16. Oktober 1946: Wegen rechtschaffener Ausübung ihrer Ämter unschuldig hingerichtet!

Hans Frank, nationalsozialistischer Politiker

Wilhelm Frick, nationalsozialistischer Politiker

Alfred Jodl, Generaloberst der Wehrmacht

Ernst Kaltenbrunner, SS-Obergruppenführer und Chef des Sicherheitsdienstes (SD) und Reichssicherheitshauptamtes (RSHA)

Wilhelm Keitel, Generalfeldmarschall und Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW)

Alfred Rosenberg, nationalsozialistischer Politiker

Fritz Sauckel, nationalsozialistischer Politiker u. a. Gauleiter in Thüringen

Arthur Seyss-Inquart, nationalsozialistischer Politiker und SS-Obergruppenführer aus Österreich

Julius Streicher, nationalsozialistischer Politiker

Joachim von Ribbentrop, nationalsozialistischer Außenminister des Deutschen Reiches

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Euer Tod ist unsere Verpflichtung!

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Am Tage nach den Morden

Am Tage nach den Morden von Nürnberg gab der Alliierte Militärgerichtshof kund, die Leichen seien in zwei Möbelwagen weggebracht worden. In Dachau wurden sie verbrannt, ihre Asche unweit der Heilmannstraße im Münchner Villenvorort Solln in den Conwentzbach geworfen. Die offizielle Pressemeldung lautete später, die Asche sei „in einen Fluß irgendwo in Deutschland“ gestreut worden. Am symbolischen Grab des in Nürnberg ermordeten Generalfeldmarschalls Wilhelm Keitel bei der Stiftskapelle auf seinem Gut in den Westausläufern des Harz ist eine Gedenktafel angebracht mit den Worten:

DER FEIND HAT GERICHTET MIT RÄCHENDER HAND 
UND STREUTE DIE ASCHE WEIT ÜBERS LAND. 
DABEI TAT ER GRAUSAM DEN HARTEN SPRUCH:

KEIN RUHSTATT ZU HABEN, DAS SEI EUER FLUCH!
NIRGENDWO FINDE MAN KRANZ ODER STEIN
ALS STÄTTE FÜR EUER TOTES GEBEIN. 

WENN NIEMAND EUER GRABMAL KENNT,
BALD KEINER MEHR EURE NAMEN NENNT.
GELÖSCHT, GETILGT AUS DES VOLKES SINN,
RUCHLOSE ASCHE, FAHR HIN, FAHR HIN. 

UND DER WIND FUHR AUF UND TRUG SIE FORT
UND STREUTE SIE BALD HIER, BALD DORT.

DIE RAUSCHENDEN WÄLDER, DIE LANGEN HÖHN,
DIE SILBERNEN BÄCHE, DIE FLUREN SO SCHÖN,
DIE LIEBLICHEN AUEN, DER STEILE GRAT,
SIE ALLE EMPFANGEN DIE SELTSAME SAAT.

UND ES RAUNT UND FLÜSTERT LANDAUF, LANDAB:
WO IST DER LETZTEN HELDEN GRAB?
IST ES NIRGENDS? – NEIN, ES IST ÜBERALL!
GANZ DEUTSCHLAND WURDE IHR EHRENMAL!

Heil Deutschland

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5 Gedanken zu “16. Oktober 1946: Wegen rechtschaffener Ausübung ihrer Ämter unschuldig hingerichtet!

  1. DAS GEHEIMNIS DES NÜRNBERGER GALGENS:

    1. Die Tötungsmaschine hat man derart auserwählt konstruiert, daß der obere Aufhängungspunkt des Strickes nicht mittig über den drei übereinander angebrachten Falllöchern befestigt war.

    2. Der Strick wiederum war derart angeordnet, daß die Körper nicht frei durch die Falltüre kamen, sondern vom Strick zunächst für etwa 50 Zentimeter leicht abgebremst und gelenkt wurden.

    3. Durch das Abbremsen und Lenken des Körpers kam es dazu, daß der Kopf, nachdem der Strick 50 Zentimeter abgerollt war, dann frei fallend gegen den Rand des zweiten Fallloches knallte. Dieses zweite Fallloch war für die Zeugen oben am Galgen so gut wie unsichtbar getarnt worden.

    4. Man hatte nämlich unterhalb der sichtbaren Falltür, ganz bewußt versetzt, ein weiteres Fallloch angebracht an dessen Rand die Körper derart vorbeischrammten, daß der Kopf dort anschlagen mußte.

    5. Das dritte Fallloch am Ende der Tötungsmaschine hatte einen Messerscharfen Metallrahmen. Es war zudem derart angeordnet, daß die Halsschlagader des Gehenkten, wenn er am Strick baumelte, langsam daran hin und her rutschte, so daß der Schächtungsvorgang ganz langsam automatisch erfolgen konnte.

    6. Natürlich wurden die demütigende Hinrichtung erst mal mit hunderten Deutscher Kriegsgefangenen wochenlang eingeübt. Schließlich sollte ja alles am Tag der Rache reibungslos ablaufen.

    ======================
    Hier zur Ergänzung ein Ausschnitt aus einem Artikel einer schweizer Zeitung von ca.1946/47.
    Zitat:
    „Eyken fuhr fort: „Nun wiederhole ich die zuvor genannten namhaften Zeitungen aus der Schweiz, die wir im Archiv behalten müssen. Aus deren Veröffentlichungen geht eindeutig hervor, daß das Hängen der Verurteilten nicht zu einem sogenannten reinen Tod führte. Darüber berichtet die ,Tat‘ weiter, daß die Gesichter der Hingerichteten, außer bei drei Männern, mit Blut bedeckt waren.

    Die drei Ausnahmen waren Seyß Inquart, Sauckel und Jodl, die einen raschen und kurzen Tod gestorben sein sollen. Aus den Augen, Ohren und aus dem Mund der anderen quoll dunkles Blut. Ein Gewährsmann der United Press berichtete dazu, daß Frick und Keitel am meisten mit Blut besudelt gewesen seien. Frick habe sich zudem beim Fall an der Kante der Falltür das Gesicht angeschlagen. Es sah fürchterlich aus. Es heißt dann weiter, daß bei Keitel das Blut stärker aus den Augen geströmt sei als bei den anderen. Bei Streicher waren die Augen besonders stark herausgetreten, und man habe den Eindruck gehabt, daß er noch schreiend durch die Falltür fiel und ohne einen gebrochenen Nacken erdrosselt wurde.

    Dann fährt der Berichterstatter der ,Tat‘, Friedrich Wahr, weiter mit seinen Schilderungen fort. Ich füge nun mit der Veröffentlichung der ,Basler Nachrichten‘ die weiteren Darstellungen hinzu, denen zufolge die Galgen auf einem hohen Podest standen, in dessen Inneres man nicht hineinsehen konnte. Als erster Verurteilter trat Ribbentrop, von vier Wachen umgeben, mit bleichem Gesicht zur Richtstätte. Von seinen Wachen halb gestützt, erstieg er mit geschlossenen Augen die zwölf Stufen, die zum Galgen führten. Dasselbe berichtete auch die ,Neue Zürcher Zeitung‘ vom 16. Oktober. Dagegen schrieb die Abendausgabe desselben Blattes, daß Ribbentrop das Schafott festen Schrittes betrat. Diesmal heißt es, daß dreizehn Stufen gezählt wurden.“ Eyken sah den Oberst an. „Haben Sie das nicht selbst gelesen, als die Zeitungen ankamen? ‚ Der Oberst verneinte. „Ich hatte alle Hände voll zu tun. Als die Zeitungen ankamen, sorgte ich nur, daß diese sofort an die Männer weitergegeben werden, die ja auf alle Berichte aus der Außenwelt lauern. Ich begnügte mich mit den Rundfunkmeldungen.“ Seine Stimme klang etwas heiser. „Also weiter: Die Verurteilten stürzten durch die Falltür in das Innere des Galgenkastens, so daß man sie nicht mehr sah.

    Wenn man rechnet, daß eine Stufe etwa 20 cm hoch ist, dann war der Kasten zum Galgen entweder zwei Meter vierzig oder zwei Meter sechzig hoch. Und wenn man den Bericht der ,Tat‘ nochmals zitiert, dann hat sich Frick das Gesicht beim Fall an der Falltürkante zerschlagen. Also hingen die Körper unterhalb der Falltür, von außen nicht mehr sichtbar. Und weiter heißt es dann in der ,Neuen Zürcher Zeitung‘, Abendausgabe, daß sich die Falltür mit dumpfem Schall in Bewegung setzte und man das Fallen des Körpers hörte. Das einzige, was darauf die Sinne wahrnehmen konnten, war das unheimliche Knarren des Seiles, an dem dann die Leiche langsam hin und her pendelte. Dazu kommentierte noch die ,National Zeitung‘ der Schweiz vom 1 7. Oktober, daß es für die Nerven vieler Anwesender zuviel war, das Öffnen der Falltür zu hören und dann die Körper der Gehängten verschwinden zu sehen. Ich beziehe mich jetzt wieder auf die ,Neue Zürcher Zeitung‘, Mittagsausgabe vom 16. Oktober, in der es heißt, daß drei Galgen zur Verfügung standen, von denen allerdings nur zwei verwendet wurden. Das Blatt selbst schreibt dazu, daß dies von den meisten Blättern verschwiegen wurde. Die ,Tat‘ war der Ansicht, daß nur ein Galgen benützt wurde.

    Aber jetzt kommt das Entscheidende! Wie ich einleitend anführte, starben nur drei Männer eines reinen Todes. Hier stellt sich als erstes die Frage, was dies bedeutet, und weiters muß man die Feststellung treffen, daß also zwei Arten der Tötung angewendet wurden. Die Hingerichteten der sogenannten reinen Tötungsart waren die drei Katholiken Seyß Inquart, Sauckel und Jodl. Diese wurden also offenbar gehängt.

    Was aber geschah mit den übrigen sieben Verurteilten? Sie starben ja keinen reinen Tod! Wurden sie am zweiten Galgen exekutiert? Diese Fragen stellte nicht ich, sondern sie stehen in der Zeitung aus der Schweiz! Was geschah weiter, als die Körper durch die Falltür stürzten und für die Zeugen unsichtbar wurden? Welche besondere Bedeutung hat die Meldung der ,Neuen Zürcher Zeitung‘, Abendausgabe vom 16. Oktober, die schreibt, daß das Furchtbarste
    das zischende Geräusch des Stricks war, der sich um die Hälse der Verurteilten schloß, nachdem ihre Gesichter durch schwarze Hauben verhüllt worden waren.“ Der Sprecher sah die gespannt blickenden Zuhörer an. „Merkwürdig“, murmelte Hellfeldt. „Ja das ist sehr merkwürdig! =‘ Eyken hob jetzt die Stimme:

    „Das Schweizer Blatt ,National Zeitung‘ schreibt nach dem Hinweis auf die schwarzen Hauben weiter, daß man das zischende Geräusch erst nach einer Pause von etwa zwanzig Sekunden nach dem Aufsetzen wahrnahm und daß dies um so unheimlicher wirkte. Das Blatt selbst stellt die Frage weiter, was das Zischen zu bedeuten hatte. Sei es das Strömen von Blut gewesen? Wurde denen, die keines reinen Todes starben, unmittelbar nach dem Überziehen der Haube der Hals aufgeschnitten? -“ Jetzt sprang Hellfeldt auf. „O mein Gott! Ich glaube zu wissen, was das bedeutet! –“ „Das ist auch meine Vermutung“, versetzte Eyken. „Ich habe einmal ein schreckliches Bild gesehen: es zeigte ein Tier, das geschächtet wurde. Man schnitt der lebenden Kreatur den Hals auf und ließ es dann ausbluten. Ich vergesse nie den qualvollen Blick des verendenden Tieres. Wer aber liefert den schlüssigen Beweis, daß hier dasselbe geschah? Um anklagen zu können, muß ein sicherer Beweis her! Was wir durch die Aussagen eines Journalisten aus der Schweiz haben, sind nur Indizien zu einer solchen Annahme.

    Warum bekamen die Verurteilten eine schwarze Haube übergestülpt? Und was bedeutete das Zischen darunter, das dem Pressemann so unheimlich vorkam? Und außerdem: bisher hat es noch nie Tote am Galgen gegeben, die mit blutbesudelten Kleidern vom Seil genommen wurden. Die Journalisten haben einen entsetzlichen Verdacht wachgerufen, es aber vermieden, die letzte Folge rung aus dem Geschehen preiszugeben. Und auf die Preisgabe ihrer Schlußfolgerung müssen wir noch warten! -“ Eykens Zuhörer konnten ihre Erschütterung nicht verbergen. Das Gesagte hatte sie zutiefst aufgewühlt. Nach einer Weile sagte der Oberst leise: „Jetzt verstehe ich erst so richtig, was Julius Streicher gemeint hat, als er vor dem Galgen stehend, unter anderem ausrief: Purimfest 1946! Er kannte das Buch Esther, den Mord an Hamann, seinen Söhnen und nicht zuletzt die Bedeutung des Mordfestes an vierzigtausend arischen Persern. Ein Mordfest, das von den Juden in aller Welt auch jetzt noch immer alljährlich gefeiert wird! „ Hellfeldt nickte und sagte ernst:

    „Es ist ein Fest des jüdischen Rachegottes. In der Bibel heißt es bei Lukas im Kapitel 19, Vers 2‘7: ,Doch jene meine Feinde, die nicht wollen, daß ich über sie herrsche, bringet her und erwürget sie vor mir!‘ Das ist jener totale Machtanspruch des Sinai, der die Herrschaft über den
    Norden und seine Unterwerfung fordert. Und im Kapitel 13 des Jesaja, Vers 4 bis 9, steht auch der Satz ,. . . Jahveh kommt mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste zu machen und ihre Sünder wird er von derselben vertilgen…‘ Nun, in Nürnberg wurde nicht nur gewürgt . . .“ Der Wiener brach ab, preßte die Lippen zusammen und schwieg. „Aber das ist noch immer nicht alles“, sagte Eyken dumpf. „Wie es in den Meldungen weiter heißt, wurden die Leichen der Gehenkten nicht für eine Bestattung freigegeben, sondern auf Befehl des Tribunals verbrannt und die Asche in alle vier Windrichtungen verstreut. Und dazu weiß ich zu sagen, daß es im 26. Kapitel des Buches von Moses heißt: ,Deine Leiche wird ein Fraß allen Vögeln des Himmels und dem Getier der Erde und niemand verscheucht sie.‘ Auch dieses Gebot Jahvehs wurde buchstabengetreu erfüllt!“ Zitat Ende.

    ===========
    Gefunden hier:
    http://morbusignorantia.wordpress.com/2012/06/25/dr-fritz-stenzel-der-nurnberger-prozes/#comment-456

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