Adolf Hitler – Letzte Gespräche – Ein Rückblick

Aus der Zeitschrift KRITIK, Folge Nr.70: “Adolf Hitler – ein Leben für Deutschland und Europa”

Anm.: Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe hielt diese Aufzeichnungen von Adolf Hitler für echt und authentisch. Ich veröffentliche sie daher auf Empfehlung dieses großen Mannes, aber dennoch „ohne Gewähr“.

„Gerade zu diesem Zeitpunkt erhielt ich unverhofft die wohl interessanteste und wertvollste Ergänzung, die sich denken läßt: Adolf Hitlers letzte Äußerungen kurz vor Kriegsende – eine bisher unbekannte Niederschrift.

Der Leser wird sich fragen, ob diese Aufzeichnungen echt sind. Auch wir haben das naturgemäß oft und ernsthaft überlegt. Ich kann nur sagen:

Es ist Hitlers Stil, es sind zweifellos seine Gedanken, die Stimmung jener Tage kommt in verblüffender Weise zum Ausdruck, und sie wurde von zuverlässiger Stelle übergeben – um der Wahrheit willen – nur darum!

Die im Folgenden wiedergegebenen Darlegungen Adolf Hitlers wirken auf mich, der ich ihn bis 1936 persönlich gut kennen lernte, wie ein Bekenntnis des bald für immer Scheidenden. Ganz offen sagt er, wie e r die Dinge sah – gerade das zu lesen ist für uns alle von großer Bedeutung.“

– Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe –

……….

„Churchill hält sich für einen Pitt. Welche Anmaßung! Pitt war 1793 gerade 34 Jahre alt. Churchill ist leider ein Greis, der gerade noch die Kraft aufbringt, Befehle des Paralytikers Roosevelt sklavisch zu befolgen.

Schon die rein äußeren Umstände haben nichts Gemeinsames. Man muß sich immer in die Zeitverhältnisse versetzen, um Vergleiche zu zeihen. Vom Standpunkt Englands aus mußte Pitt jede Verständigung mit Napoleon ablehnen. Er stieß mit dieser sturen Haltung die Türen zur Herrschaftsrolle, die das englische Volk im 19. Jahrhundert vollenden konnte, auf. Das war eine Politik des Lebenswillens. Churchill dagegen führte das englische Volk auf einem selbstmörderischen Weg in den Abgrund, als er die von mir angebotene Verständigung ablehnte. Er befand sich dabei in einem Irrtum, der insbesondere für alte Generalstäbler kennzeichnend ist, die einen neuen Krieg nach den Spielregeln und Erfahrungen des vorigen planen. Man kann aber erfolgreiche Thesen vergangener Epochen nicht einfach kopieren.

Die Realität von heute, die das Gesicht der Welt verändert hat, das ist die Existenz zweier Kolosse, der Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion. Das England des großen Pitt vermochte die Welt im Gleichgewicht zu halten, indem es jede Hegemonie in Europa verhinderte.

Die Realität der Gegenwart hätte Churchill dazu bestimmen müssen, der Einigung Europas zuzustimmen, um das politische Gleichgewicht der Welt des 20. Jahrhunderts zu sichern.

Ich habe mich zu Beginn des Krieges bemüht, so zu handeln, als sei der britische Regierungschef fähig und in der Lage, eine solche Großraumpolitik zu begreifen. Und selbst ein Churchill hat dies vielleicht in lichten Augenblicken auch erkannt, aber er stand schon zu tief im jüdischen Sold. Ich habe alles getan, um den britischen Stolz zu schonen und im Westen alle endgültigen Entscheidungen hinausgeschoben. (s.a. Dünkirchen)

Der Genius Pitts, er zeigte sich in einer den Anforderungen seiner Zeit gerecht werdenden realistischen und doch weit vorausschauenden Politik, einer Staatskunst, die den einmaligen Aufstieg des britischen Inselreiches begründet hat und England im vergangenen Jahrhundert zur Weltherrschaft verhalf. Churchill, der halsstarrig die Äußerlichkeiten dieser Politik nachmacht, begeht damit eine geradezu ungeheuerliche Dummheit. Die Welt ist seit den Tagen des großen Pitt nicht stehen geblieben. Wenn uns auch das Tempo der Veränderungen des letzten Jahrhunderts verhältnismäßig langsam erscheint, so hat doch der Weltkrieg die Wandlung beschleunigt, und der gegenwärtige Krieg präsentiert uns die Rechnung.

Vom Standpunkt der reinen Machtpolitik aus galt im vergangenen Jahrhundert nur Europa. Die asiatischen Reiche waren in todesähnlichen Schlaf versunken, die Neue Welt nicht viel mehr als ein Anhängsel Europas, und kein Mensch konnte das Schicksal der dreizehn englischen Kolonien voraussehen, die sich gerade selbstständig gemacht hatten. Dreizehn…, ich bin gewiß nicht abergläubisch, aber im Falle der Vereinigten Staaten kann man es werden! Dieser neue Staat mit kaum vier Millionen Einwohnern bläht sich in nur hundert Jahren gewaltig auf und wird am Anfang unseres Jahrhunderts zur Weltmacht.

In den entscheidenden dreißiger Jahren ist die Weltlage grundverschieden von der Napoleons und Pitts. Der Kontinent, erschöpft von den großen Materialschlachten im Weltkrieg, hatte seine Vormachtstellung eingebüßt. Europa blieb zwar noch einer der politischen Schwerpunkte, doch nur einer von vielen, der zudem an Bedeutung immer mehr einbüßte. Im gleichen Ausmaß stieg die Bedeutung der Vereinigten Staaten und die des asiatischen bolschewistischen Kolosses an, nicht zuletzt auch die des Reiches der aufgehenden Sonne.

Ein zweiter Pitt, wenn ihn die Vorsehung dem degenerierten England beschieden hätte, mußte anstelle des verjudeten halbamerikanischen Trunkenboldes die Gelegenheit ergreifen, die althergebrachte Politik des europäischen Gleichgewichtes auf Weltformat umzuschreiben. Statt gegenseitigen Haß, Neid und Feindschaft zu schüren und die Konkurrenzkämpfe zu verewigen, mußte London die Einigung Europas – wenn schon nicht fördern und vorantreiben – so doch mindestens geschehen lassen. Mit einem geeinten Europa als Verbündeten konnte Großbritannien seine Rolle als Schiedsrichter in allen Welthändeln spielen.

England hatte die Möglichkeit, noch Anfang 1941 den Krieg zu beenden. Seinen Widerstandsgeist und Mut hatte das britische Volk im Luftkampf über London bewiesen. Das Versagen der italienischen Divisionen in Nordafrika konnte die Schlappe in Nordfrankreich vergessen machen. Ich glaube, das alte England eines Pitts hätte diese Friedenschancen ergriffen. Die Juden und ihre Helfershelfer Churchill und Roosevelt wollten das nicht zulassen.

Der Frieden im Frühjahr 1941 war die letzte Gelegenheit, die Amerikaner aus den europäischen Angelegenheiten herauszuhalten. Unter der Führung des Reiches wäre Europa bald ein einiger Block geworden, nachdem der jüdische Einfluß erst einmal beseitigt worden war. Frankreich und Italien, jedes für sich von einer germanischen Macht auf dem Schlachtfeld geschlagen, wären mit einem blauen Auge davongekommen und mußten auf eine Großmachtpolitik verzichten.

Natürlich sollten sie auf ihre Ansprüche in Nordafrika und in dem Nahen Osten verzichten und damit dem neuen Europa den Weg freigeben zu einer weitschauenden Freundschaftspolitik mit dem Islam. England, aller Sorgen in Europa enthoben, konnte sich ganz seinem Weltreich widmen. Das Reich schließlich konnte sich ohne Gefahr des Zweifrontenkrieges in seine eigentliche Lebensaufgabe verbeißen und die Sendung des Nationalsozialismus und meines Lebens erfüllen: die Vernichtung des Bolschewismus und damit gleichzeitig die Sicherung des für die Zukunft unseres Volkes unentbehrlichen Lebensraumes im Osten.

Den Naturgesetzen wohnt eine Logik inne, die sich nicht notwendig mit der menschlichen decken muß. Zu Kompromissen mit England bereit, waren wir sogar gewillt, mitzuhelfen, das britische Weltreich zu garantieren.

England hatte die freie Wahl, niemand hat es gezwungen, sich in diesen Krieg zu stürzen. London hatte sich dem Krieg nicht nur verschrieben, sondern diesen mutwillig vom Zaun gebrochen. Auf sich allein gestellt, ohne von den anglo-französischen Kriegshetzern, den Werkzeugen der Juden, aufgestachelt zu sein, begingen die Polen niemals Harakiri. Auch nachdem der Wahnsinn einmal angefangen hatte, bot sich London mehrfach die Gelegenheit, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen: sei es nach der Vernichtung Polens, sei es nach der Niederlage Frankreichs.

Kein besonders glanzvoller Rückzug, sicherlich; aber die Briten sind schließlich niemals wählerisch in ihren Mitteln gewesen. Nichts leichter als ein neues Mal die Schuld dem Versagen der Verbündeten zuzuschieben, wie im Mai 1940 gemeinsam mit Paris gegenüber Belgien vorexerziert. Wir hätten den Engländern stets nach besten Kräften dabei geholfen, das Gesicht zu wahren. Noch Anfang 1941, nach den ersten Erfolgen in Afrika und dem wiedergewonnenen Prestige der Waffen, war die Gelegenheit günstig, sich aus der Affäre zu ziehen und einen Kompromißfrieden zu schließen.

Warum wohl mag Churchill sein Land dem Diktat der jüdischamerikanischen Alliierten bedingungslos unterworfen haben, die sich in Wirklichkeit viel habgieriger zeigen als seine schlimmsten Feinde? Das England unserer Tage führt nicht seinen Krieg, es führt den Krieg, den seine haßerfüllten Verbündeten ihm aufgezwungen haben. 

Uns Deutschen dagegen blieb keine andere Wahl. Mit dem Augenblick, als die Welt erkannte, daß ich, gewillt und entschlossen, alle Deutschen in einem Reich zu einen, diesem Großdeutschland Unabhängigkeit und Macht, dem Volke seinen Lebensraum erkämpfen und sichern werde, waren die Feinde sich einig. Dieser Krieg war für uns schon deshalb unvermeidlich, weil der einzige Weg, ihn zu verhüten, von uns den Verzicht auf die einfachsten Lebensrechte des deutschen Volkes bedeutet hätte.

Für das deutsche Volk ist ein Status der Pseudo-Souveränität undenkbar. Das mag für Schweizer oder Schweden erträglich sein, die sich jederzeit mit Äußerlichkeiten abspeisen lassen, wenn sie sich dabei die Taschen füllen können. Allerdings: die Weimarer Republik hatte sich damit abgefunden, und seine jüdisch versippte Regierungsclique fühlte sich sichtlich wohl auf der Domestikenbank des Völkerbundes in Genf. Von dieser Art Ehrgeiz allerdings weiß das Dritte Reich sich frei!

So waren die Deutschen zum Kriege verurteilt, das einzige, was wir selbst noch bestimmen konnten, war die Wahl des günstigsten Augenblickes. Ein Zurück gab es aber für uns nicht. Unsere Feinde haben es nicht nur auf unsere nationalsozialistische Weltanschauung abgesehen, die sie dafür verantwortlich machen, daß der Nationalsozialismus die Fähigkeiten des deutschen Volkes zur Vollendung gebracht hat, sondern auf alles Deutsche schlechthin. Sie wollen unsere radikale Vernichtung. Darüber gibt es keinen Zweifel. Wir können unseren Feinden für diese Offenheit nicht dankbar genug sein.

Der Alte Fritz befand sich während des siebenjährigen Krieges ständig am Rande der Katastrophe. Am Ende seiner Kraft, beschloß er während des Winters 1762 sich an einem von ihm selbst vorausbestimmten Tage zu vergiften, wenn es ihm bis dahin nicht gelingen sollte, das Kriegsunglück zu wenden. Und drei Tage vor der Galgenfrist stirbt unerwartet die Zarin, und wie durch ein Wunder wendet sich alles zu seinen Gunsten. Wie der Große Friedrich, so stehen auch wir allein einer Koalition mächtiger Feinde gegenüber. Aber auch Koalitionen sind Menschenwerk, gehalten von dem Willen einzelner weniger.

Ein Churchill kann verschwinden, und alles ändert sich. Mit seinem Verscheiden würde sich vielleicht eine Elite Englands des Abgrundes bewußt, vor den die Preisgabe Europas an den Bolschewismus sie stellt, und es könnte ein plötzliches Erwachen geben – jene Engländer, für die wir letzten Endes auch gekämpft haben und die Nutznießer der Früchte unseres Sieges sein könnten.

Noch können wir den Sieg in einer letzten Kraftanstrengung an uns reißen. Möge uns für diese letzte Kraftprobe die Zeit gegeben sein! Es geht für uns nur darum, ganz einfach weiter zu leben. Die bloße Tatsache, daß das deutsche Volk in Unabhängigkeit weiter existieren kann, bedeutet für uns schon einen Sieg. Das alleine reicht aus, um diesen Krieg zu rechtfertigen, denn es ist dann kein nutzloser Krieg gewesen. Der Krieg als solcher war unvermeidbar. In Wahrheit haben die Feinde des nationalsozialistischen Reiches schon seit 1933 dazu gedrängt.“

* * * * *

„Nur ein Volk, das eng mit der Scholle verwurzelt bleibt, wird sich zu voller Blüte entfalten. Ein Mensch darf sich niemals dem Boden entfremden, auf dem er das Glück hatte, geboren zu werden. Er darf nur zeitweilig in die Fremde gehen, stets von dem Gedanken an die Heimkehr beseelt. Die Engländer, die gezwungenermaßen Kolonisatoren wurden, und sie waren große Kolonisatoren, haben sich im allgemeinen an diese Regel gehalten.

Für kontinentale Völker erscheint es mir notwendig, daß sie sich nur dorthin ausbreiten, wo der geographische Zusammenhang zu den eroberten Gebieten gesichert ist.

Diese Notwendigkeit der Verwurzelung im Boden ist vor allem den kontinentalen Völkern eigen, und ich glaube, daß es ganz besonders für die Deutschen zutrifft. Daraus erklärt sich ohne Zweifel, daß wir nie eine wirkliche Neigung für überseeische Kolonien gehabt haben. Aus der Antike wie aus der Geschichte der Neuzeit ist ersichtlich, daß die überseeischen Unternehmungen auf die Dauer nur zur Verarmung der Nationen beitrugen, die sich darauf eingelassen hatten. Alle erschöpften sie darin ihre Kräfte. Alle erlagen sie zuletzt als ausgleichende Gerechtigkeit dem Druck der Kräfte, die sie selber gerufen oder geweckt hatten. Gäbe es dafür ein besseres Beispiel als das der Hellenen?

Was für die alten Griechen gilt, trifft auch für die heutige Zeit und für die Europäer zu. Kein Zweifel, die Zurückbesinnung auf die eigenen Werte ist für die Völker eine Notwendigkeit. Wer sich die Mühe macht, einen genügend
langen Zeitraum zu studieren, wird in den Tatsachen eine Bestätigung dieser Feststellung finden.

Spanien, Frankreich und schließlich auch England haben sich in diesen kolonialen Unternehmungen verblutet und ihre Lebenskraft verloren. Die Kontinente, die Spanien und England zum Leben erweckten, die sie von Grund auf neu schufen, führen heute ein ausgeprägtes Eigenleben. Sie entsinnen sich kaum noch ihrer Herkunft, nur in leeren Phrasen. Dennoch sind sie künstliche Gebilde, denen es an Tradition, Seele und Kultur mangelt, nichts anderes als willkürliche Gebilde.

Man kann von einem Erfolg der Neubesiedlung in den praktisch leeren Kontinenten sprechen. Das ist der Fall bei den Vereinigten Staaten von Amerika und in Australien. Erfolge, meinetwegen, aber nur in materieller Sicht. Auch das sind künstliche Konstruktionen, seelenlose Gebilde, von denen man nicht weiß, ob sie im Kindesalter steckengeblieben oder schon der Greisenhaftigkeit verfallen sind.

In den schon bewohnten Kontinenten war der Mißerfolg noch augenfälliger. Hier vermochten sich die Weißen nur durch Gewalt aufzudrängen, und ihr Einfluß auf das Wesen der Einwohner blieb sozusagen gleich Null. Die Hindu blieben Hindu, die Chinesen blieben Chinesen, die Moslem blieben Moslem. Keine tiefgreifende Wandlungen, auf dem Gebiete der Religion noch weniger als auf anderen, und das trotz gewaltiger Anstrengungen der christlichen Missionen. Recht selten sind Fälle wahrhafter Bekehrungen, deren Aufrichtigkeit erst noch zu beweisen wäre, es handelte sich denn um ausgesprochene Deppen.

Doch eines haben die Weißen diesen Völkern immerhin gebracht, nämlich das Schlimmste, was sie ihnen bringen konnten, die schwersten Geißeln der Menschheit, den Materialismus, den Fanatismus, den Alkoholismus und die Syphilis. Im übrigen bleiben diese Völker in allem, was ihnen eigen war und worin sie uns überlegen waren, sich selbst treu. Was mit Gewalt aufgezwungen wurde, zeigte noch schlimmere Ergebnisse. Der gesunde Menschenverstand müßte einen von derartigen Versuchen abhalten, wenn man doch von vornherein weiß, daß sie umsonst sind.

Nur eines einzigen Erfolges können sich die Kolonisatoren berühmen: sie haben überall den Haß erweckt. Den Haß, der all diese Völker, die wir aus ihrem Eigenleben aufgestört haben, antreibt, uns davonzujagen. Es hat geradezu den Anschein, als ob ihr Erwachen nur diesem Ziel dient.

Man sage mir, ob durch die Kolonisation die Zahl der Christen auf der Welt vermehrt wurde! Wo sind die Massenbekehrungen, wie sie den Erfolg des Islams ausmachen? In Asien und Afrika sehe ich da und dort nur winzige Farbflecke als Inselchen der Christenheit und auch diese mehr dem Namen nach. Das ist der ganze Erfolg der bewunderten christlichen Mission, deren Künder die göttliche Wahrheit für sich allein in Erbpacht genommen haben.

Wenn die Kolonialpolitik nicht einer deutschen Neigung entspricht, liegt darin allein schon die Rechtfertigung dafür, daß das Reich sich nicht mit jenen Ländern solidarisch fühlen kann, die eine Politik der Unterjochung fremder Völker betreiben, und daß es sich unter gar keinen Umständen einfallen lassen darf, den Kolonisatoren seine Unterstützung zu leihen. Wir wollten Europa eine auf Europa anwendbare Monroe-Doktrin verkünden: „Europa den Europäern“. Das muß aber auch bedeuten, daß die Europäer sich nicht in die Angelegenheiten anderer Kontinente einzumischen haben. Das Schicksal der Nachkommen der britischen Sträflinge in Australien läßt uns kalt. Wenn ihre Lebenskraft nicht ausreicht, um die Bevölkerungsdichte in gewünschtem Maße zu steigern, dann sollen sie nicht auf uns rechnen. Ich habe nichts dagegen, daß die Leere ihres Erdteils die überströmende Fruchtbarkeit Asiens anzieht. Das mögen sie unter sich ausmachen. Unsere Sorge ist das jedenfalls nicht.“

* * * * *

„Dadurch, daß sich eine Rasse rein erhalten will, beweist sie gerade ihre Lebenskraft und ihren Lebenswillen. Mir erscheint es nur normal, daß jeder seinen Rassenstolz besitzt, und das heißt noch lange nicht, daß er die anderen mißachtet. Ich war nie der Meinung, daß etwa Chinesen oder Japaner rassisch minderwertig wären. Beide gehören alten Kulturen an, und ich gebe offen zu, daß ihre Tradition der unsrigen überlegen ist. Sie haben allen Grund, darauf stolz zu sein, genau wie wir stolz sind auf den Kulturkreis, dem wir angehören. Ich glaube sogar, daß es mir umso leichter fallen wird, mich mit den Chinesen und Japanern zu verständigen, je mehr sie auf ihrem Rassenstolz beharren. Einen auf der Rassenzugehörigkeit beruhenden Stolz kannte der Deutsche im Grunde genommen nicht. Das erklärt sich aus den letzten drei Jahrhunderten innerer Spaltungen, durch die Religionskriege, die Einflüsse des Abendlandes, durch die Wirkung des Christentums, denn das Christentum ist nicht ein aus dem germanischen Charakter geborener Gottesglaube, sondern eine aufgezwungene, dem germanischen Wesen widersprechende Religion. 

Der Rassenstolz ist, wenn er sich beim Deutschen bemerkbar macht und gar aggressive Formen annimmt, nur eine ausgleichende Reaktion auf die Minderwertigkeitsgefühle zahlreicher Deutscher. Selbstverständlich bezieht sich das nicht auf die Preußen. Sie haben sich seit der Welt Friedrichs des Großen die ruhige Überlegenheit derer erworben, die es nicht nötig haben, ihre Selbstsicherheit zur Schau zu tragen. Durch diese besonderen Eigenschaften waren die Preußen erwiesenermaßen befähigt, die Einigung Deutschlands zu vollziehen. Der Nationalsozialismus hat allen Deutschen diese stolze Überlegenheit gegeben, die bisher allein den Preußen zu eigen war.

Auch die Österreicher haben, wie die Preußen, ihren Nationalstolz im Blut. Das kommt daher, daß sie in den Jahrhunderten niemals unter fremder Herrschaft standen, sondern, im Gegenteil, anderen Völkern befahlen und sich gehorsam zu verschaffen gewußt haben. Die Deutsch-Österreicher sammelten ihre Erfahrungen in der Handhabung von Herrschaft und Macht, und darin ist der Grund ihrer von niemandem bestrittenen Weltgewandtheit zu sehen.

Der Nationalsozialismus wird, wie in einem Schmelztiegel, alle Eigenheiten der deutschen Seele rein erstehen lassen. Der Typus des modernen Deutschen wird daraus hervorgehen: arbeitsam, gewissenhaft, selbstsicher, aber einfach, stolz nicht auf das, was er als einzelner ist, sondern auf seine Zugehörigkeit zu der großen Gemeinschaft, der die Welt ihre Bewunderung zollen wird. Dieses deutsche Überlegenheitsgefühl verlangt durchaus kein Verachtungsgefühl gegenüber den anderen.

Wir haben dieses Gefühl zuweilen absichtlich etwas überbewertet, weil wir es im Anfang als treibende Kraft für notwendig erachteten, um die Deutschen raschestens auf den rechten Weg zu bringen. Übertreibung nach einer Seite hat ja fast immer eine Reaktion nach der Gegenseite zur Folge. Das liegt in der Natur der Dinge.

All das vollzieht sich aber nicht von heute auf morgen. Dazu muß die Zeit helfen. Friedrich der Große ist der eigentliche Schöpfer des preußischen Typus. Es bedurfte zweier oder dreier Generationen, um den preußischen Lebensstil zu einem jedem Preußen anhaftenden Wesenszug zu machen“.

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„Es ist unser Verhängnis in diesem Krieg, daß er für Deutschland zugleich viel zu früh und andererseits etwas zu spät ausgebrochen ist. Vom Standpunkt der Rüstung aus wäre es zu unserem Vorteil gewesen, wenn er ein Jahr früher begonnen hätte. Ich hätte von mir aus den Entschluß dazu im Jahre 1938 fassen und ihn mir nicht 1939 aufdrängen lassen sollen, da der Krieg auf jeden Fall unvermeidlich war. Aber es war nicht meine Schuld, wenn die Engländer und Franzosen in München alle meine Bedingungen akzeptierten. Einesteils kam er also zu spät.

Aber im Hinblick auf unsere moralische Rüstung war es viel zu früh. Es ist mir keine Zeit geblieben, die Menschen für meine Politik heranzubilden. Ich hätte zwanzig Jahre dazu gebraucht, eine neue nationalsozialistische Auslese heranreifen zu lassen, eine Auslese junger, von Kindesbeinen an in unsere Lehre hineingewachsener Menschen. Es ist die Tragik der Deutschen, daß wir nie genügend Zeit haben. Immer werden wir durch die Verhältnisse gedrängt.

Und wenn wir derart unter Zeitdruck stehen, so darum, weil uns der Raum fehlt. Die Russen in ihren endlosen Weiten können es sich leisten,  abzuwarten. Die Zeit arbeitet für sie. Und sie arbeitet gegen uns. Und selbst wenn die Vorsehung mir ein langes Leben geschenkt hätte, um Deutschland an jenen Platz an der Sonne zu führen, der dem deutschen Volk gebührt, so bin ich felsenfest davon überzeugt, daß die Gegner das nicht zugelassen hätten. Sie hätten versucht, uns zu vernichten, bevor ein durch einmütiges Glauben gefestigtes Deutschland unbesiegbar wurde.

In Ermangelung der Elite, wie sie uns vorschwebte, mußten wir uns mit dem vorhandenen Menschenmaterial begnügen. Das Ergebnis sieht danach aus! Dadurch, daß die geistige Konzeption mit der praktisch möglichen Verwirklichung nicht übereinstimmte, wurde aus der Kriegspolitik eines revolutionären Staates, wie das Dritte Reich, notwendigerweise eine Politik reaktionärer Spießbürger.

Unsere Generäle und unsere Diplomaten sind mit wenigen Ausnahmen Männer von gestern, die den Krieg ebenso wie die Politik einer überlebten Zeit führen. Das gilt für die Aufrichtigen ebenso gut wie für die anderen. Die einen versagen wegen Unfähigkeit oder mangelnder Begeisterung, die anderen sabotieren aus voller Absicht.

Unsere Frankreichpolitik war vollkommener Unsinn. Man durfte niemals mit ihnen zusammenarbeiten. Das war gut für Frankreich, aber schlecht für uns. Abetz hielt sich für neunmalklug, als er sich zum Herold einer Verständigungspolitik machte und unsere Frankreichpolitik auf diesen Weg abdrängte. In der Illusion, den Ereignissen vorzugreifen, hinkte er in
Wirklichkeit hinter ihnen her. Er träumte von einem Frankreich Napoleons, das heißt, von einer französischen Nation, die den verpflichtenden Werten einer großmütigen Behandlung des Besiegten zu erfassen und zu würdigen weiß. Er hat an den Tatsachen vorbeigesehen und nicht erkannt, daß Frankreich in diesem Jahrhundert ein anderes Gesicht bekommen hatte.“

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„Nach einer Niederlage des Reiches wird es bis zum Aufkommen nationalistischer Bestrebungen in Asien, in Afrika und vielleicht auch in Südamerika nur noch zwei Mächte in der Welt geben, die einander ebenbürtig gegenübertreten können: Die Vereinigten Staaten und Sowjetrußland. Durch die Gesetze der Geschichte und der geographischen Lage ist es diesen beiden Kolossen bestimmt, ihre Kräfte zu messen, sei es auf militärischem, sei es auch nur auf wirtschaftlichem und ideologischem Gebiet. Aus der gleichen Gesetzmäßigkeit müssen beide Mächte die Feinde eines unabhängigen Europas sein.

Wenn es Amerika nicht gelingt, sich zu einer etwas weniger naivkindlichen Lebensauffassung durchzuringen als seine gegenwärtige, auf reine Massenpsychose und sogenannte christliche Wissenschaft begründete Allerweltsmoral, dann ist es fraglich, wie lange noch dieser Erdteil unter weißer Vorherrschaft bleiben wird. Es wird sich dann herausstellen, daß dieser tönerne Koloß nach seinem raketenhaften Aufstieg gerade nur zu seiner Selbstzerstörung fähig war.

Welche Chance für die gelbe Rasse angesichts eines solchen Verfalles! Rechtlich und historisch betrachtet, hätte sie genau die gleichen Rechte, oder genau genommen, ebenso wenig Rechte für eine Invasion dieses Erdteils, wie die Europäer im 16. Jahrhundert. Ihre täglich anwachsenden unterernährten Volksmassen geben ihnen das Recht der Hungrigen, ihren Hunger zu stillen. Und das ist das einzige Recht, welches die Geschichte anerkennt, unter der Voraussetzung, daß dieses Recht die Macht auf seiner Seite hat“.

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„Der schwerste Entschluß in diesem Krieg war für mich der Befehl zum Angriff auf Rußland. Immer hatte ich die Meinung vertreten, daß Deutschland keinen Zweifrontenkrieg führen darf, und niemand soll bezweifeln, daß ich mehr als irgend jemand die Erfahrungen Napoleons in Rußland studiert und durchdacht habe. Warum aber dann dieser Krieg gegen Rußland? Warum zu dem von mir bestimmten Zeitpunkt?

Es gab für uns keine Hoffnung mehr, den Krieg im Westen mit einer Invasion der englischen Insel zu beenden. Dies von Ignoranten geführte Land hätte sich gegen eine Anerkennung unserer Führerrolle in Europa und einen ehrlichen Friedensschluß solange gesträubt, als noch eine im Innersten Wesen reichsfeindliche Macht in Europa selbst ungeschlagen blieb. Der Krieg mußte sich darüber ins Unendliche hinziehen, ein Krieg, an dem die Amerikaner im Hintergrund sich in zunehmendem Umfang beteiligten.

Das Schwergewicht des Menschen- und Materialpotentials der USA, der unaufhörlich fortschreitende Zuwachs der Kriegstechnik und der neuen Waffen, beim Feinde ebenso wie bei uns, die drohende Nähe der englischen Küste, all das zwang uns zu versuchen, einen lang andauernden Krieg mit allen Mitteln zu verhindern.

Die Zeit – es ist immer wieder die Zeit – mußte in steigendem Maß gegen uns arbeiten. Das einzige Mittel, die Engländer doch noch mürbe zu machen und zum Frieden zu zwingen, war, ihnen durch Vernichtung der Roten Armee die Hoffnung zu nehmen, uns auf dem Kontinent einen ebenbürtigen Gegner entgegenzustellen. Es blieb uns keine andere Wahl als den Faktor Rußland aus dem europäischen Kraftfeld auszulöschen. Es gab dafür auch einen zweiten ebenso durchschlagenden Grund: die aus der bloßen Existenz des Bolschewismus latent drohende Gefahr. Der Angriff von dieser Seite mußte eines Tages geradezu zwangsläufig erfolgen.

Unsere einzige Chance, einen Sieg über Rußland zu erringen, lag darin, seinem Angriff zuvorzukommen, denn ein Verteidigungskrieg gegen die Sowjetunion war für uns indiskutabel. Keinesfalls durften wir der Roten Armee den Vorteil des Geländes überlassen, unsere Autobahnen für den Ansturm der roten Panzer, unsere Eisenbahnen für ihren Truppen- und Materialtransport. Wir konnten die Bolschewisten in ihren Wäldern, Sümpfen und Mooren schlagen, wenn wir rechtzeitig den Entschluß zum Handeln ausführten, niemals aber auf dem Boden eines dem Verkehr erschlossenen Raumes wie dem unsrigen.

Warum 1941? Weil es galt, keinen Augenblick länger als notwendig zuzuwarten und zwar umso weniger, als unsere Gegner im Westen unaufhörlich ihre Macht verstärkten. Übrigens blieb auch Stalin durchaus nicht untätig. Auf beiden Fronten arbeitete also die Zeit gegen uns. Die Frage lautet demnach hier nicht: „Warum schon am 22. Juni?“ sondern: „Warum nicht früher?“

Ohne die von den Italienern mit ihrem idiotischen griechischen Feldzug verursachten Schwierigkeiten hätte ich die Russen in der Tat schon um einige Wochen früher angegriffen. Es ging darum, sie solange hinzuhalten, und es war meine beständige Sorge während der letzten Wochen, Stalin könnte uns zuvorkommen.

Es gab noch einen Grund: die Russen verfügten über die Rohstoffe, die für uns unentbehrlich waren. Trotz eingegangener Vertragsverpflichtungen verzögerten sie ihre Lieferungen, und eines Tages konnten diese ganz ausbleiben. Was sie uns nicht gutwillig liefern wollten, mußten wir also an Ort und Stelle selbst holen. Ich faßte diesen Entschluß sofort nach Molotows Novemberbesuch in Berlin, denn ich wußte von diesem Augenblick an, daß über kurz oder lang Stalin abfallen und ins alliierte Lager übergehen würde. Sollte ich weiter zuwarten, um besser gerüstet zu sein? Nein, denn dadurch gaben wir das Gesetz des Handelns preis. Nochmals nein, denn wir hätten den ungewissen Aufschub zu teuer bezahlen zu müssen. Wir hätten nämlich den bolschewistischen Erpressungsversuchen in bezug auf Finnland, auf Rumänien, auf Bulgarien und die Türkei nachgeben müssen. Und das war für mich indiskutabel.

Es war mit der Mission des Dritten Reiches als Verteidiger und Beschützer des Abendlandes unvereinbar, die befreundeten Länder auf dem Altar des Bolschewismus zu opfern. Ein solches Verhalten war ehrlos, und wir wären dafür einmal erst recht bestraft worden. Eine jämmerliche Fehlspekulation also, sowohl vom moralischen wie vom militärischen Standpunkt aus. Was wir auch taten, so oder so, der Krieg gegen Rußland blieb unvermeidlich, und wir liefen höchstens in Gefahr, ihn später unter wesentlich ungünstigeren Voraussetzungen führen zu müssen.

Noch am Tage der Abreise Molotows habe ich daher die militärischen Vorbereitungen befohlen, um die Rechnung mit Rußland bei Anbruch der ersten schönen Tage ins Reine zu bringen.

Wir haben unsere Aufgabe nicht erfüllt, und wir haben unseren Vorteil schlecht genützt, als wir es nach 1940 unterließen, die französische Arbeiterschaft zu befreien. Ebenso als wir es versäumten, den unter französischem Protektorat stehenden Völkern in Übersee zur Unabhängigkeit zu verhelfen. Das französische Volk hätte es uns bestimmt nicht verargt, wenn wie es der Bürde des Kolonialreiches entledigt hätten. Auf diesem Gebiet hat dieses Volk immer mehr gesunden Menschenverstand an den Tag gelegt, als die zur Führung angeblich berufenen Schichten. Es hat in höherem Maße als diese Führungsclique das angeborene Gefühl für das echte Wohl der Nation. Unter Ludwig XV. so gut wie unter Jules Ferry rebellierte es gegen den Unsinn kolonialer Abenteuer. Ich wüßte nicht, daß Napoleon unpopulär geworden wäre, weil er Louisiana zu Geld gemacht hat. Umgekehrt hat sein unfähiger Neffe mit dem mexikanischen Abenteuer sein Prestige verloren.“

* * * * *

„Bei nüchterner Beurteilung der Ereignisse, wenn ich einmal das Gefühl ausschalte, muß ich zugeben, daß mir meine unverbrüchliche Freundschaft mit dem Duce und die Bündnistreue gegenüber Italien als Fehler angerechnet werden könnten. Das Bündnis mit Italien hat ganz offensichtlich mehr unseren Feinden geholfen, als es uns genützt hat. Der Kriegseintritt Italiens brachte uns nur geringe Vorteile im Vergleich zu den zahllosen Schwierigkeiten, die damit verbunden waren. Italien wird, wenn wir diesen Krieg nicht trotz allem gewinnen, gemessenen Anteil an unserer Niederlage haben.

Der beste Dienst, den Italien uns erweisen konnte, bestand darin, sich außerhalb der Kriegshandlungen zu halten. Diese Nichteinmischung hätte ihm unsere jede denkbare Anerkennung und die wertvollsten Geschenke eingebracht. Solange es sich mit dieser bescheidenen Zuschauerrolle zufrieden gab, konnten wir es mit Gunstbezeugungen überhäufen. Im Falle des Sieges waren wir bereit, Ruhm und Gewinn mit dem Achsenpartner zu teilen. Wir hätten mit Freuden geholfen, den historischen Mythos vom Vorrang der Italiener im Mittelmeer als den legitimen Nachfahren der alten Römer in aller Welt zu verkünden. Das alles war ja noch besser, als sie zum Verbündeten zu haben!

Der Kriegseintritt Italiens, der im Juni 1940 erfolgte, um einer in voller Auflösung begriffenen französischen Armee den Fußtritt zu geben, mußte nur den Glanz unseres vom Geschlagenen vorbehaltlos zugestandenen Sieges trüben. Frankreich anerkannte die ihm von der Wehrmacht vollendet beigebrachte Niederlage, aber es wollte nicht von den Achsenmächten besiegt worden sein.

Der italienische Verbündete war uns, rundheraus gesagt, überall im Wege. Seinetwegen konnten wir in Nordafrika keine von Grund auf neue Politik betreiben. Es lag unter den gegebenen Umständen auf der Hand, daß Italien diesen Raum für sich beanspruchte, und der Duce machte diesen Anspruch auch immer geltend. Allein hätten wir die Möglichkeit gehabt, die von Frankreich beherrschten Völker zu befreien.

Ein solcher Aufstand mußte unabsehbare Auswirkungen in Ägypten und dem von den Engländern unterworfenen Nahen Osten haben. Dadurch, daß wir unser Schicksal mit demjenigen der Italiener verknüpften, war eine solche Politik undenkbar. Dabei zitterte der ganze Islam in Erwartung unserer Siege. Die Völker Ägyptens, des Irak und des ganzen Nahen Ostens waren bereit zum Aufstand. Was konnten wir nicht alles tun, um ihnen zu helfen, um ihren Mut zu stärken, wie es unser Vorteil und unsere Aufgabe verlangte?

Daß wir mit den Italienern verbündet waren, lahmte uns und verursachte überdies bei unseren mohammedanischen Freunden ein Mißbehagen, weil wir für sie, gewollt oder ungewollt, Komplizen ihrer Unterdrücker waren. Die Italiener sind nämlich in jenen Gebieten noch verhaßter als die Franzosen und die Engländer. Die Erinnerung an die Gräuel gegen die Senussi ist immer noch lebendig.

Dazu entlockte die lächerliche Anmaßung des Duce, sich als das sogenannte Schwert des Islam feiern zu lassen, schon vor dem Kriege nur ein höhnisches Grinsen. Diesen Titel, welcher dem Propheten Mohammed und einem Eroberer wie Omar wohl ansteht, hatte sich Mussolini von einigen armen Teufeln verleihen lassen, die er dafür bezahlt oder erpreßt hatte. Dabei war für uns Deutsche eine großzügige pro-islamische Politik so einfach und naheliegend. Sie ist uns versaut worden, wie noch vieles andere durch unsere Bündnistreue versaut wurde!

Nur die Italiener haben uns daran gehindert, auf diesem Kriegsschauplatz eine unserer besten Karten auszuspielen: sie stand darin, alle unter französischem Protektorat stehenden Völker für unabhängig zu erklären und einen allgemeinen Aufstand in den von den Briten unterdrückten Gebieten herbeizuführen. Eine solche Politik wäre im ganzen Islam mit Begeisterung aufgenommen worden.

Es ist in der Tat eine Eigenheit der mohammedanischen Welt, daß gute und schlechte Erfahrungen des einzelnen Stammes und Volkes mit genau gleicher Eindringlichkeit auch von allen anderen mitempfunden und beurteilt werden, vom Atlantik bis zum Pazifik.

In moralischer Hinsicht war die Wirkung unserer Politik in doppeltem Sinne verhängnisvoll. Einerseits beleidigten wir, ohne irgendeinen Vorteil dagegen einzutauschen, den Stolz der Franzosen. Auf der anderen Seite waren wir gezwungen, die bisher von ihnen ausgeübte Herrschaft über die Kolonien unangetastet zu lassen, allein aus der Sorge, Libyen und die Cyrenaika (Anm.: ehem. Italien. Kolonialgebiete) könnten sonst angesteckt werden und ihrerseits die Unabhängigkeit verlangen. Die Folgen sind verhängnisvoll, weil im gegenwärtigen Augenblick alle diese Gebiete von den Anglo-Amerikanern besetzt sind.

Unsere widersinnige Politik hat es den perfiden Engländern sogar möglich gemacht, in Syrien, in der Cyrenaika und in Tripolis als Befreier aufzutreten! Vom militärischen Standpunkt her sieht die Bilanz nicht besser aus! Italiens Kriegseintritt führte fast automatisch zu den ersten Siegen unserer Gegner, mit deren Hilfe Churchill den Mut seiner Landsleute neu beleben und die ganze anglophile Welt wieder Hoffnung fassen konnte.

Trotz ihrer Unfähigkeit, sich auch nur in Abessinien und in der Cyrenaika zu halten, hatten die Italiener die Stirn, sich, ohne uns zu fragen und ohne uns auch nur ein Wort zu sagen, in den vollkommen sinnlosen Griechenlandfeldzug zu stürzen. Ihr kläglicher Mißerfolg stachelte die Bissigkeit gewisser Balkanesen gegen uns auf.

Hier und sonst nirgends liegen die Ursachen der zunehmenden Schwierigkeiten mit Belgrad und des schließlichen Abfalls der Jugoslawen im Frühjahr 1941. Gegen unseren Willen waren wir dadurch gezwungen, mit Waffengewalt in die Ereignisse auf dem Balkan einzugreifen, woraus sich die unheilvolle Verspätung des Aufmarsches gegen Rußland zwangsläufig ergab. Außerdem wurde die Schlagkraft einiger unserer besten Divisionen unnötig abgenutzt. Schließlich waren wir dadurch zur Besetzung weiter unübersichtlicher Räume gezwungen, in denen sich sonst die Anwesenheit unserer Truppen erübrigt hätte.

Der Balkan hätte sich nämlich nur allzu gerne auf eine dem Reich gegenüber wohlwollende Neutralität beschränkt. Und was unsere Stuka und Fallschirmjäger angeht, hätte ich sie wahrlich lieber über Malta und Gibraltar als über Korinth und Kreta eingesetzt.

Hätten doch nur die Italiener ihre Pfoten aus diesem Krieg gelassen! Wären sie doch bei der „Nichtkriegführung“ geblieben! Welchen ungeheuren Wert mußte ein solches Verhalten auf Grund unserer gegenseitigen Freundschaft und Interessenverbundenheit für uns haben! Sogar die Alliierten waren daran interessiert. Denn wenn sie auch keinen allzu großen Respekt vor der Militärmacht Italiens hatten, so hielten sie doch wohl kaum ein derartiges Versagen für möglich. Sie mußten es deshalb als besonderen Glücksfall ansehen, wenn die Italiener neutral blieben.

Da es für die Feinde aber keine Garantie für eine dauernde Neutralität Italiens gab, so hätten sie unter der Bedrohung seines möglichen oder sogar wahrscheinlichen Kriegseintrittes bedeutende Truppen in seiner Nähe binden müssen.

Für uns wiederum bedeutete dies eine bestimmte im Mittelmeer fest gebundene Zahl weder kampf- noch siegesgewohnter britischer Einheiten – ein Kartoffelkrieg – diesmal zu unserem alleinigen Vorteil.

Ein lang andauernder Krieg kommt dem Gegner in eben dem Maße zustatten, als er seiner Kriegstüchtigung und -erfahrung dient. Ich hatte gehofft, diesen ganzen Krieg so zu führen, daß der Gegner niemals Gelegenheit noch Zeit hätte, uns die Kunst des modernen Blitzkriegs abzuschauen. In Polen, in Norwegen, in Holland, in Belgien und Frankreich haben wir das erreicht. Die raschen Siege unter beiderseitig geringsten Verlusten waren nichtsdestoweniger ebenso durchschlagende militärische wie politische Erfolge, da sie den Gegner völlig außer Gefecht setzten.

Wäre dieser Krieg ein von Deutschland und nicht von der Achse geführter Krieg geblieben, so hätten wir Rußland schon vom 15. Mai 1941 an angegriffen. Gestärkt in dem Bewußtsein und dem Ruf totaler und auch unbestrittener Siege und Feldzüge, waren wir im Stande, den Ostfeldzug noch vor Einbruch des Winters zu beendigen. Alles wäre anders gekommen! 

Aus Dankbarkeit (denn ich habe dem Duce seine Haltung beim Anschluß Österreichs nie vergessen!) habe ich mich immer einer Kritik und eines Urteils über Italien enthalten. Ich habe mich im Gegenteil bemüht, es immer von gleich zu gleich zu behandeln. Die Lebensgesetze beweisen, daß es ein Fehler ist, diejenigen als seinesgleichen zu behandeln, die es in Wahrheit nicht sind. Der Duce war meinesgleichen; er war mir sogar überlegen in den Ambitionen in Hinblick auf sein Volk. Aber nicht auf Ambitionen, auf Taten kommt es an!

Wir Deutschen dürfen nie vergessen, daß es in schwierigen Lagen für uns immer besser ist, allein zu stehen. Wir haben alles zu verlieren, aber nichts zu gewinnen, wenn wir uns an Schwächlinge binden und uns etwa Bundesgenossen aussuchen, die bereits früher manche Proben ihres Wankelmutes geliefert haben. Ich habe oft den Ausspruch getan, daß auf der Stelle, wo Italien steht, sich der Sieg einstellte. Ich hätte besser sagen müssen, daß dort, wo der Sieg ist, sich auch Italien einstellte.

An meiner persönlichen Verbundenheit mit dem Duce hat sich nichts geändert, auch nicht an meinen Sympathien für das italienische Volk. Aber ich bedaure, die Stimme der Vernunft unterdrückt zu haben, die mir eine nüchterne Kritik bei aller Freundschaft Italien gegenüber empfahl. Sie hätte sich ebenso zum Nutzen seines Volkes ausgewirkt. Ich weiß allerdings, daß er mir eine solche Haltung nicht verziehen hätte, ich weiß, daß ich ihn durch Mißtrauen und Zweifel schwer verletzen konnte.

Aber aus dieser meiner Rücksichtnahme entstanden schwerwiegende Folgen, die vermieden werden konnten, weil sie nicht unvermeidlich waren. Das Leben verzeiht keine Schwäche.

* * * * *

„Das Eingreifen Japans in den Krieg hatte für uns keinerlei nachteilige Folgen, wenn auch die Japaner Roosevelt den ersehnten Vorwand lieferten, um die amerikanischen Streitkräfte auch gegen uns zu mobilisieren. Aber Roosevelt war, vom Judentum getrieben, ohnehin zum Krieg und zur Vernichtung des Nationalsozialismus entschlossen, und niemand brauchte ihm dazu einen Grund zu geben. Er war durchaus im Stande, die zur Überwindung des im Volke vorhandenen gesunden Isolationismus benötigten Vorwände selbst zu fabrizieren. Auf eine Fälschung mehr oder weniger kam es ihm dabei nicht an.

Trotzdem war das Ausmaß und die Wirkung der in Pearl Harbour angerichteten Verheerung für ihn ein gefundenes Fressen. Genau das, was er brauchte, um seine Landsleute in den Krieg zu treiben und in seinem Lande die letzten Widerstände zu beseitigen. Hatte er doch alles getan, um die Japaner zu provozieren.

Das ganze war nur die allerdings auf einen globalen Maßstab zugeschnittene Neuauflage jener Intrige, die schon im Ersten Weltkrieg Wilson so ausgezeichnet gelungen war; die zynisch provozierte Torpedierung der „Lusitania“ als psychologische Vorbereitung der Amerikaner für die Kriegserklärung an die Mittelmächte.

Wenn schon 1917 das Eingreifen der Amerikaner nicht verhindert werden konnte, so liegt es auf der Hand, daß 25 Jahre später dieses Eingreifen in den Ereignissen zwangsläufig begründet ist. Der Krieg mit Amerika war unvermeidlich.

Sicherlich ist es bedauerlich, daß die Japaner nicht auf der Stelle mit uns in den Krieg gegen Sowjetrußland eingegriffen haben. In diesem Falle lägen Stalins Armeen in diesem Augenblick nicht vor Breslau, und die Sowjets stünden nicht in Budapest. Wir hätten gemeinsam den Bolschewismus vor dem Winter 1941 ausgerottet, und Roosevelt hätte sich schwer gehütet, mit solchen Gegnern anzubandeln. Andererseits könnte man auch bedauern, daß die Japaner nicht schon 1940, also unmittelbar nach der Niederlage Frankreichs, Singapur besetzten. Die Vereinigten Staaten wären, mitten in ihren Präsidentschaftswahlen, außer Stande gewesen, etwas zu unternehmen. Es gab auch niemals einen Wendepunkt dieses Krieges.

Sei dem, wie es wolle, unsere Schicksalsverbundenheit mit den Japanern wird bestehen bleiben. Wir werden zusammen siegen, oder wir werden gemeinsam untergehen. Sollte das Schicksal uns zuerst vernichten, so kann ich mir nämlich kaum vorstellen, daß die Russen den Mythos „asiatische Solidarität“ Japan gegenüber noch lange aufrechterhalten.

Die Engländer haben zwar mit ihren romanischen Alliierten noch schlimmere Erfahrungen gemacht. Chamberlain hätte sich sicherlich nicht so bedenkenlos in den Krieg gestürzt, wenn er sich über die Verwesungserscheinungen Frankreichs voll und ganz im klaren gewesen wäre. Sollte doch Frankreich nach dem Plan der Engländer alle Opfer des Landkrieges auf sich nehmen. Nichts wäre für Chamberlain leichter gewesen, als – nach einigen Krokodilstränen über das Unglück – Polen seiner nächsten Teilung zu überlassen.

Bei den romanischen Völkern paart sich die effektive Ohnmacht mit lächerlicher Anmaßung. Sei es das befreundete Italien oder das feindliche Frankreich, für uns wurde diese Schwäche in gleicher Weise zum Verhängnis. Die einzigen Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und dem Duce entstanden daraus, daß ich zuweilen gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu treffen gezwungen war.

Selbstverständlich brachte ich ihm persönlich volles Vertrauen entgegen, aber ich mußte ihn immer dann über meine Pläne im Unklaren lassen, wenn durch eine Indiskretion diese Pläne gefährdet werden konnten. Das gleiche Vertrauen, das ich Mussolini entgegenbrachte, übertrug dieser nämlich auf Ciano, und dieser Geck kannte keine Geheimnisse vor den Frauen, die ihn umgarnten. Wir haben diese Erkenntnis teuer bezahlt. Aber unsere Gegner zahlten bar, um etwas zu erfahren, und es ist auf diesem Wege manches Geheimnis zu ihnen gelangt. Ich hatte also meine guten Gründe, dem Duce nicht immer reinen Wein einzuschenken. Es ist schade, daß er dafür kein Verständnis haben konnte und es wurde katastrophal, als er mir dies nicht nur beleidigt verübelte, sondern Gleiches mit Gleichem vergalt.

Wir haben wirklich kein Glück mit den Romanen! Während ich mich nach Montoire begab, um eine groteske Politik der Zusammenarbeit zu demonstrieren und darauf nach Hendaye, um einen Judaskuß zu erdulden, benützte ein dritter Romane, der mein wirklicher Freund war, die Gelegenheit meiner Abwesenheit, um seinen unglücklichen Griechenlandfeldzug zu starten.

Wir brauchten nichts so notwendig als den Frieden, um unser Werk zu verrichten. Ich habe immer den Frieden gesucht. Der Wille unserer Feinde hat uns diesen Krieg aufgezwungen. Die Kriegshetze datiert schon seit dem Januar 1933, dem Tag der Machtübernahme.

Zwei Fronten, auf der einen Seite das Weltjudentum und seine Helfershelfer, auf der anderen Seite die Repräsentanten einer völkischen Realpolitik, stehen sich im Laufe der Geschichte immer wieder als unversöhnliche Lager gegenüber.

Die einen erstreben das Wohl des abstrakten Individuums, und sie jagen dem Trugbild einer universalistischen Lösung nach. Die anderen sind die Tat-Wirklichkeitsmenschen. Der Nationalsozialismus kennt nur das Deutschtum, und ihn interessiert sonst nichts auf der Welt.

Die Universalisten, Internationalisten und Utopisten zielen ins Nichts. Sie versprechen ein unerreichbares Paradies und betrügen damit die Welt. Wie auch immer sie sich tarnen mögen, ob als Christen, Kommunisten oder Liberalisten, ehrliche Narren oder zynische Betrüger, sie arbeiten allesamt an der Unterjochung des Menschengeschlechtes. Ich habe aber immer nur das im Bereich des Möglichen und unserer Macht liegende auf diese Weise für mein Volk vor Augen gehabt. Und das heißt, das geistige und materielle Wohlergehen des deutschen Volkes.

Ich habe immer nur so viel versprochen, als ich halten konnte und auch zu halten fest entschlossen war. Das ist einer der Gründe für den abgrundtiefen Haß, den ich mir zugezogen habe. Gerade weil ich nicht, wie alle meine Gegner, das Unmögliche versprach, verdarb ich ihnen das Konzept. Ich blieb ein Außenseiter in der Vereinigung der Menschheitsapostel und Berufspolitiker, deren streng gehütetes Geheimnis die Ausbeutung menschlicher Dummheit ist.“

* * * * *

„Die nationalsozialistische Lehre ist, und ich habe das immer wieder betont, keine Exportware. Sie ist nur für das deutsche Volk geschaffen. Jede nationalsozialistische Forderung richtet sich daher notwendigerweise auf begrenzte und erreichbare Ziele. Ich vermag darum auch weder an den unteilbaren Frieden noch an den unteilbaren Krieg zu glauben.

In den Tagen von München ist es mir klar geworden, daß die Feinde des Dritten Reiches um jeden Preis unseren Kopf verlangten und daß es keine Verhandlungsbasis mit ihnen gab. Als der plutokratische Bourgeois Chamberlain mit dem friedlichen und trügerischen Regenschirm sich dann herabließ, auf den Berghof zu fliegen, um mit einem Emporkömmling Hitler zu konferieren, wußte er bereits, daß England uns einmal den Kampf bis aufs Messer ansagen werde. Er war bereit, mir das Blaue vom Himmel zu versprechen, um mich einzuschläfern. Es ging ihm mit seiner plötzlichen Reiselust einzig und allein um Zeitgewinn.

In jenem Augenblick hätten wir von uns aus unverzüglich losschlagen sollen. Schon 1938 mußten wir losschlagen. Damals war die letzte Gelegenheit, den Krieg abzugrenzen. Aber sie akzeptierten alles, wie Schwächlinge gaben sie allen meinen Forderungen nach. Unter solchen Voraussetzungen war es tatsächlich schwierig, einen Krieg vom Zaune zu brechen. Wir haben in München eine einmalige Gelegenheit verpaßt, den unvermeidlichen Krieg leicht und rasch zu gewinnen.

Obwohl wir auch damals alles andere als kriegsbereit gewesen waren, wir waren doch besser gerüstet als unsere Gegner. September 1938, das war der günstigste Augenblick, wo ein Angriff für uns das geringste Risiko bedeutete. Dazu der Vorteil, eine weltweite Ausdehnung des Krieges auszuschließen.“

* * * * *

„Der Krieg mit Amerika ist eine tragische Verkettung. Ebenso vernunftswidrig wie unsinnig. Ein unglücklicher geschichtlicher Zufall hat es gefügt, daß die Machtübernahme mit dem Zeitpunkt zusammentraf, in dem der Kandidat des Weltjudentums, Roosevelt, das Steuer im Weißen Haus übernahm. Ohne die Juden und ihre Repräsentanten hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen. An und für sich spricht alles dafür, daß Deutschland und die Vereinigten Staaten, wenn sie sich schon nicht besonders lieben und keine Freundschaftsbande knüpfen, wenigstens sich ohne allzu große Anstrengungen gegenseitig vertragen.

Die Deutschen haben schließlich einen nicht unbedeutenden Anteil an der Bevölkerung Amerikas. Deutsches Blut floß in Strömen für seine Unabhängigkeit, und Männer wie General Steuben haben im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg eine entscheidende Rolle gespielt. Die Weltwirtschaftskrise hat Deutschland und die Vereinigten Staaten beinahe in gleichem Maße und gleichzeitig getroffen. Wir haben auch ziemlich ähnliche Maßnahmen ergriffen, um die Krise zu überwinden. Allen Schwierigkeiten zum Trotz waren unsere Bemühungen von hervorragendem Erfolg gekrönt.

Unter wesentlich günstigeren Voraussetzungen drüben hatten Roosevelt und sein jüdischer Gehirntrust nur geringen Erfolg. Der Fehlschlag des New Deal hatte denn auch entscheidenden Anteil an der Kriegspsychose. Die Vereinigten Staaten verfügen praktisch über die Voraussetzungen einer starken Wirtschaft, wie auch wir sie uns erträumen. Sie verfügen über unbegrenzten Raum, auf dem sich ihre Energien ungehemmt ausarbeiten können. Auch wir hoffen für Deutschland, daß es uns gelingt, ihm eines Tages die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern in einem seiner Bevölkerungszahl angemessenen Lebensraum.

Deutschland stellt keine Forderungen an die Vereinigten Staaten, und diese haben von Deutschland nicht das Geringste zu befürchten. Alle Voraussetzungen für ein friedliches Nebeneinanderleben, jeder für sich, sind vorhanden. Aber alles wird durch das internationale Judentum versaut, das die Vereinigten Staaten zu seinem mächtigen Bollwerk ausersehen hat. Dies – und nur dies – stört alles.

Die Amerikaner werden eines Tages innewerden, daß sie in Roosevelt einen falschen Götzen angebetet haben und daß dieser Judenstämmling in Wirklichkeit ein Verbrecher war, an den Vereinigten Staaten ebenso wie an der ganzen Menschheit. Er mißleitet sie auf Wege, auf denen sie nichts zu suchen haben und zwingt sie, sich in Auseinandersetzungen einzumischen, die sie nichts angehen.

Ein Minimum an politischem Instinkt hätte sie auf die Idee bringen müssen, bei ihrer bewährten Politik des Isolationismus zu bleiben und in diesem Konflikt nur die Rolle des Unparteiischen zu spielen. Mit etwas politischer Reife und ein wenig mehr Erfahrung hätten sie zweifellos erkannt, daß ihr entscheidender Vorteil in der Beschränkung auf eine wachsame Neutralität gegenüber den Zwistigkeiten in Europa lag. Durch ihre Einmischung haben sie sich ihren jüdischen Ausbeutern nur noch weiter ans Messer geliefert.

Ein wahres Staatsoberhaupt, wenn die Vorsehung den Vereinigten Staaten in dieser Schicksalsstunde einen anderen als diesen Roosevelt sandte, eine Persönlichkeit, fähig, das amerikanische Leben den Forderungen des 20. Jahrhunderts anzupassen, wäre der bedeutendste Präsident nach Lincoln geworden. Die Krise der dreißiger Jahre war lediglich eine Wachstumskrise, allerdings globalen Ausmaßes. Der wirtschaftliche Liberalismus entpuppte sich als eine überlebte Formel.

Hatte man einmal die Ursache und die Tragweite dieser Krise erfaßt, so galt es nur noch, die geeigneten Abwehrmittel dagegen anzuwenden. Dieser einen Aufgabe hätte sich eine wahre Persönlichkeit im Weißen Haus angenommen, und ihre Lösung hätte ihm zu einer einmaligen Position auf dem politischen Schachbrett der Welt verhelfen. Dazu aber mußte er die Aufmerksamkeit seiner Landsleute auf die großen internationalen Probleme lenken, ihnen die Augen öffnen über unseren Planeten, statt sie in das Chaos eines Weltkrieges zu stürzen, wie es Roosevelt, dieser Verbrecher, gemacht hat. Nackter Wahnsinn!

Mit beispiellosem Zynismus hat er die Unwissenheit, Torheit und Leichtgläubigkeit der Amerikaner mißbraucht. Roosevelt ließ seine Yankees die Welt durch die jüdische Brille sehen und brachte sie auf einen Weg, der zur Katastrophe führt, wenn sie sich nicht noch zeitig fangen.

Die Angelegenheiten der Amerikaner sind nicht unsere Sache, und es würde mich völlig kalt lassen, was immer mit ihnen geschieht, wenn nicht ihre Haltung sich unmittelbar auf unser Schicksal und auf dasjenige Europas auswirkte. Es gibt noch eine weitere Veranlassung dafür, uns mit den Amerikanern zu vertragen: weder sie noch wir neigen zur Kolonisation.

Die Deutschen haben in Wirklichkeit niemals irgendeinen Hang zum Imperialismus gezeigt. Ich betrachte die stümperhaften Versuche am Ende des 19. Jahrhunderts als einen Seitensprung in unserer Geschichte. Die Niederlage von 1918 hatte wenigstens das eine Gute, uns auf einem verhängnisvollen Weg zu stoppen, zu dem sich die Deutschen – eifersüchtig auf Erfolge, deren Vergänglichkeit ihnen nicht bewußt war – törichterweise durch das Beispiel der Franzosen und der Engländer hatten verleiten lassen. Gerechterweise wird man dem Dritten Reich zugute halten müssen, daß es dieser überlebten Vergangenheit keine Träne nachweint. Wir wandten uns im Gegenteil mutig und entschlossen der Zukunft zu, der Errichtung homogener Zentralstaaten, der kontinentalen Großraumpolitik. Und die natürlich-amerikanische Tradition weist in die gleiche Richtung: Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Kontinente und Abwehr fremder Einmischung in die Angelegenheiten der Neuen Welt.

Nur weil wir immer übereilt und unter Zwang handeln mußten, ist so vieles fehlgeschlagen! Rasches Handeln war in unserem Falle gleichbedeutend mit Überstürzen. Um aber die Entschlüsse in Geduld reifen zu lassen, braucht man Zeit und Raum – und beides fehlt uns.

Die Russen besitzen beides in Überfluß und dazu jenen Hang zur Passivität, den Wesenszug der slawisch-ostischen Mentalität. Sie haben als weiteres durch die marxistische Doktrin die Mittel, das Volk im Zaum zu halten. Dafür versprechen sie das Paradies auf Erden, allerdings erst in weiter Ferne, und unterscheiden sich dadurch wesentlich vom christlichen Dogma.

Der Jude Mardochai-Marx, ein guter Hebräer, wartete auch auf seinen Messias. Er verwandelte ihn kurzerhand in den historischen Materialismus und setzte einer Hoffnung aufs Unendliche das Himmelreich auf Erden, die irdische Glückseligkeit, entgegen. Dieses Glück ist greifbar nahe, es ist versprochen, aber man muß abwarten, ohne dem Glück gewaltsam nachzuhelfen.

Das ist der richtige Dreh, mit dem fängt man die Dummen. Was Lenin nicht fertiggebracht hat, wird Stalin vollenden… und so die Reihe kommunistischer Diktatoren. Das ist raffiniert. Was soll man aber erst von dem ebenfalls jüdischem Hirn entsprossenen Christentum halten, das es sich leisten kann, seinen Gläubigen das Paradies erst im Jenseits zu versprechen? Es ist noch unvergleichlich stärker!

Ich hingegen stehe unter dem Schicksalsgebot, alles innerhalb eines einzigen kurzen Menschenlebens zu vollenden. Mir steht nur eine nüchterne Weltanschauung zur Seite, auf Realitäten basierend, deren Versprechen greifbare Formen annehmen müssen und die mir verbietet, den Mond zu versprechen.

Wofür die anderen die Ewigkeit haben, dafür bleiben mir nur ein paar armselige Jahre. Sie verlassen sich auf ihre Nachfolger, die an der gleichen Stelle beginnen, wo der Vorgänger aufgehört hat – Ersatzmänner, die mit dem gleichen Pflug die gleiche Furche weiterziehen. Ich frage mich unaufhörlich, wo sich unter meinen unmittelbaren Mitarbeitern der Auserwählte findet, um die Fackel weiter voranzutragen, die meinen Händen einmal entgleiten wird.

Ich bin für Europa die letzte Chance! Das neue Europa wird nicht durch parlamentarische Abstimmung, auch nicht durch Diskussionen und Resolutionen, sondern allein mit Gewalt erzwungen.

Das neue Europa kann nur aus Ruinen erwachsen. Ich meine nicht die Steinhaufen einer wahnsinnigen, materiellen Zerstörung, sondern auf den geistigen Trümmern des Eigennutzes, der Engstirnigkeit und der chauvinistischen Kirchturmspolitik.

Europa muß zum Nutzen aller und auch auf Kosten aller errichtet werden. Das hat Napoleon vollendet erkannt. Niemand mehr als ich kann besser die Qualen des großen Korsen nachfühlen, der – besessen von der Eroberung des Friedens – unaufhörlich neue Kriege zu führen gezwungen war, immer in der Hoffnung, den Frieden doch noch zu erjagen.

Seit dem Sommer 1940 erlebe ich die gleichen Seelenqualen. Immer wieder England, das gleiche England, das sich den Lebensrechten des Festlandes verschließt. Zwar, seither ist es alt und mürbe geworden, aber darum auch umso bösartiger und verdorbener. Und in seinem zersetzenden und widernatürlichen Handeln hat es die Hilfe der Vereinigten Staaten gefunden, die ihrerseits unter der Knute des Weltjudentums stehen. Der Ewige Jude lebt von unserer Uneinigkeit und hofft auch weiterhin, daraus Honig zu saugen.

Als ich zu der Überzeugung gelangen mußte, daß eine Verständigung mit England unmöglich war, habe ich mich entschlossen, die Entscheidung im Osten mit Waffengewalt zu suchen. Churchill hat die Großzügigkeit und Ritterlichkeit nicht zu schätzen gewußt, die ich durch Vermeidung des Äußersten England gegenüber hundertfach bewiesen habe.

Absichtlich habe ich die flüchtenden Briten bei Dünkirchen schonen lassen. Wenn ihnen nur Einer hätte begreiflich machen können, daß die Anerkennung unserer Führung auf dem Kontinent, der sie sich eigensinnig widersetzten, für sie selbst nichts als Vorteile bringen konnte.

Schon gegen Ende Juli, einen Monat nach der Niederwerfung Frankreichs, erkannte ich, daß der Frieden uns einmal mehr enteilte. Wenige Wochen später wußte ich, daß die Invasion der englischen Insel vor den Herbststürmen nicht mehr gelingen konnte, da wir uns nicht die Luftherrschaft zu sichern vermochten. Ich erkannte auch, daß die Invasion Englands niemals gelingen werde und habe sie aus meinen Plänen gestrichen.

Das Verhalten der Sowjets im Sommer 1940, die sich das Baltikum und Bessarabien einverleibten, während wir alle Hände voll zu tun hatten, ließ nicht den geringsten Zweifel über ihre wahren Ziele aufkommen. Und wenn solche wirklich noch bestanden hätten, der Besuch Molotows im November hätte sie völlig zerstreut. Auch die Vorschläge Stalins nach Rückkehr seines Außenministers konnten mich nicht täuschen. Stalin, dieser geborene Erpresser, wollte nur Zeit gewinnnen und seine Ausgangsposition in Finnland und auf dem Balkan verbessern. Ein regelrechtes Katz- und Mausspiel.

Schade, daß wir vor dem 15. Mai nicht angreifen konnten, aber um im ersten Ansturm Rußland zu überrennen, durften wir auf keinen Fall länger warten. Stalin dagegen konnte jeden Tag den Krieg starten.

Während des ganzen Winters und ganz besonders in den ersten Frühjahrstagen 1941 hat der Gedanke mir den Schlaf geraubt, die Sowjets könnten mir zuvorkommen. Hatte doch das italienische Versagen in Albanien und der Cyrenaika im Balkan eine ganz neue Lage geschaffen und eine Meuterei entfacht. Bei Freund und Feind schien der Ruf der Unbesiegbarkeit unserer Waffen getrübt. Keine andere Ursache hatte schließlich auch der Abfall Jugoslawiens, durch den wir gezwungen waren, den Balkan in den Krieg mit einzubeziehen. Eine Lage, die ich um jeden Preis habe vermeiden wollen.

Nachdem der Krieg einmal diese Richtung genommen hatte, lag es nahe, nun auch weiter zu marschieren. Nur ein Bruchteil der für die Rußlandoffensive bereitgestellten Verbände hätten genügt, den Vorderen Orient zu befreien. Sollten wir uns jedoch so weit von unseren Kraftzentren engagieren und damit die Sowjets geradezu einladen, über uns herzufallen? Sie hätten das unweigerlich noch im Laufe des Sommers, spätestens aber im Herbst getan und dann unter so ungünstigen Bedingungen für uns, daß jede Hoffnung auf unseren Sieg naiv war.

Die Sowjets zeigen die Langmut eines Dickhäuters nur gegenüber den verjudeten Demokraten. Sie wissen nämlich, daß diese ganz von selbst einmal ohne jeden äußeren Anstoß ihnen zum Opfer fallen werden – ganz einfach infolge ihrer innerpolitischen Schwächen, ausgelöst durch die ständigen Wirtschaftskrisen als Folge der Unzufriedenheit der Massen, die dem marxistischen Gift erliegen. Aber sie wissen auch, daß sie darauf in einem nationalsozialistischen Reich niemals spekulieren können. Sie wissen, daß wir ihnen in jeder Beziehung, im Frieden noch mehr als im Kriege, turmhoch überlegen sind.

Die russische Lethargie resultiert auch daraus, daß die materialistische Geschichtsauffassung es ihnen erlaubt, mögliche Risiken zu umgehen und abzuwarten, bis ihre Pläne reif sind – ein Jahr, ein Menschenleben, wenn nötig, auch ein ganzes Jahrhundert. Die Zeit kostet nichts. Der Marxismus verspricht den Besitzlosen, die er sich hörig macht, das Paradies auf Erden, aber nicht heute, auch nicht morgen, sondern in einer ungewissen Zukunft. Während eines ganzen Jahres hatten wir uns in der Hoffnung gesonnt, eine vernünftige, wenn auch nicht gerade übermäßig freundschaftliche Zusammenarbeit mit Stalin sei möglich. Ich bildete mir ein, 15 Jahre der Macht und der Verantwortung müßten einen Realisten – und Stalin ist zweifellos ein Realist – von den Eierschalen der nebulösen marxistischen Ideologie befreien, die nur als Opium weiterhin für fremde Völker in Reserve gehalten wird.

Die Brutalität, mit der die jüdische Intelligenz liquidiert wurde, nachdem sie den Zweck, das zaristische Reich zu ersetzen, erfüllt hatte, schien diese Annahme zu unterstreichen. Ich mußte annehmen, daß Stalin rechtzeitig Vorsorge dafür hatte tragen wollen, daß diese jüdischen Intellektuellen nicht auch das ihm vorschwebende großrussische Reich anstecken, jenes panslawische Ziel, das ja im Grunde nur die geistige Erbfolge Peters des Großen antritt.

Beide Seiten mußten dann, allerdings bei voller Anerkennung der unüberbrückbaren Gegensätze, daran gehen, die Eckpfeiler einer dauernden Verständigung zu schaffen: die peinlich genaue Abgrenzung und Beachtung der Interessensphären und die Beschränkung auf eine bloße wirtschaftliche Zusammenarbeit, die jedem seinen Vorteil garantierte. Eine Verständigung in dauernder Bereitschaft – und mit dem Finger am Abzug.

Was das Ausland und unser Verhältnis zur Umwelt angeht, so ist es ganz unmöglich, feste Lehrsätze aufzustellen, denn die Vorraussetzungen wechseln ständig. Ich schrieb vor zwanzig Jahren, daß es in ganz Europa für Deutschland nur zwei mögliche Bundesgenossen gibt: England und Italien. Das Schicksal hat es mir verwehrt, die sich aus dieser Erkenntnis logischerweise ableitende Politik in die Tat umzusetzen.

Wenn auch die Engländer noch über die Macht eines Weltreiches verfügten, so mangelte es ihnen doch schon an der zur Erhaltung dieses Weltreiches erforderlichen moralischen Werten.

Nicht immer einfältig war unsere Haltung in den französischen Kolonien. Auch hier waren unsere großen Genies der Wilhelmstraße in ihrem Element. Wahrhaft klassische Diplomaten, Militärs alter Schule und ostelbische Krautjunker, das waren unsere Helfer für eine Revolution von europäischem Ausmaß.

Sie verrannten sich in Vorstellungen einer Kriegsführung des vorigen Jahrhunderts. Dabei durften wir um keinen Preis das Spiel Frankreichs gegen die Völker mitmachen, die das französische Joch trugen. Wir mußten ihnen im Gegenteil bei ihrer Befreiung aus dieser Bevormundung helfen, wir mußten sie – wenn nötig – sogar dazu aufstacheln. Nichts hinderte uns 1940 an einem solchen Vorgehen, im Nahen Osten so wenig wie in Nordafrika.

Unsere Diplomaten verlegten sich indessen darauf, die Macht Frankreichs in Syrien, Tunesien, Algerien und Marokko zu festigen. Unsere Kavaliers-Politiker zogen es vor, gesellschaftliche Beziehungen mit eleganten Franzosen zu pflegen, statt die Freundschaft der Aufständischen zu erwidern. Sie frühstückten lieber mit stöckeschwingenden Kolonialoffizieren, die nur auf Betrug und Verrat sannen, als mit den Arabern, die uns treue Verbündete geblieben wären.

Nun, ich kenne die Spekulationen dieser berufsmäßigen Intriganten. Sie verstehen ihr Metier, und sie haben ihre Vorbilder! Sie dachten nur daran, damit den Engländern einen Streich spielen zu können, denn für sie existierte immer noch die längst überwundene Zeit der althergebrachten kolonialen Gegnerschaft zwischen Frankreich und England.

Ich meine damit, daß sie im Geist in der wilhelminischen Epoche, in der Welt der Königin Victoria, in der Zeit von Fouche, Poincare und Delcasse leben! Aber diese Gegnerschaft existiert nur noch an der Oberfläche und geht nicht tiefer. Es ist an ihr viel mehr Schein als Wirklichkeit und nur deshalb, weil es auch bei unseren Feinden noch Diplomaten alter Schule gibt.

Wenn wir in diesem Krieg unterliegen müssen, dann wird es sich nur um eine totale Niederlage für uns handeln können. Unsere Gegner haben ihr Ziel laut genug verkündet, um uns wissen zu lassen, daß wir uns keinen Illusionen über ihre Absichten hinzugeben haben. Das Weltjudentum, die Bolschewisten und das ganze Rudel geifernder Hyänen in ihrem Gefolge, sie werden gewiß die Waffen nicht aus der Hand legen, bevor sie das nationalsozialistische Deutschland zerstört, vernichtet und völlig aufgesplittert haben.

Zwangsläufig muß in einem solchen Krieg, in dem zwei Weltanschauungen von solcher Gegensätzlichkeit aufeinanderprallen, ein unglücklich ausgehender Kampf die totale Niederlage zur Folge haben. Es ist ein Kampf, der auf beiden Seiten bis zur vollständigen Erschöpfung geführt werden muß, und wir wissen, was uns bevorsteht – daß wir entweder bis zum Sieg oder aber bis zum letzten Blutstropfen aushalten müssen. Jeder Gedanke an eine Niederlage ist unerträglich. Mit Grauen denke ich an ein von den Siegern in Stücke gerissenes Reich, an die Leiden einer den Ausschreitungen vertierter Bolschewiken und amerikanischer Gangster ausgelieferten Bevölkerung.

Und doch vermag mir sogar diese Vision des Grauens den unerschütterlichen Glauben an die Zukunft des deutschen Volkes nicht zu nehmen. Je mehr wir zu leiden haben werden, um so augenfälliger wird das unvergängliche Reich wiedererstehen. Die besondere Fähigkeit des deutschen Volkscharakters, immer dann, wenn ein Beharren auf nationaler Selbstbehauptung den Fortbestand der Nation bedroht, in einen politischen Winterschlaf zu verfallen, wird uns noch einmal zustatten kommen.

Ich selbst allerdings vermag in einem solchen Übergangsstadium Deutschlands nicht zu atmen, wie dieses einem unterlegenen Dritten Reich folgen würde. Was immer wir 1918 an Schmach und Verrat erlebten, wäre gar nichts im Vergleich zu dem, was wir dann zu gewärtigen hätten.

Unfaßbar, daß nach 12 Jahren Nationalsozialismus eine derartige Möglichkeit eintreten könnte! Unfaßbar, daß das deutsche Volk, hinfort seiner Auslese beraubt, die es zu heroischer Größe geführt hat, sich über Jahre hinweg im Kot wälzen könnte. Welche Moralgesetze, was für Richtlinien kann es geben, für die in unverbrüchlicher Treue zu sich selbst Verharrenden?

Was auch geschehen möge: die Deutschen dürfen nie vergessen, daß es für sie immer darauf ankommt, die Elemente der Zwietracht auszumerzen und sich unermüdlich um die Einheit des Reiches zu bemühen.“

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Quelle:  KRITIK, Folge Nr.70: “Adolf Hitler – ein Leben für Deutschland und Europa”

4 Gedanken zu “Adolf Hitler – Letzte Gespräche – Ein Rückblick

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