Worte des Führers über Verleumdung der standhaften Kämpfer

„Mehr als aus aller theoretischen Literatur konnte ich nun aus dem täglichen Lesen der sozialdemokratischen Presse das innere Wesen dieser Gedankengänge studieren. Denn welch ein Unterschied zwischen den in der theoretischen Literatur schillernden Phrasen von Freiheit, Schönheit und Würde, dem irrlichternden, scheinbar tiefste Weisheit mühsam ausdrückenden Wortgeflunker, der widerlich humanen Moral – alles mit der eisernen Stirne einer prophetischen Sicherheit hingeschrieben – und der brutalen, vor keiner Niedertracht zurückschreckenden, mit jedem Mittel der Verleumdung und einer wahrhaft balkenbiegenden Lügenvirtuosität arbeitenden Tagespresse dieser Heilslehre der neuen Menschheit! Das eine ist bestimmt für die dummen Gimpel aus mittleren und natürlich auch höheren „Intelligenzschichten“, das andere für die Masse.“

– Adolf Hitler, Mein Kampf –

„Wird der Sozialdemokratie eine Lehre von besserer Wahrhaftigkeit, aber gleicher Brutalität der Durchführung entgegengestellt, wird diese siegen, wenn auch nach schwerstem Kampfe. Ehe nur zwei Jahre vergangen waren, war mir sowohl die Lehre als auch das technische Werkzeug der Sozialdemokratie klar. Ich begriff den infamen geistigen Terror, den diese Bewegung vor allem auf das solchen Angriffen weder moralisch noch seelisch gewachsene Bürgertum ausübt, indem sie auf ein gegebenes Zeichen immer ein förmliches Trommelfeuer von Lügen und Verleumdungen gegen den ihr am gefährlichsten erscheinenden Gegner losprasseln läßt, so lange, bis die Nerven der Angegriffenen brechen und sie, um nur wieder Ruhe zu haben, den Verhaßten opfern.

Allein die Ruhe erhalten diese Toren dennoch nicht.

Das Spiel beginnt von neuem und wird so oft wiederholt, bis die Furcht vor dem wilden Köter zur suggestiven Lähmung wird. Da die Sozialdemokratie den Wert der Kraft aus eigener Erfahrung am besten kennt, läuft sie auch am meisten Sturm gegen diejenigen, in deren Wesen sie etwas von diesem ohnehin so seltenen Stoffe wittert. Umgekehrt lobt sie jeden Schwächling der anderen Seite, bald vorsichtig, bald lauter, je nach der erkannten oder vermuteten geistigen Qualität. Sie fürchtet ein ohnmächtiges, willenloses Genie weniger als eine Kraftnatur, wenn auch bescheidenen Geistes.

– Adolf Hitler, Mein Kampf –

So gelang es, im Verlaufe weniger Wochen Namen aus dem Nichts hervorzuzaubern, unglaubliche Hoffnungen der breiten Öffentlichkeit an sie zu knüpfen, ja ihnen Popularität zu verschaffen, die dem wirklich bedeutenden Manne oft in seinem ganzen Leben nicht zuteil zu werden vermag; Namen, die dabei noch vor einem Monat überhaupt kein Mensch aber auch nur dem Hören nach kannte, während in der gleichen Zeit alte, bewährte Erscheinungen des staatlichen oder sonstigen öffentlichen Lebens bei bester Gesundheit einfach für die Mitwelt abstarben oder mit solch elenden Schmähungen überhäuft wurden, daß ihr Name in kurzem drohte, zum Symbol einer ganz bestimmten Niedertracht oder Schurkerei zu werden. Man muß diese infame jüdische Art, ehrlichen Menschen mit einem Male und wie auf Zauberspruch zugleich von hundert und aller hundert Stellen aus die Schmutzkübel niedrigster Verleumdungen und Ehrabschneidungen über das saubere Kleid zu gießen, studieren, um die ganze Gefahr dieser Presselumpen richtig würdigen zu können. Es gibt dann nichts, das solch einem geistigen Raubritter nicht passend wäre, um zu seinen sauberen Zielen zu kommen. 

Er wird dann bis in die geheimsten Familienangelegenheiten hineinschnüffeln und nicht eher ruhen, als bis sein Trüffelsuchinstinkt irgendeinen armseligen Vorfall aufstöbert, der dann bestimmt ist, dem unglücklichen Opfer den Garaus zu machen. Findet sich aber weder im öffentlichen noch im privaten Leben selbst bei gründlichstem Abriechen rein gar nichts, dann greift so ein Bursche einfach zur Verleumdung in der festen Überzeugung, daß nicht nur an und für sich auch bei tausendfältigem Widerrufe doch immer etwas hängen bleibt, sondern daß infolge der hundertfachen Wiederholung, die Ehrabschneidung durch alle seine sonstigen Spießgesellen sich sofort findet, ein Kampf des Opfers dagegen in den meisten Fällen gar nicht möglich ist; wobei aber dieses Lumpenpack niemals etwa aus Motiven, wie sie vielleicht bei der anderen Menschheit glaubhaft oder wenigstens verständlich wären, etwas unternimmt. Gott bewahre! Indem so ein Strolch die liebe Mitwelt in der schurkenhaftesten Weise angreift, hüllt sich dieser Tintenfisch in eine wahre Wolke von Biederkeit und salbungsvollen Phrasen, schwatzt von „journalistischer Pflicht“ und ähnlichem verlogenen Zeug, ja versteigt sich sogar noch dazu, bei Tagungen und Kongressen, also Anlässen, die diese Plage in größerer Zahl beisammensehen, von einer ganz besonderen, nämlich der journalistischen „Ehre“ zu salbadern, die sich das versammelte Gesindel dann gravitätisch gegenseitig bestätigt. Dieses Pack aber fabriziert zu mehr als zwei Dritteln die sogenannte „öffentliche Meinung“, deren Schaum dann die parlamentarische Aphrodite entsteigt. Um dieses Verfahren richtig zu schildern und in seiner ganzen verlogenen Unwahrhaftigkeit darzustellen, müßte man Bände schreiben. Allein, auch wenn man von dem ganz absieht und nur das gegebene Produkt samt seiner Tätigkeit betrachtet, so scheint mir dies genügend, um den objektiven Irrsinn dieser Einrichtung auch für das strenggläubige Gemüt aufdämmern zu lassen.

– Adolf Hitler, Mein Kampf –

„…ja, die im politischen Kampfe in oft mehr als beklagenswerter Weise vergessen, daß sie denn doch die Hüter einer höheren Wahrheit sein sollten und nicht Vertreter von Lüge und Verleumdung – allein auf einen solchen Unwürdigen treffen doch auch wieder tausend und mehr ehrenhafte, ihrer Mission auf das treueste ergebene […], die in unserer heutigen ebenso verlogenen als verkommenen Zeit wie kleine Inseln aus einem allgemeinen Sumpfe herausragen.“

– Adolf Hitler, Mein Kampf –

„Durch die Schaffung einer Presse, deren Inhalt dem geistigen Horizont der am wenigsten gebildeten Menschen angepaßt ist, erhält die politische und gewerkschaftliche Organisation endlich die aufpeitschende Einrichtung, durch welche die untersten Schichten der Nation zu den verwegensten Taten reif gemacht werden.

Ihre Aufgabe ist es nicht, die Menschen aus dem Sumpfe einer niederen Gesinnung heraus- und auf eine höhere Stufe emporzuführen, sondern ihren niedersten Instinkten entgegenzukommen. Ein ebenso spekulatives wie einträgliches Geschäft bei der ebenso denkfaulen wie manchmal anmaßenden Masse. Diese Presse ist es vor allem, die in einem geradezu fanatischen Verleumdungskampf alles herunterreißt, was als Stütze der nationalen Unabhängigkeit, kulturellen Höhe und wirtschaftlichen Selbständigkeit der Nation angesehen werden kann. Sie trommelt vor allem auf alle die Charaktere los, die sich der jüdischen Herrschaftsanmaßung nicht beugen wollen, oder deren geniale Fähigkeit dem Juden an sich schon als Gefahr erscheint. Denn um vom Juden gehaßt zu werden, ist es nicht nötig, daß man ihn bekämpft, sondern es genügt schon der Verdacht, daß der andere entweder einmal auf den Gedanken der Bekämpfung kommen könnte oder auf Grund seiner überlegenen Genialität ein Mehrer der Kraft und Größe eines dem Juden feindlichen Volkstums ist. Sein in diesen Dingen untrüglicher Instinkt wittert in jedem die ursprüngliche Seele, und seine Feindschaft ist demjenigen sicher, der nicht Geist ist von seinem Geiste. Da nicht der Jude der Angegriffene, sondern der Angreifer ist, gilt als sein Feind nicht nur der, der angreift, sondern auch der, der ihm Widerstand leistet. Das Mittel aber, mit dem er so vermessene, aber aufrechte Seelen zu brechen versucht, heißt nicht ehrlicher Kampf, sondern Lüge und Verleumdung. Hier schreckt er vor gar nichts zurück und wird in seiner Gemeinheit so riesengroß, daß sich niemand zu wundern braucht, wenn in unserem Volke die Personifikation des Teufels als Sinnbild alles Bösen die leibhaftige Gestalt des Juden annimmt.

Die Unkenntnis der breiten Masse über das innere Wesen des Juden, die instinktlose Borniertheit unserer oberen Schichten lassen das Volk leicht zum Opfer dieses jüdischen Lügenfeldzuges werden. Während sich die oberen Schichten aus angeborener Feigheit heraus von einem Menschen abwenden, den der Jude auf solche Weise mit Lüge und Verleumdung angreift, pflegt die breite Masse aus Dummheit oder Einfalt alles zu glauben. Die staatlichen Behörden aber hüllen sich entweder in Schweigen, oder, was meist zutrifft, um dem jüdischen Pressefeldzug ein Ende zu bereiten, sie verfolgen den ungerecht Angegriffenen, was in den Augen eines solchen beamteten Esels als Wahrung der Staatsautorität und Sicherung der Ruhe und Ordnung erscheint.“

– Adolf Hitler, Mein Kampf –

An verantwortlicher Stelle war … der einzige, der nicht um die Gunst der Massen buhlte, sondern sich seinem Volkstum verantwortlich fühlte und bereit war, für die Wiederauferstehung des von ihm über alles geliebten deutschen Volkes alles, auch, wenn nötig, seine persönliche Existenz auf das Spiel zu setzen und zu opfern. Er war denn auch immer der lästige Dorn in den Augen jener käuflichen Beamtenkreaturen, denen nicht das Interesse ihres Volkes und die notwendige Freiheitserhebung desselben, sondern der Befehl des Brotgebers das Gesetz des Handelns vorschreibt, ohne Rücksicht auf das Wohl des ihnen anvertrauten nationalen Gutes.

Vor allem aber gehörte er zu jenen Naturen, die im Unterschied zu den meisten Hütern unserer sogenannten Staatsautorität die Feindschaft der Volks- und Landesverräter nicht fürchten, sondern sie als selbstverständliches Gut des anständigen Mannes ersehnen. Der Haß von Juden und Marxisten, ihr ganzer Kampf voll Lüge und Verleumdung waren für ihn das einzige Glück inmitten des Elends unseres Volkes. Ein Mann von granitener Redlichkeit, von antiker Schlichtheit und deutscher Geradlinigkeit, bei dem das Wort „lieber tot als Sklave“ keine Phrase, sondern den Inbegriff seines ganzen Wesens bildete.“

„Die Bewegung hat grundsätzlich ihre Mitglieder so zu erziehen, daß sie im Kampfe nicht etwas lässig Auferzogenes, sondern das selbst Erstrebte erblicken. Sie haben die Feindschaft der Gegner mithin nicht zu fürchten, sondern als Voraussetzung zur eigenen Daseinsberechtigung zu empfinden. Sie haben den Haß der Feinde unseres Volkstums und unserer Weltanschauung und seine Äußerungen nicht zu scheuen, sondern zu ersehnen. Zu den Äußerungen dieses Hasses aber gehören auch Lüge und Verleumdung. Wer in den jüdischen Zeitungen nicht bekämpft, also verleumdet und verlästert wird, ist kein anständiger Deutscher und kein wahrer Nationalsozialist. Der beste Gradmesser für den Wert seiner Gesinnung, die Aufrichtigkeit seiner Überzeugung und die Kraft seines Wollens ist die Feindschaft, die ihm von Seiten des Todfeindes unseres Volkes entgegengebracht wird.“

– Adolf Hitler, Mein Kampf –

„Jede jüdische Verleumdung und jede jüdische Lüge ist eine Ehrennarbe am Körper unserer Kämpfer.“

– Adolf Hitler, Mein Kampf –

 

Tausend Dank für die Auszeichnungen und Ehrennarben!

.

Anordnung des Führers an alle Reichsredner vom 5. Februar 1932

An alle Reichsredner!

In den kommenden Wochen beginnen die vielleicht letzten großen Entscheidungskämpfe. Die Bedeutung der Reichspräsidentenwahl sowie der Wahl zum preußischen Landtag ist eine ausschlaggebende. Die Größe des Erfolges hängt ab von der Wirksamkeit unserer Propaganda. Ein durchschlagender Erfolg kann nur erzielt werden, wenn sämtliche Reichsredner von der Reichspropaganda-Leitung einheitlich verteilt und eingesetzt werden können.

Ich ordne daher an:

Alle Reichsredner haben für die Dauer der Reichspräsidenten- und der Preußenwahl – abgesehen von ihrer sonstigen rednerischen Tätigkeit – mindestens 30 Termine der Reichspropaganda-Leitung zur Verfügung zu stellen. Die Anordnungen der Reichspropaganda-Leitung sind unbedingt zu befolgen. Ich erwarte von allen Reichsrednern, daß sie aus eigener Einsicht ihr allerhöchstes tun, um den entscheidenden Sieg herbeizuführen. Vom obersten Führer bis zum letzten Mann gibt es nun nur noch ein einziges Handeln der höchsten Disziplin sowie der bedingungslosesten Einfügung in die getroffenen Anordnungen.

.

München, den 5. Februar 1932                                                                                                                                                                   Adolf Hitler

 

Für die Richtigkeit

Bormann

 .

Adolf Hitlers Brief an Magnus Gött (Pfarrer) vom 4. Februar 1927

Sehr geehrter Herr Benefiziat!

Ihren Brief, aus dem ich trotz Ihrer Anklage entnehme, daß er aus einem aufrichtig besorgten Herzen kommt, will ich dadurch beantworten, daß ich Sie bitte, die paar kurzen Episteln in den getrennt zugehenden Büchern zu lesen, die meine persönliche und auch die Stellungnahme der Partei zu dem von Ihnen angeführten Problem behandeln. Weiter aber will ich Sie bitten, folgendes zu bedenken: Die katholische Kirche sowohl, als auch die protestantische, mühen sich, unterstützt durch Tausende und Abertausende von Priestern, Jahrzehnt um Jahrzehnt ab, eine Besserung des Menschen im höchsten Sinne des Wortes herbeizuführen. Ein ungeheuerer technischer Apparat, wenn ich mich so ausdrücken darf, gestützt durch die erhabenste Tradition und beseelt von heiligstem Glauben, steht dieser Missionstätigkeit zur Verfügung. In Zehntausenden von Gotteshäusern wird gepredigt und versucht, die Menschen zu bekehren und für ein höheres Leben wert und würdig zu machen. Und dennoch, auch Sie Herr Benefiziat, können das nicht bestreiten, gelingt es selbst dieser ungeheuersten Anstrengung, die wir auf dieser Erde kennen, nur bedingt, eine Besserung der Menschheit in jenem Sinne vorzunehmen, wie er dem erhabenen Gründer unserer Religion einst vor Augen geschwebt hat. Millionen sind nicht gottlos geblieben, sondern gottlos geworden, und in den Großstädten herrscht weniger die Tugend als Untugend und Laster. Könnte man nicht hier nun mit demselben, ja vielleicht mit einem größeren Recht einen Vorwurf gegen die Kirchen erheben, wie Sie ihn, hoc h würdiger Herr, gegen mich und die nationalsozialistische Bewegung aussprechen, weil es ihr auch nicht gelungen ist oder gelingt, ohne weiteres das Ideale zu erreichen, was wünschenswert wäre.

Werden Sie, Herr Benefiziat, es billigen, wenn ein gläubiger Christ aus seiner Kirche austritt, weil irgendwo einmal eine Verfehlung eines Priesters schriftlich oder mündlich stattgefunden hat? Oder werden Sie dies nicht auch auf das allgemeine Schuldbuch der menschlichen Unzulänglichkeit schreiben? Werden Sie nicht die Kirche in Schutz nehmen vor Belastungen, die höchstens Mißgriffe oder Irrtümer Einzelner sein können? Ich bitte Sie herzlich, Herr Benefiziat, zu erwägen, wie klein erstens der Apparat ist, über den unsere junge Bewegung verfugt, wie schwach zweitens die Tradition, infolge der Jugend unserer Einrichtung, gegeben erscheint und wie gigantisch demgegenüber der Kampf ist, den sie durchfechten muß. Seien Sie überzeugt, daß ich persönlich und mit mir alle in unserer Idee vollständig Aufgegangenen jede Entgleisung auf das Schmerzlichste bedauern. Allein ich bitte Sie, bei einer Verurteilung unserer Bewegung aus solchen Entgleisungen heraus zu bedenken, daß Petrus einst ehe der Hahn noch zweimal gekräht hatte, den Herrn dreimal verriet und später dennoch zum Fels wurde jener Kirche, der Sie Herr Benefiziat und ich die Ehre haben anzugehören. Ich bitte Sie weiter zu bedenken, daß es die Aufgabe meiner Bewegung nicht ist, treue und ergebene Christen zu sammeln, sondern alle jene Elemente der Nation und ihrer geistigen und moralischen Kultur wiederzugewinnen, die sie schon verloren hatte. Bedenken Sie, daß aber das Zusammenschweißen einer Vielheit von Menschen aus so heterogenen Lagern des Lebens einen Prozeß darstellt, der Jahrzehnte erfordert, der aber unternommen werden muß, auch wenn sich in ihm einzelne Reibungsflächen und Schwierigkeiten ergeben. Glauben Sie mir, Herr Benefiziat, es ist leichter, in einem einheitlichen frommen Lande zu predigen, als unter Wölfe zu gehen, wenn man die Absicht hat. sie wieder zu Menschen umzuwandeln.

Es mag für viele ein schweres inneres Ringen sein, dem bisherigen Lebenskampf und den dabei zugrunde liegenden Anschauungen zu entsagen, und es mag manchesmal vorkommen, daß frühere Anschauungen wieder lebendig werden und Worte oder Taten bestimmen. Man kann dies dann bedauern, aber verurteilen darf man es nur, soweit der einzelne Teil in Frage kommt und nicht im Hinblick auf das ganze Werk und dessen Ringen. Denn wenn Sie von dieser Warte aus solche Vorgänge beurteilen, dann werden Sie trotz allem zugestehen müssen, daß der Kampf, den die national-sozialistische Bewegung führt, heute ein wahrer Kreuzzug ist für das Christentum des Herrn, in höchstem und edelsten Sinne genommen. Und wenn sich unter einer solchen Kämpferschar auch manchesmal ein Petrus befindet, dann bitte lassen Sie jene Gnade vor Recht ergehen, die die Voraussetzung bleibt zum Verstehen der Menschen und die der Größte unter ihnen selbst einst geboten hat.

Indem ich Sie herzlichst bitte, diese Zeilen gütigst lesen zu wollen und Ihnen dafür danke, bin ich Ihr sehr ergebener:

Adolf Hitler

.

Erlass des Führers über die Führung der Wehrmacht vom 4. Februar 1938

Die Befehlsgewalt über die gesamte Wehrmacht übe ich von jetzt an unmittelbar persönlich aus.

Das bisherige Wehrmachtamt im Reichskriegsministerium tritt mit seinen Aufgaben als ‚Oberkommando der Wehrmacht‘ und als mein militärischer Stab unmittelbar unter meinen Befehl.

An der Spitze des Stabes des Oberkommandos der Wehrmacht steht der bisherige Chef des Wehrmachtamts als ,Chef des Oberkommandos der Wehrmacht‘. Er ist im Range den Reichsministern gleichgestellt.

Das Oberkommando der Wehrmacht nimmt zugleich die Geschäfte des Reichskriegsministeriums wahr, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht übt in meinem Auftrage die bisher dem Reichskriegsminister zustehenden Befugnisse aus.

Dem Oberkommando der Wehrmacht obliegt im Frieden nach meinen Weisungen die einheitliche Vorbereitung der Reichsverteidigung auf allen Gebieten.

.

Berlin, den 4. Februar 1938.

Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler.

Der Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Dr. Lammers.

Der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Keitel

Johannes Blaskowitz – Oberbefehlshaber verschiedener Heeresgruppen und Generaloberst der Wehrmacht

Johannes Albrecht Blaskowitz (Lebensrune.png 10. Juli 1883 in Paterswalde, Kreis Wehlau, Ostpreußen; Todesrune.png Freitod 5. Februar 1948 in Nürnberg) war ein deutscher Offizier des Kaiserlichen Heeres, der Reichswehr und der Wehrmacht, zuletzt Generaloberst und Oberbefehlshaber der 25. Armee sowie der Festung Holland im Zweiten Weltkrieg.

Johannes Blaskowitz (1883–1948)

……….

Militärischer Werdegang

Johannes Blaskowitz‘ militärische Laufbahn begann bereits im Alter von zehn Jahren, drei Jahre verbrachte er als Kadett in Köslin und vier weitere Jahre auf der Hauptkadettenanstalt in Groß-Lichterfelde bei Berlin. Am 2. März 1901 trat er als Fähnrich in die Preußische Armee ein und wurde dem Infanterie-Regiment „von Grolman“ (1. Posensches) Nr. 18 zugeteilt, dem er während der nächsten elf Jahre angehörte. Er besuchte die Kriegsschule Engers am Rhein, absolvierte sie als Zweitbester und wurde am 27. Januar 1902 mit einem Patent vom 10. Juli 1900, seinem 17. Geburtstag, zum Leutnant befördert. Er nahm an einem Lehrgang der Militär-Turnanstalt in Berlin teil und war anschließend eineinhalb Jahre lang als Hilfslehrer an dieser Anstalt tätig.

Von 1908 bis 1911 an die Kriegsakademie in Berlin kommandiert, legte er dort die Dolmetscherprüfung in Französisch ab und kam anschließend als Oberleutnant zur 3. Kompanie des 9. Badischen Infanterie-Regimentes Nr. 170 nach Offenburg.

Erster Weltkrieg

Den Ersten Weltkrieg erlebte Blaskowitz als Kompaniechef und Generalstabsoffizier in Frankreich, Südtirol, Galizien und im Baltikum.

Zwischenkriegszeit

Der während des Krieges hochdekorierte Blaskowitz wurde am 1. Oktober 1932 zum Generalmajor der Reichswehr befördert. 1935 erfolgte die Beförderung zum Generalleutnant, bei gleichzeitiger Ernennung zum Kommandierenden General im Wehrbereich II in Stettin; 1938 wurde er Oberbefehlshaber (OB) der Heeresgruppe 3 in Dresden.

Er nahm mit der Wehrmacht an der Sicherung des Beitritts Österreichs teil und führte seine Verbände bei der Befreiung des deutschen Sudetenlandes und des tschechischen Teiles der ehemaligen Tschechoslowakei im Herbst 1938 bzw. Frühjahr 1939.

……….

Zweiter Weltkrieg

Während des Polenfeldzuges, an dessen planerischer Ausarbeitung er beteiligt war, befehligte er die 8. Armee. Am 27. September 1939 nahm Blaskowitz die Kapitulation Warschaus entgegen. Nach dem Ende der Kampfhandlungen wurde er von Adolf Hitler zum Generaloberst befördert und als einer der ersten deutschen Soldaten mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Kurze Zeit später wurde er Oberbefehlshaber des deutschen Besatzungsheeres in Polen. In dieser Funktion kritisierte er mehrfach die schlechte Behandlung der Polen durch SS-Einsatzgruppen und Polizeieinheiten. Er schrieb:

„Die Einstellung der Truppe zur SS und [Polizei] schwankt zwischen Abscheu und Haß. Jeder Soldat fühlt sich angewidert und abgestoßen durch diese Verbrechen, die in Polen von Angehörigen des Reiches und Vertretern der Staatsgewalt begangen werden.“ 

– Denkschrift vom Januar 1940 –

1940 wurde ihm der Oberbefehl über die deutsche 1. Armee im besetzten Frankreich übertragen, Titel: Militärbefehlshaber Frankreich. Blaskowitz war darauf bedacht, mit der Bevölkerung ein akzeptables Verhältnis aufzubauen.

In dieser Funktion verordnete er am 20. Juni 1940:

1. … Wer sich ruhig und friedlich verhält, hat nichts zu befürchten.
2. … mit den schwersten Strafen bedroht: Als Sabotage wird auch jede Beschädigung oder Entziehung von Ernte-Erzeugnissen, kriegswichtigen Vorräten und Anlagen aller Art sowie das Abreißen und Beschädigen angeschlagener Bekanntmachungen gewertet. …
4. Kriegsgerichtlich geahndet wird…

4.2 jede Hilfe bei der Flucht von Zivilpersonen in das nichtbesetzte Gebiet,
4.3 jede Nachrichtenübermittlung an Personen oder Behörden außerhalb des besetzten Gebietes zum Schaden der deutschen Wehrmacht und des Reiches,
4.4. jeder Verkehr mit Kriegsgefangenen,
4.5. jede Beleidigung der deutschen Wehrmacht und ihrer Befehlshaber,
4.6. das Zusammenrotten auf der Straße, das Verbreiten von Flugschriften, die Veranstaltung von öffentlichen Versammlungen und Aufzügen, die nicht vorher von einem deutschen Befehlshaber genehmigt worden sind, sowie jede andere deutschfeindliche Kundgebung.
4.7. Verleitung zur Arbeitseinstellung, böswillige Arbeitseinstellung, Streik und Aussperrung…
9. Französischer Franc = 0,05 RM. die Anwendung eines anderen Umrechnungsverhältnisses ist strafbar.

Er ging mit aller gebotenen Härte gegen die terroristische Résistance vor. 1944 übernahm er das Kommando über die Heeresgruppe G, mit der er sich nach der Landung der Alliierten ins Elsaß zurückzog. Für deren „tatkräftige Führung“ (Heuer) erhielt er am 28. Oktober 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Im Januar 1945 übernahm er die Heeresgruppe H in Holland, für deren Führung er am 25. Januar 1945 die Schwerter zum Ritterkreuz verliehen bekam.

Am 5. Mai 1945 kapitulierte er mit den Resten der 25. Armee bzw. der Festung Holland im Beisein von Generalleutnant Paul Reichelt und Prinz Bernhard in Wageningen vor den Briten.

Johannes Blaskowitz, Erwin Rommel, Gerd von Rundstedt

……….

Nachkriegszeit

Von 1945 bis 1948 befand er sich in Gefangenschaft in Dachau, Allendorf bei Marburg und zuletzt in Nürnberg. Angeklagt wegen angeblich verordneter „Kriegsverbrechen“ nahm er sich am 5. Februar kurz vor Beginn seiner Verhandlung bei den Nürnberger Prozessen (Fall XII: Prozess Oberkommando der Wehrmacht) das Leben. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof der Kirchengemeinde Bommelsen, Gemeinde Bomlitz, Landkreis Soltau-Fallingbostel.

……….

Beförderungen

  • Eintritt in die Preußische Armee als Fähnrich (2. März 1901)
  • Leutnant (27. Januar 1902)
  • Oberleutnant (27. Januar 1910)
  • Hauptmann (17. Februar 1914)
  • Major (1. Januar 1922)
  • Oberstleutnant (6. April 1926)
  • Oberst (1. Oktober 1929)
  • Generalmajor (1. Oktober 1932)
  • Generalleutnant (1. Dezember 1933)
  • General der Infanterie (1. August 1936)
  • Generaloberst (1. Oktober 1939)

Auszeichnungen

Kaiserreich

  • Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
    • EK II am 27. September 1914
    • EK I am 2. März 1915
  • Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern am 1. September 1917
  • Orden vom Zähringer Löwen Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern
  • Österreichisches Militärverdienstkreuz III. Klasse mit der Kriegsdekoration
  • Militär-Verdienstorden (Bayern) IV. Klasse mit Schwertern
  • Friedrich-August-Kreuz II. und I. Klasse
  • Kriegsverdienstkreuz (Braunschweig) II. Klasse
  • Eiserner Halbmond
  • Verwundetenabzeichen (1918) in Schwarz

Drittes Reich

  • Ehrenkreuz für Frontkämpfer
  • Wehrmacht-Dienstauszeichnung, IV. bis I. Klasse am 2. Oktober 1936
  • Königlich Ungarische Kriegs-Erinnerungs-Medaille mit Schwertern und Helm am 11. Dezember 1936
  • Österreichische Kriegserinnerungsmedaille mit Schwertern
  • Königlich Bulgarische Kriegs-Erinnerungs-Medaille mit Schwertern
  • Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 mit Spange Prager Burg
  • Wiederholungsspange (1939) zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse (1914)
  • Kriegsverdienstkreuz (1939), II. und I. Klasse mit Schwertern
    • II. Klasse am 11. September 1939
    • I. Klasse am 21. September 1939
  • Deutsches Kreuz in Silber am 30. Oktober 1943 als Generaloberst und Oberbefehlshaber der 1. Armee
  • Orden der Krone von Italien, Großkreuz
  • Nennung im Wehrmachtbericht am 27. September 1939
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern
    • Ritterkreuz am 30. September 1939 als General der Infanterie und Oberbefehlshaber der 8. Armee
    • Eichenlaub am 29. Oktober 1944 als Generaloberst und Oberbefehlshaber der Heeresgruppe G
    • Schwerter am 25. April 1945 (126. Verleihung) als Generaloberst und Oberbefehlshaber der Verbände in den Niederlanden

.
Quelle: Metapedia

Es zittern die morschen Knochen

.
Musik und Text: Hans Baumann

1. Es zittern die morschen Knochen 
Der Welt vor dem roten Krieg, 
Wir haben den Schrecken gebrochen, 
Für uns war’s ein großer Sieg. 

Refrain:
Wir werden weiter marschieren 
Wenn alles in Scherben fällt, 
Denn heute da hört uns Deutschland 
Und morgen die ganze Welt.

2. Und liegt vom Kampfe in Trümmern 
Die ganze Welt zuhauf, 
Das soll uns den Teufel kümmern, 
Wir bauen sie wieder auf.

(Refrain)

3. Und mögen die Alten auch schelten, 
So laßt sie nur toben und schrei’n, 
Und stemmen sich gegen uns Welten, 
Wir werden doch Sieger sein.

(Refrain)

Sie wollen das Lied nicht begreifen, 
Sie denken an Knechtschaft und Krieg 
Derweil unsre Äcker reifen, 
Du Fahne der Freiheit, flieg!

Wir werden weiter marschieren, 
Wenn alles in Scherben fällt; 
Die Freiheit stand auf in Deutschland 
Und morgen gehört ihr die Welt.

deutschland-erwache

.