Seit dem 8. Mai 1945 – Umerziehung bis zum Volkstod (Teil 1)

Kaufmann-Plan

„…Seit Mitternacht schweigen nun an allen Fronten die Waffen. Auf Befehl des Großadmirals hat die Wehrmacht den aussichtslos gewordenen Kampf eingestellt. Damit ist das fast sechsjährige heldenhafte Ringen zu Ende. Es hat uns große Siege, aber auch schwere Niederlagen gebracht. Die deutsche Wehrmacht ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen.
Der deutsche Soldat hat, getreu seinem Eid, im höchsten Einsatz für sein Volk für immer Unvergeßliches geleistet. Die Heimat hat ihn bis zuletzt mit allen Kräften unter schwersten Opfern unterstützt. Die einmalige Leistung von Front und Heimat wird in einem späteren gerechten Urteil der Geschichte ihre endgültige Würdigung finden.
Den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten zu Wasser, zu Lande und in der Luft wird auch der Gegner die Achtung nicht versagen. Jeder Soldat kann deshalb die Waffen aufrecht und stolz aus der Hand legen und in den schwersten Stunden unserer Geschichte tapfer und zuversichtlich an die Arbeit gehen für das ewige Leben unseres Volkes.
Die Wehrmacht gedenkt in dieser schweren Stunde ihrer vor dem Feind gebliebenen Kameraden. Die Toten verpflichten zu bedingungsloser Treue, zu Gehorsam und Disziplin gegenüber dem aus zahllosen Wunden blutenden Vaterland.“

So heißt es im letzten Wehrmachtsbericht vom 9. Mai 1945. In dieser, für das deutsche Volk, erdrückenden Lage, sahen die „Siegermächte“ mitsamt ihrer willigen Vasallen nun endgültig die Chance gekommen, den schon ewigen und trotz aufgezwungenen Kriegen und Boykotten nicht weichenden Wirtschaftskonkurrenten Deutschland auszuschalten. Doch das reichte den finanzgewaltigen Kriegstreibern lange nicht aus, sie forderten gewissermaßen eine „Endlösung“, die das deutsche Volk auslöscht oder zumindest die organisch gewachsene Volksgemeinschaft so zerstört, dass sich endlich auch die Deutschen widerspruchslos in das Heer der wurzel- und identitätslosen Arbeitssklaven einreihen. Neben den seit 1943 vom Deutschen Reich ausgehenden Waffenstillstandsverhandlungen, die von Churchill, Stalin und Roosevelt  vehement abgelehnt wurden, spielten auch die seit 1941 bekannten Vernichtungspläne gegen unser Volk eine nicht unbedeutende Rolle in Bezug auf die Entschlossenheit und Durchhaltekraft der Landser sowie der Heimatfront. So forderte Theodore Nathan Kaufmann, ein Jude und Präsident der American Federation of Peace, in seinem 1941 veröffentlichten Buch „Germany Must Perish!“ (Deutschland muss vernichtet werden) im Falle eines Krieges mit Deutschland alle deutschen Frauen unter 45 und alle deutschen Männer unter 60 einer Zwangssterilisation zu unterziehen. So könne der aggressive, seiner Meinung nach tief in den Deutschen verankerte („inbred“) „Germanism“, der angeblich ewig die Welt mit Krieg bedrohe, ein für alle Mal beseitigt werden.

Folgend ein Textauszug, der einen Einblick in die geisteskranken Gedanken dieses „Antigermanisten“ und Vertrauten Roosevelts gewährt:

„Wenn ein Mensch vorsätzlich Mord begeht, dann muß er rechnen, daß er selbst sein Leben riskiert. Wenn nun ein Volk vorsätzlich Völkermord begeht, muß es darauf gefaßt sein, daß es sein eigenes nationales Leben verwirkt. 

In diesem Punkt sind irdische und göttliche Gesetze gleich:

Auge um Auge; Zahn um Zahn; Leben um Leben.

Aber was bedeuten irdische und göttliche Gesetze schon für die Deutschen? Nichts.

Da müßte es schon ein deutsches Gesetz geben, das seine Bestrafung fordert – nämlich die Todesstrafe.

Und so ein deutsches Gesetz gibt es mit dem es sich selbst richten wird:

„Wie mit allen Dingen im Leben, muß es auch in jedem Strafsystem eine letzte Grenze geben, über die hinaus es keine weitere Bestrafung mehr gibt. Auch vom Standpunkt der reinen Theorie wird die Notwendigkeit der Todesstrafe gefordert. Es ist die schwerste irdische Strafe, der unentbehrliche Eckpfeiler jedes Ordnungssystems im Kriminalrecht. Keinerlei Scheingründe, die gegen sie vorgebracht werden, können einer ernsten Kritik standhalten. Ein Staat, der zum Selbstschutz die Blüte seiner Jugend opfert, darf sich nicht liebevoll um das Leben eines Mörders sorgen. Wir müssen vielmehr dem Staat das Recht einräumen, Menschen aus dem Wege zu schaffen, die ohne Zweifel für das Volk schädlich sind. Daß rechtmäßige Regierungen das Schwert führen müssen ist tief im Blute des ehrbaren Menschen verankert. Wenn diese Wahrheit aus der Welt geschafft werden sollte, dann geschieht dem einfachen Moralempfinden des Volkes großes Unrecht. Die schwersten Probleme des menschlichen Lebens müssen im sittlichen und nicht im theoretischen Bereich gelöst werden. Das Gewissen jedes Menschen verlangt, daß Blut mit Blut gesühnt wird, da ansonsten der einfache Mensch mehr und mehr an der Existenz der Gerechtigkeit auf Erden zweifeln muß, wenn die höchste und schwerste Strafe nicht angewandt wird. Der Staat macht sich selbst lächerlich und verachtenswert, wenn er schließlich nicht in der Lage ist, sich eines Verbrechers zu entledigen. Auch Gnade und Nachsicht müssen eine Grenze kennen, vor allem in der Gesetzgebung, eine letzte Grenze, an der der Staat sagt: ‚Bis hierher und nicht weiter! Hier ist Menschlichkeit nicht mehr angebracht‘. Es muß möglich sein, eine Strafe zu vollstrecken, über die hinaus es nichts mehr gibt, und das ist die Todesstrafe!“ (Treitschke – Rückübers. a.d.E. – d.Ü.).

DEUTSCHLANDS WILLE GESCHEHE!“

„Verbleibt also nur noch, wie man am besten und schnellsten diese Methode anzuwenden, wie die Höchststrafe am deutschen Volke vollzogen werden kann. Dabei versteht es sich von selbst, daß Pogrome und restlose Liquidierung außerhalb jeder Diskussion stehen. Außerdem wären sie nicht durchführbar, bei einer Bevölkerung von annähernd siebzig Millionen. Derartige Methoden wären unvereinbar mit den moralischen Gesetzen und ethischen Verpflichtungen der Zivilisation. Als einzige Möglichkeit, die Welt ein für allemal vom alldeutschen Gedanken zu befreien, bleibt also nur, die Quelle zu verstopfen, aus der die kriegslüsterne Seele ihren Ursprung nimmt. D.h. das deutsche Volk daran zu hindern, seine Art immer erneut zu zeugen. Diese moderne Methode, wissenschaftlich unter dem Begriff rasseveredelnder Sterilisation bekannt, ist einfach, menschlich und gründlich. Dem Wort „Sterilisation“ hat man ein wissenschaftliches Mäntelchen umgehängt und als das beste Mittel bezeichnet, eine Rasse von ihren Mißgeburten, den Degenerierten und erblich Kranken und erblich belasteten Verbrechern zu befreien. Sterilisation darf man nicht mit Kastrieren verwechseln. Es handelt sich hierbei um eine einfache und sichere Operation, vollkommen harmlos und schmerzlos, die den Patienten weder verändert noch den Geschlechtsverkehr behindert. Meistens ist die Sterilisation weniger schmerzlich als eine Impfung und nicht ernster zu nehmen als Zahnziehen. Auch geht eine solche Operation außerordentlich schnell von statten und dauert nicht länger als zehn Minuten. Hinterher kann der Patient sofort seine Arbeit wieder aufnehmen. Selbst bei der Frau ist die Operation ebenso sicher wie auch leicht, sie benötigt nur mehr Zeit. Man hat sie schon mehrere tausendmal vorgenommen, ohne daß Komplikationen oder Todesfälle bekannt geworden wären. Wenn man bedenkt, daß Impfungen und Behandlungen mit Sera als gezielte Wohltaten für die Gesamtheit angesehen werden, dann kann die Sterilisation des deutschen Volkes als eine große Gesundheitsmaßnahme verbucht werden, befürwortet von der gesamten Menschheit, um diese selbst für immer immun gegen den Virus des alldeutschen Gedankens zu machen! 

Die Bevölkerung Deutschlands, ohne die eroberten und besetzten Gebiete, beträgt ungefähr 70.000.000 Menschen, fast zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Um das deutsche Volk aussterben zu lassen, braucht man nur etwa 48.000.000 zu sterilisieren, ausgeschlossen sind Männer über 60 und Frauen über 45 Jahre wegen ihrer natürlichen Einschränkung von Geburten.

Was die Sterilisation der Männer anbetrifft, so würde diese am leichtesten und schnellsten bei den Heereseinheiten in Gruppen durchzuführen sein. Nehmen wir die Zahl der Ärzte mit etwa 20.000 an und schätzen wir, daß jeder am Tage mindestens 25 Operationen vornimmt, so würde ein Zeitraum von höchstens einem Monat benötigt, um die Sterilisation durchzuführen. Je mehr Ärzte zur Verfügung stehen – und es könnten bedeutend mehr als 20.000 gestellt werden wenn man bedenkt, daß andere Nationen hinzugezogen werden können – um so weniger Zeit würde natürlich benötigt werden. Die gleiche Anzahl Frauen Deutschlands könnte innerhalb von drei Monaten behandelt werden. Da die Sterilisation der Frau etwas mehr Zeit beansprucht, kann man damit rechnen, daß die gesamte weibliche Bevölkerung Deutschlands innerhalb von drei Monaten, vielleicht sogar eher, sterilisiert werden könnte. Die vollständige Sterilisation beider Geschlechter ist deshalb notwendig, weil, nach der heutigen deutschen Lehre, ein Tropfen deutschen Blutes wieder einen Deutschen hervorbringt.

Nach vollständiger Sterilisation wird es in Deutschland keine Geburten mehr geben. Bei einer normalen Sterberate von 2% jährlich wird sich die Bevölkerung im Jahr um etwa 1.500.000 verringern. Demzufolge würde das, was Millionen Menschenleben und Jahrhunderte vergeblicher Anstrengungen gekostet hat, nämlich die Ausrottung des großdeutschen Gedankens und seiner Träger, eine vollendete Tatsache werden. Durch Sterilisation verliert der Deutsche seine Möglichkeit sich fortzupflanzen, dadurch verkümmert der deutsche Wille so, daß die deutsche Macht zur Bedeutungslosigkeit herabsinkt.

Wenn man den oben erwähnten Plan kritisch betrachtet, findet man die sich zwingend ergebende und außer Diskussionen stehende Befürwortung von selbst. Denn:

Erstens wird den Deutschen durch die Sterilisation keinerlei körperliche Qual zugefügt und zudem wird ihnen eine menschlichere Behandlung zuteil, als sie verdient hätten. Auch muß in Betracht gezogen werden, daß die gequälten Völker Europas, nach der Niederlage Deutschlands, nach einer weniger menschlichen Rache als nur Sterilisation verlangen würden.

Zweitens würde die Durchführung dieses Planes keine Bevölkerungsverschiebung mit sich bringen, noch würde sie eine plötzliche seelische Belastung bedeuten. Daß die Deutschen nach und nach aus Europa verschwinden, wird keine nennenswerte negative Lücke hinterlassen, keine größere als das allmähliche Verschwinden der Indianer hierzulande.

Zu diesem Punkt sei noch das Zeugnis eines bekannten Deutschen angeführt: „Ein Volk oder ein Einzelwesen mag sterben, beide hinterlassen keine Lücke!“ (Spengler – Rückübers.)

Hypothetisch müssen einige Punkte in Betracht gezogen werden, wie die geschändeten Opfer des deutschen Ansturms die Gewißheit bekommen, daß Deutschland keine Lücke hinterlassen wird:

Deutschland hat den Krieg verloren. Es fleht um Frieden. Das Gebot der Stunde für die Sieger ist, daß es für alle Zeiten von der Bildfläche verschwinden muß, deshalb ist es für alle betroffenen Staatsmänner zwingend, die Massensterilisation als das einzige Mittel zu wählen, um die Deutschen nachhaltig auszurotten. Es muß also folgendes unternommen werden:

  1. Sofortige und vollkommene Entwaffnung der deutschen Wehrmacht und Entfernung aller Waffen vom deutschen Gebiet.
  2. Alle deutschen Versorgungsgebiete und alle deutschen Industriewerke sind unter strengste Bewachung zu stellen. Deutsche Arbeitskräfte sind durch Angehörige der Alliierten zu ersetzen.
  3. Die deutsche Wehrmacht ist in Gruppen einzuteilen und in sicher eingezäunten Gebieten zu sammeln und insgesamt zu sterilisieren.
  4. Die Zivilbevölkerung, Männer und Frauen, sind zu erfassen und gebietsweise zu sterilisieren.
  5. Nach der Sterilisation ist die deutsche Wehrmacht in Arbeitsbataillone einzuteilen und beim Wiederaufbau der von ihr zerstörten Städte einzusetzen.
  6. Deutschland ist aufzuteilen und seine Gebiete sind an die Nachbarn zu vergeben. Die beigelegte Landkarte gibt Anweisungen, welche Gebiete an den verschiedenen Ländern abgegeben werden können.
  7. Deutschen Zivilisten sind Reisen über die errichteten Grenzen vor der Sterilisation zu verbieten.
  8. Die deutsche Bevölkerung der jeweiligen Gebiete muß gezwungen werden, die Sprache ihrer neuen Herren zu erlernen; nach Verlauf eines Jahres wird die Veröffentlichung von Büchern, Zeitungen und Nachrichten in deutscher Sprache eingestellt; deutsche Rundfunksendungen sind zu verbieten und der Deutschunterricht in den Schulen entfällt.
  9. Bei der ansonsten sehr streng zu handhabenden Sterilisation ist eine Ausnahme zulässig. Einige Deutschen können von dieser Behandlung ausgenommen werden, deren Verwandte Bürger der Siegermächte sind, die jedoch die finanziellen Kosten für die Auswanderung und die Verantwortung für deren Unterhalt und moralisches Verhalten übernehmen müssen.

Und somit fällt die Ausrottung über Deutschland, die es anderen zugedacht hat.“

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Die Aufteilung Deutschlands nach Kaufmanns Plänen

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Modernisierte Karte basierend auf Kaufmanns Plan, jedoch mit der Besonderheit, dass Österreich bestehen bleibt

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Die Broschüre wurde, durch die NS-Propaganda unter Joseph Goebbels, dem deutschen Volke zugänglich gemacht.

Ein weiterer Plan dem die physische Zersetzung unseres Volkes zugrunde liegt, ist der Hooton-Plan. Darin beschreibt der, an der Harvard-Universität „forschende“, jüdische Professor für Anthropologie Earnest Albert Hooton (1887-1954), im Kielwasser der Rassenmischtheorien des Hochgradfreimaurers Richard Nikolaus Graf v. Coudenhove-Kalergi und seiner Paneuropa-Bewegung, die systematisch gelenkte Überfremdung, abgestimmt und präzisiert für Deutschland. Er stellt die rassischen Eigenschaften  der Deutschen in den Mittelpunkt und fordert, als notwendige Maßnahme zur erfolgreichen und dauerhaften Unterwerfung, statt der psycho-sozialen Umerziehung eine biologische „Umzüchtung“ und Umvolkung als notwendige Maßnahme.

Hooton veröffentlichte am 4. Januar 1943 im Peabody Magazine, New York, einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“, in dem er eine Neuzüchtung der Deutschen fordert:

„Allgemeine Zielrichtung ist es, den deutschen Nationalismus zu zerstören. Der Zweck dieser Maßnahmen ist es unter anderem, die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren, sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern in Deutschland zu fördern.“

Am 10. Oktober 1944 erschien in der New York Times ein Artikel, in dem er  neben vielfältigen Genmanipulationen, um den Deutschen die „kriegerischen Erbanlagen“ wegzuzüchten, auch empfahl, den Großteil der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht für 20 Jahre oder länger in alliierten Staaten als Arbeitssklaven einzusetzen. Er verunglimpfte ALLE Deutschen als „moralische Schwachsinnige“.

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Morgenthau-Plan

Der wohl bekannteste Genozid-Plan wurde durch einen der führenden  amerikanischen Juden, den damaligen US-Finanzminister Henry Morgenthau jr. (1891–1967) vorgelegt.

Er überzeugte Roosevelt „tough“ (hart) mit den Deutschen umzugehen und lehnte das vom Obersten Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte (SHAEF) im August 1944 herausgegebene „Handbook for Military Government in Germany“, das als Anleitung für die Besatzungspolitik konzipiert war, als zu human ab (z.B. erachtet er eine im Handbuch vorgeschlagene tägliche Zuteilung von 2000 Kalorien für arbeitende Deutsche als viel zu hoch). Roosevelt nahm daraufhin diverse „Verbesserungsvorschläge“ an und stimmte einer harten Vorgehensweise gegen alle Deutschen zu. Der amerikanische Präsident erklärt am 19. August1944:

„Wir müssen mit den Deutschen hart sein. Das heißt mit dem deutschen Volk, nicht nur mit den Nazis. Wir müssen sie entweder kastrieren oder so mit ihnen verfahren, daß sie nicht länger Menschen zeugen, die so wie bisher weitermachen.“

Nach dieser generellen Übereinkunft wurde das Handbuch in aller Eile zurückgezogen und überarbeitet (»the Handbook was hastily withdrawn«).

Seine Vorstellungen teilten Deutschland in einen Norddeutschen- sowie Süddeutschen Staat und eine Internationale Zone, weiterhin fordert er nach der De-Militarisierung, die De-Industrialisierung mitsamt der Zerstörung der Bergwerke und folgender Umwandlung der Fläche in ein Agrarland (widersprüchlich dazu sind die Gebietsabtretungen mit den größten Agraranbauflächen, s. Abbildungen). Außerdem plante er eine „Dezimierung“ unseres Volkes, durch eine auf 20 Jahre angesetzte Sterilisation, bis zu 40 Prozent der Deutschen sollten durch Massenmord vernichtet werden.

Damit nicht genug, erkannte auch Morgenthau die herausragende Rolle der psychologischen Kriegsführung und stellte einen Generalplan zur Umerziehung der Besiegten bereit.

Am 15.September 1944 wurde der Plan, in bereits abgeschwächter Version, auf der Konferenz von Quebec, vom britischen Premierminister Churchill und dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt paraphiert. Der britische Außenminister Anthony Eden und der US-amerikanische Außenminister Cordell Hull protestierten und auch Churchill war anfänglich nicht dafür zu begeistern, wurde aber durch den jüd. Professor Lindemann, mit der Versprechung eines 6 Mrd. Kredits, zur Zustimmung „überredet“ und zählte laut Morgenthau letztlich als alleiniger Verfasser. Durch eine gezielte Indiskretion gelangte der Plan am 21. September 1944 an die Öffentlichkeit, jedoch empörte sich die Bevölkerung darüber und der sich im Wahlkampf befindende Roosevelt musste sich öffentlich distanzieren, daraufhin fand der Plan keine weitere offizielle Erwähnung seitens der Urheber. Morgenthau erläuterte die Ziele allerdings erneut in seinem, im Oktober 1945, erschienen Buch „Deutschland ist unser Problem“, dieses wurde in tausend Freiexemplaren an Offiziere verteilt, darunter war selbstverständlich auch Eisenhower als Empfänger. Hierin schreibt er:

“(daß) in der Potsdamer Deklaration Truman, Premierminister Attlee und Marshall Stalin, die drei Hauptalliierten, danach strebten, die Ziele meines Planes auszuführen“.

(Morgenthau war 1944 leitender Moderator der Konferenz von Bretton-Woods, in der die Grundlagen zum internationalen Währungsfond IWF gelegt wurden!)

Die nachfolgenden Zitate aus den Aufzeichnungen des Kriegsbefürworters geben einen kleinen Einblick in die Geisteswelt und  lassen zum Teil die wahren Kriegsgründe erkennen:

„Wenn wir die Ruhr stilllegen, werden die Minen und Zechen Englands auf Jahre florieren“ (31. August 1944).

„Wir würden der Wirtschaft Englands damit einen großen Dienst erweisen.“ (2. September 1944).

„Was aus den Deutschen wird, ist mir egal … Ich bin dafür, daß das alles erst einmal vernichtet wird. Dann können wir uns über die Bevölkerung den Kopf zerbrechen.“ (4. September 1944).

„Ich würde nicht davor zurückschrecken, unsere Empfehlungen so unbarmherzig zu machen, wie es nötig ist, um unsere Ziele zu erreichen.“ (Ende August 1944).

„Diese Burschen (die Deutschen) sind ja so schlau und solche Teufel. Bevor man sich’s versieht, haben sie wieder ein Heer, das marschiert. Ich weiche keinen Zoll zurück. Natürlich ist es ein ungeheures Problem. Sollen die Deutschen es lösen. Warum zum Teufel soll ich mir den Kopf zerbrechen, was mit ihnen passiert. Die Lösung scheint schrecklich, unmenschlich, grausam zu sein.“ (4. September 1944).

Im Nachkriegsdeutschland erfolgte nicht die komplette Umsetzung der vorgeschlagenen Punkte von Morgenthaus Plan, einerseits findet sich im Buch Schrittmacher der Sowjets vom Amerikaner George N. Crocker die Meldung des FBI an das Weiße Haus vom 08.November 1945 und bestätigend vom 04. Dezember 1945, mit dem Inhalt, dass Harry Dexter White, ein Mitarbeiter Morgenthaus und maßgeblich an der „Planausarbeitung“ beteiligt, als sowjetischer Agent überführt wurde. Ziel war es, wie schon im vorangehenden Krieg, die Wirtschaft Westeuropas zu zerstören, um den Weg für die geplante Weltrevolution und Übernahme Europas durch die Kommunisten zu ebnen. Auch aus dieser Kenntnis heraus wurden von den Westalliierten, besonders unter Truman, die im sich abzeichnenden Kalten Krieg strategisch wichtigen, sich zum Westen rechnenden und an den Ostblock angrenzenden Staaten militärisch sowie wirtschaftlich „unterstützt“. Die westlichen „Demokraten“, die Hitler für den Präventivkrieg gegen Stalin verurteilten, errichteten nun in dem von ihnen besetzten deutschen Gebiet, aus Furcht vor dem Kommunismus und seinen Verfechtern, erneut ein „Bollwerk“ , das im Ernstfall als „Pufferzone“ gegen die Rotarmisten herhalten sollte. Die von 1948-1952 gezahlten 1,4 Mrd. US-Dollar „Wirtschaftshilfe“ aus dem Marshallplan (bei jährlich, an die Alliierten zu zahlenden, Besatzungskosten von 2,4Mrd. US-Dollar!!!) dienten somit primär dazu, die drohende Gefahr namens Kommunismus aus dem Osten zu bannen, nebenbei konnte durch den schnellen wirtschaftlichen Aufschwung die von den Nationalsozialisten angestrebte Autarkie Deutschlands vollständig verhindert werden und im Gegenzug erfolgte die fortwährende Ausbeutung der Schaffenskraft unseres Volkes durch Zwangseinbindung in die Weltwirtschafts- und Finanzmärkte, weiterhin ist anzumerken, dass die geplanten Demontagen trotzdem bis 1951 fortgeführt wurden. Das viel zitierte, vermeintliche „Wirtschaftswunder“ begründete sich jedoch zweifelsohne durch die Wiederherstellung, der im Krieg vorsätzlich vernichteten Lebensgrundlagen, den noch tief verwurzelten deutschen und preußischen Tugenden, den herausragenden Leistungen der deutschen Trümmerfrauen, den noch im 3. Reich geschaffenen vorbildlichen Ausbildungs- und Forschungstrukturen und den immer noch nicht gebrochenen Überlebenswillen der Volksgemeinschaft! Die darauf fußende Entwicklung wurde damals wie heute  gern von der BRD-Propaganda als Ergebnis der „Aufbauhilfe“ und des neu installierten Systems dargestellt, um die, durch die Siegermächte erzwungenen, schwerwiegenden Eingriffe in die deutsche Volksgemeinschaft zu legitimieren und Akzeptanz für die Besatzungspolitik zu erreichen.

Völkerrechtswidrige Gebietsannexionen und Grenzen auf Grundlage des Morgenthauplans – kleine Lösung (Donauföderation)

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Völkerrechtswidrige Gebietsannexionen und Grenzen auf Grundlage des Morgenthauplans – große Lösung (Donauföderation)

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Quelle: fn-saalfeld

… Weiter zu Teil 2

12 Gedanken zu “Seit dem 8. Mai 1945 – Umerziehung bis zum Volkstod (Teil 1)

        • Spitze Inge! Du brichst noch sämtliche Rekorde 😆

          Der Unterschied zwischen jüdischer und deutscher Zensur liegt bei der jüdischen im Unterdrücken der Wahrheit, zur Aufrechterhaltung der Lüge, und bei der deutschen in der Eliminierung der Judenlügen und -angriffe, zur Aufrecht- und Reinerhaltung der Wahrheit.

          Der große Schrei nach „Anti-Zensur“ ist eine jüdische Erfindung, damit auch WIR Deutschen sämtliche Juden ihre „Meinungen“ äußern und zur Gehirnwäsche über uns ergehen lassen (wir sind doch sonst sooo unmodern und unzivilisiert). Bereits eine anständige und ehrenhafte Kindeserziehung beginnt von klein auf mit „Zensur“. Geschieht dies nicht, dann haben wir eine Gesellschaft wie die heutige: pervers, obszön, unflätig, respektlos, ehrlos, ohne jegliche Werte.

          Zensur und Eingriff zur Aufrecht- und reinerhaltung von Wahrheit, Kultur, Ehre, Anstand und Moral sind absolut notwendige Maßnahmen, um ein Volk und dessen Geist sauber und rein zu erhalten. Man lässt seine Kinder schließlich auch nicht auf den Tisch kacken, sondern zensiert sie und bringt ihnen bei, wo man das macht.

          Die Juden schreien immer nach Freiheit, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – was grundsätzlich – auch nicht verkehrt ist. Doch die Juden tun dies ausschließlich NUR, um sich durch diese „Freiheit“ und „Demokratie“ sämtliche Positionen in der Welt zu sichern. NUR über diese propagierte falsche Freiheit und vor allen Dingen „Meinungsfreiheit“ konnten sie ihre heutige Machtposition erlangen und sich in sämtlichen Völkern breit machen und deren Kultur und Weltanschauung mit ihrem „Meinungsgift“ verseuchen und zerstören.
          Hätten alle Völker der Erde immer eine strenge Zensur geübt, was ihr EIGENES betrifft, ihre eigene Kultur, ihr eigenes Erbe, so hätte der Jude nie eine Chance gehabt. Sie hätten ihn einfach als Fremdling und Andersdenkenden erkannt und hinausgeschmissen.

          Ausschließlich über die so genannte „Meinungsfreiheit“, welche sie UNS aber nicht gewähren, wird der Jude seine Weltherrschaft errichten. Ausschließlich durch die „Meinugsfreiheit“ konnte er die ganze Welt mit seinem Gift erobern und zerstören. Alles im Namen der „Meinungsfreiheit“ und „Toleranz“.

          Wer sind heute die größten Kämpfer für die Meinungsfreiheit in Deutschland, anstatt einfach zu „beweisen“, dass die Juden Betrüger sind?
          Die EA – die Europäische Aktion, mit ihrem Nazi-Hasser und Judenliebhaber Bernhard Schaub und seine „Aktivste“ Mitarbeiterin „Sylvia Stolz“.

          Gute Nacht Deutschland mit solchen „Helden“.

          Die Juden schreien auch immer NUR, wenn man SIE zensiert – uns gegenüber ist das bei ihnen natürlich selbstverständlich.
          Die Juden sind die gigantischsten Verdreher. Sie schreien über Rassismus und sind selbst die einzigsten echten Rassisten auf Erden, sie schreien über Zensur und selbst die größten Zensierer, sie jammern darüber, dass sie eine kleine bemitleidenswerte Minderheit seien (von fast einer Milliarde weltweit) und vernichten dabei selbst planmäßig und obligatorisch die anderen Völker bis diese eine vom Aussterben bedrohte Minderheit sind, wie z.B. wir Deutschen usw. usf. Sie verstecken sich immer hinter genau dem, worüber sie am lautesten schreien.

          Mimikry in Perfektion und Reinform!

          Ich bin wieder abgedriftet Inge, doch es ist so immens wichtig, dass dieses böse Spiel mit der Anti-Zensur und Meinungsfreiheit durchschaut wird. Wird es nicht durchschaut, ist es unser Untergang!

          Die ganze Macht der Juden beruht auf der „Meinungsfreiheit“ und „Toleranz“.

          Die Wahrheit MUSS geschützt, gehegt und gepflegt werden wie ein kleines Kind. Man muss alles Schädliche von ihr fernhalten, sonst geht sie in der Meinungsfreiheit unter.

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          • Im Grunde können wir von den Juden nur lernen. Sie tun nämlich als einzigstes Volk auf Erden, genau DAS, was ein Volk überleben lässt. SIE sind leider das einzigste Volk, dass das weiß.

            Sie leben uns haarklein vor, wie man es macht: Sie schützen ihre Rasse durch Rassegesetze, Sie schützen ihre perverse „Weltanschauung“ durch strengste Zensur. Sie schützen ihre Kinder durch eigene Schulen. Sie schützen das Geheimnis ihrer weltweiten Bevölkerungsanzahl durch ein „Volkszählungverbot“, von ihrem Gott Satan höchst persönlich angeordnet.

            Sie sind das einzigste Volk auf Erden, das weiß wie man ein Volk rein, groß und stark erhält und ziehen dies knallhart durch, während sie die anderen Völker der Erde mit „Meinungsfreiheit“ und „Toleranz“ vernichten.

            Bisher gab es nur einen EINZIGEN, der dies ebenfalls anwendete – Adolf Hitler. Wir alle wissen, ER machte sein Volk groß und stark, erhielt es rein und integer. Er schützte das kostbarste Gut, das ein Volk besitzt – seine Kultur und Vergangenheit. Er schützte es durch Zensur des jüdischen Giftes und ließ nur die Wahrheit hoch leben, die Kultur, die Reinheit, die Schönheit, die Erhabenheit des Seins.

            Der Jude erkannte dies und – hasste – ihn dafür, und alle, die es ihm gleichtun, weil der Jude weiß, dass ein Volk NUR SO groß und stark und rein werden kann, unüberwindlich, geeint in gemeinsamem Ziel – das EIGENE Volk und Vaterland. Sozial gegeneinander und national gegenüber den anderen Völkern.

            Was die Juden uns vorleben ist Nationalsozialismus pur, während sie ihn für uns verbieten.

            Nun weiß man auch WER heute die Weltherrschaft besäße, hätten die Juden Deutschland nicht (fast) vernichtet. Nur, dass diese Weltherrschaft nicht errungen worden wäre über das Blut von Abermillionen, sondern friedlich, durch Arbeit und Fleiß, durch wahren Sozialismus allen Menschen gegenüber, zuerst aber, gegenüber dem eigenen Volk.

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  1. In Arte Voluptas

    Räumchen von der Knochenburg (278)

    Die romantische Grundidee der Schlaraffia

    Unter Romantik versteht man im engeren Sinn eine geistige, künstlerische, literarische Bewegung, die etwa nach 1790 auf-kam und bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts ein wichtiges Stück Kultur insbesondere im deutschsprachigen Raum prägte. Das Wort ‚Romantik’ gründet auf dem altfranzösi-schen ‘romanz’, was in etwa ‘in der Volkssprache’ bedeutet und als Gegensatz zum Latein der so genannten gebildeten Kreise zu verstehen war. Hunderte berühmte Namen beför-derten diese Idee: Ludwig Tieck, Novalis, die Brüder Schlegel, Schleiermacher, Fichte, Arnim, Brentano, Eichen-dorff, Görres, die Gebrüder Grimm, Kleist, Chamisso, E.T.A. Hoffmann, Uhland, Schwab, Hauff, Mörike, Lenau, Heine – Viele von Ihnen werden von uns als Ehrenschlaraf-fen erkürt – sie wandten sich gegen die entzauberte Aufklä-rung, gegen den kalten Klassizismus, sie entdeckten die schöpferischen Kräfte eines „Volksgeistes.“ Sie sahen in der mittelalterlichen Kunst und Religion das Gegenbild und Vor-bild ihrer verstörten eigenen Zeit. Wer kennt nicht die Deut-schen Sagen, die Kinder- und Hausmärchen, Des Knaben Wunderhorn, die Zeit der Balladen und die phantastischen Opern von Weber, Lortzing, bis hin zu Wagners gewaltigen Schöpfungen. Welche Sehnsucht nach poetischen Welten muss da bestanden haben, welche Einengung müssen viele in der Beschränkung auf Verstand und Kalkül einer angeblich aufgeklärten Wirklichkeit gespürt haben. Die zitierten Helden glaubten diese geschlossene Werte- und Gefühlswelt sei in den Jahrhunderten des Mittelalters Realität gewesen.

    Die „blaue Blume“ die wir gern als Ziel unserer schlaraffi-schen Sehnsüchte zitieren, hat auch anderen Bewegungen in gleicher Weise als Ideal vorgeschwebt, etwa der Jugendbe-wegung. Die „blaue Blume“ ist das Symbol der romanti-schen Poesie in Novalis’ fragmentarischem Roman ‘Hein-rich von Ofterdingen’ von 1802. So sind unsere Urschlaraf-fen vor 150 Jahren an die Idee eines Spieles gelangt, in dem Ritter, also Gestalten einer fernen, besseren Vergangenheit, ihren wichtigen Part haben. Hierin liegt auch die Begrün-dung, warum die schlaraffische Zeitrechnung zunächst um 500 Jahre zurück datiert wurde. Das ritterliche Erbe war ein we-sentliches Element im schlaraffischen Spiel. Wer sich dar-über lustig macht hat das Anliegen der zuvor genannten Ro-mantiker nicht verstanden: es geht um die Wieder-Verbesserung der Sitten unter den Menschen. Nicht um ei-nen philosophisch begründeten Humanismus geht es, sondern um die Entfaltung des ganzen Menschen mit seinem Verstand ebenso wie mit seiner Gefühlswelt, mit allen seinen geistigen und körperlichen Anlagen und Bedürfnissen.

    Wir Schlaraffen halten diese Anliegen nach wie vor für legi-tim, für wichtig und richtig. Wie oft denn sehen wir die Menschheit gequält und geknutet unter Argumenten und Herrschaften der Rationalität. Der Ritter der Romantik hin-gegen: Symbol für den Traum nach Gerechtigkeit, Ausleben von Gefühl und Kräften, Muster an Ordnung, Schutz der Schwachen, verschworen den Idealen von Wehrhaftigkeit, Gemeinschaft, Treue, Zucht, Sinn für Ästhetik, Vornehmheit in Denken und Handeln. Dies alles nicht für sich allein, son-dern in Gemeinschaft und Solidarität eines edel denkenden Standes.

    Der Ritter: kein rekordsüchtiger Sportsmann, frei von ver-krampftem Ehrgeiz, von Eifersucht, von Äußerlichkeiten.

    Der Ritter: ein Edelmann, fähig zum Schönen, im Wesen vornehmen Spiels, zur Anmut gebändigte Kraft. Sein Tun strebt nach echter Tugend, Charakter, Furchtlosigkeit, Geis-tesgegenwart, Entschlusskraft, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit oh-ne Neid zeichnen ihn aus. Er kennt nicht den Zank, strebt nicht den eigenen Vorteil an. Ihm geht es zwar um den Sieg, doch nicht um jeden Preis. Er bricht den Kampf ab, wenn der Gegner Fehler aus Unerfahrenheit macht.

    Unser ritterliches Spiel strebt das Gleichgewicht aller Kräfte an. Dieses Spiel ist keine Spielerei, es wird im Ernst be-trieben. Es sind mit Ernst Regeln eingehalten, die keinen Eigenzweck haben, sondern dem hehren Ziel der wahren Ver-edlung des Menschen dienen.
    Wir wollen den güldenen Ball unseres Spiels zum Fliegen bringen. Dann wird das Spiel vornehm, anmutig, schön. Wenn das Spiel des Einen ein Gegenspiel findet, Wurf in Gegenwurf mündet, Lauf in Lauf, lustiger Angriff und geist-volle Abwehr und humorvolle Revanche in munterem, kunst-vollen Dialog sich entfalten. Das ist die wahre ritterliche Gemeinschaft.

    Der Ritterlichkeit hohes Ziel ist eine ausgewogene Welt. Wir suchen sie in unsrem Spiel das sich an Ritter-Regeln hält.

    Was ist Schlaraffia?

    Schlaraffia von der Gründung in Prag (1859) zum Weltverbund Allschlaraffia
    Im Frühjahr 1859 gründeten deutsche Künstler in Prag auf Betreiben von Theaterdirektor Franz Thomé den „Proletarierklub“ (als Protest gegen die einseitig der Kunst verpflichtete schöngeis¬tige „Arcadia“), eine lose Gesellschaft ohne vereinsrechtliche Strukturen. Die Mitglieder trafen sich regelmässig zu teils ausgelassenen geselligen Abenden. Die Vereinigung zerfiel aber sehr rasch.

    Am 10.Oktober 1859 schlossen sich deshalb 23 Künstler und Kunstfreunde unter dem Namen „Schlaraffia“ zusammen mit dem Ziel, Kunst und Humor zum Zweck inniger Freundschaft zu pflegen. Als Gründer gilt Graf Gleichen der Lindenmüller. Es entwickelte sich sehr bald der uns vertraute Sippungsbetrieb, der sich äusserlich am mittelalterlichen Rittertum inspirierte, aber vom Anfang an als Satire, als Karikatur des feudalen Ständestaates und einer übertriebenen Bürokratie verstanden wurde. Die Regel des schlaraffischen Spiels wurden im Spiegel, die Formalitäten im Ceremoniale niedergelegt.

    Infolge des häufigen Ortswechsels der Künstler verbreitete sich die Idee rasch, zunächst im nahen (vorab dem deutschsprachigen), dann im ferneren Ausland und schliesslich über die ganze Welt. Nach dem Vorbild der Schlaraffia Praga entstanden neue Reyche – Berolina, Lipsia, Grazia usw. – , die im gleichen Geist, aber zum Teil nach eigenen abweichenden Regeln und Riten sippten.

    Nach etwa 17 Jahren entschloss sich daher die Praga zum Handeln, und es gelang ihr, auf dem 1. Concil in der Lipsia (1876) eine sämtliche Reyche umfassende Organisation, den Verband Allschlaraffia, zu schaffen. Spiegel und Ceremoniale wurden für alle Reyche des Uhuversums verbindlich erklärt. Die Praga wurde zur Allmutter erhoben, die durch den Allmutterrat (dem heutigen Allschlaraffenrat entsprechend) die Geschicke Allschlaraffias lenkte.

    Allschlaraffia blühte bis in die frühen Dreissiger Jahre des 20. Jh. (254 Reyche oder Colonien mit mehr als 13’000 Mitglieder). 1933 begann der Niedergang: Zuerst sagten sich die deutschen (Bund „Deutsche Schlaraffia“), später auch die österreichischen Reyche von der Allmutter los. Bis 1938 sank die Zahl der Reyche weltweit auf 66. In der gespannten weltpolitischen Lage und in der Furcht vor kommenden kriegerischen Verwicklungen wurde jetzt auf dem Concil zu Poso nium (Pressburg) die Schaffung eines Allschlaraffenrats diskutiert und die Idee selbstständiger Landesverbände vorgebracht; Beschlüsse wurden aber nicht gefasst. Immerhin wurde der Spiegel revidiert (sog. Posonium-Spiegel) und damit eine wichtige Voraussetzung für den schlaraffischen Wiederaufbau nach 1945 geschaffen.
    Während des Zweiten Weltkrieges bestand Schlaraffia praktisch nur noch in der Schweiz (die vier Reyche Turicensis, Basilea, Berna und Gallia) und in (Nord-)Amerika. Bereits am 1.10.1938 wurde auf Initiative von Rt. Rhenanus (Berna) der Landesverband Schlaraffia Helvetica gegrün det; zur Stärkung des inneren Zusammenhalts wurden jedes Jahr helvetische Freundschaftsippun¬gen veranstaltet. Auch die nordamerikanischen Reyche schlossen sich zu einem Landesverband zusammen.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg regte sich namentlich in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich wieder schlaraffisches Leben. Viele untergegangene Ryche wurden unter dem alten Namen neu gegründet. In enger Zusammenarbeit mit den helvetischen und den nordamerikani schen Reychen wurde die heutige, föderalistisch geprägte Organisation Allschlaraffias errichtet. Die – an sich autonomen – einzelnen Reyche sind – national oder kontinental – zu Landesver bänden (LV Austria, Landesverband Deutschland, Landesverband Nordamerika, LV Schlaraffia Helvetica, LV Südamerika) zusammengeschlossen. Diese wiederum bilden den Verband Allschlaraffia, ihre Vertreter haben Sitz und Stimme im Allschlaraffenrat (ASR).
    Diese allschlaraffische Ordnung hat sich bestens bewährt. Die Zahl der Reyche wächst, und die schlaraffische Idee hat in allen fünf Kontinenten (neuerdings auch in Australien) Wurzeln geschlagen.

    Zur Geschichte der trutzigen Berna

    Am 15. November 1884 wurde die Schlaraffia Berna gegründet (u.a. durch die Erzschlaraffen Bombasticus -profan Maximilian von Witzleben-Barchewitz- und Carlos von der Wupper- profan Carl Heusser-; ein weiterer Ez war Rt. Esparsette – profan Hans Klee -, der Vater des Malers Paul Klee). Die Sassen sippten zuerst in der Frickburg (dem heutigen Restaurant „Della Casa“). In der Folge wechselten Zeiten der Blüte rasch mit solchen des Niedergangs.
    1893 gelang es schliesslich, an der Postgasse 10 ein kleines, bescheidenes, baufälliges Haus zu mieten. 1896/97 entstand auf dessen Fundament ein neues Gebäude, im wesentlichen (von eini gen baulichen Veränderungen in neuerer Zeit abgesehen) die heutige Trutzburg. Seit 1917 ist diese Eigentum des Reyches.

    Am Wiederaufbau Allschlaraffias nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Berna führenden An teil. Erbhkt. Rhenanus verkörperte wie kaum ein Zweiter den Widerstand gegen Anfeindungen von aussen und kleinmütige Verzagtheit im Inneren. Auf seine Initiative wurde am 1.10.1938 der Landesverband Schlaraffia Helvetica gegründet, und schon vorher gab sein Aufruf den Anstoss zur Durchführung helvetischer Freundschaftssippungen. Rt. Parafratello gelang es, wenigstens einen Teil des Praga-Archivs in die Schweiz zu retten. An der Neuordnung der allschlaraffischen Verhältnisse hatten die Vertreter unseres Reyches führenden Anteil. In der Folge stammten nicht weniger als vier Allschlaraffenräte aus unseren Reihen (die Ritter Volley, Ric-Rac, Codex und Mundstück), mehrere Male stellte die Berna den Vorsitz im Landesverband, etliche „Tagsatzun gen“ fanden in Bern statt. Unter den heute zwölf (davon neun schweizerischen) helvetischen Reychen nimmt die trutzige Berna eine geachtete Stellung ein.
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