Des Führers Kampf um den Weltfrieden – Teil 8 – Der Wahlkampf beginnt, Berlin am 24. März 1936

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Seinen mitreißenden Appell an die Volksgenossen der Reichshauptstadt in der Deutschlandhalle leitete der Führer ein mit der Zurückweisung der Behauptung, dass in der anderen Welt die Demokratie herrsche, während in Deutschland die Diktatur regiere.

Er stellte der Unverantwortlichkeit des Parlamentarismus das verantwortliche Führertum des nationalsozialistischen Staates gegenüber, in dem sich die wahre Demokratie verkörpere.

„Ich führe ja nicht das Leben eines im Verborgenen sich betätigenden Parlamentariers“ – so rief der Führer unter stürmischem Beifall aus -, „sondern stehe offen vor dem ganzen Volk; es kann meinen Weg und alle meine Handlungen verfolgen und sich sein Urteil bilden.“

Der Führer schilderte den Zerfall und Zusammenbruch der Nation unter dem Novembersystem; er sprach von der Not, der Verzagtheit, der Gleichgültigkeit, der Verzweiflung, dem Wahnsinn, dem das deutsche Volk in seiner Zerrissenheit verfallen war.

Er erinnerte an die nahezu unlösbar erscheinenden Aufgaben, denen er sich gerade in den ersten Tagen nach der Machtübernahme am 30. Januar gegenüber sah.

Den 47 Parteien, den 16 oder 17 Ländern, all den zahllosen Instanzen gegenüber, die vorgaben, die Interessen der Nation zu vertreten, gab es nur ein Mittel: „Damals musste man handeln!“

„Es konnte nur geben eine Führung, einen Willen und eine Entscheidung. Nicht 47 Handlungen, sondern eine Tat! Und wer diese drei Jahre gerecht überblickt, der wird nicht bestreiten können, daß in dieser kurzen Zeit weltgeschichtliche Ereignisse sich vollzogen haben:

Deutschland ist nicht nur einig geworden, sondern es ist auch stärker geworden auf allen Gebieten seines Lebens. Es ist heute ein anderes Volk als noch vor vier oder fünf oder gar zehn Jahren.

Dieses Volk hat heute einen anderen Geist.

Es wird beherrscht von einem anderen Willen und wird getragen von einem anderen Glauben!“

Mitgerissen von der Überzeugungskraft seiner Worte jubelten die Massen dem Führer zu, als er von dem starken Glauben und der festen Zuversicht sprach, mit denen das deutsche Volk wieder erfüllt und von denen es wieder beseelt ist:

„Deutschland lebt und wird nicht zugrunde gehen! Es wird bestehen! Es wird uns die deutsche Wiederauferstehung gelingen! Deutschland wird wieder seinen Ehrenplatz einnehmen im Kreise der anderen großen Nationen und Völker! Diese Zuversicht hege ich. Sie mußte ein ganzes Volk allmählich hegen lernen! Deutschland lebt heute in dieser Zuversicht!“

Zu den großen außenpolitischen Fragen übergehend, fand der Führer von tiefer Überzeugung getragene und die Massen immer wieder zu begeisterten Zustimmungskundgebungen mitreißende klare Antworten:

„Wir wünschen mit den anderen Völkern in Frieden und Freundschaft zu leben: allein sie sollen nicht unsere Friedensliebe verwechseln mit der Charakterlosigkeit jener, die vor uns deutsche Lebensinteressen preisgegeben haben!“

„Ich habe nicht 14 Jahre lang Ideen vor dem Volk vertreten, um sie dann im Besitz der Macht preiszugeben! Ich habe nie daran gedacht, 14 Jahre lang für die deutsche Ehre einzutreten, um sie dann, in dem Augenblick, wo sie mir anvertraut ist, preiszugeben, wie es die Männer vor mir taten!“

„Die Welt muß wissen, daß dieses scheinbare Deutschland von früher heute nicht mehr lebt! Sie soll sich nicht wundern, daß es nicht mehr lebt. Es hat in Wirklichkeit nie gelebt! Das wurde der übrigen Welt nur vorgetäuscht!

Das deutsche Volk ist ehrlich und rein geblieben die ganzen Jahre hindurch, obgleich seine damaligen Verräter es durch den Sumpf zogen!“

„Wenn nun die andere Welt sich heute an Buchstaben klammert, so klammere ich mich an eine ewige Moral!

Wenn sie mir Paragraphen vorhalten, dann bekenne ich mich zu dem ewigen Lebensrecht eines Volkes! Zu gleichem Recht und auch zu gleichen Pflichten.

Und wenn die anderen versuchen, aus solchen Buchstaben und Paragraphen Schuldbekenntnisse zu formen, dann muß ich als Vertreter des deutschen Volkes das Lebensrecht der Nation, die Ehre, ihre Freiheit und ihre Lebensinteressen dagegen wahrnehmen.“

„Wer aber glaubt, uns Ehre und gleiches Recht nicht zubilligen zu können, der soll nicht vom Frieden reden! Der glaubt nicht an Frieden und will keinen Frieden. Der will den Unfrieden der Völker, um vielleicht in diesem Unfrieden politische Geschäfte machen zu können.“

„Seit drei Jahren kämpfe ich für diese Grundsätze des deutschen gleichen Rechtes. Niemand anderem wollen wir etwas nehmen, aber auch Deutschland nichts nehmen lassen! Wie wollen nicht die Ehre eines anderen angreifen, aber auch mit der deutschen Ehre nicht umspringen lassen, wie das aus dem Geist von Versailles geschieht!“

„Wir wollen nicht anderen Völkern ihren Frieden nehmen und ihre Freiheit. Wir wollen aber auch unsere Freiheit haben und unseren Frieden!“

„Und wenn man mir sagt: Warum muß das jetzt in diesen drei Jahren sein – das sind ja sehr schöne Prinzipien – ohne Zweifel – aber warum muß das gerade jetzt sein? Weil ich jetzt lebe, darum muß es auch jetzt sein!

Jede Generation hat die Pflicht, das wieder gut zu machen, was durch sie und ihre Zeit verbrochen wurde. Unsere Generation ist gefallen, und unsere Generation hat sich wieder zu erheben!“

„Die Völker sehnen sich nach dem Frieden, jawohl, aber nach einem Frieden, der sie gleichberechtigt nebeneinander leben läßt. Ich glaube nicht, daß ein Volk heute ernstlich will, daß das Nachbarvolk unterdrückt wird. Ich glaube nicht, daß ein Volk will, daß man sein Nachbarvolk demütigt, daß man ihm Zumutungen stellt, die jedem anständigen Mann die Schamröte ins Gesicht treiben müssen. Ich glaube das nicht!“

„Ich möchte der Vorsehung und dem Allmächtigen danken dafür, daß er gerade mich ausersehen hat, diesen Kampf für Deutschland führen zu dürfen. Es ist der schönste Kampf und die herrlichste Aufgabe, die einem sterblichen Menschen gestellt werden kann: für ein Volk, das darniederliegt, das man beleidigt, dem man glaubt, seine Ehre zertreten zu können, einzutreten!“

„Wenn heute andere Staatsmänner uns Zumutungen stellen, die sie, auf ihr eigenes Volk bezogen, wahrscheinlich mit tiefster Entrüstung ablehnen würden, dann sollen sie sich nicht wundern, wenn ihnen dieselbe Ablehnung heute aus Deutschland entgegenschallt!“

„Ich handle so, wie das ganze Volk es will! Nicht einer in Deutschland ist aufgestanden, nein, ein Volk steht auf!“

„Es ist der Wille dieses Volkes, daß es in Frieden und Freundschaft mit den anderen Völkern lebt. Es ist der Wille dieses Volkes, daß dieser Friede verankert wird. Es ist der Wille dieses Volkes, daß es seinen Beitrag leistet für diesen Frieden.

Es ist aber unmöglich, daß dieses Volk noch länger Demütigungen entgegennimmt. Das ist unmöglich und wird unmöglich sein!

Wir haben daher der Welt ein klares Programm gegeben, und ich werde am nächsten Dienstag dieses Programm in noch klarerer und eindringlicherer Form wiederholen. Ich will der Welt zeigen, was möglich ist, was wir zu tun bereit sind – so wie ich ihr heute mitgeteilt habe, was unmöglich ist und was wir niemals tun werden!“

„Ich bin nicht der Führer des deutschen Volkes, um Gesten zu machen. Ich bin vom deutschen Volk beauftragt, einfach seine Interessen zu vertreten. Das will ich tun!“

„Wenn man von einer ’symbolischen Handlung‘ spricht, die wir vollziehen sollen – die habe ich vollzogen.

Ich habe der Welt ein Programm verkündet zu einem internationalen Frieden auf ein Vierteljahrhundert. Dafür habe ich mein Wort und das Wort der Nation verpfändet.

Ich rufe Deutschland auf, symbolisch am 29. März der anderen Welt zu zeigen, daß diese Geste seinem Willen entspricht. Und ich möchte  – ich wiederhole es – die anderen Staatsmänner einladen, dieselbe symbolische Handlung vorzunehmen!“

Die mit innerster Überzeugungskraft ausgesprochenen außenpolitischen Darlegungen des Führers lösten immer wieder die brausende Zustimmung und den begeisterten Beifall der Massen aus, die sich zu gewaltigen Kundgebungen steigerten, als der Führer zum Schluss das deutsche Volk aufrief zum Bekenntnis am 29. März.

„Ich habe jetzt über drei Jahre lang meine Pflicht erfüllt. Deutsches Volk, erfülle jetzt du die deine genau so.

Ich habe drei Jahre mit Hingabe und fanatischem Glauben für dich gekämpft! Jetzt reiße deinen Mut, deine Tapferkeit und deine Hingabe zusammen und tritt genau so fanatisch ein für mich, der ich nichts bin als dein Sprecher, dein Vertreter und damit dein Führer!“

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Quelle: Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., München, 1936

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