Gerhard Liebsch (17 J.) – Blutzeuge der Bewegung

Gerhard Liebsch (Lebensrune.png 3. Dezember 1913; Todesrune.png 26. Mai 1931 in Dühringshof (Brandenburg)) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

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Pfingsten 1931. Darauf hat sich Gerhard Liebsch schon lange gefreut: in den Feiertagen mal heraus zu können aus dem Steinhaufen der Prenzlauer Straße in Berlin. Zum Bruder wird er fahren, nach Dechsel, in der Landsberger Gegend. Nun endlich ist es so weit. Mit der ganzen Kraft seiner fast achtzehn Jahre freut er sich des strahlenden Frühlings. Und dann was besonders Feines: am zweiten Feiertag, dem 26. Mai, geht’s mit dem „großen“ Bruder, dem SA-Mann, hinüber ins benachbarte Dühringshof, da hat der Fußballverein seinen großen Tag. Nach dem Spiel sind sie im Vereinslokal zusammen, alles lustige, frische Jungen, und gesungen wird und musiziert, da macht der junge Gerhard aus ganzem, frohem Herzen mit. Am Abend plötzlich johlt und rempelt es von draußen herein. Rote Sportler, aufgepasst! Ehe man recht weiß, was los ist, war eine wüste Schlägerei im Gange. Gerhard Liebsch trägt sein HJ-Abzeichen, auf ihn haben sie es besonders abgesehen. Er aber wehrt sich mit beiden Fäusten und hilft mit, die Roten zum Saal hinauszuprügeln, trotz ihrer Übermacht. Um weitere Hilfe zu holen geht Gerhard Liebsch allein hinaus. Er kommt nicht wieder. Ehe er einen Laut herausbringt, bohrt sich der Dolch ihm ins Herz. Sterbend liegt er am Boden, als seine Mörder auf ihn eintreten, anspeien und den wehrlos Wunden verhöhnen. Dann fliehen sie. Gerhard Liebsch stirbt im Alter von siebzehn Jahren. Einer der kommunistischen Mörder wird verurteilt, nach 1 1/2 Jahren kommt er wieder frei. Erst 1933 gelang die völlige Aufklärung des Mordes.

Der junge Sturmtrupp“ berichtet über den Mord:

„Ungesühnter Mord! In der Nacht vom 26. Mai wurde der Hitler-Junge Gerhard Liebsch von Marxisten in bestialischer Weise ermordet. Im Dezember fand die Gerichtsverhandlung in Landsberg a.d.W. statt. Angeklagt waren die Marxisten Siepelt und Rudolf. Die Ermordung selbst konnte den Angeklagten nicht restlos bewiesen werden. Jedoch konnte nachgewiesen werden, daß die beiden Angeklagten den Hitler-Jungen, nachdem er mit einem 16 Zentimeter langen Dolch niedergestochen war und sich in seinem Blute auf der Erde wälzte, in viehischer Weise mit den Füßen traten und zertrampelten.“

Die Zeitung Der Angriff berichtete ebenfalls:

„Ein Hitlerjunge erdolcht! Die Leiche angespien.“

Der Grabstein in Landsberg an der Warthe trägt den Spruch:

„Sein Opfertod galt der Freiheit der Nation.“

In Pfaffenhofen wird eine Straße nach Gerhard Liebsch benannt.

Am 29. 11. 1936 weihte die NSDAP einen Gedenkstein für fünf Blutzeugen in Berlin ein. Ein Name auf diesem Stein lautete Gerhard Liebsch. Die Gedenkstätte lag bis zur vorübergehenden „Befreiung“ im Jahre 1945 gegenüber dem Horst-Wessel-Haus in der Prenzlauer Straße 62.

Sein Name wurde in die Liste der Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend aufgenommen.

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Cottbus – Gebietsführerschule I Mark Brandenburg „Gerhard Liebsch“ – Feierraum

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Die Freiburger Zeitung vom 19. 8. 1933 über die Aufklärung der Morde an Gerhard Liebsch und Gustav Seidlitz

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Quelle: Metapedia

2 Gedanken zu “Gerhard Liebsch (17 J.) – Blutzeuge der Bewegung

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