Der Nationale Wille

Hitlers Wollen – Nach Kernsätzen aus seinen Schriften und Reden – von Werner Siebart

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Der Nationale Wille

1. Die Staatsidee

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(Einfache Seitenzählung nach der „Volksausgabe“, Seitenangabe in Klammern nach der „Geschenkausgabe“.

Das Vaterland ganz allein! 

– Rede am 18.09.1922 in München –

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Der Staat ist die Organisation einer Gemeinschaft physisch und seelisch gleicher Lebewesen zur besseren Ermöglichung der Forterhaltung ihrer Art sowie der Erreich des dieser von der Vorsehung vorgezeichneten Zieles ihres Daseins. Dies und nichts anderes ist der Zweck und Sinn eines Staates. Die Wirtschaft ist dabei nur eines der vielen Hilfsmittel, die zur Erreichung dieses Zieles eben erforderlich sind. Sie ist aber niemals Ursache oder Zweck eines Staates. 

– „Mein Kampf“, S. 164 (I, 155) –

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Der Trieb der Arterhaltung ist die erste Ursache zur Bildung menschlicher Gemeinschaften. Damit aber ist der Staat ein völkischer Organismus und nicht eine wirtschaftliche Organisation. 

– „Mein Kampf“, S. 165 (I, 155) –

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Der Staat ist keine wirtschaftliche Organisation, sondern er ist ein völkischer Organismus. Ziel und Zweck des Staates ist, einem Volk die Ernährung und Machtstellung zu geben, die ihm gebührt. 

– Schlussrede am 27.03.1925 vor dem Volksgericht in München –

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Das Volk ist der Träger und Garant des Staates. 

– Rede am 24.02.1935 in München –

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Der Ausgangspunkt der nationalsozialistischen Lehre liegt nicht im Staat, sondern im Volk. 

– Rede am 16.09.1935 in Nürnberg –

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Die Politik ist nichts anderes und kann nichts anderes sein als die Wahrnehmung der Lebensinteressen eines Volkes und die praktische Durchführung seines Lebenskampfes mit allen Mitteln. 

– Vortrag am 27.01.1932 in Düsseldorf –

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Drei Faktoren bestimmen wesentlich das politische Leben eines Volkes: Erstens der innere Wert eines Volkes, der als Erbmasse und Erbgut durch die Generationen hindurch immer und immer wieder weitergegeben wird. Es sind aber vor allem noch zwei andere, innerlich verwandte Erscheinungen, die wir in den Verfallszeiten der Nationen immer wieder feststellen können; die eine ist der Ersatz des Persönlichkeitswertes durch einen nivellierenden, zahlenmäßigen Begriff, in der Demokratie, die andere ist die Negierung des Volkswertes, die Verneinung der Verschiedenheit der Veranlagung, der Leistung usw. der einzelnen Völker, wobei die beiden Erscheinungen einander bedingen und zumindest in der Entwicklung beeinflussen. Es kommt aber noch ein Drittes hinzu, nämlich die Meinung, dass das Leben auf dieser Welt, nachdem man schon den Persönlichkeitswert und den Volkswert leugnet, nicht durch Kampf erhalten werden müsse. 

– Vortrag am 27.01.1932 in Düsseldorf –

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Ich glaube, keine Revolution der Weltgeschichte ist mit mehr Vorsicht und Klugheit vor sich gegangen und geleitet worden als die Unsere. 

– Rede am 20.03.1934 in München –

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Die nationalsozialistische Revolution hat den Staat des Verrates und des Meineids überwältigt und an seine Stelle gesetzt wieder ein Reich von Ehre, Treue und Anständigkeit. 

– Proklamation am 01.09.1933 in Nürnberg –

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Die Revolution ist kein permanenter Zustand; sie darf sich nicht zu einem Dauerzustand ausbilden. Man muss den freigewordenen Strom der Revolution in das sichere Bett der Evolution hinüberleiten. 

– Rede am 06.07.1933 in Berlin –

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Diese Revolution muss weitergehen, muss werden zu einem herrlichen Sommer unseres Volkes. 

– Rede am 20.03.1934 in München –

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Revolutionen beseitigen nur Machtzustände. Die Evolution allein verändert Sachzustände. 

– Proklamation am 05.09.1934 in Nürnberg –

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Partei, Staat, Armee, Wirtschaft, Verwaltung sind alle nur Mittel zum Zweck. Der Zweck heißt: Erhaltung der Nation. 

– Proklamation am 11.09.1935 in Nürnberg –

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Der Staat ist ein Mittel zum Zweck. Sein Zweck liegt in der Erhaltung und Förderung einer Gemeinschaft physisch und seelisch gleichartiger Lebewesen. Die Erhaltung selbst umfasst erstlich den rassenmäßigen Bestand und gestattet dadurch die freie Entwicklung aller in dieser Rasse schlummernden Kräfte. 

– „Mein Kampf“, S. 433 (II, 30) –

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Das Deutsche Reich soll als Staat alle Deutschen umschließen mit der Aufgabe, aus diesem Volke die wertvollsten Bestände aus rassischen Urelementen nicht nur zu sammeln und zu erhalten, sondern langsam und sicher zur beherrschenden Stellung emporzuführen. 

– „Mein Kampf“, S. 439 (II, 35) –

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Die grundsätzliche Erkenntnis ist … die, dass der Staat keinen Zweck, sondern ein Mittel darstellt. Er ist wohl die Voraussetzung zur Bildung einer höheren menschlichen Kultur, allein nicht die Ursache derselben. Diese liegt vielmehr ausschließlich im Vorhandensein einer zur Kultur befähigten Rasse. 

– „Mein Kampf“, S.431 (II, 28) –

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Wir haben schärfstens zu unterscheiden zwischen dem Staat als einem Gefäß und der Rasse als dem Inhalt. Dieses Gefäß hat nur dann einen Sinn, wenn es den Inhalt zu erhalten und zu schützen vermag; im anderen Falle ist es wertlos. 

– „Mein Kampf“, S. 434 (II, 31) –

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Somit ist der höchste Zweck des völkischen Staates die Sorge um die Erhaltung derjenigen rassischen Urelemente, die als kulturspendend die Schönheit und Würde eines höheren Menschentums schaffen. Wir als Arier vermögen uns unter einem Staat also  nur den lebendigen Organismus eines Volkstums vorzustellen, der die Erhaltung dieses Volkstums nicht nur sichert, sondern es auch durch Weiterbildung seiner geistigen und ideellen Fähigkeiten zur höchsten Freiheit führt. 

– „Mein Kampf“, S. 434 (II, 31) –

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Die Staatsform äußerlich zu ändern, ist leicht. Ein Volk innerlich umzugestalten, kann immer nur gelingen, wenn sich ein bestimmter Entwicklungsprozess mehr oder weniger erledigt hat. 

– Rede am 10.05.1933 in Berlin –

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Das granitene Fundament zu schaffen, auf dem dereinst ein Staat bestehen kann, der nicht einen volksfremden Mechanismus wirtschaftlicher Belange und Interessen, sondern einen völkischen Organismus darstellt; einen germanischen Staat deutscher Nation. 

– „Mein Kampf“, S. 361 (I, 323) –

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Die Bewegung sieht … ihre Aufgabe nicht in der Wiederherstellung einer bestimmten Staatsform und im Kampfe gegen eine andere, sondern in der Schaffung derjenigen grundsätzlichen Fundamente, ohne die auf die Dauer weder Republik noch Monarchie bestehen können. Ihre Mission liegt nicht in der Begründung einer Monarchie oder der Festigung einer Republik, sondern in der Schaffung eines germanischen Staates. 

– „Mein Kampf“, S. 380 (I, 338) –

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Die Monarchen sind nur in den seltensten Fällen Auslesen der Weisheit und Vernunft oder auch nur des Charakters. 

– „Mein Kampf“, S. 260 (I, 236) –

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Deutscher Arbeiter, Du musst erkennen: Jetzt wird nicht entschieden über Deutschland als Staat, nicht über das Kaiserreich als Staatsform, nicht über Monarchie wird entschieden, nicht über Kapitalismus wird entschieden, nicht über Militarismus, sondern entschieden wird über Sein oder Nichtsein unseres Volkes, und wir deutschen Arbeiter machen 70 Prozent dieses Volkes aus. Über uns wird entschieden! 

– Rede am 10.05.1933 in Berlin –

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Stellung und Rechte des Reichspräsidenten(1) bleiben unberührt. Die innere Übereinstimmung mit seinen Zielen herbeizuführen, wird stets die oberste Aufgabe der Regierung sein. 

– Rede am 23.03.1933 in Berlin –

(1) Des Reichspräsidenten Generalfeldmarschalls Paul v. Hindenburg; nach dessen Tode, 02.08.1934, am gleichen Tage „Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs“ (§ 1: Vereinigung des Amts des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers). Am 19.08.1934 durch Volksabstimmung sanktioniert. Am 02.08.1934 wies der Führer und Reichskanzler den Titel des Reichspräsidenten für sich für alle Zukunft zurück (Schreiben an den Reichsinnenminister vom 02.08.1934)

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Bei aller Würdigung der Werte der Monarchie, bei aller Ehererbietung vor den wirklich großen Kaisern und Königen unserer deutschen Geschichte steht die Frage der endgültigen Gestaltung der Staatsform des Deutschen Reiches heute außer jeder Diskussion. 

– Rede am 30.01.1934 in Berlin –

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Wer Neues aufbaut, der muss beseitigen, was schlecht ist und was reif ist, beseitigt zu werden. Das haben wir getan, und die Geschichte wird uns einst nicht den Vorwurf machen können, dass wir dabei blind gewütet haben. 

– Rede am 20.03.1934 in München –

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Der Nationalsozialismus stellt … (den) Prinzipien einer nur fürstlichen Hausmachtpolitik gegenüber das Prinzip der Erhaltung und Förderung des Deutschen Reiches auf, jener Millionen an Bauern, Arbeitern und Bürgern, die zu einem gemeinsamen Schicksal auf dieser Welt bestimmt, zum gleichen Glück gesegnet oder zum gleichen Unglück verflucht sind. 

– Rede am 30.01.1934 in Berlin –

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Die Regierung, die heute in Deutschland tätig ist, arbeitet weder für die Monarchie noch für die Republik, sondern ausschließlich für das deutsche Volk. Wohin wir blicken, überall sehen wir nur Not und Elend, Arbeitslosigkeit, Verfall und Zerstörung. Dies zu beseitigen, ist die von uns gewählte Mission. 

– Interview am 18.10.1933 in Berlin –

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Ich selbst glaube, dass auf die Dauer kein Regime, das nicht im Volke verankert, vom Volke getragen und vom Volke gewünscht wird, Bestand haben kann. 

– Rede am 21.05.1935 in Berlin –

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Es genügt nicht, eine Weltanschauung in einem Programm niederzulegen, das man als Patentschein dem neuen Staat mitgibt: Es ist nötig, diese Weltanschauung im Volk zu verankern. Man muss ein ganzes Volk in den wesentlichen Fragen zu einer einheitlichen Meinung zusammenschweißen. Man kann das nicht dadurch, dass man eines Tages eine solche Meinung diktiert, sondern das Volk muss eine solche Meinung in sich erleben; man muss die neue Idee den Menschen vermitteln, dem Volke so lange zum Bewusstsein bringen, bis schließlich das Volk selbst Träger und Künder der neuen Idee ist. 

– Rede am 24.02.1935 in München –

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Nur wenn das Volk dauernd einen inneren Anteil nimmt an den Grundsätzen und Methoden, die seine staatliche Organisation tragen und bewegen, wird ein lebendiger Organismus erwachsen statt einer toten, weil nur formalen mechanistischen Organisation. 

– Proklamation am 01.09.1933 in Nürnberg –

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Der heutige Staat steht nicht, weil wir ihm Gesetze geben, sondern er steht, weil unser Gesetz im Herzen der Nation das Bejahende findet. 

– Rede am 24.02.1935 in München –

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Die deutsche Nation lebt nicht für eine Verfassung, sondern sie gibt sich die Verfassung, die zum Leben taugt, und wenn sich eine als lebensunbrauchbar erweist, dann stirbt nicht die Nation, sondern dann ändert sich die Verfassung! 

– Offener Brief vom 14.10.1931 an Brüning –

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Die beste Staatsverfassung und Staatsform ist diejenige, die mit natürlichster Sicherheit die besten Köpfe der Volksgemeinschaft zu führender Bedeutung und zu leitendem Einfluss bringt. 

– „Mein Kampf“, S. 500 (II, 89) –

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Die Staatsform ergibt sich aus der Wesensart eines Volkes, aus Notwendigkeiten, die so elementar und gewaltig sind, dass sie dereinst jeder einzelne auch ohne Streit begreifen wird, wenn nur erst ganz Deutschland einig und frei ist. 

– Rede am 12.04.1922 in München –

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Eine weitergehende Reform des Reiches wird sich nur aus der lebendigen Entwicklung ergeben können. Ihr Ziel muss die Konstruktion einer Verfassung sein, die den Willen des Volkes mit der Autorität einer wirklichen Führung verbindet. 

– Rede am 23.03.1933 in Berlin –

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Wir wollen an die Stelle des ewigen Schwankens die Festigkeit einer Regierung setzen, die unserem Volke damit wieder eine unerschütterliche Autorität geben soll. 

– Rede am 21.03.1933 in Potsdam –

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Wenn die Not, wenn Katastrophen kommen, dann zeigt sich erst, ob auch wirkliche Männer an der Spitze stehen. 

– Rede am 09.11.1934 in München –

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Je stabiler… das Regime der Staaten ist, um so größer der Nutzen für die Völker. 

– Rede am 16.09.1935 in Nürnberg –

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Es muss e i n Wille in Deutschland sein, und alle anderen müssen überwunden werden. 

– Rede am 24.02.1935 in München –

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Es muss eine Staatsführung entstehen, die eine wirkliche Autorität darstellt, und zwar eine Autorität, die nicht abhängig ist von irgendeiner Gesellschaftsschicht. Es muss eine Staatsführung entstehen, zu der jeder Bürger das Vertrauen haben kann, dass sie nichts anderes will als des deutschen Volkes Glück, als des deutschen Volkes Wohl, eine Staatsführung, die zugleich von sich mit Recht sagen darf, sie sei unabhängig nach jeder Seite hin! 

– Rede am 10.05.1933 in Berlin –

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Ich habe einst erklärt, nur mit legalen Mitteln kämpfen zu wollen. Ich habe diese Erklärung auch gehalten. Die gesamte Umgestaltung Deutschlands ist auf verfassungsmäßig zulässigem Wege geschehen. Es ist selbstverständlich möglich und auch wahrscheinlich, dass wir das Gesamtergebnis der sich vollziehenden Umwälzung dereinst als neue Verfassung dem deutschen Volke zur Urabstimmung vorlegen werden. Wie ich denn überhaupt betonen muss, dass es zur Zeit keine Regierung gibt, die mit mehr Recht als die unsere behaupten könnte, von ihrem Volk beauftragt zu sein. 

– Interview am 18.10.1933 in Berlin –

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Es sind zwei Millionen im Kampfe (im Weltkrieg)  geblieben … Für das heutige Deutschland ist keiner gestorben, zum Krüppel, zur Waise oder Witwe geworden, wir sind es diesen Millionen schuldig, dass wir ein neues Deutschland bauen. 

– Rede am 13.04.1923 in München –

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Für mich aber und alle wahrhaftigen Nationalsozialisten gibt es nur eine Doktrin: Volk und Vaterland! 

– „Mein Kampf, S. 234 (I, 213) –

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Ein wirkliches Vaterland des ganzen deutschen Volkes und nicht eine Freistätte für fremde Gauner. 

– Rede am 28.07.1922 in München –

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Vaterland! Man begreift allmählich wieder, dass dieses mehr ist als lediglich eine Arbeitsstätte, auf der man Geld verdient. 

– Rede am 05.09.1923 in München –

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Wir Nationalsozialisten sind wahrhaftigen Gottes vielleicht die treuesten Anhänger unseres deutschen Vaterlandes … Manchmal gegen Tod und Teufel, aber immer nur für unser deutsches Vaterland! 

– Rede am 28.07.1922 in München –

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Für uns sind die drei Worte, die viele gedankenlos aussprechen, mehr als Schlagworte: die Worte Liebe, Glaube und Hoffnung. Wir Nationalsozialisten wollen unser Vaterland lieben und lieben lernen, allein und keinen anderen Götzen neben ihm dulden. Wir kennen nur ein Interesse, und das ist das unseres Volkes … Wir hoffen und glauben , dass Deutschland wieder groß und gewaltig wird und werden muss. 

– Rede am 01.05.1923 in München –

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Völkerschicksale vermag nur ein Sturm von heißer Leidenschaft zu wenden. Leidenschaft erwecken aber kann nur, wer sie selbst im Innern trägt. 

– „Mein Kampf“, S. 116 I, 113) –

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Man hüte sich, die Kraft eines Ideals zu niedrig einzuschätzen. Wer in dieser Hinsicht heute kleinmütig wird, den möchte ich, falls er einst Soldat war, zurückerinnern an eine Zeit, deren Heldentum das überwältigendste Bekenntnis zur Kraft idealer Motive darstellte. Denn, was die Menschen damals sterben ließ, war nicht die Sorge um das tägliche Brot, sondern die Liebe zum Vaterland, der Glaube an die Größe desselben, dass allgemeine Gefühl für die Ehre der Nation.  Und erst als das deutsche Volk sich von diesen Idealen entfernte, um den realen Versprechungen der Revolution zu folgen, und die Waffe mit dem Rucksack vertauschte, kam es statt in einen irdischen Himmel ins Fegfeuer der allgemeinen Verachtung und nicht minder der allgemeinen Not. 

– „Mein Kampf“, S. 487 (II, 77) –

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Ein Volk, das politisch ehrlos ist, wird auch politisch wehrlos, um dann auch wirtschaftlich versklavt zu werden. 

– Rede am 18.09.1922 in München –

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