Rechnerischer Schöpfungsbeweis

Von Roland

Der rechnerische Schöpfungsbeweis zeigt auf, daß der Sprung von der Unorganisiertheit der Materie bzw. von deren einzelnen Teilen zur massiven Organisiertheit einer lebenden Zelle viel zu groß ist, um zufällig geschehen zu sein, und schließt daraus auf eine nicht zufällige Lebensentstehung durch eine schöpferische Intelligenz.

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Darstellung des Sachverhalts

In diesem Artikel wird der Frage nach der Entstehung der Lebewesen nachgegangen, und – daraus schließend – ob es eine Schöpfung und damit einen Schöpfer gibt oder nicht. Das Wirken eines Schöpfer erkennt man immer anhand seines Werkes. Der Gegenstand, welcher in diesem Artikel als mögliches Werk untersucht wird, ist das Lebewesen. Wenn sich der Untersuchungsgegenstand als Werk erweist, ist auch die Schöpfung bewiesen und damit auch ein Schöpfer. Andere Untersuchungsgegenstände, etwa tote Materie oder daraus gebildete Himmelskörper, können kaum als neutraler Untersuchungsgegenstand dienen, da über deren Entstehungsursache gar nichts bekannt ist. Man kann je nach Ausgang der Erörterung jedoch darüber spekulieren, ob auch diese Strukturen künstlich geschaffen wurden, also ein Werk darstellen. Im allgemeinen reagiert der menschliche Verstand im Erkennen von künstlich geschaffenen Strukturen sehr empfindlich. Er erkennt das Wirken von selbst geringster Intelligenz.

Der Mensch stellt sich seit jeher die Frage, wie er ursprünglich entstanden ist. Hierbei gibt es genau zwei Möglichkeiten: Rein zufällig aufgrund der Naturgesetze oder unter Einhaltung der Naturgesetze künstlich geschaffen.

Diese Frage betrifft nicht nur den Menschen sondern die Entstehung jedes Lebewesens. Ein Lebewesen unterscheidet sich von toter Materie dadurch, daß es sich vervielfältigen kann, also Duplikate seiner selbst herstellen kann, indem es nach nicht in allen Details bekannten Mechanismen aus der Umgebung die zur Vermehrung notwendige Materie verarbeitet.

In aller Regel reagiert ein Lebewesen auf unterschiedlichste Beeinflussungen in vielfältiger Form. In aller Regel zeigen Lebewesen eine Zielgerichtetheit, welche dem Aufrechterhalten der lebendigen Struktur dienlich ist. Lebwesen verarbeiten unterschiedlichste Stoffe, welche ihnen Wachstum und Bewegung ermöglichen und immer Energieumsatz und Stoffwechsel, also Umwandlung von Molekülen, beinhalten. Der Energieumsatz äußert sich hierbei teilweise in Umwandlung von chemisch oder atomar gebundener Energie in Bewegungsenergie.

Bereits die allerkleinste Lebensstruktur, beispielsweise ein Bakterium, ist ein extrem komplexer Mechanismus mit gleichzeitig vieltausendfach ablaufenden Einzelmechanismen, welche allesamt untereinander verkoppelt gemeinschaftlich zielgerichtet agieren.

Ein Bakterium stellt gewissermaßen eine gigantische multifunktionale Fabrik enthalten in einem tausendstel Millimeter dar. Viele der internen chemischen Vorgänge laufen mithilfe aktiver Katalysatoren mit Geschwindigkeiten ab, welche die normaler „technischer“ Katalysatoren um das millionenfache übertreffen. Diese aktiven Katalysatoren, man nennt sie Enzyme, sind ihrerseits bereits richtige Maschinen, welche für eine ganz spezielle Aufgabe vollkommen optimiert sind. Diese Vollkommenheit der Optimierung zeigt sich, wenn man diese Enzyme leicht abgewandelte chemische Aufgaben abarbeiten läßt. Die Leistungsfähigkeit sinkt dann bereits um einen Faktor 1000 ab. Aber dennoch arbeiten sie 1000 fach schneller, als „herkömmliche“ Katalysatoren, welche für dieselbe Aufgabe optimiert wurden.

Es ist bisher nicht gelungen, ein lebendiges System aus toter Materie herzustellen. Es ist nur gelungen, mithilfe bereits lebendiger Strukturen veränderte lebendige Strukturen herzustellen. Zumindest wird dies behauptet.

Die Komplexizität eines Lebewesens kann zu einem Teil in der DNA abgelesen werden. In der DNA ist der Bauplan eines Lebewesens hocheffizient gespeichert. Die DNA besteht aus einzelnen Buchstaben, insgesamt vier Stück, mit welchen der gesamte Bauplan wie in einem Buch definiert ist. Man kann es auch als Computerprogramm ansehen oder einfach als Zahlenfolge. Für ein „normales“ Bakterium werden hierfür etwa 4 Millionen Buchstaben benötigt. Wird dieser DNA Code in unser Alphabeth samt Sonderzeichen (7-Bit-Code) übersetzt, ergibt dies bereits einen Text mit 1,14 Millionen Buchstaben. Dies entspricht einem üblichen Roman oder fast den beiden Bänden von „Mein Kampf“ (1,6 Mio Buchstaben). Wenn man diesen DNA-Code als reine Dezimalzahl darstellt, welche also die Ziffern 0-9 enthält, hat diese Zahl bereits 2,4 Millionen Dezimalziffern. Allgemein ändert sich die Zeichenkettenlänge bei unterschiedlichen Codes entsprechend log (Zeichenanzahl Code 1) / log (Zeichenanzahl Code 2). Der DNAcode hat 4 Zeichen und der Dezimalcode 10 Zeichen. Daher verkürzt sich die DNA-Zeichenkettenlänge bei Umrechnung in den Dezimalcode um den Faktor 0,6.

Wenn man diese Dezimalzahlkettenlänge kennt, kann man sich auch die zufällige Bildungswahrscheinlichkeit einer solchen „Funktionszahl“ rein mathematisch ausrechnen. Eine Zahl im Bereich von 2 Ziffern, 00 bis 99, hat eine Wahrscheinlichkeit von 10^(-2), daß sie auf Anhieb richtig geraten wird. Eine Zahl mit 3 Ziffern, 000 bis 999 hat eine Ratewahrscheinlichkeit von 10^(-3). Eine Zahl mit 1 Million Ziffern hat daher eine Ratewahrscheinlichkeit von 10^(-1000 000).

Da es sich um eine Funktionszahl handelt bedeutet dies, daß der zufällig geratene Code erst dann „funktioniert“, wenn die Funktionszahl exakt getroffen wird. Vorher lautet die „Antwort“ einfach: Funktioniert nicht, das Lebewesen ist noch tot. Es ist jedoch nicht bekannt, weshalb der Code noch nicht funktioniert.

Solange die Funktionszahl nicht richtig erraten wurde, kann es auch nicht zu einer wie auch immer gearteten Evolution kommen. Ein neues Evolutionsprodukt besteht letztlich aus einer größeren Funktionszahl. Beim Menschen wäre eine Funktionszahl mit etwa 1,8 Milliarden Dezimalziffern richtig zu erraten.

Ist eine Zahl mit 1 Million Dezimalziffern in „vernünftiger“ Zeit erratbar?

Rein mathematisch gesehen ist dies natürlich möglich. Man benötigt hierfür nur genügend lange Zeit. Praktisch gesehen hat man jedoch kaum diese Zeit zur Verfügung. Der einfache Grund hierfür ist, daß die intelligente „Ratemaschine“ vorher bereits „kaputt“ gehen wird. Oder das Teilprodukt aufgrund einer kosmischen Katastrophe vernichtet werden wird.

Als Beispiel könnte man die angenommene Größe unseres Weltalls heranziehen und jedes Atom darin als Superrechner rechnen lassen. Wenn wir dem atomaren Rechner noch eine Ratefrequenz von 10^15 Hz geben, unser heutiger Laptop ist 1 Mio Mal langsamer, und noch 10^81 solcher atomaren Superrechner annehmen, wird man in 1 Sekunde bereits 10^(15+81) = 10^96 Zahlen durchprobiert haben. Nach 1000 Milliarden Jahren (3*10^19 s)haben wir bereits aufgerundet 10^(15+81+20) = 10^116 Zahlen ausprobiert. Es sind damit die letzten 116 Ziffern der 1 Million Ziffern schon einmal vollständig in allen Kombinationen ausprobiert worden. Oder anders dargestellt, nach dieser Zeit hat man mit einer Wahrscheinlichkeit von 10^(-1000 000 + 116) die Funktionszahl gefunden. Nach der 1000-fachen Zeit hat sich die Wahrscheinlichkeit auf 10^(-1000 000 + 116 + 3) erhöht.

Auch wenn man Experimentierzeit und Rechenraum jeweils um das 10^1000-fache vergrößert, ändert sich an der Nullwahrscheinlichkeit praktisch Nichts: W = 10^(-1000 000 + 116 + 1000 + 1000) ~ 0.

Selbst wenn man noch annimmt, daß es in diesem 1-Millionenstelligem Zahlenraum noch „viele“ andere Funktionszahlen gibt, welche funktionieren könnten, ist das Ergebnis immer noch Null. Bei dem offiziell vermuteten Erdalter von rund 10 Milliarden Jahren und bei einem Bakterienfilm entsprechend vielleicht 10 m Dicke rund um den Globus und bei einer Teilungsrate von 3 je Stunde hat es bisher höchstens 10^48 unterschiedliche Bakterien gegeben. Wenn man daher in diesem Zahlenraum 10^100000 mögliche Funktionszahlen vermutet, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit erst auf 10^(-1000 000 + 116 + 1000 + 1000 + 100 000) ~ 0.

Anhand dieser bereits extrem großzügigen Betrachtung erscheint es völlig ausgeschlossen, daß sich „ein paar Atome“ in korrekter Weise zu einem funktionierendem Lebewesen zufällig zusammengefunden haben können. Wenn man noch die physikalischen Limitierungen außerdem noch mit in Betracht zieht, wird das Ergebnis nur noch unwahrscheinlicher bzw. kann eine eigenständige Lebensentstehung sogar vollkommen ausgeschlossen werden.

Im Gegenteil weisen viele andere Merkmale auf eine unnatürliche Lebensentstehung infolge einer höchsten Intelligenz hin. So ist z.B. dieser DNA-Code so aufgebaut, daß er Fehler beim Kopieren in hohem Maße ausmerzt. Der Code selbst ist bereits hochoptimiert. Man hat ausgerechnet, daß er unter 1 Million möglichen Code-Konstruktionen mathematisch gesehen bereits der Beste ist. Berücksichtigt man noch die physikalisch/chemischen Erfordernisse, könnte der Code vielleicht als noch optimaler erkannt werden.

Die Evolutionstheorie als Gegentheorie beschäftigt sich wohlweislich nicht mit dem Problem der ersten Lebensentstehung. Sie behandelt nur die angebliche „Weiterentwicklung“ dieses ersten Lebens. Jedoch steht selbst diese angebliche Weiterentwicklung vor dem unlösbaren Problem der Weiterentwicklung der „Evolutionszahl“. Diese muß nämlich bei jeder einzelnen neuen oder geänderten Ziffer ebenfalls funktionieren. Dies ist in einem gewissen begrenzten Rahmen bei Bakterien möglich, da sie sich asexuell vermehren können. Daher können zufällige Mutationen, welche nicht lebensvernichtend sind, erhalten bleiben und sich recht schnell vermehren. Unter Milliarden Bakterien gibt es daher bei Milieuänderung mit einiger Wahrscheinlichkeit einige, welche bereits passend mutiert sind. Diese werden sich anschließend bevorzugt vermehren und dann sehr schnell die Oberhand gewinnen. Nach und nach können dank der hohen identischen Individuenausgangszahlen viele weitere neue Mutationen zu noch besser angepassten Individuen führen.

Bei der sexuellen Fortpflanzung ist dies jedoch ausgeschlossen. Weil nur dasjenige Merkmal mit Sicherheit vererbt werden kann, welches beim Partner ebenfalls vorhanden ist. Ein neues Merkmal findet jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Partner, sodaß es in der ersten Generation mit nur 50% Wahrscheinlichkeit vererbt werden kann und dies gilt dann auch für die nachfolgenden Generationen. Aus diesem Grund wird das neue Merkmal nach wenigen Generationen ausgestorben sein. Eine evolutionäre Weiterentwicklung ist daher ebenfalls vollkommen ausschließbar. Das Bakterium bleibt daher immer ein Bakterium, auch wenn es die Anpassmöglichkeit in sich perfekt birgt.

Letzteres beobachten wir auch. Trotz aller „Evolution“ gibt es immer noch Bakterien. Und ohne Bakterien könnten die höheren Lebewesen gar nicht existieren. Leben bedingt sich daher wechselseitig und daher kann Leben nur in sehr kurzer Zeit entstanden sein. Die Biene benötigt die Pflanze, welche ihrerseits wieder die Biene zur Fortpflanzung benötigt.

Vielfach wird die sophistische Frage gestellt, wer den Schöpfer geschaffen hat. Diese Frage enthält zwei Behauptungen. Erstens die Existenz eines Schöpfers und zweitens, daß dieser Schöpfer geschaffen worden sein muß. Zumindest die zweite Behauptung ist jedoch durch nichts belegt und daher erübrigt sich eine Beantwortung einer derartigen spekulativen Frage bis zum Beweis der unterstellten Behauptung.

Die Schöpfung ist als Tatsache beweisbar bzw. spätestens mit Vorangegangenem bewiesen. Jedoch kann nicht die Frage beantwortet werden, wer dieser Schöpfer ist. Es kann über den Schöpfer nur gesagt werden, daß er ein ungeheures, unvorstellbares Potential darstellt. Über Ziel und Wille des Schöpfers kann nichts bekannt sein. Hier kann nur spekuliert werden.

Dieser Text entspricht bis hierher etwa 40 000 DNA Buchstaben bzw. einer Funktionszahl mit 24 000 Dezimalziffern.

Die Panspermie und die Größe der Unendlichkeiten

Für die kosmische Strahlung im freien Weltraum wird ein Wert von ca. 10^4 Teilchen/m²s für Energien größer als molekülzerstörend (10^9 eV) genannt. Der Wirkungsquerschnitt eines Atoms liegt in der Größenordung von 10^(-20) m². Dies bedeutet, daß nach einer Reisezeit der Panspermie von ca. 0,3 Mrd. Jahren jedes einzelne Atom einer durch das All reisenden Panspermie wenigstens einmal von einem solchen Geschoß getroffen wurde. Das bedeutet, es kann keine Panspermie aus einer größeren Entfernung als 0,3 Milliarden Lichtjahren herkommen, wenn sie mit Lichtgeschwindigkeit in Bezug auf uns reist. Dies begrenzt bereits die „Reaktorgröße“, in welchem Leben zufällig hätte entstehen können. Nimmt man dagegen eine „normale“ Reisegeschwindigkeiten von „nur“ 1000 km/s an, schrumpft die Reaktorgröße auf bereits nur noch 1 Million Lichtjahre Entfernung zusammen. Berücksichtig man noch die übliche maximal zulässige Fehlerquote in der DNA, welche bei ca. 1 ppm liegt, verringert sich die Reaktorgröße auf 1 Lichtjahr radialer Entfernung zur Erde. Wenn man noch weitere einzuhaltende Bedingungen einbaut, etwa maximale Aufprallgeschwindigkeit auf die Lufthülle der Erde und die Überlebensbedingungen beim Sturz durch die Atmosphäre, verkleinert sich das Reaktionsgefäß noch weiter. Die im vorherigen Abschnitt bereits unglaublich geringen Wahrscheinlichkeiten einer zufälligen Lebensentstehungen werden daher noch viel kleiner.

Die Schöpfungswahrscheinlichkeit erreicht mit Eins minus Zufallswahrscheinlichkeit genau Eins.

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In diesem Video wird die Entstehung des Geißelantriebs eines Bakteriums gezeigt. Das Bakterium hat vier Elektromotoren, welche sowohl in Drehzahl, Drehrichtung und Phasenverschiebung beliebig ansteuerbar sind und damit dem Bakterium ausgezeichnete Manövrierfähigkeit verleihen. Die Leerlaufdrehzahl geht bis 100000 UPM (bei abgeschnittener “Schraube”) und bis ca. 20000 UPM unter Vollast. Ein absolutes Wunderwerk, welches sogar wir als solches leicht erkennen können.

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Quelle: Metapedia/Roland

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15 Gedanken zu “Rechnerischer Schöpfungsbeweis

  1. Diese Rechnung bezieht sich auf ein Unversum. Wenn es aber unendlich viele Multiversen gäbe, hätten wir unendliche viele Universen mehr. Die Chance, dass eines oder mehrere der Universen bei „würfeln“ gewänne, läge um ein vielfaches höher. In Betracht ziehen könnte man auch, dass sie über Ewigkeiten hinweg „würfeln“, während weitere Universen entstehen und andere vergehen. Beweisbar existent ist freilich nur unser Universum.

    Liebe Grüsse
    Pwyll

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    • Ich weiß nun nicht, was Du unter Multiversen verstehst. Unser Universum ist nur unendlich groß und daß selbst unendliche Größe in einem Universum nicht ausreicht, Leben von alleine zu produzieren, ist im Artikel durch die „Relativierung“ der Unendlichkeiten auf einen doch sehr kleinen Bereich infolge der kosmischen Strahlung bereits behandelt.

      Das bedeutet, sowohl die teilnehmende Masse als auch die infragekommende Zeit sind selbst bei unendlich großem Universum nur endlich groß bzw. in diesem Fall klitzeklein.

      Es wird oftmals behauptet, alles, was passieren könnte, wird auch passieren. Diese Behauptung ist augenblicklich dadurch widerlegt, als daß etwas Beliebiges, was jetzt irgendwo hätte passieren „können“ eben genau doch nicht passiert ist!

      Die zufällige Lebensentstehung ist einerseits durch die Wahrscheinlichkeitsrechnung komplett widerlegt und darüberhinaus auch durch die „nackte“ Physik bzw. Chemie. Ich will einmal das „physikalische“ Problem verdeutlichen.

      Um Atome passend zusammenzufügen benötigt man eine Kraft, welche die sich abstoßenden Atome so weit zusammenführt, daß sie eine Bindung eingehen können. Diese Kraft muß über einen bestimmten Weg aufgewendet werden und das bedeutet, es muß Energie aufgewendet werden. Bildlich gesprochen muß man einen Karren erst einmal auf die Spitze eines Berges schieben, damit er auf der anderen Seite ins Tal der „Verbindungsmöglichkeit“ von alleine hinunterfahren kann.

      Aus diesem Grund entzündet sich ausströmendes Gas nicht von alleine mit dem Luftsauerstoff. Es muß erst auf den Berg geschoben werden und das machen wir mit dem Zündfunken. Er erhitzt das Gasgemisch, führt ihm also lokal so viel Energie zu, daß der Karren davon bis zur Bergspitze geschoben wird. Es muß also die Zündtemperatur erreicht werden. Erst dann verbindet sich der Luftsauerstoff z.B. mit einem H zu H2O oder mit einem C zu CO2.

      Dabei sehen wir auch, daß bei dieser Verbindung Energie freigesetzt wird, die Verbindung wird sehr heiß.

      Genau dasselbe passiert bei der Verbindung der einzelnen Atome innerhalb des DNA Moleküls. Diese Atome müßten mit hoher Geschwindigkeit zum bestehenden Molekül hingeschossen werden (aufgrund hoher notwendiger Zündtemperatur) und wenn es sich dann mit dem DNA Molekül verbindet, wird eine riesige Energiemenge freigesetzt, also riesige Wackelei des DNA Moleküls entstehen, welche das bisher zusammengebastelte DNA Molekül zerstören wird.

      So primitiv geht es also nicht.

      Ein DNA Molekül wird von ordentlichen Handwerkern sehr gezielt und vorsichtig zusammengebaut. Die Handwerker sind die sogenannten Enzyme. Das sind richtige kleine intelligente Maschinen mit richtigen Nanomotoren, welche das Atom in die eine Hand nehmen und das DNA Molekül in die andere Hand und dann fügen sie beides vorsichtig mit sanfter Gewalt und energieabsorbierend vorsichtig zusammen.
      Ein Haus baut man auf ähnliche Weise zusammen. Und auch bei einem Auto wirft man die Kolben nicht einfach in den Zylinder und gießt noch ein paar Schrauben dazu 🙂

      Am besten kann man das Gesamtproblem wohl begreifen, wenn man einfach einmal die Naturkräfte einige Myriarden Jahre werkeln läßt, um diese wirklich einfache Konstruktion, deren Bauteile bereits perfekt bearbeitet in der Landschaft in unendlicher Menge griffbereit herumliegen, zusammenbauen läßt. Es sind nur 11 Teile zusammenfügen:

      Wohl jeder Mensch wird erkennen, daß a) für das Zusammenfügen schon sehr genau gezielt und positioniert werden muß und b) gewaltige Kräfte hierfür nötig sind, welche in ganz gezielter Folge und Richtung aufgewendet werden müssen.

      Diese Aufgabe ist von der „Natur“ nicht einmal in unendlicher Zeit lösbar. Ein Mensch hingegen wird das wohl innerhalb von einer Minute fehlerfrei schaffen.

      Nicht anders sehen die Probleme beim zufälligen Zusammenbau einer DNA oder einer lebenden Zelle aus bereits perfekten Einzelbausteinen aus.

      Das kombinierte Problem, Wahrscheinlichkeit + Physik, sieht ungefähr so aus:

      Die Farbreihenfolge der Bauklötzchen muß dem Code entsprechen, also sinnhaft sein.

      Wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit, daß eine Turmhöhe von 5 richtigen, 10 richtigen, 20 richtigen Bauklötzchen eines Tages entstanden ist, wenn die Bauklötzchen aus einer Höhe von jeweils 2 m über der jeweiligen Turmspitze zufällig auf den Turm herunterregnen?

      Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein solcher Bauklötzchenturm von 1 m Höhe unter Einsatz der Intelligenz eines 6 jährigen Kindes zustande kommt?

      In diesem Beispiel ist sowohl die Unmöglichkeit der zufälligen Codefindung als auch die Unmöglichkeit der Physik beim zufälligen Kreieren einer funktionierenden DNA demonstriert.

      Beim Bakterium ist der Turm 4 Mio Bauklötzchen hoch und beim Menschen 3 Mrd.

      Das kleinste Enzym hat schon einen „Wert“ von rund 1000 Bauklötzchen, größere 100000 Bauklötzchen.

      „Dieses“ Enzym muß noch zusammengenagelt werden, was ebenfalls eine Unmöglichkeit entsprechend dem Turmbaubeispiel darstellt.

      Wie schwierig all diese Probleme sind, kann man auch daran erkennen, daß es dem Menschen noch niemals gelungen ist, auch nur ein einziges Bakterium aus einem Sack von toten Elementen zusammenbasteln, ohne hierfür lebendiges Material zu verwenden.

      Der Schöpfer konnte das 🙂

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      • Hallo Roland,

        Bei deiner Argumentation sehe ich zwei Probleme:
        Problem 1: du widerlegst zwar eindrucksvoll und korrekt die Möglichkeit einer zufälligen Entstehung von Bakterien-DNA, aber das erste Urlebewesen war wahrscheinlich sehr viel primitiver (siehe meinen anderen Kommentar unter diesem Artikel).

        Problem 2: Nach deiner Argumentation dürfte es auch keine anorganischen Moleküle (oder Atome) geben, denn:
        Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in einem beliebigen Universum ein ganz konkretes anorganisches Molekül, z.B. eine sogenannte „Komplexverbindung“, entsteht? Nahe 0%.
        Wie hoch ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass in der Vergangenheit in unserem Universum so ein Molekül entstanden ist? 100%.
        Fazit: Um Aussagen über Wahrscheinlichkeiten zu treffen, müssen die Rahmenbedingungen so gut es geht bekannt sein (Wenn ich weiß, dass es bestimmte Moleküle gibt –> 100% Wkeit, und wenn mir gar keine Informationen vorliegen –> 0% Wkeit)

        Und wenn anorganische Komplexverbindungen entstehen können, wer sagt mir, dass ein zur Reproduktion fähiges Molekül nicht entstehen kann? Ein Bakterium ist sicher viel zu komplex, als dass es einfach mal so entsteht, das stimmt.

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        • Hallo Richard
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          Problem 2: Nach deiner Argumentation dürfte es auch keine anorganischen Moleküle (oder Atome) geben, denn:
          Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in einem beliebigen Universum ein ganz konkretes anorganisches Molekül, z.B. eine sogenannte “Komplexverbindung”, entsteht? Nahe 0%.
          Wie hoch ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass in der Vergangenheit in unserem Universum so ein Molekül entstanden ist? 100%.
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          Einfache Moleküle zu bilden ist auch schon nicht ganz einfach, wie die Reaktionskonstanten zeigen. Von vielleicht 10000 atomaren Zusammenstößen gelingt dann „tatsächlich“ mal eine stabile Verbindung von C mit O zu CO und mit noch mehr Glück bildet sich dann auch mal ein CO2 Molekül. Es muß Auftreffwinkel und die Orientierung der Atome bzw. des Teilprodukts passend sein und außerdem auch noch die Zusammenprallenergie innerhalb bestimmter Grenzen liegen. Ansonsten fliegt das Gebilde wieder auseinander oder bildet sich erst gar nicht.

          Man sieht das z.B. an der Zündgeschwindigkeit von Brenngasen, welch trotz idealer Mischung doch recht langsam ist. Sogar Knallgas ist langsam.

          Bei Verbindungen, wo vielleicht 30 Atome unterschiedlicher Art beteiligt sind, sieht das entsprechend noch viel schlimmer aus.

          Meine Argumentation bzgl. des Lebens ist aber noch um Millionen Zehnerpotenzen unwahrscheinlicher und selbst wenn die Chemie spielend leicht wäre, gelänge es nicht. Wenn die Chemie außerdem noch mit eingerechnet wird, funzt es schon gar nicht.

          Dein Argument ist daher eines, was in genau die falsche Argumentationsrichtung zielt und zeigt nur noch weiter, daß das Leben geschaffen sein muß.

          Die Schwierigkeit des chemischen Zusammenbaus versuchte ich mit „meiner“ Mausefalle zu demonstrieren. Oder mit dem bunten Würfelturm.

          Du sagst praktisch, weil das Leben vorhanden ist, muß es sich auch alleine zusammengebastelt haben. Dies ist identisch mit der Aussage, guck, da liegt ein Haufen Backsteine, Fensterglas, Sand, Zement und eine Wasserpfütze siehst du auch und daneben steht ein wunderschönes Haus. Und wenn du etwas wartest, werden sich die Backsteine mit Sand, Wasser und Zement zusammenfügen und dann wird auf diesem Platz auch ein so schönes Haus stehen. Weil alles vorhanden ist und das andere Haus die Möglichkeit der Selbstmontage aus genau diesen Teilen bereits bewiesen hat.

          Aber dazu gibt es bereits eine Geschichte, welche ich nicht mehr formulieren muß.

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          Ein Beispiel für die Logik des Zufalls von Fred Hoyle

          Jemand der glaubt, eine Zelle könne zufällig zu existieren beginnen, wird durch nichts abzuhalten sein, auch folgende ähnliche Geschichte zu glauben. Es ist die Entstehungsgeschichte einer Stadt.

          Eines Tages wird ein auf ödem Land zwischen zwei Felsbrocken eingeklemmter Lehmklumpen durch Regen nass. Der nasse Lehm trocknet, härtet, als die Sonne aufsteigt und nimmt eine feste, widerstandsfähige Form an. Danach zerfallen die Felsen, die als Form gedient hatten, aus irgendeinem Grund, und es erscheint ein ordentlicher, wohlgeformter, starker Tonziegel.

          Nun wartet dieser Ziegel jahrelang darauf, dass ein weiterer Ziegel auf die gleiche Weise entsteht. Dies setzt sich nun fort, bis an diesem Ort hunderte und Tausende von Ziegeln entstanden sind.

          Keiner der schon entstandenen Ziegel jedoch wird in dieser ganzen Zeit beschädigt. Obwohl sie über tausende Jahre hinweg Stürmen, Regen, brennender Sonne und klirrendem Frost ausgesetzt sind, bekommen die Ziegel keine Risse, platzen nicht und werden nicht weggespült, sondern bleiben an derselben Stelle liegen.

          Wenn die Anzahl der Ziegel ausreicht, beginnen sie, ein Gebäude zu errichten, indem sie sich Seite an Seite und aufeinander schichten, dies geschieht durch natürliche Ereignisse wie Stürme und Tornados. Inzwischen bilden sich in perfektem Timing andere Materialien wie Zement oder Mörtel unter natürlichen Bedingungen und kriechen zwischen die Ziegel, um sie zusammen zu halten.

          Während all das geschieht, formt sich unter der Erde Eisenerz und legt die Fundamente für das Gebäude, dass aus den Ziegelsteinen gebaut werden wird. Am Ende dieses Prozesses steht ein komplettes, intaktes Haus, mit all seinen Materialien, all der Zimmermannsarbeit und mit allen funktionierenden Installationen.

          Nun besteht ein Gebäude nicht nur aus Fundamenten, Ziegeln und Zement. Wo kommen also die anderen benötigten Materialien her?

          Die Antwort ist einfach: Alle Materialien, die für die Konstruktion gebraucht werden, stecken in der Erde, auf der sie errichtet wird. Silikon für das Glas, Kupfer für die elektrischen Leitungen, Eisen für die Stützpfeiler, Holzbalken, Wasserrohre etc., alles liefert die Erde in reichlichen Mengen.

          Es braucht nur die Geschicklichkeit der natürlichen Bedingungen, diese Materialien zu formen und an der richtigen Stelle des Gebäudes zu positionieren.

          Sämtliche Installationen, alles Holzhandwerk, sämtliches sonstige Zubehör, alles findet seinen Platz innerhalb der Ziegel mit Hilfe von Wind, Regen und Erdbeben.

          Alles ist so perfekt abgelaufen, dass sich die Ziegel unter Freilassung der notwendigen Fensteröffnungen arrangiert haben, als hätten sie gewusst, sich später unter natürlichen Bedingungen etwas wie Glas formen würde, dass die Öffnungen ausfüllt.

          Sie haben auch nicht vergessen, Platz zu lassen für die Installation von Wasserleitungs-, Elektrik- und Heizsystemen, die auch erst später durch Zufall entstehen. Alles ist so gut gegangen, dass Zufall und die natürlichen Bedingungen ein perfektes Design geliefert haben.

          Wenn sie es fertig gebracht haben, diese Geschichte bis hierhin zu glauben, dann werden sie keine Probleme haben, sich vorzustellen, wie die anderen Gebäude dieser Stadt, ihre Grünanlagen, ihre Infrastruktur mit Schnellstrassen, Gehwegen und Kommunikations- und Transportsystemen entstanden sind.

          Wenn sie technische Kenntnisse besitzen und auf dem Gebiet bewandert sind, können sie sogar ein hochkarätiges, mehrbändiges „wissenschaftliches“ Werk schreiben und ihre Theorien darlegen, zum Beispiel: „Der Evolutionsprozess von Abwassersystemen und ihre Anpassung an gegebene Strukturen.“

          Sie könnten sehr wohl für ihre klugen Studien mit akademischen Preisen geehrt werden und sich selbst für ein Genie halten, das ein wenig mehr Licht ins Dunkel der menschlichen Natur gebracht hat.

          Die Evolutionstheorie, die behauptet, das Leben sei durch Zufall entstanden, ist nicht weniger absurd als diese Geschichte, denn mit all ihren funktionalen Systemen der Kommunikation, des Transports und des Managements ist eine lebende Zelle nicht weniger komplex als eine Stadt.

          In seinem Buch Evolution: A Theory in Crisis (Evolution: Eine Theorie in der Krise) beschreibt der Molekularbiologe Michael Denton die komplexe Struktur der Zelle:

          Um etwas von der Realität des Lebens zu erfassen, wie sie von der Molekularbiologie enthüllt worden ist, müssen wir eine Zelle eine Milliarde mal vergrößern, bis sie 20 Kilometer Durchmesser hat und einem gigantischen Luftschiff ähnelt, groß genug, eine große Stadt wie London oder New York zu überschatten.

          Was wir dann sehen würden, ist ein Objekt unvergleichlicher Komplexität und anpassungsfähigem Design. An der Oberfläche der Zelle sähen wir Millionen Öffnungen, wie die Ladeluken eines riesigen Raumschiffs, die sich ständig öffnen und schließen, um einen kontinuierlichen Materialfluss hinein und heraus zu lassen.

          Wenn wir selbst durch eine dieser Öffnungen einträten, wären wir in einer Welt allerhöchster Technologie und von verwirrender Komplexität… Ist es wirklich glaubwürdig, dass zufällige Prozesse eine Wirklichkeit konstruiert haben können, deren kleinstes Element – ein funktionierendes Protein oder Gen – bereits vollständig außerhalb unserer kreativen Fähigkeiten liegt, eine Wirklichkeit, die genau die Antithese zum Zufall darstellt und die in jeder Hinsicht alles durch menschliche Intelligenz geschaffene bei weitem übertrifft?
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          • Hallo Roland,

            Die Geschichte ist nicht schlecht. Tatsächlich hast du mir bisher die besten Argumente für die Schöpfungs-Theorie geliefert, die ich kenne. Ich finde, diese Geschichte zeigt mindestens, dass man sehr, sehr vorsichtig bei unbeweisbaren Theorien wie der Evolutionstheorie sein muss. Das ganze scheint mir am Ende auf eine Glaubensfrage hinauszulaufen: Weder für die Schöpfung, noch für die wissensch. Theorie wird es jemals handfeste Beweise geben (nehme ich mal an). Aber was ist die Konsequenz: Soll ich ab jetzt alle wissensch. Theorien, die nicht eindeutig sind, als falsch abtun?

            nachdenkliche Grüße,
            Richard

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            • Es freut mich, daß Du meine Argumente annimmst oder zumindest für bedenkenswert hältst. Dies entspricht nämlich keineswegs der Normalität!

              Du wirst auf dieser Seite noch mehr zu wissenschaftlichen Themen lesen, welche Dein Weltbild geraderücken bzw. eben auch umstürzen werden. Aber Du wirst nicht im Regen ganz alleine stehen gelassen 🙂

              Man muß bei der Wissenschaft stark zwischen anwendbarer und nichtanwendbarer Wissenschaft unterscheiden. Die anwendbare Wissenschaft wird von den Anwendern immer überprüft, weil ansonsten das Produkt nicht funktioniert und die Firma pleite macht und der/die verantwortlichen Ingenieure/Wissenschaftler ihren Arbeitsplatz ebenso verlieren werden wie die plangemäß ausführenden Menschen.

              Anwendbare Wissenschaft ist daher durch Verantwortung und Wille/Zwang zur Wahrheit gekennzeichnet.

              Nichtanwendbare Wissenschaft ist dagegen sehr oft durch Verantwortungslosigkeit und Lüge gekennzeichnet. Diese Pseudowissenschaften richten im Kopf Furchtbares an und dies ist auch so gewollt. Und wie aus jeder Lüge resultieren daraus auch massiv Menschenleben.

              Sämtliche Kriege basieren auf völkerverhetzende Lügen und Täuschungen. Aber auch die vermeintlich sauberen Wissenschaften wie etwa die harmlose Geologie und Seismologie produziert hunderttausende Menschenopfer mit ihren Lügen! Die Seismologie „erklärt“ dann z.B. eine Unterwasserkernexplosion mit dadurch ausgelöstem Supertsunami mit einem Erdbeben einfach „wissenschaftlich“ weg und die Glaubwürdigkeit dieser Lüge steigt dann mit vielen daraus resultierenden „Papers“ oder Dissertationen noch mehr an.

              Der Unsinn mit der Relativitätstheorie bewirkt im Kopf, daß man seinem eigenen Verstand nicht mehr trauen wird und damit gibt man die Beurteilungskompetenz an die sogenannten „Experten“ ab, welche einem „wissenschaftlich“ bewiesen haben, daß dem eigenen Verstand nicht zu trauen ist!

              Wenn man mit dieser Erfahrung „bereichert“ wurde, glaubt man auch gerne die anderen Wissenschaftslügen, welche einem die Experten höchst professionel vorlügen können.

              Nicht anders verhält es sich bei der Evolutionslüge. Damit wird Angst erzeugt, weil man damit die Schöpfungstatsache samt dem Schöpfer wegerklären will. Die Evolutionstheorie wird daher in den Protokollen der Weisen von Zion auch beonders bedacht. Ebenso wie die Wissenschaften:

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              Mögen sie sich vormachen, daß der Glaube an die theoretischen Gesetze, den wir ihnen eingeimpft haben, von größter Bedeutung sei. Zu diesem Zwecke vermehren wir ununterbrochen durch unsere Presse das blinde Vertrauen zu diesen Gesetzen.

              Die Intelligenzschicht der Nichtjuden wird auf ihre Kenntnisse stolz sein und sie so verwerten, wie ihnen unsere Vertreter in der Absicht vormachen, ihren Geist in die Richtung, die für uns nötig ist, zu leiten.

              Glauben Sie nicht, daß unsere Behauptungen nur leere Worte sind. Beachten Sie den Erfolg, den uns Darwin, Marx und Nietzsche gebracht haben.
              Wenigstens uns sollte dieser zersetzende Einfluß dieser Lehren klar sein.
              ————————

              Ich war auch einmal wissenschaftsgläubig. Rein zufällig sah ich mich aber einmal gezwungen, eine Kleinigkeit genauer zu betrachten. Das war die Relativitätstheorie. Ab da stürzte dann ein Kartenhaus nach dem anderen zusammen 🙂

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  2. Hier wird die Entstehung des Geißelantriebs eines Bakteriums gezeigt. Das Bakterium hat vier Elektromotoren, welche sowohl in Drehzahl, Drehrichtung und Phasenverschiebung beliebig ansteuerbar sind und damit dem Bakterium ausgezeichnete Manöverierfähigkeit verleihen. Die Leerlaufdrehzahl geht bis 100000 UPM (bei abgeschnittener „Schraube“) und bis ca. 20000 UPM unter Vollast. Ein absolutes Wunderwerk, welches sogar wir als solches leicht erkennen können.

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  3. Hallo Roland,

    hier meine Gedanken zu deinem Artikel:

    Zitat: „Die Evolutionstheorie als Gegentheorie beschäftigt sich wohlweislich nicht mit dem Problem der ersten Lebensentstehung.“

    Die üblicherweise als „Evolutionstheorie“ bezeichnete Theorie der natürlichen Selektion beschäftigt sich zwar nicht damit, aber es gibt diese Theorie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Evolution welche besagt, dass im Haidakum (vor 4 Mrd. Jahren) die Entstehung „komplexer Moleküle“ möglich gewesen sein soll (was wohl experimentell überprüft ist). Was genau jetzt „komplexe Moleküle“ bedeutet, weiß ich nicht. Es ist jedenfalls denkbar, dass per Zufall ein Molekül entstanden ist, welches die Eigenschaft der Reproduktion besaß.

    Die Frage ist jetzt: wie komplex muss ein Molekül sein, damit es zur Reproduktion fähig ist? Bei deinen Berechnungen bist du von der „Funktionszahl“ 1.000.000 ausgegangen, was ungefähr der Komplexität eines Bakteriums entspricht. Diese Zahl ist sicher viel zu hoch angesetzt, denn Bakterien haben sehr viele Eigenschaften, das „Urlebewesen“ hatte aber wahrscheinlich nur die eine Eigenschaft: Reproduktion. Und dass Moleküle entstehen können, die nur eine Eigenschaft besitzen (Wasser, Eigenschaft: nass 😉 ), glaube ich schon.

    Zitat: „Weil nur dasjenige Merkmal mit Sicherheit vererbt werden kann, welches beim Partner ebenfalls vorhanden ist.“
    Soweit richtig, aber es kann doch trotzdem jedes Merkmal eines Lebewesens vererbt werden. Es ist halt nur nicht sicher, dass es vererbt wird.
    Angenommen die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Merkmal des Vaters (sagen wir: Wärmeeresistenz) vererbt wird, ist 50%, dann hat eben nur etwa jeder zweite Nachfahre diese Eigenschaft. Dann überleben eben nur die Hälfte der Nachkommen die extreme Klimaerwärmung. Aber die Nachkommen derjenigen Eltern, die gar nicht Wärmerresistent waren, sterben alle.
    Ergebnis: 100% der Population sind Wärmeresistent.
    Ich denke, dass starke Veränderungen einer Population tatsächlich nur durch starke Veränderungen der Umstände zustandekommen, so wie in dem Beispiel gerade. Deshalb gibt es auch bis heute Bakterien: Bestimmte Bakterienpopulationen haben noch nie eine derartige Veränderung ihres Lebensraumes erlebt, die dazu geführt hätte, dass sich sich „weiter“entwickeln.

    Übrigens: Obwohl ich an die Theorie der natürlichen Selektion glaube (und ich weiß, dass sie nicht bewiesen, sondern nur die „beste“ Erklärung für die (bewiesene) Evolution ist), schließe ich einen Schöpfer nicht aus. Denn auch wenn für mich die Entstehung des Lebens erklärbar ist, die Entstehung des Universums (d.h. der Materie und der Zeit) oder der Ursprung der Naturgesetze sind für mich unerklärlich.

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    • Hallo Richard,

      zunächst: Ich habe extra nicht die Entstehung des Universums als Argument angeführt, weil dies durch Naturgesetze „erklärt“ werden kann und für die Entstehung der Naturgesetze ist nicht zwingend ein Schöpfer erforderlich.

      Über diesen Weg könnte zumindest ich keine Beweisführung antreten und könnte nur mit vagen Vermutungen argumentieren.

      Völlig anders sieht es hingegen beim einfachen Airbus oder einem hochkomplexen Faustkeil aus:

      Den Airbus habe ich bildlich weggelassen, weil den jeder heutzutage kennt 🙂

      Beim Fauskeil wissen wir bereits, daß nur eine Intelligenz ihn erschaffen haben kann. Sicheres Merkmal jedes intelligenten Produkts ist sein mehrfaches Auftreten. Der Entwickler des Faustkeils hat diese Form anscheinend für einen bestimmten Verwendungszweck als optimal empfunden und deshalb finden wir diese Form öfters.

      Wenn ich einmal grob 50 Abschläge für den Faustkeil abschätze und jedem Abschlag eine Richtungstoleranz von 3° gebe und den Schlagimpuls mit Faktor 5 variiere und dessen Toleranz mit 10 % und den Abschlagtreffpunkt mit 10mm² von 150cm² ansetze, entspricht die zufällige Entstehung so eines Fauskeils ungefähr mindestens 9,8 Dezimalstellen Präzision. Das entspricht bereits der zufällig richtigen Wahrscheinlichkeit von 16 DNA Basenpaaren.

      Wenn wir einen zweiten Faustkeil ähnlicher Art finden, erhöht sich der Wert bereits auf 32 DNA Buchstaben und allerspätestens bei 3 Faustkeilen wissen wir wegen der nunmehr 48 richtigen DNA Buchstaben, das waren keine Zufallsprodukte. Die entsprechende dezimale Funktionszahl wäre dann 29 Dezimalziffern lang. So:

      314 159 265 358 979 323 851 234 567 89

      Natürlich wäre es noch besser, wenn der Faustkeil sich außerdem noch selbst vermehren könnte, wenn man zwei davon einfach zusammenlegt. Aber zu dieser technischen Meisterleistung hat die Intelligenz des Erfinders und seiner Nachahmer leider nicht ausgereicht. Aber wir würden sicher sehr staunen, wenn wir einen Faustkeil mit einer solchen Zusatzeigenschaft finden würden und würden bei dessen Erfinder mindestens einen IQ von 750 vermuten, grob geschätzt 🙂

      Komplexe Moleküle bedeuten noch lange nicht funktionierende lebendige Moleküle. Selbst allerkleinste Viren haben noch eine Komplexizität „jenseits von Gut und Böse“ und Viren zählt man noch nicht einmal zu lebendigen Strukturen. Sie besitzen nämlich keinen Stoffwechsel. Bei einem kurzen Blick ins Netz habe ich als kleinsten Wert rund 2500 Basenpaare gesehen und dies entspricht bereits einer Funktionszahl mit 1500 Dezimalziffern (Parvovirus. „Es hat einen Durchmesser von nur 20 bis 24 nm und gehört damit zu den kleinsten bekannten Viren“).

      Dies ist sogar völlig unabhängig davon, ob es dieses Virus gibt oder es nur als Virus definiert wurde. Eine zufällige Bildung einer solchen funktionierenden Codegröße ist nicht möglich.

      Ich zitiere aus dem Artikel mit angepassten Zahlen:
      —-
      Als Beispiel könnte man die angenommene Größe unseres Weltalls heranziehen und jedes Atom darin als Superrechner rechnen lassen. Wenn wir dem atomaren Rechner noch eine Ratefrequenz von 10^15 Hz geben, unser heutiger Laptop ist 1 Mio Mal langsamer, und noch 10^81 solcher atomaren Superrechner annehmen, wird man in 1 Sekunde bereits 10^(15+81) = 10^96 Zahlen durchprobiert haben. Nach 1000 Milliarden Jahren (3*10^19 s)haben wir bereits aufgerundet 10^(15+81+20) = 10^116 Zahlen ausprobiert.

      Es sind damit die letzten 116 Ziffern der 1500 Ziffern schon einmal vollständig in allen Kombinationen ausprobiert worden. Oder anders dargestellt, nach dieser Zeit hat man mit einer Wahrscheinlichkeit von 10^(-1500 + 116) die Funktionszahl gefunden.
      ———————

      Nimmt man wiederum 10^1000 Funktionszahlen an, also nicht ein ganz bestimmtes klitzekleines Virus sondern noch „10^1000“ andere klitzekleine Virencodes, dann bekommen wir eine Wahrscheinlichkeit von 10^(-1500 + 116 + 1000) = 10^( – 394) = immer noch absolut Null.

      Bei den 10^1000 war ich samt den Weltallatomsuperrechnern wirklich schon recht großzügig 🙂

      Es geht also nicht einmal beim allerkleinsten „gedachten“ Virus. Die Zufallswahrscheinlichkeit ist noch kleiner als die zufällige Bildung genau dieses einfachen „sinnvollen“ Absatzes.

      Und dies beim allerersten Buchstabensuppenweitwurfversuch!

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    • Zu:
      —–
      Soweit richtig, aber es kann doch trotzdem jedes Merkmal eines Lebewesens vererbt werden. Es ist halt nur nicht sicher, dass es vererbt wird.
      Angenommen die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Merkmal des Vaters (sagen wir: Wärmeeresistenz) vererbt wird, ist 50%, dann hat eben nur etwa jeder zweite Nachfahre diese Eigenschaft. Dann überleben eben nur die Hälfte der Nachkommen die extreme Klimaerwärmung. Aber die Nachkommen derjenigen Eltern, die gar nicht Wärmerresistent waren, sterben alle.
      Ergebnis: 100% der Population sind Wärmeresistent.
      Ich denke, dass starke Veränderungen einer Population tatsächlich nur durch starke Veränderungen der Umstände zustandekommen, so wie in dem Beispiel gerade.
      —————————–

      1. Der Vater hat 2 Kinder und die brauchen Partner, die aber mangels Wärmeresistenz leider schon gestorben sind 🙂

      2. Mit etwas Glück sind die beiden Kinder unterschiedlichen Geschlechts, haben beide die Wärmeresistenz geerbt und paaren sich. Nach der vielleicht 5. Inzuchtgeneration haben sich so viele Erbfehler fixiert, daß nur noch Depperle das Licht der Welt erblicken, falls sie es überhaupt noch erblicken. Weit und breit sind nämlich alle anderen potentiellen Partner ausgestorben.

      3. Falls es dennoch überlebende nichtresistente Partner gibt und diese sogar verfügbar sind, reduziert sich die Vererbungswahrscheinlichkeit mit jeder Generation um Faktor 1/2 und nach wenigen Generationen hat die Mutation sich verflüchtigt.

      Zu:
      —-
      Deshalb gibt es auch bis heute Bakterien: Bestimmte Bakterienpopulationen haben noch nie eine derartige Veränderung ihres Lebensraumes erlebt, die dazu geführt hätte, dass sich sich “weiter”entwickeln.
      ———————

      Gerade bei Bakterien funktioniert die „Evolution“ sogar ausgezeichnet und blitzschnell! Grund ist die asexuelle Fortpflanzung und die damit mögliche riesige Anzahl exakter Kopien.

      Durch zufällige Mutation an der „richtigen“ Stelle und dem „richtigen“ Buchstaben kommt es tatsächlich zu einer Anpassung an die Umwelt.
      Immerhin stehen viele Millionen Klone in kurzer Zeit zur Verfügung und die überlebende Mutationsvariante ist dann zunächst wieder die einzige und die schafft sich wiederum Millionen Klone und so wird es von Generation zu Generation immer besser.

      Schon Antoine Béchamp beobachtete, daß Bakterien je nach Milieu so oder so aussehen und sagte deshalb sinngemäß: Die Bakterie is nix, das Milieu ist alles. Er beobachtete je nach Milieu hin und auch wieder zurück Entwicklungen. Auch Royal Rife machte mit seinem Ultramikroskop diese Beobachtungen.

      Aber diese Evolution ist nur innerhalb des asexuellen Daseins möglich und deshalb kann sich aus der Bakterie niemals eine Elefantenmaus entwickelt haben und die sich weiter zum Elefanten. Weil beide sich sexuell fortpflanzen. Also die Elefantenmaus und der Elefant 🙂

      Bei der sexuellen Fortpflanzung hört jede Evolutionsmöglichkeit auf.

      Aber es gibt mit Sicherheit noch etwas Anderes. Die DNA enthält auch bei uns bestimmte Programmabschnitte, welche bei Bedarf angeschaltet oder auch abgeschaltet werden können. Das ist aber bereits vorgesehen und entspricht keiner Mutation oder Evolution.

      Was beim Menschen umweltabhängig passieren kann, kannst Du in den Kommentaren hier nachlesen:
      https://deutscher-freiheitskampf.com/2014/08/06/erdexpansionstheorie/

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      • Wir haben sehr verschiedene Ansichten, was die Evolution von Lebewesen angeht. Ich versuche mal so rational, wie ich kann, vorzugehen:

        Fakten:
        1) unterschiedliche Arten von Lebewesen weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf! Nicht nur im Großen (Löwe/Tiger), sondern auch im Kleinen Maßstab (Zellen, DNA).
        2) Du argumentierst, dass Genmaterial durch zufällige Mutationen verändert wird. Das ist aber nicht der einzige Faktor! Es gibt z.B. noch die Rekombination von Allelen und Chromosomen.
        3) Auch hast du richtig gesagt, dass DNA-Abschnitte aktiviert/deaktiviert werden können, dieser Vorgang ist soweit ich weiß auf biochemischer Ebene noch schlecht untersucht (?), aber zumindest sind wir uns in diesem Punkt einig 🙂

        Ich denke, Fakt 2) zeigt, dass biologische Prozesse meistens viel komplexer sind, als wir es gerne hätten. Es gibt also womöglich Faktoren, die bei der Evolution eine Rolle spielen, von denen die Wissenschaftler nichts wissen, und noch mehr Faktoren, die zwar die Wissenschaftler kennen, aber wir beide nicht.

        unbewiesene Erklärungsversuche von (1):
        a) Schöpfer
        b) Zufällige Entstehung eines ersten Lebewesens, danach natürliche Selektion (=survival of the fittest)
        c) noch nicht entdeckte oder andere wissenschaftl. Erklärung

        unbewiesene Gedanken von mir:
        Ich kann nicht ausschließen, dass es „Lebewesen“ gibt, die noch viel kleiner als die von dir genannten Viren sind. Also kann ich eine zufällige Entstehung des Lebens nicht ausschließen. Natürlich können solche „Lebewesen“ nicht sehr lebendig sein, ich stelle mir funktionslose Moleküle vor, die nichts können, außer sich zu teilen. Und die bei einer solchen Teilung entstandenen kleineren Moleküle können nichts, außer durch chemische Reaktionen auf eine Teiungsfähige Größe zu wachsen und sich erneut zu teilen. DNA würde dann erst nach und nach durch natürliche Selektion entstehen. Das ganze ist reine Spekulation von mir, aber so stelle ich mir die Entstehung des Lebens vor. Die Wissenschaftler wissen darüber ja auch nichts genaues, soweit ich informiert bin 🙂

        Ich muss allerdings eine Sache zugeben, die mir erst während unserer Diskussion aufgefallen ist (beim Überfliegen des von dir verlinkten Threads): Ich habe die Theorien der Naturwissenschaftler bisher noch nie in dem Maße hinterfragt, wie ich die Geschichtswissenschaft und die Medienmeinung hinterfrage. Das sollte ich mal nachholen.

        Und mein Beispiel mit der Wärmeresistenz war natürlich vereinfacht: ersetze einfach den einen Vater durch 100 wärmeresistente Väter, und das Inzucht-Argument fällt flach. Da es dann viele wärmeresistente, aber keine nicht-wärmeresistenten Nachkommen gibt (die sterben ja), ist eine ganze Population wärmeresistent. Das ganze habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern das nennt sich „Gendrift“ (wieder eine unbewiesene Theorie).

        Zitat1: „Wenn wir einen zweiten Faustkeil ähnlicher Art finden, erhöht sich der Wert bereits auf 32 DNA Buchstaben und allerspätestens bei 3 Faustkeilen wissen wir wegen der nunmehr 48 richtigen DNA Buchstaben, das waren keine Zufallsprodukte.“
        Zitat2: „Sicheres Merkmal jedes intelligenten Produkts ist sein mehrfaches Auftreten“
        Verstehe ich nicht. Es gibt doch auch mehrere Sandkörner, und die wurden nicht alle einzeln erschaffen und sind auch keine Zufallsprodukte, sondern durch Verwitterung/Abrieb entstanden. Nur weil die „offizielle“ Theorie der Evolution (eventuell) falsch ist, kann es trotzdem eine wissensch. Erklärung geben.

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        • „1) unterschiedliche Arten von Lebewesen weisen erstaunliche Ähnlichkeiten auf! Nicht nur im Großen (Löwe/Tiger), sondern auch im Kleinen Maßstab (Zellen, DNA).“

          Richtig. Wenn Du Dich in unserer Welt umguckst findest Du auch sehr oft dieselben Grundmuster. Ich erkenne z.B. bei der Nähmaschine eine Schraube, welche man auch bei einigen Elektromotoren und Dieselmotoren und sogar beim Airbus gibt. Die Verwandschaft ist daher augenfällig und daher wissen wir, daß sich aus dem Elektromotor die Nähmaschine, dann der Dieselmotor und der Airbus entwickelt haben muß. Zwischenstufen bei dieser Evolution sind einige Fahrstühle und Autos und Wohnungen und mit Sicherheit kann man bei weiterer Forschung sogar einen Entwicklungsstammbaum samt Entwicklungslinien konstruieren. Immerhin erkennt man einige durchsichtige Elemente (Fenster) sogar bei Fernrohren als weiteres gemeinsames Merkmal.

          Bei näherer Betrachtung kann man sogar einige ganz kleine Elemente erkennen, ungefähr 92, die in jeder Konstruktion vorhanden sind. Es ist daher sogar anzunehmen, daß sich aus einem Bakterium via Taube sogar der große Airbus entwickelt hat 🙂

          „2) Du argumentierst, dass Genmaterial durch zufällige Mutationen verändert wird. Das ist aber nicht der einzige Faktor! Es gibt z.B. noch die Rekombination von Allelen und Chromosomen.“

          Auch diese Rekombintionen müssen an den richtigen Stellen stattfinden, damit sie funktionieren. In diesem Text erkennt man immer wieder bestimmte Allele in Form von „Wörtern“. Aber auch die müssen exakt an bestimmten Stellen stehen, genauso wie die einzelnen Buchstaben, damit der geschriebene Text ein sinnhaftes Buch ergibt.

          Deshalb habe ich mit der dezimalen „Funktionszahl“ argumentiert, bei der alles sogar quantitativ sehr leicht erkennbar wird. Nicht nur das Entstehen des einzelnen Lebewesen/Airbus sondern auch das Problem des Zusammenwirkens aller Lebewesen!

          Lebewesen sind voneinander abhängig. Der Löwe kann sich nicht vom Gras ernähren und braucht da irgendetwas Antilopenähnliches. Und die Antilope braucht das Gras, welches aber nicht ohne die Biene auskommt. Oder so ähnlich 🙂

          Man kann daher die einzelnen Funktionszahlen zu einer Superfunktionszahl aneinanderreihen wie die Worte eines einzelnen längeren Satzes. Die Worte dürfen dabei sogar in gewissen Maße durcheinandergewürfelt sein und einige dürfen auch fehlen. Dennoch kann man immer noch erkennen, worum es sich bei dem durcheinandergewürfelten Text gehandelt hat. Erst wenn z.B. das Schlüsselwort „Bakterium“ oder „Leben“ fehlt, funktioniert der gesamte Text nicht mehr. Auch wenn uns ein Zuluneger auf der Straße anspricht und auf unsere Uhr unverständlich babbelnd deutet, ahnen wir, daß er entweder die Uhrzeit wissen will oder wir ihm die Uhr geben sollen oder er uns die Uhr gleich klauen will oder er uns unsere Uhr verkaufen möchte.

          Egal wie, die Funktionszahl ist in Wirklichkeit noch viel länger als „nur“ die 2 Mrd. Dezimalziffern bei uns. Das Leben ist eine Superkonstruktion, welche vielleicht sogar viele Billionen Dezimalziffern beinhaltet, damit die Konstruktion überhaupt funktioniert.

          „unbewiesene Erklärungsversuche von (1):
          a) Schöpfer
          b) Zufällige Entstehung eines ersten Lebewesens, danach natürliche Selektion (=survival of the fittest)“

          Die Selektion findet bei sexuellen Lebewesen nur in einer Richtung statt: Der Ausschuß wird selektiert. Das normale, plangemäße (!) Gutteil überlebt. Das „Besserteil“ dagegen wird ebenfalls selektiert, indem es sehr schnell mangels fixierendem Partner wieder verschwindet!

          Die zufällige Entstehung des ersten Lebewesens ist bereits nicht möglich, da die zum Leben gehörenden anderen Lebewesen gleichzeitig ebenfalls vorhanden sein müssen. Die Biene kommt nicht ohne die Blume aus und die Blume nicht ohne die Biene.

          Ich bin mir sogar recht sicher, daß es eine Evolution gegeben hat. Allerdings war die bis ins letzte Detail komplett durchgeplant und dauerte nur wenige Tage oder Jahre.

          Ich denke, der Schöpfer hat ein Superei gebastelt, es aus seiner Hosentasche geholt und in eine passende Pfütze geschmissen. Im Superei war die rund 1 Milligramm DNA für alle Lebewesen enthalten.

          Ich würde es auch nicht anders machen 🙂

          „Und mein Beispiel mit der Wärmeresistenz war natürlich vereinfacht: ersetze einfach den einen Vater durch 100 wärmeresistente Väter, und das Inzucht-Argument fällt flach. “

          Klar. Aber das 100 Väter Argument fällt auch flach! Da bereits 1 Supervater sehr unwahrscheinlich ist, sind 100 Superväter auf einem Haufen noch viel unwahrscheinlicher. Und die zugehörenden Supermütter gehören auch noch mit dazu und müssen ebenfalls zeitlich und lokal verfügbar sein.

          Ein weiteres Problem ist die extreme Empfindlichkeit des Lebens auf Fehler! Bei einer Fehlerrate von ca. 10^(-7) in der DNA lebt das Dingens bereits nicht mehr! Bei ungefähr 10^(-9) haste nen Dorftrottel fabriziert.

          Leben ist eine Präzisionskonstruktion, wo es bereits gar nicht mehr möglich ist, daß etwas verändert werden kann, ohne daß die Konstruktion Schaden nimmt. 5 Buchstaben Abweichung produzieren höchstens den allseits beliebten Dorftrottel, wenn die Veränderungen an unkritischen Stellen erfolgen. Anderenfalls überlebt die Veränderung noch nicht einmal seine Geburt!

          „Man“ weiß ungefähr, wie viele Fehler während eines Lebens die DNA z.B. durch radioaktiven Beschuß erleidet, welche dann nicht mehr reparierbar sind (DNA Doppelstrangbruch) und letzten Endes zum Tod führt.

          Wenn man dies einmal kalkuliert und „normal“ rechnet, dürften wir keine 10 Generationen wegen des Dorftrottelsymptoms überlebt haben. Weil die Samenzelle schließlich auch den Fehler haben würde.

          Erstaunlicherweise haben wir aber selbst nach der Bibel schon mindestens 200 Generationen überlebt (6000 Jahre) und die Evolutionstheorie meint sogar, vielleicht mehrere Millionen Generationen sollen wir überlebt haben.

          Die 200 Generationen wie auch die Mio Generationen stellen bereits eine Unmöglichkeit dar. Der Schöpfer hat bei der Samenzellen-DNA-Produktion da gewaltig in die Trickkiste gegriffen. Er schaffte es tatsächlich, trotz keiner einzigen intakten vorbildhaften DNA eine perfekte Samenzellen-DNA über Millionen Generationen produzieren zu können!

          Nebenbei: Diese Tatsache von wenigstens 200 Generationen widerlegt genauso wie die Millionen Generationen die gesamte Evolutionstheorie!

          Weil die Mutation offenkundig bei der Samenzelle überhaupt nicht funktionieren kann!

          Der Trick des Schöpfers ist es, bei der Samenzellenproduktion viele Zellen aus der Umgebung zu beteiligen. Bei jedem einzelnen DNA Buchstaben werden vielleicht 6 Zellen „befragt“, welchen Buchstaben sie an dieser Stelle bei sich selbst „sehen“.

          Wenn 4 Zellen sagen „A“ und eine meint „C“ und eine andere Zelle meint „G“ wird der Buchstabe „A“ in die Samenzellen-DNA eingebaut.

          Die Wahrscheinlichkleit, daß nämlich die Mehrheit der „6“ befragten Zellen denselben Fehler an der selben Stelle hat, ist nämlich bei einer Mausdrecklerstot-Fehlerquote von maximal 300 Fehlern bei 3 Milliarden Buchstaben extrem gering!

          Auf diese Weise wird immer wieder der Soll-Bauplan reproduziert, egal wie falsch der zu kopierenden Bauplan „mutiert“ ist!

          Und genau deshalb funktoniert auch die Evolutionstheorie nicht!

          Hier ein Extrembeispiel mit superextrem versauter DNA.

          „Zitat2: “Sicheres Merkmal jedes intelligenten Produkts ist sein mehrfaches Auftreten”
          Verstehe ich nicht. Es gibt doch auch mehrere Sandkörner, und die wurden nicht alle einzeln erschaffen und sind auch keine Zufallsprodukte, sondern durch Verwitterung/Abrieb entstanden.“

          Jedes Sandkorn sieht anders aus! Sowohl von der Größe her als auch von der Gestalt und Zusammensetzung gesehen. Kein Kiesel gleicht dem anderen, kein Stein dem anderen. Es sind allesamt singuläre Zufallsprodukte. Wir können diese Zufallsprodukte nur summarisch als „Sand“ bezeichnen und erkennen.

          Jede Schöpfung, auch in der Technik, kostet viel Denkarbeit und die will man nur einmal investieren. Deshalb sehen wir massenhaft Kaffeetassen gleichen Aussehens, Autos und Flugzeuge ebenso. Man entwickelt funktionelle Maschinen immer für die Massenproduktion. Und deshalb sehen die allesamt innerhalb der Funktions- und Herstellungstoleranzgrenzen gleichartig aus.

          Der Kolben eines Verbrennungsmotors funktioniert nur innerhalb enger Toleranzgrenzen und auch die Zylinderabmessungen und dessen Toleranzen müssen darauf abgestimmt sein.

          Selektiert wird dabei immer nur das, was nicht den Sollvorgaben entspricht. Der Ausschuß wird also selektiert 🙂

          Von der wilden „Kunst“ wollen wir mal lieber nicht reden 🙂 Aber die Leinwand ist dabei ebenfalls ein Massenprodukt.

          „Nur weil die “offizielle” Theorie der Evolution (eventuell) falsch ist, kann es trotzdem eine wissensch. Erklärung geben.“

          Ja. Die wissenschaftliche Erklärung ist sehr einfach: Schöpfung! 🙂

          Die wissenschaftliche Erklärung für das Entstehen eines Airbuses oder einer Nähmaschine oder einer Kaffeetasse oder einer Mausefalle ist ebenfalls sehr einfach: Eine intelligente Schöpfung!

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