Frontwechsel Italiens

Der Frontwechsel Italiens im Zweiten Weltkrieg fand in Folge der Landung der Alliierten auf Sizilien im September 1943 nach dem Sturz Mussolinis statt. Drahtzieher war dabei der Verräter Pietro Badoglio, der zuvor bereits geheime Waffenstillstandsverhandlungen mit den Alliierten aufgenommen hatte. Am 25. Juli 1943 musste der König Viktor Emanuel III. Benito Mussolini entlassen. Der Verrat an Deutschland und Europa wurde dann am 8. September 1943 verkündet.

Nachdem die sogenannte Badoglio-Regierung am 13. Oktober 1943 dem ehemaligen Verbündeten Deutsches Reich den Krieg erklärte, kam es zu zahlreichen Kriegsverbrechen an deutschen Wehrmachtsangehörigen, vor allem durch kommunistische Terror-Banden. Nach der Befreiung Mussolinis am Gran Sasso im Unternehmen Eiche floh der König mit Badoglio nach Brindisi und bildete dort eine provisorische Regierung, ohne sich weiter um die Geschehnisse an der Front zu kümmern. Die deutsche Wehrmacht musste sich weitgehend allein der anglo-amerikanischen Angriffe erwehren. Nur wenige mussolinitreue Verbände standen noch zur Verfügung. Die bis zum Frontwechsel mit Deutschland verbündeten italienischen Soldaten wurden von der deutschen Wehrmacht vor die Alternative gestellt, an der Seite Deutschlands den Krieg fortzusetzen oder in Kriegsgefangenschaft zu gehen. Diejenigen, die den Weg der Kriegsgefangenschaft wählten, wurden in der deutschen Kriegswirtschaft als Arbeitskräfte eingesetzt. Als sogenannte „Operationszone Alpenvorland“ konnte Süd-Tirol laut Führererlass vom 10. September 1943 durch den italienischen Verrat mit Deutschland formal wiedervereinigt werden. Der von der Ostfront abgezogenen deutschen 10. Armee unter Generaloberst Heinrich von Vietinghoff gelang es dann, nördlich von Neapel eine quer über das italienische Festland verlaufende zusammenhängende Frontlinie aufzubauen. Diese Gustav-Stellung von der Garigliano-Mündung am Tyrrhenischen Meer bis zur Mündung des Sangro an der Adria erstreckte sich durch unwegsame Gebirgslandschaften. Ein schneller Vorstoß der Alliierten nach Norden war dadurch unmöglich gemacht worden. Die Kämpfe verharrten im Winter 1943/44 in Stellungskriegen, wobei die Schlacht um Monte Cassino besonders heftig tobte. Ende April 1944 trat dann die Kommunistische Partei Italiens in die „Regierung der nationalen Einheit“ ein, an deren Spitze wieder der Verräter Pietro Badoglio stand.

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Quelle: Metapedia

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