Heim ins Reich

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Unter dem Stichwort Heim ins Reich ist aufgrund von Verträgen mit der UdSSR von 1939 bis 1944 die Umsiedlung deutscher Minderheiten aus Bessarabien und der nördlichen Bukowina ins Deutsche Reich gemeint. Diese wurden vorrangig im Reichsgau Wartheland angesiedelt. Bereits im Januar 1940 war die seit Herbst 1939 durchgeführte Umsiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung aus den baltischen StaatenEstland und Lettland ins Deutsche Reich abgeschlossen.

Das Motto fand aber auch Verwendung in Bezug auf die friedlichen Revisionen des Versailler Schanddiktats durch Adolf Hitlers Führung, also das Memelland, das Sudetenland und die Rückkehr des Saarlandes. Darüber hinaus wurden auch der Beitritt Österreichs und die Wiedervereinigung mit Danzig als Heimkehr ins Reich angesehen. Eine starke reichsfreundliche Bewegung in Luxemburg griff das Schlagwort ebenso auf. Der Ruf richtete sich darüber hinaus an alle ausgewanderten Deutschen, die während der Weimarer Chaoszeit aus Deutschland entweder aus wirtschaftlichen oder aus politischen Gründen geflohen waren.

Nach der Niederlage 1945 findet das Schlagwort Verwendung in einer neuen Reichsbewegung, die das völkerrechtswidrig handlungsunfähig gemachte Reich wieder etablieren möchte.

Treuekundgebung der Danziger Bevölkerung zum Reich am 17. Juni 1939

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Quelle: Metapedia

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