Des Führers Kampf um den Weltfrieden – Teil 9 – Der Wahlkampf beginnt: Ludwigshafen, am 25. März 1936

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In einfachen und schlichten Worten wiederholt der Führer das Bekenntnis, das ihn in den Jahren des Kampfes und unverändert auch seit der Machtübernahme geführt und geleitet hat: Der Glauben an das deutsche Volk. Aus diesem Glauben und aus der Liebe des Volkes zu seinem Führer schöpft Adolf Hitler die Kraft, den Kampf durchstehen zu können, den Kampf für Deutschland. Die Zeit, in der der Führer die Verantwortung für die Geschicke des deutschen Volkes übernahm, um das deutsche Volk zu retten, war eine Zeit, in der man hart werden musste. Traditionen und alte Symbole mussten aufgegeben werden, und es galt, die beiden Extreme Nationalismus und Sozialismus zusammenzuführen. Es ging dabei nicht immer schmerzlos zu, aber aus der Notwendigkeit heraus, den schon allzu lange währenden Schmerz einmal zu beseitigen, musste gehandelt werden und musste Einer kommen, der die Einigkeit herstellte.

„Das deutsche Volk muß Glauben haben an seine Kraft und an sein Leben. Aber es muß sich erst selbst einsetzen für sein Leben.“

Der Führer schilderte dann die Gründe für die Erweckung und Stärkung der seelischen Kräfte durch den Nationalsozialismus, denn allein aus diesen Kräften heraus könne Deutschland seinen Kampf um die Gleichberechtigung in der Welt führen. Der Friedenswille, der nicht nur vom Führer, sondern auch immer wieder vom deutschen Volk betont werde, entspreche ganz der nationalsozialistischen Weltanschauung und Geisteshaltung.

Friedensliebe bedeutet aber nicht Charakterlosigkeit. Mit lang anhaltendem Beifall stimmten die Massen den Worten des Führers bei, als er betonte, dass wir nicht der Meinung sind, dass Friede Versklavung und Unterwerfung bedeute. Ein wahrer Frieden könne nur auf gänzlich freier Entschließung gleichberechtigter Partner zustande kommen. Diktat erwecke Hass und Empörung. Das Beispiel eines wahren Friedens habe Deutschland in seinem Innern selbst gegeben, denn der Nationalsozialismus habe es verstanden, alle als Volksgenossen zusammenzubringen.

Der Führer sprach dem ganzen Volk aus dem Herzen, als er das Bekenntnis ablegte, für einen Frieden jederzeit, aber niemals für Unterwerfung und Unterdrückung eintreten zu wollen, und überzeugt brausten dem Führer die Heilrufe entgegen. Mit feiner Ironie führte Adolf Hitler aus, dass das deutsche Volk im Weltkrieg bereits genug Kriegsruhm gesammelt habe.

Deutschland sehe seine Aufgabe jetzt darin, Friedensruhm zu sammeln, und es sei in seiner bisherigen Arbeit auf dem besten Wege dazu, die gewaltigen Aufgaben, die unter diesem Zeichen gestellt werden, zu lösen.

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Quelle: Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., München, 1936