Wahrheit für die Soldaten der Wehrmacht

Auszug aus einem Artikel der Zeitschrift „Europäische Sicherheit“ 7/96.

Hier schreibt der Generalleutnant a.D. der Bundeswehr, Inspekteur des Heeres von 1979 bis 1981, Hans Poeppel (76) folgendes:

Ihren aktuellen Höhepunkt fanden die Agitationen gegen die Sicherheitsvorsorge in einer Wanderausstellung „Verbrechen der Wehrmacht 1941 – 1944“, die bis in die nächsten Jahre hinein etwa 20 deutsche Städte bereist haben wird. Dazu ist ein 700-seitiges Begleitbuch gleichen Titels von Hannes Heer und Klaus Naumann erschienen, dessen Öffentlichkeitswirkung die der Ausstellung noch übertrifft.

Ziel dieser Ausstellung ist, die angebliche Legende von der „sauberen, anständig gebliebenen Wehrmacht“ zu zerstören. Die Methode bewußter Diffamierung ist dabei sehr geschickt, indem sie die Übereinstimmung von Nationalsozialismus und Wehrmacht mit scheinbar tragfähigen Argumenten untermauert. Daß dabei in großem Umfang mit Unterstellungen, Verallgemeinerungen, Fälschungen und der Übernahme rein politischer Urteile sowjetischer Kriegsgerichte sowie mit nachweisbaren Unwahrheiten gearbeitet wird, ist für den unbefangenen Betrachter, insbesondere die vielen Jugendlichen nicht erkennbar. Die Ausstellung verschweigt zudem Erkenntnisse, die nach Öffnung der sowjetischen Archive gewonnen werden konnten.

Die Urteile über die Ausstellung sind vielfach vernichtend. So schreibt der frühere Leiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes der Bundeswehr,

Brigadegeneral a.D. Roth:

„Die Ausstellung differenziert nicht zwischen legalem Vorgehen und Fehlverhalten im Sinne der Genfer Konvention und der Haager Landkriegsordnung, dem Einsatz von Verbänden der Wehrmacht oder Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei der SS. Feldgrau waren eben nicht nur die Soldaten des Heeres gekleidet. Die Ausstellung enthält nur sehr ungenaue Angaben über Hintergründe, die zu den gezeigten Darstellungen geführt haben, nennt nicht Ort und Zeit des Geschehens und die beteiligten Kräfte oder Personen. … Die Ausstellung läßt jegliche wissenschaftliche Methode und Akribie vermissen … und ist eine ideologisch einseitige Zusammenstellung und ein linksextremes, verleumderisch skandalöses Machwerk“ . (siehe Seite 5)

Und der bekannte Fernsehjournalist Rüdiger Proske urteilt:

„Es ist der Ausstellung gelungen, alle Unterscheidungen zwischen der wahrscheinlich winzigen Minderheit, die an Kriegsverbrechen der Wehrmacht beteiligt war sowie jenen, die soldatische Anständigkeit bewahrten und schließlich der überwiegenden Mehrheit, die mit Verbrechen überhaupt nicht in Berührung gekommen waren, einzuebnen und alle Soldaten pauschal zu einer Verbrecherorganisation einzuschmelzen.“

Die mangelnde Seriosität der Ausstellung verwundert nicht, wenn man den Werdegang des Hannes Heer liest: DKP-Mitglied, KSV-Spitzenfunktionär, Berufsverbot als Geschichtslehrer, mehrfach verurteilt. Einem solchen dubiosen „Historiker“ öffnen unsere Kommunen ungeprüft ihre Ausstellungsräume für sein Machwerk.

Als Folgen der Verleumdungskampagne haben wir ungezählte Aktivitäten der ferngesteuerten Friedensbewegung und ihrer Sympathisanten erlebt. Diese Beeinflussung des „Zeitgeistes“ führte dann zu Presseurteilen über die Wehrmacht, wie die des ZEIT-Redakteurs, Erenz, als der „größten Mord- und Terrororganisation der deutschen Geschichte“. Solche verleumderische Meinungsmache untergräbt das Ansehen der weltweit geachteten Wehrmacht insbesondere bei den Jüngeren, die sich nicht auf eigene Erfahrungen stützen können und zerstört damit das Vertrauen zwischen den Generationen. Sie entzieht der Bundeswehr die Möglichkeiten einer sorgsamen Auswahl für die eigene Traditionsbildung, und sie schwächt das Gewicht, das unser Land für seinen internationalen Handlungsspielraum so dringend benötigt.

19 Millionen Wehrmachtsangehörige, das bedeutet die Hälfte der damals wehrpflichtigen männlichen Bevölkerung unseres Landes, also jede zweite Familie ist von den Verleumdungen unmittelbar betroffen. Fast muß man es Hannes Heer als Verdienst anrechnen, daß er mit seiner unseriösen Ausstellung das Faß der Beleidigungen zum Überlaufen gebracht und der gerechten Nachdenklichkeit wieder eine Chance gegeben hat. Im Ausland wundert man sich kopfschüttelnd seit langem, daß die betroffene deutsche Mehrheit sich gegen die Verunglimpfungen nicht zur Wehr setzt. Die eindrucksvollste Stimme war die des französischen Präsidenten Mitterrand. Er sagte am 8. Mai 1995 in seiner denkwürdigen Rede in Berlin:

„Ich habe in einem Krieg gekämpft, und ich schätze nicht die Belehrungen, die jetzt viele Leute die den Krieg nicht erlebt haben großzügig erteilen. Die deutschen Soldaten sind mutig für eine schlechte Sache gestorben, vielleicht ganz einfach, weil sie ihr Vaterland liebten.“

Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt verurteilte die Aussagen der HEER-Ausstellung, ergänzte indessen, er könne damit leben. Es geht dabei aber nicht allein um uns, sondern auch um die Millionen im Feld Gebliebenen, die sich gegen diese massiven und pauschalen Verleumdungen nicht mehr zur Wehr setzen können. Auch für sie gilt es zu handeln.

Die früheren Angehörigen der Wehrmacht sterben langsam aus. Auch daraus wird deutlich, daß die Aktionen sich gar nicht gegen diese richten, sondern vielmehr die Diskreditierung der wehrhaften Demokratie und der Bundeswehr zum Ziele haben. Eine Welle des Protestes hat Fachhistoriker, Politiker und Militärs auf den Plan gerufen, die durch eine Streitschrift von Rüdiger Proske „Wider den Mißbrauch der Geschichte deutscher Soldaten zu politischen Zwecken“ noch verstärkt wurde.

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Quelle: vho.org

5 Gedanken zu “Wahrheit für die Soldaten der Wehrmacht

  1. Lieber Schreiber, herzlichen Dank für deine großen Mühen. Wie eklig und falsch können Menschen sein, jedoch wissen wir, dass Derjenige, der mit dem Finger auf Andere deutet, dieses nur deshalb tut, um von seine Schweinereie weg zu lenken. Sie sind erkannt. Sie haben nichts anderes zu tun als saubere Seelen in ihren dreckigen Sumpf zu ziehen. Doch eines Tages kreift die Kosmodynamig und sie schlägt so hart zu wie es kein Mensch kann. Wer sie studiert hat weiß was ich meine. Wir können uns nur zurück lehnen und diese armen verlorenen Würstchen bedauern. wir werden Ihnen verzeihen, doch die Hand sollte keiner nach ihnen aus strecken, denn sonst ziehen sie dich in ihren dunklen, dreckigen, verdorbenen Sumpf. Gott hat viel zu lange zugeschaut, jetzt nicht mehr. Sie werden Fallen.

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  2. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Nun versteht, Hess, Rudolf und auch Leningrad, und, und, und …, ich für meinen Teil, ich glaube keinem mehr, erst wenn wir wieder ein ftrirs Deutschen Reiche haben und da Deutsches gelehrt wird! Glück, Auf, meine Heimat und Danke für die Zeit des Erwachen und des Aufwecken! Europa, im Heute, ist tatsächlich eine Schande für alle Lebewesen darin! Glück, Auf, meine Heimat!

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