Des Führers Kampf um den Weltfrieden – Teil 2 – Der Wahlkampf beginnt, Karlsruhe am 12. März 1936

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Drei Jahre geht der Kampf der nationalsozialistischen Bewegung jetzt in Deutschland. Ein beispielloses Ringen ging diesem Kampf voraus. Wir haben damals keine reiche Erbschaft übernommen, sondern einen vollkommen verfallenen Staat und eine verfallene Wirtschaft. Auf allen Gebieten einen Zusammenbruch. Niemand hatte mehr den Glauben, daß es noch einmal gelingen würde, die deutsche Wirtschaft wieder in Gang zu setzen. Allein schlimmer noch als dies war der Verfall der deutschen Arbeitskraft. Fast sieben Millionen Erwerbslose. Und noch schlimmer als das: Millionen Deutsche, die ihren Beruf nicht mehr ausüben konnten, und Millionen junger Deutscher, die heranwuchsen, ohne einen ordentlichen Beruf zu lernen.

Es war die Zeit, in der das deutsche Volk aufhörte, ein Volk der gelernten Arbeiter zu sein, und begann, ein Volk von Hilfsarbeitern zu werden. Jeder Mensch konnte voraussehen, daß diese Entwicklung, durch drei, vier, fünf Jahre fortgesetzt, zu einer Katastrophe führen mußte. Dieser wirtschaftlichen Entwicklung entsprach auch unser innerpolitischer Verfall. 47 Parteien versuchten damals, das deutsche Volk zu vertreten. Lauter Fähnchen und nicht eine einzige deutsche Fahne. Deutschland befand sich im Zustand vollkommener Auflösung! Keine großen politischen Gedanken, keine großen Ideale und keine Triebkraft – außer bei einer einzigen Bewegung – bei unserer nationalsozialistischen Partei! Wir sehen weiter in dieser Zeit nicht nur den Parteienzerfall, sondern den Zerfall des Volkes an sich in zahllose Gruppen, in Stadt und Land, in Arbeiter und Bauern, in Angestellte und Beamte, in Proletarier und Akademiker, in Katholiken, Protestanten, Monarchisten, Republikaner usw. Deutschland hatte damals aufgehört, von einem Volk bewohnt zu sein, und war statt dessen Heimstätte geworden für einander widerstrebende und widerstreitende Interessengruppen.

Und dem entsprach auch die Stellung Deutschlands in der Welt. Das Jahr 1918 war nicht nur ein Zusammenbruch, der die deutsche Nation in ihrem inneren Leben traf, nein, ein Zusammenbruch, der ihre Stelle auf viele Jahre der Außenwelt gegenüber festlegte. Deutschlands Fall war aber nicht der Fall eines Volkes allein oder eines Staates, er war auch der Fall Europas. Denn seit diesem deutschen Fall sehen wir in Europa eine Periode ewiger Krisen, fortgesetzter Spannungen und laufender Katastrophen. Dieses Europa und die ganze Welt, sie sind seitdem nicht ruhiger, die Gegensätze sind nicht geringer geworden. Im Gegenteil, sie sind stärker und krasser als je zuvor. Mißtrauen erfüllt heute die Völker. Auf der einen Seite Haß, auf der anderen Seite Neid oder Furcht. So wie unser deutsches Volk im Inneren verfallen war, erleben wir es auch bei den anderen.

In diesem Zustand traten wir am 30. Januar 1933 die Macht an. Damals hatte ich nichts weiter hinter mir als diese eine Bewegung, aber auf sie stützte ich mich, denn auf sie konnte ich mich blind verlassen, und meinen Glauben, der mich selbst nie verlassen hat! Mit dieser Kraft begann ich den Kampf um ein neues Deutschland. Ich hatte mir damals einige Punkte vorgenommen und mir heilig geschworen, von diesen Punkten nie zu lassen.

Ich bin eingetreten für die deutsche Ehre in der Überzeugung, daß, wie ein einzelner Mensch nicht ohne Ehre zu bestehen vermag, auch ein Volk nicht ohne Ehre leben kann.

Nur charakterlose Menschen können glauben, daß solche Ehrbegriffe für das Vaterland nicht nötig sind. Ich bin überzeugt, daß, wenn das deutsche Volk nicht bewußt zu dieser Ehre erzogen wird und gewillt ist, für sie einzustehen, ihm auf die Dauer das tägliche Brot auf dieser Welt nicht gesichert sein wird. Zweitens: Ich trat daher von diesem Augenblick an ein für das gleiche Recht des deutschen Volkes.

So wie ich im Innern des Reiches den Standpunkt vertrete, daß es nicht zwei- und dreierlei Recht gibt, so konnte ich mich auch nicht abfinden mit einer Stellung Deutschlands, die zweiten oder dritten Rechts ist. Ich habe mir damals geschworen, für dieses gleiche Recht Deutschlands einzutreten, mutig und tapfer bis zum Äußersten.

Und ich war drittens überzeugt, daß die nationale Ehre und das gleiche Recht nur bestehen können auf der Grundlage der eigenen Kraft. So wie ich im Einzelleben des Menschen sagen muß, daß seine Existenz abhängig ist von seiner Tatkraft, von seiner Entschlossenheit, von seinem Mut, von seinem Fleiß und nicht von der Hilfe anderer, so bin ich auch überzeugt, daß zuerst jedes Volk nur bauen darf auf seine eigene Kraft.

Und viertens war ich entschlossen, dafür zu sorgen, daß diese Kraft sich äußert durch einen Willen, durch eine Tat! Ich habe das gegen diejenigen durchgesetzt, die in der Vielzahl des Lebensausdruckes eine Bereicherung des Lebens sehen wollten. Ich habe mich gegen die gewendet, die dem Volke einreden wollten, daß die sogenannte „Freizügigkeit der Meinungsäußerung“ eine Stärkung der Lebenskraft sei. Ich habe demgegenüber die heilige Überzeugung verfochten, daß die Kraft eines Volkes in derZusammenfassung seines Willens in einem Interesse liegen muß, in seiner Entschlossenheit zu einem Entschluß und in der Zusammenfassung seines Handelns zu einer Tat!

Fünftens: Ich war damals entschlossen, im Innern Deutschlands den Frieden herzustellen, einen Frieden gegen die, die glaubten, durch Partei- und ewige Wirtschaftskämpfe ihre Interessen wahrnehmen zu können. Ich habe mich in diesen Jahren unentwegt zu dem Glauben bekannt, daß ein Volk nur dann zu gedeihen vermag, wenn es seine inneren Differenzen so weit meistert und überwindet, daß nicht durch diese Differenzen sein gemeinsamer Lebenskampf gelähmt und am Ende gehindert wird. Auch ich sehe natürlich und sah die verschiedenen Interessen, die in einem Volk bestehen. Auch ich sehe den Städter, den Handwerker, den Bauern, den Angestellten, den Unternehmer, und ich verstehe, daß sie alle glauben, ihre besonderen Interessen auch besonders vertreten zu müssen. Allein, ich weiß, daß, wenn diese Interessenvertretungen in Zügellosigkeit ausarten, sie alle am Ende doch nicht ihre Interessen finden können, sondern nur gemeinsam ihre Interessen vernichten werden. Ich habe mich demgegenüber auf den Standpunkt gestellt, daß ein Regime unabhängig sein muß von solchen Interessen. Es muß vor und entgegen den Interessen einzelner das Interesse der Gesamtheit vor Augen halten.

Ich kenne kein Regime der Bürger und kein Regime der Arbeiter, kein Regime der Städter, des Handwerks oder des Handels. Ich kenne auch kein Regime der Industrie, sondern nur ein Regime des deutschen Volkes!

Wie auch diese Menschen sich im einzelnen stellen zu müssen glauben, sie sindunlösbar miteinander verbunden, und ein Schicksal hebt sie alle empor, schweißt sie zusammen oder zerbricht sie. Ich habe daher versucht, diesen inneren Frieden Deutschlands wiederherzustellen. Es ging nicht immer leicht, und die heilige Einfalt und Unvernunft hat sich mit allen Mitteln dagegen gewendet. Jetzt nach drei Jahren werden sie zugeben: Langsam sind alle deutschen Interessen dabei nun gut vertreten worden und zu ihrem Recht gekommen! Nicht einzelnen in der deutschen Wirtschaft ist das zugute gekommen, sondern dem ganzen deutschen Volk. Und wenn der eine oder andere glaubt, daß er zu kurz gekommen ist, so sage ich ihm: Mein lieber Freund, ich habe in drei Jahren so viel getan, wie überhaupt ein Mensch nur tun konnte.

Wenn meine Vorgänger alle in all den Jahren soviel geleistet hätten wie ich in diesen letzten dreieinhalb Jahren, so stände ich gar nicht hier. Im allgemeinen sagt man, daß das Einreißen viel schneller geht als der Aufbau. In diesem Falle, glaube ich, ging der Aufbau schneller vor sich, als früher sogar der Abbruch sich vollziehen konnte. Ich habe mich bemüht, dem deutschen Volk den inneren Frieden zu bringen. Heute nach drei Jahren darf ich sagen: Das deutsche Volk ist das innerlich zufriedenste Volk der Welt. Daß es heute dem deutschen Volk weit besser geht als damals, daran wird das Kopfschütteln derer nichts ändern, die immer glauben, alles kritisieren zu müssen. Diese Leute können sich selber gar nicht einmal vorstellen, wie es denn heute anders sein sollte. Denn es kann sich doch heute keiner einbilden, daß es in Deutschland noch denkbar wäre, wieder 47 Parteien aufzumachen oder wieder den Klassenkampf zu beginnen oder die einzelnen Gruppen und Stände gegeneinander auszuspielen. Nein, das ist vorbei.

Diese Neuordnung im besten Sinne nimmt von Jahr zu Jahr zu im Dienste unseres Volkes und seiner Interessen. Wir sind noch im Aufbau begriffen, die Zeit aber wird weiter schreiten. Die Bewegung wird bleiben! Je mehr aber diese Zeit fortschreitet, um so stärker wird die Arbeit fortgesetzt, und am Ende wird es doch noch gelingen, das ganze Volk in eine große Familie zu verwandeln.

Wenn gesagt wird, das seien blasse Ideale, so antworte ich: Meine Herren, wenn ich nicht ein grenzenloses Ideal gehabt hätte, dann stünde ich jetzt nicht hier! Ich habe an meine Ideale geglaubt, weil ich an mein Volk glauben wollte! Ich kann mich in Zukunft nicht von diesen Idealen lösen und mich von ihnen trennen. Sie werden bleiben, weil nur so der Lebensweg unseres Volkes zum Nutzen des ganzen Volkes gefunden werden kann und weil ich nur so, von diesen Idealen ausgehend, die richtige Beantwortung finde der großen Fragen, die uns außerhalb des deutschen Volkes berühren.

Denn so wie im Innern alle meine Entscheidungen getragen wurden von der Überzeugung, für den Frieden der Nation, für die innere Verständigung, für eine gegenseitige Rücksichtnahme und damit für die praktische Erziehung zum Nationalsozialismus zu wirken, so habe ich mich auch bemüht, das deutsche Volk der Umwelt gegenüber einzustellen. Auch dort ging ich von dem großen Ideal des Friedens in der Überzeugung aus, daß nur in und unter diesem Ideal auf die Dauer die europäischen Völker und darüber hinaus die Welt glücklich sein können.

Es ist mein Wunsch, auch die großen Gegensätze im Völkerleben genau so wie im Innern des Landes nach den Gesichtspunkten des Rechts, der Billigkeit und damit der Vernunft zu lösen.

Man könnte ja auch sagen: Das sei nicht möglich, das sei phantastisch, das seien Ideologien. Nun, ich glaube an diese Ideologien, und es ist schon Wunderbares auf diesem Gebiet gelungen! Ich trete ja nicht an das deutsche Volk als ein Schwätzer heran. Ich kann sagen: Diese Gedanken haben mich drei Jahre lang geleitet, und sie haben mich gut geleitet.

Als ich vor drei Jahren die Regierung übernahm, war das deutsche Volk in Europa nur von Feindseligkeiten umgeben. Und das schlimmste war hierbei, daß dieser Mentalität so wenig Überlegung auf allen Seiten zugrunde zu liegen schien; weder hier noch anderswo wurden die Probleme mit der genügenden Nüchternheit durchdacht. Man ließ sich hineintreiben in Haß, Mißgunst, Furcht und Eifersucht.

Ich habe mich bemüht, in die Beziehung Deutschlands zur Umwelt die Vernunft zu bringen. Ich habe mich bemüht, die Beziehungen aufzubauen auf ewig als richtig erwiesenen Grundsätzen menschlicher Zusammengehörigkeit und menschlicher Gemeinschaftsarbeit.

Ich habe versucht, der Welt und dem deutschen Volk klarzumachen, daß Europa ein kleiner Begriff ist, daß in diesem kleinen Europa seit Jahrhunderten tiefe Verschiebungen nicht mehr stattgefunden haben, daß es sich hier in Europa um eine Völkerfamilie handelt, daß die einzelnen Mitglieder dieser Familie in sich aber unendlich gehärtet sind. Daß sie Nationen darstellen, erfüllt von Traditionen, zurückblickend auf eine große Vergangenheit, eine eigene Kultur sich ihr eigen nennen und mit Stolz auf die Zukunft hoffen. Ich habe mich bemüht, unserem Volk und darüber hinaus auch den anderen begreiflich zu machen, daß jede haßerfüllte Auseinandersetzung nur ganz vorübergehend kleine Erfolge zeitigt.

Die europäischen Grenzen der Staaten können wechseln – ihre Völker bleiben stabil! Staatsgrenzen kann man verändern, Volksgrenzen sind geradezu unveränderlich geworden!

Es gibt keine leeren Räume in Europa, in die die Massen in Europa hineinströmen können. Es gibt keine ungehärteten Völker in Europa, die ohne weiteres ihrem Wesen entfremdet werden könnten. Es gibt aber auch keine Notwendigkeit, und es ist daher ohne Sinn, zu versuchen, Völker ihrer Eigenart zu entkleiden, um ihnen eine fremde aufzuzwingen. Ich habe mich bemüht, von dieser ganz nüchternen Erwägung aus dasVerhältnis Deutschlands zu seiner Umgebung zu bessern, und es war nicht erfolglos.

Vor drei Jahren, als Deutschland im tiefsten Gegensatz zu Polen stand, gelang es mir, diese Spannungen allmählich zu mildern, und dank des tiefen Verständnisses eines anderen großen Führers und Staatsmannes ist es gelungen, langsam zwei Völker einander zu nähern. [Scriptorium merkt an: Pilsudski.]

Aus dieser Annäherung kam allmählich eine Verständigung und aus der Verständigung die Überzeugung der Notwendigkeit eines freundschaftlichen Nebeneinanderlebens und daraus wieder langsam eine gegenseitige Rücksichtnahme. Ich bin der Überzeugung, daß man einmal nach einer gewissen Zeit nicht mehr verstehen wird, wieso zwei Völker in der Sphäre einer sich bildenden sogenannten „traditionellen Erbfeindschaft“ leben konnten. Ich habe mich bemüht, dieses Verhältnis zwischen den beiden Völkern, soweit es Deutschland betrifft, zu normalisieren. Es ist zum Nutzen beider Völker gelungen. Ich habe versucht, diesen selben Gedanken vom Osten nach dem Westen zu übertragen. Auch hier bemühte ich mich, zum ersten Male glaube ich, als deutscher Nationalsozialist zu zeigen, daß die Fortsetzung dieser sogenannten „Erbfeindschaftslehre“ für beide Völker unvernünftig, weil sinnlos, sein muß und auch ist. Gewiß, auch hier werden vielleicht viele sagen, das sei ein Ideal. Ich glaube aber an dieses Ideal und glaube, daß einmal die Vernunft auch hier triumphieren wird! Jedenfalls glaube ich, daß es notwendig sein wird, alles zu tun, um dieser Vernunft zum Siege zu verhelfen.

Davon geht meine Verständigungspolitik aus, nämlich von dem Gedanken, daß es nur zwei gleichberechtigte Partner oder keine geben kann. Nur aus dieser Gleichberechtigung kann eine gegenseitige Achtung kommen, und nur aus der gegenseitigen Achtung kann der Respekt voreinander kommen, und nur aus dem Respekt voreinander kann auch die gegenseitige Rücksichtnahme erwachsen.

Beide Völker haben unzählige Male die Schlachtfelder mit dem Blut ihrer Besten getränkt. Die Grenzen wanderten bald 50 – 100 Kilometer nach der einen oder anderen Seite. Ein Endergebnis würde auf diesem Wege nie zustande kommen, wohl aber würden die beiden Völker immer wieder ihr bestes Blut verlieren und in der Zwischenzeit unter Sorge und Mißtrauen, unter der Furcht und dem Haß auch ihre Wirtschaft leiden lassen. Ich glaube, daß eine ruhige Erwägung auch diesen beiden Völkern einmal den Weg zueinander zeigen muß. Und das bringe ich für die Verständigung mit als der Sprecher von über 67 Millionen Menschen! Dann gibt es viele, die sagen, die Vernunft sei nicht das Entscheidende, sondern da gebe es andere Imponderabilien zu beachten. Ich glaube, daß es nichts Wertvolles geben kann, was nicht am Ende auch der Vernunft faßbar ist.

Ich wende mich dagegen, daß man in der Staatskunst Auffassungen als richtig hinstellen will, die nicht in der Vernunft zu verankern sind. Man sagt mir manchmal: Aber das war noch nicht da, und die bisherige Staatskunst beweist, daß auf die Dauer das doch nicht möglich ist. Nein, die Staatskunst lehrt umgekehrt, daß auf die Dauer das bisherige Verfahren zu keinem Erfolg geführt hat, und daher lehne ich auch diese Art von Staatskunst ab. Man sagt mir, aber wenn Sie deutscher Nationalist sind, so müssen Sie doch militärische Triumphe wollen. Ich kann nur sagen, mein Ehrgeiz ist nach ganz anderen Triumphen gerichtet. Ich bin deutscher Nationalist und werde mein Volk vertreten mit dem ganzen Fanatismus eines Soldaten der großen Armee von einst.

Ich habe den Ehrgeiz, mir einmal im deutschen Volk ein Denkmal zu setzen. Aber ich weiß auch, daß dieses Denkmal besser im Frieden aufzustellen ist als in einem Krieg. Mein Ehrgeiz geht dahin, daß wir in Deutschland die besten Anstalten für die Erziehung unseres Volkes schaffen. Ich will, daß wir in Deutschland die schönsten Stadien erhalten, daß unsere Straßen ausgebaut werden, daß unsere Kultur sich hebt und veredelt, ich will, daß unsere Städte verschönert werden, ich will auf allen Gebieten des menschlichen Kulturlebens und -strebens Deutschland mit an die Spitze stellen. Das ist mein Ehrgeiz!

Ich will, daß die Arbeitskraft meines Volkes nicht brachliegt, sondern daß sie ausgenützt wird, um uns wieder neue Werte zu schenken. Ich will diese Arbeitskraft umsetzen in Schönheit für unser Volk, in Leben und Freude für unser Volk. Ich will dafür eintreten, daß dieses Volk ein möglichst sorgenfreies Dasein führen kann. Ich werde eintreten dafür, daß seine Lebensgüter möglichst vernünftig verteilt werden! Allein, ich will nicht, daß ein anderer sich hier einmischt und glaubt, uns irgend etwas nehmen zu können!

Ich lebe nur meinem Volke, und die nationalsozialistische Bewegung denkt nur an dieses Volk.

Ich lebe nur dem Gedanken an die Zukunft dieses Volkes, sehe vor mir diese unzähligen Millionen Menschen, die schwer arbeiten und so wenig zum Leben besitzen, die oft so viel mit Sorgen zu ringen haben und denen das Glück so selten zuteil wird. Die nationalsozialistische Bewegung will nur diesen Menschen helfen, sie will versuchen, ihr Leben zu erleichtern, es schöner zu gestalten. Sie will zu dem Zweck alle Kräfte der Arbeit, der Genialität, der Organisationskunst in den Dienst dieser Lebenserhaltung stellen.

So bitte ich Sie, gehen Sie an diesem kommenden Wahltag zur Urne. Erfüllen Sie Ihre Pflicht und vergessen Sie nicht: Deutschland wird nicht getragen von nur einem Mann, sondern vom ganzen deutschen Volk. Und ein Mann kann nur so lange Sprecher dieses Volkes sein, solange dieses Volk selbst Mann für Mann und Weib für Weib hinter diesem Manne steht. Nicht meinetwegen bitte ich sie, an diesem 29. März ihre Pflicht zu erfüllen, sondern um unseres Volkes und seiner Zukunft wegen. Denn wir sind vergänglich, aber Deutschland wird bestehen! Wir können sterben, aber Deutschland muß leben, jetzt und immerdar!

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Quelle: Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., München, 1936

4 Gedanken zu “Des Führers Kampf um den Weltfrieden – Teil 2 – Der Wahlkampf beginnt, Karlsruhe am 12. März 1936

  1. Moin Moin alle zusammen!!

    So wie es damals war, ist es heute ein gleich ähnlicher Zustand, Zitat: „…sondern einen vollkommen verfallenen Staat und eine verfallene Wirtschaft. Auf allen Gebieten einen Zusammenbruch. …“ Zitat Ende

    DEUTSCHE STEHT AUF!

    Mit deutschem Gruß

    Gefällt mir

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