Der Jude

Der Jude ist ein erstmals am 21. Januar 1929 in der Zeitung Der Angriff veröffentlichter Aufsatz von Joseph Goebbels.

Über alle Fragen wird in Deutschland offen diskutiert, und jeder Deutsche nimmt für sich das Recht in Anspruch, sich in allen Fragen so oder so zu entscheiden. Der eine ist Katholik, der andere Protestant, der eine Arbeitnehmer, der andere Arbeitgeber, der Kapitalist, der Sozialist, der Demokrat, der Aristokrat. Eine Festlegung nach dieser oder jener Seite hat für den Zeitgenossen nichts Entehrendes an sich. Sie geschieht in aller Öffentlichkeit, und wo die Gegensätze noch unklar und verworren erscheinen, da reinigt man sie durch Diskussionen in Rede und Gegenrede. Einzig ein Problem ist dieser öffentlichen Behandlung entzogen, und es wirkt schon aufreizend, es nur zu nennen: Die Judenfrage. Sie ist tabu in der Republik.

Gegen alle Injurien ist der Jude immunisiert: Lump, Parasit, Betrüger, Schieber, das läuft an ihm herab wie Wasser an der Teerjacke. Nenne ihn Jude, und Du wirst mit Erstaunen feststellen, wie er aufzuckt, wie er betroffen wird, wie er plötzlich ganz klein in sich zusammensinkt: „Ich bin erkannt.“

Es ist zwecklos sich gegen den Juden zu verteidigen. Er wird blitzschnell aus seiner Sicherheit zum Angriff vorgehen und mit seiner Rabulistik alle Mittel der Verteidigung beim Gegner zerbrechen.

Schnell macht er aus dem Gegner das, was der eigentlich an ihm bekämpfen wollte: den Lügner, den Unfriedenstifter, den Terroristen. Nichts wäre falscher, als wollte man sich dagegen verteidigen. Das möchte der Jude ja. Er erfindet dann täglich neue Lügen, gegen die sich sein Gegner nunmehr zur Wehr setzen muß, und das Ergebnis ist, er kommt vor lauter Rechtfertigung nicht zu dem, was der Jude eigentlich fürchtet: ihn anzugreifen. Aus dem Angeklagten ist nun der Ankläger geworden, und der drückt mit viel Geschrei den Ankläger in die Anklagebank hinein. So ging es bisher immer, wenn ein Mensch oder eine Bewegung sich unterstand, den Juden zu bekämpfen. So auch würde es uns gehen, wären wir nicht bis ins letzte über seine Wesenheit orientiert, und hätten wir nicht den Mut, aus dieser Erkenntnis unsere radikalen Schlüsse zu ziehen. Und die sind:

1. Man kann den Juden nicht positiv bekämpfen. Er ist ein Negativum, und dieses Negativum muß ausradiert werden aus der deutschen Rechnung, oder es wird ewig die Rechnung verderben.

2. Man kann sich mit dem Juden nicht über die Judenfrage auseinandersetzen. Man kann ja doch niemandem nachweisen, daß man das Recht und die Pflicht habe, ihn unschädlich zu machen.

3. Man darf dem Juden im Kampf nicht die Mittel zubilligen, die man jedem ehrlichem Gegner zubilligt; denn er ist kein ehrlicher Gegner; er wird Großmut und Ritterlichkeit nur dazu ausnutzen, seinen Feind darin zu fangen.

4. Der Jude hat in deutschen Fragen nicht mitzureden. Er ist Ausländer, Volksfremder, der nur Gastrecht unter uns genießt, und zwar ausnahmslos in mißbräuchlicher Weise.

5. Die sogenannte religiöse Moral des Juden ist keine Moral, sondern eine Anleitung zum Betrug. Deshalb hat sie auch kein Anrecht auf Schutz und Schirm der Staatsgewalt

6. Der Jude ist nicht klüger als wir, sondern nur raffinierter und gerissener. Sein System kann nicht wirtschaftlich – er kämpft ja wirtschaftlich unter ganz anderen Moralgesetzen als wir -, sondern nur politisch gebrochen werden.

7. Ein Jude kann einen Deutschen gar nicht beleidigen. Jüdische Verleumdungen sind nur Ehrennarben für einen deutschen Judengegner.

8. Der Wert eines deutschen Menschen oder einer deutschen Bewegung steigt mit der Gegnerschaft des Juden. Wird jemand vom Juden bekämpft, so spricht das absolut für ihn. Wer nicht vom Juden verfolgt oder gar von ihm gelobt wird, der ist nutzlos und schädlich.

9. Der Jude beurteilt deutsche Fragen immer vom jüdischen Standpunkt aus. Deshalb ist das Gegenteil von dem was er sagt richtig.

10. Man muß zum Antisemitismus ja oder nein sagen. Wer den Juden schont, der versündigt sich am eigenen Volk. Man kann nur Judenknecht oder Judengegner sein. Die Judengegnerschaft ist eine Sache der persönlichen Sauberkeit.

Mit diesen Grundsätzen hat die judengegnerische Bewegung Aussicht auf Erfolg. Und eine solche Bewegung wird vom Juden deshalb auch nur ernst genommen und gefürchtet.

Daß er dagegen lärmt und aufbegehrt, ist nur ein Beweis dafür, daß sie richtig ist. Wir freuen uns deshalb darauf, umgehend auf diese Zeilen in den jüdischen Gazetten die diesbezügliche Quittung zu finden. Man mag dort Terror schreien. Wir antworten darauf mit dem bekannten Wort Mussolinis:

„Terror? Niemals! Es ist Sozialhygiene. Wir nehmen diese Individuen aus dem Umlauf, wie ein Mediziner einen Bazillus aus dem Umlauf nimmt.“

21. Januar 1929
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Quelle: Der Jude in Der Angriff. Aufsätze aus der Kampfzeit, Zentralverlag der NSDAP, München, 1935, S. 322-324
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15 Gedanken zu “Der Jude

  1. Dieses Buch, ich habe es nur im Schnelldurchgang gelesen, kann man bei entsprechend korrigierendem Hintergrundwissen (z.B. die Finanzierungslüge der NSDAP durch das Ausland und die Juden, Gegenbeweis ist die Notwendigkeit der im Lauf der Zeit immer mehr steigenden Mitgliederbeiträge der NSDAP) durchaus als Erinnerung des Wissens empfehlen. Die Frage, wer Jack the Ripper war, wird übrigens auch beantwortet.

    Judenbuch
    http://de.scribd.com/doc/44984837/Hoefelbernd-Prof-Dr-Die-Andere-Welt-2009-600-S-Text

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  2. —-
    Goethe-Universität Frankfurt

    „Frankfurt braucht Lehrstuhl für Holocaustforschung“

    In ganz Deutschland gibt es keinen Lehrstuhl für Holocaustforschung – andere Länder sind da weiter. Nun macht die Stiftungsratsvorsitzende des Fritz-Bauer-Instituts Werbung für eine ordentliche Professur an der Goethe-Universität.
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-lehrstuhl-fuer-holocaustforschung-noetig-13514666.html
    ——————

    Bin gerade am Überlegen, ob ich mich mit meiner Raviolidose bewerben soll 🙂

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  3. Frank Auerbach, der „geniale“ jüdische Maler. Mußte natürlich 1938 Deutschland verlassen und sah seine Eltern nie wieder.

    Ganz selten mache ich mal kurz das Radio an. Vorzugsweise Judenradio Kulturbolschewismus. Ich mache das um mich zu vergewissern, daß hier alles nicht doch nur ein böser Traum ist. Beim ersten Hören des Namens war mir bereits der gesamte „Plot“ klar.

    Hier der Beitrag zum Nachhören: (Kotztüte unbedingt bereit halten)
    http://www.deutschlandradio.de/text-und-audio-suche.287.de.html?search%5Bsubmit%5D=1&search%5Bword%5D=auerbach
    (Der größte lebende Maler… )

    So läuft das Geschäft. Weimarer Juden Republik II. Alles bereits dokumentiert, z.B. Handbuch der Judenfrage. Vermutlich gibt es tatsächlich noch Trottel die ins Museum gehen um sich den Schrott anzusehen. Sein Sohn ist übrigens Filmemacher oder so ähnlich.

    Das Betrachten der „Bilder“ erzeugt Sehstörungen und Wut.

    Heil Gaskammertemperatur, erlöse uns von dieser Pein!

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    • Auerbach der groesste lebende Maler – kotz, dass ich nicht lache! Eben nur in der Weimarer Juden Republik II.
      Wenn drei der letzten vier Bundeskanzler der BRiD juedischer Herkunft waren/sind, ist eigentlich alles klar von wem dieses Land “geSHANGHAIed wurde, oder, wenn du wissen willst, wer dich “tyrannisiert”, dann ueberlege wen du nicht kritisieren darfst.

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      • „wenn du wissen willst, wer dich “tyrannisiert”, dann ueberlege wen du nicht kritisieren darfst.“

        Das Ergebnis dieser Überlegung kennen wir hier wohl alle. Aber viel interessanter ist die Frage, welche Worte der Tyrann fürchtet wie der Teufel das Weihwasser! Wobei natürlich der Teufel mit dem Juden gleichzusetzen ist:

        Zensurhitliste4Juni2015-6

        Heil Gaskammertemperatur, Heil der Offenkundigkeit des Holocaust!

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  4. Davon mal abgesehen: Als ich noch recht jung war ist mir das Buch über Joseph Goebbels von Guido Knoppers in die Hände gefallen. Zwei „Charakterisierungen“ Knopps sind mir in Errinnerung geblieben: „Kanalie Mensch“ und der „Klumpfuss“.

    Heute weiß ich natürlich mehr. Knopp ist einfach nur Hochverräter und Abschaum. Satans williger Helfer. Er wird niemals in die Ewigkeit eingehen.

    Heil Gaskammertemperatur!

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