Eva Hitler (Braun) – geb. am 6. Februar 1912

Eva Anna Paula Hitler (geb. 6. Februar 1912 in München, gest. „angeblich“ 30. April 1945 in Berlin) war die Lebensgefährtin und spätere Ehefrau von Adolf Hitler.

Datei:Eva hitler.jpg

Eva Hitler, geb. Braun

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Herkunft

Eva Anna Paula Hitler, geb. Braun, wurde 1912 als zweite Tochter des Gewerbestudienrats und späteren Kunstschreiners Fritz Wilhelm Braun (Todesrune.png 1964) und dessen Ehefrau Franziska Katharina (Todesrune.png 1976) in München geboren. Die Eltern trennten sich 1921, heirateten aber bald darauf ein zweites Mal. Eva Hitler hatte zwei Schwestern, Ilse (Lebensrune.png 1909; Todesrune.png 1979) und Margarete Berta „Gretl“ (Lebensrune.png 1915; Todesrune.png 1987).

Ilse und Eva Braun (rechts), 1913

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Ausbildung

Nach dem Besuch eines katholischen Lyzeums in München absolvierte Eva Hitler ab 1928 eine einjährige Ausbildung an der Kloster-Handelsschule in Sinnbach am Inn.

Wirken

Nach ihrem Schulabschluss (1929) war sie in München zunächst einige Monate als Sprechstundenhilfe tätig, dann Bürokraft und Verkäuferin. Ein erstes Zusammentreffen zwischen dem Führer und ihr gab es 1929 bei Hitlers Fotografen Heinrich Hoffmann, bei dem Eva Hitler als Bürokraft und später als Laborantin tätig war. 1932 wurde die blonde, schlanke und sportliche Frau (sie war begeisterte Skiläuferin und Bergsteigerin) die Geliebte des Mannes an der Spitze der nationalsozialistischen Bewegung und bald auch des Reiches.

Die Gefährtin

In den folgenden Jahren bestand zwischen Eva und Adolf Hitler zwar ein intensives Verhältnis, welches vor der Öffentlichkeit aber bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nicht sonderlich publik gemacht wurde. Adolf Hitler zeigte sich fast nie öffentlich mit ihr und gab sie selbst im engsten Kreis des Obersalzbergs, wo Eva und Adolf Hitler ab 1936 gemeinsam lebten, als Angestellte aus, obgleich die Beziehung dem engeren Kreis von Vertrauten bekannt war. Adolf Hitler behauptete immer wieder, keine Zeit für eine Ehe zu haben. Nach Hitlers Aussage: „Meine Braut ist Deutschland“, würde daher eine Heirat niemals in Frage kommen.

Eva Hitler war eher unpolitisch eingestellt und als mondäne Frau vor allem an Mode, Musik und Film interessiert. Häufig lud sie jedoch Freunde und Verwandte auf den Obersalzberg ein, um dort im Kreise Adolf Hitlers, seiner Vertrauten und Adjutanten einige Tage zu verbringen. Bei offiziellen Anlässen auf dem Obersalzberg zogen sich Eva Hitler und ihre Begleitung jeweils stets zurück.

Dennoch war es es ihr Ziel, dass sie auch zur offiziellen ersten Frau im Staat aufsteigen würde. Sie war dazu bereit sich Adolf Hitlers Willen unterzuordnen und wollte mit ihm unter allen Umständen bis zum Tod zusammenbleiben. Dennoch kann die Beziehung zwischen Eva und Adolf Hitler nicht als immer rein harmonisch bezeichnet werden.

Am 5. Mai 1938 reiste sie mit Adolf Hitler nach Neapel. Am Morgen schlug ein Attentat auf Eva Braun fehl und der Messerstecher entkam.

Eva Braun mit ihrem Lebensgefährten und künftigen Ehemann Adolf Hitler auf dem Berghof

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Heirat und angeblicher Tod

Gegen den Willen Adolf Hitlers kam Eva im März 1945 vom Obersalzberg nach Berlin, wo bereits der Endkampf um die Reichshauptstadt tobte, und zog Mitte April in ein Zimmer des Führerbunkers. Trotz Bitten ihrer Familie, Berlin wieder zu verlassen, blieb sie dort an der Seite Adolf Hitlers bis zum Ende. In der Nacht vom 28. April 1945 heirateten Eva und Adolf Hitler, Trauzeugen waren hierbei Joseph Goebbels und Martin Bormann.

Heiratsurkunde von Eva und Adolf Hitler

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Nur zwei Tage später, am 30. April 1945, haben sich Eva und Adolf Hitler, gemeinsam im Führerbunker (angeblich!) das Leben genommen. Die Leichen sind von Martin Bormann, Hitlers Kammerdiener Heinz Linge, seinem SS-Adjutanten Otto Günsche und einigen Leibwächtern aus dem Führerbegleitkommando im Garten der Reichskanzlei gemäß Hitlers angeblichen letzten Verfügungen verbrannt worden. Die sterblichen Überreste wurden in einem Granattrichter beerdigt.

Familie und Nachkommen

Die Eltern von Eva Hitler, Friedrich (genannt „Fritz“) und Franziska Braun, geb. Kronberger, „überlebten“ ihre Tochter und starben am 22. Januar 1964 bzw. 13. Januar 1976 in Ruhpolding (Oberbayern) und sind dort auf dem neuen Bergfriedhof begraben.

Evas Schwester Gretl gehörte zu ihrem ständigen Kreis auf dem Berghof, sie heiratete am 3. Juni 1944 in Salzburg den SS-Gruppenführer Hermann Fegelein, einen Verbindungsoffizier Himmlers. Trauzeugen waren Heinrich Himmler und Martin Bormann. Die Hochzeitsfeier fand im Kehlsteinhaus statt.

Fegelein soll versucht haben, im April 1945 aus Berlin zu entkommen, wurde jedoch gefangen genommen. Da Hitler ihn verdächtigte, mit dem vorangegangenen Kapitulationsangebot Himmlers an die Westalliierten in Verbindung zu stehen, ließ er ihn am 28. April 1945 im Hof der Neuen Reichskanzlei erschießen. Selbst Eva Hitler konnte Adolf Hitler nicht davon abhalten. Gretl Fegelein war zu diesem Zeitpunkt hochschwanger und brachte am 5. Mai 1945 eine Tochter zur Welt, die sie wie ihre Schwester „Eva“ nannte. Im Jahre 1954 heiratete Gretl Fegelein den Münchener Textilkaufmann Kurt Berlinghoff.

Datei:Eva und Gretl Braun auf der hinteren Terrasse des Kehlsteinhauses (Adlerhorst) am Obersalzberg, Berchtesgaden.jpg

Eva (links) und Gretl Braun auf der hinteren Terrasse des Kehlsteinhauses (Adlerhorst) am Obersalzberg, Berchtesgaden

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Quelle: Metapedia

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