Alliierte (Nach)Kriegsverbrechen in den Niederlanden

Westfälische Kameraden berichten über die Angriffe auf Hengelo und Nimwegen.

“Gott hat ein anderes Ergebnis gewollt als wir erhofft hatten.”

Als Anton Mussert, der Führer der niederländischen Nationalsozialistischen Bewegung den Kameraden aus Amersfoort diese Zeilen schrieb, war es Montag der 6. Wonnemond 1946, der Abend vor seiner Hinrichtung in den Haager Dünen. In einem Schnellverfahren war er wegen Hochverrats zum Tode verurteilt worden. Schon 1931 hatte er die Nationalsozialistische Bewegung in den Niederlanden aufgebaut und verlor aufgrund seiner politischen Tätigkeit die Arbeitsstelle als Tiefbauingenieur. Doch all den Widrigkeiten zum Trotze blieb er selbst im Angesicht des Todes seinem Glauben treu.

Deutsche Soldaten helfen mit

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Wenn man in den heutigen Tagen in den Niederlanden vom letzten Weltkriege spricht, wird der Alliierte als makelloser Held und der deutsche Soldat als blutrünstig und grausam dargestellt.

Doch wer das Hengeloër Heimatmuseum besucht, kann dort leicht erkennen wie “human” die Alliierte Bomberverbände Hengelo im Kriege 42 mal angegriffen.

Nicht nur Hengelo war Angriffsziel der Alliierten Bomberverbände. Unzählige niederländische Städte und Dörfer wurden von den so genannten “Befreiern” in Schutt und Asche gelegt. Im Osten Enschede, Hengelo, Nijverdal und Zwolle. Weiter Arnheim, Nimwegen und Venlo, das besonders hart getroffen wurde. Auch im Westen wurden Großstädte wie Amsterdam, Rotterdam und Den Haag zu Trümmerhaufen gebombt.

Am Bahnhofsvorplatz

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Informationen zu diesen Geschehnissen sind leider kaum zugänglich. Das System verschweigt diese alliierten Kriegsverbrechen.

Von den 42 Angriffen auf die ostniederländische Stadt Hengelo war der vom 6. bis 7. Gilbhart 1944 der schrecklichste. Einige erhaltene Tagebuchfragmente geben Aufschluss über das Ausmaß der Zerstörung.
Das alte Bahnhofsgebäude, das Konzertgebäude und zahllose Häuser der Innenstadt wurden neben einigen Fabriken völlig zerstört. Bis auf Höhe der Lambertikirche gab es, wie auf einem Bild aus dem Jahre 1946 zu sehen ist keine Häuser mehr. Nur die Überdachungen des Bahnsteiges, errichtet in den Jahren 1898-1901 durch den Baumeister G.W. Von Heukelom waren vom Feuersturm verschont geblieben.

Hengelo 1946

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Ein weiterer schwerer Angriff vom 22. Hornung 1944 zerstörte Nimwegen. Diese ehemalige Reichshauptstadt, wo der Reichstag 1018 stattfand, war der Sitz des Kaisers Friedrich I., Rothbart genannt. Dieser Kaiser ließ den Bau des Valckhofs, vom Kaiser Karl dem Großen einst begonnen, fertigstellen. Sein Sohn Kaiser Heinrich VI. wurde hier geboren. Die Ruine der “Barbarossa Kapelle” erinnert auch heute noch an diese geschichtlichen Ereignisse. [Vorsicht: Daten sind falsch und unmöglich]

Am 22. Hornung 1944 waren es die anglo-amerikanischen Bomberverbände, die mit ihren Bombenteppichen gnadenlos Geschichte schrieben. An diesem Tag wurde von ihnen der Gänsekiel in Blut getaucht, mit dem die Namen der Opfer im Buch der Geschichte für immer mahnend geschrieben stehen. Das Blut von über 800 Einwohnern dieser alten Hansestadt, das Blut von 22 Kindern in den Trümmern eines katholischen Kindergartens. Diesen Opfern wurde ein kleines Denkmal auf dem katholischen Friedhof der Stadt errichtet.

Im Netzportal des Aktionsbündnisses Hengelo findet man die Liste mit Ihren Namen.

Auch in Nimwegen, dem Ort des Opferganges der 22 Kinder wird ihrer erinnert.

Am nächsten Tage in der Nähe der Augustinenzerkirche

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Wie wurden die niederländische Nationalsozialisten und viele andere Bürger von den alliierten Siegern und ihren niederländischen Kollaborateuren “betreut” nach der “Befreiung” der Niederlande? Sie wurden in Konzentrationslager in den Niederlanden und im besiegten Deutschland verschleppt. Eltern und Kinder wurden oft gewaltsam voneinander getrennt. Besonders Mädchen und Frauen wurden vielfach vergewaltigt, was nach Aussagen der Sieger “der unzureichenden Ausbildung der Wärter  für diese Aufgabe” zuzuschreiben war. Die niederländische Exilregierung, die aus London zurückgekehrte, beanspruchte Gebiete bis an die Weser. 8 Million Deutsche sollten aus ihrer Heimat vertrieben werden. Die meisten Niederländer wissen von diesen Sachverhalten nichts, da sie bewusst verschwiegen werden.

Erst die Bomben, danach das Feuer

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Doch wir schweigen nicht….

Wahrheit macht Frei

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Quelle: Westfalen-Nord