Der Totenkopf

Der Totenkopf ist primär ein Zeichen des Todes oder auch ein Symbol für Gefahr. In der Seekriegsführung der Frühen Neuzeit kam bei Freibeutern die schwarze Piratenflagge zum Einsatz, der als Todesdrohung und als Aufforderung zur Übergabe eines Schiffes auch einen Totenkopf oder die Darstellung weiterer Skelettteile einsetzte.

Mit Totenkopf-Mützen zog Ferdinand von Schills Freikorps in den Kampf um Deutschlands Freiheit

Deutsches Militär

Als Symbol der Todesverachtung und Zeichen des bedingungslosen Gehorsams unter Einsatz des Lebens wurde er von ungarischen, dann polnischen und später preußischen Reitertruppen auf ihren Pelzmützen bereits im 16. Jahrhundert getragen.

Einer der ersten Freikorps stellte Ferdinand von Schill 1809 aus seinem ehemaligen Husarenregiment auf. Es kämpfte während des Fünften Koalitionskrieges gegen die Invasoren aus Frankreich. Die Schill’schen Jäger (auch als Schill’sches Freikorps bekannt) trugen eine Totenkopfmütze.

In den Freiheitskriegen um 1813 finden wir den Totenkopf auf den Mützen der Schill’schen-, bzw. Lützow’schen Jäger. Bedeutende Angehörige dieser Freischaren waren Ludwig Jahn, Theodor Körner, Friedrich Friesen. Ab dieser Zeit wurde der Totenkopf von deutschen Husaren-Kavalleristen bis 1918 getragen und wieder ab 1923 vom Stoßtrupp-Hitler der späteren Stabswache, der Keimzelle der 1925 neu aufgestellten Schutz-Staffel (SS).

Die Soldaten der Panzertruppe der Wehrmacht trugen zur schwarzen Dienstuniform Totenköpfe auf beiden Kragenspiegeln, weshalb sie zuweilen mit der Waffen-SS verwechselt wurden.

Totenkopfhusaren

Totenkopfhusaren hießen in der deutschen Umgangssprache seit dem 18. Jahrhundert wegen eines Totenkopfsymbols an der Pelzmütze (aus schwarzem Seehundfell) verschiedene Regimenter der preußischen Armee.

Soldat der Schwarzen Schar (ursprünglich Herzoglich Braunschweigisches Korps genannt oder Schwarze Legion und später in britischen Diensten als Black Brunswickers) in 1809 mit Totenkopf-Tschako; Gemälde von Adolf Beyer-Pegau ca. 1902

Weitere Anwendungen

  • Totenköpfe kommen als Gemeine Figuren im Wappenschild, aber auch anstelle des Wappenhelmes in Wappen aus der Zeit des Humanismus und des Pietismus vor. Hier treten sie zusammen mit anderen Vergänglichkeitssymbolen auf.
  • Der Totenkopf galt in der Frühen Neuzeit oftmals als Zeichen der medizinischen Fakultät einer Universität.
  • Ein Totenkopf auf dem Schreibtisch oder einem anderen Ort im Arbeitszimmer symbolisierte den Mediziner, aber auch den Magier oder Okkultisten.
  • Manche Studentenverbindungen, die an medizinischen Hochschulen gegründet wurden, tragen einen Totenkopf in ihrem Studentenwappen.
  • In der modernen Chemie und Pharmazie wird eine Totenkopfdarstellung in Schwarz auf orangefarbenem Grund als genau definiertes Gefahrensymbol für giftige Stoffe eingesetzt.

Strafbarkeit

Das [jüdische] Amtsgericht und Landgericht Lübeck haben durch Urteile vom 1. Juni 2001 und 16. Januar 2002 entschieden, dass das Zeigen von Totenköpfen durch eine „rechtsgerichtete Person“ eine strafbare Verwendung eines verfassungswidrigen Kennzeichens [welcher Verfassung?] gemäß [ungültigem] § 86a StGB ist. Diese Urteile wurden durch den Beschluss [der Juden] des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes vom 31. Oktober 2002, aber auch durch den Beschluss [der Juden] des Bundesverfassungsgerichtes vom 9. Januar 2003 und sogar durch den Beschluss [der Juden] des Europäischen Menschengerichtshofes vom 13. Juli 2005 bestätigt.

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Quelle: Metapedia (ohne die beiden unteren Bilder)

2 Gedanken zu “Der Totenkopf

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