Eine von Millionen Namenlosen: Die zweijährige Erna Glas verhungert am 27. Juni 1945 im Jugo-Slawischen KZ Jarek.

https://i1.wp.com/de.metapedia.org/m/images/2/2b/JF_26-10%2C_S.16_-_Jarek.jpg

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Das Konzentrationslager Jarek

Jarek ist ein Ort der Donauschwaben in der Batschka 15 km nördlich von Neusatz. Jarek wurde im Jahr 1787 von 80 evangelischen Familien mit ca. 300 Personen als letzte der 7 Josephinischen Siedlungen in der Batschka, im heutigen Serbien gegründet. Die Siedler kamen während des 3. und letzten sogenannten Schwabenzuges (1782–1787) vorwiegend aus dem süddeutschen Raum, aus Hessen, der Kurpfalz, der Pfalz, dem Elsass und aus Baden und Württemberg.

Das Vernichtungslager

Nach 1945 wurde dort ein Konzentrationslager errichtet, in welchem von Tito-Partisanen ein Völkermord an Deutschen verübt wurde. Auffällig ist, dass sich die Vertreibungs- und Internierungspolitik der Partisanen und der kommunistischen Behörden ausschließlich gegen die Deutschen richtete.

„Die Vernichtungslager bildeten die vierte Station des Völkermords. Es gab zehn. Sechs befanden sich in der Wojwodina, zwei in Slawonien und zwei in Slowenien. Im Banat waren es Rudolfsgnad (Knicanin) und Molidorf (Molin) in der Batschka Jarek, Gatkowa (Gakovo) und Kruschiwl (Krusevlje), in Syrmien die Seidenfabrik (svilara) in Syrmisch Mitrowitz (Svenska Mitrovica) und in Slawonien Kerndia (Krudija) und Valpovo.“ 

– Ostpreußenblatt 1999 –

Hier wurden die Alten, Kranken, Kinder und Mütter mit Kleinkindern (unter zwei Jahren) konzentriert. Aus der Vorgehensweise der Lagerführungen, dem Verhalten der Wachen und Verwalter wird ersichtlich, dass sie als Vernichtungslager konzipiert waren. Lagerleute sprachen denn auch bald ohne Umschweife von Todeslagern, Hungerlagern oder eben Vernichtungslagern.

Das KZ war für die arbeitsunfähigen Deutschen der Südbatschka konzipiert. Die ursprüngliche Bewohnerschaft von Jarek betrug rund 2.000 Personen, die Zahl der Lagerinternierten über 15.000. Das KZ bestand vom 2. Dezember 1944 bis 17. April 1946. In diesem Zeitraum gab es mindestens 7.000 Todesfälle, also 50%(!), vor allem durch Fleckfieber, Dystrophie, Ruhr, Erschöpfung.

Berüchtigte Kommandantin war die Kommunistin Janja Dragojlovic:

„(…) die Kranken lagen auf dem Fußboden auf ihrer Strohschütte und warteten auf den Tod. Alle hatten Durchfall, und die Läuse krochen Ihnen über das Gesicht. Sobald die Kranken tot waren, trugen wir sie in den Pferdestall hinaus, von wo sie gegen Mittag abgeholt wurden. Im Laufe des Vormittags kam die Lagerkommandantin (…), um zu fragen, wieviele gestorben wären. Sie war immer enttäuscht, denn die täglichen Zahlen waren ihr zu niedrig. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sie mit ihren Stiefeln – sie trug grundsätzlich nur deutsche Offiziersstiefel – Toten auf die Brust sprang, darauf herumtrampelte und rief: „švaba, je si crko?“ – „Schwabe, bist du krepiert?“ 

– Augenzeugenbericht von Martha Müller –

Quelle: Metapedia

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Jugoslawien: Der verdrängte Völkermord

Von Dr. Wildmannn / Stratmann (DOD)

Um ihr verzerrtes Bild von den deutschen Heimatvertriebenen nicht korrigieren zu müssen, ziehen Politiker und Medienmacher zur Vertreibung der Kosovo-Albaner alle möglichen hinkenden Vergleiche aus der Geschichte heran – nur nicht das grausige Schicksal der Deutschen aus Jugoslawien. Auch eine jüngst erschienene Dokumentation der schrecklichen Ereignisse von 1944 bis 1948 wird mit Nichtachtung gestraft.

Die Donauschwäbische Kulturstiftung in München hat ein Taschenbuch über den Völkermord an den Deutschen im früheren Jugoslawien herausgebracht, das am Donnerstag (6. Mai) in der Parlamentarischen Gesellschaft in Bonn der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Es ist die Kurzfassung des vierbändigen Werkes, das auf Tausenden von Zeitzeugenberichten der Menschen fußt, die als deutsche Bürger des vormaligen Königreichs Jugoslawien besonders ab Herbst 1944 den Verfolgungen durch das kommunistische Tito-Regime ausgesetzt waren.

Sie konnten den Erschießungen entrinnen und haben die Lagerinternierung und die Vertreibung überlebt. Diese Dokumentation ist das Gemeinschaftswerk zweier Generationen Heimatvertriebener und schildert den von der damaligen Weltöffentlichkeit und der Publizistik der Gegenwart kaum beachteten Vorgang des Völkermordes an den Deutschen in seiner historischen und ethischen, aber auch völker- und menschenrechtlichen Dimension:

– Massenerschießungen und Vergewaltigungen,

– Beraubung von Hab und Gut,

– Austreibung aus den Häusern, Einlieferung in Vernichtungs- und Arbeitslager,

– die von den Schergen der kommunistischen Machthaber individuell ausgeübte Grausamkeit,

– das bewußt betriebene Sterbenlassen durch Hunger und Seuchen, die zum Tod fast aller betagten Menschen und Tausender von Kindern führten,

– schließlich die versuchte und teilweise vollzogene Slawisierung der überlebenden Kinder.

Opfer der Verbrechen wurden die Angehörigen der in Jugoslawien lebenden Volksgruppe deutscher Muttersprache: Donauschwaben, Deutsch-Untersteirer und Gottscheer.

Die Donauschwaben stammen von jenen Siedlern, die die habsburgischen Kaiser nach der Befreiung Ungarns von der Türkenherrschaft im pannonischen Becken zwischen 1689 und 1787 ansiedelten. Es gelang den Kolonisten, aus den abgeödeten Gebieten die Kornkammer der Donaumonarchie zu schaffen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die rund 1,5 Millionen Seelen zählende Volksgruppe zu etwa je einem Drittel auf die Nachfolgestaaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien aufgeteilt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich von den 510 000 Donauschwaben Jugoslawiens ein Teil beim Militär, ein großer Teil war vor der herannahenden Front geflüchtet oder evakuiert worden. Rund 195 000 blieben zu Hause und gerieten unter das Partisanenregime. Durch Erschießungen, Deportation in die Sowjetunion sowie Internierung in Arbeits- und Vernichtungslagern kamen rund 60 000 Zivilpersonen ums Leben. Die Überlebenden fanden hauptsächlich in Deutschland und Österreich eine neue Heimat.

Die Deutsch-Untersteirer sind die deutschsprachigen Bewohner der Untersteiermark, eines Gebietes, das über 770 Jahre lang ein Teil des Herzogtums Steiermark war. Sie zählten 1910 74 000 Seelen. Die Untersteiermark wurde durch das Friedensdiktat von Saint-Germain im Jahre 1919 Jugoslawin zugesprochen und zu einem Teil Sloweniens gemacht. Viele Untersteirer optierten hierauf für Österreich, andere wanderten notgedrungen ab. Zu Ende des Zweiten Weltkrieges ereilte auch die über 20 000 in ihrer alten Heimat verbliebenen Deutsch-Untersteirer die Katastrophe.

Im Krieg gefallen, von den Tito-Partisanen erschossen oder in eines der slowenischen Vernichtungslager verbracht, gingen fast 6000 von ihnen zugrunde. Die Überlebenden fanden zu 90 Prozent in Österreich eine neue Heimat.

Die Gottscheer: Das Schicksal der 1939 rund 13 000 Bewohner der in Krain liegenden und über 500 Jahre bestehenden deutschen Sprachinsel Gottschee gleicht dem der Deutsh-Untersteirer. Sie beklagen rund 1000 Zivil- und Militärtote.

Die Lagerinternierung begann im wesentlichen im Herbst 1944. Die „ethnische Säuberung“ Jugoslawiens von seiner deutschen Volksgruppe war indes schon spätestens seit der Konferenz des Antifaschistischen Rates der Volksbefreiung Jugoslawiens (AVNOJ) von Jajce (Bosnien, November 1943) in Aussicht genommen worden. Der AVNOJ fungierte als eine Art provisorische Volksvertretung der kommunistischen Partisanenbewegung, die unter der Führung von Josip Broz, genannt Tito, dem langjährigen Nachkriegsstaatchef Jugoslawiens, stand. Den formellen Beschluß zur entschädigungslosen Enteignung aller in Jugoslawien lebenden Bürger deutscher Abstammung erließ der AVNOJ am 21. November 1944 in Belgrad. Er erklärte diese Bürger Jugoslawiens in einem außergerichtlichen Verfahren (so die juristische Sprachregelung) kollektiv zu Volksfeinden, die zwar nicht ihre Staatsbürgerschaft, wohl aber alle staatsbürgerlichen Rechte verloren. Es lag in der Logik dieser Entrechtung, daß sie die Errichtung von Internierungslagern für die Bürger deutscher Muttersprache erfordern würde.

Erschießungsaktionen begleiteten das Martyrium der angestammten deutschen Bevölkerung Jugosalwiens. Nach Beginn der Besetzung im Oktober 1944 im Banat bis zum Kriegsende vollzogen lokale kommunistische Instanzen, die Staatspolizei (OZNA) und eigene Partisanen-Kommandos („Aktion Intelligenzija“) Erschießungen bzw. grausame Tötungen führender und wohlhabender deutscher Bürger im Alter von 16 bis 60 Jahren. Diese Aktionen forderten zwischen Oktober 1944 und Juni 1945 rund 9500 Opfer – die erste Station des Völkermords.

Ab Oktober 1944 setzte dann die Internierung der Donauschwaben und bei Kriegsende auch jene der Untersteirer und Gottscheer ein. Bis August 1945 waren alle Ort von ihren deutschen Bewohnern „gesäubert“. Nur jene blieben von Internierung und Vermögensverlust verschont, die in Ehen mit Andersnationalen lebten oder zu den wenigen gehörten, die auf Seiten der Partisanen gestanden oder gekämpft hatten.

Deportationen in die Sowjetunion folgten. Bevor indes die Einweisung in die Lager vollzogen war, wurden entsprechend einer Forderung Stalins von den Partisanen zu Weihnachten 1944 8000 donauschwäbische Frauen und 4000 Männer aus dem Banat und der Batschka in die Sowjetunion (die meisten ins Donez-Becken) deportiert, wo sie hauptsächlich in den Kohlengruben arbeiten mußten. Bis 1949 starben von ihnen an Unterernährung und Krankheiten mindestens 2000 – die zweite Station des Völkermords. Unmittelbar nach Kriegsende setzten bestialische Racheaktionen der kommunistischen Partisanen Titos an den kroatischen, slowenischen und deutschen Kriegsgefangenen ein, dies vor allem im Raum Slowenien. Man schätzt die Zahl der Ermordeten auf 100 000. Im Zuge dieser blindwütigen Rache und in weiterer Folge sind allein annähernd 5 000 donauschwäbische Kriegsgefangene umgekommen. Etwa 2 000 Mann der Division Prinz Eugen wurden als wehrlose Kriegsgefangene nach der allgemeinen Kapitulation bei Rann (slow.: Brezice) erschossen – im Widerspruch zu den internationalen Konventionen, die die Erschießung von Kriegsgefangenen verbieten – die dritte Station des Völkermords.

Die „Neukolonisierung“ der Wojwodina durch Serben aus der Krajina, Lika sowie aus Bosnien und Montenegro entsprach dem Wunschdenken großserbischer Nationalisten wie auch dem der national orientierten Tschetniken, lag aber vor allem im Interesse der kommunistischen Ideologen. Die Neuaufteilung des konfiszierten Bodens der Deutschen – er umfaßte allein in der Wojwodina das Zweieinhalbfache der Fläche Luxemburgs – ermöglichte nämlich die Errichtung der vorgesehenen Kolchosenwirtschaft und diente auch der gezielten Durchsetzung der multiethnischen Stammbevölkerung der Wojwodina mit parteitreuen Kommunisten.

Im Zuge der vollkommenen Beseitigung der Deutschen in Jugoslawien sah das kommunistische Regime drei Arten von Lagern für die Deutschen vor: In fast jedem der Orte mit mehr als 200 bis 300 deutschen Bewohnern wurde ein Arbeitslager eingerichtet, um die anfallenden landwirtschaftlichen und industriellen Arbeiten ab Spätherbst 1944 ausführen zu lassen. Meist räumten die Behörden hierfür einzelne Häuser oder Schulen und belegten die Gebäude mit arbeitsfähigen, vorwiegend ortsansässigen Donauschwaben.

Die zweite Art von Lagern bildeten ab Oktober 1945 die „Zentralen Zivillager“ (centralni civilni logor) auf Bezirksebene. In der Regel hatte ein jeder politische Bezirk sein Zentrales Zivillager. Ihre Zahl belief sich allein in der Wojwodina auf etwa 22. Von diesen aus beschickte man die lokalen Arbeitslager, aber auch Lazarette der Roten Armee u. ä. mit Arbeitskräften. Ab Frühjahr 1946 konnten sich einheimische Slawen oder Magyaren aus diesen Lagern für einen bestimmten Tarif Arbeitskräfte „herauskaufen“.

Die dritte Art von Lagern bildeten die „Lager mit Sonderstatus“. So hießen nach offizieller Version die Vernichtungslager.

Die Vernichtungslager bildeten die vierte Station des Völkermords. Es gab zehn. Sechs befanden sich in der Wojwodina, zwei in Slawonien und zwei in Slowenien. Im Banat waren es Rudolfsgnad (Knicanin) und Molidorf (Molin) in der Batschka Jarek, Gatkowa (Gakovo) und Kruschiwl (Krusevlje), in Syrmien die Seidenfabrik (svilara) in Syrmisch Mitrowitz (Svenska Mitrovica) und in Slawonien Kerndia (Krudija) und Valpovo.

Hier wurden die Alten, Kranken, Kinder und Mütter mit Kleinkindern (unter zwei Jahren) konzentriert. Aus der Vorgangsweise der Lagerführungen, dem Verhalten der Wachen und Verwalter wird ersichtlich, daß sie als Vernichtungslager konzipiert waren. Lagerleute sprachen denn auch bald ohne Umschweife von „Todeslagern“, „Hungerlagern“ oder eben „Vernichtungslagern“.

Die Lager Sterntal (Strnisce) bei Pettau und Tüchern (Teharje) bei Cilli, beide in der Untersteiermark bzw. Slowenien gelegen, waren Vernichtungslager für slowenische und kroatische Soldaten, die auf deutscher Seite gekämpft hatten, für slowenische „Klassenfeinde“ sowie allgemein für Gottscheer und Deutsch-Untersteirer.

Zwischen Herbst 1946 und Herbst 1947 herrschte eine allem Anschein nach bewußt gehandhabte schwächere Bewachung, so daß in dieser Zeit 30 000 bis 35 000 Lagerinsassen nach Ungarn oder Rumänien entkommen und von hier weiter nach Österreich und Deutschland flüchten konnten. Das Jahr 1947 kann, gemessen an der Zahl der Flüchtlinge aus Jugoslawien, als Hauptfluchtjahr angesehen werden.

Die beiden slowenischen Vernichtungslager Sterntal und Tüchern sowie die beiden kroatischen, Kerndia und Valpovo, wurden etwa ein Jahr nach Kriegsende aufgelöst, Reste der Insassen nach Österreich oder in die Wojwodina verlegt. In der Wojwodina wurde Jarek ein Jahr nach Kriegsende geschlossen, die Insassen wurden nach Kruschiwl transferiert. Syrmisch Mitrowitz und Molidorf schlossen die Jugoslawen genau zwei Jahre nach Kriegsende (Anfang Januar 1948) und verbrachten ihre Insassen nach Rufolfsgnad. Das größte Vernichtungslager war demnach auch das letzte. Mit dem 1. März 1948, also erst knapp drei Jahre nach Kriegsende, löste Belgrad die Lager offiziell auf.

In Rudolfsgnad folgte nach dem Schrecken der Lager für die überlebenden Deutschen eine für drei Jahre verpflichtende Einweisung in „Vertragliche Arbeitsverhältnisse“ außerhalb der angestammten Heimatorte.

Bilanz eines Massenverbrechens: Von den nahezu 200 000 in ihrer Heimat verbliebenen deutschen Zivilpersonen Jugoslawiens waren 170 000 in den Lagern interniert. Von ihnen gingen von November 1944 bis März 1948 51 000 durch Mißhandlungen und Hunger sowie an Typhus und Ruhr zugrunde, unter ihnen 6000 Kinder unter 14 Jahren.

Zählt man den 51 000 Lageropfern die zwischen Juli 1941 und Oktober 1944 durch Partisanenüberfälle ermordeten 1500 Zivilisten, ferner die durch Erschießungsaktionen zwischen Oktober 1944 und Juni 1945 umgekommenen 9500 Zivilisten sowie die 2000 Opfer der Deportation in die UdSSR hinzu, so kommt man auf eine Verlustzahl von 64 000 zugrunde gerichteten jugoslawiendeutschen Zivilisten (Mindestzahl). Jeder/jede Dritte der in seiner/ihrer Heimat verbliebenen Donauschwaben, Untersteirer und Gottscheer verlor demnach zwischen 1944 und 1948 sein/ihr Leben. Die Tatsache, daß hier ein Völkermord verübt wurde, steht somit außer Zweifel.

Zu den 64 000 Zivilisten kommen 28 000 tote Soldaten. Insgesamt beklagen die Jugoslawiendeutschen mehr als 92 000 Tote. Die Zahlen sind indes als Untergrenzen anzusehen. Die Opfer sind zu 70 Prozent namentlich ermittelt, das sind rund 66 000 Namen. Sie sind in den Totenbüchern der Donauschwaben (Leidensweg … Band IV) der Untersteirer und Gottscheer dokumentiert.

Historische Untersuchungen sprechen von sieben Teilursachen, die insgesamt für die Eliminierung der Deutschen/Altösterreicher aus Jugoslawien bestimmend wurden:

1. Großserbische nationale Kreise waren bestrebt, den Boden, auf dem Serben leben, zu „nationalisieren“, was besonders die Wohngebiete der Donauschwaben betraf.

2. Die von der kommunistischen Ideologie geforderte Kollektiv-wirtschaft brauchte Grund und Boden der Donauschwaben, Untersteirer und Gottscheer.

3. Die Notwendigkeit der Stabilisierung der Macht der Kommunisten, wobei sich der Terror an den Volksdeutschen als öffentlich wirksam erwies und ihre Vernichtung die Errichtung der kommunistischen Gesellschaftsordnung wesentlich erleichterte.

4. Die Belohnung der aktiven Partisanenkämpfer aus den kargen Gebieten, hauptsächlich der Krajina und Lika, mit fruchtbarem Boden und guten Häusern.

5. Der Neid ob der im Verhältnis zu den übrigen ländlichen Vorteilen Jugoslawiens alles in allem größeren materiellen Wohlhabenheit des deutschsprachigen Bevölkerungsteils.

6. Die Haß- und Rachegefühle gegen den deutschsprachigen Bevölkerungsteil, weil dessen wehrfähige Männer zum Großteil in deutschen Verbänden gekämpft hatten.

7. Die Beispielwirkung, die von den Alliierten und besonders Stalin ausging, die Vertreibung der Deutschen aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn und aus den deutschen Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie zu betreiben oder zu tolerieren. Dr. Wildmann/Stratmann (DOD)

Das diesem Beitrag zugrunde liegende Buch „Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien 1944–48 – Die Stationen eines Völkermords“ kann außer über den Buchhandel bei der Donauschwäbischen Kulturstiftung, Goldmühlestraße 30, 71065 Sindelfingen, bestellt werden.

Quelle: Das Ostpreußenblatt / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 1999

So sahen die Kinder in Jarek aus, bevor sie „umkamen“, wie es euphemistisch im Katalog der aktuellen Ausstellung „Daheim an der Donau“ 2009 geschrieben steht.
Bild-Quelle:
Leopold Rohrbacher in „Ein Volk ausgelöscht“
Zitat: „Eines von Tausenden der in den Todesmühlen verhungerter Kinder ist Herta Gärtner, geboren 31. 3. 1944 in Indjija (Syrmien). Als Säugling ist die kleine Herta mit ihrer Mutter noch in das Konzentrationslager getrieben worden. Erst 1946 konnte das Kind von der Großmutter auf der Flucht mitgenommen werden, starb aber wenige Tage nach seiner Ankunft in Oesterreich am 3. April 1946 in Bad Hall.“

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