Richard Harwik – Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung

Richard Harwik (Lebensrune.png 2. April 1883; Todesrune.png 27. Oktober 1932 in Berlin) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

Richard Harwik (1883–1932)

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Am 27. Oktober 1932 wurde der SA-Scharführer Richard Harwick von Juden und Kommunisten überfallen und hingemordet. Gegen 3 Uhr ging er mit einem Kameraden nach Hause. Am Abend zuvor hatten sie Saalschutz in den Germaniasälen. Da wurden sie aus dem Hinterhalt überfallen und zusammengeschlagen. Der neunundvierzigjährige Zimmermann aus Berlin, ein Vater von vier unmündigen Kindern, starb Stunden später an den Schädelverletzungen.

Der Mörder wurde von Kameraden des Opfers zur Polizeiwache geschleppt – die Weimarer System-Polizei ließ ihn aber wieder frei.

Die Zeitung „Der Angriff“ schrieb zu den Vorgängen:

SA.-Mann Richard Harwiks letzte Fahrt
Er fiel, damit Deutschland lebe

Parteigenossen und SA-Kameraden Berlins geleiten ihn zu Tausenden zur letzten Ruhestatt. Wir haben einen Kämpfer um Deutschlands Ehre und Freiheit begraben. Durch die neblige Dämmerung des gestrigen Herbstnachmittags schritten wir hinter einem Sarg her, der die sterbliche Hülle unseres toten SA.-Kameraden Richard Harwik barg. Von brutaler Marxistenfaust zu Boden geschlagen, starb Richard Harwik den Heldentod gleich jenen 400 ermordeten SA-Männern, die uns als Märtyrer des nationalsozialistischen Freiheitskampfes auf ewig unvergessen bleiben. Wir trugen einen Soldaten zu Grabe. Einen Soldaten des großen Weltkrieges, einen Soldaten des Selbstschutzkampfes von Oberschlesien und einen Soldaten unseres Führers Adolf Hitler.

Wieder versammelte sich das nationalsozialistische Berlin auf dem Gottesacker des Neuen Luisenstädtischen Friedhofes in stummer Trauer. Schon wieder wehten dort über den Gräbern die Banner mit dem Hakenkreuz und den Trauerfloren. In endlosen Reihen hatte die SA in ihrem braunen Ehrenkleid Aufstellung genommen. Zu beiden Seiten des SA-Spaliers harren, Schulter an Schulter stehend, schwarze Menschenmassen in ehrfurchtsvollem Schweigen. In der kleinen Kapelle vor den Stufen des Altars steht der Sarg, eingehüllt im roten Flaggentuch mit dem Hakenkreuz auf weißem Grund. Obenauf, am Kopfende des Sarges, die braune Mütze des toten SA.-Mannes. Keine neue Mütze war es, die dort lag. Abgegriffen und verwittert, schien sie erzählen zu wollen von vergangenen Tagen, von freud- und leidvollen Stunden, von Regen und von Sonnenschein. Um den Sarg herum wölbt sich ein grüner Wall herrlicher Kränze und herb duftender Blumensträuße. Kameraden des Sturmes 65, dem Richard Harwik im Leben angehörte, bilden zu beiden Seiten des Sarges die Ehrenwache. In tiefem Schmerz weint still, in sich gekehrt, eine deutsche Mutter mit ihren vier unmündigen Kindern. Wir alle wissen um diesen Schmerz. Einer deutschen Frau wurde der Gatte, und den Kindern der Vater erschlagen. Nun sitzen sie an seinem Sarge und weinen. Leises Orgelspiel durchtönt den stillen Raum. Dann spricht der evangelische Pfarrer Wenzel obwohl der Tote stets ein aufrechter Katholik gewesen ist. Der zuständige katholische Geistliche hatte es abgelehnt, den Toten unter den Bannern des Hakenkreuzes kirchlich zu beerdigen. Seiner Rede legte Pfarrer Wenzel das Gotteswort zugrunde: „Sei getreu bis in den Tod, so will ich Dir die Krone des ewigen Lebens geben.“ Noch einmal zieht das Leben des Ermordeten an uns vorüber, ein Leben der Arbeit und des Kampfes, das Leben und Sterben eines schlichten deutschen Arbeiters. Nach Beendigung der Feier in der Friedhofskapelle formiert sich der Trauerzug hin zur schmalen, kühlen Erdengruft. Zum letzten Kampfesgruß an den toten Kameraden recken sich die Arme der Massen empor. Die Fahnen senken sich. Das Lied vom guten Kameraden erklingt. Nach kurzer Gedenkrede des Geistlichen auch hier an der offenen Gruft, ergreift der Obergruppenführer Pg. Graf Helldorf das Wort zu dankbarem Gedenken an das letzte Blutopfer unserer Bewegung. Im Auftrage des Führers Adolf Hitler, der selbst leider nicht erscheinen konnte, legt der Obergruppenführer Blumen nieder und überbringt des Führers letzten Gruß. Dann spricht der Berliner Gauleiter Pg. Dr. Goebbels. In warmen Worten gedenkt Pg. Dr. Goebbels des Heldensterbens Richard Harwiks und gelobt, den Kampf im Sinne des Toten bis zum letzten, siegreichen Ende weiterzuführen. 

Das beschämende Verhalten jenes katholischen Geistlichen, der es ablehnte, als Vertreter der katholischen Kirche Richard Harwik das letzte Geleit zu geben, beklagte der Berliner Gauleiter mit harten Worten: „Die, die von Deiner Kirche beauftragt sind, hier zu stehen, die sind nicht hier, darum werden sie auch Seelsorger genannt. An ihrer Stelle aber steht das deutsche Volk an Deinem Grabe, für das Du so oft gekämpft und gelitten hast, und für das Du schließlich auch gestorben bist.“Das Horst-Wessel-Lied klingt auf. Die Fahnen und Standarten senken sich. Ein Wald erhobener Arme ragt in die graue Dämmerung hinein. Weithin schallt es wie ein Treuegelöbnis der Massen des Berliner Volkes: »Kameraden, die Rot-Front und Reaktion erschossen, marschiern im Geist in unsern Reihen mit!« Die Berliner SA. und die Berliner Parteigenossen des Ermordeten haben ihren ermordeten Kameraden wie einen König zu Grabe getragen, ihn, der doch nur ein einfacher Arbeiter und unbekannter SA.-Mann war. An seinem offenen Grabe aber bewies sich die wahre deutsche Volksgemeinschaft, für die der nationalsozialistische Kämpfer und Held Richard Harwik sein Blut vergossen hat. In seinem Geist: über Gräber vorwärts!

Seine Grabinschrift lautete:

„Er fiel im Kampfe für Deutschlands Ehre“

An der Mordstelle, in der Oranienburger Straße 92 (Bezirk Mitte), wurde eine am 27. Oktober 1936 eingeweihte Gedenktafel angebracht:

„An dieser Stelle wurde Richard Harwik, SA-Scharführer im Sturm 2/6, am 27.10.1932 von Marxisten ermordet.“

Nach ihm benannt war der Berliner SA-Sturm 2/6.

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Quelle: Metapedia

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