Der Kieler Matrosenaufstand

Der sogenannte Kieler Matrosenaufstand 1918 war eine Meuterei, die letztlich zur Novemberrevolte und zum Zusammenbruch des Deutschen Reiches führte. Seit der Schlacht im Skagerrak 1916 lag die deutsche Hochseeflotte untätig fest.

Ungeachtet der deutschen Waffenstillstandsbemühungen wurde das Auslaufen der Flotte zu einer letzten, verzweifelten Schlacht gegen die „Royal Navy“ in Erwägung gezogen, denn bereits Anfang Oktober 1918 bekräftigte die Entente, dass zu ihren Friedensbedingungen auch die vollständige Auslieferung der deutschen Kriegsflotte gehören solle. Die Marineoffiziere wollten ihre soldatische Ehre verteidigen. Gerade die Flotte, der ganze Stolz der deutschen Armee, hatte nicht zu einer Entscheidung im Ersten Weltkrieg beitragen können, denn meist hatten die Schiffe im Hafen gelegen. Daher traf die Seekriegsleitung ohne Wissen und Willen der Regierung die Entscheidung für einen letzten Flotteneinsatz, um einen Erfolg zur See zu suchen.

Admiral Franz von Hipper erhielt am 22. Oktober 1918 jedoch vorerst nur mündlich einen entsprechenden Vorschlag des Admirals Reinhard Scheer. Auslöser des Auslaufbefehls war dann der geheimgehaltene Flottenbefehl vom 24. Oktober 1918 des Admirals Reinhard Scheer, der damit zudem die deutsche Flotte vor dem gierigen Zugriff des Kriegsgegners bewahren und die englische Hungerblockade gegen das deutsche Volk in einem Befreiungsschlag durchbrechen wollte. Daraufhin kam es in Wilhelmshaven zu Meutereien. Man verlegte die Flotte deshalb zum Teil nach Kiel und wollte die Meuterer bestrafen, was dann zum linksextremen Putsch führte, da Kiel seit 1871 Reichskriegshafen und daher Stadt der Marine und der Werften war. 1918 gab es dort 50.000 Marineangehörige und 70.000 Arbeiter, von denen die Hälfte auf den Werften beschäftigt war. Von den 100.000 Erwerbstätigen der Stadt entfielen 70% auf die Arbeiter und nur 30% auf Angestellte und Selbständige. In keiner anderen deutschen Großstadt gab es dieses Missverhältnis zwischen Arbeiterschaft sowie Angestellten und Selbständigen. Am 3. November 1918 kam es dann dort zu Schießereien mit Regierungstruppen. Die Sozialdemokratie half mit einem Generalstreik nach und am 5. November wurde auf den Schiffen die deutsche Flagge niedergeholt und an ihrer Stelle die bolschewistische rote Fahne gesetzt. Lediglich an Bord der „SMS König“ kam es zu einem Zwischenfall, als der Kommandant mit zwei Offizieren die Reichskriegsflagge verteidigte. Zwei Offiziere und ein Matrose wurden dabei getötet, der Kommandant schwer verletzt. Alle anderen Kommandanten der Schiffe gaben in Resignation und ohne Initiative den Meuterern nach.

Im Zuge der antideutschen politischen Korrektheit in der BRD wird des öfteren kolportiert, dass der deutsche Kaiser die Matrosen „in eine sinnlose Schlacht“ schicken wollte. Dies ist eine Lüge. Weder wusste der Kaiser etwas davon, noch hätte die deutsche Admiralität eine „sinnlose“ Schlacht gewählt. Die Durchbrechung der englischen Hungerblockade gegen Deutschland wäre eine ehrenvolle Tat gewesen. Da dies nicht geschah, starben in Folge etwa eine Million deutsche Zivilisten an Hunger. Die Meuterei war somit ein Verbrechen gegen das eigene Volk. Gustav Noske gelang es, den Putsch im Sinne der SPD zu verwerten, was letztlich zum endgültigen politischen Zusammenbruch Deutschlands im Sinne der Sozialdemokratie führte. Ohne Kampf musste die deutsche Flotte dann vor Scapa Flow versenkt werden, um sie nicht doch noch dem Gegner in die Hände fallen zu lassen.

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Quelle: Metapedia

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