25. Februar 1932: Adolf Hitler erhält die deutsche Staatsangehörigkeit

Adolf Hitlers Nationalität bezeichnet einen nach 1945 entstandenen Streit über die nationale Zugehörigkeit Adolf Hitlers. Adolf Hitler wurde als Bürger des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn geboren und ließ sich nach Ende des Ersten Weltkrieges in Bayern nieder, besaß aber nur eine Aufenthaltsgenehmigung und keinen reichsdeutschen Pass. Die reichsdeutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm erst zu Beginn der 1930er Jahre verliehen, zuvor war er seit 1925 staatenlos gewesen.

Diese Tatsache wird bis in die Gegenwart als Argument dafür angeführt, Adolf Hitler sei gar kein Deutscher gewesen, sondern lediglich ein Österreicher, ein Ausländer und sogar ein Migrant. Hier wird jedoch keine Trennung zwischen Staatsangehörigkeit und Volkszugehörigkeit gemacht. Adolf Hitler mag die reichsdeutsche Staatsangehörigkeit erst spät verliehen bekommen haben, dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass er nach der Völkerkunde Angehöriger des deutschen Volkes war. Der Streit hat seine Ursachen wohl auch darin, dass man in Österreich nach Kriegsende durch Umerziehung sich immer weniger als deutsch zu sehen begann und sogar von einer eigenen österreichischen Nation, die wenig mit Deutschland zu tun habe, gesprochen wird.

Bei innerdeutschen Feindlichkeiten wird von Seiten mancher umerzogenen Bundesdeutschen auch den Österreichern vorgeworfen, dadurch, dass Adolf Hitler von ihnen kam, sei die andauernde Lage in Deutschland (gemeint ist damit die Bundesrepublik Deutschland) so schlecht und weiter, wäre Adolf Hitler bei „seinem eigenen Volk“ geblieben, wäre den Deutschen viel erspart geblieben. Oftmals wird Adolf Hitler posthum als „gefühlter Deutscher“ verspottet. Viele Deutsche sprechen heute sogar sinnfreierweise von einer Eindeutschung des Ausländers Hitler, manche sind sogar mehr als 50 Jahre nach dessen Tod noch daran interessiert, Adolf Hitler die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches zu entziehen. Der NPD-Politiker Jürgen Gansel merkte diesbezüglich an, dass man darin den Wahnsinn des BRD-Systems erkennen könne, denn

„ein toter Deutsch-Österreicher wird ausgebürgert, während Tag für Tag Hunderte von Negern als Afro-Teutonen eingebürgert werden.“

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Adolf Hitlers Abstammung

Theorien über Adolf Hitlers Abstammung besagen, dass Adolf Hitlers Großmutter väterlicherseits, Maria Anna Schicklgruber, eine Affäre mit dem jüdischen Dienstherren Frankenberger, bei dem sie angestellt gewesen sein soll, gehabt habe und dass aus dieser Verbindung der Vater des Führers, Alois Hitler, entstanden sei. Diese Verbindung hätte zur Folge gehabt, dass Adolf Hitler den Nürnberger Gesetzen nach Vierteljude gewesen wäre, was nach diesen Gesetzen jedoch keinerlei Folgen gehabt hätte.

Eine andere Theorie besagt, dass Adolf Hitler mit dem Rothschild-Clan verwandt sei. Es handelte sich lediglich um Spekulationen ohne handfeste Beweise dafür. Als Indiz wurde oft die Tatsache hergenommen, dass Adolf Hitler mit der Erklärung, Döllersheim zum Heeresgutbezirk und Truppenübungsplatz zu machen, die Heimat seiner Ahnen auslöschen wollte, da er etwas zu verbergen gehabt hätte. Tatsächlich ließ er dort einen Truppenübungsplatz anlegen, um die dünn besiedelte Gegend wirtschaftlich zu beleben. Es existieren jedoch noch weitere Spekulationen über Adolf Hitlers angebliche jüdische Abstammung.

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Quellen

Als Quellen werden verschiedene Publikationen genannt, beispielsweise Dietrich Bronder, Bevor Hitler kam oder auch Hennecke Kardel, Adolf Hitler – Begründer Israels. Letztlich greifen jedoch viele Werke zu bestimmten Versionen über Adolf Hitlers Abstammung nur auf einen einzigen Urheber zurück: auf Hans Frank, Generalgouverneur in Polen. Hans Frank behauptete in alliierter Gefangenschaft, Adolf Hitler habe von Patrick Hitler, einem Sohn seines Halbbruders Alois, einen Brief erhalten – möglicherweise ein Erpressungsversuch, weil es in Hitlers Familiengeschichte „gewisse Umstände“ gäbe. Hans Frank schreibt dazu:

„Der Vater Hitlers war das uneheliche Kind einer in einem Grazer Haushalt angestellten Köchin namens Schickelgruber aus Leonding bei Linz“.

Hausherr und Arbeitgeber der Maria Schicklgruber wäre angeblich ein Jude namens Frankenberger gewesen. Dieser Frankenberger war aber nach Hans Franks Darstellung nicht Hitlers Großvater, denn:

„Adolf Hitler selbst wusste, dass sein Vater nicht von dem geschlechtlichen Verkehr der Schickelgruber mit dem Grazer Juden herstammte. Er wusste es von seines Vaters und der Großmutter Erzählungen.

(…) Dass Adolf Hitler kein Judenblut in seinen Adern hatte, scheint mir aus seiner ganzen Art dermaßen eklatant erwiesen, das es keines weiteren Wortes bedarf.“

Hans Frank ist hier ein peinlicher Schnitzer unterlaufen: Adolf Hitler wurde 1889 geboren. Die Großmutter Maria Anna Schicklgruber ist aber bereits 1847 gestorben; sie kann ihm also nichts erzählt haben. Diese Darstellung ist offenkundig falsch. Nachdem Hans Frank gerade noch eindringlich gesagt hat, Adolf Hitler habe „kein Judenblut in seinen Adern“ gehabt, schließt er nur sechs Zeilen weiter die Bemerkung an:

„Ich muss also sagen, dass es nicht vollkommen ausgeschlossen ist, dass der Vater Hitlers demnach ein Halbjude war, aus der außerehelichen Beziehung der Schickelgruber zu dem Grazer Juden entsprungen. Demnach wäre dann Hitler selbst ein Vierteljude gewesen. Dann wäre sein Judenhass mitbedingt gewesen aus blutempörter Verwandtenhasspsychose. Wer mag das alles ausdeuten können!“ 

Wenn die Angaben Hans Franks zutreffen würden, müsste ein Jude namens Frankenberger 1836 in Graz gelebt haben. Nachgewiesen werden müsste auch, dass Adolf Hitlers Großmutter Maria Anna Schicklgruber 1836 in Graz angestellt war. Alles das kann aber nicht bewiesen werden. Und bewiesen werden kann auch nicht, dass es im 19. Jahrhundert Juden im deutschen Sprachgebiet mit dem Namen Frankenberger gegeben hat. Gerhard Kessler fand 1935 (unter Berücksichtigung aller Abwandlungen im Lauf des 19. Jahrhunderts) nicht einen einzigen Träger des Namens Frankenberger. Es gab in Graz zwar Leute mit dem Namen „Frankenberger“, aber keiner der nachweisbaren Grazer Frankenberger kommt als Vater Alois Schicklgrubers in Frage. Hinzu kommt noch folgender Gesichtspunkt: In Graz gab es seit dem Ende des 15. Jahrhundert bis ein Jahrzehnt nach dem Tode Maria Anna Schicklgrubers keinen einzigen ansässigen Juden.

Ebenso soll ein 300seitiger Bericht auf Weisung von US-Präsident Roosevelt erstellt worden sein, der Adolf Hitlers Abstammung behandelte und man propagierte, dass Adolf Hitler seine angedichtete jüdische Abstammung bewusst gewesen sein solle.

Es ist als gesichert davon auszugehen, dass Hans Frank durch Verbreitung derartiger Falschbehauptungen seinen Kopf vor der Schlinge des Nürnberger Tribunals retten wollte und der Rest die übliche antideutsche Greuelpropaganda darstellt.

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Erpressung Adolf Hitlers

Ian Kershaw bezeichnet Patrick Hitler in Hitler 1889-1936 auf Seite 36 als „Schnorrer“. Geld habe er haben wollen, und ein paarmal habe er von Adolf Hitler auch Geld bekommen. Es mag zutreffen, dass dieser Verwandte Adolf Hitler erpresst oder zu erpressen versucht hat, aber daraus kann man nicht schließen, dass Adolf Hitler jüdische Vorfahren hatte. Patrick Hitler ging es wohl um das blutsverwandte Verhältnis von Adolf Hitlers Eltern.

Adolf Hitlers wirklicher Großvater

Nachdem Frankenberger als Vater ausscheidet, kommen noch die beiden Brüder Johann Georg Hiedler und Johann Nepomuk Hüttler als Adolf Hitler-Großväter in Frage, beide sind Nicht-Juden. Johann Nepomuk Hiedler war Bauer aus Weitra, Johann Georg Hiedler ein Müllerknecht. Johann Georg Hiedler bekannte sich später zu der Vaterschaft, eine offizielle Vaterschaftserklärung gibt es allerdings nicht.

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Quelle: Metapedia

5 Gedanken zu “25. Februar 1932: Adolf Hitler erhält die deutsche Staatsangehörigkeit

  1. Die Diskussion darüber, ob Adolf Hitler Jude, Halbjude, Vierteljude oder Ein-Prozent-Jude gewesen war, finde ich überflüssig und sinnlos, denn, wie es Hans Frank treffend formulierte:

    „Dass Adolf Hitler kein Judenblut in seinen Adern hatte, scheint mir aus seiner ganzen Art dermaßen eklatant erwiesen, das es keines weiteren Wortes bedarf.“

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