Des Führers Kampf um den Weltfrieden – Teil 12 – Der Wahlkampf beginnt, Köln am 28. März 1936

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Der Führer rief zunächst die tieftraurige Zeit in Erinnerung, als die letzten deutschen Truppen über die Brücken des Rheins in eine Heimat zogen, die keine mehr war. Er schilderte die Stimmung der Verzweiflung und die Folgen des Krieges für das deutsche Volk, dem alles genommen wurde.

„Der November 1918“, rief der Führer aus, „konnte nicht das Ende des irdischen Lebens unseres Volkes bedeuten. Es mußte wieder eine Auferstehung kommen, allerdings nicht mit den alten Mitteln. Neue Wege mußten gesucht werden, an die Stelle der Zerrissenheit mußte eine neue Gemeinschaft treten, die fähig sein würde, das deutsche Schicksal zu wenden.“

Aus dieser Erkenntnis habe er als der beste Demokrat, hinter dem kein Kapital, kein Name, nichts als ein unerschütterlicher Glaube, Entschlusskraft und Willen standen, die Männer zu sammeln begonnen, die noch ein Ideal im Herzen trugen. Unter nicht enden wollendem Beifall erklärte der Führer:

„Das neue Deutschland konnte nur von Idealisten erbaut werden, die nicht mit dem Verstande allein, sondern auch mit heißem Herzen und einer fanatischen Liebe ihrem Glauben an ein besseres Deutschland anhingen.“

Der Führer schildert dann mit großer Wärme den zähen Kampf um den Einzelnen, bis es gelungen war, die große nationalsozialistische Bewegung zu schaffen, ohne die es ihm nicht möglich gewesen wäre, das Gesicht Deutschlands so zu verändern, wie es in den letzten drei Jahren geschah. Begeistertes Händeklatschen und immer wieder sich wiederholende Bravorufe unterstrichen die Worte des Führers. Nach einem Rückblick auf die katastrophale Lage bei der Machtübernahme sagte er weiter, traumhaft fern lägen uns die Zustände, die heute in anderen Ländern noch vorherrschen. Die Bewegung habe das Gleichgewicht geschaffen zwischen dem Ausbau der deutschen Wehrkraft und der Mobilisierung der inneren Kräfte unseres Volkes. Der Kampf gegen die Zersplitterung in Deutschland in 17 Ländern sei gewiß ein harter Kampf von ein paar Jahren gewesen, dessen Wunden aber heilen und dessen Segen Jahrhunderten zugute kommen werde. Wiederum wird der Führer von stürmischen Bravorufen und lang anhaltendem Beifallsklatschen unterbrochen.

Mit einem geschichtlichen Rückblick zeigt dann der Führer auf, wie in Deutschland immer wieder Männer hätten aufstehen müssen, um den Eigensinn des Einzelnen zu brechen und hinwegzuschreiten über viele Eigenarten.

Auch er habe vielen gut nationalen Menschen und vielen internationalen Sozialisten weh tun müssen, aber es musste geschehen, es musste einer kommen, der über den Zerfall die einigende Kraft stellte, um einen brudermörderischen Kampf zu verhüten. Er sei nicht den Vertretern anderer Parteien und anderer Anschauungen entgegengetreten, um sie zu quälen.

Und die drei Jahre nationalsozialistischer Regierung hätten bewiesen, dass, je länger das Trennende zurückgedrängt wurde, die inneren Kräfte mobilisiert würden. Der Einzelne sei als Einzelner eben ein schwaches, unvermögendes Wesen, aber wir seien gewaltig, wenn wir in uns verkörpern die Kraft von Millionen Menschen. Den guten Willen hätten wohl auch seine Gegner gehabt, aber sie hätten es nicht verstanden, die geballte Kraft der Millionen, die hinter ihnen standen, zu mobilisieren.

Den Kritikern der einen oder anderen Methode des Dritten Reiches müsse er schon sagen, über Methoden lasse sich streiten, aber über das eine lasse sich nicht streiten, daß wir wieder ein Volk bekommen hätten, das eines einigen Glaubens ist. Und das sei das Gewaltigste, das geschaffen worden sei.

Zur Wehrhaftmachung der ehemals entmilitarisierten Zone übergehend, fuhr der Führer fort:

„Damals, vor 18 Jahren, zogen die letzten Regimenter über die Brücken, und heute ist ein Volk zurückgekehrt.

Wie wollen nichts, als mit den anderen Völkern genau so zu leben, wie diese selbst leben, mit dem gleichen Recht und erst recht den gleichen Pflichten. Ob wir Verträge halten können, diese Frage sei zu Unrecht gestellt. Wir haben 17 Jahre“, rief der Führer aus, „darauf gewartet, ob die anderen auch diese heiligen Verträge achten.“ Wieder stürmische Beifallskundgebungen! „Das eine möchte ich hier erklären, daß wir überhaupt keinen Vertrag mehr unterschreiben, es sei denn, frei und gleichberechtigt.“

„Wir glauben alle, daß eine neue Ordnung in Europa notwendig ist, die sich nicht aufbauen kann auf den sterilen Auffassungen einer vergreisten alten Generation. Sie kann sich nicht aufbauen auf den Spitzfindigkeiten von Juristen oder von Politikern. Endgültig aufgebaut werden kann diese europäische Ordnung nur auf den Völkern selbst!“

Was er erstrebe, erklärte der Führer sodann, sei nichts anderes als die Rechtsordnung gleichberechtigter Nationalstaaten. Dann wandte er sich gegen die, die dauernd von Recht und Gerechtigkeit reden, aber nicht aufhören, anderen gleiches Recht abzusprechen. Gesten und symbolische Handlungen seien dem deutschen Volk absolut fremd geworden. Deutschland sei nicht ärmer geworden, weil es idealer geworden sei.

„Mehr Garantien als die Sicherheit einer Hand, die 67 Millionen Menschen umfaßt, gibt es auf der Welt nirgends mehr!“

Wieder erhebt sich ein minutenlanger Beifallssturm der begeistert dem Führer lauschenden Zuhörerer.

„Dieses Volk streckt der ganzen Umwelt die offene Hand entgegen, und diese Welt bietet nichts als Gesten und symbolische Handlungen. Welche Diskrepanz zwischen dem Gebotenen und der Kleinheit des Denkens auf der anderen Seite!“

„Wenn ich so von Frieden rede und so am Frieden hänge, dann geschieht es, mein liebes deutsches Volk, weil ich den Krieg wohl anders kennengelernt habe als so viele meiner politischen internationalen Gegenspieler. Ich rede wahrlich nicht von denen, denen der Krieg ein nützliches Ereignis war. Ich rede nur von denen, die aus irgendeiner gehobenen Stellung, d. h. einer erhöhten Perspektive, den Krieg unter sich abrollen sahen. Ich bin nicht in dieser Perspektive gewesen, ich war Musketier und habe den Krieg unten erlebt, sein Grauen und sein Entsetzen. Ich sehe nicht mit den Augen, mit denen diese ihn vielleicht sehen, aber ich glaube, mit meinen Augen haben den Krieg mehr Menschen sehen gelernt als mit den Augen dieser politischen Gegenspieler.“

„Drei Jahre lang habe ich gearbeitet für die Ehre meines Volkes, habe mich abgemüht und abgesorgt für seine Freiheit und für sein gleiches Recht! Drei Jahre lang habe ich gebangt für diesen Frieden, und heute muß ich der Welt den Wahrheitsbeweis dafür antreten, daß diese Sorgen, dieses Bangen, diese Hoffnung, aber auch diese Entschlossenheit nicht die eines einzelnen Menschen sind, sondern daß sie sind die Tugenden und das Bekenntnis eines gesamten Volkes.“

„Meine deutschen Volksgenossen, wir haben vor unserer eigenen Geschichte und vor unserem ewigen Herrgott sehr viel wieder gutzumachen. Einst lag seine Gnade über uns, und wir sind nicht würdig gewesen, sie zu bewahren. Die Vorsehung hat uns ihren Schutz entzogen, und unser Volk ist gestürzt, so tief gestürzt wie kaum ein zweites Volk je zuvor. In dieser schweren Not, da haben wir nun wieder beten gelernt. Da haben wir gelernt, uns gegenseitig zu achten, da haben wir wieder geglaubt an die Tugenden eines Volkes und haben uns bemüht, wieder besser zu werden.

So ist eine neue Gemeinschaft entstanden, und dieses Volk von heute kann nicht mehr verglichen werden mit dem Volk, das hinter uns liegt. Es ist besser, anständiger und edler geworden. Und wir fühlen es:

Die Gnade des Herrn wendet sich uns jetzt wieder zu, und in dieser Stunde, da sinken wir in die Knie und bitten unseren Allmächtigen, er möge uns segnen, er möge uns die Kraft verleihen, den Kampf zu bestehen für die Freiheit und die Zukunft und die Ehre und den Frieden unseres Volkes, so wahr uns Gott helfe!“

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Quelle: Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., München, 1936

3 Gedanken zu “Des Führers Kampf um den Weltfrieden – Teil 12 – Der Wahlkampf beginnt, Köln am 28. März 1936

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