Friedrich Jeckeln – SS-Obergruppenführer, General der Waffen-SS und Polizei

Friedrich Jeckeln (Lebensrune.png 2. Februar 1895 in Hornberg, Schwarzwald; Todesrune.png ermordet 3. Februar 1946 in Riga, Lettland) war ein deutscher SS-Obergruppenführer,General der Waffen-SS und Polizei.

Friedrich Jeckeln (1895–1946)

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Jugend

Friedrich Jeckeln wurde am 2. Februar 1893 in Hornberg im Schwarzwald geboren, wo sein Vater eine Fabrik besaß. Er besuchte die Oberrealschule in Freiburg, studierte Poly-Technik und trat am 1. Oktober 1913 ins Feldartillerie-Regiment 76 in Freiburg ein.

Erster Weltkrieg

Mit dem Regiment ging er nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges an die Westfront. Im März 1915 wurde er Leutnant. Er wurde dann vorübergehend als Regimentsadjutant zum Füselier-Regiment 40 versetzt. 1916 wurde er schwer verwundet und kam zur Fliegertruppe, der er bis Kriegsende angehörte.

Weimarer Republik

1919 ging er nach Danzig und bewirtschaftete in der Nähe von Danzig bis 1925 ein Gut. 1926 kam er nach Hannover, wo er sofort in Kontakt mit den Nationalsozialisten kam.

Von 1929 an betätigte er sich hauptsächlich und ausschließlich für die NSDAP, zunächst in der politischen Organisation, ab 1930 in der SS (Mitglieds-Nr. 4.367).

Im März 1931 wurde ihm die Führung der SS-Standarte 12 übergeben, im September 1931 wurde er zum SS-Oberführer befördert. Gleichzeitig übertrug der Reichsführer der SS dem SS-Führer den SS-Abschnitt IV, der die Provinzen Hannover und Schleswig-Holstein umfasste. Jeckeln war seit 1932 Mitglied des Reichstages.

Drittes Reich

Im Februar 1933 wurde Friedrich Jeckeln als SS-Gruppenführer nach München berufen und mit der Führung der SS-Gruppe Süd beauftragt. Schon wenige Monate später ging er nach Niedersachsen zurück als Führer des SS-Oberabschnitts Nord-West und gleichzeitig als Leiter des Landespolizeiamtes Braunschweig.

Im Oktober 1933 wurde Friedrich Jeckeln zum Polizeioberstleutnant ernannt und Kommandeur der braunschweigerischen Schutzpolizei. Ab 1940 wurde Jeckeln zusätzlich Höherer SS- und Polizeiführer (HSSPF) West in Düsseldorf. Er nahm ab Mai 1940 als Regimentskommandant der SS-Totenkopfverbände Theodor Eickes (I. Sturmbann des SS-Totenkopf-Infanterie-Regimentes 2) am Frankreichfeldzug teil.

Nach dem deutschen Vormarsch auf die Sowjetunion (Unternehmen „Barbarossa“) wurde er 1941 zum HSSPF im „Heeresgebiet Süd“ (besetzte Ukraine) ernannt, wo er u. a. für die Bandenbekämpfung zuständig war.

Am 11. Oktober 1941 wurde Jeckeln zum Höherer SS- und Polizeiführer „Nord und Ostland“ (Baltikum und Teile Weißrusslands) ernannt und nach Riga versetzt. In der Endphase des Krieges wurde er im Februar 1945 zum kommandierenden General des Raumes Breslau ernannt.

Nachkriegszeit

Bei Kriegsende geriet Jeckeln in Gefangenschaft und wurde zusammen mit anderen Angeklagten in Riga vor ein sowjetisches „Kriegsgericht“ gestellt. Die „Verhandlung“ dauerte vom 26. Januar bis zum 3. Februar 1946; Friedrich Jeckeln wurde zusammen mit den anderen Angeklagten zum Tode „verurteilt“. Im Beisein von mehreren Tausend Zuschauern wurde er noch am selben Tag in Riga, in der Nähe des Flusses Düna, erhängt.

Beförderungen

  • 01.10.1913 Einjährig-Freiwilliger
  • März 1915 Leutnant d. R.
  • 01.12.1930 SS-Anwärter
  • 05.01.1931 SS-Mann
  • 31.03.1931 SS-Sturmbannführer (mit Wirkung vom 15.03.1930)
  • 22.06.1931 SS-Standartenführer
  • 25.09.1931 SS-Oberführer (mit Wirkung vom 20.09.1931)
  • 04.02.1933 SS-Gruppenführer
  • 20.06.1933 Regierungsrat
  • 01.10.1933 Major der Schutzpolizei
  • 01.11.1933 Oberstleutnant der Schutzpolizei
  • 13.09.1936 SS-Obergruppenführer
  • 01.04.1941 General der Polizei
  • 01.07.1944 General der Waffen-SS

Auszeichnungen

  • Eisernes Kreuz (1914), II. Klasse
  • Karl Friedrich-Militär-Verdienstmedaille
  • Fürstlich Hohenzollernsches Ehrenkreuz
  • Eintrag im Ehrenblatt der Kaiserlichen Armee
  • Verwundetenabzeichen (1918) in Schwarz
  • Ehrenkreuz für Frontkämpfer
  • Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP
  • Abzeichen des SA-Treffens Braunschweig 1931
  • Ehrenwinkel für alte Kämpfer, 1933
  • Julleuchter der SS, 16. Dezember 1935
  • Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938
  • Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938
  • Wiederholungsspange (1939) zum Eisernen Kreuz II. Klasse (1914)
  • Eisernes Kreuz (1939) 1. Klasse
  • Kriegsverdienstkreuz (1939) II. Klasse mit Schwertern am 28. September 1940
  • Ehrendegen des Reichsführers SS, 1. Dezember 1937
  • SS-Totenkopfring, 1. Dezember 1937
  • SA-Sportabzeichen in Bronze
  • Ehrendolch der SS
  • Dienstauszeichnung der NSDAP in Bronze und Silber
  • SS-Zivilabzeichen (Nr.: 1981)
  • Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42
  • Verwundetenabzeichen (1939) in Silber
  • Kriegsverdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern am 27. Januar 1942
  • Deutsches Kreuz in Gold am 19. Dezember 1943 als SS-Obergruppenführer und General der Polizei, Höherer SS- und Polizeiführer „Ostland und Rußland-Nord“ und Kommandeur der Kampfgruppe „Jeckeln“/Heeresgruppe Nord, Ostfront
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub
    • Ritterkreuz am 27. August 1944 als SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS und Polizei, HSSPF „Ostland und Rußland-Nord“ und Kommandeur der Kampfgruppe „Jeckeln“/18. Armee/Heeresgruppe Nord
    • Eichenlaub am 8. März 1945 als SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS und Polizei sowie Kommandierender General des V. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Korps/Heeresgruppe Mitte

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Quelle: Metapedia

Aufruf des Führers an die SA und SS vom 2. Februar 1933

Parteigenossen! SA- und SS-Männer!

Dreizehn Jahre seid Ihr mir in seltener Disziplin gefolgt. Die kommunistische Mordorganisation hetzt seit Tagen in unverantwortlicher Weise gegen die nationale Erhebung. Niemand verliert die Nerven! Haltet Ruhe und Disziplin! Laßt euch nicht durch Spitzel und Provokateure an der Befolgung dieses meines Befehls irremachen! Die Stunde der Niederbrechung dieses Terrors kommt.

 Adolf Hitler

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Das glückliche Reich Adolf Hitlers – eine Reise ins Jahr 1938 in Farbe


Warum können wir nicht einfach die Uhr zurückdrehen? Ob sich unsere Ahnen des unermesslichen Glückes bewusst waren, das sie erlebten?

Das Glück, in einem Staat, in einem Reich zu leben, in dem jeder Mann und jede Frau und jedes Kind ein König und eine Königin ist, rechtmäßige Teilhaber und Erben dieses Staates, dieses Landes – ihrer Scholle – als höchster Souverän, als Volk, als Volksgenossen und -genossinnen. Zuhause, daheim im Reich.

Führer – wir brauchen Dich!

„Was an Waffen für Die Freiheit fehlt, muss immer Der Wille ersetzen.“

– ADOLF HITLER in Landsberg am 11.5.1924 –

„Der Glaube Kann Berge versetzen, der Glaube kann auch Völker befreien, der Glaube kann Nationen stärken und wieder emporführen und mögen sie noch so gedemütigt gewesen sein… Als es Deutschland am schlechtesten ging, da haben wir die Fahne hochgezogen. Als Deutschland am tiefsten gedemütigt war, da zogen wir unsere Fahne des Glaubens auf, die Fahne der Verpflichtung für dieses Deutschland. Da sagten wir nicht: „Wir schämen uns, Deutsche zu sein“, sondern da sagten wir: „Wir sind erst recht stolz, Deutsche zu sein“. Und wir haben nie gefragt, was man uns denn sonst bieten würde, haben nie abgewogen, was man uns tatsächlich bot, wir glaubten an Deutschland, und wir sind ihm treu geblieben in jeder Stunde, in jeder Not, in jeder Gefahr, in allem Jammer und in allem Elend.“

– ADOLF HITLER, 1. März 1935 –

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