Traudl Junge – Privatsekretärin Adolf Hitlers

Gertraud „Traudl“ Junge (Lebensrune.png 16. März 1920 in München als Gertraud Humps; Todesrune.png 11. Februar 2002 ebenda) war die vierte und jüngste Sekretärin Adolf Hitlers. Sie wurde einem breiteren Publikum aber erst durch den Spielfilm „Der Untergang“ ein Begriff, in welchem sie durch die junge Schauspielerin Alexandra Maria Lara dargestellt wurde.

Traudl Junge (1920 – 2002)

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Jugend

Traudl Junge wurde als Gertraud „Traudl“ Humps am 16. März 1920 als Tochter des Braumeisters Max Junge und dessen Ehefrau, der Generalstochter Hildegard Humps (geb. Zottmann) in München geboren. Wenige Wochen zuvor – am 24. Februar 1920 – hatte Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller die NSDAP gegründet.

Durch ihren Vater lernte die junge Traudl ein politisches Familienleben frühzeitig kennen. Vater Max war Teilnehmer des „Freikorps Oberland“, Teilnehmer am „Marsch auf die Feldherrnhalle“ und Blutordensträger.

Traudl wurde 1935 Mitglied im Bund Deutscher Mädel (BDM). Bald war sie sogenannte Mädelführerin und somit verantwortlich für sechs deutsche Mädchen. Weil sie Freude an Tanz und Kultur hatte, trat sie 1938 der BDM-Organisation „Glaube und Schönheit“ bei. Ebenfalls 1938 war sie als junge Schönheit bei der Münchner Veranstaltung „Nacht der Amazonen“ dabei. Ihr junger, wohlgeformter Körper diente dem Bildhauer Walter Oberholzer als Modell. Somit stand ihr Mädchenkörper – jedoch nicht ihr Gesicht – bei der großen deutschen Kunstausstellung 1937 im Haus der Deutschen Kunst in der bayrischen „Hauptstadt der Bewegung“.

1936 verließ Traudl mit dem Abschluss der Mittleren Reife das Münchner Lyzeum. Ihr damals sehnlichster Berufswunsch war, Tänzerin zu werden. Für ihre Ausbildung wollte sie jeden Pfennig sparen, um ihr Traumziel zu erreichen. Sie arbeitete zunächst als Kontoristin bei den Vereinigten Deutschen Metallwerken in München und danach als Assistentin des Chefredakteurs beim „Rundschau-Verlag“ in der Münchner Olmstraße. Nebenbei absolvierte sie von 1938 bis 1941 eine Tanzausbildung, welche sie im selben Jahr mit der Tanzprüfung bestand.

Hitlers Privatsekretärin

1941 wurde für Traudl Humps ein einschneidendes Jahr. Ihre Schwester Inge, welche als Tänzerin bei der Deutschen Tanzbühne in Berlin arbeitete, war befreundet mit einer Kollegin, welche mit Albert Bormann, dem Bruder von Martin Bormann, verwandt war. Traudl kam ins Gespräch, als eine Verwaltungsstelle in der „Kanzlei des Führers“ neu besetzt werden sollte. Somit zog Traudl 21jährig in die Reichshauptstadt und arbeitete in der „Kanzlei des Führers“, welche zur Reichskanzlei gehörte. Ihr oblag die Tätigkeit, Post entgegenzunehmen, diese zu sortieren und an entsprechende Dienststellen weiterzuleiten.

Eines Tages verbreitete sich das Gerücht, der Führer Adolf Hitler benötige eine weitere Sekretärin. Traudl meldete sich zu einem Wettschreiben an und geriet unter die Besten. Mit einem Kurierzug fuhr sie Ende November 1942 mit acht weiteren jungen Frauen zum Führerhauptquartier Wolfsschanze nach Rastenburg. Martin Bormann empfing die aufgeregte Mädchengruppe. Sie wurden dem Reichskanzler durch seinen Diener Linge mit den Worten

„Mein Führer, die Damen aus Berlin sind da“

vorgestellt. Am nächsten Morgen sollte ein Probediktat stattfinden, aber es dauerte einige Wochen, bis dieser Moment kam. Traudl und die acht anderen Mädchen waren während dessen als Hilfen für die drei anderen Sekretärinnen Adolf Hitlers tätig.

Endlich kam der herbeigefieberte Tag: Traudl schrieb eine mehrseitige Denkschrift für den Führer. Adolf Hitler war charmant, freundlich und verständnisvoll, als er bemerkte, dass die junge Traudl unendlich aufgeregt war. Mit den Worten

„Sie brauchen gar nicht aufgeregt zu sein, ich mache bei meinen Diktaten selbst so viele Fehler, wie Sie unmöglich machen können“

nahm er ihr das Lampenfieber. Traudl Junge wurde eingestellt – als vierte und damit mit ihren 22 Jahren jüngste Sekretärin Adolf Hitlers.

Von links nach rechts: Otto Günsche, Traudl Junge, Hans-Hermann Junge und Erich Kempka

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Traudls Wirkungskreis war von nun an das Führerhauptquartier Wolfsschanze und der zweite Regierungssitz, der „Berghof“ sowie auch die Wohnung Hitlers am Münchner Prinzregentenplatz. Sie war fleißig und kam mit allen anderen Mitarbeitern sehr gut aus. Sie lernte aufgrund ihrer Tätigkeit die gesamte NS-Prominenz kennen und verstand sich auch mit der Lebensgefährtin Hitlers – Eva Braun – sehr gut.

Am 20. April 1943 sah sie erstmals mit eigenen Augen an Adolf Hitlers Geburtstag die Liebe des deutschen Volkes zu ihrem Staatsoberhaupt. Unzählige Briefe, Pakete, Blumen, Liebesgaben und Geschenke zierten die Räume der Berliner Reichskanzlei in der Voßstraße.

Im April 1943 fand auch die Verlobung Traudl Humps mit Hans Junge, dem jüngsten Diener des Führers statt. In ihm hatte sie nun auch eine Herzensheimat gefunden. Als Adolf Hitler dies erfuhr, sprach er zu Traudl:

„Wollen Sie denn nicht lieber gleich heiraten, bevor er wieder zur Truppe geht?“.

Somit ging Traudl am 16. Juni 1943 mit ihrem Hans zum Traualter und hieß fortan Traudl Junge. Trauzeugen waren der persönliche Adjutant Adolf Hitlers, Otto Günsche und Hitlers Chauffeur Erich Kempka.

Hans-Hermann Junge und „Traudl“ frisch verheiratet, 1943

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Die Zeit verging für Traudl Junge mit viel Arbeit und mit dem Warten auf ihren Hans, welcher einige Zeit nach der Hochzeit an die Front mußte. Am 20. Juli 1944in der Mittagszeit fand das ruchlose Attentat von Stauffenberg in der Rastenburger „Wolfsschanze“ statt. Traudl Junge, welche sich einige hundert Meter entfernt befand, erfuhr es erschrocken.

Am 30. August 1944 teilte ihr der SS-Gruppenführer Fegelein, mit dem sie per Du war, mit, dass ihr Ehemann Hans an der Front in der Normandie gefallen ist. Adolf Hitler kondolierte ihr, indem er ihre beiden Hände in seine Hände nahm und tröstend zu ihr sagte:

„Ach Kind, es tut mir so leid. Ihr Mann war ein prächtiger Kerl!“

Die Lage an den deutschen Fronten wurde immer schlimmer und die alliierten Feinde rückten immer näher an die Grenze des deutschen Reiches. Ab Mitte Januar 1945 war Traudl Junge wieder in Berlin. Der Führer war wieder in der Reichshauptstadt, um von dort aus den Kampf um die deutsche Existenz zu leiten. Traudls Tätigkeitsorte waren die Reichskanzlei und der „Reichskanzleibunker“ (dessen heutige falsche Bezeichnung „Führerbunker“ lautet). Die Wochen vergingen mit vielen Sorgen und Gedanken.

Es brach der 22. April 1945 an. Adolf Hitler begab sich nun endgültig in den „Kanzleibunker“ und riet seinen engsten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, sich in Sicherheit zu bringen. Er sprach zu Traudl Junge:

„In einer Stunde geht ein Flugzeug, das Sie nach Süden bringt“.

Eva Braun, seine Lebensgefährtin, sprach aufrichtig und entschlossen zu ihm:

„Aber Du weißt doch, daß ich bleibe.“

Traudl Junge sprach mit ernsten Worten:

„Mein Führer, ich bleibe auch!“

Adolf Hitler war gerührt und antwortete:

„Ich wollte, meine Generale wären so tapfer wie Sie!“

In jenen Tagen schrieb Traudl in ihr Tagebuch:

„Ich hatte großes Mitleid mit Hitler. Ein grenzenlos Enttäuschter, ein von der höchsten Höhe gestürzter, gebrochener, einsamer Mensch.“

Die letzten Tage des Dritten Reiches brachen an. Gedrückte Stimmung, Tage des Hoffens, des Wartens und – des Endkampfes. Nichts stimmt von den „Festen, Orgien und Lustbarkeiten“, welche in der alliierten Presse und der Nachkriegsliteratur frei erfunden wurden.

In der Nacht vom 28. April auf den 29. April 1945 heiratete Adolf Hitler seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun, mit welcher er 14 Jahre befreundet war. Es fand eine kleine, bescheidene Hochzeitsfeier statt. Ein Berliner Standesbeamter namens Wagner kam durch das Kampfgebiet in den Bunker der Reichskanzlei.

Nach der Trauungszeremonie diktierte der Reichskanzler seiner Sekretärin Traudl Junge zuerst sein politisches Testament, anschließend sein privates Testament. Der endgültige Abschied rückte immer näher. Am nächsten Vormittag schenkte Eva Hitler Traudl Junge ihren Silberfuchsmantel, den Traudl beim Ausbruch aus der Reichskanzlei nicht mitnehmen konnte.

Der Nachmittag des 30. April 1945: Es war gegen 16 Uhr, als der persönliche Adjutant Hitlers, Otto Günsche, Traudl Junge mitteilte, dass sich der Führer erschossen hat und er ihn nun im Garten der Reichskanzlei verbrennen werde. Traudl war fassungslos und unfähig, die Situation in ihrer ganzen Tragweite zu erfassen. Sie betrat letztmalig das Arbeitszimmer Adolf Hitlers, sah sein Blut auf der Couch und auf dem Teppich. Auf dem Boden lag die Pistole Hitlers. [Anm.; In anderen Versionen heißt es, Eva Braun lag auf der Couch und Adolf Hitler saß gegenüber in seinem Sessel, die Hand mit der Pistole wohlgeordnet auf seinen Beinen liegend und KEIN Blut!]

Am Nachmittag des 1. Mai 1945 verließ die Ausbruchsgruppe das Gebäude der Reichskanzlei. Traudl Junge mit den drei weiteren Sekretärinnen Adolf Hitlers, Otto Günsche, der Diplomat Walter Hewel und der SS-Brigadeführer Mohnke – der Kampfkommandant des Regierungsviertels – machten sich auf den Weg vom U-Bahnhof Kaiserhof bis zur Friedrichstraße. Von dort aus begab sich die Gruppe zur Schultheiß-Brauerei. Dort war für sie der Weg von der Reichskanzlei zu Ende – und auch der Krieg. Die Männer mussten einige harte Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft erleben und erdulden.

Traudl Junge

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Nachkriegszeit

Traudl Junge lebte zunächst unter dem Pseudonym Gerda Alt. Sie wurde von den Alliierten als Mitläuferin eingestuft. Sie musste nicht, wie Otto Günsche, Erich Kempka oder Rochus Misch, in langjährige sowjetische Kriegsgefangenschaft.

1947 regte sie ein Bekannter an, sie solle ihre Aufzeichnungen als Buch veröffentlichen. Dies geschah allerdings erst im Februar 2002, kurz vor ihrem Tod.

In der Nachkriegszeit arbeitete Traudl Junge als Sekretärin beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, später bei der Zeitschrift „Quick“. Ebenso war sie als freie Journalistin tätig.

Sie wird in der Literatur über die Zeit des Nationalsozialismus öfters erwähnt, auch in verschiedenen Dokumentarfilmen wie „Hitler – eine Bilanz“ oder anderen geschichtlichen Filmen über Adolf Hitler und die Zeit im „Führerbunker“ ist sie laufend zu sehen. In ihren Aussagen berichtet sie sachlich und objektiv über ihre Zeit bei Adolf Hitler. Immer wieder gibt sie zur Auskunft, dass er sie sehr nett, freundlich und verständnisvoll als seine Mitarbeiterin behandelt habe.

Erst in dem Dokumentarfilm „Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin“, welcher in ihrer Todesnacht in deutschen Kinos uraufgeführt wurde, hört man Worte von ihr, welche sie nie in den Mund genommen hatte und in welchen sie Adolf Hitler auch als „Monster“ tituliert. Sie war damals schon sehr krebskrank und wohl auch unter dem negativen Einfluss des jüdischen Künstlers aus Österreich André Heller.

Traudl Junge starb am 11. Februar 2002 in München an ihrer schweren Krebserkrankung.

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Quelle: Metapedia

Auf der Halbinsel Krim endet die Konferenz von Jalta mit Beschlüssen zur 4. Teilung Preußens und der Vernichtung Europas

Die Konferenz von Jalta, auch Krimkonferenz genannt, war ein Meinungsaustausch der Staatschefs der Dreimächte, also Franklin D. Roosevelt (VSA), Winston Churchill (Vereinigtes Königreich) und Josef Stalin (UdSSR) im auf der Krim gelegenen Badeort Jalta vom 4. bis zum 11. Februar 1945. Es war die zweite von insgesamt drei alliierten Gipfeltreffen während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945). Gemäß Bericht über die Krimkonferenz wurde vor allem die Aufteilung Deutschlands einhergehend mit der 4. Teilung Preußens und die Machtverteilung in Europa nach dem Ende des Weltkrieges, mithin die Vernichtung des bis dahin existierenden Abendlandes thematisiert.

Der Völkische Beobachter zur Konferenz:
„Jalta – Das Todesurteil für Europa!“

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Resultate

Das wichtigste Ergebnis des Zweiten Weltkrieges wurde auf der berüchtigten Jalta-Konferenz (Februar 1945) ausgehandelt. Bei diesem Treffen wurde der erste Schritt von Lenins Plan zur Eroberung der Welt Wirklichkeit. Das gesamte Osteuropa wurde den Kommunisten überschrieben. Elf souveräne Nationen wurden mit einem Federstrich in die Sklaverei verbannt. Die Feder führte der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt mit dem Verräter Alger Hiss an seiner Seite. Drei bis dahin souveräne Staaten (Estland, Lettland und Litauen) und das zuvor von Polen annektierte Gebiet wurden direkt Sowjet-Russland zugeschlagen. Unmittelbar darauf wurden Millionen Bürger jener Nationen in Viehwaggons nach allen Teilen des kommunistischen Imperiums zur Sklavenarbeit verfrachtet.

Die dort beschlossene endgültige Vernichtung des Abendlandes zugunsten des Bolschewismus war der letzte „politische“ Akt des teuflischen Geistes von Roosevelt, zwei Monate darauf starb er endlich.

Darüber hinaus wurde ebenso die völkerrechtswidrige Operation Keelhaul beschlossen. Dieser Beschluss besagte, dass zu den West-Alliierten übergelaufene russische Soldaten an die Sowjets ausgeliefert werden sollten.

Sowjet-bolschewistische Lügenpropaganda, die über den deutschen Stellungen abgeworfen wurde:

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„Mit Jalta ist die Welt in eine schlimmere Sackgasse geraten, als es Versailles je gewesen ist.“

– Charles Lindbergh –

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Wortlaut der Krim-Konferenz:

Bericht über die Krimkonferenz*

(4.-11. Februar 1945.)

Die folgende Feststellung über das Ergebnis der Krimkonferenz wird von dem Ministerpräsidenten Großbritanniens, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und dem Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare der Union der Sozialistischen Sowjet-Republiken getroffen:

1. Niederwerfung Deutschlands

Wir haben die militärischen Pläne der drei Alliierten Mächte für die endgültige Niederwerfung des gemeinsamen Feindes erwogen und festgesetzt. Die militärischen Stäbe der drei Alliierten Mächte haben während der ganzen Dauer der Konferenz täglich Zusammenkünfte abgehalten. Diese Zusammenkünfte waren von jedem Gesichtspunkt aus äußerst befriedigend und ergaben eine engere Koordinierung der militärischen Maßnahmen der drei Alliierten als je zuvor.

Ein voller Austausch von Informationen hat stattgefunden. Zeitliche Folge, Umfang und Koordinierung von neuen und noch kraftvolleren, gegen das Herz Deutschlands von Osten, Westen, Norden und Süden her von unseren Heeres- und Luftstreitkräften zu führenden Schlägen sind in vollem Einvernehmen beschlossen und in allen Einzelheiten geplant worden.

Unsere zusammengefaßten militärischen Pläne werden erst anläßlich ihrer Ausführung laufend bekanntgegeben werden; wir glauben jedoch, daß die auf dieser Konferenz erreichte außerordentlich enge Zusammenarbeit zwischen den drei Stäben zu einer Verkürzung des Krieges führen wird. Zusammenkünfte der drei Stäbe werden auch in Zukunft stattfinden, wenn es die Notwendigkeit ergeben sollte.

Das nationalsozialistische Deutschland ist dem Untergang geweiht. Dem deutschen Volk wird seine Niederlage nur noch teurer zu stehen kommen, wenn es versucht, einen hoffnungslosen Widerstand fortzusetzen.

2. Besetzung und Kontrolle

Wir sind über die gemeinsame Politik und Planlegung zur Durchführung der Bestimmungen der bedingungslosen Kapitulation übereingekommen, die wir gemeinsam dem nationalsozialistischen Deutschland auferlegen werden, nachdem der bewaffnete deutsche Widerstand endgültig gebrochen ist Diese Bestimmungen werden erst bekanntgegeben werden, wenn die endgültige Niederwerfung Deutschlands vollzogen ist.

Gemäß dem in gegenseitigem Einvernehmen festgelegten Plan werden die Streitkräfte der drei Mächte je eine besondere Zone Deutschlands besetzen. Der Plan sieht eine koordinierte Verwaltung und Kontrolle durch eine Zentralkontrollkommission mit Sitz in Berlin vor, die aus den Oberbefehlshabern der drei Mächte besteht.

Es ist beschlossen worden, daß Frankreich von den drei Mächten aufgefordert werden soll, eine Besatzungszone zu übernehmen und als viertes Mitglied an der Kontrollkommission teilzunehmen, falls es dies wünschen sollte. Die Grenzen der französischen Zone werden von den vier beteiligten Regierungen durch ihre Vertreter bei der Europäischen Beratenden Kommission in gegenseitigem Einvernehmen festgelegt.

Es ist unser unbeugsamer Wille, den deutschen Militarismus und Nationalsozialismus zu zerstören und dafür Sorge zu tragen, daß Deutschland nie wieder imstande ist, den Weltfrieden zu stören. Wir sind entschlossen, alle deutschen Streitkräfte zu entwaffnen und aufzulösen; den deutschen Generalstab, der wiederholt die Wiederaufrichtung des deutschen Militarismus zu Wege gebracht hat, für alle Zeiten zu zerschlagen; sämtliche deutschen militärischen Einrichtungen zu entfernen oder zu zerstören; die gesamte deutsche Industrie, die für militärische Produktion benutzt werden könnte, zu beseitigen oder unter Kontrolle zu stellen; alle Kriegsverbrecher vor Gericht zu bringen und einer schnellen Bestrafung zuzuführen sowie eine in gleichem Umfang erfolgende Wiedergutmachung der von den Deutschen verursachten Zerstörungen zu bewirken; die Nationalsozialistische Partei, die nationalsozialistischen Gesetze, Organisationen und Einrichtungen zu beseitigen, alle nationalsozialistischen und militärischen Einflüsse aus den öffentlichen Dienststellen sowie dem kulturellen und wirtschaftlichen Leben des deutschen Volkes auszuschalten und in Übereinstimmung miteinander solche Maßnahmen in Deutschland zu ergreifen, die für den zukünftigen Frieden und die Sicherheit der Welt notwendig sind.

Es ist nicht unsere Absicht, das deutsche Volk zu vernichten, aber nur dann, wenn der Nationalsozialismus und Militarismus ausgerottet sind, wird für die Deutschen Hoffnung auf ein würdiges Leben und einen Platz in der Völkergemeinschaft bestehen.

3. Wiedergutmachung durch Deutschland

Wir haben die Frage des Schadens, den Deutschland in diesem Krieg den Vereinten Nationen zugefügt hat, erörtert und für Recht befunden, daß Deutschland in größtmöglichem Umfange verpflichtet wird, in gleicher Form Ersatz für den verursachten Schaden zu leisten, Eine Schadenersersatz-Kommission wird eingesetzt werden. Diese Kommission wird angewiesen, die Frage des Umfangs und der Art und Weise der Wiedergutmachung des von Deutschland den alliierten Ländern zugefügten Schadens zu behandeln. Die Kommission wird in Moskau arbeiten.

5. Erklärung über das befreite Europa

Wir haben eine Erklärung über das befreite Europa aufgesetzt und uns dazu bekannt. Diese Erklärung sieht eine Gleichschaltung der Politik der drei Mächte und ihr gemeinsames Vorgehen bei der Lösung der politischen und wirtschaftlichen Probleme des befreiten Europa auf demokratischer Grundlage vor. Sie lautet wie folgt:

Der Premierminister der UdSSR, der Premierminister des Vereinigten Königreiches und der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika haben im gemeinsamen Interesse der Völker ihrer Länder und des befreiten Europa Beratungen miteinander abgehalten. Sie erklären gemeinsam ihr gegenseitiges Einverständnis, die entsprechende Politik ihrer drei Regierungen während des zeitweiligen Vorherrschens ungeordneter Zustände im befreiten Europa gleichzuschalten, um den Völkern des von der Herrschaft des nationalsozialistischen Deutschland befreiten Europa und den Völkern der früheren Vasallenstaaten der Achse bei der auf demokratischem Wege herbeizuführenden Lösung ihrer drängenden politischen und wirtschaftlichen Probleme beizustehen.

Die Herstellung der Ordnung in Europa und der Wiederaufbau eines nationalen Wirtschaftslebens müssen in einer Weise zu Wege gebracht werden, die es den befreiten Völkern gestattet, die letzten Spuren des Nationalsozialismus und Faschismus zu beseitigen und demokratische Einrichtungen nach eigener Wahl zu schaffen.

Der Grundsatz der Atlantik-Charta – das Recht aller Völker, sich die Regierungsform, unter der sie leben werden, selbst zu wählen – ist die Rückgabe der souveränen Rechte und der Selbstverwaltung an diejenigen Völker, die dieser durch die Angriffsvölker mit Gewalt beraubt worden sind.

Zur Schaffung von Bedingungen, unter denen die befreiten Völker diese Rechte ausüben können, werden die drei Regierungen, wo immer es die Umstände ihrer Ansicht nach erfordern, die Völker der befreiten europäischen Staaten oder der früheren europäischen Vasallenstaaten der Achse gemeinsam in folgendem unterstützen:

a) bei der Wiederherstellung von Friedensverhältnissen;
b) bei dei Durchführung von Notmaßnahmen zwecks Unterstützung Hilfsbedürftiger;
c) bei der Schaffung vorläufiger Regierungsgewalten, die eine umfassende Vertretung aller demokratischen Elemente der Bevölkerung darstellen und die zur baldestmöglichen Errichtung von dem Volkswillen entsprechenden Regierungen auf dem Wege freier Wahlen verpflichtet sind;
d) nötigenfalls bei der Durchführung solcher Wahlen.

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Die drei Regierungen werden die anderen Vereinten Nationen und Provisorischen Gewalten oder andere Regierungen in Europa zu Rate ziehen, wenn Angelegenheiten, die für diese von unmittelbarem Interesse sind, behandelt werden.

Falls die Verhältnisse in einem der befreiten Staaten Europas oder einem früheren europäischen Vasallenstaat der Achse nach Ansicht der drei Regierungen ein solches Vorgehen erfordern, werden diese sofort über die notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung der in dieser Erklärung dargelegten gemeinsamen Verpflichtungen miteinander beraten.

Mit dieser Erklärung bestätigen wir von neuem unseren Glauben an die Grundsätze der Atlantik-Charta, unser in der Erklärung der Vereinten Nationen gegebenes Gelöbnis und unseren Entschluß, in Zusammenarbeit mit anderen friedliebenden Nationen eine auf Recht und Gesetz gegründete Weltordnung zu schaffen, die dem Frieden, der Sicherheit, der Freiheit und dem allgemeinen Wohl der gesamten Menschheit geweiht ist.

Indem die drei Mächte diese Erklärung herausgeben, sprechen sie die Hoffnung aus, daß die provisorische Regierung der Französischen Republik sich an dem vorgeschlagenen Verfahren beteiligen möge.

9. Einigkeit im Frieden wie im Kriege

Unsere Zusammenkunft hier in der Krim hat unseren gemeinsamen Entschluß von neuem bestätigt, die Einheitlichkeit der Zielsetzung und des Vorgehens, welche den Vereinten Nationen den Sieg in diesem Krieg ermöglicht und gesichert hat, im kommenden Frieden aufrechtzuerhalten und zu stärken. Wir glauben, daß dies eine heilige Pflicht ist, deren Erfüllung unsere Regierungen ihren eigenen Völkern sowie den Völkern der Welt schulden.

Nur durch fortlaufende und wachsende Zusammenarbeit und Verständigung unter unseren drei Ländern und unter allen friedliebenden Nationen können die höchsten Bestrebungen der Menschheit verwirklicht werden, nämlich ein sicherer und dauerhafter Frieden, der, in den Worten der Atlantik-Charta, „Gewähr dafür bietet, daß alle Menschen in allen Ländern ihr Leben frei von Furcht und Not verbringen können“.

Wir sind der Ansicht, daß der Sieg in diesem Kriege und die Gründung der vorgeschlagenen internationalen Organisation die größte Gelegenheit in der Geschichte bieten wird, in den kommenden Jahren die für einen solchen Frieden wesentlichen Voraussetzungen zu schaffen.

(Dieser Bericht ist von Winston S. ChurchillFranklin D. Roosevelt und J. V. Stalin unterzeichnet.)

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Quellen: Metapedia, Dokumentarchiv

Bei der Abstimmung in Schleswig fällt Nordschleswig an Dänemark. Das deutsche Herzogtum Schleswig wird geteilt und die seitdem umstrittene Clausen-Linie bildet die derzeit gültige deutsch-dänische Staatsgrenze

Abstimmungsgebiet Nordschleswig

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde im Versailler Diktat (Artikel 109-114) festgelegt, dass im deutschen Nordschleswig über die künftige nationale Zugehörigkeit abgestimmt werden sollte. Nachdem Dänemark ganz Schleswig annektieren wollte und es daraufhin zum deutsch-dänischen Krieg kam, wurde in den folgenden Jahrzehnten der Konflikt im nördlichen Schleswig durch Dänemark entscheidend mit verschärft. Der VS-amerikanische Präsident Wilson hatte schon vor dem Ende des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen, Nationalitätenprobleme durch das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ – also durch Abstimmung – zu lösen. Solche Abstimmungen fanden allerdings nur dort statt, wo davon ausgegangen werden konnte, dass sie zum Schaden Deutschlands waren.

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Im Versailler Diktat wurde dieser Gedanke aufgenommen. Bevor 1920 abgestimmt wurde, entbrannte ein heftiger Streit um die Modalitäten der Abstimmung. Schleswig war ursprünglich in drei Gebiete aufgeteilt worden. Das Gebiet war unterteilt in zwei Zonen. Die 1. Abstimmungszone umfasste das derzeit dänisch verwaltete Nordschleswig, definiert durch die Clausen-Linie. Die 2. Zone sollte von deutscher Seite nördlicher verlaufen und somit wurde die die Tiedje-Linie vorgeschlagen. Diese sollte dabei das deutschgesinnte Gebiet um Tondern herum sowie kleinere Bereiche nördlich der Flensburger Förde einbeziehen. Dänemark setzte sich damit durch, dass in Nordschleswig en bloc abgestimmt wurde. Das bedeutete, dass alle Stimmen zwischen der Königsau im Norden und einer Linie von Flensburg nach Tondern zusammen ausgezählt wurden. Damit waren deutsch dominierte Dörfer und Städte vor allem nahe an der Linie benachteiligt. Südlich der Linie wurde dagegen Stadt für Stadt und Gemeinde für Gemeinde abgestimmt. Bei der dadurch verfälschten „Wahl“ im ganzen Gebiet Nordschleswigs stimmten dann erwartungsgemäß am 10. Februar 1920 74,9 Prozent für Dänemark. Gut einen Monat später, am 14. März 1920, wurde in mittleren Teil Schleswig gemeindeweise abgestimmt. 80,2 Prozent votierten für Deutschland.

Im Gegensatz gab es eine dänische Bewegung, die auch das Gebiet mit der deutschen Stadt Flensburg und Südtondern in dänischen Besitz bringen wollte. Diese „Danewerk-Gruppe“ erreichte 1919 in Paris sogar vorübergehend die Errichtung einer 3. Abstimmungszone. Im Prinzip hatte die deutsche Seite nichts gegen eine Abstimmung einzuwenden. Die Tiedje-Linie, die jedoch dem deutschen Bevölkerungsanteil entsprach, wurde vor allem auf Druck Frankreichs mit dem Ziel einer nachhaltigen Schwächung Deutschlands abgelehnt. Die ungerechte und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker hohnsprechende Clausen-Linie stellt gegenwärtig die Demarkationslinie zwischen der BRD und Dänemark dar.

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Quelle: Metapedia