des großbritannischen Weltreiches, die Ziele Deutschlands sind unendlich begrenzte. Wir haben uns mit Rußland darüber ausgesprochen, und das sind ja letzten Endes die nächstinteressierten Nachbarn. Und wenn Sie die Meinung haben, daß wir dabei in einen Konflikt geraten könnten – nein, wir werden das nicht, denn die deutschen Ziele sind sehr begrenzter Art. England muß es ja eigentlich deshalb begrüßen, daß zwischen Deutschland und Sowjetrußland eine Verständigung zustande gekommen ist, denn in dieser Verständigung liegt ja zugleich die Wegnahme jenes Alpdrucks begründet, der die britischen Staatsmänner nicht schlafen ließ von wegen der Welteroberungstendenzen des heutigen deutschen Regimes. Es wird sie ja beruhigen, wenn sie nun erfahren, daß es nicht wahr ist, daß Deutschland die Ukraine erobern will oder erobern wollte. Wir haben sehr begrenzte Interessen. Allerdings, diese Interessen zu vertreten, sind wir entschlossen, auf jede Gefahr hin und gegen jedermann. Und daß wir dabei nicht mit uns spaßen lassen, dürften die letzten 18 Tage zur Genüge bewiesen haben.

Wie nun die endgültige Gestaltung der staatlichen Verhältnisse in diesem großen Gebiet aussehen wird, hängt wohl in erster Linie von den beiden Ländern ab, die hier ihre wichtigsten Lebensinteressen besitzen. Deutschland geht hier mit begrenzten, aber unverrückbaren Forderungen vor, und es wird diese Forderungen so oder so verwirklichen. Deutschland und Rußland werden hier an die Stelle eines Brandherdes Europas eine Situation setzen, die man dereinst nur als eine Entspannung wird werten können. Wenn nun der Westen erklärt, daß dies unter keinen Umständen stattfinden dürfte, und wenn man vor allem in England erklärt, daß man entschlossen sei, hier, wenn notwendig, mit einem drei oder vielleicht fünf- oder achtjährigen Krieg dagegen Stellung zu nehmen, dann möchte ich hier einiges nun zur Antwort geben:

Erstens: Deutschland hat unter schweren Verzichten im Westen und im Süden seines Reiches endgültige Grenzen akzeptiert. Deutschland hat dort überall versucht, durch solche Verzichte eine endgültige Befriedung herbeizuführen. Und wir glaubten, daß uns das auch gelungen sein würde, und ich glaube, daß es uns auch gelungen wäre, wenn eben nicht gewisse Kriegshetzer das absolute Interesse besitzen würden an einer Störung des europäischen Friedens.

Ich habe weder gegen England noch gegen Frankreich irgendein Kriegsziel. Die deutsche Nation desgleichen nicht. Seit ich zur Macht kam, bemühte ich mich, gerade zu den früheren Weltkriegsgegnern allmählich ein enges Vertrauensverhältnis wieder herbeizuführen. Ich bemühte mich, alle die Spannungen, die einst zwischen Italien und Deutschland bestanden, zu beseitigen, und ich darf wohl mit Befriedigung feststellen, daß dies restlos gelungen ist, daß zwischen den beiden Ländern ein immer engeres und herzlicheres Verhältnis hergestellt wurde, basierend auch auf dem persönlichen, menschlichen Verhältnis zwischen dem Duce und mir.

Ich ging aber weiter. Ich habe mich bemüht, das gleiche auch mit Frankreich herbeizuführen. Sofort nach der Erledigung der Saarfrage habe ich feierlich auf jede Grenzrevision im Westen für alle Zeiten Verzicht geleistet, und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Ich habe die ganze deutsche Propaganda in den Dienst dieser meiner Auffassung gestellt, alles aus ihr ausgemerzt, was irgendwie zu Zweifeln oder Besorgnissen in Paris hätte Anlaß geben können.

Meine Angebote an England selbst kennen Sie. Ich hatte nur das große Ziel, mit dem britischen Volk eine aufrichtige Freundschaft erreichen zu können.

Wenn nun das alles abgewiesen wird, und wenn England nun heute glaubt, gegen Deutschland Krieg führen zu müssen, so möchte ich darauf nun noch folgendes erwidern:

Polen wird in der Gestalt des Versailler Vertrages niemals mehr auferstehen! Dafür garantiert ja letzten Endes nicht nur Deutschland, sondern dafür garantiert ja auch Rußland. Wenn nun England trotzdem – den Kampf führt es jetzt schon – eine scheinbare Umstellung der Kriegsziele vornimmt, d. h. in Wirklichkeit eine wirkliche Aufdeckung der wahren Kriegsziele, dann möchte ich mich auch dazu äußern:

Man sagt in England, daß dieser Krieg natürlich auch um Polen geht, aber das sei ja an sich nur in zweiter Linie bedeutend, das Wichtigere sei ja der Krieg gegen das heutige Regime in Deutschland. Und ich erfahre hier die Ehre, als der Repräsentant dieses Regimes, besonders genannt zu werden. Wenn man das nun als das eigentliche Kriegsziel hinstellt, dann will ich den Herren in London darauf nur folgendes zur Antwort geben:

Es ist für mich die größte Ehre, in dieser Weise eingeschätzt zu werden. Grundsätzlich habe ich das deutsche Volk so erzogen, daß jedes Regime, das von unseren Feinden gelobt wird, für Deutschland Gift ist und von uns abgelehnt wird. Wenn also ein deutsches Regime die Zustimmung der Herren Churchill. Duff Cooper oder Eden usw. bekommen würde, dann wäre dieses Regime nur von diesen Herren bezahlt und ausgehalten und damit für Deutschland untragbar. Das kann nun bei uns natürlich nicht zutreffen. Es ist daher für uns nur sehr rühmlich, von diesen Herren abgelehnt zu werden. Und ich kann diesen Herren nur eines versichern: wenn sie mich loben würden, würde das vielleicht der Grund zu meiner tiefsten Bekümmernis sein. Ich bin stolz, von ihnen angegriffen zu werden.

Wenn sie aber glauben, daß sie damit etwa das deutsche Volk von mir entfernen können, dann halten sie dieses Volk entweder für genau so charakterlos, wie sie selbst es sind, oder für so dumm, wie sie selbst es sind!

In beidem irren sie sich! Der Nationalsozialismus hat in den letzten 20 Jahren die deutschen Menschen nicht umsonst erzogen. Wir sind lauter Männer, die in langem Kampf von ihren Gegnern überhaupt nur angegriffen worden sind. Das hat die Liebe unserer Anhänger nur erhöht. Es hat diese unlösbare Verbundenheit geschaffen.

Und so, wie die nationalsozialistische Partei diesen Kampf auf sich nahm Jahre hindurch und ihn endlich siegreich bestand, so nimmt heute das nationalsozialistische Deutsche Reich, so nimmt das deutsche Volk diesen Kampf ebenfalls auf sich.

Und die Herren mögen überzeugt sein: Durch ihre lächerliche Propaganda werden sie das deutsche Volk nicht mehr zersetzen. Diese Propagandastümper müßten erst bei uns längere Zeit in die Lehre gehen, wenn sie schon etwas erreichen möchten.

Wenn Völker zerbrechen, dann wird dies nicht das deutsche Volk sein, das für sein Recht kämpft, das ja keinen Krieg will, sondern das angegriffen wurde, sondern dann werden jene Völker zerbrechen, die allmählich sehen lernen werden, was ihre Verführer mit ihnen vorhaben; die allmählich begreifen werden, wie wenig Kriegsgrund sie hatten und wie der einzige Kriegsgrund nur in den Profilen oder in den politischen Interessen einer ganz kleinen Clique liegt.

Wenn man weiter in England erklärt, daß dieser Krieg drei Jahre dauern wird, so kann ich nur sagen: Mein Mitleid mit dem französischen Volk! Für was er kämpft, weiß er wohl nicht. Er weiß zunächst nur, daß er die Ehre hat, drei Jahre mindestens zu kämpfen. Ob der Krieg nun drei Jahre dauert, hängt ja auch noch etwas von uns ab. – Aber wenn er drei Jahre dauern sollte, so wird im dritten Jahr nicht das Wort „Kapitulation“ stehen. Und im vierten Jahr wird noch nicht das Wort „Kapitulation“ stehen, und im fünften desgleichen noch nicht, und auch nicht im sechsten oder im siebenten!

Die Herren mögen zur Kenntnis nehmen: Die Generation, die heute in Deutschland führt, ist nicht die Generation von Bethmann Hollweg. Heute haben sie ein friderizianisches Deutschland vor sich! Das können die Herren glauben! Und das deutsche Volk wird durch diesen Kampf nicht irgendwie aufgesplittert, sondern es wird fester und fester werden. Wenn sich etwas aufsplittert, dann werden es die Staaten sein, die selbst so unhomogen zusammengesetzt sind wie unsere plutokratischen Weltdemokratien, diese sogenannten Weltimperien, die selber nur auf Völkerunterdrückung und Völkerbeherrschung aufgebaut sind.

Wir kämpfen hier nur für unser nacktes Dasein! Wir lassen uns nicht von irgendeinem solchen beschränkten Propagandafakten vorlügen, daß es sich etwa nur um unser Regime handelt. – Was würden das schon für Verbrecher sein! Stellen Sie sich vor. Es gibt also da Leute, die sagen: In einem Lande, da regiert jemand, der paßt uns nicht – nun wollen wir mal frischfröhlich drei Jahre Krieg führen! – Natürlich führen sie ihn nicht selber, sondern sie suchen in der ganzen Welt herum, damit sie solche finden, die ihn führen. Sie liefern dann Kanonen und Granaten, und die andern, die liefern dann die Grenadiere, die Soldaten, die Menschen.

Was für eine Gewissenlosigkeit! Was würde man wohl sagen, wenn von uns aus jemals erklärt worden wäre: Uns paßt das Regime nicht, das momentan – sagen wir – in Frankreich oder in England ist, folglich führen wir jetzt Krieg.

Welch eine bodenlose Gewissenlosigkeit! Dafür also werden Millionen Menschen in den Tod hineingepeitscht. Das können diese Herren wohl ruhig sagen, weil sie selber nicht eine Stunde je im Felde gewesen sind. Aber wie lange sie die Völker in diesem Kampf halten können, das werden wir ja nun sehen. Über eines aber kann es keinen Zweifel geben: Den Fehdehandschuh, den nehmen wir auf, und wir werden so kämpfen, wie der Gegner kämpft. Und England hat bereits wieder mit Lug und Heuchelei den Kampf gegen Frauen und Kinder begonnen. Man hat eine Waffe, von der man glaubt, daß man in ihr unangreifbar ist, nämlich die Seemacht, und sagt nun: Weil wir in dieser Waffe selber nicht angegriffen werden können, sind wir berechtigt, mit dieser Waffe die Frauen und Kinder nicht nur unserer Feinde, sondern auch der Neutralen, wenn notwendig, zu bekriegen.

Man soll sich auch hier nicht täuschen! Es könnte sehr schnell der Augenblick kommen, da wir eine Waffe zur Anwendung bringen, in der wir nicht angegriffen werden können. Hoffentlich beginnt man dann nicht plötzlich, sich der Humanität zu erinnern und der Unmöglichkeit, gegen Frauen und Kinder Krieg zu führen. Wir Deutsche möchten das gar nicht. Es liegt uns nicht. Ich habe auch in diesem Feldzug den Befehl gegeben, wenn irgend möglich, Städte zu schonen. Wenn natürlich eine Kolonne über einen Marktplatz marschiert, und sie wird von Fliegern angegriffen, dann kann es passieren, daß auch leider ein anderer dem zum Opfer fällt. Grundsätzlich haben wir dieses Prinzip aber durchgehalten. Und in Orten, in denen nicht durch wahnsinnige, verrückte oder verbrecherische Elemente Widerstand geleistet wurde, ist nicht eine Fensterscheibe zugrunde gegangen. In einer Stadt wie Krakau ist außer dem Bahnhof, der ein militärisches Objekt ist, und dem Flugplatz nicht eine Bombe in die Stadt gefallen. Wenn man umgekehrt in Warschau nun den Krieg des Zivils beginnt in allen Straßen, aus allen Häusern, dann wird selbstverständlich dieser Krieg auch die ganze Stadt überziehen. Wir haben uns schon an diese Regeln gehalten, wir möchten uns auch in der Zukunft an diese Regeln halten.

Es liegt auch ganz bei England, die Blockade in Formen zu führen, die dem Völkerrecht entsprechen, oder in Formen zu führen, die völkerrechtswidrig sind. Wir werden uns ganz dem anpassen. Über eines aber soll man sich keinem Zweifel hingehen: Das englische Ziel heißt also nicht mehr: Kampf gegen ein Regime, sondern Kampf gegen das deutsche Volk, ja, gegen die deutschen Frauen und gegen die deutschen Kinder. Die Reaktion bei uns wird eine entsprechende sein. Und immer wird am Ende eines feststehen: Dieses Deutschland kapituliert nicht! – Wir wissen ganz genau, welches das Schicksal dieses Deutschlands sein würde. Herr King Hall hat uns das ja, im Auftrag seiner hohen Herren mitgeteilt: ein zweiter Versailler Vertrag, nur noch viel schlimmer. – Was kann denn schon noch viel schlimmer sein? Der erste Versailler Vertrag hatte die Absicht schon, 20 Millionen Deutsche auszurotten, also kann der zweite höchstens diese Absicht verwirklichen.

Wir haben unterdes nähere Illustrierungen bekommen, was da alles gedacht ist, wie Deutschland zerstückelt werden soll, wie die süddeutschen Länder weggerissen werden sollen, was Polen wiederbekommen soll, was man an neuen Staaten zu errichten gedenkt, welchen Fürsten man Kronen auf das Haupt drücken will usw. Das deutsche Volk nimmt das zur Kenntnis, und es wird dementsprechend fechten!

Ich möchte an dieser Stelle aber auch meinen Dank nun aussprechen dem deutschen Volke selbst. Es hat in den letzten Wochen wirklich ein wunderbares Zeichen Dicht nur seiner inneren Geschlossenheit gegeben, sondern es gab uns zahllose Beweise seiner wirklich tapferen Gesinnung. Auch hier hat der Nationalsozialismus eine Umwandlung hervorgerufen. Vielleicht wird mancher sagen: Das deutsche Volk ist nicht so begeistert wie 1914. – Oh, es ist viel begeisterter! Nur ist diese Begeisterung heute eine Begeisterung, die im Innern lodert, die die Menschen hart macht. Es ist nicht der oberflächliche Hurrapatriotismus, sondern es ist eine fanatische Entschlußkraft, es ist die Begeisterung von Menschen, die wissen, was ein Krieg ist, die einen Krieg erlebt haben, die nicht leichtfertig in ihn hineingegangen sind, die aber, wenn dieser Krieg ihnen schon aufgezwungen wird, ihn führen werden, so wie ihn einst die alte deutsche Front geführt hat.

So wie ich bei meinen Besuchen an der Front diese zahlreichen Regimenter und Divisionen sah – Junge und Alte, alle in der gleichen Verfassung –, so sehe ich vor mir auch das ganze deutsche Volk. Wir brauchen heute keinen Hurrapatriotismus. Wir alle wissen, wie furchtbar dieses Geschehen ist, allein wir sind auch entschlossen, dieses Geschehen zu einem erfolgreichen Ende zu führen; es mag da kommen, was kommen will. Keiner von uns ist mehr wert, als die Männer und Frauen wert waren, die in der Vergangenheit lebten. Alle die Opfer, die damals gebracht worden sind, waren keine leichteren als die Opfer, die wir heute zu bringen haben. Jedes Opfer, das uns auferlegt wird, ist nicht schwerer, als die gleichen Opfer es waren, die einst die Vergangenheit zu tragen hatte.

Wir sind entschlossen, so oder so diesen Kampf durchzuführen und durchzustehen. Wir haben dabei nur einen einzigen Wunsch, daß der allmächtige Gott, der ja jetzt unsere Waffen gesegnet hat, vielleicht die anderen Völker erleuchten möge, daß er ihnen die Einsicht schenken möchte, wie zwecklos dieser Krieg, dieses Völkerringen an sich sein wird, und daß er sie vielleicht zum Nachdenken bringen wird über die Segnungen eines Friedens, die sie preisgeben, bloß weil eine Handvoll infernalischer Kriegsheber und Kriegsinteressenten die Völker in den Kampf verwickeln wollen.

Ich hin heute zum erstenmal in dieser Stadt Danzig. Sie hat den Schicksalsweg des deutschen Volkes viele, viele Jahrhunderte geteilt. Sie hat mitgekämpft mit ihren Söhnen im großen Krieg und hat ein besonders bitteres Leid nach dem Kriege erfahren. Nach 20 Jahren kehrt sie nun wieder zurück in die große deutsche Volksgemeinschaft. Vieles hat sich seitdem im Reich geändert. Aus einem einstigen Klassen- oder Kastenstaat ist nun der deutsche Volksstaat geworden. Aus einem Staat, der einst eben doch sehr stark bestimmt und regiert war durch die Interessen einzelner Gruppen, ist nun ein Reich geworden, das dem deutschen Volk allein zu eigen ist. Die Ideen, die dieses Reich beherrschen, sind in dieser Stadt selbst schon seit vielen, vielen Jahren gepredigt worden. ja, sie haben mitgeholfen, den Geist zu erzeugen, der es ermöglichte, die Stadt deutsch zu bewahren, und sie mit jenem Glauben erfüllte, der sie ausharren ließ auf die Stunde der Erlösung und der Befreiung.

Diese Stunde ist nun gekommen!

Ermessen Sie mein eigenes Glücksgefühl, daß mich die Vorsehung berufen hat, das zu verwirklichen, was die besten Deutschen alle ersehnten. Ermessen Sie auch meine innere Ergriffenheit, daß ich nunmehr in diesem ehrwürdigen Raum zu Ihnen und zum ganzen Volke in dieser Stadt und in diesem Lande sprechen kann.

Ich habe mir einst vorgenommen, nicht früher nach Danzig zu kommen, ehe denn diese Stadt wieder zum Deutschen Reich gehört. Ich wollte als ihr Befreier hier einziehen. Am heutigen Tage ist mir nun dieses Glück zuteil geworden!

Ich sehe in ihm und ich empfange in ihm den überreichlichen Lohn für zahlreiche sorgenvolle Stunden, Tage, Wochen und Monate. Sehen Sie in mir, meine lieben Danziger und Danzigerinnen, damit aber auch den Sendboten des Deutschen Reiches, des ganzen deutschen Volkes, das Sie nun durch mich aufnimmt in unsere ewige Gemeinschaft, aus der Sie niemals mehr entlassen werden. Was auch immer dem einzelnen Deutschen nun in den nächsten Monaten oder auch Jahren an Schwerem beschieden sein mag, es wird leicht sein im Bewußtsein der unlösbaren Gemeinschaft, die unser ganzes großes Volk umschließt und umfaßt.

Wir nehmen Sie auf in diese Gemeinschaft mit dem festen Entschluß, Sie niemals mehr aus ihr ziehen zu lassen, und dieser Entschluß ist zugleich das Gebot für die ganze Bewegung und für das ganze deutsche Volk.

Danzig war deutsch, Danzig ist deutsch geblieben und Danzig wird von jetzt ab deutsch sein, solange es ein deutsches Volk gibt und ein Deutsches Reich besteht.

Generationen werden kommen, und Generationen werden wieder vergehen. Und sie alle werden zurückblicken auf die 20 Jahre der Abwesenheit dieser Stadt als auf eine traurige Zeit in unserer Geschichte. Sie werden sich aber dann nicht nur erinnern der Schande des Jahres 1918, sondern sie werden sich dann mit Stolz auch besinnen auf die Zeit der deutschen Wiedererhebung und der Wiederauferstehung des Deutschen Reiches, jenes Reiches, das nun alle deutschen Stämme zusammengefaßt hat, das sie zusammenfügte zu einer Einheit, und für das wir nun einzutreten entschlossen sind bis zum letzten Hauch.

Dieses Deutschland der deutschen Volksgemeinschaft aller deutschen Stämme, das Großdeutsche Reich – Sieg Heil!

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Quelle: Hitlers Reden, S. 91ff

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Die in der Freiburger Zeitung vom 20. September 1939 veröffentlichte Rede:

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„Hitler vereinte die Fähigkeiten von Bismarck und der Jungfrau von Orleans. Er brachte ein 80-Millionen-Volk zusammen ohne Blutvergießen“

Während die Welt über die politische Entwicklung im bayerisch-österreichischen Alpenraum den Atem anhielt, konnte die zehnjährige Hanni Wenzl* in Salzburg an nichts anderes denken als an ihren vergötterten Vater und ihren geliebten Onkel Hans. Die beiden Männer wurden ein Jahr zuvor verhaftet, weil sie der verbotenen NSDAP angehörten. Auch am Morgen des 10. März 1938 weinte Hanni wieder leise, wenn sie sich unbeobachtet fühlte. Sie durfte bis dahin weder Vater, noch Onkel sehen – keine Erlaubnis der Behörden. Sie sehnte sich so sehr nach den schönen Geschichten, die sich der Onkel für sie immer wieder einfallen ließ, denen sie auf seinem Schoß so andachtsvoll lauschte. Und die liebevolle Stimme ihres Vaters Richard, die sie morgens mit den Worten weckte „Hanni, aufwachen, es ist schon hell“, fehlte ihr schmerzlich.

Es war ihr aufgefallen, dass sich die Menschen in ihrer Strasse seit zwei Tagen sehr aufgeregt unterhielten. Die Frauen, viele von ihnen weinten um Mann oder Bruder in Schuschniggs Kerkern, sprachen leise von Adolf Hitler, dem „Führer“. Hanni hörte, wie man sich zuflüsterte, Hitler sei auf der anderen Seite der Salzach angekommen, in Freilassing, um „Deutschösterreich zu helfen“. Hannis Mutter Eva versprach dem traurigen Mädchen mit den lustigen Zöpfen,

„wenn der Führer kommt, werden der Papa und der Onkel Hans bald wieder hier sein.“

„Als Führer und Kanzler der Deutschen Nation und des Reiches melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich!“
Mit diesen Worten beendete Adolf Hitler am Mittag des 15. März 1938 – einem Dienstag – die Befreiungskundgebung auf dem Heldenplatz in Wien, wo Hunderttausende Hakenkreuz-Fahnen schwenkten und frenetisch riefen:
„Sieg Heil.“ „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“.

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Hanni fand kaum Schlaf in der folgenden Nacht. Sie dachte unentwegt daran, dass der „Führer“, den sie sich gar nicht recht vorstellen konnte, sie von ihrem Trennungsleid erlösen würde. Sie wälzte sich hin- und her, grübelte und grübelte. Dann schlug sie die Decke zur Seite, stieg aus ihrem Bett, ging zum Fenster, schaute in den endlosen Sternenhimmel und fasste einen kühnen Plan.

Am nächsten Morgen, es war Freitag der 11. März 1938, nachdem Hanni ein Stück Brot mit ein wenig Marillen-Marmelade gegessen hatte, sagte sie zu ihrer Mutter:

„I geh heut früh zur Oma nach Freilassing.“

Das hatte sie schon öfters gemacht, sie kannte den Weg über die Brücke zur Großmutter wie die Stiegen zu ihrem Zimmer im Haus. Das Mädchen besaß eine Sonderbewilligung, die Grenze zu passieren, da ihre Oma in Freilassing wohnte, denn die Grenzübergänge zum Deutschen Reich waren seinerzeit von Schuschnigg geschlossen worden. Hanni wollte wissen, ob der „Führer“ wirklich drüben in Freilassing war. Und wenn er da wäre, würde sie zu ihm gehen und ihn bitten, zu kommen, damit ihr Vater und ihr Onkel wieder bei ihr sein könnten. Und so schickte sich das Mädchen an, das Familienschicksal in ihre kleinen Hände zu nehmen. Sie rannte wie von Hunden gehetzt und kam nach kurzer Zeit atemlos auf der anderen Seite der Salzach an.

Ja, es war so, wie die Frauen in Salzburg geflüstert hatten. Hanni sah Militärmotorräder (Kräder), große Fahrzeuge aller Art und glänzende Karossen. Ein reges Treiben spielte sich vor ihren Kinderaugen ab. Das Mädchen mit den schönen Zöpfen ging schnurstracks auf einen hochgewachsenen Mann in beeindruckender Uniform zu:

„Ich möcht bitte zum Führer,“

sagte sie schüchtern. Der Angesprochene kniete zu ihr nieder, nahm ihre kleine Hand und fragte:

„Was willst du denn vom Führer?“

„Er muß den Papa und den Onkel aus dem Gefängnis holen, die Mama hat g’sagt, daß er uns hilft.“

Noch während der Offizier nach einer freundlichen Erklärung suchte, daß dies jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, mit dem Führer zu reden, tat sich eine Gruppe von Männern in Uniformen auf und eine Stimme fragte sanft:

„Wie heißt du denn, ich bin der Führer?“

„Ich bin die Hanni, der Papa und der Onkel sind im Gefängnis,“

antwortete sie ebenso hastig wie flehentlich.

Adolf Hitlers Gesichtsausdruck verriet die Regung, die von der reinen Seele eines um seine Liebsten bangenden Kindes ausgelöst wird. Lächelnd beugte er sich zu Hanni herunter, nahm sie in den Arm und sagte mit warmer, entschlossener Stimme:

„Ich komm’ ja bald. Jetzt geh’ schön heim zu deiner Mutter.“

Am darauffolgenden Tag, es war der 12. März 1938, überschritt Adolf Hitler mit der unbewaffneten Wehrmacht die Grenze in seiner Geburtsstadt Braunau und fuhr im offenen Wagen unter dem Jubel von Tausenden blumenstreuenden Menschen weiter nach Linz.

Am Sonntag den 13. März unterzeichnete der Reichskanzler in Linz das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“.

Von Linz aus – „in Linz beginnt’s“ – fuhr Hitler Montag den 14. März 1938 im offenen Wagen donauabwärts, vorbei an blumengeschmückten Häusern und endlosen, die Straße säumenden, jubelnden Menschenmassen. Am Nachmittag zog Adolf Hitler, aufrecht im Wagen stehend, unter Glockengeläut in Wien ein, der von Hakenkreuzfahnen übersäten Stadt. Wie immer fuhren vor seinem Wagen keine anderen Fahrzeuge, die folgenden Wagenkolonnen waren teilweise von der Leibstandarte des Führers und teilweise von hohen Funktionären des deutschen Heeres besetzt. Kurz darauf hielt der Führer und Reichskanzler vom Balkon des Hotels Imperial eine kurze Ansprache zu den jubelnden Massen.

Am darauf folgenden Tag, am 15. März 1938, erstattete der „Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reiches“ auf dem Heldenplatz „Meldung vor der Geschichte“ Hunderttausende riefen frenetisch

„Sieg Heil“ und „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ 

als Adolf Hitler ihnen zurief: 

„Ich melde vor der Geschichte und der deutschen Nation die Eingliederung meiner Heimat in das Deutsche Reich“.

Der Freiheitsdichter Gerd Honsik widmete diesem Himmelsereignis seine weltberühmt gewordene Ballade „Der Blumenkrieg“. (Hier das Buch als PDF)

Einen Tag nach des Führers „Meldung vor der Geschichte“ auf dem Heldenplatz in Wien trafen der Vater von Hanni, Reinhard Wenzl und ihr Onkel Hans Gruber zuhause in Salzburg ein!

Adolf Hitler vereinigte 1938 die deutschen Stämme und erfüllte damit eine generationenalte Sehnsucht nach Einheit. Er stillte das elementare Bedürfnis des unter Bruch des Selbstbestimmungsrechts der Völker gewaltsam geteilten Deutschen Volkes. Die deutsche Ostmark gehörte wieder zum Reich der Deutschen.

Die Siegermächte machten sich nicht nur unsagbarer Kriegsverbrechen schuldig, sondern verweigerten Deutschland, Deutschösterreich und den anderen Deutschländern wie z.B. Sudetenland, Böhmen und Mähren usw. das Selbstbestimmungsrecht der Wiedervereinigung. Genau dieses Selbstbestimmungsrecht der Völker hatten sie aber in Form von Wilsons 14-Punkte-Plan am 8. Januar 1918 selbst proklamiert, um vom Deutschen Reich die Einstellung der Kampfhandlungen zu erschleichen. Statt der versprochenen Selbstbestimmung der Völker, wurde das Deutsche Reich und die Deutschländer mit den Diktaten von Versailles (28. Juni 1919) und St.-Germain-en-Laye (10. September 1919) unterjocht, beraubt und durch planmäßig herbeigeführte Hungersnöte dezimiert (Völkermord).

Eines muss hier attestiert werden. Die damaligen Sozialdemokraten, besonders die in Deutschösterreich, sind in keiner Weise mit den volksvergessenen Typen von heute vergleichbar. In den Augen der österreichischen Sozialdemokratie war der Anschluss nicht nur der einzig mögliche Weg, aus dem immer größer werdenden Elend zu entfliehen, sondern auch das Endziel volksbezogener Politik. Am 24. April 1921 fand beispielsweise in Tirol eine Abstimmung statt, bei der 98,75 % der abgegebenen Stimmen für den „Zusammenschluss“ mit dem Deutschen Reich waren.

Auch die österreichische Gesetzgebung war klar auf das Ziel der Vereinigung mit dem Deutschen Reich ausgerichtet. Im 1918 erlassenen „Gesetz über die Staats- und Regierungsform“ (Artikel 2) sowie im „Verfassungsgesetz“ von 1919 (Paragraph 1) wurde festgeschrieben:

„Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Reichsrepublik. Besondere Gesetze regeln die Teilnahme Deutschösterreichs an der Gesetzgebung und Verwaltung der Deutschen Republik.“

Der Volksbeauftragte und spätere Reichspräsident Friedrich Ebert unterstützte bei der Eröffnung der Nationalversammlung am 6. Februar 1919 als Sprecher der SPD unter begeisterter Zustimmung das Verlangen der Deutschösterreicher nach Vereinigung:

„Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, dass wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns, und wir gehören zu ihnen. Dann soll kein Grenzpfahl mehr zwischen uns stehen, dann wollen wir sein ein einig Volk von Brüdern.“

Indem Adolf Hitler am 13. März 1938 das Völkerrecht wieder in Kraft setzte und dem Willen der Reichsdeutschen wie der Ostmärker Rechnung trug, machte er das Jahr 1938 zum größten Jahr der Deutschen. Ein ganzes Volk versank in glückseligen Taumel, die Herzen liefen über vor Freude.

Am 10. April 1938 stimmten die Deutschösterreicher dann noch einmal offiziell über den Anschluss ab. Auf die Frage:

„Bist Du mit der am 13. März 1938 vollzogenen Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich einverstanden und stimmst Du für die Liste unseres Führers Adolf Hitler?“ 

gab es in Österreich 4.453.772 (= 99,73) Prozent Ja-Stimmen, 11.929 Nein-Stimmen und 5.776 ungültige Stimmzettel. Der national gewiss unverdächtige Rolf Steininger, Leiter des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, schrieb zum Abstimmungsergebnis am 7. März 2008 in der Wiener Zeitung:

„Dabei ist davon auszugehen, dass es Wahlfälschungen … nicht gab – sie waren unter den gegebenen Umständen auch nicht nötig.“

Wie der ehemalige sozialdemokratische Reichspräsident Friedrich Ebert dachte auch Karl Renner, von 1918 bis 1920 Staatskanzler Deutschösterreichs und von 1945 bis 1950 österreichischer Bundespräsident:

„Ich müsste meine ganze Vergangenheit als Vorkämpfer des Selbstbestimmungsrechts der Nationen wie als deutschösterreichischer Staatsmann verleugnen, wenn ich die große geschichtliche Tat des Wiederzusammenschlusses der deutschen Nation nicht freudig begrüßte“,

erklärte er vor der („Vereinigungs“-)Volksabstimmung am 10. April 1938 und fügte hinzu:

„Als Sozialdemokrat und … erster Kanzler der Republik Deutschösterreich … werde ich mit ‚Ja‘ stimmen.“
—- (FAZ, 12.3.2008, S. 10)

Und in der Erklärung des österreichischen Episkopats hieß es:

„Am Tag der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständlich nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen.“
—- (FAZ, 12.3.2008, S. 10)

Weder im Volk, noch innerhalb der Eliten gab es spürbare Opposition gegen die völkerrechtlich legitimierte Vereinigung der deutschen Stämme. Percy E. Schramm, der international angesehene Göttinger Mediävist und bestimmt kein Anhänger des Nationalsozialismus, schrieb:

„80 Millionen Deutsche – ohne Blutvergießen. Das konnte weder Bismarck noch die Jungfrau von Orleans, sondern nur jemand, der beide Fähigkeiten vereinte. Nun ist 1938 also doch das große Jahr unseres Lebens, über das kein weiteres uns hinausheben kann.“
— (FAZ, 12.3.2008, S. 10)

* Die Familiennamen wurden geändert.

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Quelle: National Journal


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Der Führer – Adolf Hitler

Als „Der Führer“ wurde Adolf Hitler in seiner Stellung an der Spitze der NSDAP und als Oberhaupt des Deutschen Reiches bezeichnet. In der Person des Führers ist die Einheit von Partei, Staat und Volk verwirklicht.

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Führer und Reichskanzler

Nach dem Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches vom 1. August 1934 wurde das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers vereinigt und die gesamte Leitung des Staates auf Adolf Hitler übertragen, wie dies in anderen Ländern auch, z.B. in den VSA, seit jeher gang und gäbe ist. Er führte die staatsrechtlich verankerte Amtsbezeichnung „Führer und Reichskanzler“ bis zu seinem Tode. Durch Erlass des Reichsministers und Chefs der Reichskanzlei Hans Heinrich Lammers vom 26. Juni 1943 wurde die Bezeichnung „Der Führer“ auch offiziell eingeführt.

In dem Erlass vom 2. August 1934 hatte Adolf Hitler ausdrücklich abgelehnt, den Titel des Reichspräsidenten anzunehmen, da dieser untrennbar mit der Person Hindenburgs verbunden sei. Die bisherigen Befugnisse des Reichspräsidenten gingen auf Adolf Hitler über.

In der Reichstagsrede vom 7. März 1936 bezieht Adolf Hitler Stellung zu seinem Amt im deutschen Staat. Demnach fühlte er sich nie als Diktator, sondern stets als Führer und damit als Beauftragter seines Volkes. Der Führererlass wurde auf ausdrücklichen Wunsch Adolf Hitlers durch eine Volksabstimmung legitimiert.

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Bei dieser Volksabstimmung am 19. August 1934 stimmten 89,93 % des Deutschen Volkes mit „Ja“ für die Vereinigung der beiden Staatsämter „Reichspräsident und Reichskanzler“ in der Person Adolf Hitlers.

http://www.sudd.ch/event.php?id=de011934

Im Parteidienst wurde der Führer mit „Mein Führer“, im amtlichen, staatlichen und sonstigen Verkehr als Führer und Reichskanzler angesprochen.

...Führerstandarte

Standarte (1934-45) des Führers und Reichskanzlers

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Stellvertreter des Führers

Zu seiner Unterstützung, insbesondere in parteipolitischen Fragen, hatte Adolf Hitler den Stellvertreter des Führers berufen. Dieser war zur Gewährleistung engster Zusammenarbeit der Dienststellen der Partei mit den öffentlichen Behörden Mitglied (Minister) der Reichsregierung zuständig.

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Nachfolge

Bereits am 1. September 1939 bestimmte der erste und bislang (2013) einzige Führer Deutschlands seine Nachfolge. So sagte er:

„Sollte mir im diesem Kampfe nun etwas zustoßen, dann ist mein erster Nachfolger Parteigenosse Göring. Sollte Parteigenossen Göring etwas zustoßen, ist der nächste Nachfolger Parteigenosse Heß. Sie würden diesen dann als Führer genau so zu blinder Treue und Gehorsam verpflichtet sein wir mir. Sollte auch Parteigenossen Heß etwas zustoßen, werde ich durch Gesetz nunmehr den Senat berufen, der dann den Würdigsten, d.h. den Tapfersten, aus seiner Mitte wählen soll.“

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Der Führererlass

Des Führers diverse Anordnungen und Direktiven zur Steuerung des Staates und insbesondere der Wirtschaft werden als Weisungen, Befehle und Erlasse bezeichnet. Die Sammelbezeichnung ist „Führererlass“. Diese Möglichkeit, per Erlass Verfügungen mit Gesetzeskraft zu treffen, ging auf das Recht des Reichspräsidenten von Hindenburg zurück. Nach der Vereinigung beider Staatsämter 1934 gingen dessen Befugnisse auf Adolf Hitler als neues Staatsoberhaupt über.

Im Führerstaat waren Rücksprachen des Führers mit den Parlamentariern nicht zwingend erforderlich, er konnte selbst entscheiden. Die Besonderheit besteht darin, dass Adolf Hitler besonders während des Krieges das ihm zustehende verfassungsmäßige Verordnungsrecht so ausübte. Im Beschluss des Reichstages vom 26. April 1942 wurde dem Führer und Reichskanzler eine weitgehende Erweiterung seiner Befugnis zur Befehlserteilung eingeräumt.

Rechtsvorlagen, die der Unterschrift des Führers bedurften, wurden jedoch üblicherweise nach wie vor nicht als Führererlass, sondern in Form eines Reichsgesetzes durch die Reichsregierung verabschiedet. Verschiedene Führererlasse nach Kriegsbeginn waren als vertraulich oder geheim eingestuft, jedoch logischerweise in der Staatsführung, den obersten Reichsbehörden, bekannt und wurden teilweise sogar in der damaligen Fachliteratur publiziert. (außer, eine Veröffentlichung einer bestimmten Anordnung wurde untersagt) (Beispiel: Geheimer Führererlass nach dem erfolglosen Flug von Hess: Göring wurde zum Nachfolger bestimmt – später außer Kraft gesetzt). „Der Wille der Führung, gleich in welcher Form er zum Ausdruck gelangt ….., schafft Recht und ändert bisher geltendes Recht ab.“ (Dr. Werner Best)

....Erlaß_zum_Gesetz_über_Staatsoberhaupt_des_Deutschen_Reichs…..

Zitat von Adolf Hitler

„Wer Führer sein will, trägt bei höchster, uneingeschränkter Autorität auch die letzte und schwerste Verantwortung.“ 
Adolf Hitler: „Mein Kampf“

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Gedicht von Herbert Böhme: „Der Führer“

Eine Trommel geht in Deutschland um
und der sie schlägt, der führt,
und die ihm folgen, folgen stumm,
sie sind von ihm geführt.

Sie schwören ihm den Fahnenschwur,
Gefolgschaft und Gericht,
er wirbelt ihres Schicksals Spur,
mit ehernem Gesicht.

Er schreitet hart der Sonne zu
mit angespannter Kraft.
Seine Trommel, Deutschland, das bist du!
Volk, werde Leidenschaft!

....Paul_Matthias_Padua_Der_Führer_Spricht_(1939)

Paul Mathias Padua:
Der Führer Spricht (1939)

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Quelle: Metapedia