Die Judenfrage als Frage des Racencharakters – Ein Buch von Dr. Eugen Dühring, 1901

Die Judenfrage als Frage des Racencharakters und seiner Schädlichkeiten für Völkerexistenz, Sitte und Kultur. Mit einer denkerisch freiheitlichen und praktisch abschließenden Antwort

Fünfte umgearbeitete Auflage, 1901

Karl Eugen Dühring

Dr. Eugen Dühring (1833 — 1921)

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Vorrede

Als ich im November 1880 die Schrift über die Judenfrage zum erstenmal herausgab, hatte ich schon seit den sechziger Jahren in verschiedenen Wissenschaftswerken systematischer wie geschichtlicher Art angefangen, auch den hebräischen Racencharakter in seiner übeln Einwirkung auf die Literatur festzustellen. Vor zwanzig Jahren handelte es sich nun weiter darum, neben der Kennzeichnung der hebräisch nationalen Denkweise auch die politische Seite des Gegenstandes zu beleuchten. Die beiden, seitdem verflossenen Jahrzehnte hindurch ist der Hebräereinfluss bedeutend gestiegen und hat sich in seiner ganzen Ungenirtheit in den letzten Jahren des Jahrhunderts vollends demaskirt. Als diese dreistesten Selbstentlarvungen sich einleiteten, war die vierte Auflage dieser Schrift bereits vergriffen. Mein Entschluss stand fest, Angesichts der neuen und bisher ärgsten Phase des Judenschaltens die übrigens allgemein weltgeschichtlich begründete Charakteristik des Hebräerübels, namentlich nach der praktischen Seite hin, noch entschiedener auszuprägen, und so hat denn die Verzögerung des Erscheinens für die Gestaltung der vorliegenden Auflage auch einen Vortheil mitsichgebracht, der für das Publicum den Nachtheil der Verspätung wohl mehr als aufwiegen dürfte.

Schon ursprünglich war meine Schrift die erste Vertretung des Racenstandpunkts in der Judenfrage im Gegensatz zu dem damals ganz allein maassgebenden Religionismus. Hat sich nun auch im vulgären Parteiantisemitismus, der sich seit eben jener Zeit bethätigte, die A u s s e n s e i te nicht sonderlich geändert, und ist darin das Reactionäre und das überall in der Welt leibhaft Mischlingsjüdische in den Führern vorwaltend geblieben, so hat doch i n n e r l i c h, sowie für das unbefangenere Publikum eine Wandlung der Denkweise Raum gewonnen, die anerkanntermaassen auf die Wirkung meiner Schrift zurückzuführen ist. Von Race hat demgemäss hier und im Auslande auch Alles wenigstens r e d e n gelernt, was sonst an der Religion zu haften gewöhnt war und auch jetzt noch von Parteiwegen und aus Rücksicht auf das eigne getaufte Judenblut an ihr klebenzubleiben sich gebunden findet. Mit dem Wort oder ausnahmsweise einiger Aufmerksamkeit auf ein paar gröbere Kennzeichen ist es aber nicht gethan. Auch kennt meinen Standpunkt erst wenig, wer blos den Racenunterschied betont und nicht hinzusetzt, dass es die in einer Race verkörperte Rechtswidrigkeit ist, welche entscheidet. Die Niedrigkeit einer Nationalität würde zwar innerhalb höherer manche Ungleichheit, aber nicht eine Infragestellung des Existenzrechts mitsichbringen. Die Stellungnahme meiner Schrift ist daher noch immer eine neue, und es hat sich trotz ihrer bisherigen partiellen Wirkung noch Vieles, besonders aber die ausgeprägtere Haltung der vorliegenden Umarbeitung durchzusetzen.

Das Schlusscapitel, welches die beiden letzten der vorigen Auflage ersetzt hat, ist sogar mehr als eine Umarbeitung, nämlich eine Neuarbeit. Wenn nun bei dieser durchgreifenden Neugestaltung des praktischen Theils manche an sich nützliche Nebenausführungen, auf die sich die vorige Auflage noch einliess, wegbleiben mussten, so hatte dies seinen Grund mit auch darin, dass sonst zu weite Ausdehnung und entsprechende Preiserhöhung die Verbreitungschancen einer nicht blos wissenschaftlichen sondern zugleich populären Schrift beeinträchtigt haben würden.

Diese Vorrede ist in jedem rechtmässigen Exemplar mit Federunterzeichnung versehen.

N e u e n d o r f bei Potsdam, im October 1900. / Eugen Dühring

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Erstes Capitel
Aufwuchern der Juden in der neusten Zeit

1. Eine Sache kann bisweilen schon durch ihren Namen einer sehr schädlichen Zweideutigkeit anheimfallen. Der natürliche und berechtigte Inhalt der Judenfrage wird unwillkürlich oder auch geflissentlich verdunkelt, wenn die missbräuchliche Doppelbedeutung des Ausdrucks Jude dazu verwendet wird, die Judenfrage fälschlich als eine um der Judenreligion, d. h. um des Mosaismus willen vorhandene Angelegenheit zu kennzeichnen. Vom christlichen Mittelalter her ist die Gewohnheit bei uns eingewurzelt, in erster Linie an eine Religionsverschiedenheit denken zu lassen. Auf diese Weise war der Ausdruck Jude fälschlich und fast ausschliesslich eine Religionsbezeichnung geworden, und die Bezeichnung einer Race oder vielmehr eines Volksstammes, der den modernen Culturnationen feindlich ist, zur Nebensache geworden. Diejenige Art von Aufklärung, welche sich im 18. Jahrhundert vornehmlich gegen Religionsbeschränktheiten richtete und auf die Völkereigenschaften keinen Werth legte, hat ebenfalls dazu beigetragen, dass an den Juden an Stelle der Hauptsache nur die Nebensache in Betracht kam. Grade die Gebildeten waren in neuster Zeit hiedurch gewöhnt worden, im Juden nur an die religiöse Etiquettirung zu denken. Da nun religionistische, das heisst wesentlich abergläubische Dogmen vom Standpunkt der höheren Bildung in positiver Hinsicht immer gleichgültiger geworden sind, so hat die Frucht dieser religiösen Aufklärung darin bestanden, dem Religionsjuden seine Religion überhaupt nicht mehr anzurechnen und ihn demgemäss so zu betrachten, als wenn er ganz wäre, was wir sind, nur mit dem unerheblichen Unterschiede, dass er in die eine, wir aber in eine andere Religion hineingeboren und von ihr gleichsam etiquettirt sind. Auch haben die Juden selbst sich bis auf den heutigen Tag nach Kräften angestrengt, jede Kritik und jedes Verhalten gegen sie so hinzustellen, als ginge es von religiösen Differenzen und Vorurtheilen aus, und als wären sie nur durch die Religion von andern Völkern verschieden.

Das niedere Volk und der gewöhnliche Bürgerstand haben sich aber weder durch die Priester noch durch die Religionsaufklärer ihre natürlichen Instincte und Gefühle gänzlich wegkünsteln lassen. Sie haben im Juden stets Etwas gesehen, was ihnen, gleichviel aus welchen Gründen, mit ihrer eignen Art nicht vereinbar war. Der getaufte Jude, also der evangelische oder der katholische Jude, galt und gilt ihnen, wo sie sich und ihre Abneigung gegen die Judenart richtig verstehen, immer noch wesentlich als Jude. Diese naturwüchsige Empfindung und dieses, auf unmittelbare Eindrücke gegründete Urtheil ist aber ursprünglich durch die Priesterleitung und alsdann durch eine unzulängliche Religionsaufklärung irregeführt worden. Die Priester haben das Volk fälschlich gelehrt, sich einzubilden, dass es die Juden der abweichenden Religion wegen nicht leiden möge. Die Religionsaufklärer aber, und unter ihnen namentlich die Juden oder von jüdischer Denkweise Geleiteten, haben zu jener Fälschung des Sachverhalts das ebenfalls fälschende Gegenstück geliefert. Sie haben in Uebereinstimmung mit den Priestern jede Abneigung und Maassregel gegen die Juden als Etwas ausgegeben, was nur mit der jüdischen Religion zu thun hätte, und haben demgemäss aus der Pflicht zur religiösen Toleranz die Nothwendigkeit gemacht, den Juden, wie er wirklich ist, mit allen seinen Eigenschaften zu ertragen und den übrigen Menschen gleichzuachten. Auf diese Weise haben das Volk und die Völker verlernt, ihre eignen Empfindungen und Erfahrungen richtig zu deuten und sich in richtiger Weise über ihren Gegensatz zum Judenthum auszulassen. Selbst die höheren Geburtsstände, die doch sonst wissen wollen, was Abstammung und Blut zu bedeuten haben, sind jener Verdunkelung des Racen- und Nationalbewusstseins anheimgefallen und haben sich gewöhnt, ihre angestammte Abneigung gegen die Juden in die Gestalt des Protestes gegen eine religiöse Species zu kleiden.

Die gründliche Auffassung, die im Juden nicht eine Religion, sondern einen Racenstamm sieht, bricht aber schon entschieden durch. Nur bleibt sie noch immer von der Religionseinmischung einigermaassen entstellt. Es liegt aber im Interesse einer edlen Menschlichkeit, also einer wahren Humanität und Cultur, dass dieser Obscurantismus der Religion, welcher bisher grade die schlimmsten Eigenschaften der Juden mit seiner Nacht gedeckt und geschützt hat, vollständig weiche, so dass uns der Jude in seiner natürlichen und unveräusserlichen Beschaffenheit offenbar werde. Die aus der Racennatur entwickelten Cultureigenschaften werden sich alsdann auch verstehen und bemessen lassen; ja selbst die Religion wird alsdann nicht blos als Spiegel anderer Eigenschaften, sondern auch selbständig eine Würdigung finden, die gar sehr von dem abweicht, was die Priester einerseits und die Religionsaufklärer andererseits an Beurtheilungsarten in Umlauf gesetzt haben. Es hat aber seine Nachtheile, den Namen von altem wohlbekannten Klang regelmässig und überall durch eine neue Bezeichnungsart zu ersetzen. Der Ausdruck Semit ist gradezu ein Fehlgriff, weil er zu allgemein ist. Die Juden sind ein bestimmtes Volksstämmchen aus der semitischen Race und nicht diese ganze Race selbst, der beispielsweise einst auch die Punier, zerstörten Carthagischen Angedenkens, angehörten. Araber-Beduinen sind nicht vom Judenstamme, wohl aber Semiten. Die Juden sind überhaupt die übelste Ausprägung der ganzen semitischen Race zu einer besonders völkergefährlichen Nationalität. Der Ausdruck „semitisch“ wird bei den Juden leicht zur Beschönigung, und ihn lassen sich auch die Juden lieber gefallen, als den Namen von allbekannter Tragweite und Volksverständlichkeit. In der That verdunkelt er da, wo, wie in Algerien, Araber sich den Juden gradeso entgegenstellen wie wir, das wahre Verhältniss, d. h. den Charaktergegensatz der Nationalitäten. In diesem Falle werden Judensemiten von Arabersemiten als schädlicher Stamm verabscheut, und der Ausdruck Antisemitismus, den man von Europa aus den arabischen Regungen untergeschoben hat, wird, wo man ihn versteht, zu einer offenbaren Lächerlichkeit. Verschiedene semitische Stämme haben einen weit besseren Charakter als die Juden, und es begreift sich, wenn sich die Juden gern hinter eine umfassende Race und deren Namen verkriechen, eine Race überdies, von der ein grosser Theil in der Geschichte eine Rolle und zwar nicht immer und nicht in jeder Beziehung eine ganz schlechte Rolle gespielt hat. Demgemäss würde die gelegentliche Bezeichnung der Juden als Hebräer oder Judäer am besten dem Fortschritt der nationalistischen Aufklärung dienen und dem Spiel mit der Unter- oder Vorschiebung der Religion nach beiden Seiten hin vorbeugen. Nicht blos im Mittelalter, sondern auch heute wird die Zweideutigkeit des Wortes Jude von Priestern dazu benützt, einer echten Hebräerkritik oder, wenn man will, einem natürlichen Antihebraismus aus dem Wege zu gehen und diesem den Wechselbalg eines Gegensatzes von Christ und Jude unterzuschieben. Komisch ist es, dass der Ausdruck Hebräer für Jude, ja gradezu für die Religionsangehörigkeit, in Russland sogar amtlich geworden ist, in einem Lande also, wo man sich, wenigstens von Oeffentlichkeitswegen, wohl noch am wenigsten von der Vorkehrung eines blossen Religionsgegensatzes losgesagt hat.

Eine Judenfrage würde auch existiren, wenn alle Juden ihrer Religion den Rücken gekehrt und zu einer der bei uns vorherrschenden Kirchen übergetreten wären, oder wenn bereits alle Religion abgeschafft wäre. Ja ich behaupte, dass in diesen Fällen die Auseinandersetzung zwischen uns und den Juden sich als ein noch weit dringenderes Bedürfniss fühlbar machen würde, als auch schon ohnedies der Fall ist. Grade die getauften Juden sind stets diejenigen gewesen, die ohne Hindernisse am weitesten in alle Canäle der Gesellschaft und des politischen Gemeinlebens eingedrungen. Sie haben sich gleichsam mit einem Passepartout versehen und ihren Stamm auch dahin vorgeschoben, wohin ihnen die Religionsjuden nicht folgen konnten. Aus Allem, was die Thatsachen bisher lehren konnten, sowie aus der Natur der Sache selbst schliesse ich, dass, wenn es nichts als blosse Racenjuden und gar keine Religionsjuden mehr gäbe, alsdann die musivische Auslegung unserer Völkerbasis mit den Splittern jenes einst gewesenen Völkchens die Judenfrage nur noch brennender machen würde. Das Mosaik im Getäfel unserer modernen Culturvölker oder, mit andern Worten, die Einstreuung von Racenjudenthum in die Fugen und Spalten unserer nationalen Behausungen muss, je vollständiger sie wird, umsomehr zu einem Rückschlag führen. Es ist unmöglich, dass eine nahe Berührung platzgreife, ohne dass sich bei uns zugleich die Erkenntnis einfinde, wie unverträglich mit unsern besten Trieben die Einimpfung der Eigenschaften der Judenrace in unsere Zustände ist.

Hienach liegt die Judenfrage weit weniger hinter uns als vor uns. In Rücksicht auf die Religion ist sie allerdings vorzugsweise eine Angelegenheit der Vergangenheit gewesen; in Rücksicht auf die Race ist sie aber ein hochwichtiger Gegenstand der Gegenwart und der Zukunft. Einbildungen über ein ausserweltliches Reich von Jenseitigkeiten und von jenseitigen Einflüssen sind der Hauptstoff der Religionen. Wo die Wirklichkeit in ihrer Wahrheit und ohne den Schleier der Einbildung gesehen wird, da tritt dieser Hauptbestandtheil der Religion in den Hintergrund, und es verliert sich die Bedeutung der Unterschiede und Gegensätze, die sich an blosse Einbildungen knüpften. Was er nicht verbleicht, sondern im Gegentheil in frischerer Naturfarbe hervortritt, das ist die leibhafte und geistige Eigenart der Völker, aus der auch jene falschen religiösen Phantasiebilder befruchtet wurden und ihren Charakter erhielten. In diesem Sinne erhalten auch die Religionen als Verkörperungen von Charaktereigenschaften und Gesinnungen eine lehrreiche Bedeutung.

2. Wenn ich im Folgenden kurzweg von Juden rede, so brauche ich diese Bezeichnung in ihrem natürlichen Sinn, also für Abstammung und Race. Unter den sämmtlichen Judeneigenschaften ist die Religion oder die Anlage zu einer bestimmten Religion nur ein Bestandtheil, der im Verhältniss zu den übrigen noch nicht mit ein Zehntel in Rechnung kommen kann. Der Reformjude, der seine eigne Religion modernisirt und ihr den gröbsten Aberglauben abzustreifen sucht, oder gar der Spinozistische Jude, der seine Religion ins Philosophische zu übersetzen sucht, oder endlich der sich für atheistisch und religionslos ausgebende Jude, der es sogenannter Wissenschaft nachthun möchte, — alle diese Spielarten thun in Wirklichkeit nichts, was in der Hauptsache ihre Raceneigenschaften auch nur einschränkte, geschweige aufwöge. Im Gegentheil übertragen sie in Alles, was sie vom Geist anderer Völker entlehnen, ihre angestammte unveräusserliche Denkweise. Im Hauptpunkt sind sie Juden wie die Andern, und ihr Auftauchen aus der gröbern Superstition macht ihre Mitgift an den moralischen Eigenschaften nur noch sichtbarer und wirksamer. Auf die moralischen Attribute kommt es aber an, wenn der Verkehr und das Zusammenleben mit andern Völkern in Frage sind. Der ganze Mensch und nicht irgend ein Bekenntniss ist es, was im gesellschaftlichen Gemeinwesen seine Rolle spielt. Die gesammten Raceneigenschaften bekunden sich nun in den Handlungen und müssen im geschichtlichen Gesammtverhalten wie im Thun der Einzelnen studirt werden. Die Völkercharaktere erkennen sich aus dem Lebenslauf der Völker, wie der Einzelcharakter aus dem Lebenslauf des Einzelnen. Die Typen der Thiercharaktere legen sich in den Sitten und Gewohnheiten der verschiedenen Thierarten dar. Die Sitten und Gewohnheiten der Menschenstämme sind das Entsprechende, jedoch auf einer höheren Stufe. Die naturwissenschaftliche Betrachtungsart ist also auch hier angebracht. Sie reicht wenigstens für die rohen Grundlagen zu und ist nur durch eine Untersuchung zu ergänzen, die den Einflüssen der Cultur gehörig Rechnung trägt. Da aber die Cultur selbst nur eine Schöpfung auf dem Naturgrunde ist, so bleibt Alles in Uebereinstimmung, und wie die ursprünglichen Naturtriebe geartet sind, so fallen auch die Culturfrüchte aus, die aus ihnen reifen. Bis zu dem, was man die Ideale nennen könnte, erstreckt sich dieser an die thierischen Eigenschaften anknüpfende Naturzusammenhang. Das auserwählt selbstsüchtige Volk hat auch ein entsprechendes Ideal oder vielmehr Idol. Es will alle Völker zum dienenden Gegenstand für seine auserwählte Selbstsucht gemacht sehen und hat sich nach Maassgabe dieses Zieles überall und jederzeit verhalten.

Aus diesem Grunde ist die Judenfrage auch nicht kurzweg eine Racenfrage überhaupt, sondern ganz speciell und bestimmt eine Frage der Racenschädlichkeit. Der Regel nach werden Racen und Nationalitäten, wie beispielsweise Germanen und Slaven, miteinander Rivalitäten haben; aber sie werden einander deshalb noch nicht als schädlich anzusehen brauchen. Die Slaven gelten den Germanen nicht als eine schädliche Menschenart, und wenn sich bei den Völkermischlingen und in den Völkerberührungen auch Racen- und Nationalitätsfragen über innere und äussere Abgrenzung ihrer Machtsphären ergeben-, so können dabei nicht ähnliche Unterschiede gemacht werden, wie im Thierreich zwischen schädlichen und unschädlichen Thieren. Der Hebräerstamm bildet aber hiebei eine handgreifliche Ausnahme; er hat sich dem ganzen Menschengeschlecht gegenüber materiell und geistig als eine schädliche Menschenart erwiesen; daher handelt es sich ihm gegenüber nicht einfach blos um die Frage der Fremdheit einer Race, sondern um die Frage angestammter und unablegbarer Verderblichkeit. Ich habe hier jedoch nicht vorzugreifen: die Raceneigenschaften werden sich Stück für Stück im Laufe unserer Umschau offenbaren. Sie werden sich sogar zu einem einheitlichen und innerlich consequenten Charakterbilde vereinigen, ja systematisiren lassen. Vorläufig ist es aber noch nicht dieses Innerste, sondern das äusserlich Greifbare, Thatsächliche und Nächste, wonach wir uns umzusehen haben.

Die Judenfrage beschränkt sich nicht auf ein Volk; sie ist eine Völkerfrage. Sie geht die Gesellschaft noch mehr an als den Staat; sie will aus der internationalen Perspective beantwortet sein. Deutschland, Oestreich, Russland, Frankreich, ja auch England und Nordamerika sind als die einflussreichsten Culturstaaten sämmtlich mehr oder minder betheiligt. Hier ist aber nicht die Grenze. Wohin das auserwählt nomadisirende Volk gedrungen ist, da giebt es für die Gesellschaft eine Judenfrage, die mit dem Fortschritt der Geschichte und Aufklärung immer deutlicher und richtiger den Völkern zum Bewusstsein kommt. Obwohl hienach die Judenfrage eine europäische, ja eine Weltfrage ist, so sind doch bei ihrer modernen Betonung unsere heimischen Oertlichkeiten, wenigstens zuerst, durch äusserliche Agitation am meisten betheiligt gewesen, und was die innere Ergründung des Gegenstandes betrifft, so macht die vorliegende Schrift darauf Anspruch, für die Sache die einzige höhergeistige Einleitung von vornherein gewesen und auch wohl weiterhin geblieben zu sein. Es wird daher nicht überraschen, wenn wir auf die heimischen Verhältnisse, unter denen sich das Problem gestellt hat, besonderes Gewicht legen.

Die Juden haben neuerdings bei uns ihre aufdringlichste Rolle in einer Aera gespielt, deren vorherrschender Charakterzug eine steigende gesellschaftliche Corruption gewesen ist. Allerdings hat es auch sonst und anderwärts, bald in geringerem, bald in höherem Grade, an Corruption nicht gefehlt; aber was wir zunächst in den Jahrzehnten der Bismarckära erlebt haben, hat auch das gewöhnliche Maass von Verderbtheit so überstiegen, dass es auch in dieser Beziehung in der Geschichte einen hervorragenden Platz behalten wird. Der Kriegsära, die mit den sechziger Jahren begann, ist auch in Deutschland eine innere Zersetzung von Treue und Vertrauen zur Seite gegangen, die unheilvoll alle Verhältnisse angezehrt und auch den Privatverkehr immer unsicherer gemacht hat. Der geschäftliche Lug und Trug, der sonst nur ein Bestandtheil der Zustände ist und sich gernverbirgt, ist zur vorherrschenden Regel geworden und hält es für überflüssig, sich mit seinen Manieren im Hintergrunde zu halten. Die Scham ist vielfach abgelegt, und das Brüskiren besserer Verhaltungsarten ist eine Genugthuung, die sich die schlechten Elemente offen gestatten dürfen. Die Gesellschaft ist von dem moralischen Gift an vielen Stellen so gelähmt, dass sie ihre Glieder nicht mehr zur Rückwirkung regen kann. Von Treue des Menschen gegen den Menschen als von Etwas reden, was in einigem Maass vorhanden sein muss, damit eine Gesellschaft und ein Gemeinwesen auf die Dauer auch nur leidlich bestehen mögen, — von einiger Treue im Verkehr als einem unentbehrlichen Bindemittel reden, das heisst jetzt den Spott der Thatsachen, und zwar der privaten Thatsachen wie der öffentlichen, herausfordern.

Was ist nun die Rolle der Juden in dieser Corruption gewesen? Sind sie die Urheber dieser Verderbniss? Sind sie die Träger der Corruption, welche sich in unserer Gesellschaft in der letzten Generation so überaus breitgemacht hat? Eines ist in dieser Beziehung unleugbar. Wo die Juden im Vordergrund sind, da ist die meiste Corruption. Dies ist eine Grundthatsache aller Culturgeschichte und aller Culturgeographie. Man könnte nach diesem Merkmal eine Karte entwerfen, sie über die Länder, ja über die ganze Erde ausdehnen und auf diese Weise auch das Profil der Geschichte nehmen, indem man in den verschiedenen Jahrhunderten und Jahrtausenden die Versetzung der Bevölkerungen mit Juden zum Maassstab machte. Man würde auf diese Weise einen ganzen Atlas der Corruption gewinnen. Hieraus folgt aber nicht, dass die Juden überall die Macht gehabt hätten, die jedesmal fraglichen Corruptionszustände allein zu erzeugen. So etwas voraussetzen, hiesse doch, ihre Fähigkeiten überschätzen, die auch im Schlechten sich nicht als bedeutend oder gar originell erweisen. Der Jude schleicht mehr der allgemeinen Corruption nach, die er irgendwo findet oder wittert, um es mit ihr zu machen wie mit Allem, — nämlich um sie für sich und seine auserwählt selbstsüchtigen, meist geschäftlichen Zwecke und für seine eigne Art von Corruption auszubeuten. Der Jude ist demnach an seinem eigensten Platze, wo er der Parasit einer bereits vorhandenen oder sich ankündigenden Corruption zu werden vermag. Wo er sich im Fleische der Völker nach seiner Art am behaglichsten fühlt, da sehe man wohl zu, ob es noch gesund ist. Wo Stände, Classen oder Gruppen über Benachtheiligung durch das Judenthum klagen, wird nicht blos die jüdische Sitte und Sittenverderbniss mit der ihr eignen Corruption daran Schuld sein, sondern auch die nähere Untersuchung häufig zeigen, dass im Bereich jener Elemente irgend etwas nicht in Ordnung ist, was den Juden die Handhabe bietet, dort besonders ihr Wesen zu treiben. Allerdings ist die Racenschädlichkeit auch etwas für sich, ähnlich wie die Schädlichkeit irgend einer parasitischen Thierart. Die Parasitenmenschen wuchern aber, wie die Parasitenthiere, am meisten und ungenirtesten im Schmutz und in Zuständen der Ungesundheit. So verhält es sich auch mit den heutigen Hebräern in ihrer Untermischung unter die verschiedensten Völker. Dieser tief unter den übrigen Nationalitäten stehende, ihnen aber von Natur feindliche und schädliche Volksstamm luxuriirt und wuchert immer dort am üppigsten, wo die geistigen und socialen Verhältnisse die vergleichungsweise höchste Verderbniss aufweisen und daher mit dem meisten Schmutze behaftet sind.

3. Das Schlimme wie das Gute haben Theil an der Gelegenheitsmacherei für die Ausbreitung der Juden und des Judeneinflusses. Es ist nicht blos die Corruption anderer Völker, welche den Juden anreizt, die seinige hinzuzuthun und so für sich ein vortheilhaftes Geschäft zu machen, sondern es sind leider auch die moderne Gesellschaftsfreiheit und das moderne Menschenrecht, welche der Jude zu seinem Profit zu verkehren weiss. Die grosse französische Revolution, noch immer die einzige bedeutende Aufraffung im Sinne eines allgemeinen Menschenrechts und entsprechender Freiheit, ist mit ihren Folgen auch der Ausgangspunkt für eine durchgreifende Emancipation der Juden geworden. Obwohl das ganze 19. Jahrhundert ihr gegenüber den Stempel der Reaction getragen hat, so sind doch grade ihre im engern Sinne bürgerlichen Wirkungen auch inmitten der sonstigen Reactionen von Statten gegangen. Die gesellschaftlich bürgerlichen Errungenschaften, also namentlich die geschäftlichen und politischen Rechte derjenigen Besitzclasse, die man sich gewöhnt hat, als Bourgeoisie zu bezeichnen, sind in der That gesichert geblieben und in den verschiedenen Ländern mehr und mehr zur Geltung gelangt. In diesem Gebiet liegt nun auch die eigentliche Domäne des Judenthums. Dieses hat sich, wie Alles, so auch die Freiheit und das bessere Menschenrecht im Sinne seiner geschäftlichen Ungenirtheit zunutzegemacht. Es hat das Maass von Freiheit, welches zugänglich wurde, zur Ausdehnung seiner Geschäftsherrschaft ausgebeutet. Es hat das Maass von Gleichheit, welches sich im besitzbürgerlichen Sinne verwirklichte, seinerseits benutzt, um die Auserwähltheit seines Stammes zur Geltung zu bringen und die geschäftliche Knechtung aufs Höchste zu treiben. So hat es die Unfreiheit unter dem Scheine der Freiheit und die Ungleichheit unter dem Scheine der Gleichheit vermehrt.

Wo es sich um die staatsbürgerliche Gleichberechtigung der verschiedenen Bevölkerungselemente handelte, haben die Juden, so verschiedenartig sich auch sonst ihre überallhin verstreuten Gruppen anliessen, doch immer eine Vorhut gehabt, die aus Leuten ihres Stammes bestand und das besondere Geschäft hatte, Freiheit und Rechtsgleichheit zu affichiren. Voller Ernst hat es diesen Leuten mit der Sache des bessern Menschenrechts nie sein können; denn sie hatten in Wahrheit nur das Recht für die Juden im Sinne. Ungeachtet dieses im Grunde von der Hauptsache ablenkenden, ja ihr feindlichen Strebens haben aber Einzelne sich dabei so benommen und benehmen müssen, dass sie den Zuständen der Unfreiheit auch etwas wirkliche Opposition machten. Auf diese Weise haben sogar die Juden früher einige liberale Popularität erlangen können, und grade dieser Umstand hat die Ausbreitung ihres Einflusses ausserordentlich begünstigt. Ich will, statt unmittelbar in die politischen Verjüdelungen des Parteiwesens einzugehen, hier nur an bekannte Vorspiele in der Literatur erinnern. Börne und Heine machten, Jeder in seiner Art, der Erstere mehr mit ernsthaft seinsollenden Allüren, der Letztere mehr mit haltungsloser Belletristrik und possenhaft, ihre Opposition gegen die politischen Zustände Deutschlands. Der Mangel an gediegener Haltung, ja auch an Geschmack war dabei eine Mitgift des jüdischen Stammes, und die geheime Taufe beider Schriftsteller hat diesen Mangel nur noch besigelt. Es waren eben richtige Juden, die es auch damit versuchten, ihre Religion in den Kauf zu geben, aber, da dieses Geschäft nicht nach Erwarten ausschlug, den Hindernissen, die ihnen den Staat und die Gesellschaft verschlossen, ihre Art von Krieg machten. Ich komme bei der Frage nach der Befähigung der Juden zu Wissenschaft und Kunst auf diese beiden Personen zurück. Hier wollte ich nur daran erinnert haben, dass sie diejenigen Typen und diejenige Verhaltungsart vertreten, durch welche das Judenthum auch ausserhalb seiner Kreise einen gewissen Anklang gefunden, ja unter den gebildeten Schichten wenigstens theilweise und zeitweilig ein gewisses Maß von Sympathie erworben hat.

Was die Juden in gewissen Zeiten in die politische Opposition getrieben hat, ist ihr eignes Bedürfniss nach Emancipation in ihrem Sinne gewesen. Auf diese Weise sind sie durch die Lage der Verhältnisse selbst zu Mitagenten Derjenigen geworden, die sich wirklich um allgemeine Freiheit bemühten, oder auch zu Genossen Derjenigen, die, wie die besitzbürgerlichen Kreise, bei der Freiheitsdevise eben auch nur Rechte im Auge hatten, die vorzugsweise ihrer besondern Classe galten. Hieraus erklärt sich die starke Untermischung aller liberalen und radicalen Parteien mit jüdischen Elementen, ja mit jüdischen Wortführern. Hieraus erklärt sich auch, wie sich die übrige Gesellschaft gelegentlich über ihre natürliche Abneigung gegen die Race und deren Moral hinwegzusetzen und den Juden zeitweilig etwas Besseres zuzutrauen vermocht hat. Die Juden empfahlen sich durch den Eifer, mit welchem sie an geschäftliche Unternehmungen gingen und die geschäftliche Seite der politischen Angelegenheiten in die Hand nahmen. Sie zeigten sich recht eigentlich als Agenten, d. h. sie waren nicht Agirende im Sinne einer bedeutenden Action, sondern Geschäftsbesorger und geschäftliche Vermittler, wie wenn es sich um das Agententhum bei einer Versicherungsanstalt handelt. Sie mochten übrigens Rollen spielen, welche sie wollten. — stets war ein derartiges Agententhum der Kern ihrer Thätigkeit. In der Literatur trieben sie Handel mit den politischen und socialen Ideen, die von Andern aufgestellt waren. Im Parteidienst colportirten sie die Parolen und brachten sie die Programme an den Mann, die von Andern ausgingen. Wo sie selbst als politische Personen zu einer Function, etwa zu einer repräsentativen, gelangten, da machten sie die Unterhändler und gingen mit den politischen Rechten der Gesellschaft um, als wenn es Effecten auf einem Wechslertische wären. Sie tauschten und wechselten aber nur so, dass sie dabei selbst nur ein gutes Geschäft machten, und solange ihr eignes Interesse ihnen eine ernsthaftere Opposition gebot, stimmte ihr Verhalten noch thatsächlich zu den wirklichen Freiheitsrücksichten der Gesellschaft. Auf dieser Uebereinstimmung begründete sich ihr gesellschaftliches Aufkommen in der neusten Zeit. Soweit sie wirklich unter der Fahne der Freiheit, gleichviel aus welchen Beweggründen und in welcher Weise, gedient haben, hat diese ihre thatsächliche Nützlichkeit für die übrigen Völker ihnen bei diesen zur Empfehlung gereicht. Auch bei uns hat sich die Gesellschaft eine Zeitlang von diesem jüdischen Freiheitsdienst einnehmen lassen. Die Enttäuschung ist aber bald genug erfolgt. Die Jahrzehnte von 1860—1880 haben ein entgegengesetztes Bild und die Juden als die eifrigsten Agenten und Beschöniger der politischen Unfreiheit gezeigt. Erst gegenüber der dann folgenden Agitationen in der Judenfrage haben sie sich nicht anders zu helfen gewusst, als es wieder mit der Herauskehrung von ein wenig bürgerlicher Freiheit und Opposition zu versuchen, eine liberale Miene aufzusetzen, theilweise auch den Schein durch das Schneiden entschiedener Freiheitsgrimassen zu cultiviren und mit den von Leuten ihres Stammes durchsetzten zahmeren sogenannten Arbeiterparteien, wie namentlich mit der sogenannten Socialdemokratie, Durchstechereien zu treiben. Dem Echten und Entschiedenen sind sie aber jederzeit feindlich geblieben und haben bisher noch alle Parteien ruinirt, denen sie sich an den Hals hingen.

Jene Jahrzehnte sind bei uns die der ungestörten Blüthe von Etwas gewesen, was man nicht mehr blos Judeneinfluss sondern bereits Juden h e r r s c h a f t nennen muss. Mit dieser Herrschaft haben freilich die Hebräer bei der gesammten Gesellschaft, die auf freiheitlichem und nationalem Boden steht, Alles wieder verwirkt, was ihnen früher einige Gunst und Nachsicht gegen ihre Eigenschaften eingetragen hatte. Diese Demaskirung wirft sie aber noch nicht sofort auch aus ihren Usurpationen hinaus. Es ist daher begreiflich, wie eben dieser zur Herrschaft gesteigerte Einfluss eine gesellschaftliche Gegenregung von einer Stärke hervorgerufen hat, wie sie bei uns seit Jahrhunderten nicht vorgekommen ist. Ein Jahrhundert vordem trat Lessing mit seinem Toleranzstück für die Juden nicht nur auf, sondern fand auch mit diesem jüdischen Tendenznathan seitdem bis in die Mitte unseres Jahrhunderts hinein Anklang genug. Grade weil sein Schaustück anscheinend das ganz Gewöhnliche, nämlich die religiöse Duldung, soweit sie sich aus einem Hinwegsein über den allergröbsten Aberglauben ergiebt, zum Ziel hatte und dahinter die sonstige Judenverherrlichung unscheinbarer machte, fand es nicht blos in der jüdischen Gesellschaft Beifall. Wo man Aufklärung und Freiheit wollte, da fand man es auch gerecht, von Vorurtheilen abzusehen, die als blos im Aberglauben wurzelnd dargestellt wurden.

Seit der Jude aller in der Wirklichkeit sich mit seinem Charakter ganz anders zu bekunden Gelegenheit gehabt hat, als ihn Lessings judenverwandte oder vielmehr so gut wie jüdische Feder erscheinen lassen wollte, ist das Prestige jener halben Aufklärung, in die sich unsere gutmüthige deutsche Volksnatur sympathisch hineinträumte, der handgreiflichen Wirklichkeit gewichen. Wir wissen jetzt, dass wir unsere Ideale von allseitiger gerechter Duldung als Perlen zu wahren haben, die man nicht ungestraft überall hinwirft. So ist denn die Erkenntniss zwar spät, aber um so eindringlicher gekommen. Die Juden selbst stellen sich begreiflicherweise gar entsetzt an. Sie thun so, als wenn es in mittelalterlicher Weise ihrer Religion gälte und man mit ihnen über ihre Mosaischen Dogmen Rechnung halten wollte. Sie nehmen die Miene an, als wenn die Stücke ihrer Confession für das Verhalten der übrigen Gesellschaft gegen sie maassgebend werden sollten. Sie verstecken den von ihnen wohlgekannten Grund. Sie geben sich, soweit es irgend gehen will, den Anschein, von Race oder gar Racenschädlichkeit nichts zu wissen, und unterschlagen in ihren Vertheidigungen die politischen und gesellschaftlichen Anklagepunkte. Sie haben das Gefühl, sich im letzten Menschenalter der übrigen Welt allzu stark verrathen zu haben, und sie möchten Alles wegschweigen und weggeschwiegen sehen, ja sie möchten am liebsten, dass man von ihnen gar nicht als von Juden redete. Mit dieser letztern Taktik kommen sie aber nicht mehr aus, seit sich die Völker über sie sozusagen naturalistisch zu orientiren begonnen haben. Bei uns hat die politische Rolle, welche die Juden im Gefolge der neusten Corruption gespielt haben, ihren moralischen Credit untergraben. Während die Juden früher durch ihre Theilnahme an den Freiheitsbewegungen einer nachsichtigen Beurtheilung ihrer sonst missliebigen Eigenschaften theilhaft wurden, haben sie jetzt durch ihre Theilnahme am Werke der Freiheitsfälschung jeden Anspruch auf Einräumung mildernder Umstände eingebüsst und sind einem öffentlichen Urtheil anheimgefallen, welches inmitten der Gesellschaft von untenauf naturwüchsig Angesichts der handgreiflichen Thatsachen gereift ist und sich mit entsprechender Nachdrücklichkeit verlautbart hat.

4. Um das, was in den fraglichen Jahrzehnten mit Hülfe der Juden verdorben worden ist, vollständig zu durchschauen und gehörig zu ermessen, muss man Zweierlei veranschlagen. Erstens ist die Presse in der neusten Zeit immer mehr ein Werkzeug der Politik, und zwar nicht blos derjenigen der Parteien, was sie stets war, sondern auch derjenigen der Regierungen geworden. Zweitens sind die Juden im überwiegenden Besitz der Zeitungen und sonstigen allgemeinen Zeitschriften, durch welche das Publicum, meist ohne zu merken, geleitet und bevormundet wird. Dieser Besitz der Presse ist ein so gut wie ausschliesslicher im Gebiet der sogenannten liberalen oder auch radicalen Organe, ist aber auch in der conservativen Presse überwiegend. Die Klage, dass die Presse in den Händen der Juden sei, wiederholt sich in den verschiedensten Ländern. Deutschland und Oestreich stehen in dieser Beziehung an der Spitze, und ihnen reiht sich Frankreich mit seiner in Paris centralisirten Judenschaft und seiner von Juden durchsetzten Zeitungs- und Zeitschriftenliteratur ebenbürtig an. Aber auch in England und Nordamerika ist die Pressverjudung eine schon hinreichend sichtbare Thatsache. Die Zeitungen sind ein Besitzartikel, um nicht zu sagen eine Art Börseneffecten. Sie werden aber nicht blos im Ganzen jüdisch besessen und verhandelt, sondern sind auch im Detail ihrer einzelnen Dienste ein Gegenstand des Kaufs und Verkaufs. Das Literatengewerbe ist überdies eines der abhängigsten und maschinenmässigsten. Es erfordert in seiner Abhängigkeit viel Wegwerfung und Verleugnung des besseren Menschen. Es ist also nicht blos seine freie Zugänglichkeit gewesen, durch welche es, in Vergleichung mit andern Gewerben, die Juden von vornherein angezogen hat. Diese Race ist diesem Gewerbe von vornherein in Masse nachgegangen, weil sie zu dessen schlechter Beschaffenheit und zu dessen übeln Anforderungen am meisten passte. Hiezu kam noch, dass der Jude immer den Juden herbeizieht, und dass die jüdischen Besitzer von Zeitungen und Zeitschriften ihr Geschäft auch mit jüdischen Redacteuren, Correspondenten und Mitarbeitern am ungenirtesten betreiben konnten. In der That ist der Handel mit derjenigen Waare, die den Inhalt der Zeitungen bildet, kein allzu reeller und muss daher auf die jüdische Concurrenz wie ein Magnet wirken. Es giebt dabei circa 95 Procent Lügen und Verdrehungen unter die Leute zu bringen, und die übrigen 5 Procent sind auch billig zu erwerben und brauchen keineswegs von besonderer Gediegenheit zu sein. Eine Geschäftshaltung von solcher Art hat für die Leute von Judas Stamme einen specifischen Reiz. Die Silberlinge werden auch hier auf eine leichte Weise verdient. Man rede also nicht mehr allein davon, dass die Freiheit und Zugänglichkeit des Pressgewerbes die Juden grade dorthinein getrieben hat. Diese Race würde sich diesem Gewerbe auch dann vorzugsweise zugewendet haben, wenn ihr daneben von vornherein noch so viele andere Gelegenheiten offengestanden hätten. Hier bestätigt sich der Satz, dass die Corruption ein Magnet ist, der den Juden herbeizieht.

Was im Allgemeinen von der Presse gilt, insofern diese ein Werkzeug des Geldes ist und dieses zum Moloch macht, dem alle höheren Interessen zum Opfer fallen, — das gilt in noch höherem Grade dann und da, wo die Presse in eine ihren Anlagen besonders entsprechende Situation kommt. Zur Corruption gehört Zweierlei, nämlich Nachfrage und Angebot, also ein activer Theil, der corrumpirt, und ein passiver, der sich corrumpiren lässt oder zu dem corrupten Verhalten erbietet. Es müssen Leute und Fonds dasein, um zu kaufen; dann wird sich zeigen, wo und wieviel verkäufliche Waare vorhanden ist. Ich bemerkte schon oben, dass es sowohl weltgeschichtlich als im besondern Fall falsch ist, die Juden als alleinige Macher der Völkercorruption anzusehen. Was die Juden an Corruption wirklich selbständig schaffen, ist nur ein Theil von dem, was sie im Anschluss an andere Corruption daran durch ihre Dienstbarkeit vermehren und ins Colossale steigern. So verhält es sich nun auch mit ihrer Handhabung der Presse. Sie bewirthschaften diese ihre eigenste und ergiebigste Domäne je nach der Gelegenheit und, um nationalökonomisch zu reden, je nach dem Stande des Marktes. Ist auf dem politischen Markte in irgend einer Geschichtsphase ein besonders lebhaftes Begehr nach corrupten Pressdiensten vorhanden, so wird ein wahres Wettrennen entstehen, um der zahlungsfähigen Nachfrage mit einem reichhaltigen Angebot zu entsprechen. Das Volk Israel wird dabei die Palme oder, um weniger tropisch zu reden, den Hauptgewinn davontragen. Es wird zu Allem bereit sein; denn der Knechtsdienst der starren Autorität ist ja auch überdies ein uraltes Bestandstück der jüdischen Verfassung, ebenso uralt wie die scrupellose Anziehungskraft für das Gold und Silber der Aegypter.

Sind keine staatsleitende Politiker vorhanden, von denen die Juden engagirt und beschäftigt werden, so ist auch die Erscheinung unmöglich, dass die Juden fast in der gesammten Presse das tonangebende Wort führen. Wir haben nun eine solche Aera gehabt, in welcher unsere Welt sozusagen dem Judenwitz anheimfiel, und dieser zeichnet sich mehr durch Schnödigkeit als wirklich durch scharfen oder gar feinen Verstand aus. Wir haben eine Judenära mit dem Schein des Liberalismus gehabt, und man konnte froh sein, dass man diesen Schein einstweilen loswurde. Die offene Reaction ist noch immer ein geringeres Uebel als die verkappte. Die Benutzung der Judenpresse, gleichsam als einer Impfmaschinerie, um in der Gesellschaft und im Volke das herrschend zu machen, was überall als öffentliche Meinung zum Vorschein kommen soll, — diese Benutzung der Judenpresse war, Angesichts der eng zusammenhängenden Kette des Pressjudenthums, freilich recht bequem. Auch stehen die Presscorps der Juden stets auf Commando bereit, bei gehörigem Sold für jede Sache und gegen jede Sache auszuziehen, ohne nach Recht oder Unrecht zu fragen. Kommt aber noch gar zu dem Solde und den Prämien irgend etwas hinzu, was der Judenschaft als solcher günstig ist, so sind die Israeliten auch ohne besondere Alliance israélite schon instinctiv und sofort ein Bund und eine Kette, die ihre ganze umschlingende und umschlängelnde Kraft in der Richtung entwickelt, in der man sie auf diese Weise auch die Geschäfte der eignen Race betreiben lässt.

5. Von feudalconservativer Seite werden diejenigen Gesetze, die im Sinne volkswirthschaftlich freier Bewegung bei uns seit den sechziger Jahren erlassen worden sind, vornehmlich als Judenprivilegien gekennzeichnet. Es heisst jedoch den Juden zuviel Ehre anthun, wenn man ihren Geist mit demjenigen, aus welchem in der ganzen Welt derartige Gesetze stammen, als einerlei setzt. Im Grunde ist der Jude niemals für allgemeine Freiheit, sondern stets monopolsüchtig. Das auserwählte Volk will schliesslich auch immer auserwählte Rechte haben. Es ist weit entfernt, sich mit der Gleichheit zu begnügen. Kaum hat es die Emancipation, so wird die Ausbreitung seines gesellschaftlichen Netzes zu einer unleidlichen Herrschaft und der Ruf nach „Emancipation von den Juden“ das Gegenstück zu jener, von der gleichheitlichen Gesinnung ausgegangenen wohlwollenden Befreiung. Dieser Wechsel in der Situation kommt daher, dass die Juden, vermöge ihrer besondern Anlagen, die Freiheiten missbrauchen und zu dem Gegentheil von dem zu verkehren wissen, was dem Geiste einer gleichheitlichen und freiheitlichen Gesetzgebung entsprechen würde. So ist die Freizügigkeit an sich eine gute Sache, aber das civilisirte Nomadenthum eine schlechte. Jene befördert die Niederlassung am rechten Platze; dieses richtet sich auf Abweichung und Ausnutzung, indem es nur Gelegenheiten sucht, mit leichter Mühe das anzueignen, was es selbst nicht erarbeitet hat. Volkswirthschaftliche Freizügigkeit ist nicht ein Hausirprincip. Sie soll dazu dienen, die Sesshaftigkeit an die richtigen Stellen zu verlegen, aber nicht dazu, die Fluctuationen des Judenthums als für andere Völker mustergültig zu sanctioniren.

Ein anderes Beispiel der an sich guten Gesetzgebung ist derjenige Theil der Geschäfts- und Vertragsfreiheit, welcher Zinsfreiheit heisst, und von dessen Ausartung zur Wucherfreiheit grade die Juden das ärgste und bei dem Volke am übelsten angeschriebene Beispiel liefern. Nun habe ich hier nicht auszuführen, dass alle derartigen volkswirthschaftlichen Freiheiten etwas Unzulängliches sind und auch ohne Juden zur Ausnutzung des ökonomisch Schwächeren gemissbraucht werden, solange es an den positiven socialen Energien und Einrichtungen fehlt, welche das Gleichgewicht der Ökonomischen Kräfte sichern oder doch politische Gelegenheit schaffen, der Ausbeutung Widerstand zu leisten. Wohl aber kann ich darauf hinweisen, dass man den Wucher nicht vorzugsweise bei den Juden finden würde, wenn es blos die allgemeinen ökonomischen Naturgesetze wären, nach denen sich die Zinsgeschäfte gestalten. Raffinirte Benutzung fremder Verlegenheiten ist kein natürliches und normales Verkehrsgeschäft. Der moralisch gesunde Verkehr fusst auf andern Rücksichten und meidet jenes Gebiet. Der Jude aber findet sich vermöge seiner Eigenart grade dahin gezogen, wo diese verderbten Geschäfte zu machen sind, möge die Corruption des Wirthschaftslebens, die ihn zur Ausbeutung anlockt, nun in allgemeinen Verhältnissen oder in persönlicher Verwahrlosung ihren Grund haben. Auch hier vergesse man nicht, dass die Juden einer Corruption nachgehen, die sie selbst zwar vermehren, aber doch nicht allein geschaffen haben. Wenn der leichtlebige Junker, sei er nun Officier oder Gutsbesitzer, in die Wuchernetze des Juden geräth, so ist dieser üble Vorgang kein alleiniges Werk des Juden. Wäre auf der andern Seite Alles in Ordnung, so würde der wucherische Judencredit nicht gebraucht. Für gesunden wirtschaftlichen Credit und auch für blosse Verzehrungsdarlehen, deren Rückzahlung in gediegener Weise in Aussicht steht, würden andere Borggelegenheiten von wirthschaftlich loyaler Art längst organisirt gewesen sein, wenn die betreffenden Elemente und Gruppen es mit ihrer Oekonomie von Anfang an ernster genommen hätten.

Der natürliche Sinn des Wuchers ist nicht der, gewisse Procente zu überschreiten, die von einem Gesetz fixirt sind. Diese Fixirung ist für den modernen und allgemeinen Verkehr nur eine ohnmächtige Künstelei. Der eigentliche Wucher hat jederzeit und allerorten, unabhängig von willkürlichen Satzungen, darin bestanden, die Verlegenheit in raffinirter Weise auszubeuten, für die persönliche Noth oder Gene einen Preis zu machen und das etwaige Risico mit einer ungeheuerlichen Prämie zu belasten. Dieses Raffinement reicht aber weit über die Zinsgeschäfte hinaus und wirkt in der Gestaltung aller ökonomischen Abhängigkeitsverhältnisse, wo auf der einen Seite wirthschaftliche Schwäche und auf der andern Seite eine Gesinnung vorhanden ist, die sich raubthierartig aus dem Schaden des Nebenmenschen zu bereichern sucht. Wenn die Juden hier vorzugsweise eine Rolle spielen, so wird eben hiedurch bewiesen, dass die volkswirthschaftlichen Naturgesetze von Angebot und Nachfrage erst in Verbindung mit moralischen Voraussetzungen ihr letztes Facit liefern.

Warum ist die Judenschaft verhältnissmässig weit reicher als die übrigen Gesellschaftsgruppen? Die Juden selbst antworten : wegen grösserer Arbeitsamkeit und Sparsamkeit. Aber das ist ja nur das alte Märchen, welches sie allen mit Unrecht reichen Elementen abgelauscht haben. Ich antworte daher einfach: es ist der grössere und ungenirtere Aneignungstrieb, der die Juden hat dazu gelangen lassen, aus allen Canälen der Menschheit Geld herauszusaugen. Die wirthschaftliche Freiheit ist ihnen daher nur ein Mittel, um sich eine Art thatsächlichen Monopols zu schaffen und überhaupt ihre skrupellose Ausbeutungsfrechheit auszuüben. Die Lehren von gleichheitlich freier Wirthschaft und von entsprechenden wirthschaftlichen Menschenrechten, wie sie in human wohlwollender Weise von den Schotten Hume und Smith formulirt wurden, werden von den Juden nur benutzt, um auf ihr eignes Monopol loszusteuern. Die Juden haben sich zu den wirthschaftlichen Freiheitslehren grade so verhalten, wie zu den Ideen der Revolution. Sie haben beide zuerst ausgenutzt, dann gefälscht und schliesslich, wenn sie sich im Besitze des ihnen genehmen Theils der Freiheit befanden, noch jedesmal verrathen. Selbst in der schon etwas entarteten Gestalt, die man Manchesterthum nennt, sind jene wirthschaftlichen Freihheitslehren den Juden noch zu edel. Die manchesterliche Parteilehre, die man conservativerseits geflissentlich und fälschlich mit dem Judenthum confundirt, ist nur eine parteimässige Entartung jener bessern Errungenschaften humaner Theorie. Sie acceptirt die Geschäftsfreiheit, aber ignorirt die Gleichheit, die bei jenen Errungenschaften des Wissens leitend war. Sie stempelt die Wirthschaftsfreiheit zur besitzbürgerlichen Freiheit um. Die Juden sind aber mit dieser Entartung noch nicht am Ende ihrer Wünsche. Sie wollen aus der Freiheit wesentlich eine Judenfreiheit, d. h. ein Judenmonopol gemacht wissen.

Der Einfluss jüdischer Elemente und die Verkörperung jüdischer Denkweise hat sich daher in der sogenannten liberalen Gesetzgebung nicht bei den wirklichen Freiheiten, die auch dem Interesse des Judenthums dienen, sondern in der Versetzung dieser Freiheiten mit Monopolzwang gezeigt. So ist beispielsweise die freie Advocatur, vermöge deren der Anwalt seinen Beruf als ein von keiner amtlichen Ernennung abhängiges Erwerbsgeschäft gleich dem Arzte betreibt, ein Fortschritt im Sinne grösserer Freiheit. Für das Publicum entstellt so ein freies Angebot, aus welchem es die Wahl hat. Wie es aber bei unserer neusten Reichsgesetzgebung nicht das Publicum gewesen, dessen Interessen maassgebend waren, zeigt der erst von ihr eingeführte Anwaltszwang, d. h. das Zwangs- und Bannrecht des Advocatenstandes, vermöge dessen jeder Processführende genöthigt ist, sich durch einen Advocaten bevormunden zu lassen. Diese Einrichtung ist ein arger Rückschritt gegen den freieren und volksthümlicheren Geist, der noch die von Friedrich II stammende Gesetzgebung leitete. In einem solchen Punkte, in welchem es sich um das Geschäft und eine für dasselbe eingebannte und erzwungene Kundschaft handelt, findet der Jude die Einführung von Unfreiheit in schönster Ordnung und höchst liberal. Er gesetzgebert in diesem Sinne darauflos. Judenabgeordnete im Deutschen Reichstag haben grade eine solche Art unfreiheitlicher Gesetzgebung in Scene gesetzt. Eine ähnliche Bewandtniss hat es mit dem Impfzwang. Der ärztliche Beruf ist wohl unter allen gelehrten Geschäftszweigen nächst dem der Literaten am stärksten von Juden besetzt. Die künstliche Beschaffung einer Menge von Nachfrage nach ärztlichen Diensten ist ein Gesichtspunkt, dessen Bethätigung immer ungenirter geworden ist. Socialökonomisch betrachet, also auch von dem Impfaberglauben selbst abgesehen, ist der Impfzwang immer ein Mittel, durch welches dem ärztlichen Gewerbe eine unfreiwillige Kundschaft zugeführt wird. So etwas ist mehr als Monopol; es ist ein Zwangs- und Bannrecht und weniger unschuldig als die mittelalterlichen, die sich doch nur auf so Etwas wie Brauen und Mahlen, aber doch nicht bis in unser Blut hinein erstreckten. Die Juden sind es aber auch hier gewesen, die durch die gesammte Presse und durch ihre Leute und Genossen im Reichstage das Zwangsrecht als selbstverständlich befürwortet, dem Streben der Aerzte überall den Stempel blosser Geschäftlichkeit aufgedrückt und die Besteuerung der Gesellschaft durch Aufnöthigung ärztlicher Dienste zum Princip gemacht haben.

Ich könnte hier noch weiter auf den unfreiheitlichen und schädlichen Geist eingehen, in welchem sich grade die Juden an unserer neusten Gesetzgebung vergangen haben. Eine erstaunliche Unzulänglichkeit und Abhängigkeit der Repräsentanten anderer Elemente hat es in gesetzgebenden Versammlungen dahin kommen lassen, dass einzelne Juden im Gesetzemachen zu einer maassgebenden Rolle gelangten, und dieses Missgeschick hat sich denn auch überall in der Beschaffenheit der Gesetze handgreiflich verkörpert. Wie wäre beispielsweise sonst eine preussische Vormundschaftsordnung möglich geworden, in welcher die öffentliche Aufsicht gegen Ausbeutung der Mündel und überhaupt gegen Untreue der Vormünder so herabgemindert wurde, dass sie praktisch so gut wie keine wirksame Sicherheit mehr gewährte! Wie wäre später annähernd Derartiges noch gar ins bürgerliche Reichgesetzbuch gelangt, wenn sich nicht fast der gesammte gesetzgeberische Geist durch Judengeistsuggestion mit Haltungslosigkeit, Zerfahrenheit und mit Rücksichtslosigkeit gegen alles gesunde Rechtsbedürfniss versetzt gefunden hätte! Losgelassene (wohl gar noch verschleierte) Geschäftsfreiheit mit Ueberantwortung der Capitalien zu praktisch und effectiv fast beliebiger Verfügung der Vormünder ist in der That überall übel am Orte. Aber es ist dies nur ein Beispiel, wie das Judenmaass in alle unsere Verhältnisse gedrungen. Ueberdies reicht der gesellschaftliche Einfluss der Juden indirect noch viel weiter, als er sich direct und persönlich bei der Gesetzgebung am Werke zeigt. Die Juden agiren natürlich nicht blos durch Leute von ihrer Race, sondern schieben Andere vor, die sich von ihnen leiten lassen, oder mit ihnen überhaupt gemeinschaftliche Sache machen. Die Judengenossen und Judenfreunde verfahren alsdann in bestimmten Angelegenheiten so hebräisch als es nur möglich ist.

Was es nun heisse, im hebräischen Sinne verfahren, das soll weltgeschichtlich und zwar innerlich und äusserlich, an der Bekundung der hebräischen Urtriebe und an der darin sichtbaren Artung der verschiedensten Eigenschaften gezeigt werden. Wir werden dabei die mustergültigen Bethätigungen wählen und nicht die äussersten Verkommenheiten zum Maasse machen. Wir werden uns wenig um geistige und gesellschaftliche Verderbnisszustände, sondern um den sozusagen classischen Hebräer von ehemals und in der heutigen Welt um den Hebräer solcher Gestaltung kümmern, wie er sich selber am meisten gefällt und sich am wichtigsten vorkommt. Grade bei dieser auserwählten Betrachtungsart, also bei einer Kritik, die das am wenigsten Schlechte zum Gegenstande nimmt, wird das Urtheil sicher und entscheidend sein. Es wird rückwärts und vorwärts gelten, die Geschichte erklären und die Zukunft einigermaassen vorauskennzeichnen. Namentlich wird es auch Licht fallen lassen auf die Thatsache, dass die bessern Völker noch niemals mit den Hebräern haben eigentlich zusammenleben können. Mindestens sind innere Einschränkungen, Fernhaltungen und Abschliessungen nothwendig gewesen, und wo ausnahmsweise die niedergehaltene oder abgepferchte hebräische Bevölkerung einmal zu Befugnissgleichheit und wohl gar zu einiger geselliger Zulassung in Kreise moderner Nationalität gelangte, da hatte man die Duldung solcher Invasion nur zu bald zu bereuen. Die Bethätigung der Hebräer in der Welt hat jederzeit übel gewirkt und Gegenregungen der bessern Völker hervorgerufen. In diesem Sinne ist die Judenfrage oder sind vielmehr die Judenfragen so alt wie die Geschichte, ja werfen ihre langen Schatten bis in das Gebiet der Sage. Auch ist das Aufkommen der Hebräer in der Welt überhaupt von Anbeginn nicht minder ein beachtenswerther Umstand, als ihr gesellschaftliches Hervortreten in der neusten Zeit. Wo und wann die Menschheit in irgend einer erheblichen Beziehung in Verfall gerieth, da konnten Hebräer und hebräischer Geist oder vielmehr Ungeist sich am ungehindertsten breitmachen. Doch wollen wir der Kennzeichnung des hebräischen Charakters und der weiteren Beleuchtung der Judenfrage als Charakterfrage nicht vorgreifen.

Zweites Capitel
Charakterspiegelung in Religion und Moral

1. Alle Religionen sind in ihrem Ursprunge eine Summe von Völkerphantasien, in denen sich die Triebe und Hauptangelegenheiten der betreffenden Völker verkörpern. Da zwischen einem Jenseits und einem Diesseits der Natur im Anfange nicht so grundsätzlich unterschieden wird, wie dies in den späteren Entwicklungsstadien der Religionen der Fall ist, so umfassen die volkswüchsigen Religionssysteme anfänglich das ganze Leben und haben einen praktisch, seinsollenden Zweck. Sie schliessen nicht nur die Moral, sondern auch das Recht ein, welches sich von der blossen Gewissensmoral noch nicht gehörig abgeschieden findet. Sobald es in der Entwicklung zu eigentlichen Religionsurkunden und umfassenden Religionsbüchern kommt, enthalten diese alsdann die Lebensregeln und. Grundsätze des betreffenden Volks. Sie werden auf diese Weise ein Spiegel für das Trachten derjenigen Volks- oder Völkergruppe, aus welcher sie hervorgegangen und für welche sie bestimmt sind. Auf Wahrheit oder Unwahrheit der theoretischen Vorstellungen über Welt und Leben oder über das, was darüber hinaus noch zu berücksichtigen sein soll, kommt es bei Beurtheilung der sich in den Religionen ausdrückenden Völkercharaktere nicht an. Auch im Träumen und Fabuliren verräth sich der reale Charakter, der im Innersten der Triebe zu Grunde liegt. Er zeigt sich in den Decorationsstücken der Phantasie, welche völlig fehlgreifen, nicht minder, als in den Entwürfen und Idealen, deren Ausgangspunkt eine richtig aufgefasste Wirklichkeit ist. Man vergesse nicht, dass sich bei dem einzelnen Menschen der Charakter auch im Wahnsinn bekundet. Wo sich nun die ganze Menschheit im Stadium des Wahnwitzes befand, sind ihre Kundgebungen darum nicht minder lehrreich. Im Gegentheil wird man die Völkertriebe nirgend mit solcher Naivetät hervortreten sehen, als grade da, wo sie in Göttergestalt auftreten. Der Gott oder die Götter sind die verkörperten souveränen Volkstriebe und Volksgedanken. Die Götter sind Menschenabbilder und Völkerspiegel. Ihre Moral ist ein Gegenstück zum Treiben ihres Volks und ein um so lehrreicheres, als das Götterverhalten ungenirt, ja souverän ist.

Was überhaupt von den Religionen aller Völker gilt, muss in noch höherem Grade bei einem Menschenstamme zutreffen, dessen ganze geschichtliche Auszeichnung sich auf sein Religionsschicksal beschränkt. Man hat den Juden eine Art von religiösem Genie zugeschrieben; man hat sie als die Schöpfer der gesammten Religion der neuern Culturwelt hingestellt; kurz man hat sie vom natürlichen und rein geschichtlichen Standpunkt aus zu Urhebern des Christenthums gestempelt. Man hat ihnen eine religiöse Classicität beigelegt und sich die geistige Arbeitstheilung unter den Völkern danach zugeschnitten. Wie die Griechen die Philosophie und die Römer das Recht, so hätten die Juden die Religion classisch begründet und uns als ein Erbstück zur Verehrung und zu weiterm Gebrauch überliefert. Diese schmeichelhafte Rolle wird von allen Racenjuden gern acceptirt und von den Religionsjuden, die an ihrem specifischen Mosaismus festhalten, dahin ausgelegt, es habe das Judenthum auch im Gegensatz zum Christenthum Recht und werde die christliche Secte, die sich einst von ihm abgezweigt, trotz ihrer Ausbreitung doch noch überdauern. Die auserwählte Bescheidenheit dieser letztern Ansicht findet sich übrigens auch bei vielen Racenjuden, mögen es nun getaufte Juden, Reformjuden oder sonst religiös ausgehöhlte, bis zu einem farblosen Gottesglauben verblasste Elemente dieses Stammes sein. Oft sind grade die, welche sich als völlig confessionslos ausgeben, komischerweise diesem Dogma von der auserwählten Religion, die alle Religionen überdauern werde, treugeblieben. Das auserwählte Volk hat eben, dies sieht man in seinem Alterthum wie in seinem heutigen Verhalten, vor allen Dingen eine auserwählte Religion. Diese haftet so zäh, wie bei keinem andern Volke. Aufgeklärte Juden spielen sich häufig als religionslos aus, namentlich wenn sie sich als freidenkende oder gar socialistische Schriftsteller geberden. Man sehe aber nur näher zu, und man wird finden, dass die angestammte Starrheit des Aberglaubens auch bei ihnen ihren verborgenen Altar hat. Ueberhaupt gilt die Zähigkeit des blos thierischen Lebens, welche man dem jüdischen Stamme mit Recht zuschreibt, auch besonders von den geistigen Auswüchsen und am meisten von der eigentlichen Superstition. Der Jude mag sich noch so aufgeklärt anstellen; es ist ihm in diesem Punkte nie recht zu trauen. Im Hinterhalt lauert fast immer ein Stück gröbern oder feinern Aberglaubens, welches sorgfältig verborgen gehalten wird und sich nur für den geübten Kenner geistiger Allüren gelegentlich verräth. Bei der Besprechung der Art, wie die Juden „in Wissenschaft g e m a c h t “ haben, werde ich auf diesen Umstand näher eingehen. Aber auch schon die gewöhnliche Lebenserfahrung zeigt, wie dem Juden der Aberglaube unveräusserlicher anhängt, als einem wirklichen Culturmenschen irgend einer andern Nationalität. Hienach muss die Religion für den Judenstamm charakteristischer sein, als für jedes andere Volk. Sie muss uns daher auch die Grundeigenschaften des Charakters des auserwählten Volks und zwar von Anbeginn her enthüllen.

Die Moral der Juden, ich meine diejenige, die der Race anhaftet und von deren geschäftlichem Treiben her den bekannten populären Ruf der Gemeinschädlichkeit hat, ist in ihrem Kerne etwas so Naturwüchsiges und im Wesentlichen so Unveränderliches, dass man ihren Geist auch in den ältesten Religionsurkunden nachweisen kann. Ein Theil des übeln Rufes der Judenmoral, aber jedenfalls nur ein geringfügiger Theil, mag immerhin auf Rechnung der besondern Verderbniss und Ausartung zu setzen sein, der das Volk mit dem Untergang seines palästinensischen Heimathstaates anheimgefallen ist. Ueberhaupt in der Zerstreuung und als Gäste anderer Nationen haben die Juden, und zwar nicht erst seit der christlichen Aera, sondern schon Jahrhunderte vorher, die meiste Gelegenheit gehabt, ihre angestammten moralischen Eigenschaften auszulassen. Was sie unter sich, dem Geiste ihrer Religion zufolge, nicht ganz bethätigen durften, das war ihnen gegen die übrige Menschheit im vollsten Maasse erlaubt. Ihr weites Gewissen zeigte sich daher stets am weitesten im Verkehr mit den Elementen anderer Race. Hiegegen wehrten sich natürlich die Völker. Die verletzte Menschheit reagirte, und beispielsweise ist auch der mittelalterliche Druck, über den die Juden sich in so einseitig parteiischer Weise zu beklagen pflegen, zum grössten Theil nur eine rohe Art der Völkernothwehr gewesen. Unter jenen rohen Verhältnissen gab es keine Wahl. Die Juden hätten selbst geknechtet, wenn sie nicht geknechtet worden wären. Sie hätten die Völker aufgezehrt, wenn diese nicht ihre Wucherung in Schranken gehalten hätten. Letzteres geschah durch eine Art Knechtung, die im Mittelalter noch äusserst milde in Vergleichung mit denjenigen Knechtungen ausfiel, an welche die Juden von Aegypten und Babylon her, also gleich von Anbeginn ihrer mosaischen Geschichte, gewöhnt waren. Es scheint sogar, dass sich in dieser Beziehung die Völker auch im Mittelalter den Bedürfnissen der Juden nur angepasst und ihnen das Joch nur aufgelegt haben, weil diese Race ohne dasselbe unter andern Völkern sich nicht tummeln kann, ohne ärgsten Schaden anzurichten. Wie dem aber auch sein mag, das Volk Mosis, das Volk der Aegypterknechte, hat offenbar ausser der Mitgift an Knechtsmoral die es stets conservirt hat, in der mittelalterlichen Fremde noch eine andere Art Unterwürfigkeit zu pflegen gehabt. Es hat sich in die neuern Nationen, obwohl von ihnen verworfen und niedergehalten, in unterwürfiger Weise eingenistet und so seine alte Rolle bewährt, selbst die Knechtschaft auszubeuten und sich schliesslich mit dem Gold und Silber der eignen Herren, ähnlich wie in Aegypten, zu schaffen zu machen. Bei dieser neuen, theils mittelalterlichen, theils modernen Aufgabe konnte die Moral der Juden sicherlich nicht gewinnen. Zur angestammten Corruption dieser Moral kamen neue Verhältnisse der Knechtung, die den Juden frisch in sein altes Element brachten. Das Erschleichen war die nach Anlage und Umständen passendste Form des Erbeutens, und so steigerte sich die Versetzung der jüdischen Moral mit Bestandtheilen und Grundsätzen, die den menschlichen Verkehr vergiften und im Grunde sich als etwas gegen das Menschengeschlecht Feindliches erweisen.

Man kann aber ganz wohl von Allem absehen, was an jüdischen Moralbeurkundungen erst aus der sogenannten schlechteren Zeit datirt. Auch der Talmud, aus welchem man soviele Anklagen gegen die Judenmoral geschöpft hat, kann auf sich beruhen bleiben, und dennoch wird der Charakter des Judenstammes nicht im Unklaren verbleiben. Der Talmud ist sozusagen nur eine Glosse, und man muss sich an den Text halten. Der Text, in welchem sich Religion und Moral der Juden gewissermaassen noch am meisten classisch bekundet haben, ist einfach und zuverlässig das alte Testament. Können die modernen Culturnationen mit dem, was durch das Christenthum an Judenthum sowohl in ihre für geheiligt ausgegebene als in ihre profane Volksliteratur übergegangen ist, bewussterweise brechen, so werden sie auch das jüdische Wesen nicht erst im Talmud finden, sondern aufrichtig genug sein, es da zu studiren und einzugestehen, wo es am unmittelbarsten in ihr eignes Fleisch gedrungen ist. Uebrigens ist diese Schätzungsart auch grossmüthiger. Der Talmud ist, wenigstens in seiner Abgeschlossenheit, ein Erzeugniss aus der Zeit, als der jüdische Staat seine Geschichte bereits hinter sich hatte. Obwohl er heute das specifische Moral- und Religionsbuch der Juden bildet, so ist er doch schon von Anfang an gleichsam etwas Unechtes. Die Corruption war in hohem Maasse vorhanden, als diese Glosse der jüdischen Religions- und Gesetzesweisheit zustandekam. Der Talmud gehört für die Juden in der Zerstreuung; wir werden dieses Volk aber am eindringlichsten beurtheilen, wenn wir, es da beleuchten, wo es sich noch verhältnissmässig am besten zu bekunden Gelegenheit hatte.

2. Offenbar ist es die schiefe Stellung, in welche die rückläufigen Elemente bei ihrer Judenbeurtheilung gerathen, was bisher gehindert hat, dass der Charakter des Judenvolks nach der besten und uns nächstliegenden Beurkundung veranschlagt werde. Vom völlig freiheitlichen Standpunkt, der in Religion und Politik nur mit dem Natürlichen und Wirklichen zu schaffen hat, ist jene Hinderung nicht vorhanden. Oder soll sich der Deutsche, der Franzose oder irgend eine andere Nationalität etwa mit den Anschauungen jener hebräischen Urkunden solidarisch fühlen, die als Beigabe des Christenthums importirt worden sind? Wir Deutsche haben sicherlich wenig Ursache, die Empfindungen, zu denen uns unser nordischer Himmel und unsere nordische Welt seit Jahrtausenden angeregt haben, durch die Affectionen des hebräischen Orientalismus künstlich irrezuführen. Uns ist das alte Testament ein durchaus fremdes Buch und muss uns immer fremder werden, wenn wir nicht unsere Eigenart auf die Dauer alteriren wollen.

Die Vorliebe, mit der man ausschliesslich den Talmud als Selbstzeichnung der Judenmoral herbeigezogen hat, erklärt sich aus der Beschaffenheit der Parteien, von denen die Juden bisher äusserlich und agitatorisch am meisten angegriffen wurden. Da nämlich hier nicht etwa blos die conservativen, sondern, drastischer ausgedrückt, die reactionären Elemente aller Gattungen nicht nur vorherrschten, sondern zuerst fast allein auf dem Platze waren, so standen einer ungenirten und durchgreifenden Beurtheilung der Juden theils wirklich religiöse Vorurtheile, vornehmlich aber die politische Maxime entgegen, auf das christlich seinsollende Volk Rücksicht zu nehmen und demgemäss die Bibel bei der Bestimmung des Judencharakters ausser Betrachtung zu lassen. Hiemit hat man sich aber den natürlichsten, wahrsten und populärsten Weg zur Judenkritik selbst verschlossen und sich des mächtigsten Mittels beraubt, welches allein auf die Dauer vorhalten kann. Was hilft es den Talmud citiren? Unsere moderne Völkergesellschaft liest glücklicherweise dieses Opus nicht; ja die Juden selbst begnügen sich mit Auszügen aus dieser colossalen, mit Aeusserlichkeiten und Kleinigkeiten angefüllten Glossensammlung. Dagegen ist aus der Bibel und zwar grade aus der biblischen Geschichte durch den Schulunterricht bei uns und den verschiedenen Nationen doch noch Manches in der Erinnerung erhalten, wofür man nur das natürliche Verständniss zu wecken braucht, um zu zeigen, wie sich an der Hand bekannter Thatsachen auch in den ursprünglichen Charakter des Judenvolks tiefer eindringen lässt. Die Bibel ist wirklich nicht uninteressant, wenn sie auf diese Weise zu besserer Aufklärung über die Juden verhilft. Mancher, dem sie zur Hand ist, wird durch gelegentliches Nachschlagen derselben in dieser Richtung Dinge lernen und begreifen, die weit über den Horizont der gemeinen Aufklärung hinausliegen.

Ich muss aber noch auf einen Schritt weiter hinweisen. Diejenigen, welche an der christlichen Ueberlieferung festhalten wollen, sind nicht im Stande, sich mit Nachdrücklichkeit gegen das Judenthum zu wenden. Das geschichtliche Christenthum, in seinem wahren Geiste betrachtet, ist allerdings eine Rückwirkung inmitten des Judenthums gegen dieses selbst gewesen, aber doch aus ihm heraus entstanden und gewissermaassen in dessen eigner Weise. Wo die Propheten sich am mächtigsten gegen Herzensverkehrtheit erheben, da ist der thatsächliche Zustand eben auch der verworfenste. So hat es denn auch kommen können, dass sich das Gepräge jener urchristlichen Moral, deren Innerstes sich durch hebräischen Schein allzuleicht der gebührenden Kritik entzieht, im Sinne des angestammten jüdischen Charakters gestaltete. Die Entgegensetzung gegen die Verderbniss dieses Charakters hat nämlich nicht ausgeschlossen, dass dabei doch im Allgemeinen dieser Charakter selbst zu Grunde lag. Hebräische Propheten, welche gegen ihr Volk donnerten, blieben nichtsdestoweniger Hebräer, und wenn Derjenige, den man für den Stifter des Christenthums hält, auch vielleicht theilweise von anderer Nationalität gewesen sein könnte, was aber anzunehmen eigentlich kaum zulässig ist, so hat er doch jedenfalls dieselbe geistige Luft geathmet und sich, trotz aller partiellen Auflehnung, doch im Ganzen mit der Ueberlieferung des Judenvolkes einig gefühlt. Haben die neuern und namentlich die deutschen Völker aus ihrer eignen Empfindungs- und Gefühlsweise dem Christenthum bessere Bestandtheile hinzugesetzt und es im besseren Lichte gesehen, so ist Letzteres ein Irrthum und Ersteres ein Fehlgriff; denn schliesslich muss die Verwechselung schwinden und die Verbindung der unverträglichen Bestandtheile gelöst werden. Demgemäss führt denn auch das Absehen von aller Religion nicht etwa zum Aufgeben des Gemüths, sondern zum Wiedergewinn desselben in seiner Reinheit. Das Gemüth der neuern Völker kann erst frei werden und seine besten Eigenschaften rein bethätigen, wenn es die Religion und allen Hebraismus abstreift.

Christenthum ist wesentlich selbst Hebraismus, wie ich schon einigermaassen in meinem Ersatz der Religion nachgewiesen habe. Die Beurkundung des Christenthums, das neue Testament, ist aber zur Kennzeichnung des Judencharakters darum weniger geeignet, weil es als späteres unter den andern Völkern entstandenes und in der griechischen Sprache abgefasstes Erzeugniss auf allerlei Mischungen und Desorientirungen deutet, denen die hebräischen Vorstellungen ausgesetzt gewesen sind. Dieser Mischlingscharakter des Christenthum genannten Späthebraismus steht einem unmittelbaren Gebrauch zur Kennzeichnung entgegen. Wohl aber kann, bei gehöriger Auffassungsart, der Kern des Gemisches lehren, dass es eine komische Situation ergeben muss, mit dem neuen Testament in der Hand und unter Hinweisung auf den Judäer am Kreuz die heutigen Hebräer bekämpfen und Antisemitismus treiben wollen. Vom Standpunkt des Chnstenthums, und wäre es auch nur von dessen zersetzender Moral aus, heute gegen den Judenstamm auftreten, heisst das Schädliche mit einem seiner eignen Ausläufer, also wesentlich durch sich selbst, unschädlich machen wollen.

Ein Christ, wenn er sich selbst versteht, kann kein ernsthafter vollständiger Antisemit sein. Das hat sich denn auch im sogenannten Antisemitismus, der sich von Berlin und Deutschland aus mit den achtziger Jahren nach der irreführenden christlichen Parole regte und auch meist in dieser Weise über die Länder verbreitete, glänzend oder vielmehr kläglich bewahrheitet. Noch obenein von politisch reactionärer Haltung, ein Werkzeug für politische Zwecke, die dem Juden nicht als Judenmenschen, sondern nur, wo er liberaler Oppositionsmensch war, zu Leibe wollten, hat jener klägliche Antisemitismus sammt seiner entsprechenden, sich als antisemitisch aufspielenden, im Grunde feudal und officiös agirenden Presse für die Hauptsache so gut wie nichts ausgerichtet. Er hat im Gegentheil eine in der Gesellschaft vorhandene wirkliche Bewegung gegen den Judenstamm auf eine falsche Fährte zu bringen versucht und so echten Antisemiten oder, besser gesagt, ernsthaften Hebräergegnern die Sache oft genug verleidet. Die bildungswidrigen, dabei meist heuchlerischen christlichen Redensarten, von denen jener Pseudoantisemitismus überströmte, konnten bei gesunden und aufrichtigen Naturen nur Ekel erregen, und so ist es kein Wunder, wenn diese Scheingattung von Antijudik immer wieder in dem Schlamme steckenblieb, in welchem sie von vornherein gewühlt hatte.

Die Juden haben die Knechtsgestalt der Religion, wenn auch nicht ausschliesslich erfunden, so doch am meisten knechtisch ausgebildet und im Bereiche antiker Verderbtheit colportirt. Ihr Knechtssinn hat aber nicht blos für die Religion, sondern auch für die Politik Folgen gehabt. Das Christenthum wurde zuerst unter verknechteten Völkern heimisch, die einer Art Pöbelcäsarismus oder Pöbelkaiserthum unterstanden. Sklavenabkömmlinge und Gesindel waren der Boden, auf welchem die neue Art von Geist oder Ungeist aufspross. Diesem Boden entsprach die Religionsgestalt hebräischen Ursprungs ganz wohl, und die für Knechtsnaturen geeigneten Vorstellungen haben vom römischen Cäsarenreiche her auch die frischeren und freieren Nationalitäten trotz deren äusserer Siege bis in das innerste Mark geschädigt. Namentlich haben die Germanen und die Slaven das Knechtssystem nicht blos in religiöser, sondern auch in politischer Beziehung eingeimpft erhalten, und darum ist es auch heute doppelt thöricht, von der Reaction ein gründliches und ernsthaftes Frontmachen gegen die hebräische Ueberlieferung zu erwarten. Mit letzterer ist das System reactionärer Politik so untrennbar verwachsen, dass sich der Schnitt nur auf Kosten der reactionären Interessen machen liesse. Man täusche sich daher nicht. Sogar da, wo ausnahmsweise ein freier Standpunkt in der Religion hervorgekehrt, aber daneben an einer rückläufigen Politik festgehalten wird, bleibt das Befassen mit der Hebräerfrage ein für die Hauptsache aussichtsloses Spiel. Der Antihebraismus ist in jeder Beziehung eine Freiheitsangelegenheit und kann von keinem andern Standpunkt aus sich zugleich aufrichtig und folgerichtig gestalten. Auch die nebelhafte Vorstellung von einer sogenannten praktischen Seite des Christenthums arbeitet nur einem äusserst rückständigen Verhalten in die Hände, welches sich sehr wohl mit hebräischer Heuchelei zu gatten vermag. Es sind ja auch die Hebräer selbst, die da wünschen und verlangen, dass man gegen sie sogenanntes praktisches Christenthum übe, d. h. ins Deutsche übersetzt, dass man ihr Umringeln und Umschlängeln der bessern Völker nicht nur gewähren lasse, sondern noch gar mit dem Mantel sogenannter christlicher Liebe zudecke und so dem Urtheil besserer Völkergerechtigkeit entziehe.

Uebrigens hat man auch genug beobachten können, wie es grade ein Theil der Hebräer ist, der sich vorzugsweise in sogenannte geistliche Aemter drängt und überhaupt Stellen specifisch christlichen Gepräges mit Vorliebe besetzt. Prediger von hebräischem Blut waren und sind nichts Seltenes, und es bestätigt sich hier die alte Sinnesverwandtschaft, die in den urchristlichen Judengemeinden so natürlich war. Man könnte daher mit einiger Sicherheit voraus annehmen, dass die Letzten, die für das verfallende Christenthum eintreten, Hebräer sein werden. Schon jetzt verkriechen sie sich häufig hinter das Christenthum als Schutzmacht und können dies wirklich mit einigem Recht. Je mehr der gröbere Aberglaube in den leidlich gebildeten Schichten schwindet und eine natürliche Betrachtungsweise vom Ursprung und Fortgang des Christenthums üblich wird, um so mehr werden die Hebräer darauf pochen, die Erzeuger des Christenthums gewesen zu sein und es einem Theil der Welt aufgepfropft oder, wie wir sagen möchten, gleichsam angehängt zu haben. Weisen sie doch jetzt schon oft genug darauf hin, dass, wer Psalmen singt, doch etwas folgewidrig werde, wenn er sich gegen die jüdische Stammesnatur wendet, von der dieses Stück sogenannter Poesie ein kennzeichnender Ausfluss ist.

Im rein Theoretischen wäre es vollends thöricht, eine Kritik der Race und ihrer übeln Charakterseiten vom Standpunkt des Christenthums unternehmen zu wollen; denn das hiesse soviel, als gleich von vornherein einen Ausfluss der Judenreligion und theilweise auch der Judenmoral als Maass für diese selbst anerkennen. Dabei müsste, von den kleinen häuslichen Streitigkeiten der beiden Religionen abgesehen, der Judenstamm gar gut davonkommen. Auch ist er in der That vom Christenthum im Ganzen und Grossen jederzeit mehr beschützt und begünstigt als angegriffen worden. Die Verfolgungen waren, soweit sie von den Priestern ausgingen, innere Angelegenheiten der Religion und für diese gleichsam häuslicher Natur. Der Jude galt stets als altes Zubehör des Christenthums, und er hat es auch bis auf den heutigen Tag verstanden, sich diese intime Beziehung zu Nutze zu machen.

Wenn der Hebräer heute selber die Zumuthung der Nächsten- oder gar Feindesliebe ausspielt, um sich zu decken und bessere Nationalitäten im Namen des Christenthums von kritischem Urtheil abzuhalten, so ist eine solche Berufung ein kennzeichnendes Beispiel für alles das, was aus jüdischer Heuchelei in der Welt je hat entspringen können. Wo die Zustände, wie im Anfang unserer Zeitrechnung, arg verdorben und zerfahren waren, konnte sich in scheinbarem Gegensatz zur herrschenden Verkehrtheit manche Kopfstellung gesunder Moral als wunderweiche Erhabenheit ansehen und ausgeben, während sie doch nichts war, als eine selber moralisch desorientirte Reactiverscheinung. Ueberdies bürgte nichts dafür, dass auch nur in einem Fall unter Zehntausenden etwas Anderes als pure Heuchelei zu Grunde lag. In der Gegenwart sind wir in der günstigen Lage, die fragliche Heuchelei am Hebräerstamm unmittelbar studiren zu können, und es wirft so das Verhalten von heute ein Licht auf den Sinn, den jene Liebeszumuthungen auch schon in den uralten Zeiten vorherrschend gehabt haben. Der Umstand, dass so etwas auch einmal ausnahmsweise von Einem ernstgenommen werden mochte, beweist nichts gegen die allgemeine hebräische Heuchelei, auf deren Grund und Boden jene sonderbaren Moralblüthen gezeitigt worden.

Wenn es für die Moral, die zur Judenkritik dienen soll, noch einer besondern Hinweisung bedurfte, dass sie nicht christlich und überhaupt nicht Religionsmoral sein könne, so ist es für die Beurtheilung des in der Judenreligion nieder gelegten Charakters selbstverständlich, dass diese überhaupt nicht von einem Religionsstandpunkte aus stattfinden kann. Wer sich nicht über die Religion zu erheben vermag, wird die innersten Eigenschaften der als Erkennungsmittel des Charakters zu benützenden Religionsspecies nicht begreifen.

3. Die Religion des Judenthums ist keineswegs von vornherein die bekannte Art von Gottesglauben gewesen, sondern hat sich erst stufenweise aus weniger einheitlichen Vorstellungsarten zu der letzten, allesverschlingenden Einheitsvorstellung emporgeschraubt. Wollten wir im verbildeten Kauderwelsch von heute reden, so würden wir sagen müssen, dass der crasse Monismus, der in der jüdischen Gottesvorstellung sein prägnantestes Beispiel hat, erst eine Ausgeburt weiterer Reflexion sei. Die Alleinexistenz, in welcher das monistische Wesen dieses Judengottes eben besteht, — der Umstand, dass der Judengott neben sich keinen andern duldet und Alles allein sein will, ist keine unmittelbare Frucht naiver Volksphantasie, sondern ein späteres Erzeugniss einer bereits metaphysisch verblassten Priesterlehre. Auch heutige Juden, die sich philosophisch anzustellen versuchen, haben eine Vorliebe für das Wörtchen Monismus, in welchem sie die allesaufzehrende Abstraction ihres angestammten Gottes wiederzufinden meinen, und welches sie sich als Weltmonokratie auslegen. Der Monismus heimelt sie an; in der abstracten Gestalt des Spinozismus können sie ihn unter halbwegs moderner Maske unter die Leute bringen. Die verkappten Vorstellungen der Verbildeten verrathen alsdann nichts von dem wirklichen Judengott alten Datums, den sie colportiren. Im Grunde ist es aber immer die alte Theokratie, die der Jude auch hiemit fortpflanzt, um sich selbst fortzupflanzen. Doch dies sind die letzten Ausläufer moderner Zeit und unmittelbarer Gegenwart. Wir müssen zum erreichbar ersten Anfang, also wenigstens zu dem durch die Bibel Beurkundeten zurückgreifen, um die Phantasie des jüdischen Stammes bei ihrer naiven und darum auch wohlverständlichen Arbeit zu finden.

Die mehr oder minder naiven ersten Beurkundungen des Völkergeistes liefern uns immer Göttergestalten, die begreiflich sind und sozusagen Hand und Fuss haben. Das kinderhafte Götterwesen Homers ist nicht nur lebensvoller, sondern auch verständlicher, als die Götterschatten und Schemen späterer Philosophen, die den Glauben verloren hatten und unter dem Namen der Götter metaphysische Mumien cultivirten. So sind denn auch jene alten jüdischen Darstellungen und Erzählungen, die den Herrgott als einen Menschen und, genauer zugesehen, wie einen Juden unter Juden erscheinen lassen, weit interessanter als die verflüchtigenden Abstractionen, die sich in Schriften einer späteren Zeit vorfinden. Doch komme ich auf die Nutzanwendungen, die man für den Judencharakter aus jenen göttischen Eigenschaften entnehmen kann, erst weiterhin. Vorläufig ist es genug, wenn die ersten biblischen Erinnerungen uns lehren, dass der Judengott der Spiegel seines Volkes ist, mit ihm streiten, ihm die Welt unterthan machen und sich dafür von ihm verherrlichen lassen will. Der Judengott ist unduldsam wie sein Volk. Er muss durchaus ein Monopol haben; neben ihm dürfen andere Götter nicht existiren. Die Juden sind das auserwählte Volk und er ist der alleinige Gott. Die Juden sind seine Knechte, aber dafür sollen sie die Herren der Welt sein. Man sieht, die Theokratie ist schon im Anfang vollständig. Der Judengott ist die Verkörperung des Judentrachtens. Schon in der Ursprungssage spielt das Monopol eine Rolle; eine gewisse Art von Aepfeln ist im Paradies sammt dem ewigen Leben ein Vorbehalt und Alleingenuss. Der jüdische Adam soll nicht seinem Gotte gleichen wollen. Der Götterneid fehlt also auch hier nicht, und in der ganzen Angelegenheit bekundet sich die jüdische Phantasie, die, wo sie sich einen souveränen Herrn denkt, nicht umhinkann, ihre eigne menschliche Missgunst und ihr eignes Trachten nach auserwählten Vorrechten gleich an der Spitze ihrer Beurkundungen und in der originalsten Sage zu verkörpern.

Es hat wüste Ansichten von der Religion gegeben, denen zufolge alle Religion nichts als Egoismus sein soll. Die Denker, welche sich in dieser Weise äusserten und dann auch wieder durch ihre eignen Ausführungen selbst widersprachen, wie Ludwig Feuerbach, haben offenbar aus dem Theil auf das Ganze geschlossen. Sicherlich hat sich in den Religionen grade soviel Selbstsucht verkörpert, als in den Völkern vorhanden war, von denen sie entworfen und gedichtet wurden. Ausser der Selbstsucht sind aber auch die andern Triebe der menschlichen Natur bei den verschiedenen Völkern in Thätigkeit gewesen. Nur da, wo die Selbstsucht das auserwählt Vorherrschende war, mussten auch Religion und Gottesvorstellung diesem Charakterzuge entsprechen. Dies ist nun beim Judenstamm von Urbeginn an im höchsten Maasse der Fall gewesen. Die jüdische Einheitsvorstellung ist nichts weiter, als der Despotismus der Selbstsucht. Dieses Herrenthum, von dem das Knechtsthum unzertrennlich ist, kennt keine freien Menschen und daher auch keine relative Selbständigkeit der einzelnen Naturbereiche und Naturdinge. Alles ist Creatur und Knecht. Ein Volk von lauter Creaturen, welches nie eine Faser von echtem Freiheitsgefühl an sich gehabt hat, muss diese Rolle auch in seinen einzelnen geschichtlichen Schicksalen zeigen. Wo es aber eine Religion creirt, muss dies eine Knechtsreligion werden. Wenn sich die Menschheit an einem solchen Erbstück in einer schwachen Stunde versieht, so hat sie nachher viel zu arbeiten, um ihre bessern Freiheitsgefühle wieder in ihre Rechte einzusetzen. Die Erdichtung vieler Götter, von denen einer der angesehenste und mächtigste war, und über denen wiederum das allumfassende Schicksal stand, — diese griechische Conception war etwas, was mit der wahren Natur der Dinge und mit der Freiheit unvergleichlich besser stimmte, als die ausdörrende, alles eigne Leben verschlingende Einheit des abstracten Israelismus. Diese abstracte Gotteseinheit ging aber aus dem Keime der Monopolsucht und jenes Trachtens hervor, welches auf die Knechtung von Allem hinausläuft. Der Jude kennt in Wahrheit nur Knechte und Oberknechte. In der Rangordnung des Knechtsthums auf einer möglichst hohen Staffel zu stehen, ist die Art von Ambition, die er begreift. Durch Unterwürfigkeit unter den Mächtigen selber nach unten zu herrschen, also die Rolle eines Oberknechts zu spielen, entspricht ganz seiner angestammten Gesinnung. Seine Religion selbst ist das vollgültigste Zeugniss für diese Sinnesart; denn die Unterwürfigkeit und der Dienst gegenüber dem Herrgott hat nur den Sinn, dass dieser dafür seinen Knechten zu Reichthum und zu Macht über alle andern Völker der Erde verhelfe.

Ich erinnerte an den bessern Zug der griechischen Religion. Aber die Deutschen brauchen wahrlich keinen Hellenismus, um nicht nur dem Judenthum, sondern auch den jüdischen Bestandtheilen des Christenthums eine bessere Anlage entgegenzusetzen. Sie haben nur auf sich selbst, auf ihren eignen Boden und auf ihre nordische Vergangenheit zu blicken, um ihren Charakter auch in der Religion wiederzufinden. Die nordischen Götter und der nordische Gott sind etwas, was einen Naturkern hat und was auch von keiner tausendjährigen Ablenkung aus der Welt geschafft wird. Wir brauchen nicht bis zu indogermanischen Ueberlieferungen zurückzugreifen. Hier im Norden haben wir die nächste Heimath unseres Gemüths in seiner Einigkeit mit der umgebenden Natur. Hier haben unsere Vorfahren die Göttergestalten concipirt, in denen sich ihre wahren Triebe und Empfindungen verkörperten. Hier hat eine Phantasie gewaltet, die unvergleichlich über die jüdische Knechtsimagination erhaben war. Hier hat sich auch in der Dichtung der Religion eine treue Sinnesweise verkörpert, mit der Mannichfaltigkeit und Freiheit ebensosehr wie Zusammenhang und Einheit zum Ausdruck gelangten. Es war also nicht blos das griechische Wesen, was höher stand als die hebräische Einheitsbeschränktheit mit ihren blossen Creaturen und ihrem einzigen Oberherrn. Auch wir hatten und haben eine mehr naturlogische Anlage, vermöge deren wir auch in unsern Götterdichtungen davor bewahrt geblieben sind, aus der Natur die Maschine eines Oberherrn und aus den Menschen Knechte zu machen, die durch die Furcht ebensosehr wie durch die Aussicht auf den Sold ihrer Unterwürfigkeit in seinem Dienst erhalten werden. Roh sind ursprünglich alle Mythologien und demgemäss auch die unsere; aber was wahr und naturtreu an der Religionsdichtung ist, darauf kommt es an, und das erhält sich auch mit dem Charakter des Volks. Der deutsche Charakter hat sich daher auch dessen zu erinnern, was er von sich in die Religion seit Jahrtausenden verwebte. Hierin ist sein Gegensatz noch klaffender, als derjenige des Hellenismus gegen das Judenthum. Das griechische Wesen war in der Form geschmackvoll und wahr; aber der Volkscharakter war auch stark von List und Trug durchwoben und erging sich vielfach in spielender Oberflächlichkeit; er ermangelte jener Treue und Tiefe, die im Gemüth deutscher Stämme unter den verschiedensten Formen stets das Ideal gebildet hat. Warum ist der deutsche Geist gegenwärtig so unheimisch bei sich selbst? Weil er sich nicht blos in der Religion, sondern auch im Geistesleben und namentlich in der Literatur vergessen und an das Judenthum veräussert hat. Doch dies führt von der Religion ab. Es war hier nur daran zu erinnern, dass der deutsche Charakter und Verstand auch in den Religionsconceptionen eine unvergleichlich bessere Originalität hat, als der bornirende Judensinn. Der letztere ist auch in der Religion unlogisch, inconsequent und abgerissen. Er kennt nicht die wahre Einheit, nämlich nicht diejenige, welche eine freie Mannichfaltigkeit und selbständige Wesen durchdringt. Er zehrt nur auf; er ist das Einzelwesen, welches alle andern bis zur Nichtigkeit austilgen will; kurz er ist der Knechtssinn par excellence, in seiner doppelten Gestalt als auserwählte Unterwürfigkeit und als Auserwähltheit zum unterwerfenden Aufzehren aller Völker.

4. Die letzte Grundangabe, mit der die Juden bei Geboten ihres Herrgottes sich begnügen, besteht meistens in den bezeichnenden Worten: „Denn ich bin der Herr“. Die ultima ratio für den Volksstamm der Juden ist überhaupt die Macht und das Herrenthum. Aeussere Macht und äusserer Erfolg sind auch heute noch für sie maassgebend. In diesem Punkte übertreffen sie die Erniedrigung anderer Volksmassen bei Weitem. Allerdings ist es eine allgemeine Eigenschaft niedrig gesinnter Bevölkerungselemente, der Machtanbetung zu verfallen und weniger nach dem Recht zu fragen, als nach denen, welche die Gewalt haben. Die Juden sind aber in diesem Cultus des Herren- und Machthaberthums immer die Vordersten. Sie sind es, die sich bei den Machthabern anschmeicheln und durch Gefügigkeit auszeichnen, — selbstverständlich wenn sie dadurch ihren Einfluss vermehren und, wie ich es vorher ausdrückte, zu einem herrschenden Oberknechtsthum gelangen können. Selbst ihre auserwähltesten Urgeschichten sind von diesem Zuge nicht frei. Sogar der als Knecht verkaufte Joseph weiss sich bei dem Aegypterkönig an das Ruder zu bringen und eine Rolle als einflussreichster Oberknecht zu spielen. Die Geschichte von Haman, der die Juden durchschaute und vermittelst der Liebesränke der Esther nicht nur um seine Regierungsstellung, sondern auch um sein Leben gebracht wurde, belegt eben jenen Charakterzug. Sie ist aber ausserdem auch noch kennzeichnend für die uralte Gegenwehr, zu welcher die Völker überall gegen den Judenstamm, wo er unter ihnen hauste, genöthigt wurden. Auch die Geschichte eines der grössern Propheten, nämlich Daniels, zeigt, wie die Juden schon in den ältesten Zeiten in den Mitteln routinirt waren, sich bei den Machthabern Einfluss zu verschaffen. Aus dem modernen Leben aber brauchen wir von der angestammten Manier keine besondern Beispiele. Wie oft sind nicht schon seit dem spätern Mittelalter und sogar schon früh grade im bigotten Spanien, ausserdem aber in vielen andern Ländern, die Juden die Finanzkünstler für die Regierungsmachthaber, sei es nun direct oder indirect gewesen! Doch dies führt in den Consequenzen der Knechtsreligion schon weit ab und bis an die Schwelle allerneuster Thatsachen von der Art, wie England und Frankreich zeitweilig durch Leute vom Judenstamm, wie die Herren Disraeli und Gambetta, haben regiert werden können. Dieser Punkt gehört aber in die Besprechung der Rolle, welche die Juden spielen, wenn sie bei sich politische Fähigkeiten zu verspüren meinen. Ihre Gelegenheitsbenutzung bleibt immer von dem alten Schlage, und darum haben wir auch ein Recht, sie noch heute sozusagen nach ihrer classischen Beurkundung, d. h. nach dem alten Testament, zu beurtheilen.

Dort hat sich nun gezeigt, dass ihr politischer Herrendienst mit ihrem religiösen Herrendienst aus einem Gusse ist. Beide haben den gleichen Zweck; beide sollen auf allen Wegen den Juden die Macht über anderes Volk und andere Völker verschaffen. Auch die ganze specifisch jüdische Messiasidee hat keinen andern Sinn. Ihr zufolge soll unter ihnen Einer aufstehen, der ihnen die Herrschaft über alle Welt verschafft und sie auch äusserlich über alle Völker erhöht. An sich und innerlich geben sie sich ja schon immer für das vorzüglichste Volk der Erde aus und sind die Dreistesten im Verunglimpfen anderer Völker. Namentlich haben sie seit den letzten Generationen die Deutschen geschmäht und deren Nationalbewusstsein, soviel sie konnten, herabzuwürdigen und zu ersticken versucht. Sie haben vom „Deutschen Michel“ und seinen angeblichen Eigenschaften am ungenirtesten geredet; sie haben dem Deutschen beinahe den Verstand abgesprochen und ihn als eine untergeordnete Race beschimpft, die nur dazu gut sei, in ihrem Dusel von andern benutzt und eingesteckt zu werden. Dabei haben sie sich selbst als besonders scharfsinnig ausgerufen und in Curs gebracht, und dieses Judenmärchen hat hie und da Glauben gefunden, weil man hie und da höflich genug war, ein wenig Fuchsnatur und Geriebenheit für wirklichen Verstand gelten zu lassen. Ist aber früher irgendwo ein kritisches Wort gegen die Raceneigenschaften der Juden gefallen, so ist der ganze Presschorus sammt der accompagnirenden Literatur darin einig gewesen, dass solche Entheiligung des Judenwesens sorgfältig zu verschweigen und gegen Jeden, der die Juden tadele, als gegen einen neuen Haman zu verfahren sei. Eben die Juden, welche, wenn man ihre dreisten Unwahrheiten über die Vorzüge ihrer Race nicht gelten lässt, gleich mit der falschen Anschuldigung religiösen Vorurtheils und Obscurantismus bei der Hand sind, — eben die Juden, die über mittelalterliche Verfolgung klagen, feiern Feste, in denen sie ihre alten Mordorgien, die sie im Schoosse anderer Völker verübt haben, noch besonders verherrlichen! Jener Haman ist nichts Anderes, als die Verkörperung des Rechts aller andern Völker gegenüber der Judenanmaassung und der Völkerausbeutung durch die Juden. Die nach dem Judensinn entstellte und gefärbte Geschichte dieses Haman, der am Hofe zu Susa mit einem Nothgesetz gegen die Juden den schon allzu einflussreichen Ränken derselben nicht zuvorkommen konnte, — diese Geschichte in ihrer wahren Beschaffenheit sollte noch heute für die Völker eine Erinnerung sein, wessen sie sich von der Judenrace zu versehen haben, wo diese auch nur gelegentlich eine Zeitlang zur Herrschaft gelangt. Damals wurden von ihnen eingeständlich in dem ganzen persischen Reiche circa 100 000 ihnen missliebige Personen umgebracht. Diese Mordstücke, die sie unter Führung des von ihnen eingeschwärzten Ministers oder, um nicht allzu modern zu reden, Oberknechts Mardachai ausführten, waren wirkliche Ausrottungen ihrer Gegner. Die Entschuldigung, welche sie beibringen, ist die, dass man sie selbst mit Ausrottung bedroht habe. Dasselbe sagen sie aber auch von den mittelalterlichen Verfolgungen, und wie sie aus den sogenannten Hetzen gegen die Juden das Recht zu einer Hetze durch die Juden ableiten, so wird es den Juden nie an Vorwänden zur Verfolgung fehlen, wenn sie nur die Macht dazu haben. Schon die einfache Kritik, die ihre Grosssprecherei zurückweist, wird von ihnen als eine Judenhetze bezeichnet. Die Ränke und Schädigungen aber, die sie mit ihrer Presse gegen alles Selbständige ausüben, was der Judendreistigkeit gegenüber nicht auf sich selbst verzichtet. — die stillen Verschwörungen, mit denen sie sich gegen den bessern Völkergeist und dessen Vertreter kehren, — das Alles soll keine Hetze sein, während es doch sogar eine organisirte und durch den körperschaftlichen Zusammenhang der Religionsjuden unterstützte Verfolgung ist.

In der That ist die Organisation des Unterdrückungs und Ausbeutungskrieges, den jüdische Elemente gegen andere Völker seit Jahrtausenden geführt haben, in unserer Gegenwart schon sehr weit gediehen. Seine modernisirte Façon darf nicht täuschen. Die religiösen Körperschaften der Juden sind ein Mittel ihrer politischen und gesellschaftlichen Verbindung und halten auch die blossen Racenjuden, die ausserhalb stehen, zusammen. Es ist hier jedoch nicht die Stelle, auf diese politischen und gesellschaftlichen Privilegien einzugehen, in die sie ihre religiösen Vereinigungen verwandelt haben. Während beispielsweise protestantische Völker an ihrer Kirche weder einen gesellschaftlichen noch einen politischen Verband haben, sondern vermöge derselben ausschliesslich im Religionscultus zusammenhängen, benutzen die Juden ihre religiösen Verbände in allen Lebensbeziehungen und knüpfen daran sogar internationale Bünde, die sich überall in die Politik einmischen. So hat die Alliance israélite in Paris sich selbst in die grosse Politik und in die orientalische Frage eingemischt, — Alles unter der Vorkehrung der Religion. Die Förderung, die angeblich blos der Judenreligion gelten soll, bedeutet aber überhaupt die Förderung der Judenrace in politischer und socialer Hinsicht. Während nun sonst für die anderen Völker das Vereinsrecht mehr oder minder darniederliegt, üben die Juden unter Anlehnung an ihre Religion das Privilegium aus, für ihre gesammten Interessen gegen die übrigen Völker eine internationale Verbindung zu unterhalten. Nicht einmal die katholische Kirche, trotz ihrer starken Organisation in clericalen Parteigebilden, drängt sich so dreist, so unmittelbar und so umfassend zu allen politischen Verhandlungen und Congressen der Machthaber, um mit Gutachten, Vorstellungen und privaten Machinationen einen Einfluss zu gewinnen. Die Juden gehen eben in ihrer Religion auf, auch wenn sie nicht religiös sind. Diese Religion ist ihnen, wie seit uralter Zeit, so auch jetzt das Mittel und die Bürgschaft für ihre ganze Existenz und Ausbreitung. Sie würde daher, auch wenn sie einen bessern Inhalt hätte, als der Fall ist, den übrigen Völkern nicht gleichgültig bleiben können. Kein Racenjude, und gäbe er sich auch als Atheist oder gar Materialist, behandelt daher die Judenreligion als etwas Gleichgültiges. Sie ist ihm vielmehr eine Bürgschaft für jenes Herrenthum oder vielmehr für jene Oberknechtschaft, nach der sein Volk unter allen Völkern stets getrachtet hat. Die auserwählte Selbstsucht, die Ueberhebung über andere Völker und das Unrecht au ihnen, — kurz die Inhumanität, ja die Feindschaft gegen das übrige Menschengeschlecht, — das ist es, was hier seinen Stützpunkt hat und seit Jahrtausenden fortwirkt.

5. Das Wort „Toleranz“ wird von den modernen Juden stets im Munde geführt, wenn sie für sich sprechen und für ihre Art und Weise völlig ungehindertes Spiel verlangen. Die Toleranz ist es aber, die keinem Volke weniger zukommt, als grade den Juden. Ihre Religion ist die ausschliesslichste und unduldsamste von allen; denn sie lässt im Grunde nichts gelten, als blos die nackte Judenselbstsucht und deren Zwecke. Der Judenmischling Lessing war mit seiner Parabel von den drei Ringen, d. h. Religionen, noch etwas schüchtern. Wo der echte sei, liess er scheinbar auf sich beruhen. Die heutigen Juden hätscheln nicht blos die Lessingsche Falsch-und Halbaufklärung und Art von Toleranzvorstellungen unermüdlich, indem sie hiemit einen Schild aus der angeblich deutschen Literatur vorstrecken; sie haben auch eine dreistere Weise angenommen. Der anscheinend bescheidene Anspruch blosser Duldung ist mit einer offenen Arroganz vertauscht, die das Judenwesen und die zugehörige Religion als etwas anpreist, worüber nichts Anderes hinausreicht. Die Judenreligion soll ein non plus ultra sein, eine Urverkörperung aller Humanität, Milde und Weisheit, und wie alle diese dreisten Unwahrheiten bei den Schriftstellern der Judenreclame sonst noch lauten. Zufolge einer bescheidenen Judenbehauptung wäre das neue Testament ein Plagiat am Talmud, während in der That umgekehrt der Talmud, der zwei Jahrhunderte nach Christus aus allen möglichen Ueberlieferungen zusammengestückt wurde, sich als eine verworrene Mischung aus Einflüssen aller Literaturen darstellt. Ungefähr sechs Jahrhunderte vor und zwei Jahrhunderte nach Christus haben die jüdischen Schriftgelehrten daran gearbeitet, eine traditionelle Sophistik oder vielmehr Rabulistik auszubilden, die unter Einmischung von verschiedenartigem Asiatismus und auch von Abfällen griechischer Lehre alles Mögliche zusammenheimste und mit dem Sinn der Schriften des alten Testaments oft bis zur Umkehrung und Kopfstellung willkürlich verfuhr. Eine dickleibige Compilation dieser Sophistik einer grossen Anzahl von Schriftgelehrten ist nun der Talmud. Natürlich lag bei seiner Redaction, die, wie gesagt, zwei Jahrhunderte nach Christus statthatte, nicht blos das ganze classische Alterthum der Griechen und Römer, sondern auch unmittelbar bei den Juden alles Neue vor, was im Reformversuch von Christus vertreten worden war. Es nimmt sich daher recht komisch aus, wenn die Juden in ihren Talmud alle mögliche Wissenschaft und Weisheit hineindichten, während der Talmud in der That in den fraglichen Dingen nur ein Zerrspiegel von Allerlei ist, was den jüdischen Schriftgelehrten von anderer Völker und besserer Elemente Weisheit zu Ohren kam.

Die Schriftgelehrten oder, um den nothwendigen Zusatz nicht zu vergessen, die Schriftgelehrten und Pharisäer waren wesentlich jene Handwerksgelehrten und Gesetzeshandwerker, mit denen Christus als mit der ihm feindlichsten Classe zu schaffen hatte. Sie standen noch weit niedriger als die Sophisten zu Athen, die das Schicksal des Sokrates verschuldeten. Wie es indessen heute nicht an Schriftstellern fehlt, welche an den Sophisten Mohrenwäsche versuchen und gegen Sokrates Partei nehmen, so hat die jüdische Dreistigkeit noch weit weniger gezögert, eine Kopfstellung der Wahrheit über Christus Schicksal auf den Markt zu bringen. Aller Beurkundung und Geschichte ins Gesicht wird nämlich von den jüdischen Schriftstellern behauptet, die Juden trügen keine Schuld an der Verurtheilung und dem Tode von Christus. Die jüdischen Strafgesetze und Strafgerichte werden den handgreiflichsten Thatsachen zum Trotz von den jüdischen Scribenten zu einem Ausbund von Milde und Humanität gemacht, und dann wird kühn geschlossen, dass sich das, was die Juden den Process gegen Christus nennen, nicht nach dem jüdischen Verfahren vollzogen habe. — grade als wenn man nicht wüsste, dass Christus durch den hohen Rath von Schriftgelehrten wegen Gotteslästerung verurtheilt worden und dass eben dieser mit seinem Judenvolk es gewesen ist, der den römischen Statthalter nöthigte, lieber einen gemeinen Verbrecher als den von ihm als unschuldig betrachteten Christus nach alter Sitte den Juden auf das Osterfest freizugeben. Hobbes hat vorausgesagt, dass es Leute geben würde, welche die Axiome Euklids leugneten, wenn es ihr Interesse mit sich brächte. Das Judeninteresse bringt noch mehr fertig; seine Dreistigkeit kehrt sich nicht einmal an die logischen Axiome und bestreitet, wo es ihm passt, das Weiss Weiss und Schwarz Schwarz sei. Die Juden haben ihren Jesus gekreuzigt, — diese Wahrheit ist noch heute den Juden unbequem. Die Erinnerung an dieses Stück schriftgelehrter oder, wenn man will, verlehrter Corruption zu Jerusalem wird aber wahrlich nicht dadurch gemildert, dass die heutigen Schriftgelehrten der Juden diesem Act noch einen zweiten geistigen hinzufügen, indem sie die Bedeutung der Persönlichkeit von Christus noch tief unter die dürftige Sammelweisheit ihres Talmud hinabzudrücken versuchen. Es ist dies einfach ein modernes Toleranzstück jüdischer Art.

Die Juden sind sichtbarlich zu allen Zeiten der intoleranteste Volksstamm der Erde gewesen und sind es, auch wo sie sich noch so sehr mit einer auf das Gegentheil deutenden Tünche überziehen, noch heute. Sie sind es nicht blos in ihrer Religion, sondern in allen Beziehungen. Wenn sie von Duldung reden, so wollen sie im Grunde nur sich selbst mit ihrer Unverschämtheit geduldet wissen. Eine solche Duldung bedeutet aber wesentlich ihre eigne Herrschaft, und zu dieser gehört wiederum Unterdrückung und Feindschaft gegen alles Andere. Für den, welcher die Judenrace und deren Geschichte näher kennt, giebt es wohl kaum einen klaffenderen Widerspruch, als einen Juden, der allgemeine Toleranz im Munde führt. Die von ihm verlangte Toleranz ist schliesslich nichts, als Freiheit für die Intoleranz des Judenstammes. Wofür es keine Duldung geben darf, — meinte schon Rousseau, — das ist die Unduldsamkeit selbst. Dulden, dass sich die Unduldsamkeit breitmache, heisst das humane Toleranzprincip selbst aufgeben. Nicht blos jede Religion, sondern auch jede Race, welche Duldung beansprucht, muss danach geartet sein. Sie darf die Feindschaft und den Krieg gegen Anderes nicht zum Princip und Grundtrieb haben. Der Inhalt einer Religion oder die Gesetze eines Volksstammes müssen mit der allgemeinen Menschlichkeit und Gegenseitigkeit verträglich sein, wenn sie unter den übrigen Menschen geduldet sein wollen. Das Völkchen in dem Winkel der Welt, der Palästina hiess, hatte aber von Anfang an Triebe und Gesetze, welche gegen das übrige Menschengeschlecht grundsätzliche Hinwegsetzung und Feindschaft bekundeten. Man hat Stellen aus dem Talmud angeführt, um handgreiflich darzuthun, dass die Juden durch ihre Religion autorisirt werden, die Nichtjuden zu betrügen und zu schädigen. Wir brauchen aber den Talmud zu dieser Einsicht durchaus nicht. Wenn er gar nicht existirte, so würde die Judenmoral darum nicht besser sein und sich nicht minder beurkundet finden. Was wir heute im thatsächlichen Verkehr beobachten, sind im Wesentlichen nicht andere Eigenschaften als diejenigen, welche sich auch schon in der mosaischen Zeit verkörperten. Das alte Testament ist ein zureichender Spiegel des Judenwesens. Man muss nur unbefangen zusehen, und man wird das auserwählte Völkchen von heute in seiner unwillkürlichen Selbstzeichnung von damals wiedererkennen. Wie oft ist den Juden gegen Fremde nicht ausdrücklich erlaubt, was ihnen gegeneinander zu verüben verboten ist! Auch die alttestamentliche Empfehlung einer Art von Nächstenliebe beschränkt sich ausdrücklich auf Juden unter Juden. Auch heute giebt es für den Juden keinen andern Nächsten als ihn selbst. Wie sehr die Juden einander auch betrügen und verrathen, gegen den Nichtjuden sind sie wenigstens in der Feindschaft einig. Selbst diejenigen Racenjuden, die sich zu Geschäften gegen ihren eignen Stamm verkaufen, legen hiebei ihre angestammte Art nicht ab. Sie bringen es fertig, das Judenthum, für dessen Bekämpfung sie sich verdungen haben, durch die ganze Manier, in der sie ihr Geschäft machen, noch obenein zu verherrlichen. Der Jude hört nie auf, Jude zu sein, auch wenn er zur Gegenpartei geht, um auf deren Seite antijüdische Geschäfte zu mächen. Am wenigsten dürfen uns aber die Witze jüdischer Schriftsteller über ihren eignen Stamm täuschen. Ueberhaupt wollen sich die Juden oft vor Nichtjuden den Schein der Vorurtheilslosigkeit geben, indem sie gegen Juden und jüdische Eigenschaften losziehen. Sie sind nicht selten die Ersten, die an einem Juden seine Judenschaft hervorkehren, während sie dieselbe bei sich selbst verleugnen oder bedauern. Solche Manieren sind auf die Nichtjuden oder, wo es sich um die Oeffentlichkeit handelt, auf ein Publicum berechnet, in welchem die Juden einen geringen Bruchtheil bilden. Ebendieselben Juden werden aber, wo sie unter sich sind oder ein Publicum von ihren Leuten den Ausschlag giebt, an ihre Brust schlagen und ausrufen, wie stolz sie darauf sind, Juden zu sein. Hinter jenem geflissentlichen Anschein einer Exemtion von der Judenhaftigkeit lauert also stets die alte Feindschaft und Intoleranz. Wo der Racenjude selbst ein Judenhetzer wird, wie dies die Geschäfte ja mitsichbringen können, da macht er nur von der angestammten Sinnesweise und Intoleranz gelegentlich einmal einen Gebrauch in entgegengesetzter Richtung. Zu trauen ist ihm aber um so weniger; denn der Jude verleugnet sich nicht, auch wo er den Antijuden spielt. Intolerante Selbstsucht ist sein Wesen, wo und wie er sie auch bekunden möge. Sie steckt sogar in seiner seltsamen mosaischen Gesetzgebung. Die sogenannten zehn Gebote gelten sichtlich nur zwischen Juden; denn sonst wäre es ein schreiender Widerspruch, den Diebstahl allerhöchst im siebenten Gebot zu verbieten und ihn gegen die Aegypter, d. h. gegen Fremde, zu gebieten. Die ganze Judengesetzlichkeit ist hienach ein Stück Nationalegoismus und principielles Urunrecht gegen andere Völker. Nationalistische Unduldsamkeit gegen alle Völker ist demnach auch das Wesen sozusagen des Kosmojudismus, den man nicht mit dem bisweilen doch edelgearteten Kosmopolitismus besserer Völker unterscheidungslos verwechseln und nie mit Letzterem in einen Topf werfen sollte. Dieser ist das wirklich, was jener zu sein nur vorgiebt; beide sind hienach sogar Gegentheile, und der Weltjudismus mit seiner politisch meist humanistelnden Geberdung und Heuchelei ist nur der Gipfel des hebräischen Egoismus, der alle Völker, soweit er sie nicht mit ihrer Habe einschlucken kann, sich doch mindestens dienstbar machen und knechten möchte.

6. Wie in Allem, was in seiner Natürlichkeit und Wirklichkeit erkannt wird, so ist auch in den Kundgebungen des Judenwesens, trotz aller Abgerissenheit und Eckigkeit, so etwas wie System, – wenigstens System in dem Sinne, wie es sich auch in den Missgebilden nicht verleugnet. Wir haben gesehen, dass die auserwählte Selbstsucht das leitende Princip ist. Aus ihr erklären sich Religiöses und Moralisches in völliger Einheit. Eine Moral der Selbstsucht ist zwar eigentlich das Gegentheil der Moral, aber doch nur, wenn wir die Moral im bessern Sinne und in einer Art verstehen, wie sie bei den Juden keine Heimath hat. Wo sich bei den antiken Schriftstellern gelegentlich Urtheile über die Juden finden, da sind sie voll Verachtung gegen diesen Volksstamm und greifen nach den stärksten Ausdrücken, um Handlungen und Sitten als verworfen zu kennzeichnen. Obenan steht ein römischer Philosoph aus der früheren Kaiserzeit, Seneca. der in einer uns von Augustin wörtlich erhaltenen Stelle die Juden einen verruchten Volksstamm (sceleratissima gens) nennt. Uebersetzt man den lateinischen Ausdruck, den Seneca in einer Schrift über den Aberglauben gebraucht hat, auch ganz eigentlich, nämlich mit „der verbrecherischste Volksstamm“, so wird das schmückende Beiwort darum nicht weniger bezeichnend. Sowohl die uralte Geschichte der Juden als auch diejenige unmittelbar vor der christlichen Zeitrechnung ist voll von Verworfenheit und Blut. Die Grausamkeit in den Urgeschichten ist allbekannt; nicht blos Weib und Kind, sondern auch das Vieh der Feinde wurde gemordet, um Alles auszurotten, und nur Gold und Silber fanden Gnade. Im Jahrhundert vor der christlichen Zeitrechnung braucht man aber nur einen Blick in die Hausgeschichte der Judenherrscher zu thun, um von der Art, wie die Juden bei sich selbst gehaust haben, genugzubekommen und sich mit Ekel von einem solchen Schauplatz grausamsten Mordes, niederträchtigsten Verraths und raffinirtester Rachsucht abzuwenden. Auch der gemeine niederträchtige Hohn der Juden gegen Christus bei dessen Kreuzigung contrastirte denn doch gewaltig mit dem Verhalten der Athener bei der Urtheilsvollstreckung gegen Sokrates!

Der berühmteste römische Geschichtsschreiber, Tacitus, der den Untergang des Judenstaates schon vorsichhatte, bemüht sich offenbar auch in seiner Kennzeichnung des Judenwesens und der Judensitten, ohne Ressentiment oder Neigung (sine ira et studio) zu schreiben. Aber auch er kann nicht umhin, in seinem Lapidarstil in die Weltgeschichte einige Sätze einzugraben, die classisch dafür zeugen, welches Denkmal sich die Juden in den Gedanken der Völker des römischen Reiches schon damals gesetzt hatten. Die Juden waren damals überall; sie waren schon längst zu Rom; man kannte sie nicht blos aus den Kriegen, die man in Palästina geführt hatte. Derselbe Tacitus nun, der die Deutschen mit solchem Wohlgefallen als Muster guter Sitte hinstellte und sie seinen Römern als Ideal vorhielt, — eben dieser Tacitus, der unter den fremden Nationen das Gute zu finden wusste und es mehr als blos anerkannte, sieht sich inmitten einer kühlen und leidenschaftslosen Zeichnung der Judenangelegenheiten genöthigt, starke Striche zu ziehen, um dem von ihm vorgefundenen Sachverhalt zu entsprechen. Da heisst es in den Historien (Buch V, Cap. 5): „Die Sitte der Juden ist ungereimt und schmutzig (Judaeorum mos absurdus sordidusque).“ In der Nachbarschaft steht gleich: „Der Volksstamm ist ein zur Wollust äusserst geneigter (projectissima ad libidinem gens).“ Zur Geilheit stimmt aber nach einem vielfach festgestellten Zusammenhange auch die Grausamkeit, die bei dem auserwählten Volk ebenfalls zu den auserwählten Eigenschaften gehört. Beide . Attribute erklären sich auch innerlich sehr wohl aus dem Wesenskern, nämlich aus einer ausserordentlichen Steigerung der Selbstsucht niedrigster Art. Hiezu passt denn auch der am meisten kennzeichnende Ausspruch des Tacitus, dass die Juden „gegen alle Andern einen feindseligen Hass hegen (adversus omnes alios hostile odium).“ Tacitus führt sogar hierauf in Verbindung mit dem Umstande, dass sie untereinander mit Nachsicht bei der Hand sind, die Vermehrung ihrer Macht zurück. In der That mussten ihre Interessen und Angelegenheiten durch eine Sinnesart gefördert werden, welche die andern Völker, unter denen die Juden wohnten, grundsätzlich als auszubeutende Feinde ansah. Die Juden führten auf diese Weise inmitten der menschlichen Gesellschaft und in sie aller Orten eingestreut einen stillen Ausbeutungskrieg gegen den Wohlstand des Menschengeschlechts. Sie waren allen bessern Eigenschaften und Allem, was nicht zu ihrer niedrigen Art passte, stets feindlich.

Angesichts dieser seit Jahrtausenden feststehenden Grundzüge des Judencharakters sind es eigentlich nur Kleinigkeiten, wenn man den Juden heute eine Scheu vor jeglicher Arbeit vorwirft, die wirklich etwas schafft, und bei ihnen fast nur solche Thätigkeiten vertreten findet, die auf geschäftlicher Aneignung beruhen und durch gesellschaftliche Besteuerung des Nebenmenschen Gewinn bringen. Auf die landläufige Wahrheit, dass die Juden überall im Handel stecken und zum Handeln in der niedrigern Bedeutung des Worts überall die ausgeprägteste Neigung bekunden, brauche ich nicht näher einzugehen. Diese Thatsache steht zu fest, um noch einer Erläuterung zu bedürfen; aber ihr Grund und ihr Alter dürften nicht so bekannt sein. Als die Juden einen Staat bildeten, konnten sie nicht umhin, den Acker zu bauen. Aber ihre angestammte Anlage hat sie auch schon immer und schon während ihrer ganzen Geschichte vor der christlichen Zeitrechnung dahin gebracht, inmitten anderer Völker zu hausen und dort ihre Art Handelsthätigkeit oder, besser gesagt, Handelsnomadenthum auszuüben. So grasten sie gleichsam durch ihren Handel fremde Völker als Weideplätze ab, um einen tüchtigen Schnitt an Handelsprofiten und Uebervortheilungen einzuheimsen. Bei sich selbst und an sich selbst konnten sie natürlich solche Geschäfte nicht durchführen. Ihr eignes Gesetz wies sie ja auch auf andere Menschen als auf diejenigen an, gegen welche erlaubt sei, was zu Hause nicht angehe. Eine nur in der ausgeprägtesten Selbstsucht gegen Andere einige Gesellschaft muss sich nach aussen kehren und dort Stoff für ihre Gier suchen. Der Römer eroberte die Welt; der Jude aber suchte ihre Habe durch Erschleichen an sich zu bringen. Hieraus erklärt sich die Vorliebe für alle geschäftlichen Thätigkeiten, bei denen weniger die Arbeit als die pfiffige Aneignung und geriebene Uebervortheilung einen Spielraum hat. Nicht irgend welche äussere Hinderung ist es, welche die Juden dauernd vom Landbau und Handwerk fernhält. Ihre innerste Anlage, die wiederum mit dem Kern ihres Wesens, der auserwählten Selbstsucht, zusammenhängt, hat sie stets und wird sie stets auf Erwerbsarten hinweisen, in denen mehr Aneignungstrieb als Gewissen eine einträgliche Mitgift ist. Es ist daher auch völlig unmöglich, darauf zu rechnen, die Juden könnten genöthigt werden, an der schaffenden Arbeit des Volks theilzunehmen. Sie werden schachern und handeln, wie sie gehandelt haben, so lange in der Menschheit noch irgend eine Gelegenheit dazu vorhandenbleibt. Man gebe also den Gedanken auf, sie zu ändern. Was seit Jahrtausenden ihre wohlbegründete Eigenart ist, wird nicht einmal durch eine Gesellschaftsreform, geschweige durch blos moralische Mittel ins Gegentheil verwandelt werden.

Wie das Handeln und Markten zu den Ureigenschaften des Juden gehört, beweist schon eine Geschichte im 18. Capitel des 1. Buchs Mose, die sogar einen komischen Eindruck machen würde, wenn nicht der Judencharakter im Uebrigen eine so traurige Angelegenheit der Menschheit wäre. Jene Geschichte ist nämlich ein Handel, den Abraham mit dem Herrgott selbst abschliesst. Der letztere will die Stadt Sodom ihres argen Frevels wegen abstrafen und austilgen. Abraham macht ihm Einwendungen und meint, der Herr werde doch als gerechter Richter, wenn er 50 Gerechte in der Stadt anträfe, um dieser willen die Stadt schonen, damit nicht Unschuldige zu leiden hätten. Nachdem nun Abraham im Interesse dieser angeblich 50 Gerechten das Jawort des Herrn hat, kommt er mit einem geringeren Angebot zum Vorschein. Er hätte sich vermessen; der Herr würde wohl nur 45 Gerechte finden. Richtig lässt sich auch der Herr die 5 abhandeln; aber Abraham hat jetzt den einen Finger, und nun folgen die andern und schliesslich wird die ganze Hand in Anspruch genommen. Der nächste Schonungspreis sind 40 Gerechte, also wieder 5 weniger. Dann geht der Handel in Abstufungen von 30 und 20 bis auf 10 herunter, und der Herr geht richtig von Abraham, nachdem er mit ihm einiggeworden, dass die etwaige Vorfindung von 10 Gerechten schon genügen solle, um die Stadt vor seinem Zorn zu bewahren. Wenn so der Patriarch seinem eignen Gott mit einem regelrechten Abhandeln von 50 bis auf 10 kein Missfallen erregte, sondern sogar bei ihm Erfolg hatte, so zeugt dies für die Ansichten, welche der Judengott von derartigen Neigungen hegt. Diese Geschäfte verstehen sich mithin von selbst; sie sind sogar geheiligt. Das Abdingen von Preis zu Preis ist aber noch etwas verhältnissmässig Unschuldiges; er zeugt nur für den Schachergeist. Die Juden haben aber in ihren Urkunden noch ganz andere Dinge geheiligt, nämlich auch unter Anderm den raffinirtesten Diebstahl. Oder was ist es denn Anderes, wenn vor dem Auszug aus Aegypten die Jüdinnen von ihren Nachbarn goldene und silberne Gefässe, sowie Kleider leihen, um sie nachher zu entwenden? Dieses Entleihen und Entwenden ist, wie man im 3., 11. und 13. Capitel des 2. Buchs Mose lesen kann, eine ausdrückliche Vorschrift des Herrgotts, die von Moses den Juden überbracht wird. Sie sollen nicht leer ausziehen, und es wird ihnen von ihrem Gotte auch zugleich der Weg gewiesen, wie sie es anfangen sollen, in den Besitz der Kostbarkeiten der Aegypter zu gelangen, um dann mit den in betrüglicher Absicht entliehenen Sachen durchzugehen. Diese Aneignung des Goldes, Silbers und der Gewänder der Aegypter ist typisch; sie verräth den Judensinn in der naivsten Weise. Man wird sie die Weltgeschichte hindurch nie vergessen; denn man wird an diese geheiligte Aneignungskunst immer wieder von Neuem erinnert. Die auserwählte und geheiligte Selbstsucht, die den rothen Faden in Allem bildet, was von den Juden ausgeht, hat hier ihre originalste Form. Sie ist der Schlüssel zum Judenwesen, soweit die Moral und die zugehörige religiöse Anschauungsweise in Frage kommen.

7. Was es heissen wolle, auserwählte Selbstsucht zum Princip haben, das zeigt sich erst vollends, wenn man in der Selbstsucht das darin entscheidende Element, nämlich die Ungerechtigkeit, deutlich erkennt. Interesse und Nutzen können an sich unschuldig sein; seinen Nutzen mag jedes Wesen suchen; die Frage aber ist, ob es ihn in unschädlicher Weise oder mit dem Schaden des andern sucht. Auf die Einstellung der Waage kommt es an; selbst eine starke Betonung der Interessen wird unschuldig bleiben, wenn sie noch die gehörige Rücksicht auf den Nebenmenschen einzuhalten und sich ohne Unrecht zu vollziehen vermag. Nun liegt aber grade hierin die Auszeichnung des Hebräerstammes, dass dieser neben der Gier keinen innern Zügel hat, sondern höchstens den äusserlichen des mit Blitz und Donner gekommenen Gesetzes. Ein gewisses Maass von äusserlichem Zügel braucht aber auch jegliche Art von Bande innerhalb ihrer selbst, so verbrecherisch deren Zwecke auch nach aussen sein mögen. Das sogenannte Gesetz wird dann ein Mittel, möglichst zu verhindern, dass innerhalb der Gemeinschaft Alles zerfahre und auseinandergehe. Die werthen Genossen sollen ihre schönen Eigenschaften gegen sich selbst nicht allzu herrlich auslassen; im Uebrigen aber haben sie wesentlich freies Spiel. Die Hebräer sind demgemäss von vorneherein das Volk der Ungerechtigkeit par excellence gewesen, so sehr sie sich auch für das Gegentheil ausgeben. Was sie Gerechtigkeit nennen, ist nur jene äusserliche Gesetzlichkeit und zwar eine Gesetzlichkeit nach einem Gesetz, in welchem wesentlich die Ungerechtigkeit verkörpert ist. Ausser der Fähigkeit, mit dem Andern zu fühlen, hat ihnen auch diejenige Verstandesanlage gemangelt, welche zur Handhabung der Gerechtigkeitswaage nothwendig ist. Ueberhaupt ist ihr Denken ein dürftiges und zersplittertes. Es ist daher ganz unzulänglich, die egoistische Gestaltung der Gefühle zu hindern oder auch nur erheblich zu beschränken. Ihre Gier wie ihre Phantasie bricht in kurzen Stössen hervor und kann nur durch den äussersten Schrecken, also nur durch ein grundsätzlich terroristisches System ein wenig gebändigt werden.

Die angedeutete Gestaltung der Gier und zugehörigen Imagination und hiemit das Ausschlagen von Allem in crasse Selbstsucht kann auch mit zur Erklärung einer andern Eigenschaft des Hebräerstammes dienen, die freilich auch, wenn sie gar nicht erklärt würde, darum nicht minder eine thatsächliche bliebe. Es ist dies der Mangel jeder Anlage zu eigentlichem und echtem Wissen; um solches zu schaffen, ist nämlich wenigstens zeitweilig einiges Absehen von gemeinen Trieben und einige Erhebung in das ruhige Gebiet der Betrachtung nothwendig. Mit dem Hebräer gehen aber die niedrigen Triebe von vornherein durch; er kennt schon in der ältesten von ihm adoptirten und façonnirten Sage kein anderes Wissensbedürfniss als das der Gier, und da ihm das keine guten Früchte getragen, so hat ihm überhaupt das Wissen komischerweise als eine verbotene Frucht gelten müssen.

Wissen, was gut und böse ist, wenigstens im edleren Sinne von gerecht und ungerecht, dazu hat es der Hebräer nie gebracht, trotz des schlechten Urstreichs, trotz aller Früchte vom Baume der Erkenntniss, trotz Gesetzgeber und Propheten. Gegen ein willkürliches Verbot handeln, welches durch nichts weiter als durch das Sowillichs seines Herrgotts begründet ist, das heisst ihm im Munde seiner Propheten Ungerechtigkeit. Einen andern Begriff vom Gerechten hat er nicht, und es ist kein Wunder, dass er hiebei zwiespältig mit sich selbst bleibt. In seinen Propheten, die man doch als ein Nationalerzeugniss ansehen muss, eifert er zwar, aber bisweilen sichtlich genug in Gestalt erfolglosen Polterns oder priesterhaft eigensüchtigen Keifens, theilweise gegen sich selbst, scheert sich jedoch meist wenig genug darum, meint es auch oft mit dem augenblicklichen, allerstärksten und allerhöchsten Zorn nicht allzu ernst. Der von ihm erdachte Jehovahcharakter lässt sich bald versöhnen, wenn ihm nur sein Wille geschieht. Gerecht ist, was ihm beliebt, ungerecht, was ihm nicht beliebt. In das Natürliche und Wirkliche übersetzt, ist es also das Belieben des Hebräers selbst mit den in seinem Charakter liegenden Zügen, was zum Maass sogenannter Gerechtigkeit gemacht wird. Wenn bessere Völker von hebräischer Gerechtigkeit reden wollten, so könnte das nicht anders herauskommen, als ähnlich, wie wenn die Römer den Ausdruck punische Treue gebrauchten, um den schlechten Verlass auf die Carthager und namentlich deren Wortbrüchigkeit und Hinterlist zu bezeichnen. Der innere Widerspruch, in welchem der Hebräer mit sich selbst stellt, spiegelt sich in der Aeusserlichkeit seines ihm aufgezwungenen Gesetzes und in den Drohungen, mit denen sein eignes Prophetenthum ihm zusetzt. Auch ist es nicht überraschend, dass gleich der Tyrannei auch die Ungerechtigkeit überhaupt mit sich selbst uneins werde. Ueberall, bei sich und auswärts, stösst sie sich gleichsam den Kopf, und so kommt hin und wieder, und zwar immer von Neuem, ein wenig Zurechtstossung zu Stande. Dabei bildet sich aber nie ein eigentlicher Begriff von ordentlichem Recht und ernsthafter Gerechtigkeit, sondern in vollster orientalischer Ausprägung kommt es immer nur nach Ausschreitungen zu ebenso verkehrten Gegenregungen. Zu letzteren gehört namentlich das Gebahren der Propheten vom ersten bis zum letzten, welches wahrlich für bessere Völkergemüther nichts Anmuthendes hat, vorausgesetzt, dass es unbefangen betrachtet, also weder unter dem Zwang einer Autorität noch durch eigne verbessernde Zuthaten und Auslegungen besserer Völker falsch romantisirt und idealisirt werde.

Grade auf die Propheten hat man sich berufen, um den Hebräern komischerweise eine bessere Moral, ja einen Vorzug vor den antiken und modernen Völkern zu vindiciren. So machte es auch der inzwischen verstorbene Judenverherrlicher Herr Renan in seiner „Histoire du peuple d’Israel“, unbeschadet dessen, dass er die Propheten erhabene Narren (des fous sublimes) nennt und von der allgemeinen Vorstellung ausgeht, dass der Mensch zuerst Vieh gewesen und dann im nächsten Entwicklungsstadium Narr geworden sei. Wir sehen von dieser Qualification im Allgemeinen ab und haben schon in unserer früheren (der vierten) Auflage ins Gesicht des Lebenden sie ihm und Seinesgleichen zur Verwendung bei sich und seinem Gegenstande auf eigne Rechnung überlassen.

Aus dem Prophetenthum der älteren Zeit soll nach Herrn Renan das Christenthum abzuleiten sein. Immerhin; nur wird dadurch nichts für die Hebräer gewonnen, sondern im Gegentheil ihre Anlagelosigkeit zu ernsthaften Gerechtigkeitsbegriffen bestätigt. Jesus war nach ihrer eignen Auffassung ihr letzter Prophet, nach der unsrigen aber überdies eine Art Reformator. Sein Gegensatz zu den Schriftgelehrten und deren Falschheit ist im Negativen dabei die Hauptsache und überhaupt das verhältnissmässig Gute; positiv kommt aber auch keine eigentliche Gerechtigkeit, sondern nur die Betonung einer Art von Liebe heraus, deren Charakter gar unbestimmt bleibt und jedenfalls eher alles Andere als abwägende Gerechtigkeit vertritt. In ihr löst sich sogar auf, was noch etwa an festen Zügen im uralten äusserlichen Moralcodex der Hebräer enthalten gewesen war. Alles war damals schon durch ein Gemisch der Bevölkerung und der Ideen umgewandelt, daher die Haltungslosigkeit der Geister nicht gering und sogar im Propheten und dessen fälschlich so hochgepriesener Moral nicht wenig repräsentirt. Das Heuchelvolk, wie ältere Propheten das Hebräervolk schon genannt hatten, trug in sich die Keime zu Kopfstellungen und paradoxen Umwendungen der Gefühle. Solche Keime mochten auch einmal leidlich ernst genommen und in einem gewissen Maasse redlich, ich meine in einigem guten Glauben, ausgestaltet werden. Zu einer Gestalt mit Knochen und Mark wurden sie aber niemals; es vollzog sich vielmehr eine Desorientirung der Gefühle, auch der besseren; und was schliesslich in späteren Literaturerzeugnissen sichtbar wurde, war sozusagen eine in heuchelhaften Liebesbrei eingerührte, in das Jenseits verlegte Selbstsucht. Der anscheinende Trieb des Reformators, das Judenfleisch von sich selbst zu erlösen, war misslungen und dahin ausgeschlagen, den Judensinn sich auf die Vorstellung von einem in kürzester Zeit bevorstehenden Jenseitsgericht und Jenseitsreich fixiren zu lassen. So wenigstens gestaltete sich die Ueberlieferung bei jenem Saul oder Saulus, der zuerst die neue Secte vom Standpunkt des Althebraismus aus blutig verfolgte, dann aber sich Umwendete und zugleich seinen Namen im Sinne der damals herrschenden Römermacht in den vollständig lateinischen, ja sogar altlateinischen Paulus umänderte. Für das von ihm immer weiter hinausgeschobene Gericht und zugehörige Jenseitsreich sollte aber kein anderes Merkmal platzgreifen, als die Unterwerfung unter den Herrn, d. h. der Glaube daran, dass Christus der wahre Herr sei. Man sieht, es ist nur eine Metamorphose der alten theils gesetzgeberischen theils prophetenhaften Hebräerwendung, derzufolge der Dienst des Herrgottes und die blinde Befolgung von dessen jeweiligen Willen den Ausschlag giebt und das einzige entscheidende Merkmal dafür bildet, was gerecht und was ungerecht sei.

8. Von Beginn dieses Capitels haben wir den specifischen Hebräer- oder, wenn man will, Judäercharakter, wie er sich heute in den verschiedensten Spielarten der Race mehr oder minder gemischt bekundet, in der von ihm erzeugten todtsprachlichen Literatur, also hauptsächlich in den Urschriften vornehmlich hebräischer Abfassung wiederzuerkennen und möglichst rein hervorzuheben gesucht. Dieser Charakter hat sich nun aber auch da bethätigt, wo er bereits mit Charakterelementen besserer Völker verschiedentlich gemischt war. Christus und seine Zeit sozusagen, also die Zustände in der weitern Umgebung seines Wirkungsbereichs waren schon einigermaassen römisch, namentlich aber auch griechisch derartig beeinflusst, dass man von einer rein judäischen Atmosphäre nicht einmal bei ihm selbst, geschweige bei der nächsten Generation seiner Anhänger reden kann. Es lassen sich demgemäss in diesem Gebiet die judäischen Charakterzüge nicht ganz so mit Händen greifen, wie bei den Bekundungen der alten Gesetzgeber und Propheten. Hiezu kommt, dass der fragliche Vorgang die entschiedenste Rückwirkung gegen üble Seiten des Hebräercharakters selber sein sollte. Demgemäss kann jener religionsstiftende Vorgang nicht als Bethätigung des ganzen und vollen Hebräercharakters, sondern nur derjenigen Theile und Bestrebungen angesehen werden, mit denen dieser Charakter gewissermaassen gegen sich selbst Einspruch that oder wenigstens glaubte, die vorhandenen Uebel zum Bessern zu kehren.

Wenn nun grade in einem solchen Bestreben, selbst trotz aller Bemühung um das Bessere und trotz bereits vorhandener Zersetzung und fremdartiger Versetzung des jüdischen Geistes, auch unliebsame Züge hebräischer Denk- und Gefühlsweise hervortraten, ja das ganze Beginnen mit einer mehr als blos bedenklichen Mitgift ausstatteten, so muss dieser, soweit mir bekannt, moralisch noch nicht entschieden gewürdigte Sachverhalt ebenfalls zu einem Spiegel des fraglichen Volkscharakters werden. Nur ist es in dieser Mischung und unter den obwaltenden Umständen schwieriger, die unrichtigen oder ungehörigen Seiten im Verstandes- und Moraltypus klar auszuzeichnen. Das der Persönlichkeit auch von unserm Standpunkt aus geschuldete Maass von Achtung kann leicht ausser Sicht zu kommen scheinen, wenn man auf einer bestimmten Seite Kritik übt, aber das Thema es nicht mitsichbringt, eine ganze und vollständige Darstellung mit Einschluss des Positiven vor Augen zu führen.

Ueberdies ist die sagenhafte und nicht blos im eigentlichen Wundertheil unglaubhafte oder, gleich besser gesagt, unwahre Beschaffenheit der Erzählungen ein Grund, warum sich ein fest umschriebenes Charakterbild von jenem Religionsstifter nicht recht will entwerfen lassen. Einen Charakter mit allzuvielen und allzugrossen Widersprüchen kann man selbst dann nicht als möglich zulassen, wenn man ein wesentlich hebräisches Naturell, orientalische Uebertreibungen im Fühlen und Vorstellen, sowie ein gewisses Abreissen und Sichtrennen der Gedanken als vorhanden voraussetzt. Die verhältnissmässige Originalität und Kraft in den erzählten Reden und Verhaltungsarten zeugt aber dafür, dass den Sagen, die nachher griechisch niedergeschrieben wurden, ein persönlich einheitlicher Kern ihr Dasein gegeben hat. Blosse Epigonen oder nachträgliche Erdichter sind gemeiniglich nicht von der Art, um Gedanken und Handlungen von persönlich so hervorragender Eigenthümlichkeit und von so machtvoller Ursprünglichkeit zu erdenken und in ihrer subalternen Phantasie von Grund aus zu erzeugen. Sie bilden nur um und der Regel nach eher zum Schlechtern als zum Bessern. Sage und Niederschrift haben daher offenbar, statt zu fördern, nur einen realen Kern umhüllt und umnebelt, der obenein von Anfang an schon für die Zeitgenossen, ja für die Nächststehenden in verschiedener Auffassung vorhanden war. Sogar dieser Kern selber darf nicht als völlig rein und real bestimmt, also nicht ohne Beimischung von Unklarheiten, Ausschreitungen und Einbildungen gedacht werden. Es bleibt also unvermeidlich in seinem heutigen Entwurf ein Spielraum, und so kritisch und vorsichtig man auch verfahren möge, so ist man doch nie ganz sicher, die Grenze zwischen völliger Wirklichkeit und blosser Erdichtung genau getroffen zu haben.

Trotzdem scheint es uns möglich, auf Manches mit Sicherheit zu schliessen, jedenfalls aber der verworrenen und verwirrenden Annahme von einem gehaltlosen Nichtsalsmythenbereich und damit der unkritischen Ueberkritik zu entgehen. Für den Hauptcharakterzug haben wir es wesentlich nur mit einem einzigen Umstande zu thun, und dieser besteht darin, dass Jesus im Unterschiede von den früheren Propheten sich gegen das jüdische Verlehrtenthum auflehnte. Er erläuterte und gestaltete die jüdische Ueber-lieferung sozusagen nach seinem Herzen, that also Etwas, was früher andere Propheten bisweilen ausdrücklich als verwerflich und unecht zu ächten versucht hatten. Der Gegensatz gegen das damalige Verlehrtenthum Jerusalems war aber völlig neu und auch der geschichtliche Grund des dem verhältnissmassig selbständigen Religionsgestalter von den Schriftgelehrten bereiteten Untergangs. Dieselbe verlehrte Quelle, aus der das später im Talmud Abgeschlossene floss, war auch die jüdisch amtlich gelehrte Macht, der Christus entgegentrat und eine Neugestaltung der Gedanken und Bestrebungen entgegensetzte, in der jedenfalls einige Züge etwas verhältnissmassig Gutes vertraten.

In unserm Religionsersatz, besonders in dessen zweitem Capitel, sind einige Züge zur Kritik der Christuslehre enthalten. Hier kommt es uns darauf an, den Charakter des Neu- oder vielmehr Späthebraismus darin nicht verkannt zu sehen. Christus ist, wenn man es gradezu mit einem kurzen Wort ausdrücken soll, nichts Anderes als der geistige Späthebräer. Die Betonung eines Princips der Feindesliebe, zu dem sich in älteren Kundgebungen wohl das Gegentheil, aber positiv nicht einmal recht merkliche Spuren fanden, tritt doch nicht ganz aus dem Hebräercharakter heraus, der sich in paradoxen Umkehrungen gefällt und sozusagen kopfsteht, wenn es mit den angestammten Füssen nicht mehr scheint weiter gehen zu wollen. Dieser Charakter wirft sich ins Aeusserste und Entgegengesetzte, wo er das wirkliche Maass oder die kritische Unterscheidung nicht zu finden vermag. Es ist dies ein im Verstande liegender Mangel; einseitiges Gefühl und Phantasie gehen gleichsam durch und kommen vom gesunden Wege ab. So geräth in die menschliche Natur ein Element, durch welches sie mit ihren sonstigen Richtungen widersinnig zu streiten angetrieben wird. Soweit aber die unwillkürliche Natur sich dennoch bethätigt, offenbart sich das ihr widerstreitende Vorgeben als thatsächliche praktische Unrichtigkeit, d. h. als gegenständliche Falschheit. Gesellt sich zu letzterer ein deutliches Bewusstsein, so ist auch die eigentliche Falschheit im subjectiven Sinne der Absichtlichkeit, d. h. die falsche Gesinnung fertig. So wenig nun dem Religionsstifter selbst eine solche Einsicht nachweisbar zugeschrieben werden kann, so lag doch in seinem Verhalten etwas Unklares und eine Mischung von Gefühlen, die bei Andern zu Verwirrung, Widerspruch der Antriebe, ja hiemit schliesslich zur Ausbildung eines Typus der Heuchelei führen musste. Hatte doch in ihm selbst die Liebe gegen seine Hauptfeinde, die Verlehrten von damals, gelegentlich die Gestalt eines argen und sie als giftig qualificirenden Scheltworts angenommen; hatte er sie doch bekanntlich damit geliebt, dass er sie nach dem Vorgang des Johannes wiederholt ein Otterngezücht nannte!

Unsere einfache Forderung, auch gegen den Feind nicht ungerecht zu sein, ihn also verstandesgemäss so zu beurtheilen, als wenn man ihm gegenüber nicht Partei wäre, — diese einfache Zumuthung einer praktischen Abstraction, ohne die es keine zureichende Gerechtigkeit giebt, ist in Vergleichung mit der Prätension der Feindesliebe etwas Anspruchloses ; dennoch wird sie selbst den besten Menschenarten und Menschen gegenüber meist wenig anschlagen. Sie ist aber jedenfalls etwas Menschenmögliches, etwas Klares und schliesslich, bei grösserer Aufhellung des Bewusstseins und Steigerung der Selbstbeherrschung, auch etwas wirklich vollständig Durchführbares. Dagegen bleibt die Feindesliebe solange eine zur Heuchelei führende Widersinnigkeit, als man sie oder vielmehr das Wort nicht durch Unterstellung klarer Unterscheidungen zu etwas Verständlichem umdeutet, womit aber dann die ursprüngliche Beschaffenheit des Princips selbst verloren geht. Wir haben also nur die Wahl, von unserm Standpunkt aus zu rationalisiren oder aber, wenn wir die Sache nehmen wie sie ist, den Neuhebraismus zu beschuldigen, vermöge eines alten angestammten hebräischen Fehlers, eines Fehlers des „Heuchelvolks“, unwillkürlich ein Stück Heuchelei in die Welt eingeführt zu haben.

Paradoxien, die man sich erst auflösen soll, sind im Gebiet der Lehre eine oft nur zu leichte und billige Waare. Was jene Paradoxie der Feindesliebe betrifft, so hat die Menschheitsgeschichte, statt sie aufzulösen, bisher nicht sonderlich etwas Anderes als ein Heuchelsystem und persönliche, ja classengemässe Heucheltypen producirt, und das alte Heuchelvolk ist für diesen Uebelstand, wenn auch nicht ganz, so doch in einigem Maasse verantwortlich zu machen. Heuchlerisch wie das Christische — das kann vielleicht einmal in späteren Zeiten zum Sprüchwort werden, und diese Aussicht ist, wie nachgewiesen, dem allgemeinen Hebräercharakter zu danken, der, wenn auch in Mischung mit andern Elementen, an oder vielmehr in der Wiege der neuen Secte sein Wesen getrieben hat.

Ist man erst über die Person von Christus selbst und das ihm eigens wörtlich Zugeschriebene mit der moralisch sichtenden Kritik hinweg, so versteht es sich fast von selbst, dass schon in der nächsten Generation nur Minderwerthiges zum Vorschein kommt, und dass die Wellen des schlechteren Hebraismus über dem bessern zusammenschlagen. Schon dieser Saulus Paulus mit seinem Doppelnamen, Doppelcharakter, ja doppeltem Gesetz, mit seiner Judenheit für die Juden und seiner anderweitigen Anpassung an allerlei Anderes, vertritt wieder ein Stück Verlehrtenthum und hat darum auch den modernen Verlehrten meist mehr zugesagt, als Christus selbst, ja ist von neueren Verlehrten bisweilen als eine Art Stifter des Christenthums ausgegeben worden. Es lohnt kaum, in ihm und den von ihm mit Briefen bedachten Secten die Spiegelung des Hebräercharakters noch besonders zu verfolgen. Der Judencharakter, sowie die Zersetzung und Haltungslosigkeit damaliger Zeit tritt dabei in der verderbtesten Weise hervor. Nach Paulus eignem Eingeständniss sind die Laster und Verbrechen in einzelnen Gemeinden weit ärger, als was die verdorbensten Griechen fertigbringen. Das deutet sozusagen auf eine sociale Auswahl übelster Elemente, die sich unter der Fahne des Christischen zusammenfanden.

Zu dieser üblen Beschaffenheit, die bei jenen Urgemeinden durchsichtig genug ist, stimmt auch der römische Volkshass dagegen, von dem Tacitus gelegentlich der Neronischen Vorgänge redet. Von Seiten dieses Volkshasses wurden offenbar nicht Christen mit Juden verwechselt und confundirt, sondern die betreffenden Menschen nach ihren persönlichen Eigenschaften und ihrem sittlich anstössigen Verhalten ziemlich richtig gewürdigt. Hebräernationalität oder auch auf andere Nationalitäten übertragene hebräische oder neuhebräische Denk- und Handlungsweise musste hier sichtlich das Schuldige sein. Die Moral von Sokrates hat sich nicht so verderben lassen wie die von Christus, weil jene gesunder, klarer und bestimmter war. Auch sie ist sofort und später Verunstaltungen und Unterschiebungen anheim gefallen, aber nicht blos besser beurkundet, sondern auch ohne eigentlich schändende Nachfolgerschaften geblieben. Das Christische hat aber später den Jesuitismus nicht blos gedeckt, sondern auch gewissermaassen und in einigen Beziehungen decken können. Es ist also im Ganzen eine moralisch nicht allzu erbauliche Ueberlieferung, die nicht blos von der hebräischen Theokratie, sondern auch von jenem Jesus selbst her, durch dessen unbestimmte und gar zu verschieden auslegbare Haltung verschuldet, den geistigen Späthebraismus weltgeschichtlich bisweilen zu einem moralischen Alp bester Culturvölker hat werden lassen. Diese Völker haben freilich ihr besseres Denken und Fühlen in das Christliche hineingelegt, ja theilweise hineinidealisirt; aber was hilft diese verbessernde Beigabe, wo Ausgangspunkt und Kern mit allen Schattenseiten von Moral und Phantastik des Hebräerthums behaftet sind! Wenn sich die moderne Völkergesellschaft, soweit sie vom Asiatismus hebräisch inficirter Religionen leidet, nicht zur völligen Ausscheidung dieses falschen Elements entschliesst, bleibt auch sie, obwohl nicht in ihren Nationalitäten, so doch in ihrem geistigen Leben wenigstens einigermaassen ein Spiegel von äusserlich angenommenen Hebraismen.

Auch hat sie sich dem Urchristischen gegenüber zu hüten, dessen allzu leichtfertige und nachsichtige Geschlechtsmoral für etwas Anderes anzusehen als eine üble Frucht damaliger Zerfahrenheit und Sittenzersetzung. Wenn ein gewisses Maass sozusagen Hurenmoral schon landläufig ist, dann kann man sich bei Ausschreitungen über Verzeihungsgeneigtheit nicht wundern, zumal unter Hebräern, die herkömmlich diesen Punkt nie sonderlich genau und ernsthaft genommen haben. Wenn sich zu jenem Stück nachgiebiger Geschlechtsmoral nun auch noch die Keime eines Bettelcommunismus gesellten, so ist diese Stellung zum Eigenthum nebst der Almosenverherrlichung und Almosenseligkeit etwas hebräisch und überhaupt bei einem Volke nur zu Begreifliches, welches mit eigentlichen Rechtsbegriffen stets auf gespanntem Fusse gestanden hat.

Man lasse sich also in keiner Richtung täuschen; auch im Urchristischen, selbst wo man es reinigt, um nicht zu sagen neumodisch raffinirt, bleibt das Spiegelbild des Hebraismus erkennbar. Der Heiligenschein und die Vorstellungsgewohnheiten, welche noch in heutigen Völkern obwalten, sind das Hinderniss für ein unbefangenes Urtheil. Hat man erst mit allen angezüchteten Affecten ungehöriger Achtung aufgeräumt (und dies gehört zur Aufgabe eines gründlichen Antihebraismus), so wird man auch durch keine Ueberschätzung oder Umdeutung des Urchristischen und, sagen wir gleich auch Urjesuitischen mehr fehlgreifen, sondern wissen, dass man es auch hier überall mit einer Judäerangelegenheit und deren Charakterzügen zu thun hat. Was die bessern neuern Völker selbst ins Christische hineingelegt haben, ist natürlich, wie herauszunehmen, so auch von jener Schätzung auszunehmen. Ebenso wird das gut Antike, und was überhaupt noch innerhalb der schliesslichen classischen Fäulniss griechischer und römischer Art mit Lichtpunkten und edleren Völkerregungen vertreten war, nicht mitbetroffen. Sogar eingemischte Züge von weniger schlechtem Asiatismus, wie namentlich buddhistische Anklänge, die durch das hebräische Aneignungs- und Verarbeitungsgeschäft mit den Allfällen aller Zonen schon ursprünglich in das Christische hineingeriethen, verdienen nicht ein gleiches Maass von Aburtheilung. Dies Alles ist, gleichviel ob richtig oder nicht, doch menschheitlich zurechnungsfähig, und die Gefahr für uns liegt heute nur darin, dass diese Beimischungselemente uns in falscher Weise günstig einnehmen und die Verwerfung abschwächen, die der Hebraismus und das wesentlich zu ihm gehörige, wenn nicht jesuitische, so doch jesuistische Urchristenthum verdienen.

So hoch die Griechen über den Hebräern standen, ebenso hoch, ja erhaben steht nicht blos intellectuell, sondern auch moralisch Sokrates über diesem Jesus. Auch wer nie unserer gewöhnlichen Verschulung anheimfiel, hat Mühe, sich der falschen Idealisirung zu erwehren, vermöge deren dem Hebräer Jesus eine Bedeutung beigelegt wird, die ihm nicht zukommt. Wirkungen jüdischer Anmaassung darf man auf die Dauer nicht als Bekundungen von Kraft und Originalität gelten lassen. Alsdann schwindet aber auch mit Recht der Rest von Ansehen und jegliche Ueberschätzung, die einem Erzeugniss hebräischer Nationalität aus übel angebrachter Gutwilligkeit oder gar Gutgläubigkeit vorläufig noch hier und da zutheilwerden konnte. Es muss mit dem ganzen Hebraismus bezüglich Person wie Sache vollständig gebrochen werden, indem sich bei fortschreitender Kritik zeigt, dass die Spiegelung des Hebräercharakters im religionistischen Späthebraismus und namentlich auch in der Personen- und Jesuszeichnung des neuen Testaments durch Einmischung von besserem Fremden zwar unklarer, aber trotzdem doch zutreffend genug gerathen ist. Auch der Messianismus ist nur eine Gestalt der Nationalselbstsucht und nicht etwa ein menschheiterlösender Gedanke. Messianistische Vorstellungen finden sich auch noch heute als Mitgift des hebräischen Blutes oft genug und entstellen mit ihrer selbstsüchtigen Phantastik Alles, woran sie sich vergreifen, um daraus ein individuell und national selbstsüchtiges Geschäft zu machen. Vor diesem bisweilen utopistisch maskirten Trug und Betrug hat sich die Welt der bessern Völker besonders in Acht zu nehmen; denn auf nichtreligionistischem Gebiet wird hier das alte Stück Volks- und Völkerbetrug fortzusetzen versucht, nachdem die früheren Täuschungsformen unprakticabel geworden sind.

Drittes Capitel
Frage nach der Fähigkeit zur Wissenschaft,
Literatur und Kunst

1. Für die Gebildeten existirt die Judenfrage noch in einem reichhaltigern Sinne, als für die Volksmassen. Die letztern werden materiell vom Wucher und der geschäftlichen Ausbeutung am meisten betroffen; aber ihr Geistwird weniger berührt. Ihre Instincte sind noch halbwegs naturwüchsig und durch keine höhere Verbildung irregeleitet. Ueberdies haben die Volksmassen wenig Gelegenheit, sich durch eine raffinirte Literatur zu verderben. Es ist daher nur eine Ausnahme, wenn, wie vermittelst der in Deutschland und nunmehr auch in Frankreich jüdisch geleiteten und verjudeten sogenannten Socialdemokratie, der specifische Judensinn und die Judenmanieren auch einen literarischen Canal zu einzelnen Volksgruppen haben. Anders verhält es sich dagegen mit den höhergebildeten Schichten, denen das Judenthum der Presse und Literatur oft, ohne dass sie es gewahr werden, den gesunden Sinn verdirbt. Die Gebildeten haben daher doppelt Ursache, vor dem jüdischen Treiben auf der Hut zu sein. Erstens sind sie gleich der Volksmasse den geschäftlichen Benachtheiligungen und zwar denen von der ausgewähltesten Art ausgesetzt, und zweitens sind sie auch noch den übeln literarischen Einflüssen und überhaupt der Geistesfälschung preisgegeben. Wo nun gar die Corruption ohnedies eingedrungen ist, haben die Juden nach dem Princip, welches wir im ersten Capitel auseinandergesetzt haben, die besten Chancen, sich einzunisten. Die Gebildeten lassen sich durch Berufungen, wie die auf ihre religiöse Vorurtheilslosigkeit und auf allgemeine gleichheitliche Menschlichkeit, eher einnehmen. Sie sind überdies in der gegenwärtigen Uebergangsepoche oft aller positiven Anschauungen baar und durch aushöhlende, ja blasirende Vorstellungen so aller Ueberzeugungsfestigkeit und geistigen Widerstandskraft beraubt, dass sie die moralische Zersetzung und geistige Verunstaltung, die sich in der verjudeten Literatur breitmacht, kaum mehr empfinden und wie etwas Selbstverständliches hinnehmen. Hier ist nun das Nöthigste nicht blos eine gesunde sittliche, sondern auch eine ästhetische Gegenwirkung, die dem Hässlichen und Unharmonischen die Thüre weist. Ehe wir jedoch auf die Missgestalten der schönen Literatur eingehen, müssen wir noch tiefer Anker werfen und die eigentliche Wissenschaft selbst darauf ansehen, wie sich zu ihr die Juden verhalten und auch in ihr die bekannten abseitsführenden Anlagen bethätigt haben.

Ueberschaut man die Geschichte des Judenstammes als ein Ganzes, so findet man sofort, wie er es in seiner nationalen Existenz auch nicht zu einer Faser von eigentlicher Wissenschaft gebracht hat. Was hat das Völkchen in Palästina während der Jahrtausende bis zur christlichen Zeitrechnung und bis zu seinem Untergang gethan? Es hat sich selbst oder, was bei ihm dasselbe heisst, Gott dem Herrn gedient und Ableger abgezweigt, die sich aus den Säften des Bodens anderer Völker zu nähren hatten; aber es ist weder selbst zu irgend welcher eigentlichen Wissenschaft gelangt, noch hat es je Sinn gezeigt, die anderwärts geschaffene Wissenschaft zu cultiviren. Wo wäre auch nur eine einzige wissenschaftliche Wahrheit, die bei dem Judenvolke ihre Heimath gehabt hätte? Keine Mathematik, keine Naturwissenschaft, keine Logik, kein wissenschaftliches Verständniss für allgemein menschliche Gestaltungen des Staatslebens, ja überhaupt keine Philosophie! Nur ein Cultus der Theokratie und der selbstsüchtigsten aller Religionen! Nur eine Bornirung auf das eigne engherzige Wesen! Nur ein einziger Gegenstand des Interesse, nämlich der Judenstamm selbst, der sich in seinem Gott bespiegelt und seinen Vortheil sucht, um sein zähes Leben aller Orten auszubreiten! Die Hebräer haben nichts vermocht, als sich nach dem Bilde des Verhältnisses von Herr und Knecht, in welchem ihr Leben aufging, auch einen Herrgott zu erdenken. Sie haben, wie ich es schon in meinem „Cursus der Philosophie“ (1875) nannte, die Knechtsgestalt der Religion erfunden. Dies ist ihre ganze, wahrlich nicht beneidenswerthe Leistung. Aus welchem Kerne sie stammt, ist im vorigen Capitel erörtert. Die Religion der Selbstsucht und die starr autoritäre Unfreiheit sind aber der Wissenschaft nichts weniger als günstig; sie sind ihr im Gegentheil feindlich. Sie vertragen die Wahrheit weder in der Natur noch im Menschenbereich. Sie passen zu keiner unbefangenen Auffassung der Dinge und zu keiner harmonischen Gestaltung besserer Menschlichkeit. Die Humanität im tiefern Sinne des Worts ist ihnen fremd, und diese ist auch die Wurzel der Wissenschaft. Wie anders die Griechen und, um aus dem modernen Völkerbereich das Zunächstliegende zu nennen, die verschiedenen Völker deutscher Abstammung und Mischung! Hier zeigt die Weltgeschichte andere Triebkräfte und demgemäss auch andere Früchte. Hier war und ist ein Streben von höherer Art in Wirksamkeit. Hier sind Ideale. Hier ist reine und unmittelbare Freude am Forschen und Wissen. Hier strebt der Menschengeist, die Natur und sich selbst zu ergründen, nicht aber, wie der jüdische Sinn, sich mit beiden dadurch abzufinden, dass er sie eine Knechtsrolle vor Gott dem Herrn spielen und in einer selbstsüchtigen Religion aufgezehrt werden lässt.

Als die Juden einen Staat bildeten, haben sie ein Schriftgelehrtenthum der Theokratie, aber keine Wissenschaft hervorgebracht. Sie haben auch von fremder Wissenschaft so gut wie nichts in sich aufgenommen. Der Talmud mit den darin bekundeten schwächlichen Versuchen, sich fremde Weisheit anzueignen, ist Zeuge auch für diese Ohnmacht. Den Juden geht also nicht blos die Kraft des Schaffens, sondern auch die Fähigkeit ab, auf die wissenschaftlichen Schöpfungen anderer Völker mit Empfänglichkeit einzugehen. Wo sie in der Zerstreuung inmitten anderer Völker zur Aufnahme eines andern Geistes und wirklicher Wissenschaft angeregt wurden, ging ihnen diese Einlassung niemals recht von Statten. Man hat gesagt, sie hätten in den neuern, recht eigentlich wissenschaftlichen Jahrhunderten keine hinreichende Gelegenheit gehabt, ihre Anlagen zu zeigen. Diese Vertheidigung seitens der Juden und Judenfreunde führt aber zum Gegentheil, wenn man die Sachlage erwägt. Sind die Juden nicht etwa in den verschiedensten Jahrhunderten in ziemlicher Anzahl Aerzte gewesen, und hätten sie hier nicht genug Gelegenheit gehabt, die Naturwissenschaft zu erweitern, wenn ihre Fähigkeiten nur zulänglich gewesen wären? Wo ist aber, um nur an die Entwicklung der Wissenschaft seit Copernicus, Kepler, Galilei, Huyghens u. s. w. zu erinnern, — wo ist der Jude, dem in diesen bedeutsamen Jahrhunderten auch nur eine einzige naturwissenschaftliche Entdeckung zu verdanken wäre? Für eigentliche und ernste Wissenschaft um ihrer selbst willen haben die Juden auch heute noch keinen Sinn. Wenn sie sich mit der Wissenschaft äusserlich befassen, so verhandeln sie, so gut sie können, die Gedanken Anderer, und ihr ganzes Treiben in der Wissenschaft hat, wo nicht unmittelbar einen geschäftlichen Zweck, doch stets einen geschäftlichen Charakter. Wie sie Aerzte und Advocaten werden, so werden sie auch Lehrer und Professoren der Mathematik und anderer Gelehrsamkeitszweige, in denen ein Vorrath von anlernbarem Wissen durch andere Völker und wirkliches Genie aufgehäuft worden ist. Die Juden selbst bringen es nie zu einem Genie, sondern äusserstenfalls und ausnahmsweise nur einmal zu einem Talent, welches im Stande ist, dem Handel mit fremden Ideen fälschlich den Anstrich eigner Hervorbringung zu geben. Doch wollen wir die Juden nicht zuerst an dem messen, wobei sie am allerunzulänglichsten erfunden werden. Wir wollen nicht sofort nach eigentlicher Wissenschaft, sondern erst nach jenem Zwitterding fragen, welches noch mit dem einen Fusse in der Religion steht und mit dem andern sich den Anschein giebt, ein wissenschaftliches Piedestal zu haben, — ich meine jenes Zwischengebilde, welches gemeiniglich Philosophie heisst.

2. Die einzige jüdische Persönlichkeit, die in der Geschichte der Philosophie ein Ansehen geniesst und durch einige ihrer Charakterzüge auch gewissermaassen zu verdienen scheint, ist der von den Juden ausgestossene Spinoza. Grade ich habe ihn und seine Schriften in meiner „Kritischen Geschichte der Philosophie“ (4. Aufl. 1894) im möglichst günstigen Lichte gezeigt, indem ich auf seine Gesinnung den Ton legte. Auch wird man jederzeit seine Bemühung zu würdigen haben, die angestammte Neigung zur Habsucht und zur Wollust abzulegen, und noch mehr die Offenheit schätzen, mit der er eingesteht, nicht vermocht zu haben, jegliche Gier zu beseitigen. Er ist so ein Weiser geworden, wie ihn eben das Judenthum im günstigsten Falle hervorbringen konnte. Seine wirkliche Weisheit hat aber nicht in dem bestanden, was er dem Judenthum gemäss, sondern in dem, was er trotz desselben und gegen die angestammten Neigungen unternahm. Er ist eine Art Einsiedler geworden und hat durch die Unabhängigkeit, in welcher er seine philosophischen Speculationen von der Synagogen- und Kirchengewalt mit dem Opfer von äusserem Lebensgenuss erhielt, dem freien Denkerthum in einem gewissen Maasse Vorschub geleistet. Dies darf uns aber nicht über den innern Grundcharakter seiner Schriften täuschen, der sich, streng genommen, von dem Hauptgegenstande des Judengeistes nicht entfernt. Was man die Philosophie Spinozas nennt, ist im Grunde nur Religion und sogar von speciell jüdischer Artung. Die eine Hauptschrift, die er selbst bei Lebzeiten herausgab, betitelte sich als „Theologisch politischer Tractat“ und spiegelt im Inhalt stark die Züge der jüdischen Theokratie. Die zweite Hauptschrift aber, die er um der Ruhe willen nicht selbst herausgab, sondern nachliess und die er als „Ethik“ betitelt hat, zeigt noch mehr, wie dem Juden die Religion Alles war und wie das, was er sich als Moral dachte, nur eine Art war, mit dem eignen Ich im allesabsorbirenden und aufzehrenden Gottesgedanken eine Art Gemüthsruhe zu finden. Der Umstand, dass Spinoza von den vorangegangenen Philosophen technische Ausdrücke entlehnt, die bei ihm wie der Ausdruck Substanz den angestammten Herrgott vertreten, darf über den Kern der Anschauungsweise nicht täuschen. Auch wenn er gelegentlich sagt: Gott oder die Natur, so macht dies seine Vorstellungsart nicht edler menschlich. Er denkt sich eben auch die Natur in jüdischem Lichte; er lässt sie und den Menschen in der einzigen Substanz, d. h. in jenem monokratischen Etwas, welches zugleich überall in allen Dingen ein Denkendes und ein körperlich Ausgedehntes sein soll, völlig aufgehen. Wenn irgend etwas, so haben die Vorstellungen Spinozas über Welt und Sein bewiesen, wie zäh im Juden die angestammte religiöse Anschauungsart wurzelt. Selbst wo sich Spinoza nach dem Vorbilde weit gewaltigerer und edlerer Denkernaturen anderer Völker, wie Giordano Brunos, bemüht, eine Art Pantheismus herauszugestalten, ist es nur die Einheit des jüdischen Jehovah, die sich aller Dinge zu bemächtigen und ihnen ihren Unterthänigkeitsstempel aufzuprägen sucht.

Ich kann hier nicht auf die eigentlich moralischen Klippen eingehen, an die Spinozas speculatives Fahrzeug stiess, weil der Compass jüdischer Moral hier schlecht orientirte. Ich muss auf meine angegebene ausführlichere Darstellung verweisen und kann hier nur beispielsweise daran erinnern, wie von Spinoza das Mitleid mit Abneigung behandelt wurde. Die Mitleidsregung sollte als Empfindung ausgetilgt und durch den Verstand ersetzt werden. Diese Ungeheuerlichkeit schmeckt etwas nach jener Herzenshärtigkeit, gegen die schon Christus als gegen eine Grundeigenschaft der Juden aufgetreten war. Der Philosoph blieb hier doch gewaltig hinter dem Religionsstifter zurück, obwohl Beide demselben Volksstamm entsprossen waren und gegen dieselben Eigenschaften zu kämpfen hatten. Spinozas Moral hat, insofern sie nur auf die eigne einsame Befriedigung ausschaut, nicht blos gröbere egoistische Züge, sondern auch einen, wenn auch feiner gearteten egoistischen Ge-sammtcharakter. Sie versteht nichts von der Gegenseitigkeit im Verhältniss des Menschen zum Menschen und von einer Rücksicht auf Andere. Das isolirte Ich genügt ihr, und von einem edlen Mitgefühl des Menschen mit dem Menschen oder von uneigennützigen Antrieben, die im Wesen eines Andern ihren Schwerpunkt hätten, findet sich keine Spur. Die Leidenschaften, deren Theorie bei Spinoza die Hauptsache ist, werden nur egoistisch verneint, nämlich nur insofern, als sie dem eignen Selbst unbehaglich sind und lästigfallen. Den Begierden will er insoweit nachgegeben wissen, als es der Gesundheit zuträglich sei. An Rücksicht auf die Andern denkt er dabei nicht. Wie seine Rechtsauffassung, so hat auch seine Weltauffassung den Zug eines blossen Machtcultus an sich. Dem letzteren entspricht auch Spinozas Ideallosigkeit. Er sieht in allen Dingen und Gestalten nur wirkende Ursächlichkeit und Macht, aber keinen edleren Typus, nach welchem sie sich bilden. Selbst Vollkommenheit und Freude sind bei ihm nur Ausdrücke für ein grösseres Maass von Wirklichkeit und Macht sowie für Steigerung des Machtgefühls. Wer sollte hierin, wenn er einmal die Race gehörig studirt hat, das Spiegelbild der uralten und immer in neuen Formen hervortretenden jüdischen Machtanbetung und Begehrlichkeit nach Macht verkennen! Zur Krönung des Ganzen gehört aber noch der verkehrte Begriff, den Spinoza vom moralisch Guten hegt. Wir wollen, meint er, Etwas, nicht weil es gut ist, sondern wir nennen es gut, weil wir es wollen. So hört das Gute an sich selbst auf, und der Wille ist das Maass für Alles. In der That handeln die Juden danach, auch ohne Spinoza studirt zu haben. Was ihnen passt und was sie wollen, heisst ihnen gut; was ihnen nicht passt und was sie nicht wollen, das geben sie als schlecht aus. Judengemässheit ist heute ungeschminkt das Kriterium der Juden für Gut und Schlecht, und der Philosoph im 17. Jahrhundert hat den erwähnten allgemeinen Satz, der diesem Verhalten entspricht, aus der innersten Selbstsuchtnatur seines Stammes geschöpft, der mehr Trieb und Begehrlichkeit als Gewissen hat.

Wenn man von Spinoza als einem Juden spricht, so muss man das Aufgehen seiner Philosophie in der angestammten Religion und den Typus der zugehörigen Moral zuerst kennzeichnen. Hiemit giebt man an, was Spinoza hat. Hier in diesem Capitel ist aber unsere Hauptfrage die nach der eigentlichen Wissenschaft, also nach dem, was Spinoza nicht hat. In der That ist es charakteristisch, wie er nach dieser Seite hin misslingende Versuche macht. Er möchte rein wissenschaftliche Folgerichtigkeit haben, und er versieht sich an der Mathematik, deren altes eckiges Gerüst ihm die Stelle wirklicher Logik vertreten soll. Diese unschöne Gliederpuppenmanier der Darstellung und diese abrupten Rubriken mathematischer Art, in ungründlicher Form und an einem ungeeigneten Stoff, sind vollgültige Zeugnisse für den Mangel nicht blos der tiefern logischen Fähigkeiten, sondern auch des ästhetischen Sinnes. Sie machen die Schrift über die Ethik auch schon äusserlich ungeniessbar. Doch genug davon; die besondere Ausführung dieser Spinozischen Missgriffe und der zugehörigen Gründe gehört nicht hieher. Wichtiger ist hier eine handgreiflichere Thatsache. Während nämlich andere Philosophen wie Descartes in der eigentlichen Wissenschaft, namentlich in der Mathematik, einige positive Leistungen aufzuweisen hatten, ist Spinoza in dieser Beziehung völlig unfruchtbar. Auch hierin entspricht er seinem Stamm, dem die eigentliche Wissenschaft nicht blos fremd und gleichgültig blieb, sondern im innersten Herzensgrunde sogar zuwider ist. Der Jude will noch heute nicht einmal von eigentlicher Philosophie etwas wissen. Er hat an seiner Religion genug, auch wenn er aufgeklärt und frei zu denken glaubt. Auch Spinoza machte nur eine halbe Ausnahme. In ihm kreuzte sich mit der Religion philosophische Anregung von Aussen, wie sie im 17. Jahrhundert von Bruno und Descartes her mächtig wirkte, von Hobbes nichtzu reden, aus dessen Schriften Spinoza etwas Anregung für sein äusserst unzulängliches politisches und machtbrutales Denken schöpfte. Jene ungleichartige Kreuzung ergab aber eben auch ein Bastardgebilde. Versöhnte nicht ein Stück echter Gesinnung, oder wenigstens eines Versuchs dazu, mit der Gestalt des Philosophen, so würde die blosse Theorie nur als halbscholastisches und unschönes Missgebilde den Unwillen regemachen. So aber hat Spinoza durch sein einfaches und unabhängiges Leben und durch sein wenn auch verfehltes Streben nach einem selbstgenugsamen Denken, trotz schlechter Judenzüge seiner Moral und Rechtsauffassung, dennoch Anspruch darauf, gewissermaassen als einer der Gesinnungsphilosophen zu gelten. Macht war ihm Recht. Völkerverträge nur bindend, solange sie nützlich wären, — aber sein eignes Verhalten war in gewissen Richtungen besser geartet, als solche unwahre und schlechte Sätze. Er hat mit dem Hebräer, der in ihm steckte, wenigstens gekämpft. Er hat ihn auszustossen versucht, wie er selbst von seinen Stammesgenossen ausgestossen war. Er hat sich wenigstens bemüht, etwas von der Erbschaft Giordano Brunos anzutreten, wenn ihm dies auch nur sehr unvollkommen von Statten gegangen ist. Das Beste, was ihm gelang, erreichte er, nicht weil, sondern trotzdem dass er ein Jude war. Es muthet fast melancholisch an, wenn mau sein entsagendes Streben und Leben mit jener in den Rahmen der Religion gebannten Wissenschaftslosigkeit vergleicht, der er anheimfiel.

Die Voreingenommenheit für Spinoza gehört zu den Eigenthümlichkeiten, denen die Generationen des 19. Jahrhunderts grade in Deutschland im Bereich der Universitätsphilosophie verfallen sind. Die studirende Jugend macht sich um so schwerer von diesem eingeimpften Vorurtheil los, als die Judenreclame stets bei der Hand ist, mit gewohnter Dreistigkeit den einst ausgestossenen Stammesgenossen nunmehr als Vorschub für den Ruhm und die Herrlichkeit des auserwählten Volks zu verwerthen. Seit einem Jahrhundert hat offenbar das Aufkommen der Juden sowie deren grade nicht bescheidene Propaganda für Alles, was ihrem Stamm angehört, den grössten Antheil daran, dass Spinoza mehr in den Vordergrund gekommen ist. Der Mangel an Urtheil bei Professorphilosophirern, wie Schelling und Hegel, hat dabei das Seinige gethan. Wie sehr es auch Spinoza verdient, dass man ihm das erwähnte Stück Gesinnung, welches er vertreten hat, doppelt anrechne und ihn entsprechend unter die Gesinnungsgrössen der Philosophiegeschichte setze, so haben doch an ihm die professoral scholastischen Glossen umgekehrt sich grade nur nach seiner religiösen und scholastischen Seite hin versehen. Auch die heutigen Juden suchen in ihm nur ihre Religion wieder, die aber einen philosophischen Anstrich haben soll. Nach Allem, was die Juden und die deutschen Universitäten über Spinoza in Umlauf gebracht haben, musste es in den letzten Jahrzehnten für Jeden, der sich noch nicht vollständig von dem Einfluss beider Elemente emancipirt hatte, unmöglich sein, für die geschichtliche Würdigung des Judenphilosophen das richtige Maass zu treffen. Die Schwierigkeit löst sich aber vollständig dadurch, dass man Spinozas Entsagung mit Rücksicht auf seine Abstammung nur um so höher anschlägt, dagegen gänzlich darauf verzichtet, bei ihm eine über die Religion hinausgehende Philosophie suchen zu wollen. Auch hat man sich stets zu erinnern, dass er in seinen Schriften keine eigentliche Wissenschaft producirt, ja im Gegentheil dafür Zeugniss abgelegt hat, dass er von der vorhandenen exacten Wissenschaft für die Philosophie nicht einmal Gebrauch zu machen im Stande gewesen ist. Es würde für die Völker und insbesondere für die Deutschen keine Ehre sein, wenn anstatt der Gerechtigkeit, die Spinoza für sein Gutes und sein Verfehltes zu Theil werden muss, der heutige Judenmaassstab mit seiner auserwählt dreisten Ruhmredigkeit entscheidend bliebe. Die Juden wollen den Ausgestossenen nachträglich ausbeuten; wir aber werden an ihm erkennen, dass die Juden, wie religiös so auch moralisch, von sich selbst und ihren Eigenschaften nicht zu erlösen sind und für eigentliche Wissenschaft auch da keinen Sinn haben, wo sie am nöthigsten wäre. Gleichsam für sich und die eigne Person ein Kloster werden, den gedanklichen Selbstgenuss als Hauptziel suchen, die Rücksicht auf Andere und demgemäss auch die Propaganda so gut wie ausser Acht lassen oder höchstens als Mittel für die eigenste und isolierteste Ichbefriedigung ansehen, — diese Art des feinern und höhern Egoismus, der aber darum eine nur noch zugespitztere Selbstsucht vorstellt, war Kern und Wesen dessen, was man und was auch wir als Spinozische Entsagung bezeichnet haben. Resignirt wurde allerdings, aber nur, um den niedern mit einem höhern Egoismus zu vertauschen, keineswegs aber, um die Glückseligkeit in dem Bewusstsein zu suchen, etwas für das Glück der Menschheit zu Wege zu bringen.

3. So hat es sich denn an dem Besten, was die Juden in den neuern Jahrhunderten aufzuweisen haben, nämlich an dem von ihnen zuerst gebannten und verstossenen, jetzt aber zum Schild erkorenen und so hinterdrein benutzten Spinoza, gezeigt, wess Geistes im allergünstigsten Falle der Jude zu sein vermag. Spinoza hat sich hier und da über sein Volk erhoben und einige Züge von philosophischer Ruhe bekundet. Er ist aber in der Hauptsache so tief in der religiösen und unwissenschaftlichen Art und Weise des Denkens und Empfindens steckengeblieben, dass er neuerdings weit mehr die Theologen als etwa eigentliche Philosophen beschäftigt. Dies hat sich bei der in Scene gesetzten Jahrhundertfeier (1877) deutlich gezeigt. In den zwei Jahrhunderten, die seit seinem Tode verflossen waren, hatten protestantische Theologieprofessoren und die ihnen ungefähr gleichzuachtenden Philosophieprofessoren der deutschen Universitäten in einem sogenannten Liberalismus grade genug Fortschritte gemacht, um für das Judenelement empfänglich zu werden und jetzt an dem zu klauben, was schon im 17. Jahrhundert eine Rückständigkeit war. Spinoza cultiviren, — das wollen diese Leutchen heute sich als Freisinn angerechnet sehen. Es wäre dies nimmermehr, auch wenn es über blosse Coquetterie hinausginge. Das Gute an Spinoza passt für diese Leute nicht. Es bleibt also nur das Einstimmen in den Judenchorus übrig. Dies war in den letzten Generationen die Mode; aber dieses Sinken des Völkerbewusstseins und speciell des deutschen Nationalgefühls hat, wenn auch zunächst in der verkehrten Richtung, bereits einigem Stolze platzgemacht. In Dingen, welche die Empfindungen und Gefühle angehen, haben die Völker Ursache, an ihrer eignen bessern Denkweise und Gesinnung festzuhalten. Grade das, was nicht eigentliche Wissenschaft, sondern blosse Literatur ist, erhält am meisten sein Gepräge von der Stammesnatur. Der grösste Theil der Philosophie gehört hieher; denn will diese echt sein, so hat sie das Menschliche in seiner edelsten Gestalt zum Ausdruck zu bringen. Eine solche bestimmte Gestalt ist aber kein allgemein menschliches Skelett, bei welchem jedes Minimum von Menschheit, so nahe es auch dem Affen stehen möchte, zureichend wäre. Nicht einmal der Zoologe kann seine Rubriken in dieser Weise aufrechterhalten. Ueberhaupt Mensch zu sein, ist äusserst wenig und grenzt an die Existenzweise des Thiers. Es kommt also auf die Menschenspecies, auf die Race, die Nationalität, ja schliesslich auf die Individualität an. Dies zeigt sich auch in der Literatur; denn die bessere Menschlichkeit verkörpert sich in ihr nur vermöge des nationalen und individuellen Genies. Der Typus einer literarischen Schöpfung kann einen allgemein menschlichen Gehalt, aber immer nur in specifischer, ja individueller Bestimmtheit zeigen. Ist Letzteres nicht der Fall, so liegt keine wahrhafte Production, sondern nur ein flaches und seichtes Machwerk von abgeblasster und lebloser Schablorie vor.

Ueberlegt man den eben angedeuteten Sachverhalt, so wird man ermessen, was es heisst, dass im 19. Jahrhundert das jüdische Element deutsche Literatur gespielt hat. Man braucht nur die Namen Heine und Börne zu nennen, und man hat das verhältnissmassig Beste oder, vorsichtiger ausgedrückt, das am wenigsten Schlechte beisammen, was in der deutschen Literatur im 19. Jahrhundert bisher im Vordergrunde gestanden und auf die freiheitlich seinwollenden Elemente den meisten Einfluss ausgeübt hat. Beide Schriftsteller waren zuerst auch Religionsjuden; beide liessen sich taufen, Börne ganz heimlich, und bei beiden ist der Zweck dieses Religionstausches bekannt. Er galt der Beförderung; Heine dachte so eine Professur zu erlangen; beide hatten sich aber verrechnet und umsonst bemüht. Auch mögen solche Vorkommnisse immerhin als Nebensache gelten; sie werfen aber ein um so grelleres Licht auf die Zähigkeit, mit der das angestammte Judenwesen von beiden Schriftstellern festgehalten und namentlich gegen Ende ihrer literarischen Laufbahn auch religiös hervorgekehrt wurde. Börne religionisirte zuletzt sehr stark, und von Heine wurde der alte Gott seines Stammes ausdrücklich wieder hervorgeholt. Heine hat es nicht im Scherz, sondern mit soviel Ernst, als seiner haltungslosen Natur überhaupt je zur Verfügung stand, schliesslich in seinen Schriften ausgesprochen, er brauche einen Gott, der helfen könne; die Bibel sei das beste Buch, zu dem er zurückgekehrt sei, nachdem er empfunden, dass es mit dem Hellenismus und der Philosophie Nichts sei. Das war das Siechthum Heines, leiblich und geistig zugleich. Mit der Bibel meinte er das alte Testament, mit dem helfenden Gott den seiner Väter. Heine war nicht orthodox oder synagogenhaft geworden; aber der Jude wachte in seinem Alter vollständig wieder auf, wie es eben bei einem Gebildeten möglich ist. In was sich der Schriftsteller und Dichter sonst an bessern Elementen hineingedacht und hineingefühlt hatte, das fiel jetzt ab, wie ein blosser Umhang.

Heine ist dem Talent nach bedeutender als Börne. Der letztere ist aber doch von halbwegs gesetztem Ernst, während der erstere nicht umhinkann, seine abrupte Possenreisserei in Alles hineinzumischen. Selbst in dem Bischen Lyrik, über welches er verfügt, schlägt er in demselben Athem mit der Stimmung wie eine Purzeltaube um. Aus dem Hochsein sollenden in das Niedrigste, — das ist seine gewöhnliche Art, auf der Leiter der Gefühle zu stolpern oder absichtlich Hanswurstgesten auszuführen. Im Ordinären und Angeschmutzten ist er am meisten heimisch. Alles Andere ist ihm eine fremde Welt, in die er sich nur mit Mühe hinaufschraubt. Wo er erhaben sein will, hält er es nicht aus und fällt unwillkürlich ins Komische, und zwar meist in die gemeinste Sorte desselben. Kaum ein paar Gedichtchen ausgenommen, ist auch in seinem ganzen „Buch der Lieder“, also in der ganzen Grundlage seines judenreclamirten Dichterrufs nichts, was ohne unangenehme Einmischung anmuthete oder nicht als Zerrbild der Lyrik gelten müsste. Lyrik ist aber wiederum das Einzige, wonach man bezüglich der Poesie bei dem Judenstamm allenfalls noch anfragen kann. Psalmodiren und etwas lyrische Prophetie findet sich ja auch im Buch der Bücher; aber Dramen und eigentliche Epen hat der Jude ganz und gar nicht. Woher sollten auch unter den Knechten des Herrn die freien Heldengestalten kommen? Doch davon nur nebenbei. Heine hat sich aus der Romantik etwas Lyrik angebildet und hat übrigens grosse Muster, wie den britischen Dichter Byron, auf das eigne Niveau herunterplagiirt. Sogar da, wo er sich als Prosaist gab, wie in den „Reisebildern“, lieferte er ein niedriges Seitenstück zu jenem hohen Fluge, den Byrons Poesie im „Harold“ in Anknüpfung an Natur- und Menschenbilder genommen hatte. Auch der sogenannte Weltschmerz Heines ist eine Copie. Die ursprünglichen und edlen Züge pessimistischer Anwandlung sind bei dem britischen Genius zu suchen, neben dessen auch in Humor und Scherz noch hochedler Gestalt sich die witzelnde Figur des jüdischen Schriftstellers erst recht als ein Gebilde von ordinärer Composition ausnimmt. Man braucht nicht grade die allerletzten sogenannten Dichtungen und Schriften Heines, etwa den „Romancero“ und Späteres, herbeizuholen, um die Hässlichkeit und widerlich unsaubere Mischung der überall zusammengescharrten Elemente seiner Phantasie zu beurkunden. Schon sein Früheres und Besseres, schon seine „Reisebilder“ und sein „Buch der Lieder“ enthalten genug davon. Seine Prosa ist obenhin halbwegs flüssig; aber trotzdem ist sie in Gedanken und Form abspringend und abgebrochen. Das abrupte Wesen in der Darstellung und jene Abgerissenheit in Stil und Zusammenfügung, die allen Judenschriftstellern eigen ist, ja sich auch schon in den alttestamentlichen Darstellungen nachweisen lässt, — diese oft bis zur Bruchstückmanier gehende Zerfahrenheit fehlt auch bei Heine nicht. Grade weil er übrigens sich in Prosa und Dichtung um ein natürliches und volksmässiges Deutsch mit einigem Anschein von Erfolg bemüht hat, sind bei ihm die Züge dieser jüdisch unveräusserlichen Abruptheit um so kennzeichnender.

Er hatte, wie er selbst sich ausdrückt, „die feinsten Gefühle“ gefühlt, nämlich diejenigen, die er sich romantisch anempfunden hatte. Ueberdies hatte er sich zuerst an einer schlechten Philosophasterei, nämlich der Hegelschen, versehen und auch hierin die dem Judenstamm eigne Unselbständigkeit und Kurzsichtigkeit bekundet, die immer dem Nächsten anheimfällt, was grade Curs und etwas äusserlich ephemeren Erfolg hat. Dieser bornirte Horizont des jedesmaligen Autoritätchencultus ist so recht eine Judeneigenschaft, die wahrlich keinen höhern Verstand verräth, sich aber wunderklug dünkt, während sie doch nur dem nachläuft, was grade im Augenblick geschäftlich im Vordergrunde ist. So schwindet denn auch mit der Marktconjunctur alle solche angepriesene Herrlichkeit, und Heine hat schliesslich mit Allem, worauf er sich in dieser Weise einliess, eingeständlich Bankerott gemacht. Selbst das „dunkle Hirngespinnst, das uns Lieb‘ und Lust verleidet,“ war durch den äusserlich erborgten Hellenismus nicht verscheucht. Das Religionsgespenst tauchte, wie erwähnt, im gealterten siechen Heine wieder auf. Der literarische Zank mit Börne in der besondern Schrift gegen diesen war also völlig hohl gewesen. Heine hielt nicht die Fahne der Götter einer neuen Epoche in der Hand, um deren willen er sich rühmte, den religionsrückständigen Börne bekämpfen zu müssen. Heines Fahne war vielmehr zerfallender Zunder geworden. Sie war aus allerlei Plunder zusammengestückt gewesen, den sich der jüdische Autor aus den verschiedensten Behausungen anderer theils todter theils lebender Völker eingesammelt hatte. Mit diesen bunten Abfällen hatte er paradirt; aber nie und nirgend hatte er etwas Ganzes und Unabgerissenes sich auch nur anzueignen vermocht. Von der gediegenen und anständigen Kleidung anderer Völker erhielt er kein Stück; nur das Abgetragene und die Fetzen fielen seiner jüdischen Muse anheim.

Der blosse Prosaist Börne gehört in jenes halbschlächtige Gebiet, in welchem sich Politik und Theaterkritik zusammenfinden. Etwas von Namen hat Börne aber nur durch die politische Opposition, die er in Anknüpfung an die Julirevolution in seinen Briefen aus Paris machte. Diese Pariser Briefe sind sozusagen sein Hauptwerk. Sie sind die einzige Schrift, nach der man in weitern Kreisen gefragt hat, und sie haben neben dem völlig Bruchstückhaften an belletristischen Kritiken u. dgl. doch wenigstens soviel Zusammenhang, als blossen Briefen ein geschichtliches Ereigniss, an welches sie anknüpfen, unumgänglich verleiht. Uebrigens behandeln sie auch alles Mögliche und sind wahrlich kein Kunstwerk. Den Stil hat sogar Heine als Sätze im Hundetrab bezeichnet. Etwas cynische Derbheit ist Alles, was in Börnes politischer Opposition bisweilen am rechten Platze ist. Diese Opposition selbst entsprang aber, wie alle Judenopposition, dem jüdischen Hass und Emancipationsbestreben. Die Juden sind, wie ich schon im ersten Capitel bemerkt habe, nur durch ihr Stück anscheinenden politischen Freisinns bei den Gebildeten eine Zeit hindurch populär gewesen. Börne hat an diesem Sachverhalt schriftstellerisch den Hauptantheil. Heine war zu wetterwendisch haltungslos und mit seiner Possenreisserei zu sehr nach allen Richtungen zerfahren, als dass er in seiner politischen Opposition hätte einen festen Curs einhalten können. Er war im Anschluss an die französischen Zeitereignisse liberal, ja geberdete sich auch gelegentlich revolutionär. Im Grunde aber überwog der Belletrist und Spassmacher, der seine Witzeleien und Possen bisweilen auch gegen das Radicale kehrte. Die markirtere Natur Börnes gestattete dagegen eine Art Ueberzeugung und ein wenig Consequenz. Im Religiösen strauchelte aber Börne zuletzt gewaltig. Es zeigte sich hier der Jude, der in Börne noch weit zäher war als in Heine und sozusagen doppelt. Börne sagt von dem römischen Dichter des angehenden Kaiserreichs, von Horaz, er habe es verstanden, „mit Anmuth ein Knecht zu sein“. Hätte Börne in unsern deutschen Angelegenheiten noch die nächste Generation erlebt, so würde er gesehen und auch wohl begriffen haben, wie die Juden es fertigbringen, ohne Anmuth Knechte zu sein; denn der liberalistische Schein und ihr unästhetisches Wesen ist dabei doch sicherlich nichts Anmuthendes gewesen.

Börne kann auch als Beispiel dafür dienen, wie sich jüdische Urtheilslosigkeit über Literaturgrössen ausnimmt, und wie diese Urtheilslosigkeit noch überdies ohne Scham in plumpen und ordinären Ausdrücken ihre angeblichen Trümpfe ausspielt. So hat Börne in seinen Schriften von einem „spitzen idealistischen Schnabel Schillers“ und einer „breiten realistischen Schnauze Goethes“ geredet und gleich neben diesen mehr als blos unedlen Ausdrücken auch noch hinzuschreiben vermocht, Schiller und Goethe wären nur für ihre Zeit und sie seien nur „Register der Vergangenheit“. Lessing dagegen sei auch für die Folgezeit, und er sei im Gegensatz zu Schiller und Goethe ein „Inhaltsverzeichniss der Zukunft“. Auch wir haben Schiller und Goethe in entscheidenden Beziehungen verurtheilt. Allein wenn zwei nach dem oberflächlichen Anschein dasselbe thun, so ist zuzusehen und zu unterscheiden. Hier liegt das diametrale Gegentheil vor. Uns sind Schiller und Goethe nicht blos aus absoluten und positiven Gründen in Vergleichung mit einem Bürger die geringerwerthigen Repräsentanten deutscher Literatur, sondern sie sind es auch noch ganz besonders darum, weil, und in dem Maasse als sie sich haben von dem Slavojuden Lessing beeinflussen lassen. Steht ihnen auch als mildernder Umstand die Thatsache, ja Nothwendigkeit zur Seite, dass Dichter als solche nie Denker, ja nicht einmal erhebliche Kritiker, so wenig nämlich als Mathematiker, sind oder sein können, so braucht deshalb doch nicht gleich eine solche Schmach und ein so hoher Grad derselben platzzugreifen, wie dies in einer gewissen Selbstunterordnung Goethes unter armselige Lessingsche, sklavisch von Aristoteles geborgte und widerwärtig breitgetretene Pseudorecepte der Fall gewesen. Die ganze deutsche Literatur hat schon seit dem 18. Jahrhundert einen ansehnlichen Theil ihrer Verderbung Lessingelnder Anjudung oder gar Verjudung zu danken. Machte nicht Bürger mit seinem Maass von gesunder Natur und Deutschheit die entscheidende Ausnahme, wäre er nicht parallel und gleichaltrig mit Goethe der wahre Vertreter naturentsprossener, echter Liebeslyrik, dann liesse sich auf nichts wirklich Stichhaltiges hinweisen. Ausschliesslich und allein letzterer Umstand rettet die deutsche Literatur vor der sonst verdienten vollständigen Schmach.

Jene Börnesche, echt jüdische Höchststellung Lessings aber sollte Judenkennern nicht im Mindesten auffallen. War doch der Jude Börne von dem Recht des Judenthums auf eine nicht einmal literarisch anzutastende Herrschaft übervoll! In einer hinterhaltigen und das Publicum irreführenden Recension eines gelehrten (nebenbeibemerkt, an Kantelnd philosophastrischer Schwäche leidenden) Werkes über das „Judenthum“ (von L. Holst, Mainz 1821) machte er dem Verfasser desselben eine Erklärung, welche noch heute für das Judenverhalten bezeichnend ist. Er führte ihm nämlich zu Gemüthe, dass er, Börne, noch die Zeit zu erleben hoffe, wo jede solche aufrührerische Schrift gegen die Juden ihren Verfasser entweder ins Zuchthaus oder ins Tollhaus bringen werde; Börne starb nun 1837. Mit dem Ende des Jahrhunderts sind diese frommen Wünsche der Judenrace, trotz der seitdem gewaltig gestiegenen Macht, noch unerfüllt dieselben, haben aber inzwischen zur Antwort einige ernsthafte Völkerregungen gegen die Juden erhalten, die dagegen ihrerseits den Börneschen Wunsch im unmittelbarsten Ruf nach dem Büttel und dem Irrenhaus von Neuem verlautbarten. Komischerweise haben sich aber die Juden, statt ernstzunehmende Gegner ihres Racenunfugs i n s Irrenhaus befördern zu können, umgekehrt genöthigt gesehen, sich Vertheidiger dieses Unfugs, wie den Nietzsche, buchstäblich a u s dem Irrenhaus zu verschreiben. Ohne Scham und Schande haben sie derartige Subjecte wohl gar als Geistesgrössen mit der bekannten Dummfrechheit auf den Schild ihrer myriadenfältigen Pressreclame gehoben und so Leute, die von Anbeginn ihres Lebens Blödsinnscandidaten waren, nicht blos als Denker, nein gleich richtig jüdisch als Ueberdenker ausposaunt und so richtig den Gipfel nicht blos der Uebergeschnapptheit sondern des stuporhaften und in diesem Sinne stupendesten Idiotismus erstiegen. Zu diesem Gaurisankar der Komik musste es auch mit der hanswurstigen alten Hosenrace, insbesondere im deutschen Reich der Mitte, schliesslich kommen, wenn sich die innere Gerechtigkeit und Nemesis der Geschichte an dem Racenunfug genugsam vollziehen sollte.

4. Zwischen der vierten und der fünften Auflage dieser Schrift ist eine ausführlichere Beleuchtung Börnes und Heines in meinen Literaturgrössen und zwar im zweiten Bande unter der Rubrik der Nichtgrössen, nämlich blosser literarischer Auszeichnungen geliefert worden. Unter diesen Auszeichnungen zeichnen sich die Ungrössen Börne und Heine nach der schlechten Seite aus, während übrigens das betreffende Capitel eine Gruppe von Auszeichnungen enthält, die meist oder wenigstens in bestimmten Zügen nach der Seite des Guten hin weisen. Ueberhaupt aber ist das ganze Buch in seinen zwei Bänden und mit seinen einleitenden Rückblicken auf alles Frühere zugleich, wenn auch nur nebenbei, eine Geschichte der Literaturverjudung und namentlich eine kritische Historie der Durchjudungen oder Anjudungen, die bezüglich des neueren literarischen Völkergeistes bis in die Gegenwart hinein obgewaltet haben. War nun auch eine solche Rechenschaft der Versetzung moderner Literatur mit Judengeist oder, besser gesagt, mit Judenfleisch und Judensinn nicht im Entferntesten ein principaler Zweck unseres Bemühens, so gehört es eben leider zur Schmach des letzten Jahrtausends, dass neuere Völker und hervorragende Persönlichkeiten derselben durch die christische Lymphe sich dazu disponirt finden konnten, ja mussten, sozusagen an ihrem geistigen Leibe viele jüdische Pusteln hervorzutreiben, und zwar leider nicht solche, welche rasch abheilen. Unsere Grössengeschichte ist in dieser Beziehung, wie ihrem Hauptgegenstande nach, ein Novum der Weltliteratur und repräsentirt neben dem übrigen reformatorischen Inhalt auch eine Aufraffung gegen das literarische Judenunwesen unserer ganzen schliesslichen weltgeschichtlichen Literartradition. Die Entstellung der Belletristik mit specifisch jüdischen Hässlichkeiten und sich christlich nennenden Fratzenhaftigkeiten ist dabei noch nicht einmal das Uebelste gewesen. Unschönheit, Verzerrung, Eckigkeit, Abgerissenheit, Darstellungs- und Stilschlunzerei, kurz alles ästhetisch Widerliche oder sonst formell Verwerfliche ist dabei nur ein verhältnissmässig geringfügiger Schaden, verglichen mit den Wendungen zur Unmoral und schliesslich direct zum Verbrecherthum, wie sie gleichsam die Schlussgeschwüre vom Ende des neunzehnten Jahrhunderts bilden und die schöne Aussicht in eine geistige Criminalitätsbehaftung des zwanzigsten eröffnen. Ob der Schluss des zweiten Jahrtausends den judäischen Ausschlag bereits wird abgeschilpert haben, wer kann das prognosticiren! Jedoch bei unserm fin de siècle ist zwar in den erleuchtetsten Bewusstseinsgestaltungen auch schon fin de judaisme eine verstandes- und gefühlsgemäss vollendete Thatsache; indessen deren weitere Fortpflanzung und deren Durchführung in der ganzen Weite und Breite des Lebens und der Welt, das ist noch eine einigermaassen riesige Aufgabe, eine Heraklesarbeit für ganze, in ihrer Zahl noch nicht absehbare Generationsreihen.
Doch wir haben hier nicht in diese allgemeine Perspective auszublicken, sondern speciell noch Heine zum Schluss vollhaltig zu charakterisiren, d. h. gebührend zu stigmatisiren. Er ist nicht blos ein hanswurstiger, sondern gelegentlich auch ein nicht blos moralisch, sondern auch juristisch verbrecherischer Dichter. In ersterer Beziehung habe ich seinen Apollogott als Apollojuden gekennzeichnet, in der andern aber unter seinen letzten Gedichten, insbesondere deren sadistischer Gruppe, seine „Nächtliche Fahrt“ als eine sichtlich e i g n e Verbrechenskundgebung signalisirt. Der geschlechtliche Kitzelmord, der sich sozusagen in Meeresmondschein getaucht findet, wird noch überdies, wie dies übrigens bei derartigen Stückchen die vorwaltende Regel zu sein scheint, mit Religionistischem verbrämt. Adonai, d. h. der jüdische Herrgott, wird angerufen, was ja auch bei einem sexualraffinirten Seitenstück zu den Schächtmorden nur zu verständlich ist. Die Unthat selbst mag immerhin einer jüngeren Zeit angehören; dem widerspricht nicht, dass der nachgebliebene Vorstellungskitzel und Uebermuth, die ideelle unnatürliche Hybris poetistisch crimineller Art, einer spätern Zeit angehört hat. Es war eine Genugthuung für den hebräisch grössenwahnigen Halunken, die reale Vergewaltigung auch noch ideell vor dem Publicum zu wiederholen und die verruchte Ueberhebung über das bessere Menschengeschlecht und allen edleren Menschengeist auch in solcher Façon zu bethätigen. Wenn diese Kundgebung sadistelnder Unzuchtscriminalität auch nur für den sachverständigen Kritiker solcher ungeheuerlicher Gräuel mit voller Sicherheit erkennbar ist, so bleibt sie immerhin für den Verüber eine, wenn auch etwas beschattete, doch den jüdischen poetriden und putriden Brüskirungskitzel auslösende Demonstration. Sie ist überdies so charakteristisch für gewisse Züge des hebräischen Wesens oder vielmehr Unwesens, dass sie schon darum hier platzfinden konnte, ja musste, wenn die Sinnesvelleitäten des berüchtigten Völkchens eine zeitgemässe, ja eminent moderne, um nicht zu sagen zukunftreiche Veranschaulichung finden sollten. Was Angesichts solcher Lage und Anlage in Aussicht steht, wird man nicht leicht als moralisch geringfügig bemessen.

In der That ist die Künstlerschaft in der Criminalität, gleichwie die Criminalität in der Künstlerschaft, mit dem Judäereinfluss ganz erheblich fortgeschritten, ja gegenwärtig schon bei einem non plus ultra dümmstfrecher Literarhantirung und stupid, ja blödsinnig philosophastrisch, bei der Parole angelangt, das Verbrechen leben zu lassen. Vive le crime oder, specifisch deutsch ausgedrückt, das Verbrechen lebe hoch, — das ist die neuste Devise, die, wo nicht direct, doch indirect und mit den zur Schonung des Publicums erforderlichen Abschwächungen und partiellen Verhehlungen von dem tonangebenden Presschorus vermittelst Panegyrisirung und Colportirung effectiv verrückter polnischer oder anderer Judendenkeriche selber colportirt und in beschönigender Form, durch alle geistigen Canäle hindurch, zur Demoralisationsberieselung weiterbefördert wird.

Dieser Ausgang vom Ende des neunzehnten Jahrhunderts ist, wenn ruhig erwogen, doch schliesslich nichts weiter als eine Wirkung jener ganzen früheren Bescheerung und Servirung, die am meisten von der Juderei her datirt, dieses Wort im weitesten, nämlich nationalmoralischen Sinne verstanden. Was früher gewesen, und die ganze geistige, nicht etwa blos überschätzte, sondern gradezu ins Gegentheil verschönerte Ueberlieferung, offenbart sich für das geschichtlich reifende Bewusstsein in der ganzen, vollen und auch ehemals allerthatsächlichsten Niedertracht erst dadurch, dass man das Licht heutiger hebräischer Missgestaltung und Verbrecherhaftigkeit darauf fallen lässt.

Jene oben angeführte Börnesche Voraussage wird demgemäss, wie alle jüdischen Prophezeiungen vollhaltig ins Gegentheil auslaufen. Das Irrenhaus wird schon eine Rolle spielen, aber theilweise, wie bereits jetzt, so später noch mehr in der Art, dass die Jüdchen ihren Succurs aus dem Irrenhause beziehen und auch nur sonst bei Verrückten, namentlich aber nur bei moralisch Irrsinnigen Beistand zu gewärtigen haben. In dieses alienistische Bereich haben sie sich bereits in einzelnen Fällen rückwärts concentrirt, faute de mieux. Sie haben die elendesten und bankerottesten Streber, die mit ihren literarischen Ladenhütern und zugehörigem blödsinnigen Grössenkitzel keine andern Rettungsplanken mehr kannten, als Uebergang zur Judengenehmheit und Streberrolle bei der Judenschaft, billigerweise mit ihrer tausendarmigen Reclame von Nichtsen oder Unternichtsen zu Etwassen oder gar Ueberetwassen aufpoussirt und ausgelogen. Sie haben auf diese Weise einen übertägigen Schein von Hülfe erdichtelt, der nur insoweit und nur solange vorhalten kann, als das Publicum durch die Presse düpirt und genasführt bleibt. Mit der Aufklärung über die Hebräer und über die von diesen gegen den Antisemitismus als Vogelscheuchen drapirten Stöcke und Lumpen muss auch die ganze windige Mache, wir sagen nicht zusammenbrechen — das wäre ein zu edler Ausdruck — sondern wirr, wie sie schon ist, vollends zusammenkoddern in ein verzerrtes Knäuel, das unternullwerthig nichts Anderes verdient und sich auch nichts Anderes zuziehen wird, als weggetrudelt und in aufzehrend aufräumende Gluth befördert zu werden. Das sind die moralischen Perspectiven auch für die wenigen intellectuellen Fähigkeiten, die sich in jenen Knäuel mitverwickelt finden und die niemals eine Entschuldigung, ja nicht einmal einen mildernden Umstand für die sitten- oder rechtswidrigen Schubiakstücke oder gar qualificirten Schuftereien abgeben dürfen, die zum heutigen hebräischen und hebraisirenden Literartypus fäulnisserregender Art charakter- und stammesgemäss nun einmal gehören.

Ich habe mich etwas länger und allgemeiner bei dem Zerrbilde aufgehalten, welches im engern Sinne Literatur heisst. Indessen brauchte man sich in der Judenpresse der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts nur umzusehen, um zu erkennen, wie die Literaten von Heine und Börne zehrten, und wie sie mit Redensarten oder seinsollenden Witzen aus diesen Quellen umsichwarfen. Am lehrreichsten ward diese Erscheinung in Deutschlands socialdemokratischer Presse. Hier war die Verjudung am vollständigsten, namentlich in der Marxistischen Sippe dieses Presschorus. Diese Verjudung steigerte sich zu einer ausschliesslichen Herrschaft des jüdischen Elements der sich socialdemokratisch geberdenden Presse. Alttestamentliche und talmudistische Anspielungen in den Redewendungen verriethen oft genug in diesen Zeitungen, woher ihre Schreiber ihr Bischen Bildung erworben hatten. In diesem Punkte stimmten die gewöhnlichsten Judenblätter vom Geschäft anderer Richtungen mit denen vom socialdemokratischen Agitationsgeschäft zusammen, so sehr sie sich auch sonst gegenseitig befehden oder, besser gesagt, anschmutzen mochten. Uebrigens waren früher innerhalb der Socialdemokratie selbst, als sie noch in eine Doppelherrschaft zerfiel, die Leipziger Marxisten von den Berliner Lassalianern, die damals nichtjüdische Führer hatten, als „gelehrte Mühlendammer“ verspottet worden. Der Mühlendamm war damals in Berlin eine Strasse, in welcher die jüdischen Händler mit alten Kleidern seit unvordenklichen Zeiten ihre Heimath hatten. Das schmückende Beiwort bedeutete also die abgetragene Verlehrtheit der Juden von der Art und Sippe des Herrn Marx sowie deren Handel mit alten aus der Garderobe der Wissenschaft ausrangirten Röcken und Hosen. Die zunehmende Verjudung ging mit der Beseitigung der Spaltung in der Socialdemokratie Hand in Hand. Wenn je das eigentliche Volk mit der Infection des jüdischen Geistes heimgesucht wurde, so geschah es hier. Der bessere Geist wirklicher Volkssocialität konnte in dieser Judencaricatur von Socialdemokratie nicht aufkommen, und der moralische Bankerott, welcher der äussern Niederdrückung der Volkselemente die Wege bahnte und sie auf das Spiel mit parlamentarischen Nichtigkeiten reducirte, war ein Werk des sich socialdemokratisch anstellenden Judentreibens und der Verwandlung der socialistischen Propaganda in ein Judengeschäft. Uebrigens hat das Bismarcksche sogenannte Socialistengesetz während des Dutzend Jahre seiner Herrschaft durch seine Confiscirung der Oeffentlichkeit thatsächlich der hebräischen Schleicherei Vorschub geleistet und diese in den Stand gesetzt, sich der Socialdemokratie vollends zu bemächtigen. Was in dieser Beziehung angerichtet war, zeigte sich gleich mit dem Beginn der neunziger Jahre, als jenes thörichte. der Freiheit und Oeffentlichkeit feindliche Gesetz durch eine zufällige Conjunctur der Umstände in Wegfall kam. Da wurde die ganze Hebraisirung, die inzwischen über die Socialdemokratie im Dunkeln erschlichen worden, vor aller Welt sichtbar. Doch ich habe hier nur von der Literatur und noch nicht von der Politik zu reden.

Zu der ordinären und völlig unsaubern Manier, für welche Heine besonders in seinen spätern Schriften massenhaften und wüsten Stoff geliefert hatte, fügte die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts durch weniger talentvolle Juden noch gesteigerte Probestücke hinzu. In literarischer Gemeinheit und unmenschlich widrigem Ton wurde durch die Entfesselung des Judenwesens das Aeusserste geleistet. Man braucht hier gar nicht das Hauptgewicht auf die Lassalschen Allüren zu legen. Wo überhaupt die Juden in Presse und Literatur die Hauptmacher und Hauptschreier waren, da bürgerte sich auch die Gemeinheit und Verschlunzung des Stils und der Manieren immer mehr ein. Ebenso setzte sich die Unverschämheit fort, die darin bestand, dass die Literaten der uns fremden Race das deutsche Wesen grundsätzlich beschimpften. Heine hatte schon damit angefangen, die nach den Freiheitskriegen sich fortsetzenden nationalen Regungen zu verspotten. Dagegen hatte er in Prosa und Reimen stets die Sache des Judenthums geführt, — eine Thatsache, die durch die gelegentliche Einmischung von ein paar Spässen über die „mehr oder minder gebogenen“ Nasen seiner Stammesgenossen ihren Grundcharakter nicht im Mindesten verliert. In der neusten Judenpresse und Judenliteratur, und zwar grade am dreistesten in der sich socialdemokratisch oder radical geberdenden, ist aber der „Denkerschädel der Deutschen“ unablässig verhöhnt und der „Deutsche Michel“ fortwährend der Nation ins Angesicht geworfen worden. Wollte Jemand aber auch nur die geringste Kleinigkeit über die Eigenschaften des Judenstammes sagen, so wurde dies als Majestätsverbrechen, ja als Gotteslästerung angesehen, nach Kräften erstickt und, wo es doch einmal an das Publicum kam, dagegen alle Judengötter, von Jehovah bis auf Lessing, angerufen. Da sollte die Toleranz verletzt sein, wenn die der Michelei und des Dusels bezichtigte Nation, die mit ihrem „Denkerschädel“ verspottet wurde, auch einmal darauf hinwies, was hinter den jüdischen Schädelknochen für gottvolle Dinge ihr Wesen treiben. Der Judenschädel ist freilich kein Denkerschädel; der Herrgott und die Geschäfte nehmen darin seit alten Zeiten allen Raum, soweit er nicht hohl ist, in Anspruch. Auserwählte Eitelkeit und eine Art Grössenwahn des Völkchens geben den Wind, der in die Gedanken bläst. Mit solcher Ausstattung wollen diese Nomaden und, wie Voltaire sie ansah, diese Zigeuner von Palästina uns in unserm Norden an unserm eignen Tische noch obenein hänseln und beschimpfen. Das soll sich grade das deutsche Volk, weil es geduldig ist, in der ausgiebigsten Weise bieten lassen! Was mich betrifft, so habe ich als alter Schwede, soweit es meine wissenschaftlichen Arbeiten mitsichbrachten, den Juden schon immer (gelegentlich schon seit 1864) die Gerechtigkeit widerfahren lassen, die sie mit ihrer Anmaassung verdienen. Der Deutsche regt freilich seine Glieder meist erst, wenn ihm die Usurpationen zu arg werden; aber thut er es einmal, so macht er die Sache, gleich Allem was er unternimmt, auch gründlich. Er weiss am Uebel die Wurzel selbst zu fassen, agire er nun als Volkselement oder als Element der höhergebildeten Gesellschaft. Im letztern Falle führt er allerdings erst eine subtilere Untersuchung aus; er vergewissert sich, wie es mit der Infection der Geistesluft stehe, die er zu athmen hat. Kennt er alsdann den Sitz der Krankheitsstoffe, die ihn schädigen, so zögert er nicht, mit den modernsten Mitteln der Desinfection einzugreifen. Dies wird er nun in Presse und Literatur bald thun müssen. Doch dies gehört in das Gebiet der Maassregeln. Hier ist erst die Fähigkeit zur Wissenschaft und zu geistigen Schöpfungen in Frage.

5. Was hat nun das „Volk der Denker“ dem Völkchen der Händler für einen Bescheid zu geben, wenn es sich um Wissenschaftsartikel handelt? Ich meine, unsere Nation hat nicht blos im äussern Völkerkampf, sondern auch auf dem Felde der Wissenschaft dem lange gereiften Gedanken die aufräumende und entlastende That folgen zu lassen. Was sich von Judenartikeln auf dem Markte als Wissenschaft breitmacht, ohne Wissenschaft zu sein, und jede verfälschte Geisteswaare muss signalisirt werden, damit sich Jedermann davor hüten könne. In der eigentlichen Wissenschaft ist die kritische Wissensgeschichte der würdigste Ort, um das erste und für alles Weitere maassgebende Gericht zu halten. Ich kann hier nur auf das eingehen, woran ich selbst gearbeitet habe. Es sind drei Wissenschaftsgeschichten, in denen auch die Rolle der Juden meinerseits festgestellt worden ist. Die erste ist die schon erwähnte „Geschichte der Philosophie“, in welcher die Hauptfrage mit Spinoza bereits erledigt ist. Nächstdem ist es die „Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus“ (4. Aufl. 1900), in welcher der Jude Ricardo, als das Hauptbeispiel der jüdischen Einmischung in die Volkswirthschaftslehre, in seiner Unselbständigkeit, Eckigkeit und seinen sonstigen, sich auf die Wissenschaft beziehenden Stammeseigenschaften eine völlig neue Beleuchtung erfahren hat. Dort sind auch die jüdischen Agitatoren und Intriganten eines sogenannten Socialismus, wie Lassal und Marx, sowie überhaupt die jüdische sogenannte Socialdemokratie in ihrer wissenschaftlichen Nichtigkeit und moralischen Niedrigkeit gekennzeichnet worden. Es sind die Verunstaltungen blosgestellt worden, denen der bessere Socialismus und die gediegenere Volkswirthschaftslehre unter den Händen dieser untauglichen Wissenschaftsmäkler anheimgefallen sind. Diese Händler mit abgetragenen Hegelkleidern wollten in ihrem Geschäft auch noch die geborgten Gewänder des französischen Socialismus verhandeln. Indessen hatten sie dieselben erst jüdisch beschnitten, und namentlich hatte Herr Marx, wie ich in der erwähnten Geschichte schon früh eingehend dargethan habe, noch gar das Mosaische Jubeljahr zum Vorbild seines verschrobenen Communismus genommen. Eine Ergänzung hatte dieses Stück Hebräerkritik weiter in der dritten Auflage meines „Cursus der National- und Socialökonomie“ (1892) gefunden. Auch ist dort noch besonders in der hinzugefügten Anleitung für Studium und Beurtheilung von Volkswirthschaftslehre und Socialismus auf die Hebraisirung der Socialdemokratie eingegangen. Vornehmlich ist als neuer und entscheidender Gesichtspunkt der Zusammenhang mit den Diebstrieben als Vehikel der Parteibildung hervorgehoben. Die auserwählten Diebstriebe begegnen sich mit denen, die sich theilweise in einzelnen Elementen der Volksmasse vorfinden. Doch hier ist noch nicht von der politischen, sondern erst von der wissenschaftlichen Unfähigkeit und Corruption der Juden zu reden. In dieser Hinsicht ist keine Originalität und kein Genie, als höchstens das der Abgerissenheit und Unordnung anzutreffen, in welcher die von der Production anderer Völker angeeignete wissenschaftliche Handelswaare in den Hirnkästen dieser gelehrten Lumpensammler des auserwählten Volks durcheinandergeworfen wird. Anstatt des Genies findet sich im allergünstigsten Falle, wie bei Ricardo, einiges Talent, welches dieser Londoner Börsenmann, der in seiner Theorie immer die Differenzen liebte, besonders auf dem Wege zur Millionärschaft bekundete.

Jene Kleinen jedoch, die, wie Herr Marx, auch von London aus, aber unter der Firma des Socialismus, einen sogenannten Arbeiterbund, in Wahrheit aber eine Judenallianz betrieben, zeigten da, wo sie sich in die Wissenschaft verirrten, beachtenswerthes Talent eigentlich nur in der literarischen Unverschämtheit. So hatte Herr Marx auf ein formloses und verschrobenes Buchbruchstück hin, welches er gegen alle Begabung nach unsäglich langen Beschwerden vonsichgab, seine Juden so bescheiden gezogen, dass diese bald von einem Marxischen Jahrhundert redeten. Der Humor würde aber erst vollständig, wenn lieber gleich von einem Judenjahrhundert geredet würde; denn diese ganze sogenannte Wissenschaft, in welcher solche propagandistische Juden Geschäfte machen, zielt in ihrer Art eben auch nicht auf die vorgebliche Völkerbeglückung, sondern auf das Aufgehen aller Völker in einem Judenreich ab. In diesem sich als communistisch bezeichnenden Judenreich würden die Leute vom auserwählten Volk die Verwalter der gemeinsamen Schätze der Nationen sein und für deren Gold, Silber und Gewand sorgen, wie sie es seit ihrer ersten socialen That in Aegypten gewohnt sind. Mit der Wissenschaft würden sie dann schon fertig werden; die einzige, zu der sie Talent haben, ist die, welche zu den Schatzkammern anderer Völker führt. Dazu sind Schlüssel und anderes Scherfzeug nöthig; aber die Wissenschaft der Schlüssel, welche ja auch sonst in aller Welt von auserwählten Schutzbefohlenen Mercurs mit oder ohne Judenthum gepflegt wird, ist mit dem Schlüssel zur Wissenschaft nicht zu verwechseln, selbst wenn dieser ein Nachschlüssel wäre. Um aber auch nur diesen Nachschlüssel anzutreffen, müssen wir uns von den jüdischen Literaten und Intriganten des Socialismus zu weniger geringfügigen Erscheinungen, wie Ricardo eine war, zurückwenden.

Die ökonomisirenden Juden, gleichviel ob sogenannte Socialisten oder nicht, preisen bezeichnenderweise Ricardo als den grössten Nationalökonomen, an den Adam Smith nicht heranreiche. Diese Bescheidenheit ist ebenso komisch als erklärlich; der Nationalökonom vom auserwählten und einzigen Volk muss auch selbst auserwählt und einzig sein. Wir jedoch, die wir nicht aus auserwählter Stammesfreundschaft urtheilen, wissen nichts davon zu sagen, wie auserwählt Ricardo war, sondern nur davon, was er sich bei andern Völkern und andern Wissenschaftern an Wissenschaftsartikeln auserwählt hatte, um letztere wieder als neu für eigne Rechnung auf den Markt zu bringen. So hatte er die Lehre von der Bodenrente, die schon im 18. Jahrhundert von Anderson auf Fruchtbarkeitsdifferenzen gegründet wurde, in ihrer älteren und natürlicheren Gestalt nur etwas verdunkelt, aber wesentlich in seinen verzwickteren Ausführungen nichts vorgebracht, was original genannt werden könnte.

Dennoch ist seine Fruchtbarkeitsdifferenzenlehre zur Erklärung der Bodenrente das Einzige, was man bezüglich Ricardos in der Geschichte der Volkswirtschaftslehre oder vielmehr der zugehörigen einflussreichen Verfehltheiten in Frage bringen kann. Ricardo hatte als Held der Börse eine besondere Neigung, alle Gewinne aus gehäuften Differenzen zu erklären, und so stutzte er sich denn auch die von Andern entlehnte Bodenrententheorie nach Herzensneigung zurecht und construirte jenes Missgebilde, dessen Haltlosigkeit von List und Carey beleuchtet und von mir als die Ausgeburt einer unbehülflichen Phantasie und eines eckigen, abrupt unschlüssigen Raisonnements gekennzeichnet wurde. Der originale Kern, der diesem Missgriff zum Ausgangspunkt diente, war, wie gesagt, nicht einmal auf dem Boden Ricardos selbst gewachsen. Ueberdies zehrte Ricardo von der Malthusschen Uebervölkerungslehre, in die er sich verfangen hatte, und bewies auch hier seine Abhängigkeit, die obenein wiederum eine Abhängigkeit nicht einmal im Zutreffenden, sondern nur im Verfehlten war.

Im Reiche von Börse und Geld, sollte man meinen, hätte Ricardo am ehesten originale Lehren hervorbringen müssen. Aber auch hier ist nichts zu finden, wenn nicht etwa das über das Papiergeld und den Barrenpreis verbreitete Dunkel dafür gelten soll. In welchem Lichte der jüdische Banquier die Dinge sah, bewies sein gütiger theoretischer Entwurf, dem zufolge die Bank von England aufgehoben werden müsste, damit sich die Privatbanquiers in ihre Geschäfte theilen könnten. Aehnliche charakteristische Merkwürdigkeiten, welche den Judensinn bekunden, findet man in meiner Oekonomiegeschichte noch mehr. Ausser der wissenschaftlichen Unzulänglichkeit ist dort auch noch die sozusagen ästhetische Ungefügigkeit in dem Eckigen der Gedankenwendung und im Kantigen des Stils hervorgehoben. In der That verleugnete Ricardo auch in dieser Richtung den Juden nicht. Seine Manier der Gedankenfassung war zwar zugespitzt, aber zugleich von Spitze zu Spitze unterbrochen und abgerissen, ohne stetigen Zusammenhang, ohne wahre Consequenz und demgemäss, auch schon dem äusserlichen Eindruck nach, ohne Harmonie.

An der verhältnissmässig strengsten Wissenschaft, an der Mathematik, haben die Juden neuerdings, ich meine im 19. Jahrhundert, einen namhaften Beitrag dafür geliefert, dass sie auch hier nur eine secundäre, von wirklichen Grössen anderer Völker abhängige Rolle zu spielen vermögen. In meinem dritten Werk über Wissensgeschichte, welches die Principien der Mechanik behandelt, habe ich zuerst die völlige Abhängigkeit des jüdischen Mathematikers Jacobi von dem irländischen Astronomen Hamilton sichtbargemacht. Seit der 2. Auflage (1877), von der ab eine Anleitung zum Studium der mathematischen Wissenschaften dem Werk angehängt ist, also nunmehr auch in der 3. Auflage (1887), ist auch darauf hingewiesen, wie der Jude Jacobi tief unter dem genialen Norweger Abel stand und diesem eigentlich nur nachlief. Zu den Entlehnungen kommt aber bei Jacobi noch die unschöne, ungefüge und zersplitterte Art seiner Darstellung, an der ein Kenner, auch ohne sonst davon zu wissen, den Juden sofort innewerden muss. Einiges Talent ist eben noch lange kein Genie, und wenn man, um gleich das Aeusserste gegenüberzustellen, sich an Lagranges geniale und ästhetisch harmonische Gedankenfügung und Darstellung erinnert, so begreift man den Widerwillen, den der Jude Jacobi gegen dieses hohe Muster empfand und schlecht verhehlte. Seit Jacobi sind die Judenallüren in der Mathematik häufiger geworden; es ist aber auch die Unfruchtbarkeit und zerfahrene Unfähigkeit im Bereich dieser Wissenschaft bei der nächsten und heutigen Generation erheblich gestiegen. Eine eingehendere Kennzeichnung hievon, sowie eine umfassendere Hinweisung auf das Judentreiben in der Mathematik findet man in meinem und meines Sohnes 1884 erschienenen Werk: „Neue Grundmittel zur Analysis, Algebra u. s. w.“, und zwar im Allgemeinen vornehmlich gegen Ende des Buchs, wo in Beziehung auf den mathematischen Unterricht und die mathematische Forschung die thatsächlichen Zustände in Frage kommen. Der Umstand, dass die Elemente vom Judenstamm, die im günstigsten Falle ein wenig Rechenknechte sind, sich zum mathematischen Lehrgeschäft drängten, welches mehr offenstand als, mit Ausnahme des ärztlichen, andere gelehrte Gewerbe, hat schädlich gewirkt, zumal die Mathematik ohnedies während dieser Verjudungsphase auch anderweitig im Niedergange war. Ueberhaupt ist es ein Zeichen des Verfalls jeglichen Bereichs, gehöre es nun der Wissenschaft, der Kunst oder dem Leben an, wenn darin die Juden in den Vordergrund treten. Es ist dies das sichere Merkmal, dass die bessern Kräfte fehlen oder sich inmitten der umgebenden Corruption unterdrückt finden. Die Juden, die auch in der Wissenschaft nichts produciren, sondern auch dort nur mit den Producten und der Arbeit Anderer Handel treiben, mögen gelegentlich einzelne Talente und insbesondere Aneignungstalente auf den Markt bringen, — die schöpferische Kraft und das Genie bleiben ihnen aber ewig fremd.

Was ich für die von mir durchforschten Wissenschaften speciell und auf eigne Untersuchungen hin gezeigt habe, findet sich überhaupt auch in allen andern Wissenschaften bestätigt. Wo man wirklich bedeutende Namen zu nennen hat, sind es nicht die von Juden, und wo Juden in der eigentlichen Wissenschaft einmal ausnahmsweise zu nennen sind, reichen sie selten auch nur an den dritten Rang heran. Ich meine hier selbstverständlich die Wissenschaft im ernsteren Sinne und nicht etwa Speculationen auf religiösem Grunde; denn in diesen gilt weniger die wissenschaftliche Fähigkeit, als die Einwurzelung der Religionsmitgift. In diesem Punkte kann, wie das Beispiel Spinozas zeigt, allenfalls auch einmal der zweite Rang den Juden zugänglich werden. In dem aber, was man im engern Sinne Literatur nennt, bringen sie es, wie das Beispiel Heines gezeigt hat, nur zu Mischtalenten, in denen ein Gemengsel fremder Anempfindungen und eigner Disharmonien sein Wesen treibt. Es würde mich in sehr niedrige Gebiete führen, wenn ich dem Judenthum, welches heute in deutscher Literaturbewirthschaftung Geschäfte macht, bis in den Tagesroman und in die Zeitschriften folgen wollte. Der Skandal, welcher darin liegt, dass grade die Unfähigkeit durch ihre Cliquengeschäfte das Publicum nasführt und ausbeutet, ist hier für jeden orientirten und mit Urtheil begabten Mann nur zu handgreiflich. Hier braucht man die kleinen Namen eben garnicht zu nennen; es wimmelt hier allerwärts von Judenbelletristen und Judenrevuen. Mit dieser Gattung von literarischem Geschäft steht es ähnlich wie mit den eigentlichen Zeitungen. Jüdisch besessen, jüdisch redigirt und allen schlechten Interessen jüdisch dienstbar, — das ist auf diesem literarischen Felde die für den Augenblick heillose Signatur. Corruption und Mangel an jedem Sinn für das menschlich Achtungswerthe, vom Grossen und Edlen nicht zu reden, sowie Verrath und Verkauf jeder bessern Sache machen sich hier mit ihrem verlogenen Wesen und ihrer gefälschten Literaturwaare breit. Ueber das ästhetisch Hässliche und Zerrbildliche in den abgerissenen Manieren der Judenliteraten geht noch das moralisch Widrige. Die Treue des Menschen gegen den Menschen, — dieser Grundzug besserer Nationalitäten ist etwas, was den Juden ärgert und wovon er auf Schritt und Tritt auch in dem, was er literarisch vonsichgiebt, das Gegentheil zu Markte bringt. Doch die moralischen Düfte und Infectionen sind schon früher im Allgemeinen besprochen und haben in der belletristelnden und zeitschriftelnden Judenliteratur keine wesentlich andern, sondern nur etwas raffinirtere Züge, als in sonstigen Geschäftszweigen. Die Bildung oder vielmehr Verbildetheit steigert hier die Schlechtigkeit noch durch eine verfeinerte Geriebenheit, die den innern Menschen selbst umlügt und daher noch widerlicher ist, als der gemeine Geschäftsbetrug im gewöhnlichen Handel und Wandel. Im letzteren werden doch nur die materiellen Interessen verhandelt und verhökert; im Literatengeschäft werden aber unmittelbar die geistigen Angelegenheiten verdorben, verrathen und verkauft. Was aber die moralischen Mängel in der Judenhaftigkeit der Literatur nicht verderben, das leistet die angestammte Wahlverwandtschaft zum Ordinären und Unschönen, wie sich auch nachher bei der Kunst zeigen wird.

6. Es giebt ein Mittel, die Judenhaftigkeit auch in der augenblicklichen Literatur mit Händen zu greifen, ohne sich um die einzelnen Namenlosigkeiten im Gewimmel der kleinen Schriftstellerexistenzen zu kümmern. Man braucht nur die Reclame zu betrachten, mit welcher die Juden ihren Lessing gegenwärtig um jeden Preis zu einem Gott emporzuschrauben suchen, nachdem sie ein Jahrhundert lang seinen Ruf auf das Zehnfache dessen, was er werth ist, mit allen Künsten falscher Lobpreisung hinauf gesteigert haben. Das Geschäft, welches die Judenpresse und Judenliteratur seit jeher systematisch daraus gemacht hat, im Publicum eine gewaltige Ueberschätzung Lessings in Umlauf zu bringen, ist neuerdings gradezu bis ins Ekelhafte betrieben worden. Die jüdischen Zeitungsschreiber haben den Verfasser jenes platten Judenstücks, welches sich Nathan der Weise betitelt, über die grössten Schriftsteller und Dichter erhoben und ihn beispielsweise für den grössten Deutschen erklärt, gegen den etwas zu sagen ein Majestätsverbrechen sei. Sie haben indirect ausgesprochen, dass sie ihn hoch über Schiller stellen, wie ja schon Börne that; ja sie haben ihn sogar als Uebermenschen gepriesen, der in monumentaler Verkörperung einen ganz besondern, allesüberragenden Platz in Anspruch zu nehmen habe. Er müsse, wenn Andere unten als Menschen gebildet würden, oben als ein Gott thronen. Dahin lauteten verschiedene Journalartikel gelegentlich des hundertjährigen Todestages Lessings, und bis dahin verstieg sich die jüdische Bescheidenheit. Wie hoch die Juden Lessing für sich und bei sich placiren wollen, ist ihre eigenste Sache. Mögen sie ihm den Platz neben- Jehovah einräumen oder ihn auch ganz allein zu ihrem neuen Gotte machen, — das geht uns Deutsche und die Literatur nichts an. Die Juden haben mehr als einen besondern Grund zu diesem Cultus; denn ihr Lessing ist der ihre in mehr als einer Beziehung, ja gehört ihnen überwiegend auch dem Blute nach an.

Schon der Name Lessing ist einer, der auch gegenwärtig seinen jüdischen Charakter überall bekundet. Er kommt, soweit mir bekannt, nur bei Leuten vor. bei denen die Judenabstammung sichtbar genug ist. Was den Stammbaum des. Schriftstellers Lessing selbst betrifft, so ist der Umstand, dass sich darin auch Prediger finden, doch wahrlich kein Gegenbeweis gegen jüdisches Blut. Taufen haben in früheren Zeiten in reichlichem Maasse stattgefunden und Pastoren jüdischer Abstammung, ja Vorliebe gechristeten Judenbluts für diesen Stand, giebt es sichtbarlich grade in der neusten-Zeit gar nicht wenig. Die jüdische Blutmischumg lässt sich aber an der Geistesbeschaffenheit mindestens ebensogut erkennen, wie am Leibe oder an Abstammungsurkunden. Lessing selbst ist hiefür ein vorzügliches Beispiel. Seine schriftstellerischen Manieren und seine geistigen Allüren sind jüdisch. Seine literarischen Erzeugnisse zeugen nach Form und Gehalt überall von der Judenhaftigkeit. Sogar das, was man seine Hauptschriften nennen konnte, ist Bruchstückwerk und zeigt die den Juden eigne Abgebrochenheit auch in Stil und Darstellung. Der Laokoon und die sogenannte Dramaturgie sind ohne eigentliche Composition und blosse Fragmente, die wiederum aus der lockern Aneinanderreihung abgerissener Erörterungen bestehen. Ja sogar innerhalb dieser einzelnen Erörterungen herrscht in der Ineinanderfügung der einzelnen Sätze das Stossweise vor und ergiebt einen Stil, der nicht natürlich ist und sich oft durch das entschiedenste Gegentheil ebenmässiger Gedankenverbindung auszeichnet. Noch mehr wird man aber an die jüdisch unschönen Manieren und an das Gepräge der Judenpolemik da erinnert, wo Lessing nicht als Kunstkritiker, sondern, wie im Antigoeze, sich im Gebiet theologischer Zänkereien auslässt. Dort finden sich die Juden durch ihre Art und Weise am meisten angeheimelt; denn dort werden sie noch mehr als sonst an das Schnöde und Bissige oder, um gleich den Volksausdruck zu brauchen, an das Schnoddrige ihrer angestammten Auslassungsart erinnert.
In der Form und im Aeusseren der Schriftstellerei ist hienach Lessing überall judengemäss. Dies deutet schon auf den innersten Kern, und dieser findet sich denn auch der jüdischen Schale ganz entsprechend. Die Reclame hat sich dazu verstiegen, den Verfasser der Emilia Galotti und des Nathan noch gar zu einem wirklichen Dichter zu machen, während es doch sonst auch bei den Lobpreisern feststand, dass die Lessingschen Stücke kalt lassen. Zu Trauerspielen gebrach es Lessing auch völlig an Leidenschaft oder, besser gesagt, an Gemüthskraft. Aber auch in der platten und matten Gattung des gleichgültigen Schauspiels, wie im Nathan, blieb er, ganz abgesehen von der Juden verherrlichenden Tendenz, lau und flau. Sein Lustspiel „Minna von Barnhelm“ ist etwas durchaus willkürlich Gekünsteltes und daher recht Frostiges, so dass selbst die sonst bei Hebräern vorkommende Anlage zu etwas Hanswursterei hier nicht verfangen hat. Ueberhaupt sind die Lessingschen Stücke nicht im Entferntesten Erzeugnisse schöpferischer Kunst, sondern nichts weiter als Ergebnisse dürrer Künstelei. Jedoch auch so hätten sie, ungeachtet ihres frostig ausgeklügelten Arrangements, wenigstens etwas Gehalt haben und von richtiger Beobachtung. menschlicher Affecte zeugen können. Allein auch dies ist nicht der Fall. So sieht man beispielsweise an Emilia Galotti, welche sich zu einer wahren Virginia wie ein naturwidriges Zerrbild verhält, dass Lessings Mangel an Gemüth soweit ging, die Liebe in ihrer edleren menschlichen Gestalt nicht einmal von Aussen zu kennen. Bei ihm reicht sie nicht über die gröbere Sinnlichkeit hinaus, und auch dies ist echt judengemäss. Verstieg sich doch Lessing auch gegen den Goetheschen Werther soweit, zu sagen, ein griechischer oder römischer Jüngling würde sich anders zu helfen gewusst haben. Eine solche Aeusserung richtet sich nicht blos gegen den speciellen Fall des Goethe-Werthers, den man aus andern Gründen preiszugeben hat, sondern gegen jeden Tod, in welchem sich die Macht der Liebe und ihres Verlustes bethätigt. Ein vorwitziger Judenjüngling möchte sich immerhin so erklären und auch so helfen, wenn er mit seinen gröbern Regungen, welche die edlere und aufopferungsfähige Liebe nicht kennen, überhaupt in einen solchen Fall zu kommen vermöchte. Die Romeos werden aber ihre verlorne Liebe nicht judengeschäftlich veranschlagen und in anderweitiger Wollust begraben wollen. Lessing aber legte an alle Handlungen der Liebe nur sein Judenmaass niedriger Sinnlichkeit. Die Gefühle der nicht-jüdischen Völker und insbesondere der Deutschen waren ihm fremd. Ueberdies hegte er eine sehr niedrige und sehr gemeine Auffassung vom Weibe, was allerdings bei Jemand nicht überraschen kann, der gewohnheitsmässig seine Unterhaltung und Gesellschaft in Spielhöllen suchte und am Pharaotisch bei hohen Einsätzen im eigentlichen Sinne des Worts gewaltig transpirirte. Seine Minna von Barnhelm, mit soviel angeblichem Edelsinn nach Lessingschen Begriffen sie auch künstlich aufgeputzt ist, erklärt sich ihrer Zofe gegenüber für „wollüstig und fromm“, und in der That ist die Verkuppelung dieser beiden Eigenschaften ganz judengemäss.

Zu dem Mangel an Gemüthskraft kam überall noch ein Mangel an zergliederndem Verständniss für die thatsächlichen Gemüthsvorgänge. Hieraus erklärt sich, dass Lessing nicht blos in der versuchten Ausübung der Kunst unfruchtbar blieb, sondern auch in ihrer Theorie gründlich fehlgriff. Beides gehört bei ihm zusammen, obwohl man immer versucht hat, vor allen Dingen den Kunstkritiker hochzuhalten, auch wo man den Dichter sofort preisgeben musste. In Wahrheit ist aber das, was man die Lessingsche Lehre vom Drama nennt und als bahnbrechend ausgegeben hat, eine sklavische Wiedergabe von Sätzen aus der Poetik des Aristoteles, der für Lessing, wie er sich selbst ausdrückt, ebenso unfehlbar ist, wie die Axiome Euklids. Diese philologisirende Stützung des Hauptinhalts der ganzen sogenannten Dramaturgie auf eine Aristotelische Definition der Tragödie, von obenein zweifelhafter Auslegung, aber von unzweifelhafter Hölzernheit und Verfehltheit, ist recht kennzeichnend für die judenhaft starre Autoritätssucht des zum Kunstreformator gestempelten Theaterliteraten. Dieser hatte in der Hauptsache keinen eignen Gedanken, sondern hielt sich an das mittlere Maass, auf welches Aristoteles Alles und auch die tragischen Helden herabgedrückt wissen wollte. Doch auf diese Herabdrückung näher einzugehen, würde von Lessing abführen, der hier nur nachahmt. Seine Schuld ist jene Aristotelische Verkennung tragischer Heldenhaftigkeit nicht; wohl aber ist es seine Schuld, dass er nach diesem falschen Vorbild pedantisch autoritär Dramaturgie machte. Die von vornherein verfehlte Idee hat sich denn auch gerächt. Die Emilia Galotti hat so eine Heldin nach dem tragischen Maasse des Aristoteles werden sollen, ist aber noch dahinter zurückgeblieben, was viel sagen will; denn die aus dem Holze der Aristotelischen Schablone geschnitzten Helden sind auch schon ohnedies Mittelmässigkeiten, die nicht frei von Schuld und nicht vollkommen, aber auch nicht Träger einer grossen Schuld sein dürfen. Alles muss hübsch Aristotelisch in der Mitte zwischen den Extremen verlaufen, und nach Lessings Sinn muss auch das Aristotelische tragische Mitleid dieses mittlere Maass einhalten. Wirkliche Dichter haben weder im Alterthum noch in der neuern Zeit im Sinne solcher Mittelmässigkeitsschablone etwas schaffen können, und die Naturwahrheit des Lebens hat die tragischen Conflicte nur in den Trägern voller und ganzer Kräfte und Leidenschaften zu verwirklichen vermocht. Doch möchte ich mich hier nicht weiter auf jene Dinge einlassen; denn wenn man Lessing dabei im Einzelnen nachgehen will, so muss man sofort den Boden der unmittelbaren Wahrheiten und der Natur verlassen und ihm auf das dürre Feld antiquarischer Verlehrtheit und autoritärer Streiterei über fremde und oft recht hohle Meinungen Schritt für Schritt folgen. So etwas würde aber ganz ausserhalb des Rahmens der vorliegenden Schrift liegen, und aus diesem Grunde muss auch der Laokoon, welcher nicht sonderlich besser als die Dramaturgie gerathen ist, zur Seite gelassen werden. Doch sei wenigstens der antimoralische Zug hervorgehoben, dass Lessing nicht die innere Wahrheit, sondern den Eindruck auf das Publikum zum Erklärungsgesetz der Kunstwerke macht. Hiebei begegnet es ihm beispielsweise, den bei der Opferung seiner Tochter Iphigenia anwesenden, aber verhüllten Agamemnon blos dazu vom Maler mit bedecktem Gesicht dargestellt sein zu lassen, damit dem Publicum der Anblick der vorausgesetzten hässlichen Gesichtsverzerrung erspart bleibe. Es liegt aber für den welcher solche Dinge versteht, ganz natürlich auf der Hand, dass Agamemnon sich selbst verhüllen musste, um das Schreckliche, dem er beizuwohnen hatte, wenigstens nicht zu sehen, und überdies vielleicht auch um sich den lästigen beobachtenden Blicken zu entziehen. Doch das stimmt nicht zu Lessing, der selbst Widersprüche mit der Natur und bewusste Wahrheitsfälschungen in der Kunst selbstverständlich findet, wenn die Rücksicht auf das „Vergnügen“ des Publicums in Frage ist. Das „Vergnügen“ ist überhaupt das edle Wort, welches er auch dem Tragischen gegenüber am Platze findet. Es ist ein wahrhafter jüdischer Sprachgeist in solcher Wörterwahl, und der Umstand, dass es ungeschickte Entlehnungen aus dem französischen, ganz anders gearteten Sprach gebrauche sind, sollte selbst einen Juden, wenn er Deutsch oder gar ästhetisches Deutsch reden will, nicht entschuldigen.

Von dem, woran bei Lessing den Juden im Herzensgrunde am meisten liegt, ist am wenigsten zu sagen. Die Artikel gegen den Hamburger Pastor Goeze und der Nathan halten sich auf einem sehr niedrigen Geistesniveau. Sie sollen aufklärerisch sein, huldigen aber in Wahrheit einer verallgemeinerten Judenreligion. Unter dem Schein des Eintretens für die Toleranz arbeiten sie für allgemeine Verjudung der Denkweise. So ist es erklärlich, dass der Name Goeze den Juden zu einem Schiboleth werden konnte, welches sie Allem nachrufen, was ihnen nicht genehm ist. Ich habe jedoch den Unterschied zwischen Goeze und Lessing nie hoch anschlagen können. Im Gegentheil ist es mir Angesichts der Judenreclame bald genug klar geworden, dass die ganze Abweichung darin besteht, dass auf der einen Seite der pastorale Götze, auf der andern Seite aber der jüdische Götze theologisch sich gegenseitig in einer Weise angingen und bedienten, die für die höhere Geistesbildung niemals ein Interesse hatte, aber heute auch für die mittlere nicht mehr geniessbar ist.

Ginge man dem Charakter Lessings, sei es in seinen Privathandlungen, sei es bezüglich der in seinen Schriften bekundeten Denkweise nach, so würde sich auch hier die Judenhaftigkeit in den verschiedensten Richtungen bestätigt finden. Die Erinnerung an ein einziges Beispiel kann hier genügen. Lessing verschaffte sich heimlich ein wichtiges, vorläufig abgezogenes Manuscriptexemplar Voltaires durch dessen Secretär, ging überdies damit auf Reisen davon, und Voltaire musste, als er dahintergekommen war, ihm erst eine Art Steckbrief nachsenden, um es zurückzuerhalten. Der Secretär kam hiebei um seine Stelle. Ein Mann von anständigen Grundsätzen wäre nicht wie Lessing verfahren, auf dem überdies noch der Verdacht haftet, sich das Voltairesche Werk vorzeitig nur literarischer Aneignungszwecke wegen erschlichen zu haben. Die Juden haben dieses Lessingsche Stück nur eine „kleine Nachlässigkeit“ genannt und sich auch sonst durch nichts behindern lassen, Lessing für den grössten Charakter und grössten Menschen auszugeben, ja von einem „heiligen Lessing“ zu reden. Friedrich der Grosse aber, dem man mit Vorstellungen um Lessings Anstellung als Bibliothekar wiederholt lästigfiel, hatte Recht, ihn fernzuhalten. Er war mit seinem Urtheil gegen den Charakter und die sonstigen Eigenschaften Lessings ein besserer Vertreter seines Volks, als die späteren urtheilslosen Literaturhistoriker, die sich durch das Judenmaass beirren liessen oder selbst mit Judenmaass hantirten. Lessings Verdienste sind nur Verdienste um die Juden; nicht als Dichter und auch nicht als Kunstkritiker hat er ernstliche Bedeutung. Es bleibt also allein die Judentendenz übrig. Eine Aufführung des Nathan kann demgemäss auch nicht mehr als Kunstact, sondern nur als eine jüdische Demonstration gelten.

Etwas Talent und noch dazu solches von der judenhaften Art macht noch keine wahre Literaturgrösse. Ueberdies bestand jenes mässige Talent hauptsächlich darin, in der Darstellung auf Zuspitzungen auszugehen, die Lessing übrigens den Franzosen und insbesondere Voltaire abgesehen hatte. Wenn er dafür auf die französische Aesthetik schalt, so war dies ebenso billig, wie jene Entlehnungen der Stilpointen; denn die Franzosen hatten den Rückschlag gegen die Unnatur schon bei sich selbst, namentlich durch den grade in dieser Einseitigkeit mächtigen Geist Rousseaus, vollzogen. Lessing, mit Aristoteles als seinem Euklid und in seiner frostigen Art, sowie ohne Verständniss für das idealere Leben, war nicht der Mann, selbständig über Einseitigkeiten und Verirrungen des französischen Geschmacks hinauszugelangen. Er eignete sich nur an, was bei den Engländern und zum Theil auch bei den Deutschen schon zum Durchbruch gelangt war, und er konnte dabei nur verderbend philologisiren und antiquarisiren. Auch sein durchschnittlicher Ruf, von den äussersten Lobpreisungen nicht zu reden, beruht zu neun Zehnteln auf falscher Judenreclame. Das übrigbleibende Zehntel berechtigt die Juden aber nicht, für ihn seitens der deutschen Nation eine besondere Aufmerksamkeit zu beanspruchen.

Ich habe mich bei Lessing hier länger aufhalten und ihm einige Seiten widmen müssen, obwohl sein angebliches Dichterthum, seine unkünstlerische Kunstkritik, seine theologische Streiterschaft, seine Wortführerschaft für die Juden und schliesslich sein mangelhafter und jüdischer Charakter selbst den Gegenstand einer besondern kleinen Schrift von mir (Die Ueberschätzung Lessings und dessen Anwaltschaft für die Juden, 1881) ausmachen. Die vorangehende gedrängte Behandlung ist aber hier darin begründet, dass die Ueberschätzung Lessings durch die Juden das am nächsten liegende und populärste Beispiel für die Wirkungen der unverschämtesten Judenreclame bildet, und dass Lessing selbst mit Börne und Heine zusammen eine Gruppe von Literaturnamhaftigkeiten darstellt, die kurzweg als Judengruppe bezeichnet und von den wirklich schöpferischen und wahrhaft originalen Grössen wie Voltaire, Rousseau, Bürger, Byron, gewissermaassen auch Goethe, Schiller und Shelley getrennt gehalten werden muss. Hätten die Juden nicht die Tagespresse in Händen, so würde es nicht möglich sein, ins Angesicht der Völker die Wahrheit mit soviel Lärmen zu fälschen, das natürliche Urtheil zu verschieben und überall eine interessirte Judenmeinung an seine Stelle zu drängen. Wo dieses unbeschränkt so fortgetrieben werden könnte, da hätten sich die von diesem Unglück betroffenen Völker darauf gefasst zu machen, ihren Geist zunächst in jüdischer Verflachung und Gemeinheit verkommen und schliesslich unter dem Schmutze jüdischer Unwahrheit ein Grab finden zu sehen.

Seit ich mit der erwähnten Schrift über Lessing, die zugleich Züge eines ästhetischen Systems von mir einschliesst, die Bahn gebrochen habe und demzufolge, trotz der hebräischen Beherrschung der liberalen wie der servilen, der revolutionären wie der reactionären Presse und Literatur, dennoch Symptome von aufdämmernder Geringschätzung Lessings hervorgetreten sind, haben die Juden in ihrer Dummdreistigkeit, um nicht zu sagen Dummfrechheit, eine Wendung genommen, die von mir noch nicht ausdrücklich abgeschnitten war. Um das Maass ihrer Apotheose und Kanonisation auch noch durch Mache in Patriotismus voll zu machen, haben sie diesen judenhaften Lessing noch gar als patriotischen Deutschen ausgespielt. Dies soll er in seiner „Minna von Barnhelm“ sein, also in jener Lustspieldrechselei, die ich in jener Schrift von 1881 der Besprechung nicht für werth gehalten hatte, weil ich die Leute grundsätzlich nach dem verhältnissmässig Bedeutenderen, nach dem weniger Schlechten, nicht aber nach dem entschiedener Untergeordneten messe. In der That zeugt es davon, was das Publicum sich von den Judenliteraten gefallen lassen muss. wenn ihm servirt werden kann, dass im Helden jenes Stückes, einem Major von Tellheim, der deutsche Charakter patriotisch verherrlicht sei. Das Publicum soll offenbar vergessen, dass der Held eines Lustspiels jedenfalls ein Held zur Belustigung, um nicht zu sagen zum Auslachen, sein muss. Nun ist er dies auch in der That, insoweit ein Lessing überhaupt noch so etwas zusammensetzen kann, was nach Komik, ich will nicht sagen aussieht, aber doch aussehen soll. Hinterhaltig ist etwas von dem hineingebracht, was die Juden sich als deutschen Michel vorstellen, und das giebt denn einige Anknüpfung, um sich lustig zu machen. Wenn also eine Kleinigkeit deutscher Charakter in irgend einer Lessingschen Figur stecken soll, so kann es nur eine Verzerrung sein, dazu gemacht, um darüber zu spotten. Auch auf Friedrich den Grossen im Hintergrunde fällt bei Lessing, und zwar recht begreiflicherweise, ein zweifelhaftes Licht, in welchem für den feineren Kenner die nicht zweifelhaften Hintergedanken des Stückdrechslers durchschaubar genug werden. Die Feindschaft gegen Voltaire und Friedrich, die Beide das Gegentheil von Judenfreunden waren, verstand sich für Lessing als Halbjuden und Judengenossen von selbst; nur musste sie, wo es sich um ein Thema im Rahmen patriotischer Kriegsgeschichte handelte, bezüglich Friedrichs und in Rücksicht auf die Gefühle des Publicums umschleiert werden, dass ja nur die üble Gesinnung nicht zu handgreiflich fassbar hervorträte. Dem Theaterliteraten kam es auf ein spielbares Stück an, und sicherlich ist es nicht seine Absicht gewesen, wenn er sich für die eindringendere Untersuchung trotz aller Verhehlungen blosgestellt hat. Kann ich hier auch nicht ausführlicher auf die Komödie eingehen, so werden die wenigen Fingerzeige und Richtungsandeutungen doch wohl vorläufig genügen, die nachträgliche und heutige Judenkomödie zu erkennen, die darin liegt, in einer chauvinistisch angewehten Zeit einen Lessing noch gar als deutschen Patrioten aufzuspielen und zwar auf Grund eines Lachstückchens, in welchem er sich bemüht hat, dem deutschen Wesen versteckt und hinterrücks einige Stiche beizubringen.

7. Von der Kunst überhaupt habe ich bisher kein Wort gesagt; denn gelegentlich Lessings war an den Juden nur ihre eigenthümliche Kunst zur Reclame kennenzulernen. Auch weiss ich nicht, wie man die eigentliche Kunst bei den Juden anders als rein verneinend in Frage bringen konnte. Die schöne Kunst und das Judenthum sind Gegentheile, die einander ausschliessen. Schon der gewöhnliche Jude ist in seinen Manieren ein Gegenstand der Volkskomik. Ich will es Andern überlassen, das Eckige an der äussern Figur des Juden zu malen; denn meine Sache ist es hier nicht, plastische Belagstücke zu liefern. Ich erinnere an diese Leibesbeschaffenheit nur, um zu zeigen, dass ihr die geistige entspricht. Das Gegentheil aller Kunst ist der Jude sowohl an sich selbst mit seinem Körper und den Manieren der äussern Bewegung, als auch in Allem, was er übrigens thut, spricht schreibt und denkt. Er ist unkünstlerisch in jeder Beziehung. Aus der Noth und dem Defect hat er aber dreist den Schein einer Tugend gemacht. Er k a n n sich kein Bildniss machen, — das ist die Grundwahrheit. Er s o l l sich kein Bildniss machen, — das ist seine uralte Religionssatzung. So spiegelt sich die angestammte Unfähigkeit zur Kunst schon in den religiösen Grundgesetzen. Künstlerische Phantasie ist der Geschichte des auserwählten Volks schon auf dem Boden Palästinas fremdgeblieben. Die Juden selbst wollen den Mangel einer Kunstentwicklung bei sich durch jenes Religionsverbot entschuldigen, welches die Bildnisse vom Herrgott, von Allem, was im Himmel ist, und mithin, um in der Sprache besserer Nationen zu reden, von allem Idealen untersagt. In ihrem angestammten Scharfsinn verwechseln sie aber hier die Ursache mit der Wirkung. Ihre angestammte Phantasielosigkeit ist die Ursache ihrer Abneigung gegen klare Veranschaulichung und demgemäss auch der Grund, der von ihnen erfundenen Religionssatzung. Sie fühlen, dass sie straucheln und stolpern, wenn sie sich mit der Kunst einlassen. Sie bringen es höchstens, wenn sie ein Ideal verkörpern wollen, zum goldnen Kalbe, und um dieses Stück plumper goldprunksüchtiger Phantasie zu verstecken, haben sie sich lieber gleich das Restchen Phantasie selbst beschneiden und durch ein Religionsverbot die einzige Kunstanlage, die sie scheinbar besitzen, nämlich die, das goldne Kalb leibhaftig zur Verehrung aufzustellen, wohlweislich brachlegen lassen. Aber auch diese Kunstneigung war nur eine ägyptische Reminiscenz, eine blosse Nachahmung und nicht auf dem Boden des eignen Geistes oder vielmehr Fleisches entstanden. Den heute üblichen metaphorischen Sinn des goldnen Kalbes streifen wir nur nebenbei; denn jener Cultus, der Nachhall sozusagen der ägyptischen Schule, hatte mit der Goldsucht im Sinne der Geldgier nicht das Geringste zu schaffen. Die heute übliche Phrase vom Umtanzendes goldnen Kalbes ist in Bezug auf jene uralten Vorgänge nichts als ein pöbelhaftes Missverständniss. Die Besitzgier hat auch unmittelbar und positiv mit der Kunst nichts zu schaffen, wohl aber mittelbar und negativ; denn sie erstickt alles Kunstgefühl, wo es sonst der Anlage nach vorhanden. Im jüdischen Falle ist es aber noch nicht einmal als eine erstickte Anlage, sondern überhaupt und von vornherein gar nicht in Frage.

Auch bezüglich eines speciellen Kunstzweiges, der eine durchaus bildlose Kunst betrifft, nämlich bezüglich der Musik, ist die Judenanlage ebenfalls als durchaus unerheblich erfunden worden. Dem Bischen Lyrik, wonach man, wie oben erwähnt, mit Rücksicht auf Psalmen und Aehnliches bei den Juden allenfalls fragen kann, könnte doch, so sollte man meinen, sich ein wenig Musik zugesellen. Aber auch in diesem Punkte hat offenbar die Muse vom Sinai, trotz Blitz und Donner, mit allem sonstigen Geräusch in der Weltgeschichte und bis auf die jüngste Zeit keine Ehre eingelegt. Ich will in erster Linie noch garnicht das Urtheil derjenigen erwähnen, die wie der Componist Richard Wagner, dem Judenthum einigermaassen antipathisch, durch dasselbe zuerst genirt wurden und auch schon früh gegen das jüdische Wesen in die Arena traten. Es mag vielmehr an erster Stelle daran erinnert werden, wie der Jude Heinrich Heine sich selbst über den „grossen Beerenmeyer“ lustigmachte, also selbst die Verachtung eben jenes Meyerbeer nicht verhehlte, den Herr Richard Wagner als modernen Hauptbelag für die Unfähigkeit der Juden zu schöpferisch musikalischen Leistungen gekennzeichnet hat. Uebrigens ist auch schon in den Synagogen und am Cultus die angestammte Unschönheit zu beobachten. Eine Judenversammlung verräth gleich jeder Judenschule sofort in Sprache und Manieren das angeborene Talent zum Gegentheil aller Kunst. Von ernsthaft menschlicher Sprache und Gesittung liegt solches Gehaben ziemlich weit abseits. Das Hassliehe in Lautausstossung und Gliederregung herrscht hier vor. Wenn schon die Wagnersche Schrift über das Judenthum in der Musik auf diese durchaus unästhetischen Allüren hinwies und die Judenmusik als unkünstlerisch verurtheilte, so hatte dies etwas zu bedeuten. Es wog viel, weil Herr Wagner, der selbst in der Musik das Geräusch liebte, an das Geräusch der Sinaimuse nicht den allerstrengsten Maassstab legen konnte. Soweit die Judenpresse gegen den Bayreuther Orpheus ausgegriffen hat, ist dies in den innersten Motiven weniger der formellen Beschaffenheit seiner Musik wegen als in der richtigen Witterung geschehen, dass seine deutschnationalen Stoffe nicht zur allgemeinen Verjudung des Geistes stimmen. Die reactionär romantische und auch übrigens gar seltsame Haltung der Wagnerschen Texte und überhaupt der ganzen zugehörigen Denkweise bot hier die Angriffspunkte und den Vorwand; aber die Hebräer hätten sich noch entschiedener gegen etwas gerührt, was nationaldeutsch, aber zugleich von jeder reactionär romantischen Verbrämung und von lächerlicher Abnormität freigewesen wäre. In der That ist auch später der Gegensatz zwischen Herrn Wagner und den Juden mehr verblichen. Die Emancipation von den Juden, die er selbst der Emancipation der Juden entgegengesetzt hatte, ist ihm mit seiner eignen Sache bis ans Ende nicht von Statten gegangen.

Im Gefolge der Leier des Bayreuther Orpheus befanden sich viele reiche Juden und deren ausgiebige milde Spenden für die bekanntlich sehr luxuriösen und kostspieligen Inscenirungen der Zukunftsmusik. Da er dieses Gefolge nicht glaubte missen zu können und der Gegenwartsklang des Judengoldes nun einmal mit zur Ausstaffirung der Zukunftskunst gehörte, so liess er seine antijüdischen Dissonanzen zu immer leiseren Accorden hinstreben und unter jenem metallischen Klange unhörbar werden. Sein eignes Journal, die Bayreuther Blätter, führte am Ende der siebziger Jahre eine so leise Sprache über die Juden, dass es selbst dazu kam, zwar viele Seiten lang über sie zu schreiben, aber unter grundsätzlicher Vermeidung des Ausdrucks Juden. Ja es liess sich dahin vernehmen, dass diejenigen vom „fremden Element“, die sich Herrn Wagner anschlössen, damit in eine höhere Geistessphäre gehoben, und dass auf diese Weise der Gegensatz ausgeglichen würde. Die zur Bayreuther Orphik beisteuernden Leute vom Judenstamme wurden also hiemit von ihren Judeneigenschaften losgesprochen. Das ist mehr als Ablass. Herr Wagner verstand hienach anscheinend die Kunst, vermittelst der Wagnervereine und Patronatsscheine die Juden von sich selbst zu erlösen, was nicht einmal Christus erreicht hat. Ja Herr Wagner, der auch eine Art allgemeinen Reformator vorstellen wollte, trieb dabei von den Juden noch Steuern ein. Die Wahrheit ohne Schein aber ist die, dass Herr Wagner sich selbst nicht hat von den Juden erlösen können. Doch soll ihm das Verdienst nicht bestritten werden, als selbständiger Schriftsteller schon früh in die Judenfrage eingegriffen und einige mit der Kunst zusammenhängende Eigenschaften sowie die geheime literarische Verfolgungssucht der Juden zur Sprache gebracht zu haben. Bei einem Künstler, zumal bei einem solchen, den schon der in Sachen der gesetzten Phantasie nicht allzu anspruchsvolle Schopenhauer für phantastisch erklären konnte, begreift sich der Mangel politischen und socialen Urtheils. Nebenbeibemerkt, wurde die vorangehende Charakteristik des gesammten Wagnerschen Verhaltens zu den Juden dem lebenden Herrn ins Gesicht geschrieben und wird nunmehr nach seinem Tode in ihrer Wahrheit sowohl bezüglich der Wagnerei als der Juden wohl immer erkennbarer geworden sein. Mit allgemein geistigen, ja blos künstlerischen Gesichtspunkten ist, und wäre, auch wenn sie sich in Ordnung und Normalität befunden hätten, der Judenfrage nichts Consequentes und praktisch Durchgreifendes abzugewinnen gewesen, und es ist daher nicht zu verwundern, dass bei den Reibungen des Herrn Wagner mit den Juden nie etwas Erhebliches herausgekommen. Persönlich hat aber jener Componist und seinwollende Dichter für seine verhältnissmässige formelle Delicatesse gegen seine eignen Juden nur Undank und ein kleines Bedienten – Satyrnachspielchen eingeerntet. Einer seiner Juden, ein polnischer oder vielmehr polnisch gemischter, Namens Nietzsche, entlief ihm nämlich und machte ihn, besonders nach dem Tode, in gebührend feiger Weise gründlich schlecht, zu welchem entlassenen Bedientenact er sich noch obenein erst aus meiner Kritik des Wagnerschen Verhaltens ein Stückchen Urtheil angeeignet und ein Bischen Muth geholt oder, für ihn geziemender ausgedrückt, angetrunken hatte. Solches seinem Herrn entlaufene Gesinde, das auf die Judenmühle arbeitete, redete dann noch obenein von Vornehmheit und faselte von Herrenspiel, was Einen an die Bedientenbälle erinnert, auf denen sich die verschiedenen Lakaienexemplare mit den Titeln und Prädicaten ihrer Herrschaften anreden und gleichsam systematisch becomplimentiren. Da giebt es denn manche Excellenzen, nämlich Bediente von solchen, die sich dann gegenseitig beexcellenzen, und der alte Wagner hätte sicherlich gelacht, wenn er die Aufführung dieser Judenstückchen noch in deren voller Glorie miterlebt hätte. Freilich wäre er dabei vielleicht auch ein wenig innegeworden, wie das musikalische Geräusch, dem er selbst zu sehr gehuldigt, in der yielposaunigen Allerweltsjudenreclame für den, der ihm, seinem Herrn, entlaufen, einigermaassen in eine Parodie der eignen Abirrungen ausgeschlagen. In der Kunst des Hässlichen und Wüsten mögen nämlich die Juden immerhin gelegentlich zurechnungsfähig sein; schade nur, dass diese Art von zerrbildlicher Kunst auch der Belag dafür ist, dass sie eben die Repräsentanten aller Gegentheile und Widerspiele schöner Kunst sind und bleiben. Ihr Singerichthum, welches sich schon im bekannten singenden Ton kundgiebt, mit dem sie ihre gutturalen Auslassungen aus dem tiefsten Grunde der Kehle hervorholen, wir meinen also ihre singende Manier im Sprechen oder, gebührender ausgedrückt, im Mauscheln, verräth das Widerspiel aller Kunst nicht minder, als es ihre hanswurstige Mimik thut, mit der sie ihre angestammte praktische Schauspielerei und Hypokrisie wider Willen auszustatten pflegen. In der Verstellung und Heuchelei und in jeglicher Maskenträgerei für schlechte Zwecke sind sie allerdings von Anbeginn ihrer Geschichte Künstler gewesen und geblieben; allein diese Art von Erkünstelung kommt bei der Kunst auch in deren weitestem Begriff nicht in Frage und ist einfach nichts als Falschheitspflege, in welcher letzteren den Juden ihre, wenn auch dabei plump genug gerathene Virtuosität nie und nirgend zu bestreiten ist.

Was nun aber die oben gestreifte, angeblich reformatorische Rolle der Kunst betrifft, so würden allerdings Künste und belletristische Literatur Einiges zur Entjudung und freien Herausgestaltung des Völkerwesens besserer Art vermögen, wenn sie nur nicht selber heute so sehr gebrechlich und abhängig, insbesondere auch noch judenabhängig wären. Die eigentliche Wissenschaft dagegen wäre vermöge ihrer festeren Beschaffenheit schon zulänglicher; allein auch sie ist erniedrigt und zwar nicht blos zu vielfacher Dienstbarkeit an die Juden, sondern überhaupt durch verlehrtes und knechtisches Verhalten ihrer bestallten Handwerker und ihrer Komödianten, die aus Eitelkeit in ihr eine Rolle zu spielen scheinen möchten. Auf diese Weise ist selbst Naturwissenschaft entartet und schon in ihren abstractesten und exactesten Gebieten, ähnlich wie Mathematik, zur dummfrechen Judendirne geworden. Es muss daher die Auseinandersetzung mit den Juden erst social und politisch einen entscheidenden Fortschritt gemacht haben, ehe die Kräfte zweiter und dritter Ordnung, nämlich Gelehrsamkeit, schöne Literatur und Kunst in einigen Schaaren zu dem Muth gelangen, auch vorzurücken. Am wenigsten geeignet ist hiezu das Völkchen der Schöngeister, welches, besonders heut, mehr versteht, Form und Gehalt von fremdem Einfluss anzunehmen, als Formen zu schaffen und zu geben. Anstatt, den Stoff zu bilden, ist es selbst ein weicher Stoff, zugänglich jedem Stempel und Gepräge. Seine Function beginnt immer erst, wenn eine Sache anderwärts entschieden ist und es nun weiss, wem es zu folgen hat. Aus diesem Grunde ist die socialitäre und politische Seite der Judenfrage die zunächst praktisch entscheidende. Sie ist dies auch schon darum, weil das Judenwesen sich durchaus auf die materiellen Interessen richtet. In dieser grob und niedrig materiellen Richtung liegt auch ein Hauptgrund der Unfähigkeit der Juden, sich in Wissenschaft und Kunst schöpferisch zu bewähren. Ihnen fehlt von Natur jene freie und uneigennützige Thätigkeit des Geistes, die allein zur uninteressirten Wahrheit und Schönheit vordringt. Die grössten Forscher und die grössten Kunstnaturen sind dies nur dadurch gewesen, dass sie mit ihrer Denkweise über das gemeine Interesse erhaben waren, ja diese Erhabenheit meist bis zur Hinwegsetzung über das ausdehnten, was man gemeiniglich Lebensglück nennt. Der Jude ist nun schon seiner Racenanlage nach das grade Gegentheil. Er hat keine höheren wissenschaftlichen und künstlerischen Fähigkeiten; aber wenn er sie auch hätte, so würde er sie vermöge seiner niedrigen materiellen Richtung nicht schöpferisch entwickeln; denn hiezu gehörte eine Art von uneigennütziger Energie, die ihm völlig abgeht, ja die ihm an Andern nicht einmal verständlich ist. Es passt daher sehr wohl zu den übrigen Judeneigenschaften, dass die Schaffenskräfte in Wissenschaft, Literatur und Kunst fehlen. Etwas Talent, welches aber vom schöpferischen Genie weit entfernt bleibt und meist sogar nur nachäfft, ist Alles, was sich ausnahmsweise bei einzelnen Juden findet. Fast immer ist aber auch dieses Talent vor Allem eines der Aneignung und des Handeltreibens mit den geistigen Errungenschaften Anderer. Der Jude beutet meist fremden Geist ebenso aus, wie fremdes Gut. Wie er im Materiellen nicht zur schaffenden Arbeit neigt, so leistet er auch im Geistigen nichts Echtes und Positives. Dies ist die weltgeschichtliche Thatsache, die durch die ganze bisherige Umschau ins Licht gestellt worden ist. Hiezu kommt aber noch ein schlimmeres Gebrechen, die sociale und politische Untauglichkeit, die zu dem Ausschluss des feineren geistigen Verkehrs mit den Juden auch noch die Unannehmlichkeit hinzufügt, dass die Völker mit ihnen auch sonst nicht ohne Selbstschädigung nach ebenbürtiger Gegenseitigkeit und gleichem Recht zu verkehren vermögen.

8. Mit der Unfähigkeit zu Wissenschaft und Kunst ist bezüglich der Juden von uns bisher nur eine Verneinung und hiemit noch immer zu wenig ausgesprochen worden. Indem wir zu den praktischen Mängeln und entsprechend auch positiv übeln Eigenschaften der Judennationalität übergehen, möchte es also wohl am Orte sein, auf die unverkennbare Verrücktheitsanlage und den zugehörigen nationalistischen oder; ganz modern ausgedrückt, judenchauvinistischen Grössenwahn kurz hinzuweisen. Wie es unsern Forschungen und Ueberlegungen nach eine Art uterine Geschlechtsverrücktheit giebt, die in der sexuellen Anlage und Einrichtung jeglicher Animalität ihren letzten und tiefsten Grund hat, indessen nur unter besondern Umständen und in stark qualificirten Fällen greifbar hervortritt, so muss man auch Arten von Racen- und Stammesparanoesen annehmen beziehungsweise zugeben, wenn man die Thatsachen des Völker- und Volksverhaltens überall richtig würdigen und zulänglicher als bisher erklären will. Das Wort Verrücktheit klingt zwar schroff, und wir haben in ansehnlichen Invidualfällen eines völlig andern Bereiches, als welches wir hier im Auge haben (nämlich bei Kennzeichnung von Mathematikern) ursprünglich schonender und, wie wir damals noch glaubten, auch mehr angemessenerweise das formell mildere Wort Geistesverrückung gebraucht. Seitdem hat uns die Unverschämtheit der fraglichen Species von vollendeter Paranoese belehrt, dass man überall mit einem Problem am besten davonkommt, wenn man ohne zuviel Rangunterschiede von vornherein die übelangebrachte Gene einer falschen Tradition aufgiebt und die Dinge ohne Einschränkungen oder Euphemismen bei ihrem Namen nennt, mögen diese Namen auch von dem Sprachgebrauch des gemeinen Lebens her einen noch so schrill verletzenden Klang haben.

Dem Judenvolk gegenüber wäre es nun vollends nicht angebracht, in der Kritik die Urbanität geziemender Form bis zu dem Punkte zu bethätigen, dass gleichsam der Ueberanstand zu einem Stückchen Unwahrheit würde oder auch nur irgend ein Element der Wahrheit in abgeschwächter Weise ausspräche. Die Dummfrechheit der Race fordert im Gegentheil dazu heraus, eher drastisch zu werden, als es an den gebührenden Graden charakteristischen Ausdrucks fehlen zu lassen. Man scheue sich also nicht, zu dem nationalen Grössenwahn, den man bereits erkannt und anerkannt hat, auch noch die Einsicht in ein ansehnliches Maass Racenverrücktheit hinzuzufügen. Lug, Trug und Phantastik finden sich sogar bei den bessern semitischen Stämmen nicht wenig vertreten; allein bei dem hanswurstig und hypokritisch beanlagten Judenvolk kommt sogar noch eine speciell nationale Facon eigentlicher Collectivverrücktheit hinzu, die sich von Anbeginn auch im zugehörigen specifisch Geistigen, namentlich auch in mancherlei Ausgeburten und verstandeswidrigen Abgerissenheiten seltsamster Ekstase und Prophetie greifbar genug bekundet hat. Es kam nur darauf an, dies Alles unter die hiefür allein zulängliche alienistische Kategorie zu bringen und so die jüdischen Dinge zwar nicht à la Spinoza im Lichte der Ewigkeit, aber wohl im Lichte der Verrücktheitsdiagnose zu betrachten. In diesem sehr aufklärenden Lichte erscheint das Theoretische wie das Praktische an diesem göttlichen Volke wie aus einem Gusse. Die crasse Selbstsucht und gottvolle Eitelkeit haben eben, wie dies den Thatsachen jeglicher Alienationen und psychiatrischer oder, besser gesagt, psychopathischer Entgleisungen überall analog entspricht, — alle jene Gipfelungen der materiellen wie geistigen Selbstsucht haben eben nichts Anderes im Gefolge haben können, als ein gewisses allgemeines Grössendeliriren, bald in philisterhafter Bornirtheit und Abschwächung, bald in weltgeschichtlich aufgeblähten Raserei- und Verbrechensanwandlungen. Die alienistengemäss auszuführende Beleuchtung des Zusammenhangs allgemeiner Selbstsucht und zugehörigen Grössen- und Märtyrerwahns kann hier nicht platzfinden, zumal sie unserer Ansicht nach ein bisher kaum in Angriff genommenes Problem ist, geschweige eine Angelegenheit, die man auch nur in ihren ersten Elementen als erledigt betrachten könnte. Um der Juden willen können wir aber, ohne unser Buch oder unsere Darstellung zu deformiren, hier nicht noch ein besonderes Hülfscapitel über den Zusammenhang verrücktmachender Grade der Selbstsucht mit Grössen- und Märtyrerwahn, sowie mit verschiedenen Façons von Verbrecherhaftigkeit, extra einschalten.

Wohl wird man aber gutthun, nicht blos im Rückblick auf das Vorangegangene, sondern auch bei allem Folgenden sich gegenwärtig zu halten, wie man es dem Judenstamm gegenüber oft genug nicht blos mit einfacher Bornirthejt und mit blossen Mängeln, sondern mit Elementen eigentlicher, also technisch so zu nennender Stammesparanoia zu thun bekommt, die sich sogar bis in die geschäftlichen Speculationen hineinerstreckt. Sorgen nämlich auch Juden meist dafür, dass sie bei ihren Speculationsverfehlungen etwas über Seite bringen, so dass nur die Andern die fraglichen Geschäftsverrücktheiten zu tragen und zu bezahlen haben, — geräth also auch die Judenselbstsucht in diesem Pünktchen nicht leicht ins Verquere, bleibt vielmehr mit sich und ihrem herrlichen Princip einig, so zeigt sie sich doch von vornherein und im ganzen Arrangement von Zwecken und Mitteln häufig so phantastisch vertrakt und verfahren, dass man über deren gegentheiligen Ruf erstaunt, den sich die Völker bisher haben unbesehen aufbinden lassen.

Können wir die Griechen kurzweg ein Volk von Sophisten, so können wir in ähnlichem Sinne und mit gleichem Recht die Hebräer ein Volk von Bankerotteuren nennen, und eine gewisse alienistische Ursache ist hiebei sichtlich auch weltgeschichtlich im Spiel. Bankerott als staatlich verbundene Nation, bankerott im Geiste mit den universell theokratischen Gelüsten, deren bisherige historische Früchte immer mehr verfaulen, haben sie nur noch einen letzten Bankerott, den socialen unter den Völkern, an ihrem schönen Leibe und Geiste zu erfahren, um vollständig abzuwirthschaften. Für das nähere Wie werden unsere folgenden Capitel einige Andeutungen und Perspectiven zu liefern haben.

Bei allen künftigen Constatirungen würde es aber gut sein, die Doppelrolle im Sinne zu behalten, die mit der Bethätigung von selbstsüchtig berechnender und eminent gewissenloser Verrücktheit verbunden ist und sein muss. Ob geistig, ob materiell, die Schädigung anderer Völker durch ein irgendwie verrücktes Völkerexemplar wird grade so, wie unter einzelnen Menschen und innerhalb socialer Abtheilungen, stets eine zwiefache. Hat nämlich das alterirte und alterirende Subject in aller seiner intellectuellen und moralischen Zer-und Verfahrenheit nur noch das Maass thierischen Selbstsuchtsverstandes zur Verfügung, um jedenfalls und mit allen Mitteln für den eigensten Vortheil zu sorgen, so schlägt das Fiasco irgend einer, sei es materiellen, sei es geistigen Unternehmung unmittelbar nicht leicht zum Schaden des paranoetischen Schwindlers selbst aus, sondern zieht im Gegentheil noch eignen Nutzen aus der verursachten fremden Schädigung. Was es beispielsweise durch betrügliche Bankerotte für sich über Seite und in Sicherheit bringt, wirkt schliesslich und namentlich collectiv als Verstärkung der Geldmacht des eignen Stammes nur um so mehr, je grösser der Ruin ist, den es auf Seiten der getäuschten Opfer und unter andern Völkerelementen angerichtet hat. Nicht blos was Einer, gleichviel auf welche Weise, gewinnt, sondern auch was er Andere verlieren lässt, bestimmt mit seiner absoluten auch noch seine relative Macht. Nicht also blos, was die Juden Andern ent—wendet und sich zu-ge—wendet haben, sondern auch das, was sie, sei es durch phantastische Unbeholfenheit oder moralischen Irrsinn an solchen Verlusten herbeigeführt haben, denen kein eigner Gewinn, sondern nur allgemeine und allseitige Verwirthschaftung entspricht, schlägt mittelbar zu ihrem Vortheil aus, indem es die relative Macht, d. h. die Uebermacht ihres übel erworbenen Besitzes steigert. Die ökonomische Schwäche der Andern, zu der sie durch Ungeschick und Schwindel beigetragen, wird auf diese Weise ein Element der eignen Stärke, indem der erwucherte Besitz mehr ausrichten kann in einer Umgebung, die sozusagen durch Irren- und Schwindelökonomie heruntergebracht ist, als in einer solchen, die zwar bestohlen, aber doch nicht selber zur positiven Theilnahme an ruinirenden Unternehmungen verleitet worden.

Analog steht die Sache im Geistigen und hat hier leider eine weltgeschichtliche Bedeutung erhalten, in Vergleichung mit der die Tragweite des Materiellen, d. h. der ökonomischen Störungen, sich nur als Kleinigkeit ausnimmt, wenigstens von dem hohen Standpunkt aus, den unsere Betrachtung einnimmt. Die historische Colportirung verstandeswidriger Dinge, der Handel mit septischen Fehlideen anderer Völker, welcher eine derartige, zugleich zersetzende und tollmachende Geisteswaare zuerst mit jüdischem Etiquett und dann, zum bequemem Vertrieb, unter einer andern Flagge unter die Leute brachte und schliesslich als allgemeines Völkerbedürfniss ausgab, — dieser Handel, der von Palästina ausging und durch Benützung des racengemischten und racenverkommenen Griechen- und Römerthums die Welt auf Jahrtausende düpirte, auch dieser Geisteshandel hat für die nachgelassene Brut der ursprünglichen Händler den Doppelvortheil eingetragen, sich selbst, wenn auch nur durch Beschränktheit, gegen die Infectionen und zuerst selber colportirten Rasereien stammesgemgäss abzupferchen, die andern Völker aber in vollen Zügen das Gift schlucken zu lassen, welches im eigentlichen Tollhausbereich des Judenstammes allmählich präparirt und secernirt worden war. Auf diese Weise ist eine intellectuelle Machtverschiebung entstanden, die nicht im Entferntesten den natürlichen Anlagen entspricht, sondern einzig und allein auf den künstlichen Störungen beruht, denen schliesslich grade die roheren, aber frischeren Völker in ihrer übelprovisorischen Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit anheimgefallen sind. Mit diesem, für unsere Untersuchungen leitendgewesenen Grundgedanken lösen sich aber auch manche praktische Räthsel, sobald man ihn mit seinem materiellen und politischen Zubehör systematisch in Verbindung bringt und darin auch stets erhält. Das ist eben die Consequenz unserer rationellen und historischen Analysen, dass sie die beiden Seiten der Racen- und Völkerfragen, die subtilstgeistige und die gröbst- oder gar plumpestmaterielle von einander nie in völlige Isolirung gerathen lassen.

Viertes Capitel
Politische und sociale Untauglichkeit

1. Der Kern alles besser Politischen und haltbar Socialen liegt im wirklichen Recht. Von diesem enthalten die Staaten brutaler Gewaltgründung wenig. Aber auch dieses Wenige findet sich in der Geschichte der Hebräer nicht, die echten Rechtssinns und zuverlässiger Beziehungen zwischen Mensch und Mensch von Ursprung her baar waren. Eine terroristische Theokratie, die sich mit Blitz und Donner vom Sinai aufnöthigte, hielt die Nomaden schliesslich einigermaassen in einer Art von Staat zusammen, hinderte aber weder die Fortsetzung des Ausnomadisirens unter alle Völker, noch dass der Priesterstaat, nach allerlei innerm Zerfall und vielen Gräueln, erst ärgster eigner Corruption und dann dem austilgenden Schwert der Römer anheimfiel.

Selber mit ihrem Staate bankerott, haben die Juden nur noch als zerstreute Parasiten bei andern Völkern herumvagiren und antihuman zersetzend wirken können. Nach einer langen derartigen Hausirgeschichte haben sie in der neusten Zeit und besonders in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts ihre weltgeschichtlich angeschwollene Bosheit und Bissigkeit gegen die Völker, die ihnen Zugang verstattet, auch noch dadurch ausgelassen, dass sie innerhalb derselben socialen Classenhass säeten. Hiefür haben sie neuerdings gesteigerten Racenhass und einen ausgeprägten Antihebraismus eingeerntet. Sie haben die Revolution zu benützen gesucht, aber dabei, soweit an ihnen war, verpfuscht. Sie haben sich in die Gesetzgebungen stümpernd eingedrängt, und was die Erinnerung an ihre Urgeschichte noch nicht vollständig lehren mochte, das hat sich in unmittelbarster Actualität gezeigt.

Von dem verderbenden Einfluss, den die Juden auf die Dauer stets ausüben, wo sie etwas von der Politik und Gesetzgebung an sich reissen, habe ich schon im ersten Capitel mehrere wichtige Proben aus unserer jüngsten Geschichte angeführt. Hier sind nun diese und andere Proben auf die Ursache des ganzen Treibens zurückzuführen und im Lichte der politischen und socialen Untauglichkeit des Judenstammes zu betrachten. Ich erinnere aus den verschiedenen Beispielen nur an eines, nämlich an den Advocatenzwang, der wesentlich durch jüdische Advocaten und sonstige jüdische Gesetzmacher dem Justizwesen des Deutschen Reichs einverleibt worden ist. Bis 1879 hatte Preussen noch wesentlich ein anderes Regime, welches diese völlige Bevormundung des Publicums durch Advocaten nicht kannte. Ueberhaupt war jener bessere Zustand und die Rechtsgrundsätze, die sich noch vom Geiste der Reformen Friedrichs II herschrieben, von durchaus anderm Schlage als diese neuste Justizgesetzgebung mit ihrer uncontrolirbaren Macht uncollegialischer Einzelrichter, mit ihrer flüchtigen, nicht genug protokollirten und demgemäss garantielosen Mündlichkeit, mit ihrem Aufwand von überflüssigen Formen, eingeschobenen Halburtheilen, vorläufigen Vollstreckungen und alleden nichts weniger als natürlichen oder rationellen Einrichtungen, welche die Aufgabe lösen, das gerichtliche Verfahren zu einem recht verwickelten und in sich ungleichartigen Maschinengetriebe zu machen. Das Werk sieht stark nach dem auserwählten Volke aus; ohne innere Consequenz und ohne Stil, ich meine ohne den Baustil von einheitlichem Charakter, zeigt es überall Risse und Spalten. Es ist ein Mosaik aus allerlei Steinchen, und in der That haben die Kinder Mosis daran den Hauptantheil. Nicht blos im Reichstage, sondern auch sonst haben sie uns mit ihrer heutigen Nachfolge jenes Sinaigesetzgebers heimgesucht. Aber dieser Beruf der Juden gilt nur für Juden und nicht für andere Völker. Auch führt er zu nichts, wo nicht Donner und Blitz dazu helfen, die Begehrlichkeiten des auserwählten Volks ein wenig in den Hintergrund zurückzuschrecken. Wo sich die Juden herausnehmen, anderer Völker Gesetze zu machen, da sorgen sie wesentlich nur für sich und die ihnen erwünschten Monopole, bekunden aber im Uebrigen ähnliche Eigenschaften wie in Wissenschaft, Kunst und Literatur. Auch hier ist Alles, was sie vorbringen, gestaltlos, abgerissen, zerfahren, unordentlich und inconsequent. Die einzige Folgerichtigkeit, welche sich allenfalls aus Judenarrangements herausfinden lässt, ist die des eignen Vortheils. Alles Uebrige geht in die Brüche. Am meisten aber leidet der natürliche gesunde und gerechte Sinn, gleichviel in welchen Bevölkerungsschichten er sich geltendmachen will. Friedrich II von Preussen hätte am liebsten die Advocaten ganz abgeschafft gesehen; dagegen ein Jahrhundert nach seinem Tode waren die Processparteien selbst zur Seite geschoben und die Advocaten ihre effectiv uncontrolirbaren Vormünder geworden. Die Mündlichkeit des Verfahrens gewährt unter diesen Umständen keinen Vortheil, sondern bringt nur Schaden. Das schablonenhafte Vorbringen der Advocaten giebt keinen unmittelbaren Eindruck von der Sachlage und ist, mit Ausnahme einiger Formalien, jeder schriftlichen Feststellung entzogen. Wie also der Advocat plaidirt hat, bleibt der Partei für immer unbekannt, wenn sie nicht etwa dem Advocaten persönlich nachläuft, was ihr übrigens auch nicht leicht gemacht werden wird und bei auswärtigen Processen der Regel nach unthunlich ist. Ueberdies sind die Advocaten nach der neuen Taxe, die man Judentaxe nennen könnte, enorm kostbar gemacht. Sie sind aber nicht einmal an das Einhalten dieser hohen Taxe gebunden, sondern können echt jüdisch den Handel mit der Partei noch höher abschliessen und, wenn diese nicht ihre beliebige Forderung erfüllen will, die Sache zurückweisen. Da nun der Advocatenstand von Juden wimmelt, so wird bald das auserwählte Volk den Gerechtigkeitsbeistand ganz in Händen haben und dafür Monopolpreise machen. Nebenbei bemerkt, ist auch die richterliche Justiz bis zur völligsten Unverhältnissmässigkeit und Unerschwinglichkeit vertheuert. Offenbar haben die gesetzgebendern Juden auch hierauf hingewirkt, damit die ihnen am Herzen liegende Advocatentaxe entsprechend hoch geschraubt werden könnte und in Vergleichung mit den eigentlichen Processgebühren nicht zu ungeheuerlich erschiene. Das Kunststück hilft aber nichts. Das Publicum weiss bereits zu würdigen, wie theuer ihm die neue Judenjustiz zu stehen kommt. Theuer und schlecht, das ist trotz einiger nachträglicher Abschwächungen der Preise das einfache Gesammturtheil über die neue Processgesetzgebung des auserwählten jüdischen Reichs deutscher Nation.

Ich habe das Beispiel der bürgerlichen Processordnung speciell ins Auge gefasst; aber der Einfluss des Juden- und Advocatenthums hat sich in unserer Gesetzgebung, besonders der sechziger und siebziger Jahre, in jeglicher Richtung geltendgemacht. Mir fehlt hier der Raum, um dieses Uebel auch noch an andern Gesetzgebungsstücken, als den schon früher erwähnten, näher zu kennzeichnen. Im Allgemeinen lässt sich jedoch sagen, dass sogar der liberale Vorwand, die Selbständigkeit und Selbstthätigkeit des Einzelnen zu erhöhen, immer nur solchen Einrichtungen Vorschub geleistet hat, vermöge deren das Publicum der jüdischen Ausbeutung anheimfallen und den Schutz oder, wenn man will, die Vormundschaft staatlicher Behörden thatsächlich mit einer Bevormundung durch jüdische oder verjüdelte Elemente vertauschen soll. Dies ist das Ziel der gesetzgeberischen Judenherrschaft, mit der in allen innern Angelegenheiten das deutsche Reich seine ersten Jahrzehnte geschmückt gesehen hat. Auch in andern Gesetzgebungen, wie beispielsweise in der östreichischen, hat sich ungefähr in eben jenen Jahrzehnten etwas Aehnliches seitens der Juden betrieben gefunden; doch ich kann hier nicht auch noch auf andere Staaten und Völker eingehen. Das Motiv der jüdischen Gesetzgeberei bei allen Völkern ist nur eines, — die Machtvermehrung des Judenthums. Freiheitliche Ideen sind für den Juden nur Geschäftsvorwände. Für ihn ist blosse Emancipation nur eine Etappe zur Herrschaft, zu factischen Vorrechten und zu sanctionirten Monopolen. Gleichviel ob er die Miene der Freiheit annimmt oder sich conservativ geberdet, — stets macht er seine Rechnung im Sinne auserwählter Vortheile, die er bei der einen oder der andern Partei lucriren muss. Das Volk Judas macht daher seine Geschäfte mit allen Parteien, indem es sich unter dieselben vertheilt, wie es sich ja auch unter alle Völker zerstreut. Es ruinirt aber auch alle Parteien, wie alle Völker, bei denen es dauernd für sich die Oberhand gewinnt, möge nun innere oder auswärtige Politik in Frage sein. Wo der Ruin ohnedies in Sicht ist, beschleunigt es ihn. Polen wäre ohne den dortigen starken Judeneinfluss nicht so rasch seinem Schicksal anheimgefallen. Wo ein Reich Auflösungssymptotne zeigt, da sind die Juden sofort dabei, sich an den morschesten Stellen einzubohren. Ebenso machen sie es mit den Ständen und Parteien.

2. Noch ist kein Berufsstand und keine Partei, die der Verjudung anheimfiel, lange bei gesundem Leben verblieben. Um ein Beispiel aus unmittelbarster Nähe zu wählen, so ist die früher sogenannte Fortschrittspartei, die sich 1884 zur deutsch freisinnigen Partei und 1893 zur Freisinnigen Volkspartei umtaufte, namentlich in ihrem Berliner Mittelpunkt von jeher verjudet gewesen und es immer mehr geworden. In Berlin sind ihre Elemente wesentlich nichts mehr als Werkzeuge jüdischer Cliquenwirthschaft zur Beherrschung der Communalangelegenheiten der Reichshauptstadt. Im Ganzen ist die Partei verwässert und ist ihre Charakterlosigkeit in ihrer völligen Reducirung auf ein laues und flaues Bourgeoisiegeschäft mit der steigenden Verjudung immer sichtbarer geworden.

Ueber die Verjudung der deutschen sogenannten Socialdemokratie habe ich eingehender in der schon erwähnten 4. Auflage meiner „Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus“ (1900) gehandelt. Anfangs der sechziger Jahre war auf Veranlassung des amerikanischen Kriegs und der zugehörigen Baumwollennoth unter den Arbeitern die Regung über ihre allgemeine Lage zeitweilig stärker geworden und stellte sich auch auf deutschem Boden die Herausbildung einer abgesonderten Arbeiterpartei in Aussicht. Mit dem Schulzeschen Einschläferungstreiben konnte es nicht fortgehen; aber der Jude Lassal, der sich voreilig als Gegenunternehmer aufspielte, verpfuschte doch nur die natürliche Entwicklung der Sache. Durch ihn wurde die Bewegung, die sich sonst freiheitlich und naturwüchsig, zunächst in der Richtung auf Arbeitercoalitionen, entwickelt hätte, auf ein staatsspielerisches Phrasenthum abgelenkt und in Bahnen geschoben, die nach der spätern völligen Verjudung der Sache seitens der Marxisten die Partei demoralisirten und nach dem Socialistengesetz einer noch weitern Verflachung und Verblassung zu einem ausschliesslich parlamentsspielerischen, sogar mit jüdischen Bourgeoisieelementen versetzten Dasein entgegenreifen liessen. Grade die consequenten und kräftigeren Elemente mussten und müssen sich von der moralischen Verkommenheit des begeisterungslosen, zum Geschäft gewordenen Judentreibens in dieser sogenannten Socialdemokratie angewidert finden.

Seit den achtziger Jahren, in denen sich der Antisemitismus regte, hat diese sogenannte Socialdemokratie ein Geschäft daraus gemacht, wo sie irgend konnte, gegen den Antisemitismus zu demonstriren und die Arbeiter im judengenössischen Sinn irrezuführen. Bei den Wahlen zum deutschen Reichstage hat sie sogar jüdische Bourgeois, die im Grunde von wirklicher Socialdemokratie nichts wissen wollten, zu ihren Candidaten und Abgeordneten gemacht und überhaupt mit Hülfe der Juden die Erweiterung ihrer nichtigen Parlamentsspielerei durch allerlei Durchstechereien und Compromisse mit völliger Selbstdegradation nicht erobert, sondern angestammtermaassen erschlichen. Auch ist ihr judenhaftes Schleicherthum während der mehr als zehnjährigen Geltung des Bismarckschen Socialistengesetzes durch die Unterdrückung der Oeffentlichkeit gradezu begünstigt gewesen. Der Hebräercharakter ist danach in der geistigen und in der äusserlichen Leitung der Partei so vorwiegend, ja so ausschliesslich herrschend geworden, dass man die Socialdemokratie getrost als eine Judokratie über die Arbeiter, ja sogar als eine Form der Ausbeutung des Arbeiterthums für allgemeine und specielle Hebräerzwecke bezeichnen kann. Selbstverständlich ist hiemit jede bessere Grundlage und jede Begeisterung in den mehr oder minder enttäuschten Elementen des Arbeiterthums und der socialistisch strebenden Gesellschaftsbereiche abhandengekommen.

Wesentlich programmlos und täuscherisch, hat die socialdemokratische oder vielmehr Marxokratische Parteidirigirung ihre judenhafte Impotenz bewährt. Es hat sich an dem ganzen Gebahren von den sechziger Jahren bis an die Schwelle des neuen Jahrhunderts gezeigt, dass diese socialdemokratelnden Hebräer sich auf nichts weiter verstanden, als auf communistelnden Humbug, und nichts weiter wollten, als überall die Ausbeutung der Sache für ihre Race und im Einzelnen augenblickliche Agitationsfrüchte in Gestalt von Parteiposten nach ihrer Manier ehrender und nährender Art. Mit der Ehre ist es freilich für diese Juden und Judengenossen in Schande ausgelaufen, ich meine in allerseits erkennbare Schande; denn für den Kenner war schon in den siebziger Jahren kein Zweifel, dass trotz der äussern Parteiausdehnung die moralische Abwirthschaftung ihren Gang ging und der Fortschritt höchstens in der Vorwärtsbewegung des Hebräerthums gegen die bessern Nationalitäten gefunden werden konnte. Dieser Fortschritt in dem Einfluss des Judenthums ist überall ein Rückschritt bezüglich der naturwüchsigen Regsamkeit moderner Völkertriebe, wo diese sich auch zu bethätigen haben mögen. Speciell in der Arbeiterpartei ist er eine Unterbindung wirklicher Volkskräfte und eine Anzehrung der Fähigkeit zu gesunder Volksmoral. In der höheren Aufgabe aber, die nicht parteibeschränkt sein kann, in der durchgreifenden Personalisation und wahrhaften Emancipation sind jene jüdischen Velleitäten und Machen von hebräischem Diebscommunismus und von strolchhafter Despotie ein entkräftendes und die Glieder der Nation lähmendes Gift. Wie die sogenannte Socialdemokratie am Volke einen dreifachen Verrath begangen, indem sie zu dem Verrath an die Hebräer noch den zugehörigen Verrath an das Verlehrtenthum und denjenigen an den Gewaltstaat gefügt, dafür findet man neue Ausführungen oder kennzeichnende Hinweisungen an verschiedenen Stellen, namentlich aber im Schluss der jüngsten Auflage meines Cursus der National- und Socialökonomie sowie auch der Oekonomiegeschichte. Dort wird auch überhaupt personalistisch eine feste Stellung genommen und gezeigt, wie am meisten unter den Händen der Hebräer der Socialismus zu einer Beschränktheit des 19. Jahrhunderts geworden ist. Doch der Ruin der Parteigebilde und nicht der umfassenderen Bestrebungen ist hier unser unmittelbares Thema.

Es hiesse die Beispiele unnütz häufen, wollte man auch noch die compromisssüchtige Misère des sogenannten Nationalliberalismus als Domäne des Judengeschäfts kennzeichnen. Hier ist Alles zu handgreiflich. Diese stark mit dem Professorenelement und auch mit andern Vertretern der geistigen Verkommenheit und der Verbildung untermischte Gruppe eignete sich besonders dazu, von vornherein von Juden constituirt und bis an den Rand des völligen Bankerotts geleitet zu werden. Die alte Wahrheit, dass sich die Juden immer da am liebsten festsetzen, wo etwas morsch ist, weil sie nämlich gegen das Feste und Gesunde nicht aufkommen, — diese verlässlichste aller socialen und politischen Wahrheiten bewährte sich auch in der genannten Partei oder vielmehr Gruppe. Was sich die deutsche Intelligenz zu sein dünkte, liess sich da von Juden im doppelten Sinne des Worts anführen. Die Harmonie von Professoren und Juden ist kennzeichnend für beide Theile. Nebenbei bemerkt, drängen sich die Juden auch geflissentlich zu den Universitätsprofessuren; denn sie wissen, dass es in dieser Sphäre etwas Corruptes zu bewirtschaften giebt. Der Verfall lockt sie auch hier an, wie überall. Umgekehrt bedienen sich aber die Professoren wiederum der Juden, um das morsche Gebäude durch dreiste Reclame für ein höchst gediegenes und festes ausgeben zu lassen. Auch coquettiren sie mit den literarischen Juden und schmeicheln ihnen schon deswegen, damit diese durch ihre Presse und ihre Zeitschriften den Professorautoritätchen den Firniss geben, dessen diese Kathedergestelle gar sehr bedürfen. Die Juden ihrerseits machen aber wiederum durch diese Vergesellschaftung ein Geschäft. Sie beuten so nicht blos die Parteien, sondern auch einen der wichtigsten Verwaltungszweige, in welchem sie am schädlichsten werden, nämlich den des höhern Unterrichts, für sich aus.

3. Nach dem Vorangehenden kann es kein Wunder nehmen, dass nicht blos jedes Gemeinwesen und jede Partei, sondern überhaupt jede Sache ruinirt wird, bei welcher die Juden zu einem unverhältnissmässigen oder gar herrschenden Einfluss gelangen. Um nur noch ein einziges sociales Beispiel zu nennen, so ist die Angelegenheit einer bessern Bildung und selbständigen Existenz der Frauen auch recht sichtbar auf deutschem Boden vorzugsweise in die Hände von Jüdinnen gerathen und hiedurch von ihren würdigeren Zielen abgelenkt worden. Die Frage der Frauenrechte oder, umfassender ausgedrückt, die ganze sociale Frage des weiblichen Geschlechts ist von den Juden in eine Geschäftsagitation niedrigster Sorte verkehrt worden und hat dabei, wie begreiflich, jeden edleren Geisteszug eingebüsst. Die plumpe Geschäftsmache, mit der das Judenelement sich hier, wie überall, mit der bekannten edlen Dreistigkeit vordrängte, hat nicht nur die bessere Frauenwelt abgeschreckt, sondern auch bei denjenigen, die etwa noch mit bessern Anlagen in dieses Treiben geriethen, theils corrumpirend, theils entmuthigend gewirkt. In der That wäre es auch das Aeusserste des Verfalls, wenn jener Mangel an Gesinnung und Scham, der als Judendreistigkeit schon im gewöhnlichen gesellschaftlichen Verkehr so widerwärtig und belästigend hervortritt, auch noch gar in der Frauenwelt deutscher Abstammung seine Früchte zeitigte.

In einer andern Richtung lassen sich die socialschädlichen Eigenschaften der Juden beobachten, sobald bei Gelegenheit irgend einer skandalösen Affaire der schwächere, aber im Rechte befindliche Theil vollends zu unterdrücken oder überhaupt die Partei einer schlechten Sache zu nehmen ist. Hievon noch eingehender zu reden, wie in früheren Auflagen dieser Schrift, ist, und zwar nicht erst am Ende des Jahrhunderts, unnöthig und nunmehr vollends überflüssig geworden; denn das Material hat sich immer mehr gehäuft und liegt bezüglich der eigentlichen Skandale sozusagen schon auf der Strasse. Selbst die allgegenwärtige Judenpresse hat nicht verhindern können, dass einige Kunde von der völligen Skrupellosikeit der Hebräer in die weitesten Kreise gedrungen ist. Ich werde daher hier auf Einzelheiten fast verzichten können. Die fraglichen Dienste sind übrigens in der Judaspresse auch etwas ganz Begreifliches. Diese versteht es nur dann aus vollem Halse aufzuschreien, wenn irgendwo ein Mitjudas angefasst wird. Die Solidarität im Judenthum reicht so weit, als das gemeinsame Geschäft. Der Jude weiss, dass seine Leute überall eigentlich nur ein einziges Geschäft treiben. Dem, welcher ein Jude ist, müssen alle Dinge zum Vortheil dienen, gleichviel ob sie gut oder übel sind. Da nun aber die üblen am einträglichsten sind, so zehrt der Jude von diesen, wo er sie findet. Der Dienst schlechter Sachen ist eine ergiebigere Domäne als das Eintreten für wirkliche Gerechtigkeit. Hiedurch erklären sich eine Menge von Vorkommnissen, die sich alle Tage in der Presse und in der Besorgung der Geschäfte des gewöhnlichen Lebens wiederholen. Jedermann kann sie beobachten. Mir selbst ist die Zeitungslectüre auch nach dieser Seite hin widerwärtig geworden; denn wer mit Kenntniss des innern Pressgetriebes und der Verhältnisse, die entstellt werden, die Zeitungskundgebungen liest, muss sich mit Ekel von diesen Verjudungen der Wahrheit abwenden.

Auch in eignen Sachen, namentlich aber bei Gelegenheit des Kampfes, der sich an meine Entfernung von der Berliner Universität knüpfte, konnte ich es mit Händen greifen, wie mehrere jüdische Mediciner, die auch zugleich Literaten waren, die Geschäfte der Professoren gegen mich zu besorgen hatten und mich mit Unwahrheiten und Beschimpfungen sowie insbesondere mit Andichtung von Grössen- und Verfolgungswahn vor dem Publicum herabzuwürdigen suchten. Einzelne dieser Kämpen waren so arg hineingerathen, dass sie sofort Öffentlich abgethan wurden, wenn sie auch von den Judenblättern selbst, in denen sie geschrieben hatten, durch Aufnahmeverweigerung einer jeden Berichtigung geschützt wurden. In der Schrift „Robert Mayer, der Galilei des 19. Jahrhunderts“ (1880; 2. Theil 1895) und in „Sache, Leben und Feinde“ (1882) habe ich diese und andere Stückchen unter Nennung der Namen näher beleuchtet und auch über einzelne Zeitungen von ausgeprägtester Judenhaftigkeit manche Thatsache beigebracht. Doch es mag hier genug sein, mit der Gesellschaftswidrigkeit der Juden aus der Sphäre der innern Politik bis an die Grenze gelangt zu sein, wo die schlechten Privatdienste ihr Wesen treiben. Unter den Schweizern, die in das Ausland gehen, ist es doch nur ein Bruchtheil, der sich im eigentlichen Sinne des Worts verdingt, mag es sich nun um Regierungs- und Parteiinteressen, also etwa um Vorgänge in den Parlamentshäusern, oder um die Leitung von Irrenhäusern und ärztliche Gutachten handeln, die den Familien autoritätlerische Sicherheit über eine von ihnen behauptete Geisteskrankheit gewähren. In beiden Gebieten, in der Gesetzgebung wie in der Verwaltung, im öffentlichen wie im Privatleben, lassen sich unqualificirbare Dienste leisten. Man könnte nun solche dienstwillige Ausländer, gleichviel ob sie von den Alpen kommen oder nicht, Vermiethungsschweizer nennen. Indessen ist es bei den eigentlichen Schweizern, wie gesagt, nur ein Bruchtheil, der in Frage kommt; bei den Juden ist aber das schmückende Beiwort zu entbehren; denn die Vermiethungsschweizer können mit ihnen nach Art, Zahl und Verbreitung nicht im Entferntesten concurriren. Wollte Jemand von Vermiethungsjuden reden, so wäre dies übel angebracht. Der Jude ist das, was er bedeutet, auch ohne weiteren Zusatz. Er spielt alle Rollen und macht alle Geschäfte, die ihm Gewinn bringen, — das sagt genug und gilt nicht blos im Kleinen, sondern auch für die grosse Politik.

4. Wo und wann die nationale Politik in irgend welchen Ländern im Sinken ist, sind auch die Juden fähig, sich aufzuschwingen und auf die Geschicke der betreffenden Länder einen entscheidenden Einfluss zu gewinnen. Dies lehren vorzugsweise Frankreich und England. Beide Westmächte haben an Ansehen in der Welt verloren. Bei Frankreich ist es eine jähe Wendung gewesen, durch die seine zeitweilige Ohnmacht vor Aller Augen sichtbar geworden ist. In England ist es mehr ein schleichendes Uebel, durch welches die relative Machtstellung dieses Reichs allmählich herabgemindert worden. Es ist eine übelverstandene Krämerpolitik, in der sich seine neuere Unfähigkeit zur Würde und Action ausdrückt. Nun ist es, wie schon früher erwähnt, bezeichnend, dass in beiden Ländern Juden wiederholt zu einer ersten Rolle gelangt sind. In Frankreich hatte Herr Gambetta unter der Firma einer opportunistischen Halbdemokratie sich, mit Hülfe der Crémieux und Anderer vom Pariser Judenbunde, aus einem jüdischen Advocaten zu einem Vaterlandsadvocaten emporbugsirt. Er hatte so unter der Firma nationaler Vertheidigung während der Belagerung von Paris in den noch uneroberten Theilen Frankreichs seine Judenanlage zur Politik im eigentlichen Sinne des Worts in Scene gesetzt. Er hat es mit dem Kriege gemacht, wie wenn es sich um ein Reclamestück handelte. Er hatte wie auf einer Theaterbühne mit improvisirten Soldaten und Kanonen viel Lärmen gemacht und sich dafür von der Judenpresse verherrlichen lassen, als wenn dieser neue Moses mit seinem Judenstabe nur anzuschlagen brauchte, um Armeen dem Erdboden entsteigen zu lassen. Frankreich aber hat den Schaden dieser decorativen Vertheidigung und solcher Theaterstreiche in Menschenleben und Geld bezahlen müssen. Wie einflussreich aber die Judenschaft und Judenpresse in Frankreich sind, sieht man daraus, dass grade diejenigen, durch welche das nationale Fiasco gesteigert und besigelt worden, trotzdem, und zwar zuerst hinter den Coulissen, die Regierer Frankreichs werden konnten. So war Gambetta der Hauptregisseur der republicanischen Komödie geworden, die aller ernsthaften Freiheit hohnspricht und die nationale Würde unter Scheinphrasen für dieselbe escamotirt. Der Opportunismus oder, mit andern Worten die Gelegenheitspolitik nach Profitconjuncturen in Bezug auf Aemter- und Einfluss erschleichung ist so recht Etwas, was dem grundsatzlosen jüdischen Wesen zusagt. Dieser Opportunismus, der die günstige Zeit nach der persönlichen Einträglichkeit des politischen Geschäfts beurtheilt, ist denn auch von jenem Gambetta dergestalt geübt worden, dass man diesen italienischen Juden, der sich als französischer Patriot aufgespielt hat, nur durchschauen konnte, wenn man ihn einfach als Geschäftsmacher betrachtete. Die Unterstützung des internationalen Judenbundes zu Paris bei der politischen Bewirthschaftung Frankreichs war unverkennbar; hatte doch schon das Louisreich, d. h. Napoleon III sehr stark mit den Juden und insbesondere finanziell mit den Péreires gewirthschaftet! Aber, auch noch später, ja auch nach dem Tode des Gambetta, ist, die zunächst verdeckte, nachher frech offene Judenleitung und Judenausbeutung Frankreichs die Hauptsignatur gewesen, die sich ganz besonders zum fin de siècle in einem Ministerium ausprägte, in welchem, der judenblütige und blutige Communeschlächter Gallifet neben einem ihm die Hand reichenden jüdischen Marxosocialisten seinen Platz hatte. Jedoch nicht blos dieses Judenministerium, sondern auch der dasselbe bekämpfende, selber persönlich stark verjudete Nationalismus ist für die Lage kennzeichnend geworden. Beispielsweise ist der Erzchauvinist Deroulede, der sich als Hauptführer der Nationalisten aufspielte, ein ursprünglich von Gambetta protegirter Judenmischling, der die Unfähigkeit der Race zu brauchbaren politischen Conceptionen durch seine Schauspielerei mit einem wüsten, auf eine, ja seine präsidentielle Despotie hinauslaufenden Plebiscitprogramm wieder einmal bestätigt hat.

Was England betrifft, so hatte sich an die Spitze desselben wiederholt als erster Minister ein Herr von so ausgeprägter jüdischer Abstammung gebracht, dass er schon durch seinen Namen den Charakter der Thatsache kennzeichnete. Es war nämlich seinem wirklichen Namen nach ein Herr von Israel, der nicht blos Englands Schatzkammer verwaltet, sondern es auch als erster Minister regiert hat. Seine Vorfahren haben in der neuern Zeit den Namen derer von Israel, nämlich D’Israeli, auserwählt und geführt, um sich als rechte Kinder Israels zu zeigen. Er aber hatte es schliesslich, vorgezogen, als englischer Premier diesen allzu kennzeichnenden Namen mit dem eines Lord Beaconsfield zu vertauschen. Die Sache bleibt aber dieselbe. Was den Herrn selbst und dessen politische Anlage betrifft, so hatte er es früher einmal bei den Radicalen versucht, seine politischen Bekenntnisse verschiedentlich gewechselt und schliesslich bei den Tories ein zu seiner Beförderung ausschlagendes Geschäft etablirt. Einer vom Judenstamm öfter als Toryminister, — das ist das sicherste Zeichen, dass die englische Aristokratie noch mehr im Verfall begriffen sein muss, als die übrige englische Gesellschaft! Ein Vollblutjude als Führer der Vollblutlords und des ganzen adligen England, — eine bessere Decoration für den Misch- und Missstand der britischen Angelegenheiten konnte es nicht geben. In der That hatte denn auch Herr von Israel, von dessen Namen wir nicht halbhebräisch, sondern ganzdeutsch reden wollen, die auswärtige Politik Englands nach den Grundsätzen einer privaten Finanzunternehmung erledigen wollen. Er hatte es versucht, durch Actiengeschäfte sachte ganze Länder einzucassiren, wobei er eine besondere angestammte Vorliebe für die alte Judenheimath Aegypten an den Tag legte. Seine Urahnen liebten das Gold und Silber der Aegypter; er aber wollte Moses Verwaltungssystem noch übertreffen und gleich die Aegypter selbst einstecken. Diese Geschäfte für englische Rechnung hätten ihm von Manchem wohl gar als Erfolge ausgelegt werden können; aber wer näher zusieht, erkennt, dass der Romanschreiber Disraeli, mit oder ohne Apostroph, da, wo er sich vom jüdischen Roman in die Wirklichkeit der Politik anderer Völker verirrt hatte, nur eine untergeordnete Copistenrolle spielte. Seine politischen Schachergeschäfte mochten dem angestammten Genius entsprossen sein; aber wo er später immer mehr die Miene angenommen hatte, eine Politik des militärischen Prestige zu spielen, ist er nur ein unbeholfener und obenein unglücklicher Nachahmer von dem gewesen, was ihm auf dem Festlande imponirte. Er machte es in diesem Punkt wie alle Juden, die von ihrem Ursprung her an starre Autorität gewöhnt, überall einer Autorität bedürfen und infolge der angestammten Unfähigkeit im Urtheil regelmässig unter dem Einfluss des Nächsten gerathen, was eben der Tag bringt. Natürlich geriethen die Nachahmungen, in denen sich der Herr von Israel, nach Art aller Herren von Israel, erging, angestammtermaassen herzlich schlecht. Trotzdem ist aber grade dieser Disraeli in seiner Schriftstellerei komischerweise für eine geistige Ueberlegenheit der Juden eingetreten.

Seine Romane sind geflissentliche Verherrlichungen der Judenrace und gleichzeitige Herabwürdigungen anderer Völker. Er preist seinen Judenstamm als dasjenige Volk, das allein unter allen Völkern der Herrgott gewürdigt habe, mit ihm zu reden, indem er ihm Gesetze gab. Die Juden seien eine Aristokratie der Natur. Die nordischen Germanen werden dagegen von ihm Abkömmlinge von Piraten genannt, wahrscheinlich damit diese angeblichen Seeräuber den Juden nicht ihr angestammtes und geheiligtes Spitzbubenthum vorzuwerfen haben sollen. Der Gegensatz ist aber falsch; ein räubernder Stand ist ein nationaler Auswuchs, aber nicht die Nationalität. Der Herr von Israel der Herr von England! Das war ein Zeichen der fortschreitenden Corruption, die mit dem Ende des Jahrhunderts noch das Panama der Franzosen überboten und in dem Kriege gegen die Boeren vor aller Welt die englisch begehrliche Plumpfrechheit blosgestellt hat, die sich nunmehr mit der Dummfrechheit der Hebräer gatten mag.

Die Deutschen aber möchten ihre alten Wälder, in denen sie mit den Römern fertig wurden, doch wohl auf die Dauer nicht vergessen, um den Sinai und das Judenblut gehorsamst walten zu lassen. Sie haben zu viel urwüchsige Politik der That, und die Politik der Juden besteht immer nur in Einem, nämlich in der Reclame für ihre Leute. So unfähig das Judenblut auch von jeher sich in der Politik erwiesen hat, so versteht es doch das Gröbste, nämlich die gemeine Selbstsucht, und macht das Judeninteresse über alle Parteiunterschiede hinweg geltend. Der Dienst bei verschiedenen Parteien ist für seine Leute nur ein Ausbeutungsgeschäft und eine Form, sich mit der Herrschaft des Judenthums überall einzudrängen und einzunisten. Freilich ergiebt der bei dieser verschiedenen Einrollirung der Juden unvermeidliche Halbkrieg unter den werthen Brüdern oft ein hochkomisches Schauspiel. Der Jude über Alles, und doch auch wieder der Jude gegen den Juden, — das ist die Frucht der Zerfahrenheit und Zersplitterung des angestammten Mosaiks, und das ist die Folge jener socialen und politischen Untauglichkeit, die sich im Anzehren anderer Völker und in der Zerklüftung des eignen Stammes ergangen hat.

Der Rest des Jahrhunderts, der seit dem gekennzeichneten Figurantenthum der Disraeli und Gambetta verstrichen, hat für die Physionomie der politischen Judenuntauglichkeit, und zwar nicht blos in den zunächst fraglichen Ländern, sondern wo man sich auch umsehen mag, nur immer kräftigere Bestätigungen geliefert. Das nunmehr durchsichtige Facit, welches auch für alle Zeit gültig bleiben wird, besteht darin, dass die Juden social und politisch Alles verderben, wo sie sich auch immer einschleichen. Da ist keine Partei, die sie nicht corrumpirten oder wenigstens nicht entschieden mehr corrumpirten, als ohnedies der Fall sein würde. In der christlichen Larve, d. h. als Getaufte, setzen sie sich in den Torysmus und überhaupt unter die Conservativen, ja auch Clericalen aller Länder. Bei den Liberalen, Radicalen, Socialisten und Anarchisten, geht dies natürlich auch unter Beibehaltung des Religionistischen und öfter auch irgend einer Art von Verkuppelung mit der zugehörigen Alliance. Sogar den Antisemitismus, namentlich den reactionärpolitischen und mandatsjägerischen, verderben sie durch ihre Mischlinge, die sich als Machthaberwerkzeuge verdungen und als Führer in die Partei eingeschlichen haben. Wie es überhaupt kein Gebiet des Lebens giebt, woraus der Jude nicht ein Geschäft für sich zu machen suchte, so findet sich auch im socialen und politischen Getriebe keine Stelle, wo er sich nicht einzunisten unternähme. So ist ihm jede Art von Verein recht, wenn er nur daran theilnehmen, darin Geschäfte oder mindestens sich wichtig machen kann. Geht dabei nur Geld durch seine Finger, so mag der Vereinszweck sein, welcher er wolle, — die judsche Vereinsausbeutung fragt nicht nach dem Zweck, sondern nur nach den Mitteln und den Vortheilsgelegenheiten, welcher Art letztere auch sein mögen. Unter allen Umständen wird wenigstens Eines erreicht: in alle Canäle wird der Judeneinfluss hineingespielt und aus allen Röhren wird zugleich irgendetwas herausgesogen. Auf diese Weise geht es im Kleinsten, wie im Grössten, im Privaten wie im Oeffentlichen, in der niedern wie in der hohen Politik, im Parlamenteln wie im Camarillenspiel. Der einzelne Jude läuft seinem jeweiligen nächsten Vortheil nach und fasst sich demgemäss in alle Ringe, so verschiedenartig sie auch sein mögen.

Auch den Nationalismus verdirbt er, indem er das ärgste Schreierthum darin vertritt und eine Hanswurstiade aus ihm macht, wobei er nebenbei auch noch der Beflissenste ist, die deutsche Sprache durch angebliche Fegearbeit angestammtermaassen zu verhunzen und zu besudeln. Die Deutschthuerei wurde beispielsweise in Oestreich und überdies auch immer mehr in Deutschland hauptsächlich ein Geschäft von Judenmischlingen. In Frankreich thun sie französisch im Parteinationalismus und haben andererseits längst nicht blos die Liberaille und Radicaille sondern auch den Socialismus durch ihre Gier und Pfuscherei praktisch wie theoretisch verdorben und ruinirt. Bei uns ist erst der Ausdruck Judenliberale ein geläufiger; derjenige von Judensocialisten muss es erst noch werden. An der Sache fehlt es aber ebenso wenig als in Frankreich; denn grade die extremen Parteien oder Richtungen, wie Socialdemokratie und Anarchismus, sind bei uns nicht etwa blos durch und durch verjudet, sondern während der letzten zwei Jahrzehnte des Jahrhunderts zum vollständigsten Judenwerkzeug geworden. Hieraus erklärt sich auch die überall vorwaltende politische Entnervung und bestätigt sich auch hier wiederum der von uns gewonnene allgemeine Satz, dass, von Anfang bis zu Ende der Geschichte, Politik durch die Juden nie etwas Anderes bedeuten konnte und bedeutet hat, als Unpolitik und Verrath aller bessern Antriebe. Wirklich Gesundes konnte freilich am wenigsten heimgesucht, wenn auch immerhin mitangesteckt werden. Die Fäulniss aber, insbesondere die sociale und politische, war von jeher das ergiebigste Judenelement, dergestalt dass ein politisches Aufkommen der Juden gradezu ein entsprechendes Sinken und Verderben der Völker und Gesellschaften bedeutet, die sich jenes Aufwucherns nicht erwehren.

Fünftes Capitel
Völker- und Volksmittel gegen
Hebräerwucherung

1. An der Schwelle des neuen Jahrhunderts ist es nicht mehr am Platze, sonderlich von vorläufigen Zwischenmitteln oder gar blossen Palliativen gegen das Hebräerübel der Völker eingehend zu handeln. Für mich steht es seit den Erfahrungen des letzten Jahrzehnts und insbesondere nach Alledem, was in den letzten paar Jahren des abgelaufenen Jahrhunderts sichtbar geworden, über allen Zweifel erhaben fest, dass die Hebräernationalität auf die Dauer mit naheliegenden blossen Einschränkungen nicht unschädlich zu machen ist und dass die einzige zulängliche Antwort auf die Judenfrage nur in dem Verschwindenlassen des ganzen fraglichen Typus bestehen kann. Wenn in den frühern Auflagen dieser Schrift aus allzu zarter Rücksichtnahme Neben- und Halbmittel empfohlen und erörtert wurden, so ist dies nach den bisherigen Erfahrungen heute nicht mehr angebracht. Die Welt hat mit dem Hebräervolk durchgreifend abzurechnen; was in dieser Richtung weltgeschichtlich seit Jahrtausenden geschehen, ist nicht von sonderlichem Belang, namentlich nicht, wenn man es mit dem vergleicht, was noch erst zu vollbringen ist. Völker und Volk haben sich von den Mitteln, durch welche die Hebräerüberlieferung, die leibhafte wie die geistige, abzuthun sei, äusserst ungenügende Vorstellungen gemacht. Auch bedeutende persönliche Repräsentanten einer Art von Hebräerkritik haben bei allem Verdienst doch den Hauptnerv der Sache nicht getroffen und die Aufgabe zu leicht genommen.

Trotzdem ist vor Allen Voltaire hervorzuheben, dessen Urtheil die Juden doch wahrlich nicht mit dem Vorwande abwehren können, dass dieser grosse Schriftsteller, der denn doch unvergleichlich freier als der Theaterliterat und bornirte Goezezänker Lessing dachte, von Religionsvorurtheilen eingenommen gewesen sei. Auch war es nicht in einer gelegentlichen Spötterei, sondern in einer ernsten Darstellung der Weltgeschichte, wo er seine völlige, in seinen Werken überall ausgedrückte Verachtung des Judenstammes und seine Ansicht von dessen Zukunft zusammenfasste. Es war in seinem Werke über die Sitten und den Geist der Völker, wo er im Cap. 104 sich recht kernig über die Juden äusserte. Sie würden, meint er dort, einst dasselbe Schicksal haben, wie die Zigeuner. Wenn sich die Gesellschaft vervollkommnete und die Völker ihren Handel selbst besorgten, würden die Juden nicht mehr von unserer Unachtsamkeit leben können. Die Reicheren, stellt er sich vor, würden den Aberglauben verachten. Im Allgemeinen würden die Juden in Verschmelzung mit den übrigen Völkern verschwinden, und die unterste Schicht würde, wie die Zigeuner, mit den Dieben eine Classe bilden.

„Mit den Dieben eine Classe bilden“, — das ist das Wort des grossen Aufklärers des 18. Jahrhunderts über das eigentliche Judenvolk und zugleich ein Gegenstück zu der Lessingschen Art von Judenaufklärung. Uebrigens hatte sich Voltaire auch schon in einer seiner frühesten Schriften, und nicht erst nachdem er die Berliner Juden studirt und mit einem derselben processirt hatte, nämlich in seinem Karl XII, als ein Kenner der Verjudung und ihrer Folgen ausgesprochen. Er hatte sich dort bei Gelegenheit der Schilderung der polnischen Zustände über die Unmenge von Juden, die das Land aussögen, gradezu dahin geäussert, dass, wenn diese Vermehrung der Juden so fortginge, schliesslich nichts übrigbleiben würde, als sie aus dem Lande zu jagen. Voltaire war ein universeller Geist, der nicht blos in Sachen der Aufklärung, sondern in Wissen und Fähigkeiten den von den Juden aufgebauschten Lessing hundertmal übersah. Aber auch er rechnete noch nicht genug mit der Race als solcher, sondern erwartete von der Ablegung des Aberglaubens bei den Reichen eine Absorption dieser Schicht in der übrigen Gesellschaft. Doch muss es ihm hoch angerechnet werden, dass er ungeachtet seiner Ueberschätzung der Tragweite religiöser Verstandesaufklärung dennoch von der Nothwendigkeit durchdrungen war, dass die Judenrace mit ihrem Einfluss auf irgend eine Weise aus dem Bereich des modernen Völkerlebens zu verschwinden hat.

Auch im Frankreich der Gegenwart und zwar unter den freidenkendsten und politisch wie schriftstellerisch selbständigsten Männern, fehlt es nicht an solchen, die sich auf die Juden verstehen. Ein hervorragendes Beispiel ist Rochefort, der in seinem Roman „Die Verderbten“ (Les Dépravés, Genf 1875) anschaulich genug dargethan hat, was die Juden in der Corruption der französischen Gesellschaft für eine Rolle spielen. In diesem wirklich sittenschildernden Buch des Mannes, der mit seinem schneidigen Stil inmitten der Epigonenhaftigkeit zeigt, dass französische Prosa auch heute noch etwas vermag, — in dieser Schilderung der privaten, bis zu den äussersten Verbrechen getriebenen Intrigue und Corruption ist die Seele alles Schurkischen, was in Scene gesetzt und benutzt wird, ein Jude mit seiner Familie. Dieser Jude ist das vollbewusste Element, welches sich in der eignen Niedertracht und in der Schürung der fremden Schlechtigkeit zur Ausbeutung aller Gelegenheiten und Verhältnisse auf Kosten der Unschuld gefällt, bereichert und in eine höhere gesellschaftliche Sphäre gegen deren Willen mit Erfolg eindrängt. Durch ihn ist etwas aus dem modernen Judentypus besser getroffen, als durch den Shakespeareschen Shylock, mit dem er eigentlich nur in einem einzigen Zuge, nämlich in der angestammten Grausamkeit und Härte übereinstimmt. Er ist der zähe Vertreter und Benutzer der Verderbtheit, — zäh in der unmenschlichen Härte, mit der er seine Feindschaft gegen das bessere Menschengeschlecht ausübt. Er ist eine durchaus humanitätswidrige Figur, und in diesem Punkt hat Rochefort mit seiner zeitgenössischen Sittenschilderung die Wahrheit nicht weniger getroffen, als ein Voltaire mit seinem summarischen Geschichtsurtheil.

Rochefort wird noch mehr als Voltaire von den Hebräern angefeindet. Seit der Zeit, da ich das Vorangehende über ihn zuerst schrieb, ist seine ausdrückliche Stellungnahme im Sinne einer französischen Aufraffung gegen Deutschland immer mehr dazwischengetreten. Wenn seine sozusagen feudale Abkunft ihn in einer Weise zum Frankopatrioten hat werden lassen, welche das frühere Unrecht Frankreichs gegen Deutschland übersieht oder nicht begreift, so darf dies nicht mehr überraschen, als wenn der radicale Politiker, der er unstreitig ist, an den Duellüberlieferungen seiner Abkunft festhält. Solche Umstände entwerthen seine Zeichnung von Hebräereigenschaften durchaus nicht, und zu sonderlich etwas Weiterem, etwa wie bei Voltaire, ist es, soweit mir bekannt, bei ihm vor 1898 nicht gekommen. Seit diesem Jahr wurde er sichtlich von den Umständen und der Strömung praktisch antisemitischer Nothwendigkeiten bis zu dem Punkte vorwärtsgetrieben, dass er in seinem Journal „Intransigeant“ ausdrücklich und gewissermaassen systematisch die Judenrace mit lebhafter Energie angriff, jedoch ohne in dieser Beziehung zu einem eigentlich politischen Programm zu gelangen.

Nach dem Vorgange Deutschlands hat sich nämlich auch in Frankreich ein berufsmässiger sogenannter Antisemitismus geregt, ist aber wesentlich auch nur reactionär gerathen, ja in seiner geräuschvollsten Auftischung noch beschränkter ausgefallen. Dort wie hier ist er in der eigentlichen Mache mehrfach und sichtbar genug von Judenabkömmlingen in Entreprise genommen. Christische Allüren und eine, ich will nicht sagen fanatische, aber doch fanatistelnde, wenn auch nach Bedürfniss jesuitisch versteckte Bethätigung des Religionsgegensatzes haben sich in Frankreich unter einiger katholischer Rückendeckung ziemlich breit auslegen oder doch wenigstens nach dem Reclamerecept windig aufblasen können. Obenein sind Hauptbläser hiebei Pfaffenliteraten von Judenmischlingsphysionomie gewesen, was aber näher zu kennzeichnen, wie überflüssiger Weise noch in der vorigen Auflage dieser Schrift geschehen, der fraglichen Species zuviel Aufmerksamkeit widmen und das Publicum jetzt über die Bedeutungslosigkeit solcher Figuranten irreführen hiesse.

Gegenüber solchen obscurantistischen Scribenten ist denn doch die nochmalige Erinnerung an den nicht blos im Spott grossen Voltaire am Platze. Dieser verachtete die Hebräer, die antiken wie die modernen, nicht nur aus vollem Herzen, sondern auch mit überlegenem Verstande. Darum sei zur Erfrischung von allem dunkelmacherischen und halbsemitischen Trug- und Halbantisemitismus eine ernsthafte Kraftstelle Voltaires angeführt. Sie steht in der Artikelreihe, die er unter der Bezeichnung Philosophisches Wörterbuch zusammengefasst hat, und zwar, was ihr noch mehr Bedeutung giebt, grade im Artikel Toleranz. Da wird es denn ganz ernsthaft ausgesprochen, es sei das Volk der Juden, in vielen Beziehungen, das abscheulichste, welches jemals die Erde besudelt habe. Voltaire sagt dort wörtlich: „Cest à regret que je parle des Juifs; cette nation est, à bien des égards, la plus détestable qui ait jamais souillé la terre.“

So stark der Ausdruck ist, so hat er doch eben nur die theoretische Bedeutung einer summarischen Charakteristik. Das einzige Praktische in Voltaires Aeusserungen war jene gelegentliche, oben erwähnte Hinweisung bezüglich der eventuellen Vertreibungsnothwendigkeit in Polen. Derartiges ist aber auch nur ein Reflex stets naheliegender und unmittelbar ausgreifender Regungen des Volkssinnes, der in den neuern Jahrhunderten wie im Mittelalter schon etwas geleistet zu haben glaubte, wenn er die Verjagung von Religionsjuden aus einer Ortschaft oder irgend einem Bereich bewerkstelligt hatte. Dabei ist mit deutlichem Bewusstsein der doch allein zulängliche Gesichtspunkt des Racencharakters und des zugehörigen Ausbeutungstypus nie recht maassgebend geworden, und überdies wurde nicht veranschlagt, dass blosse Veränderungen der Schauplätze, wo die Juden ihr Wesen treiben, noch nicht Abthuungen dieses Wesens selbst sind, und dass man an das Menschengeschlecht auf der ganzen Erdoberfläche zu denken hat, welches doch nirgend von den Schädlichkeiten der Judennationalität heimgesucht sein will.

2. Anstatt zuviel von blossen wenn auch richtigen Aperçüs machen zu wollen, in denen bedeutende Belletristen, wie beispielsweise auch der conservative Russe Gogol trotz seiner Verbibelung, gelegentlich Züge des Judenwesens treffend gleichsam photographirt haben, halten wir uns lieber an die frischern Regungen des Volks, welches freilich nicht versteht, die Kundgebungen seines Sinnes immer gesetzesgemäss einzurichten. Auch die oben berührten Auslassungen eines Voltaire oder die zunächst blos belletristischen Zeichnungen eines Rochefort verblieben vornehmlich im Gebiet gleichsam blossen Abbildens und reagirten auch im Anschauen und Denken theils gar nicht oder wenigstens nicht gegen die Hauptsache, theils verhältnissmässig so schwach und folgenlos, dass hieraufhin eigentlich Praktisches entweder überhaupt nicht oder nur ganz nebenbei in Sicht kommt. Anders als derartige Intellectualitäten muss sich der eigentliche und seine Aufgabe voll ernstnehmende Denker verhalten, der grade aus der Volksnatur und aus deren, wenn auch rohen Ausbrüchen den annehmbaren Kern herauszuschälen hat. Befindet er sich hiemit auch im Angesicht des Allergröbsten der Judenfrage, so ist doch zugleich der Standpunkt, den er auf solche Weise einnimmt, wie der tiefstbelegene so eben auch der fundamentalste und zum Fussfassen sicherste.

Das Volk wie der natürliche Mensch hat nicht nöthig, sich von übel angebrachten Toleranzgedanken verbildeten Schlages erst noch loszumachen, wo seitens der Juden mehr als blosse Intoleranz auf der Hand liegt. Diese feiern Hamansfeste, in denen die Parole „Schlagt den Haman todt“, d. h. bringt Alle über Seite, welche eine Judenherrschaft nicht dulden wollen, — durch Aller Mundwerk geht. Besonders aber die Frage geheimer Nebenstücke des jüdischen sogenannten Gottesdienstes innerhalb oder ausserhalb synagogischen Rituals gehört hieher. Ihre ärgsten Ausläufer, durch welche die Cultur der bessern Völker seit den achtziger Jahren von Neuem alarmirt worden ist, sind die sogenannten rituellen oder, besser gesagt, gottesdienstlichen Morde an Individuen nichtjüdischer Völker mit buchstäblicher Abzapfung des Bluts. Bis zu letzterem Factum reicht der objective Thatbestand; denn die betreffenden Leichname pflegen blutentleert aufgefunden zu werden. Wenn nun vielleicht auch derartige Schandthaten im Bereich der höheren Bildungskreise nicht leicht vorkommen mögen, so hat man doch kleinere Annäherungen daran, sogar vor preussischen Gerichten, constatirt. Handelte es sich auch nur um Tröpfchen Blut eines lebengelassenen Knaben und zwar aus demjenigen Körpertheil, welchen die Juden bei ihren eignen Leuten beschneiden, und ist auch der betreffende Breslauer Rabbinatscandidat hinterher schliesslich in späterer Instanz für unzurechnungsfähig, nämlich auf jene Manipulationen hin für religiös wahnsinnig erklärt worden, so muss diese in den Augen der Juden retterische Qualification den Deutschen, zumal den Denker, erst recht bedenklich machen. Religiöser Wahnwitz sind gewissermaassen doch wohl auch alle jenem Miniaturverbrechen verwandten Abzapfungsmorde. Die colossale Unmenschlichkeit wird aber durch die Annahme eines altherkömmlichen Wahnwitzes nicht herabgemindert; im Gegentheil steckt als Wirklichkeitskern, der vom Aberglauben nur umhüllt und bestimmter gestaltet ist, eine Urbosheit, also ein ursprünglich böswilliger Trieb in allen solchen menschenschänderischen Thaten und Verrichtungen. Diese müssen als symbolische Bethätigungen der Gesinnung gegen andere Völker erklärt werden, wenn sie überhaupt eine tiefergehende Erklärung finden sollen.

Auch verwechsele man derartige menschheitsschänderische Verbrechen nicht etwa mit blossen Menschenopfern, wie sie in Urzuständen verschiedener Völker vorgekommen sind; denn dabei handelte es sich um offen anerkannte Tödtungen, sei es von gefangenen Feinden, sei es aus dem eignen Volk nach Maassgabe öffentlicher Unsitte. Bei den fraglichen Hebräerstückchen aber liegt die Gattung meuchlerischer Ueberfälle oder Einfangungen vor, und es handelt sich um die Prakticirung regelrechter Schlächterproceduren an Individuen des nichtjüdischen, sozusagen gastgeberischen Volks. Da alle diese scheusslichen, von völlig entwickelten Menschenteufeln verübten Hantirungen natürlich im tiefsten Dunkel schleichen, so ist die handgreifliche Feststellung des Schlusszweckes und des Sinnes, den die Manipulanten damit verbinden, einigermaassen schwierig, zumal die moderne Polizei und Justiz solchen Dingen bisher noch in keiner befriedigenden Weise nachgegangen ist. Die Annahme, dass die entzogene Blutmasse zu Gebäcken verwendet und von den Hebräern verspeist werde, ist aber die zufolge der Geschichte des Aberglaubens nächstliegende. So ekelhaft es für bessere und nicht ganz rohe Naturen auch ist, die Bilder solcher Entmenschtheiten auch nur einen Augenblick flüchtig durch die Phantasie streifen und sich die Imagination durch solche Berührung wenigstens momentan beflecken zu lassen, so ist doch der weltgeschichtlich anerkannte Hebräerschmutz nun einmal so reichlich und riesig, dass man bei der Befassung mit der Hebräernation dem Schicksal einiger gedanklicher Verunsauberung, trotz aller Sicherungsvorkehrungen, nicht immer entgehen kann.

Was die betreffenden, wohl meist in der tiefsten Pöbelsuperstition versunkenen Hebräer bei ihren Mordproceduren und bei ihrer Verwendung des so ergatterten Bluts fühlen und denken, könnte natürlich nur Jemand verrathen, der sie bei der Ausübung dieser ihrer Künste unsichtbar belauscht und überhaupt ihre Auslassungen in Bezug darauf wahrgenommen hätte. Der Aberglaube mag hier Manches specialisiren, was durch blosse Schlüsse aus den zugänglichen Thatsachen nicht erkennbar ist. Wohl aber kann man sich mit völliger Sicherheit eine Vorstellung von dem Wirklichkeitskern der Sache bilden. Es ist nämlich offenbar die sozusagen menschenteuflische Genugthuung im Spiele, den Nichthebräer als ein dem Hebräer gegenüber rechtloses Ding zu behandeln, seinen Körper von Blut zu entleeren und dieses ausgelassene Blut selbst zum Hebräernutzen zu verwenden, ja es aufzuzehren und dem Hebräerkörper einzuverleiben. Das ist dann eine Art schlächterische Orgie von Obmachtsgefühlen und von eigentlichen nicht blos symbolischen Aufzehrungen. Allein auch das Symbolische darin braucht nicht zu fehlen, obwohl ich nicht verbürgen kann, bei welchem Bildungsgrade im Hebräerthum es anfangen mag, mit vollerem Bewusstsein vorzukommen. Jedenfalls liegt der Gedanke nahe, dass die eigentlichen Blutabzapfungen ein Sinnbild derjenigen Blutsaugerei sein können, die man nur im uneigentlichen Sinne so nennt, und von der die Völker der verschiedensten Zeiten bezüglich des Geldes, das in ihren Adern floss und fliesst, so Vieles zu erzählen wissen.

Indessen die Hauptsache bleibt etwas Allgemeineres, das sogar ganz unabhängig von einer abergläubischen Beimischung gedacht werden kann. Der colossalen, gegen alles Andere feindlichen Hebräerselbstsucht wäre wohl, wenn auch nur in ihren ärgsten Ausläufern und verruchtesten Steigerungen, die Erfindung zuzutrauen, sich durch Abschlachtung von Nichthebräern und durch Genuss von deren Blut in der angestammten Gesinnung zu bestärken und zu erhalten. Es wäre alsdann gleichsam eine Kundgebung vor sich selbst im Spiele; es würde im Geheimen die Ueberhebung über die andern Völkern gefeiert, und diese verborgene praktische Demonstration vor den eignen Leuten und Frevelgenossen hätte auch noch die Wirkung, gegen alle andern Bethätigungen der Selbstsucht abzustumpfen. Wer einmal direct an einem solchen Schlächterstück theilgenommen oder indirect durch den wissentlichen Verzehr, wenn auch nur kleiner Portiönchen des in die Gebäcke sparsam vertheilten und für Viele ausreichenden Bluts, zum Mitthuenden gemacht ist, dürfte wohl genugsam abgehärtet sein, um auch sonst in jeglichem Verhalten gegen Nichthebräer keine Skrupel zu empfinden. Solchen Acten gegenüber ist alles Uebrige doch wohl meist ein Geringeres, und so könnten denn diese Acte als Uebungsstücke, ja vielleicht als Meisterstücke im Handwerk der sonstigen Selbstsucht gelten.

Wer mit dieser geistigen Zergliederung des Frevels und gleichsam mit der Sachlogik hebräischer Stammesverbrechen vertraut gewesen, den hat der in der neusten Phase die Welt zuerst aufrüttelnde Tisza-Eszlarer Fall von 1882 kaum überraschen können. Damals ist ein junges Mädchen in der Synagoge jenem kläglichen Abschlachtungsschicksal anheimgefallen. Das nämlich mussten nach Maassgabe der Processverhandlungen alle hinreichend Urtheilsfähigen und Sachverständigen aus dem Bereich der ganzen Welt annehmen, soweit letztere nicht durch die Presse beirrt oder in einem unbedingten Glauben an Unfehlbarkeit oder Unschuld aller und jeder Gerichtsurtheile befangen war. Die Judenschaft, die diesem Falle gegenüber mit bedeutenden Mitteln eintrat, fast die gesammte Presse in ihrem Sinne bestimmte und selbst die nicht eigentlich hörigen Organe mehr oder minder beeinflusste, hat zwar ein freisprechendes Urtheil erlebt, aber nur um den Preis einer Processgestaltung, deren Charakterbild in der Geschichte der Justiz selbst wichtiger sein dürfte, als an sich und für die Judenfrage ein ganzes Dutzend gelungener Abschlachtungen sein könnten. Das damalige Verfahren auf dem ungarischen Boden, welches sich ins Angesicht Europas und der Welt, unter Eingriff höchster Staatsorgane, abspielte, hat nicht blos eine umfassende Solidarität des Hebraismus sichtbar gemacht, die mit allen Mitteln auf die Justiz drückte, sondern auch bedenkliche Anzeichen für das Urtheil darüber geliefert, welche Kräfte eigentlicher Gerechtigkeit in Europa noch zu Gebote stehen mögen, um sich in andern Fällen und an andern Orten hebräischen Versuchen von Justizunterschlagung entgegenzustemmen.

Ungefähr ein Jahrzehnt später hat sich in Preussen zur Tisza-Eszlarer Sache ein Gegenstück dargeboten, der Xantener Mord eines Knaben, der mit bekanntem kunstgerechten Schlächterschnitt am Halse blutenleert aufgefunden wurde. Auch in Bezug auf die nothwendige Handhabung der Justiz sind — eine Ungeheuerlichkeit in Preussen — arge Anklagen erhoben worden, so dass ich als mindeste Forderung, wenn ich Vorschläge zu machen hätte, die Einführung einer allgemeinen Oeffentlichkeit der Voruntersuchung an jene Vorgänge knüpfen würde. Wenn manche Leute auf den Gedanken kommen, es existire sozusagen eine Hebräercamorra, die in gewissen Fällen nothwendige Handlungen der Justiz kreuze, ja mit Erfolg lahmlege, so kann man über solche Annahmen Angesichts mancher öffentlich behaupteter und unwidersprochen gebliebener Umstände nicht grade erstaunen. Im Lande einer früher verhältnissmässig im Rufe der Gediegenheit stehenden Justiz, im Preussen Friedrichs des Grossen und seiner Exempelstatuirung an rechtsbeugenden Richtern, wäre es auch nach der Bismarckschen Aera wohl noch angebracht und vielleicht einigermaassen möglich, die beunruhigte Gesellschaft bezüglich Exactheit und Gewissenhaftigkeit der Rechtspflege durch energisches Eingreifen wieder zu beruhigen, — eine Bemerkung, die keineswegs blos in Bezug auf die Consequenzen des Xantener Schächtungsfalles gemacht sein will, sondern sich auch auf Anwaltszustände und überhaupt auf vieles Andere in der sogenannten Gerechtigkeitsübung erstreckt.

Seit Vorstehendes über Tisza-Eszlar und Zubehör geschrieben und dem Publicum zur Erwägung nahegelegt worden, hat sich die Lage bezüglich der Blutmorde durch zwei Fälle objectiv qualificirtester Art verschärft. Zu dem böhmischen, nämlich der Abschlachtung eines jungen Tschechenmädchens im Walde bei Polna, ist gleich im Jahre darauf, in dem auf diese Weise ominösen Schlussjahre des 19. Jahrhunderts, die sichtlich analoge Abschlachtung eines Gymnasiasten zu Konitz gekommen, wiederum, wie im Xantener Falle, in einer Stadt Preussens, aber diesmal nicht im Westen sondern im Osten, nämlich im jüdisch und polnisch stark gemischten (provinciell so genannten) Westpreussen. Mehr fast noch als die berechtigte Annahme des Schächtmordes selbst hat die Unzulänglichkeit von Polizei und Justiz die Bevölkerung, und zwar nicht blos die Localbevölkerung, in Unruhe versetzt und monatelang zu Demonstrationen mit der That veranlasst, obwohl regierungsseitig ein ausserordentliches Maass von militärischen Niederhaltungskräften aufgeboten worden. In Polna war es wenigstens noch zu einer Verurtheilung durch Geschworene gekommen, der freilich, wie auch bei andern ähnlichen Judenverbrechen längst erprobt, eine Cassirung durch die Wiener Centralstelle folgte. In Konitz ist aber trotz aller äussern Veranstaltungen und eines grossen Apparats von Untersuchung, die allerdings erst allzu spät in Gang kam, nicht das Mindeste herausgekommen. Es scheint bereits feststehender Usus der Geschichte zu sein, dass es gegen Blutmorde eine gerechte Völkerrache in Form der Justiz nicht geben darf. Beim Inquiriren ist sogar meist der Gesichtspunkt eines Blutabzapfungsmordes kaum als zulässig, geschweige als für die Untersuchung maassgebend anerkannt worden, wie bestimmt sich auch der objective Thatbestand für die nächste und unmittelbare Wahrnehmung qualificiren mochte. Gut- oder Judachten von irgendwelchen Centralstellen her, wo das Judenblut in der Intellectuaille am ansehnlichsten vertreten, sind überhaupt die methodischen Mittel, durch welche die frischen Unmittelbarkeiten der Örtlichen Anschauung sowie des local orientirten, gesunden und ehrlichen Volksverstandes formell hinfällig gemacht zu werden pflegen. Auch Abordnungen seitens polizeilicher Centralstellen haben sich nicht selten so angelassen, dass sie als indirect judenseitig qnalificirt werden konnten.

Ueber Volksdemonstrationen darf man sich überall da nicht wundern, wo der ordentliche Weg Rechtens keine Befriedigung und Beruhigung schafft. Mindestens ist es eine starke Zumuthung, dass die Völker auf die Dauer Vorkommnisse wie die fraglichen dulden sollen, ohne irgendwie zu reagiren und ihrer Meinung einen sichtbaren Ausdruck zu geben. Zu sonderlich Weiterem ist es aber bis jetzt nicht gekommen, und als Volksmittel gegen das Uebel selbst können blosse Demonstrationen doch sicherlich nicht gelten. Der gespannte Zustand wird hiedurch nicht ausgeglichen. Auch ist es für arische Völker keine geringe Schmach, das antiarische Vorgehen und die Dummfrechheit der Hebräer bis in solche Gräuel hinein straflos ausgreifen lassen zu müssen.

3. Was die Hebräer an frecher Bestreitung der Schächtmorde geleistet haben, hat während der letzten Jahre des Jahrhunderts ein ebenbürtiges Seitenstück darin erhalten, dass sie, und zwar am sichtbarsten in Frankreich, den Verrath unter ihre Flügel genommen und dabei die Justiz in eine Ju—d—stiz, ja überhaupt die französische Republik vorwaltend und handgreiflich in eine Judenrepublik verwandelt haben. Wenn aus dem Volk der Judasse, also aus dem Volk des Verraths, ein Vaterlandsverräther producirt und überdies von diesem Volke mit allen Mitteln vertheidigt, ja als ein Märtyrer und Opfer militaristischer und chauvinistischer Processführung ausgegeben wird, so ist dies an sich traditionsgemäss nur zu begreiflich. Nur der Umfang, den die Affaire angenommen, und der Weltwiderhall, den sie gefunden, sind ein bisher unerreichtes Aeusserste an universell frecher und obenein dummfrecher Judenbethätigung gewesen. In der That hat sich auf dem classischen Boden der Freiheitsversuche, in dem mit der epileptischen Seite der Revolution schon über ein Jahrhundert ringenden Frankreich, als Frucht der dortigen Schein- und Halbfreiheit ein Juden- und Börsenregime eingeschlichen, welches im Jahre 1898 die Maske der affichirten Humanität und Freiheit so weit zu lüften dummfrech genug wurde, dass sich die ganze Völkermisere und Völkerschande durchschauen liess, die in dem Eintreten für den Landesverräther Dreyfus und in den zugehörigen Nebenprocessen, namentlich zunächst in dem ebenfalls allerweltsberühmten Zolaprocess zu Tage trat. Könnten wir, statt „allerweltsberühmt“, sagen: weltberüchtigt, so wäre diese sich an den Fall knüpfende Völkerschmach nicht ein Hundertel von dem, was sie zunächst actuell und effectiv bedeutete. Wenn jemals der judsche Pressrattenkönig mit seinen millionenfach verwachsenen Schwänzen eine Rolle gespielt und Völker wie Volk aufs Aergste düpirt und aufs Tollste gefoppt hat, so ist es in dieser dreyfusistischen Justizaffaire von anerkanntem und wahrhaft komischem Weltwiderhall geschehen. Bei ihr hat es sich gezeigt, bis zu welchem Grad und Umfang eine camorristisch publicistisch genährte Juden Solidarität durch alle Lande und durch alle socialen Schichten hin, vor Allem aber in den geistigen und literarischen Classen, besteht und für ihre Zwecke zu wuchern und zu täuschen versteht.

Dieser Dreyfusismus und Zolismus, wie man das Ding nach jenem äusserlichen, aber Weltdimensionen annehmenden Symptomencomplex nennen könnte, hat den vorgängigen, aber auch hier noch mit seinen Personnagen hineinspielenden Panamismus gradezu in Schatten gestellt und, wenigstens verhältnissmässig, zu einer Kleinigkeit degradirt. In einer so crassen Weise ist judäische Ueberhebung und Schamlosigkeit Frankreich und der Welt gegenüber literarisch noch nie bethätigt worden als in diesem, um auch unsererseits das herkömmlich Judenpompöse zu carikiren, — als in diesem Process der Processe und Skandal der Skandäler. Ja ja, ein Lied der Lieder könnten Frankreich, ja könnten alle Völker, soweit die Zeitungsheimsuchungen reichen, darüber anstimmen, welches Juden-Unisono ihnen über die betreffende Affaire zugemuthet worden. Ein eignes modernes Buch der Bücher könnten sie darüber aufmachen, welche Fälschungsungeheuerlichkeiten ins Spiel gesetzt worden, um eine sogenannte öffentliche Meinung im Sinne des Judeninteresse zu fabriciren. Mit den Manieren eines keifenden und schwörenden Hausirjuden hat an der Stelle, wo man sonst nur in äussersten Fällen ein Krähen des gallischen Hahns zu vernehmen pflegte, das Mundwerk unter der Judäernase die Welt beschrieen und beschwörigt. Das ganze Romanschmutzfinkenthum mit seinem Zubehör von sittenvergiftenden Hintertreppengrimassen ist für die Heiligkeit der judschen Sache und für die Hehlung und Loseisung jüdischen Landesverraths aufgestanden. Nicht blos zu einer Haupt- und Staatsaction, wie man das herkömmlich nennt, sondern zu einer Haupt- und W e l t action haben die Jüdchen diesen ihren zolisirten Dreyfusfall aufzubauschen vermocht, grade als hätte sich ihr Ursündenfall in einer neuen verbesserten und vermehrten Auflage am fin de Judensiècle in Prachtband und mit Goldschnitt herauszugeben. In der That ist auch der Goldschnitt mit dem zugehörigen Allerweltspresspapier das Hauptmittel gewesen, mit dem diese neumodischen Makkabäer zwar nicht geglänzt, aber doch wenigstens für unkennerische oder unbeschützte Augen weithin und in alle Winkel hinein geglitzert haben.

Wer quantitativ noch keine zureichende Vorstellung von der Tragweite der Judenmache hatte, der musste es an diesem äussersten Skandalialle erfahren. Wenn aber die Völker in ihren gebildeteren Schichten und schliesslich auch in ihren Massen durch einen solchen Fall judenbezüglich nicht klug werden sollten, dann wäre ihnen überhaupt nicht zu helfen. Jedoch darf man, wenigstens auf die Dauer, eine entsprechend hochgradige Stumpfheit und Verkommenheit nicht annehmen, wenn man nicht etwa schon mit dem absoluten Verfall rechnen und Alles kurzerhand preisgeben will. Wir nun sind von Derartigem weit entfernt und nur der Meinung, dass es einiger Zeit bedarf, die Einlullung von Jahrhunderten, ja gewissermaassen und in geistiger Beziehung von Jahrtausenden, mit einer aufgeklärten Aufraffung zu vertauschen. Die Humanitäts- und Fortschrittsheuchelei nebst ebenso heuchlerischer wie sentimentaler Philanthropie sind es gewesen, was zusammen mit einem durchaus unnatürlichen und falschen, das Ungleiche umlügenden Gleichheitskitzel sozusagen die freiwillige Schwäche der modernen Völker verschuldet und so uns Arier den ärgsten Dummfrechheiten hebräischen Ursprungs und actueller Nasenmache überantwortet hat. Wird ein Hebräer in einer dem Vortheil der Sorte nicht passenden Weise zur Rechenschaft gezogen, so geberdet sich die Judenheit derartig toll, wie wenn sie der vornehmste und allersouveränste Staat für sich wäre und ein Recht hätte, jedes ihrer Glieder, falls es ihr beliebt, der Jurisdiction anderer Völker zu entziehen oder vielmehr zu unterschlagen. Angesichts solcher auserwählten Ansprüche sind eben auch auserwählte Gegenmittel am Platze, und vor allen Dingen ist überall die Judenmeinung zu ducken, als wenn die Freiheit in der Freiheit der Judenverbrechen zu bestehen hätte. Das Vive le crime, welches zur mehr oder minder verhehlten, von Verrückten und insbesondere moralisch Irren auch gelegentlich schamlos ausgesprochenen Judendevise geworden ist, muss überall und in allen Formen, wo es sich geistig oder mit der That regt, zurückgeworfen und in seiner Menschheitsfeindlichkeit blosgestellt werden.

Hiefür ist es aber erforderlich, sich zu hüten, den Kern der Judenfrage im materiell Wirthschaftlichen und blos Socialen zu suchen. Hier liegt das Schwergewicht nicht, sondern grade im Gegentheil, im eigentlich Geistigen. Das Materielle, so wichtig es ist, kann nur als eine secundäre Wirkung primitiver Ursachen gelten, die das geistig Menschliche in seiner Allgemeinheit und speciell auch als eine Art Quasireligionsbestandtheil repräsentiren. Man verschiebt, ja man verrückt die ganze Judenfrage, wenn man sie zu einer blos ökonomischen und socialen machen will. Auch das eigentlich Politische ist, wie besonders das Schicksal Frankreichs nach Abschluss des Judenjahrhunderts handgreiflich lehrt, nicht das für sich allein Entscheidende. Die Judenregierung ist dort keine Nebenregierung mehr, sondern bereits in den ersten staatsleitenden Aemtern ansässig und bis in die Armee hinein reichlich verzweigt und vertreten. Sie hat wagen können, den zweimal verurtheilten Dreyfus zu begnadigen. Aber auch ihr Gegner, der Frankonationalismus, ist judendurchsetzt, ja judengeleitet genug, um die Gesammtmisere vollzumachen. Wenn also die offenbare Zersetzung der dortigen Staaterei eine über Alles in der Welt entscheidende Lehre sein könnte, dann wäre an allem national selbständigen Völkerdasein zu verzweifeln. Die geistigen Gründe des bessern Menschheitsdaseins wurzeln aber tiefer und können auch eine formell politische Selbstzersetzung der Staaten aufwiegen und durch Stützung anderartiger Neubildungen wieder ausgleichen. Die grosse französische Revolution war zu äusserlich und einseitig politisch; radicalere Umschaffungen bei andern Völkern werden jenem verhängnissvollen Mangel dadurch abzuhelfen haben, dass sie auch geistig und namentlich auch bezüglich wirklichen Rechts Anker werfen und sich so eine bessere Haltung sichern. Sobald aber auf eigentliches und wirkliches Recht zurückgegriffen wird, kann auch das in der Judenrace verkörperte Verbrechen sich nicht mehr für Recht ausgeben und als solches durchsetzen. Heute hat die Verwahrlosung des Geistigen soweit geführt, dass, so höhnend widersinnig es klingt, ein Recht zum Verbrechen schon vielfältig in Anspruch genommen wird.

4. Die gesammte Geschichte zeigt uns, dass die Völker-und Volksmittel, die gegen das Dasein der Hebräer angewendet wurden, völlig unzureichend geblieben sind. Eines der anscheinend grössern Mittel war die Zerstörung Jerusalems und des Judenstaats durch die Römer. Was half es aber sonderlich, das Brutnest zu treffen, wenn die längst in alle Welt und in das Römerreich zerstreute Brut ihr Wesen forttreiben konnte! Nur die Vernichtung der ganzen Nationalität hätte die damalige Welt von dem schleichenden Uebel befreien können. Allein die römische Herrschsucht, die durch Aufsaugung aller Völker ihr eignes Reich immer mehr degenerirte und ins Sinken brachte, lief eher auf das Gegentheil hinaus und begnügte sich mit der Zerstörung von Städten und Staaten auch da, wo bessere Motive ganz andere Ziele ins Auge zu fassen gehabt hätten. Auch das bischen innere römische Ausgreifen gegen die christische Propaganda, welche zunächst nur von Hebräern und dabei reichlich von Gesindel vertreten wurde, konnte gegen das Fortwuchern und weitere Einschleichen der Race nichts verschlagen. Die römische Weltreichsfäulniss blieb eben der Boden, auf dem die ausbeuterische Trugnationalität gedeihen musste.

War überdies das Christische einmal durchgesetzt, so musste es trotz häuslicher Reibungen mit dem Mosaismus stets und auch im Mittelalter zur Rückendeckung des Hebraismus dienen. Die nur zu berechtigten mittelalterlichen und theilweise auch späteren Volksausgriffe gegen die Juden wurden von den christlichen Priestern absichtlich ins blos Religionistische missdeutet und missleitet. Auch konnten blosse örtliche Vertreibungen wenig helfen, zumal die Hebräer es verstanden, sich nachträglich immer wieder einzuschleichen. Die Absonderung in Ghettos, also in besondere Stadttheile, zu welcher sie sich allerdings genöthigt sahen, internirte sie zwar in einigem Grade, verschaffte ihnen aber Unter sich einen nur um so engeren Zusammenhang. Auch blieb es ein klaffender Widerspruch, einen der Ihren als Religionsstifter zu cultiviren und das Volk, dem er angehört hatte, zu verurtheilen. Das Geistige verherrlichen und mit dem Leibhaften, dem der fragliche Geist traditionsgemäss entstammen sollte, eine Art Volkskrieg führen, das konnte nie recht zusammenstimmen. Kein Aberglaube, keine Theorie von dem später verworfenen früheren sogenannten Volk Gottes, konnte jene Inconsequenz und jenen Widerspruch jemals ausgleichen. Man hätte gegen den ungehörigen Geist selbst Front machen, also das Christische selbst verurtheilen und abschaffen müssen, um in die Lage zu kommen, die leibhaften Hebräer auf Nimmerwiederkunft abzuthun. Sie aus einzelnen Ländern vertreiben und sie sich nach andern wenden lassen, musste sich jederzeit als ein kurzsichtiges und trügerisches Mittel erweisen.

Ebendahin gehört auch der eingeschlichene Volkswahn, die Juden gehörten nach Palästina, und es wäre gut, wenn sie sich Alle dorthin exportirten. Wenn manche Religionsjuden ihre vermeintliche alte Glorie im Sinne tragen und demgemäss ein Zion wiederhaben und neugründen möchten, so ist dies begreiflich. Wollten aber andere Völker Derartiges begünstigen, so wäre dies eine Thorheit. Die sogenannten Zionisten von heute suchen jenen Wahn anderer Völker mitzubenützen, um irgend eine exotische Zionsgründung auf Actien, die sie bankmässig angeblich vorbereiten, auch nichthebräischem Publicum annehmbar und als eine Art Lösung der Judenfrage erscheinen zu lassen. Wäre Derartiges überhaupt ausführbar, so würde seine Durchführung nur eine Steigerung der Judenmacht bedeuten. Das Ding, das sich jetzt über die Welt hinschlängelt, erhielte auf diese Weise eine Art Kopf, und das Umringeln der Völker sowie das Einringeln in sie müsste sich noch schädlicher und gefährlicher als bisher gestalten. Man sei doch zufrieden, dass die Römer mit dem hebräischen Jerusalem ein Ende gemacht haben und dass sich ein späteres, byzantinisch galvanisirtes und islamitisch besessenes nur als leerer Name und höhnende Nachcaricatur der Geschichte hat produciren können. Es wäre ein wunderlicher Beruf moderner und besserer Völker, der hebräischen Schlange, die zur Schmach und zum Schaden dieser Völker lange genug ihr Wesen getrieben hat, noch einen Extrakopf verschaffen zu wollen. Dies hiesse die Geschichte zurückschrauben und hinterher so Etwas wie eine neue aufräumende Römerthat nothwendig machen. Es hiesse zum Anfang zurückkehren, wo in einem ganz andern und weit durchgreifenderen Sinne ein Ende zu machen ist.

5. Das erforderliche Durchgreifen heute und in absehbarer Zeit von Regierungen erwarten, wäre ein Verkennen der Weltlage und der staatlichen Zustände, wie sie sich nunmehr mit dem Abschluss des Jahrhunderts Demjenigen präsentiren, der keinen Beschönigungen und Abschwächungen raumgiebt. Auch hat die Erfahrung genugsam gelehrt, was überhaupt von Regierungen zu gewärtigen ist. Mit seltenen Ausnahmen, wie derjenigen Friedrichs II von Preussen, der auch über die Juden im Sinne Voltaires dachte und ihnen wenigstens keinen Vorschub leistete, wenn er auch gegen sie nur wenig thun und sie nur in Einzelheiten kreuzen konnte — mit derartig isolirten Ausnahmen haben der Regel nach die Machthaber und Regierungen, anstatt auf Schutz ihrer Völker gegen die Hebräer zu denken, vielmehr ursprünglich für Schutzgelder und später für andere Dienste oder vermeintliche Vortheile gradezu Judenschutz betrieben. Vielfach konnte man letzteres Verhalten ohne Weiteres als eine Auslieferung der Nationen an die hebräerseitige Ausbeutung bezeichnen; ja es bedeutete meist die Concessionirung eines schleicherischen Raubtypus zur mehr oder minder freien Bethätigung seiner aufzehrerischen, die Habe und indirect wo nicht gar direct das Leben der andern Völker gefährdenden Art.

Wie weit es die Juden auch in unsern Zeiten in Beeinflussung der verschiedensten Regierungen gebracht hatten, das zeigte recht handgreiflich 1878 das Beispiel des Berliner Congresses, auf welchem sich die Disraeli und Bismarck, ja wie man carikirend auch sagen könnte, die Disrael und Bis—rael die Hand reichten, um Rumänien eine sogenannte Judenemancipation als Vorbedingung der weitern Constituirung dieses Staates aufzunöthigen. Auf diese Weise wurde den Rumänen, bei denen eine massenhafte jüdische Bevölkerung haust, eine colossale Judenlast aufgebürdet, die sie auch durch etwas ausweichende Einrichtung von Paragraphen ihrer Verfassung nur um ein Geringfügiges leichter zu machen vermocht haben. Dergestalt gefällig erwies sich den Judenzumuthungen gegenüber ebenderselbe Bismarck, der schon in den nächsten Jahren mit gleicher Skrupellosigkeit den Versuch machte, den inzwischen hervorgetretenen, meist junkerischen und sich christisch anstellenden sogenannten Antisemitismus für seine innere Partei- und Wahlpolitik mitzubenützen, dieses Unternehmen aber aufgab, als es sich ihm politisch nicht ergiebig genug gestalten wollte. Hatten doch auch früher unter seiner Staatsleitung die Juden ihre erste Jubelzeit gehabt; waren sie doch grade durch seine Begünstigung, nämlich durch diejenige, die sie ihm mit Verherrlichungen und diejenige, die er ihnen angedeihen liess, erst recht in die Aemter eingezogen und hatten parlamentarisch zu ihrem Vortheil mitgesetzgebert! Er selbst war bezüglich der Judenfrage so unkundig, dass er deren Lösung in einer Verschmelzung der Deutschen und der Juden suchen konnte, offenbar nach dem Vorbilde junkerischen Heirathens von Judengeld. Ueberdies laborirte er an einer wenn auch etwas verblassten christischen Gedankenbeimischung, die ja überhaupt den ganzen Feudalstand und die Staaten, soweit sie von diesem Stande beeinflusst werden, zu einer wirklich geschweige durchgreifend antihebräischen Haltung unfähig macht.

Etwas noch Entscheidenderes lehrt aber Frankreich, wo am Schluss des Jahrhunderts die Regierung nicht blos judenbeeinflusst, sondern unmittelbar und handgreiflich eine Hebräerregierung ist, die dem Judenblut, ja den Religionsjuden auch die Armee in allen Richtungen und Beziehungen ausgeliefert hat. Es soll hiemit nicht gesagt sein, dass diese Art Fortschritt zum Verfall und die entsprechende staatliche Selbstzersetzung nicht auch in andern Ländern stark vertreten wäre, und dass sie nicht auch bei uns jetzt schon recht erhebliche Analogien aufzuweisen hätte. Allein jenseit der Vogesen ist Derartiges sichtbarer und hat sich im nachrevolutionären und recht eigentlich so zu nennenden Judenjahrhundert öffentlich bis zur unbehindertsten Frechheit zugespitzt. Dort noch von Maassregeln reden, um die Beherrschung der Verwaltung, der Parteien, des Parlaments und der Geschäfte durch eine in Vergleichung mit der Gesammtbevölkerung verhältnissmässig nicht bedeutende Anzahl früher statistisch constatirbar gewesener und jetzt danach veranschlagter Juden auf dem Wege von persönlichen Einschränkungen und Ausschliessungen zu beseitigen, wäre übel angebracht; denn wo es heissen muss, l’Etat c’est le j u i f, da ist eben die ganze Maschine schon aus den Fugen und schon so in Hebräerhänden, dass sie nur für Hebräerzwecke arbeitet. Annäherungen an etwas Aehnliches finden sich aber auch anderwärts, und auch bezüglich unserer eignen Zustände in Deutschland habe ich in dieser Auflage darauf verzichtet, irgendwie mit Maassregeln und Mitteln zu rechnen, für welche die Regierungsmaschinerie, der Parlamentarismus und überhaupt der Staat in Anspruch genommen werden müsste. Hiedurch ist an Erörterungen und Ausführungen viel weggefallen, was im praktischen Hauptpunkt nur einen Sinn behalten konnte, so lange sich mit nicht wesentlich verjudeten Regierungen rechnen liess. Ein echter Antihebraismus musste allerdings von jeher oppositionell gerathen; allein es bedeutet mehr, wenn er Angesichts eigentlicher Judenstaaten oder solcher Staaten, die sich schon im Vorstadium dazu befinden, von jeglicher Regierungshülfe, als von etwas unter den obwaltenden Umständen Widersinnigem, Abstand nehmen muss.

6. Kann man nun mit regiererischen Mitteln und Wendungen gegen die Juden so gut wie gar nicht rechnen, so lange die Staatszustände bleiben, was sie sind, oder sich gar noch verschlechtern, so darf man auch kein Gewicht mehr auf Maassregeln legen, die einzig und allein unter der Voraussetzung ausführbar sind, dass antihebräisch erstarkte oder wenigstens erstarkende Regierungen zur Verfügung stehen. Ein von mir erdachtes und in den frühern Auflagen näher gekennzeichnetes Mittel war die Mediatisirung der jüdischen Finanzfürsten und Bankmachthaberschaften. Wie im Politischen die kleinern Herrenthümer und Feudalgewalten durch den neuern Staat mittelbar gemacht worden, so sollten auch jene gesellschaftlichen Geldmächte, die sich in Hebräerhänden concentriren, also das ganze jüdische Finanzprotzenthum, zunächst unter die Controle des Staats kommen, der der Verwaltung ihrer Reichthümer Curatoren beizugeben habe, und schliesslich ganz vom Staate abhängig werden. In der That verträgt es sich schlecht mit den Hoheitsrechten des Staats und ist überdies nationalschädlich, wenn jüdische Einzelpersonen oder Institute, die über Milliarden gebieten, direct oder indirect eine gesellschaftliche Herrschaft ausüben, die nicht blos zum Staat im Staate, sondern oft genug zum Staat über Staaten wird, ja man könnte spöttisch sagen einen sich übermenschheitlich geberdenden Ueberstaat vorstellen will.

Ja, der Judenreichthum im Ganzen, auch ohne Beschränkung auf seine äussersten Zuspitzungen, gefällt sich bereits in der Rolle überstaatlicher Machtübung. Was ich früher mit einer noch rücksichtsvollen Bezeichnung Racenökonomie der Juden genannt habe, bildet hier das Fundament, und die dieser Racenökonomie entsprungene Geldherrschaft der Hebräer ist schon für sich allein eine arge Thatsache. Sie beruht nicht auf ordentlichem Erwerb, sondern meist specifisch auf einem Reichthum, der durch Betrug und überhaupt schlechte, völker- und volksausbeuterische Praktiken zu Stande gekommen. Die Einseitigkeit abstracter Volkswirthschaftslehre, die fast immer nur mit einem normalen Gange der Dinge rechnet, lässt im Bereich ihrer allgemeinen Naturgesetze der Wirthschaftsgestaltung den gewaltigen Einfluss des Betrugs ausser Acht. Die ökonomische Vertheilung gestaltet sich auch sozusagen nach Naturgesetzen des Betrugs, d. h. nach Maassgabe der Wirkungen aller schlechten, sei es persönlichen, sei es sachlichen Mittel und Mächte der Aneignung. Der Eroberung im Politischen entspricht das Erschleichen, das spitzbübische Erlisten und Erraffen im Oekonomischen. Hierin haben sich nun die Hebräer weltgeschichtlich immer hervorgethan und was ich, wie erwähnt, in allzu anständiger, um nicht zu sagen vornehmer Wortbildung unter dem Namen Racenökonomie verstanden, war und ist in der Hauptsache fast nichts als ein geschäftliches Lug- und Trugsystem.

händlerische Function oder die Capitalmacht an sich ist, was ein so starkes Maass von Betrug und volkswirthschaftlich wucherischer Ausbeutung mitsichbringt, wie es die Hebräer jederzeit und an allen Orten erreicht haben. Die Function giebt nur die Gelegenheit; aber die persönliche Racenanlage und der schleicherische Raubthierbestandtheil darin ist es, wodurch die Handlungen erst den diebischen und ausraubenden Charakter aufgeprägt erhalten. Demgegenüber ist es auch kein Verstoss gegen das Princip des Eigenthums, wenn man derartige Anhäufungen nicht als richtig erworben anerkennt, sondern in ihnen ein Stück ungerechter Weltgeschichte sieht, welches ebenso weltgeschichtlich rückgängig zu machen und auszugleichen ist. Letzteres würde jedoch auch nur eine verhältnissmässig kleine Maassregel in einem Bereich sein, in welchem es sich auf die Dauer und in letzter Consequenz nicht darum handeln kann, blos Besitz und Vermögen, sondern die persönliche Wurzel in den Personen selbst zu treffen.

Nach diesen kurzen Hinweisungen lässt sich bemessen, wie das zwanzig Jahre vor dem Schluss des Jahrhunderts vorgeschlagene Mittel einer Mediatisirung der hebräischen Finanzprotzen zwar an sich vollgültig bleiben konnte, aber in Bezug auf die Ohnmacht der inzwischen immer mehr verjudeten Staaten und überdies auch in Rücksicht auf die Nothwendigkeit von Durchgreifenderem seine Anwendbarkeit und Bedeutung verlieren musste. Wie die Dinge am Eingang des neuen Jahrhunderts stehen, wäre eher eine Mediatisirung der Staaten durch die jüdische Finanzwelt, als das Umgekehrte zu gewärtigen. Die Staatenohnmacht gegenüber dem Judenblut, die sich in Sachen der Schächtmorde so greifbar verrathen hat, findet ihr Gegenstück in der fast willenlosen Unterordnung unter die jüdischen Geldmächte und Geldkünste, die in allerlei Ländern schon lange sogar finanzministerlich durch Hebräer vertreten und begünstigt worden sind. Wie soll man Angesichts solcher Verhältnisse noch Gewicht auf Maassregeln legen, bei denen von vornherein die Voraussetzung die war, dass sich das Hebräerblut, wo es bereits in leitende Stellen gelangt, doch noch ausscheiden liesse!

7. Da der jetzige gemeine Lauf der Staaten- und Staatsentwicklung eine unwillkürliche, sei es administrative, sei es gesetzgeberische Entjudung, die durch persönliches Reagiren erfolgte, gar nicht absehen lässt, so lohnt es auch nicht, noch speciell und eingehend die Hinausbeförderung des Hebräerbluts aus den Aemtern zu erörtern, wie noch in der vorigen Auflage dieser Schrift geschehen. Auch hier ist das Umgekehrte, nämlich die Hineinbeförderung, die sich immer mehr steigernde Thatsache, wovon einiger hier und da aus, christisch feudalen Gründen blos zu etwas Fernhaltung von Religionsjuden sich regende und bethätigende Widerstand auch keine sonderlich zu veranschlagende Ausnahme bildet. Allerdings widersetzen sich junkerische Elemente, und zwar meist im Bunde mit pfäffischen, überall mehr oder minder dem Eindringen von Religionsjuden in die Staatsämter. Allein diese gegnerische Concurrenz von Junker und Jud leistet wenig, zumal Christisches und politisch Reactionäres nur einen religionistisch häuslichen Streit ergeben und auch, hievon abgesehen, eigentlich meist nur ein Balgen räuberischer Ueberlieferungen und Triebe mit schleicherischen in Frage kommt. Wo die Feudalen zurückgedrängt werden, da drängen sich die Hebräer nebst Hebräergenossen ein und nehmen den Hauptantheil für sich, während das Dritte, die übrige Gesellschaft, bisher noch immer zu kurz gekommen ist.

Solche Vorschläge, wie Reducirung der hebräischen Beamten nach Maassgabe der Bevölkerung, oder allmähliche Ausscheidung der jetzigen Inhaber aus besonders gefährdeten Bereichen, wie namentlich aus der Justiz und dem Unterricht, — alle derartigen Vorschläge, von denen früher noch Notiz zu nehmen war, haben ihre praktische Bedeutung verloren, weil sie in einem doppelten Sinne chancenlos sind. Erstens fehlen zunächst alle Anknüpfungspunkte, sie auszuführen, und sobald durch Zustandsänderungen die Kraft zur Verwirklichung solcher Entwürfe gewonnen wäre, würde eben diese Kraft viel weiter tragen und sich nicht auf solche Aufgaben beschränken, die sich alsdann von selbst miterledigt finden müssten. Auch die Hinweisung darauf, dass es ein Ablehnungsrecht hebräischen Richtern gegenüber geben müsste, hat nur theoretisch aufklärenden Werth. Der Antihebraimus müsste erst weit umsichgegriffen haben, damit solche Ablehnungen der Regel nach Erfolg hätten; aber unter solchen Umständen würde von vornherein Judenblut wohl nicht mehr in richterlichen Functionen anzutreffen sein.

Wie kommt es jedoch, kann man fragen, dass die Juden immer mehr in die Aemter zu dringen und überhaupt den Staat für sich auszubeuten vermögen? Ist das nicht etwa ein Zeugniss für ihre Befähigung? Nein, es ist nur ein Zeugniss für die Verrottung und Verderbtheit der Zustände und für die Unfähigkeit, namentlich aber den Mangel an Einsicht bei denjenigen Personen, die, obwohl von anderer Nationalität, doch den betrügerischen Künsten und Schmeicheleien der Hebräer nachgeben. Ich habe jedoch hier nicht eingehend von Zersetzungsgründen der Staaten, von verfallenden Dynastien und Ständen oder überhaupt von Elementen zu reden, deren unzulängliches Wissen und Können und deren eitle Beschränktheit sie umgarnenden Judenkünsten besonders zugänglich macht. Beispielsweise sind auch die Feudalen, und was aus ihren Kreisen über sie hinausgewachsen, nicht danach angethan, mit den Juden fertig zu werden. Obwohl man sich in jenem Bereich wenigstens theilweise judengegnerisch verhalten möchte, fällt man dennoch thatsächlich meist dem Entgegengesetzten anheim.

Staatschefs nun gar haben sich in der Geschichte häufig genug als judenumringelt erwiesen, wo sie nicht etwa von vornherein mit Absicht und aus verkehrtem Urtheil den Hebräern Vorschub leisteten. Wo und so lange also morsche Regierungen das vorwaltende Gepräge der Zustände bilden und zwar in dem grössern oder geringern Maasse, in welchem dies in allerlei Staaten der Fall ist, werden auch die Juden ein bald mehr bald minder, stets aber doch leichtes Spiel haben. Nur aus diesem Gesichtspunkt begreift sich die so äusserst rasch zunehmende Verjudung der am meisten zersetzten Staaten, in denen entweder gar keine Dynastien oder aber, sei es verkommene sei es verkommende Elemente schalten, die in den Machthabergestellen stecken und manchmal weniger als Nullen sind. Wenn und wo Regierungen zu Judenpuppen werden, müssen sie eben danach geartet sein, und diese Inferiorität ist wahrlich den Hebräern nicht als Hebräerfähigkeit zu deuten. Zum Judenspielball wird nur, was schon in sich hohl und werthlos ist. Die Aussicht auf Besseres hängt hienach davon ab, dass sich in den Völkern andere und stärkere Kräfte zu leitendem Einfluss erheben. Auf welche Weise aber ein Volk zu Führern gelangen könne, die es von den Juden emancipiren, das ist deswegen schwer anzugeben, weil sich Derartiges vielgestaltig vollziehen kann und durchaus nicht an eine einzige bestimmte Wendung gebunden ist. Im Lande des Revolutionsursprungs, im verjudeten Frankreich, ist der Ausspruch begreiflich, die nächste Revolution werde eine gegen die Juden sein. Es giebt aber grössere Dinge durchzusetzen, die den Vorrang haben, mit denen jedoch unseres Erachtens auch das Verschwindenlassen der Juden Hand in Hand gehen wird.

Alle Wege, die zum Ziele führen, sind gut, wenn nur Kräfte und Personen vorhanden sind, die zum Einschlagen dieser Wege zureichen. An dem Formellen wird man keinen Anstoss zu nehmen und sich damit nicht aufzuhalten haben. Waffenkräfte sind in letzter Instanz wenigstens als Rückhalt nirgend zu entbehren, wo ernstliche Umbildungen der Zustände, namentlich aber wo persönliche Ausmerzungen in Frage kommen. Die übelste Gestaltung ist es freilich, wenn es unmittelbar und auf eigne Hand militärische Führer sind, welche die Initiative ergreifen und das Volk gleichsam repräsentiren. Indessen auch eine solche, an sich wenig anmuthende Lösung wäre den Hebräern gegenüber immer noch besser als gar keine. Jedoch habe ich an Derartiges nur erinnert, um bemerken zu lassen, wie viele andere Möglichkeiten es ausser dieser allergröbsten noch giebt. Was den Platz zersetzter Staaten und Regierungen einnehmen werde, ist in bestimmteren Zügen noch nicht absehbar; allein welche Form neue und bessere Mächte auch haben mögen, sachlich werden sie immer Mittel finden, mit der Judenmacht aufzuräumen. Die sociale und geistige Spannung, die eine Folge der Verjudung ist, wird immer grösser, und die Ausgleichungsmittel einer solchen gesteigerten Spannung können wir nicht nach dem bemessen, was allenfalls heute noch am Platze sein würde, wenn es sich durchsetzen liesse. Aus diesem Grunde haben wir ja auch auf die frühern Kennzeichnungen solcher nächster Mittel nunmehr verzichtet.

8. Inzwischen, ehe es nämlich zur drastischen Ausgleichung kommt, kann man sich wenigstens privatim durch Aufklärung über die Juden und durch entsprechende Energie in einem gewissen Maass hüten und wahren. Auch bleibt es ja nicht ausgeschlossen, dass in Staat und Gemeinde sowie in Körperschaften und Vereinen manche Fernhaltung oder Hinausbeförderung von Hebräerblut im einzelnen Fall gelingt. Säuberung muss eben überall im Auge behalten werden, und nur Illusionen oder gar falsche Parteiversprechungen bezüglich einer allzu leicht oder bald und obenein mit den gemeinen Mitteln herbeizuführenden Brechung der Judenmacht sind zu meiden. Der vulgäre und reactionäre Antisemitismus ergeht sich hier oft in einer analogen Täuschung oder gar Täuscherei wie der Socialismus, der ja auch in falschen Versprechungen und Vorwegnahmen luxuriirt und sich den Anschein giebt, von thatsächlich unzureichenden Mitteln alles Mögliche und Unmögliche zu gewärtigen. Die Judenfrage und die universelle sociale Frage haben das gemein, dass sie nur personalistisch beantwortet und nur unter Anwendung äusserst energischer Mittel endgültig gelöst werden können.

In beiden Fällen ist es eine Art Ausbeutungsbarbarei, verbunden mit politischen Vergewaltigungen, wohin Alles weist und was theilweise schon besteht. Steigert sich nun die Beschaffenheit der Zustände zu vollständiger Barbarei, so muss naturnothwendig ein antibarbarischer Rückschlag erfolgen, der sich drastisch, aber darum nicht selbst barbarisch gestaltet. Wie Antihebraismus nicht Hebraismus sondern das Gegentheil davon, so ist auch Antibarbarei nicht Barbarei sondern ein, freilich entsprechend strenges Ausgreifen gegen diese. Die Juden werden sich demgemäss in der Barbarei, die sie selbst heraufführen helfen, schliesslich auch selber begraben, indem grade die ungerechten und wüsten Zustände auch eine Aera starken Reagirens und starker Gegenmittel mitsichbringen müssen. Ein langsames Zurückgehen in Bevölkerung und Habe, welches durch eine Art ausschliessender und fernhaltender Aechtung judenseitig eintreten müsste, könnte allerdings zuletzt auch zum Verschwinden der Race führen. Es wäre dies ein verhältnissmässig ebener und sanfter Weg zur Ausmerzung des Schädlichen. Auch würde dieser Weg sich an die sonstige Noth-wendigkeit anschliessen, unter den bessern Völkern das Recht und die Sitten zu regeneriren, also streng gegen alles juristisch oder moralisch Verbrecherhafte Front zu machen. Allein jener verhältnissmässig milde Weg hat nach beiden Seiten hin den Nachtheil, dass er das Ungemach lange hinzieht und durch die Dauer des Vorgangs das relativ Gute wieder aufwiegt, was von seiner Unwillkürlichkeit herrührt. Dem chronischen Hinschleppen sind oft genug acute Wendungen vorzuziehen, und es ist sogar humaner, das langsame Schwinden der Belästigung einerseits und das entsprechend träge Aussterben andererseits durch alles das abzukürzen, was das höhere Recht der Geschichte, zumal barbarischen Zuständen gegenüber, an anderweitigen Mitteln darbietet. Beispielsweise könnten ausserordentliche Verbrechen gegen die bessern Völker und für diese ungewöhnlich peinliche Gestaltungen die Veranlassung werden, unmittelbarer zuzugreifen und die Völker- wie Volksinitiative ausgleichend und im heilsamen Sinne des Worts terroristisch zu gestalten. Schrecken und Gewaltmittel sind ja schon vom Sinai her das der Nationalität in deren eignem Rahmen Angemessene gewesen; warum sollte das nothwendig feindliche Verhalten der bessern Völker sich vor einem System scheuen, welches schon zum eignen Nutzen der Hebräer von deren eignen Führern befolgt werden musste! Dabei ist auch noch zu veranschlagen, wie das Recht des Krieges, zumal eines Krieges gegen die antiarischen ja antimenschlichen Angriffe fremder Parasiten, denn doch ein anderes sein muss als das des Friedens, insbesondere desjenigen zwischen sich gegenseitig achtenden und fördernden Menschheitselementen.

Nicht etwa die Niedrigkeit einer Race oder Nationalität ist es, was ihr Recht auf Existenz beschränken oder gar ganz in Frage stellen kann. Das zeigt sich am Beispiel der Chinesen, die gegen ausbeuterische Einnistungen einer händlerischen oder sonstigen Ausschussbevölkerung zur Gegenwehr offenbar ein Recht haben, obwohl diese Bevölkerungsinvasion von Speculanten und Abenteurern meist aus dem Bereich an sich höherer Racen und Nationalitäten herstammt und dabei Hebräer eben nur mitunterlaufen. Wohl aber ist räuberischer und piratenartiger Auswuchs dieser höhern Nationalitäten dabei stark und nicht etwa blos durch die Engländer, sondern mehr oder minder seitens verschiedenster Völker, und zwar ebenso mit Unterjochungs- wie mit Ausbeutungsbestrebungen vertreten. Es ist hier also die Behaftung mit einer raubthierartigen Eigenschaft, gegen welche die Ausgriffe, wenn auch nicht alle Wüstheiten in deren Formen, als vollkommen gerechtfertigt angesehen werden müssen, vorausgesetzt dass man nationalunparteiisch zu urtheilen vermag. Ob nun aber ein Raubthier mehr hinterhaltig schleichende als zum offen brutalen Vorgehen disponirende Eigenschaften hat, darauf kommt in der Hauptfrage, nämlich in der Frage des Rechts zur Gegenaction, nichts an, und es sind sogar die Schleichwesen, um nicht zu sagen Schleichthiere, Alles in Allem veranschlagt, noch schädlichere und gefährlichere Gebilde als die vorwaltend räuberischen. Auch hat sich die chinesische Methode der Abwehr am meisten gegen einen ebenfalls, wenn auch nur von Geisteswegen schleicherischen Eindringlingstypus, nämlich gegen christische Missionarerei gekehrt, und auch im Uebrigen hat sich der Antifremdenaufstand als eine Auflehnung gegen indirecte, nämlich wirthschaftliche Ausbeutung und gegen drohende directe Unterjochung gekennzeichnet. Jedoch ist hier nicht die Fremdenfrage der Chinesen, sondern unsere eigne Fremdenfrage weiter zu erörtern.

Wären die Juden blos eine niedrigere Nationalität, so würde ein Ausnahmeverhalten, etwa bezüglich Politik und Literatur, ihnen gegenüber genügen. Sie hätten alsdann nicht in allen Dingen auf Gleichheit Anspruch, möchten aber immerhin für sich nach Maassgabe ihrer Fähigkeiten existiren. Nun aber kommt zur Niedrigkeit noch das schleicherisch Raubthiertypische hinzu, welches sich nicht wegzüchten, wegerziehen, wegdomesticiren lässt. Die Schlange behält ihre Eigenschaften von Naturbeginn und in aller Geschichte; an ihr lässt sich die Schlangenhaftigkeit nur mit ihr selbst beseitigen. Kein geistiges, kein sociales, kein politisches System kann die Hebräer wesentlich zu etwas Anderm machen, als was sie sind und auch stets waren. Die Schädlichkeiten, aus denen sich ihr Nationalcharakter zusammensetzt, können daher nur mit ihnen selbst zurückweichen und verschwinden. Auch durch Mischungen werden sie gleichsam nur verdünnt und bessere Nationalitäten damit inficirt. Jene Eigenschaften bleiben auch da oder treten atavistisch wieder hervor, wo die Verbindung mit dem Weiblichen besserer Volksstämme beispielsweise durch blonde Haare und, wie es ausnahmsweise auch vorkommt, durch blaue Augen den innerlich trotzdem hebräischen Charakter bald weniger, bald mehr maskirt hat. Selbst Zeiträume von geologischer Ausdehnung könnten im Hauptpunkt keine entscheidende Wandlung mitsichbringen, nicht davon zu reden, dass social und politisch ein Ausschauenmüssen auf Hunderttausende oder gar Millionen von Jahren sogar bei günstigen Aussichten werthlos und ein schlechter, ja praktisch lächerlicher Trost sein würde. Indessen zeigt es sich bei richtiger Schlussweise gradezu als Widersinn, für bereits fest constituirte Typen an irgend eine, die wesentliche Charaktermitgift betreffende Wandlung auch nur denken zu wollen.

9. Nach Alledem ist Freiheit für Hebräer nur eine politische Concession zum Schädlichen, ja in einigen Richtungen zur Ausübung von verbrecherhaften Anlagen und Eigenschaften. Von unserm entschiedeneren Standpunkt aus handelte es sich aber nicht blos um die Frage der Freiheit, sondern bereits durchgreifender um die Frage der blossen Existenz. Dahin weist nämlich auch der Hinblick auf die Existenz und Integrität besserer Völker. Man veranschlage nur die Tragweite der Finanzen und nächstdem der Presse der Welt, deren äusserste Verjudung allein schon, und von allem Andern abgesehen, als handgreiflicher Belag für die unerträglichen Missstände gelten kann. Grade der sogenannte Radicalismus ist am intensivsten hebraisirt und auch religionistisch am ungenirtesten verjudet. Er steht fast immer nur für Freiheitsformalien ein, die auf ein unbehindertes Ergehen, ja eine Herrschaft des Judenthums abzielen. An eine Entjudung der Presse, als etwas für sich allein Durchzuführendes, lässt sich da gar nicht denken; nur die Wegschaffung aller Hebräerpersonen aus dem Besitz der Presse und aus der Mitarbeiterschaft wäre zureichend, lässt sich aber allein im Zusammenhang mit Wendungen denken, die überhaupt alles Hebräerdasein betreffen.

Wenn schon finanzielle Mediatisirungen, wie oben bemerkt, zu den Halbmitteln gehören, auf die unter den gegebenen Umständen zu verzichten ist, so lässt sich das geistige Gegenstück dazu, nämlich die Abschaffung der Judenpresse, ebenfalls nicht im Zusammenhang heutiger und ähnlicher Zustände denken, sondern muss, sobald sie erfolgen soll, ein Zubehör allgemein persönlicher Maassregeln und Actionen bilden. Erst indem die Hebräer auch sonst weichen und verschwinden, werden sie zugleich das Pressbereich räumen. Immerhin ist es gelegentlich möglich, ganze Schaaren von Zeitungen im Anschluss an politisch starke Wandlungen und Wendungen wegzublasen, und im Bereich dieser Möglichkeit haben die eigentlichen Revolutionen noch vor den persönlichen Machtusurpationen etwas voraus. Allein Derartiges genügt nicht, wenn wirklich aufgeräumt und überall im personalistischen Sinne eine bessere Ordnung und Beschaffenheit der Presse gesichert werden soll. Wir erinnerten an jene partiellen Wegfegungen nur, um von der Tragweite umfassenderer Auslöschungen schon durch bereits geschichtliche kleinere Antecedentien einen Vorbegriff anzudeuten.

Auch aus der besondern Gestaltung einzelner localer Judenfragen lässt sich schliessen, auf was es im Punkte des Durchgreifens ankommt, und wie da, wo man vorläufig nur die Freiheit in Frage stellt, eigentlich gleich die Existenz, also das Daseinsrecht erörtert werden sollte.

Rumänien und Algerien sind zwei für die Belastung mit Juden besonders lehrreiche Gebiete. Im erstern Lande ist es die grosse Ueberzahl, die man zu veranschlagen hat, da beispielsweise eine Stadt wie Jassy mehr als die Hälfte Judenbevölkerung aufweist, wobei überdies nur die religionistischen und demgemäss statistisch nachweisbaren Hebräer gerechnet sind. Wie soll es da eine ernsthafte Lösung der Judenfrage geben, wenn die Juden nicht einfach verschwinden! In Algier dagegen, wo sogar eine, wenn auch im Grunde nur an das Christische angelehnte antisemitische Stadtvertretung besteht, ist der Nerv der Angelegenheit sowie die Hauptschwierigkeit darin zu suchen, dass 1870 für die Juden von Paris aus Bürgerrechte erschlichen wurden, während die Araber Algeriens politisch rechtlos blieben. Grade nun die Arabersemiten sind dort die entschiedensten Antihebräer und würden, falls sie nicht durch den französischen Militarismus niedergehalten wären, in ihrer Art verstehen, mit den Juden fertig zu werden.

Hier ist es also die Colonialknechtschaft der Einheimischen und überhaupt der Colonialfluch, was auch die formell und dem Namen nach herrschende französische Bevölkerung hindert, mit der effectiv zur Judenherrschaft angeschwollenen und von Paris aus unterstützten Judenmacht endgültig aufzuräumen. Die französische Colonialrafferei hat diese Lage geschaffen, und nur Freiheit des arabischen Elements könnte den Hebräern ihr gebührendes Endschicksal zutheilen. Auf Colonialdespotie verzichtet aber Frankreich überhaupt nicht, geschweige der ausgeprägte Parteinationalismus, mit welchem die Frankoantisemiten zusammengehen. So lange diese Umstände und Verhältnisse noch fortdauern, bleiben alle Aussichten, die antisemitischerseits gemacht werden, nur Schein. Der Antisemitismus dehnt sich zwar grade in Algerien immer mehr aus, aber die Judenherrschaft concentrirt und steigert sich durch Begünstigung seitens des Mutterlandes in noch höherem Grade. Es sind daher nur gelegentliche Volksausgriffe, durch welche sich die Hebräer in ihrer Ausbeuterei der Colonie hin und wieder genirt, nämlich persönlich bedroht finden. So lehrt denn auch die Lage Algeriens, dass gründlich nur das völlige Verschwinden der Hebräer eine nennenswerthe Lösung der Judenfrage sein könnte — eine Lösung, die wiederum von den französischen Zuständen oder aber von der Freimachung der Colonie abhängt. Wie sich aber die französischen Colonisten mit den Arabern und ähnlichen Stämmen auseinandersetzen und in die Verwaltung des Landes theilen könnten, ist Angesichts der überlieferten Zustände noch gar nicht formulirbar. Es bedarf die Welt eben überall gerecht freiheitlich durchgreifender Umwandlung, wenn die falsche Freiheit, nämlich diejenige der Ausbeutung und des Verbrechens, abgeschafft werden soll.

10. Angesichts der heutigen Verjudung der sogenannten Culturwelt ist auch mein ursprüngliches Wort von dem innern Carthago, welches die Juden den bessern Völkern gegenüber vorstellten, zur Kennzeichnung der Situation kaum mehr ausreichend. Die Römer konnten den Feind in Gestalt eines äussern Carthago verhältnissmässig leicht fassen und schliesslich aus der weitern Geschichte ausmerzen. Ihr rücksichtsloses Eroberungs- und Zerstörungsprincip kam ihnen dabei zu Hülfe. Heutige und bessere Völker haben aber überall und in jeder Beziehung echtes Recht zum Compass zu nehmen. So ist denn darauf hinzuweisen, dass die Hebräer nicht blos ein inneres Carthago der Welt, sondern in deren Fugen etwas Schlimmeres sind, als es je hätten die Punier mit ihrer Art sprüchwörtlich verrufener Treue werden können, wenn diese statt der Römer zur Universalherrschaft und zum Hocken auf oder gar zum Einnisten in allen Völkern gelangt wären. Materiell und geistig ist der argdrückende Hebräeralp ein Anzeichen dafür, dass sich die Welt in manchen Beziehungen noch im Schlafe befindet und erst durch vollständiges Aufwachen von dieser Belästigung freiwerden kann.

Offenbar im instinctiven Vertrauen auf eine fernere Hypnotisirung hat auch der Judengeschichtsschreiber Renan es gewagt, die Möglichkeit in Aussicht zu stellen, dass die Welt einmal ohne liberalen Gegensatz jüdisch und christlich werde. Dieser absonderliche Prophet des Judenthums, dieser neue Nabi hat überdies in einem nachgelassenen Bande seiner Israelsgeschichte noch ein besonderes, zur Auszeichnung lateinisch formulirtes Lob auf Christus und hiemit eine letzte Verherrlichung weltgeschichtlicher Judenleistung erklingen lassen, woraus man sieht, wohin alle publicirten Jesuleben und alle sogenannte Jesukritik gesteuert hat. Die religionistische Production vom Judenstamme her und die entsprechenden Producte werden als etwas Einheitliches und Einziges auch jetzt noch und für fernerhin der Welt angepriesen, wie ja eigentlich auch von vornherein, nur mit mehr häuslicher Differenz und ohne die Komik sogenannt freidenkerlicher Ansprüche, im Laufe der letzten zwei Jahrtausende geschehen. Alledem und der ganzen geschichtlichen Ueberlieferung gegenüber ist denn doch eine andere Geisteshaltung geltend zu machen, die unter Anlehnung an bessere Völkertriebe an Stelle der Religion tritt und die Gerechtigkeit wie in der Lebensbehandlung so auch in der Weltkennzeichnung und Weltkritik zum Compass nimmt. Wer die Existenz des leibhaften Hebräerthums mit bessern Zuständen unverträglich findet, wird erst recht den Geist austreiben müssen, der mit ihm seit uralten Zeiten verkuppelt gewesen und geblieben.

Ist nun auch im rein geistigen Bereich selbstverständlich die Frage der Geistesführung die Hauptsache, so finden wir uns doch in unserm Zeitalter, in welchem selbst Despotentödtung fast schon zum System ausgebildet worden, einer, weil leibhaft politischen, darum auch handgreiflicheren Aufgabe gegenüber und in einer Lage, die ausser der blos geistigen und aufklärenden Propaganda auch stets den Ausblick auf das Factische fordert, durch welches die Zustände objectiv und zwar persönlich wie sachlich gestaltet werden. Auch hier ist in vielen, wenn nicht in den meisten Beziehungen mit der Geschichte nicht blos theoretisch sondern praktisch, nicht blos durch Kritik sondern auch im Wege der Krisis, abzurechnen. Nun sind Personen und deren Eigenschaften noch weit wichtiger als Sachen und Institutionen. Diese personalistische Wahrheit trifft zwar überall und besonders für die allgemeinere sociale Frage zu, ist aber am leichtesten im Hinblick auf das Uebel der Hebräerexistenz und des Hebräerschaltens zu erfassen. Anstatt also mit dem Judensocialismus Alles blos beschränkt anticapitalistelnd aufzufassen und so die Juden als solche mit ihren besondern Judeneigenschaften durch jene allgemeine Capitalrubrik mehr zu decken und zu schützen als auszusetzen, geht grade umgekehrt unser Personalismus davon aus, dass auch die Ausbeuter anderer Nationalität vor Allem als ein persönliches Missgebilde aufzufassen sind. Nur ist hier nicht ein Naturursprung, wie bei thierischen Raubgebilden sondern eine culturelle Entartung und Missgestaltung in Frage, die zugleich die entsprechenden Institutionen weniger civilisirender als servilisirender Art im Gefolge gehabt hat. Wir verfahren also gründlicher, wenn wir uns an die persönlichen Urformationen und deren Fortsetzungen halten, als wenn wir blos das Secundäre, die gegebenen Einrichtungen und Verhältnisse analysiren und für entscheidende Angriffspunkte umändernder Praxis erklären würden.

Hier kann der personalistische Grundgedanke nicht in seine Verzweigungen verfolgt werden. Meine sonstigen Schriften, insbesondere deren neuste Auflagen, und nicht am wenigsten meine Halbmonatsschrift „Personalist und Emancipator“, über die im Anhang das äusserlich Nähere zu finden, erläutern jenes Princip, wenden es im Einzelnen an und zeigen seinen Sinn sogar auch unmittelbaren Actualitäten laufender Vorkommnisse gegenüber. Der Personalist hat ausser seiner allgemeinen und umfassenden auch die besondere Aufgabe, stets die Judenfrage im Auge zu behalten, und hat dazu bisher eine Anzahl Specialausführungen geliefert, die in einer Schrift wie die vorliegende nicht einmal in äusserster Concentrirung hätten Platz finden können. Indem ich auf diese nicht blos nützlichen sondern theilweise auch nothwendigen Ergänzungen verweise, erinnere ich zum Schluss auch noch einmal daran, dass der Neubau aus dem Gesichtspunkt urwüchsiger Rechtsgedanken die Hauptsache bleibt. Die bessern Völker müssen dazu gelangen, sich gegen das Verbrecherhafte, das moralische wie das juristische, aufzulehnen und es in allen seinen Gestalten, also nicht blos individuell sondern auch generell zu treffen. Nur wenn sie bei sich selbst und im Allgemeinen so verfahren, wenn sie das internationale wie das private Unrecht überall zu Falle bringen, werden sie auch die naturgerechten Anknüpfungspunkte finden, das Hebräerunwesen loszuwerden. Sie müssen sich von ihren sonstigen Fesseln, politischen wie geistigen, emancipiren, wenn sie sich von den Hebräern sollen emancipiren und den ganzen Judenalp sollen abschütteln können. Später einmal, wenn Alles in Ordnung sein wird, mag man das Stückchen eingestreuter Judenmissgeschichte der Welt vielleicht als eine der zunächst verdriesslichen Gelegenheiten deuten, durch welche die bessern Völker veranlasst worden, ihr eignes Gute genauer kennen zu lernen und seiner in der vollständigen Beseitigung des Entgegenstehenden immer mehr innezuwerden.

Freilich könnte man sich fragen, wie im Geistigen und Materiellen jene grosse Täuschung und Benachtheiligung so lange hat andauern und zeitweilig sogar hat triumphiren können. Indessen im Reich von Trug und Betrug sind es, wie auch das medicinische Gebiet lehrt, fast immer die grösseren und frecheren Stückchen, die in der Concurrenz zunächst obsiegen. Ueberhaupt ist das gleichsam Teuflische auf dem Erdball eine Aussaat von Unkraut und obenein giftigem Unkraut, das immer und überall wuchert, wo man nicht sorgfältig jätet. Vor der Hand steht dagegen fast nichts zu Gebote, als der aufgeklärte Sinn und die Kräfte des privaten Einzelnen; denn Staat und Gemeinde sowie Parteigebilde sind in ihrer Schwäche bereits vom Gegentheiligen zu reichlich eingenommen. Grade diese Lage muss aber die entschlossenen Bestandtheile besserer Menschheit nur um so mehr antreiben, sich zu bethätigen, um schliesslich Gemeinschaften und Gemeinwesen zu schaffen, deren Principien sich über die Erde ausdehnen und dabei auch selbstverständlich keinen Raum für Hebräerexistenz übriglassen.

Ende

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Ein Gedanke zu “Die Judenfrage als Frage des Racencharakters – Ein Buch von Dr. Eugen Dühring, 1901

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