Des Führers Kampf um den Weltfrieden – Teil 10 – Der Wahlkampf beginnt, Leipzig am 26. März 1936

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Zu Beginn seiner großen, immer wieder mit starkem Beifall aufgenommenen Rede schilderte der Führer das Chaos der parlamentarischen Demokratie.

Niemand könne bestreiten, dass seit der Machtübernahme im deutschen Volk eine umfassende Wandlung vor sich gegangen sei. Das deutsche Volk gebe heute einen besseren Anblick als vor drei Jahren. Das allgemeine Leben in Deutschland sei nicht schlechter, sondern schöner und gesünder geworden. Das wirtschaftliche Leben sei seit dem 30. Januar 1933 aufwärts gegangen. Entscheidendste Maßnahmen hätten getroffen werden müssen, um den Wiederaufstieg des deutschen Volkes sicherzustellen. In kurzer Zeit habe er harte und sehr schnelle Entschlüsse fassen müssen.

An jedem Tage habe er Entscheidungen treffen müssen, von denen das Schicksal Hunderttausender deutscher Volksgenossen abgehangen habe.

Das deutsche Volk habe jetzt wieder Männer gefunden, die bereit seien, dieVerantwortung für sein Schicksal zu übernehmen. Der Erfolg sei groß und gewaltig. Wer heute durch die deutschen Gaue fahre, sei erfüllt von einem grenzenlosen Stolz auf dieses Volk. Einer seiner ersten Befehle nach der Machtübernahme sei die Abschaffung des Gummiknüppels gewesen.

Das deutsche Volk habe sich innerlich gewandelt. Seine Einigung sei nach großen Gesichtspunkten vollzogen worden. Der politische Kampf gehe heute um gewaltigere Probleme als früher. Deutschland sei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch gewachsen. Glaube, Hoffnung, Zuversicht und Tapferkeit seien die Kräfte gewesen, die das bewirkt hätten. Er, der Führer, habe dem Volk mit Absicht große Aufgaben zur Bewältigung gestellt. Und heute, nach drei Jahren, müsse jeder den Erfolg zugeben. Deutschland verfüge wieder über ein Volksheer, eine große Luftwaffe und seine Flotte werden wieder aufgebaut. Die Souveränität über das gesamte Reichsgebiet sei wieder hergestellt. Unter stärkstem Beifall stellte Adolf Hitler fest, dass er sich gezwungen gesehen habe, den Locarno-Vertrag für erloschen zu erklären. Deutschland habe gleichzeitig einen großen Beitrag zum Weltfrieden geliefert, der nicht verbunden sei mit Ehrlosigkeit. Die Zeiten der Ehrlosigkeit seien endgültig vorbei. Das Recht der Selbständigkeit des deutschen Volkes sei wieder hergestellt.

Deutschland brauche sich heute nicht mehr zu schämen. Es habe keine Gnade und kein Geschenk erhalten, nichts sei ihm leicht gemacht worden, alles habe errungen und erworben werden müssen. Es sei gut so, denn um so mehr würden die nachkommenden Generationen an dem hängen, was so schwer erkämpft werden musste. Für ihn, den Führer, und seine Mitarbeiter sei es eine tiefe Notwendigkeit, von Zeit zu Zeit das Volk zum Urteil aufzurufen. Das stärke sein Bewusstsein, dass er nicht als einzelner Mann, sondern als Sprecher, Beauftragter, Herold und Schildträger des deutschen Volkes handle. Dieses Bewusstsein stärke ihn, alles auf sich zu nehmen.

Die Welt habe sich daran gewöhnt, in der deutschen Nichtgleichberechtigung etwas Selbstverständliches zu sehen. Wie das deutsche Volk sich im Innern auf dem großen Gedanken des Vertrauens aufbaue, so wolle es, dass es auch in Europa eine gefestigte Friedensordnung gebe, die endlich Gleichberechtigung bringt.

Niemand anders als das deutsche Volk sei berufen, Richter zu sein über die von ihm getroffenen Maßnahmen.

Er, der Führer, appelliere an das ewige Recht, an das Recht der Selbstbehauptung jedes Volkes. Er rede im Namen einer ewigen Volksinstanz. Das Volk soll Zeuge sein, dass es genau so denke wie er, Adolf Hitler. Er habe nichts anderes ausgesprochen als das, was das Volk ausspreche. Wenn ihm irgend jemand in der Welt entgegenhalte: Ihr müsst das Zeichen geben, das Zeichen einer geänderten Gesinnung, so müsse er erwidern: „Beleidigen Sie nicht 67 Millionen Menschen!“

Wer habe ein Recht, an der Vertrauenswürdigkeit der deutschen Nation zu zweifeln? Würde diese Nation vertrauenswürdiger sein, wenn sie von Ehrlosen geführt würde?

Das neue Symbol des Hakenkreuzes bürge dafür, dass dieser Zustand der Ehrlosigkeit nie wieder kommen wird. Wenn es für ihn einen Lohn gebe, so könne es nur der sein, dass das Volk hinter ihm stehe.

Zum Schluss seiner Rede appellierte der Führer an das Volk, der Welt ein einmaliges Beispiel eines einsichtsvollen, ehrliebenden, aber auch tapferen Volkes zu geben.

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Quelle: Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., München, 1936

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